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Jüdische Zeitung · 1920-12-17 · 32 (17.12.1920) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
32 (17.12.1920)
Date
1920-12-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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nt. 32 JÜDISCHE ZEITUNG .._:_ Seite 3 natenführt <Ee Ätomäng-Post einen erbitterte« antisemitischen Feldzug. Zumeist gibt sie sich die Mühe, ihne antisemitische. Kampagne als Kampf ■gegen den Bolschewismus- und gegen . die zersetzenden Tendenzen des Judentums . überhaupt za maskieren. Wir kennen die Musik. Natürlich ist auch die große Bewegung des Zioniismirsihrer Aufmerksamkeit nicht entgangen. Um den Kampf gegen diese jüdische Bewegung richtig führen zu. können, hat sich die Monüng-Post einen Spezialkorrespondenten für Palästinageleistet, der soeben -in seinem Blatt eine große Artikelserie veröffent- Bcbt hat Der interessante Artikel dieser Serie ist der Aufsatz, der in der Nummer vom 15. November erschienen ist. Auch dieser Artikel geht ■natürlich von dem Gesichtspunkt aus. daß die Erfüllung des zionistischen Programms unmöglich ist daß sie nur durch Benachteiligung der eingeborenen Araber, ja durch ihre Verdrängung, von statten gehen könnte -und daß imübrigen die Balföur-Deklaration die englische Regierung noch keineswegs aui das zionistische Programm festlegt Um zu dieser Festlegung zu gelangen, wird eine tendenziöse Auslegung der Deklaration geböten. Während aber bei der Ausdeutung des. 'politischen Programms imd der politischen Situation die Tendenz des Korrespondenten und der Zeitung die entscheidende Rolle spielt, hält, es -der Bileam der Moming-Postk der ausging zu fluchen,- nicht für notwendig und, wohl auch nicht iür möglich, seine Augen vor den großen' Ergebnissen der aufbauenden Arbeit des. Zionismus in Palästina zu verschließen, — er segnet Aber der Bericht des Korrespondenten über die Tatsachen auf kolonisatorischem und sozialem Gebiete, die er verzeichnen mußte, beweist wie stark selbst auf den Uebelwollehden unser e Ar- 1)eit,in Palästina wirkt Selbst dieser Korrespondent des englischen Jingo-Organs kann feststeBen, in welchem Grade heute noch die Entwicklung des Landes ausschließlich, von den Opfern abhängt, die das jüdische Volk für das jüdiscfteJLand .za bringen gewillt ist Er sieht, daß diese Entwicklung sich nicht ausschließlich auf der Grundlage geschäftlicher Unternehmungen vollziehen kann, und deshalb verzeichnet er mit einem Bedauern, dessen Echtheit nicht nachgeprüft werden kann, daß ein zeitweises Versiegen der Geldmittel, die aus Europa oder Amerika erwartet werden, notwendigerweise zur Kürzung des. landwirtschaftlichen Budgets und zur Einstellung verschiedener wichtiger Zweige des Aufbauwerkes führen muß. . Nachdem der- Korrespondent verschiedene politische Einwände erhoben hat fährt er fort: .Ich habe zionistische Kolonien im ersten und letzten Entwicktungsstadium gesehen und die energische Art, in welcher Aufgaben von fast herzbrechender Härte unternommen und bewältigt werden, hat Eindruck auf mich gemacht Eine typische Siedlung im frühen Stadium ist die von Dilb. ganz nahe von Jerusalem. Hier werden Anstrengungen gemacht ein tassenförmigcs Tal und die umgehenden Abhänge der judäischer» Berge der Kultivierung zuzuführen. Wenig Erde - upd wenig Wasser ist vorhanden. Wenn das Land mühselig i}i Terrassen geschichtet ist-, um das Wegwaschen des aufgeriissenen Bodens in der Regenzeit zu verhindern, wird es Oelbäume, selbst einige Weinstöcke, Obstbäume und gelegentlich einen winzigen Fleck Kern trägem Bewirtschaftung dieses Gebietes auf kommerzieller Grundlage wäre niemals erfolgreich; aber durch Ausgabe vielen Feigen. In Kirjat Anawim müssen daher reichlich Feigen gepflanzt werden, um 'Jerusalem mi; Früchten zu versehen Im ganzen Lande müßten solche Gartenstädte entstehen nicht nur in. der Nahe Jerusalems, sondern auch in der Nähe anderer Städte, aber ■nicht nur in der Nähe der Städte, sondern überall, in ganz Palästina. (Aus „Haarez“ vom 4. November 1920.) _ Jüdische Kammerspiele. Mit Hilfe der Opferwilligkeit einer Schar von Freunden des jüdischen Theaters istjes den Propagatoren dieser Idee gelungen. ihr Ziel teilweise zu verwirklichen und in der Unteren AugaTtenstraße, im Zentrum des jüdischen Wieij also, die J üdischen Kammerspiele zu eröffnen. Damit ist den Freunden' des -jüdischen Theaters, welche bisher die „Freie jüdische Volksbühne“ vereinigte, gelungen eine stabile Stätte für ihre Aufführungen zu erhalten Wohl weist der kleine, freundliche Theatersaal noch manche Mängel aui, deren Behebung wohl nur eine Frage kurzer Zeit ist, die jedoch, wie man sich überzeugten konnte, nicht im mindesten, geeignet sind, die Spielfreudigkeit der wackeren Darstelierschar irgendwie zu hemmen Das jüdische -Theatern welches in Wien bisher meistens in einer ganz unkünstlerischen und wenig würdigen Weise gepflegt wurde, hat mit dieser erfreulichen Neugründung eine Stätte für ernste,. künstlerische Arbeit erhalten und damit ist eine Grundlage geschaffen, auf welcher das künftige jüdische Theater Wiens zu errichten sein wird. Das Theater wurde vor kurzem^ mit der Aufführung von Pinskis „Jekel, der Schmied“ eröffnet, dessen Darbietung auf einem erfreulichen Niveau stand und - von ernster Arbeit zeugte. Namentlich seien die Leistungen . des Regisseurs Herrn Deutsch und der Frau Weintraub-Graf hervorgehoben. Den Abend leitete Mendel Singer mit einer, das Ereignis gut würdigenden Ansprache, ein. Allen jenen, die für die sehr nötige Hebung der jüdisch-darstellerischen Volkskunst etwas übrig haben, sei die Förderung dieses jungten Unternehmens wärmstens ans Herz gelegt. CSädes/für die Entwicklung des Bodens kamt er soweit gebracht werden, um seinen Bearbeitern einen kargen Unterhalt als Belohnung für unausgesetzte, harte Arbeit zu gewähren.- Die zionistische Organisation beschafft das Geld für die Entwicklung. Einwanderer, die in kommunistischen Gruppen arbeiten und in Baracken leben, sind mit dem Terrassenbau und der Kultivierung des Bodens beschäftigt Die Immigranten sind alle erst angekommen. Männer und Frauen arbeiten gleich hart. Ich sprach mit' einigen der Siedler,, die englisch sprechen konnten. Einer derselben, der ursprünglich t aus Rußland kam und dann einige Jahre in Amerika gelebt hatte. Bauruechaniker von Beruf, war überzeugt daß er in Palästina glücklicher sein werde als in Rußland oder den Vereinigten Staaten. Er hatte eben geheiratet. Er war voll von Enthusiasmus für den jüdischen Staat. Er erklärte, daß in Amerika; Juden große Schwierigkeit hätten, Arbeit zu finden. In einigen Orten sei es die Regel, daß keine Juden beschäftigt werden.' Nun, in Palästina würden sie ihr eigenes Land haben. Rishon, die große Weinbaukolonie, ist ein gutes Beispiel für die älteren Siedlungen. Sie hat eine prächtige Ausstattung von Maschinerie und Gebäuden, liegt mnerhaib des fruchtbaren Küstengürtels und _ihre, netten Häuser sind von schönen Obstgärten und Weinbergen umgeben. Weintrauben. Orangen und Mandeln sind die -hauptsächlichsten Früchte. Die Kolonisten in Rishon scheinen glücklich und in guten Verhältnissen zu sein. Die Vermehrung von Kolonien dieser Artv solange Land und Geld für ihre Entwicklung beschafft werden kann, ‘ kann bis zu einem gewissen Grade mit großem Vorteil für Palästina fortgesetzt werden. Aber dieser Grad könnte bald erreicht werden, wenn die Hoffnung auf vorteilhafte Märkte zit nichts werden würde. Die Transportschwierigkeiten In Palästina sind groß. Es gibt keine Häfen, sondern nur Reeden, und der Kolonist, der hauptsächlich mit einer ein vollständiger finanzieller Fehlschlag, weil die keinem Markt zugeführt werden konnte. Der reichen Obsternte rechnet, steht so vor ernsten Hindernissen. Im letzten Jahr'zum Beispiel war die Orangenemte in Jaffa — das Haupterträgnis der meisten jüdischen Kolonien rund um Jaffa — geringe Schiffsraum, der zur Verfügung stand, war nur mit schweren Verzögerungen erhältliqh und die dem Landtransport übermittelten Früchte verdarben. 1 Falls es die zionistische Organisation nicht als eine Impertinenz betrachtet würde ich als eine dringende Maßnahme vorschlagen, daß sie ihre Obstfarm-Kolonien in der Umgebung von Jaffa durch Anlage von Maschinerie für Fruchtkonserven, und Büchsenverpackung kräftigen. Sie würden dann unabhängiger vom Mangel au Schiffstransport und den \V,etter Verhältnissen werden, die die Reeden von Palästina beherrschen; Und Marmelade aus dem Heiligen Land sollte doch ein gut verkäuflicher Gebrauchsartikel von Oxford bis nach Oklahama werden. Die Zionistische Organisation hat ein Einwanderungsprosramin für das .-laufende Jahr, das 35.000 bis 40.000 Juden, meistens junge, unverheiratete Kolonisten, nach Palästina bringen soll. Dieses Programm ist. wie ich informiert wurde, von der britischen Verwaltung gebilligt worden. Aber die Zionisten hoffen sehr stark, die unabhängige Einwanderung von Juden zu erriiutigen und auch einen großen Touristenverkehr nach Palästina zu entwickeln. Einer der Führer drückte in der Unterredung mit mir die Hoffnung aus. daß nicht nur ein Strom unabhängiger Einwanderer, die die Organisation weder um Reisekosten noch Unterstützung bitten, sondern auch unabhängiges Kapital für die Entwicklung der Industrien ins Land kommen werde. Außer den Kolonien besitzen die Zionisten eine große Zahl von Erziehungs- und Fürsorge- Organisationen. Ihre Hospitals-Statistik allein ist wahrhaft eindrucksvoll. Die getarnte medizinische Behandlung der palästinensischen Juden wird tatsächlich durch die Zionistischen 'Hospitäler und Kliniken durchgeführt. Und diese Institute tun auch 1 etwas für die nichtjüdische Bevölkerung. Das bakteriologische Laboratorium in Jerusalem zum Beispiel verweigert nie eine Arbeit für irgend welches Hospital. Es ist'de facto einöffentliches Institut, obgleich esausschließlich durch zionistisches Geld’ erhalten wird. Ich entnehme den Zionistischen Hospitalsberichten die Gesamtzahl von Behandlungen iür einen Monat, die folgendermaßen analysiert wird1: Gesamtzahl der Patienten 33.615. von'den 30.217 Juden waren. 2805 Mohammedaner und 593 Christen. Die Jüdischen medizinischen Institute sind gut verteilt. Zehn davon sind in Jerusalem, die anderen in Hebron. Jaffa. Trberias. Haifa.und den Jüdischen Kolonien. Nebst der ärztlichen Hilfe für die jüdische und die andere Bevölkerung, unterhielt die Zionistische Organisation auch ein wohlausgearbeitetes System von Armenfürsorge, von öffentlichenSuDDenküchen für tatsächlich Mittellose, bis zu Stiftungen für Waisen., unverzinsten Darlehen zum Ankauf von Werkzeug und zur Errichtung kleiner Geschäfte, zum Ankauf von Häusern und zur Ausstattung von Farmen. Das Zionistische System in Bezug auf Grund und Boden erlaubt kein Eigengut, wie ich feststeBen konnte. Das Land wird als Eigentum des Jüdischen Nationalfonds betrachtet, doch ist gute Sicherheit für Besitztitel vorhanden. Die Gesamtzahl aller zionistischen Ackerbau- Kolonien beträgt 63. Sie haben für die jüdischen Kolonisten und im allgemeinen Interesse des Landes viel getan. Um nur ein Beispiel ihrer nützlichen Arbeit aufzuzeigen. Der australische üummibauin ist heute eine sehr häufige Erscheinung in Palästina. Er ist als - „jüdischer Baum“ bekannt, weil die jüdischen Kolonien für seine Einführung hauptsächlich verantwortlich sind. Gummibaum-Plantagen haben viel zur Verbesserung des Klimas von Malariadistrikten beigeträgeu und sie sind eine wertvolle Quelle für Holzbedarf, da sie schon nach sechs Jahren Bauholz liefern, ln welchem Maße die Zionisten in Palästina ihre Arbeit werden durchführen können, hängt von dem Umfang der finanziellen Unterstützung ab. die sie bei den Juden im Auslande werden erzielen werden. In dieser Hinsicht äußerten sich die zionistischen finanziellen Autoritäten in optimistischer Weise, obgleich sie Zugaben, daß der Krieg und die Nachkriegsbesteuerung einen Unterschied mache. „Viele, auf die wir rechneten, sind nun arm und: können nichts geben.“ Allgemein und ohne genaue Zahlen sprechend, sollte ich sagen, daß die Hilfsquellen. von dtei europäischen Juden herrührend, durch die gegenwärtige Geldknappheit sehr ungünstig beeinflußt werden und daß die größte Hoffnung sich den amerikanischen Juden zuwendet. Und wie icii aus vielen Berichten -hörte (nicht von Zionisten), erweisen sich gerade die amerikanischen Juden .als Abtrünnige. Falls die Amerikaner ihren Versprechungen nicht naebkommen.. muß ich sagen, daß die finanziellen Aussichten der Zionistischen Organisation für die Durchführung ihres grandiosen Programms in Palästina sehr ungünstig sind. Ueber„diese Angelegenheit kann sich die Britische Regierung genauere Information als ich verschaffen. Der einzige Beweis, den ich habe, ist die Tatsache, von der ich ganz zufällig erfuhr, daß das landwirtschaftliche Programm der Zionistischen Kommission, wenigstens zeitweilig, durch das Versagen amerikanischer Üeberweisungen aufgehal£en wird. Zur Frage der Alijah Wir geben im folgenden einen Artikel wieder, der aus I de 1 sohres Feder in Nr. 4 des offiziellen Organs . ,.H a o I a nt“ erschienen, ist. Es scheint'mir, daß wir uns mit der bei einigen Leuten gebräuchlichen Phrase auseinanderzu- ' setzen haben, die Entwicklung käme durch die Alijah und es bedürfe daher keiner vorhergehenden Vorbereitung, sondern: „Gehet hinauf iji dh? Land und nehmet es ihn_Besitz“, natürlich, durch Arbeit, Fleiß. Einigkeit, Organisation und die übrigen guten Eigenschaften, wovon die erleuchteten Kopie unter den Arbeitern Sprechern Ich glaube fast, daß die. Verkünder dieser Lehre selbst nicht an ihre Lehre glauben;, denn wir leben doch nicht im Zeitalter Josua Ben Njins, sondern im zwanzigsten Jahrhundert, und jedermann weiß, daß jede Arbeit ziel- und zwecklos ist. wenn keine Geräte da sind, wenn kein Boden und keine Mittel zu seiner Vorbereitung zur Verfügung stehen. Kapital und Material gehen der Arbeit voran, und wenn die ersteren nicht da sind, so findet auch die letztere keine Stätte. Es ist nun einmal so auf der Welt daß. wer ein Haus bauen will, zuerst ein Grundstück haben muß. Material. Ziegel und alle nötigen Gerätschaften; erst dann kann er die Arbeiter aufnehmen, denn wenn er sie vorher auinimmt werden sie genötigt sein, mit verschränkten Armen dazusitzen, und werden ihm Verlust an Zeit und Geld verursachen. „Die Einwanderer werden das Land entwickeln,“ das ist sicher wahr, aber nicht Einwanderer mit leeren Händen, selbst wenn sie ihre Arbeitskraft mitbringen, sondern Einwanderer mit Geld, welche irgend eine Wirtschaft beginnen und dadurch ArbeitsmögUehkeit für iene schaffen können, die sie benötigen. Im gegenwärtigen Augenblick kann das Land neue Arbeiter in großer Zahl nicht aufnehmen und ihnen Arbeit schaffen. Wer daran Schuld trägt — das beschäftigt uns hier ni.cht, die Tatsache bleibt eine Tatsache, die bestehenden Kolonien beschäftigen arabische Arbeiter, und jüdische Arbeiter gibt es dort nur sehr wenige. Vielleicht kann man noch Arbeit iür einzelne Neuaiikömmlinge dort finden, aber diese Quelle fließt nur sehr spärlich. Die Regierung unternimmt nur Arbeiten temporären Charakters; dazu ist der Lohn, den sie zahlt, iür einen jüdischen Arbeiter zu gering. Sind doch schon Dutzende jüdischer Polizisten aus ihren Stejlungen gegangen, weil sie von der Bezahlung nicht leben konnten; und das ist nicht nur ein materieller Verlust, sondern auch ein Politischer. Das Büro des „Poel H a z a i r“, das zweifellos nicht zu übermäßigem Pessimismus neigt, schildert die Lage ungefähr so: Die Ankömmlinge — insgesamt etwa 700 pro Monat — füllen die Immigrantenheime und alle Gasthäuser in Jaffa bis auf den letzten Platz; bevor sie an ihre Arbeitsplätze geschickt werden, kommen neue und füllen sie wieder in beängstigender Menge; Arbeit in genügendem« Ausmaß; ist nicht vorhanden. Der Waad Hazirim rührt keinen Finger, um neue Arbeiten zu organisieren. In den landwirtschaftlichen Kolonien kann man nicht einen einzigen Mann mehr unterbringen und die Delegierten des „Poel Hazair" laufen kreuz und quer, durcheilen das Land nach der Länge und Breite, im; neue Arbeitsplätze ausfindig zu machen. Wenn sie mit den Verhandlungen, fertig sind, und daran gehen, die Arbeit selbst zu organisieren, stoßen sie aui neue Schwierigkeiten: es fehlt an Betten, es fehlt an Häusern. Zelte sind noch nicht da; und inzwischen liegen viele der Einwanderei in faffa und -werden sich selbst zum Ueberdruß. Das Bureau ist voll, der Klub ist Voll, die Hotels sind voll, in den Straßen gehen immer Gruppen von Immigranten spazieren imcLder Mißmut steigt. Eine gewisse Anzahl von Arbeitern wurde durch ■die „I c a“ untergebracht, eine weitere Anzahl durch den „Poel Hazair". die „Achduth Haav^tu, dah“, den „Misrachi“. So lagen die Dinge Aber jetzt haben sie sich weitaus verschl'

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