Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 6 (4.7.1860)
- Date
- 1860-07-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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62 diesen Weg erwählt, mnPMls^und der ganzen Welt, durch-eines Fremden^ " 'zu zu führen. In den drei Hauptreden des Bileam hat er diese dargestellt, und in seinem Schlußworte hat er auf dieLukunft Lin gewiesen, dadurch eine solche GÄ?Ee das.Unvergängliche gerichtet Religion, die tuch diMttlGe, HAiösOundÄ^eineE LebsKzwe^gemd^will, muß alles politische Größe JDrMls Hor JugeH unFHu Herzen^ fJrWh^guf dasHwigeFinleyH^ durch sie gibt es nichtsEichtiges im menschlich enLeben, nichts Zweckloses, da Alles zu diesem einen Ziele hinanschrei- Len muß, da nach das Geringe, scheinbar Unwesent- --^ I. Es ist eine der Grundlehren des Judenthums,'' daß das wahrhaft Sittliche nicht gut im Leben des Einzelnen zur Vollendung kommen kann, wenn es nicht schon du^ die Reinheit ^er AbstänimUng vorbedingt ist. - Die höchste sittliche Vollendung ist die die Heiligkett; : '-i'v .->dr>2O O1PV VN .nnn -" , ... nritt n'vz? -,-u xmv Daher die wichtigen Gesetze Mer und nnnz). Schon -vor derEntstehung des Kind es. ziehtd as Gottesgesetz: seine Nonnen, damit? diese? Entstehung -eine reine und heilige sei, daher ist -der Anfang zu sittlicher Größe schon in. der Abstammung en suchen: -.n^rr- (rimtt) L'ML Vr<-,Q?v rvpIQM- „denu-tich schaue es entstammend jenen Vätern, die den Felsen glichen,, von jenen erhabenen .Müttern geboren,,., erblicke. ich. es!" Der Ursprung,, des isr. .Volkes datirt sich. von der. Gotteserkenntniß .Abrahams; die Begründer dieser Nation waren.nicht Eroberer und Kriegshelden, - sondern H e ilige. Männer und, heilige Frauen, deßhalb mischte es sich, auch nicht unter die. Heiden, und.vermengte sich nicht.mit ihnen; denn die Reinheit, seiner Raxe war zugleich . das. .Princjp .seines.Hebens.M/D'Upr stpL". .;.v .!-2r^nn?:, Dieses von den Vätern,, ererbte Princip - hat Israel sich treu, bewahrt? und in sich zur Vollendung gebracht v'vsip vsp r-rsipy M, 2j7p' 22)? wv 'v .^7 p.'.w -Ä,. , p3-,7r,M^SYV1 -.7»svv..^2. vn!?Lh VM dadurch: daß Jakob-seme.L'eidenschaften bezwingt, ist..zahllos.- seine, h e ilig e Nachkommenschaft. , .. 7- ::?! - .i: n?' 77 . ::...7-: - - j n : 7.: 7 - 7: -: ........ .Das Weseu-der 3teligion besteht nanientlich darin, daß Ke dem Menschen einen Lehe ns zw eck?, gibt, .der über das Jrdischemnd Vergängliche chinaus?auf solche Religion ist die Religion Israels. Ein Alles umschlingeMes Band, hebt sie den Israeliten zu seinem 'Götte empor und setzt alle seine Gedanken, Worte, Thaten in ein Verhältniß zu Ihm. „Anders als die Völker der Erde, sagen unsre Weisen, übt Säen, Ernten, Garbenbinden, Dreschen, Backen, Essen, Trinken, Schlafen; an alle diese Beschäftigungender Alltäglichkeit sind besondere Gebote Gottes, geknüpft- -die auch das Alltägliche weihen; dadurch gibt es nichts Nichtiges, Vergängliches im Leben des wahrhaften..Juden .->>'2.,W.M m npivro 1QP „nicht schaut er Nichtiges in Jakob und nicht sieht er zweckloses Mühen in Israel, der Ewige, sein Gott,7ist mit ihm und die Huldigung seines'Königs .in seinem Innern." Zu dieser erhabenen Bestimmung hat es Gott,der es aus geführL, erzogen,^ und"durch dieWollendung dieser erhabenen- Bestimmung kann Aberglaube und Unglaube nicht Platz greifen in Israel, da die ständige Ausübung der Gottesgebote ihm stets das Walten des Allmächtigen verkündet. . Sieh da, ein Volk, das - wie Ms Löwin aussteht und -wie. der Löwe sich erhebt, denn bettn Aufstehen schon umgibt es . sich mit.Gottesgchoten V.1j?.F^sn r>m'2,Mas Ich-nicht niederW bis "es verMrt? Göttgereichte Nahrung N22.-I und - Göttt erlegt die Feinde, so sein Lager umlagern.! (Sieh überall die - Midraschim z. St.) . i 7 -s ' , . . 7 7 7 'III. 7 .... ^, Auf der.-sittlichen- und -.religiösen - Größe Israels beruht seine politische, Größe. Die Grundlage derselbensind Israels -Gotteshäuser und Hehrhäuser M2 .-,v stzr 2M? Durch jGottes Segen erblüht ihm - auf dieser Grundlage-Reichchum und Kraft -pru AM seiner-sittlichen Reinheit und aus seiner religiösem Kraftf. erwächst ihm diehervorragendste Stelle unter allen Rationen , der Erde. Seitdem -Anbeginn