Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 1 (1860)
- Issue
- Heft 5 (27.6.1860)
- Date
- 1860-06-27
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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AAhLN istrMKMMÄd'ÄMt 'Ansicht;! vowMechtsswegen gebühre den^KräMenuM -eigener -Friedhoft Zudem duldet der jühiffh^ Ritus keine Veränderungen an den Gräbern, wie sie an den Leichenhügeln der Chnffenw'orä'enMmen w'erden^bürfeM - - c AM QbersMeffleü, MM JÜni. r Neben der Organisation der Bürger^ bder Stadtschulen) rwerden aUch)hie und da neue; namentlich jüdische Gemeindeschülen ins Leben gerufen, und es ist höchsterfreulich währzunehmen, mit rwelch' religiösem Eifer dre betreffenden- Gemeinden um' die Gründung bemüht find) und? die hohen Behörden zur Unterstützung und Förderung sich geneigt zeigen. Die jüdische Gemeinde Hu Myslowitz ist seit Jahren mit der Idee umgegängen, daselbst reine jüdische Schule zu gründen, in welcher neben den Elementarwiffenschaften' auch ein gchobener Sprachunterricht erzielt, besonders ab er dem?Hebraisch e n vo ll st ändig Rechnung ge- 1rägen werden sollte. Es waren hierbei?selbstredend sehrmännichfache Schmierigkeiten zu bekämpfen. Hier -die? Privatschulen; dort vielleicht die nicht unbegründete Meinung, es könnte der christlichen Stadtschule dadurch ein Nachtheil erwachsen; und endlich, Ls-ist kaum glaublich, aber wahr! wohl auch die Opposition Solcher, die kein directes Interesse an einem solchen Institute haben können, weil sie es nicht beschicken können. Unterm 15. Marz d. I. ist "endlich die Genehmigung der königlichen Regierung 'zur Eröffnung einer jüdischen Massigen ' Gemeinde- Mule daselbst mit einem' gehobenen Sprachunterricht -erfolgt, und zwar unter wesentlich' folgenden Bedingungen: 1) Die Schule steht; wie alle öffentlichen ^Schulest in der Stadt, unter der Aufsicht des Magistrats Und der städtischen Schuldeputation, welche alle in der Instruction vom IZ.'-Juli 1812 angegebenen Befugnisse 'ausübt. 2) Soll alljährlich im Beisein der Schulbehörde eine öffentliche Prüfung abge- -halten und der Bericht über deren Ausfall durch den ^Magistrat " eingereicht werden: 3) Ebenso concurrirt -Her Magistrat bei Beisetzung der Lehrerstellen; doch i verbleibt die' Wahl und Präsentation dem Vorstande und den Repräsentanten der Synagogengemeinde. 4) Die vollständig ausgearbeiteten Lehrpläne müssen wön dewNegierung genehmigt werden. Der' Unter- .Acht' in den beiden? untersten-Elasten muß rein ele- §MMrWUeiben,cdaher der in: der lateinischen und französischem-Sprache, r erst .in--den oberen Klaffen seinen ) Anfänge zu i r-u ehmeNf-;hat.-)^D.- .SiAd Mtz - Unteys hältuuMkosten'Her?Hchulei aUstHie MhstWGemeinÄe-; Äffer zu/rübernehnlen^ ,SchoM anMIZ^Mai^standeu die -uöthigen :-Kläff«lzimmer-, Einstweilenegemiethet/ wohl eingerichtet und zünr-Gmpfange-deri heiter und freudig - chtzrbeistromendenr -Jstgend bereit:- - -Es?« -war ein wahrer Festtag,, den-zu derher.rlicheu fchou um 9:Uhr -Mörgeüs die MitMeber:rdes'.BoMändrs,'..d.es Repräsentantencollegiums, -die Vertreter - der. Stadt und der.-SchUldeputation und? Viele .aus ber . Gemeinde in einem zu diesem. Behufe - festlich 'dekorirten KlasteUlokale ffich: versammelt hatten. Ein. Ghoral eröffneterdie ^Feierlichkeit:^ Der--Ortsrabbiner Jaffs sprach iüber» das(-Bedürfniß;c der? Dirigent der Anstalt-/: Dr.- W. Mattersdörff, über die -Bedeutung und die Aufgabe der Schule. Diesen ebensq gediegenen als kräftigen sANsprachen folgte' wieder - ein^herrlicher-Gesang: und .die: eigentliche ^Verpflichtung, . resp; Amtseinführung der Lehrer; durch - den Herrn Bürgermeister Mdther. —, -DimS'chule M-folgend ermaßen gegliedert: -2 - gemischte , > 2 . obere. -Knaben- -und ,1obere Mädchenklaffe, für welche, - außer demrSchuldMgenten, oer"Leyrer-M. Schwarz als-) zweiter Lehrer, die beiden früheren Privatlehrer und eine Lehrerin berufen worden sind. Das Fachsystem ist durch alle Klassen festgehalten, -wodurch es auch 'gelungen ist, manche Disciplinen vorzüglich -zu bedenken. So liegt der gehobene. Sprachunterricht ganz allein in den Händen des -Dirigenten und-konnte auch der Religionsunterricht und die Pflege.) des Hebräischen außer Anderem, bis . auf -die letzte Klaffe, dem durch sein Werkchen „Ämn'on" und die Zeitung „Hammaggid" rühMlichst bekannten -Lehrer - M. Schwarz übertragen werden.- .--Die Anstalt -zählt bereits 192 Schüler, und wir können nur mit:den'Worten und dem-Wunsche des Dirigenten schließen: „Daß die Hand/: die so - eifrig im Aufbau gewesen, auch, mit derselben Sorgfalt - an dem -Ausbau und der Ausstattung des Ganzen sich mühen möge!"' . - O-esteureLH.rsHer KaisM^äab. ,)Mtte Juni.' Man liest in der Mohemia": Die Jsraeliteng'enreinde Prags hat seit.Menschengedenken) nicht Gelegenheitgehabtihre - Verehrung' für . ihr geistliches ^Oberhaupt öffentliche iin - - einer solche«