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Jüdische Zeitung · 1920-11-12 · 30 (12.11.1920) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
30 (12.11.1920)
Date
1920-11-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Sette 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 30 Hierauf legten die Referenten die in den Kommissionen beratenen Resolutionen und Anträge vor. Zunächst gelangte der folgende, von Dr. Schalit vertretene Antrag zur Annahme: „Der Parteitag erklärt, daß zu den notwendigsten Aufgaben der nationalen Arbeit auch die Erhaltung und der Ausbau des Schulwesens in Palästina und die Arbeit für eine zweckdienliche Volkshygiene gehören. Der Parteitag kann daher der Verkürzung der diesbezüglichen Posten im Budget der zionistischen Leitung nicht zustimmen. Der Parteitag fordert die Parteileitung auf. diese Budget- Posten in der beabsichtigten Höhe zu restituieren." Dr. Soicr unterbreitet namens der Palästina-Kommission die folgenden Anträge, die unter lebhaftem Beifall angenommen wurden: Der Parteitag der Zionistischen Landesorganisationen Oesterreichs in Wien am 1. November 192ti erklärt: i Bezüglich Immigration und Kolonisation. 1. Die unmittelbare und wichtigste Aufgabe der Zionistischen Landesorganisation -ist die intensivste Mitarbeit am Aufbau von Lrez Israel. Diesem Zweck dient in erster Reihe die Einwanderung und Ansiedlung aller für die rasche Entwicklung eines jüdischen Gemeinwesens geeigneten produktiven Elements. im gegenwärtigen Zeitpunkt ist die Einwanderung der Chaiuzim die dringlichste Notwendigkeit. Der Parteitag spricht sich in üebereinstimtnung mit der jüdischen öffentlichen Meinung Erez Israels gegen jede, selbst bloß vorübergehende Einstellung der Einwanderung aus. 2. Da vor allem das jüdische Arbeiterelement die Schaffung eines gesunden, weil auf dem Grundsatz der Selbstarbeit aufgebauten, jüdischen Gemeinwesens verbürgt, wird mit allem Nachdruck gefordert, daß die für die Kwuzoth benötigten, von den zionistischen Behörden in Erez Israel genehmigten Budgets bewilligt werden. Die jüngst erfolgte Kürzung des Budgets für diese seit 15 Jahren im Lande wirkenden Pioniere stellt eine immense Gefahr dar. 3. Die zionistische Exekutive in London wird dringlich aufgefordert, in Ausführung der Beschlüsse der Londoner Jahreskonferenz unverzüglich die Immigrationszentrale in Erez Israel zu errichten und ihr das Gesundheitsamt anzuxliedern. 4. Die Mittel, welche die Exekutive laut der Jahreskonferenzbeschlüsse für die Palästina- Aemter mit zentralen Aufgaben und für die nötigen- Emigrationskredite bereitzustellen hat sollen — mit Rücksicht auf die besonderen Opfer, welche die J uden Ost- und Zeiitraleuropas für die Auswanderung nach Erez Israel tragen — in ausreichendem Maße gegeben werden, insbesondere für das Palästina-Amt in Wien, welches die wichtigste Durchwat:jcrungszentraie ist 5. Die Exekutive wird aufgefordert die Gründung von gemeinnützigen Liquidationsanstalten, wie sie von der Londoner Jahreskonferenz als notwendig erkannt wurden, vor allem in Wien zu fördern. Die Maawirim ist gemäß der Mährisch-Ostrauer Vorschläge zu einer der zionistischen Gesamtorganisation gehörenAnstalt umzugestalten. 6. Dem American Joint Distribution Committee wird für seine Fürsorgetätigkeit warmer Dank ausgesprochen mit dem Ersuchen, diese Tätigkeit zielbewußt auszubauen. 7. Dem Vorsohlag der Mährisch-Ostrauer Konferenz für die allgemeine nicht nach Erez Israel gerichtete jüdische Emigration allgemeine jüdische Hilfskomitees zu begründen, wird zugestimmt und das künftige Landeskomitee verpflichtet sich an dieser Aktion initiativ zu beteiligen. 8. Das künftige Landeskomitee wird verpflichtet, die in London und Mährisch-Ostrau eingeleitete Umgestaltung der Palästina-Aemter bezüglich des Palästina-Amtes in Wien unverzüglich durchzuführen, und zwar möglichst in friedlicher Einigung mit den Sonderverbänden und den zionistischen Fachorganisationen der Palästina- Auswanderer. jedoch unter Wahrung jenes Einflusses für das Landeskomitee, welcher aer Anzahl sowie den politischen und finanziellen Leistungen der der allgemeinen Landesorganisation Oesterreichs angeschlossenen Zionisten entspricht. 9. Der nächste Zionistenkongreß wolle beschließen. daß die Mittel der zionistischen Organisation ausschließlich solchen Siedlern zugute kommen dürfen, die sich den Prinzipien der nationalen Kolonisation unterwerfen. 1A Die Exekutive wird aufgefordert ehestens solche Siedlungsschemen auszuarbeiten, die durch die geeignete Heranziehung jüdischen Kapitals aus den valutastarken Ländern die Ansiedlung von Juden mit ihrem Kapital aus den valutaschwachen Ländern unter den nationalen Kamelen ermöglichen oder doch erleichtern sollen. II. Die Exekutive wird ersucht, den wärmsten Dank der am Parteitag zu Wien versammelten Vertreter der zionistischen Landesorganisationen Oesterreich dem High Commissioner Sir Herbert Samuel für die von ihm eingeleitete großzügige Förderung des Aufbaues von Erez Israel cum geziemenden Ausdruck zu bringen. Beschlüsse bezüglich des Jüdischen Nationalfonds. Der Jüdische Nationalfonds ist das einzige Mittel, die Schaffung der jüdischen Heimstätte in Erez Israel unteT Sicherung der jüdischen Arbeit auf sozial gerechter Grundlage zu gewährleisten. Die Weiterentwicklung des Jüdischen Nationaltonds in jeder iHnsicht ist eine 'der wichtigst und dringlichsten Aufgaben auch des Judentums in Oesterreich. Es ist nötig, die Aufklärung über Ziele und Erfolge des Jüdischen Nationalfonds durch großzügige Pressepropaganda der breitesten Oeffentlichkeit zugänglich zu machen, und hat insbesondere die jüdische Presse dem Jüdischen Nationalfonds größtes Entgegenkommen zu beweisen. Der großzügige Ausbau der Sammclarbeit für den Jüdischen Nationalfonds in Oesterreich erscheint notwendig und werden im vorhinein alle diesbezüglichen Beschlüsse der für den 14. und 15. d. M. einzub erntenden Reichskonferenz des Jüdischen Nationalfonds als für die Zionisten in Oesterreich bindend erklärt. Das neue zu wählende zionistische Landeskomitee soll den zukünftigen Präsidenten der Reichsleitung des Jüdischen Nationalfonds kooptieren, um dadurch auch äußerlich die Einheitlichkeit beider Körperschaften zum Ausdruck zu bringen. Alle Zionisten in Oesterreich ■ werden verpflichtet ihr möglichstes zu tun. um bis Jahresende die vom Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds verlangten Kontingente von 15 Millionen Kronen aufzubringen. Beschlüsse über Keren Hajessod. 1. ln Anerkennung der hohen und entscheidenden Bedeutung, die der Aktion für den Keren Hajessod auch in Oesterreich zukommt, hat es als' Pflicht jedes Zionisten zu gelten, alle in dieser Aktion ihm vom Landeskomitee oder dessen Beauftragten zugewiesenen Arbeiten ohne Weigerung zu übernehmen und mii aller Kraft unter Hintansetzung seiner persönlichen Interessen durchzuführen. Insbesondere darf berufliche Ueberlastung wohlsituierter Zionisten niemals als Entschuldigring angeführt werden. 2. Das Landeskomitee hat das Recht und die Pflicht, jene Zionisten, welche ihrer Pflicht für den Keren Hajessod, sei es hinsichtlich ihrer eigenen Leistung, sei es hinsichtlich ihnen übertragener Arbeiten nicht erfüllen, aus dem Landesverband auszuschließen und ihre Namen zu verlautbaren. Dr. Löwenherz legt namens der politischen Kommission die folgenden Anträge vor: 1. Der Parteitag anerkennt die innerpolitische Betätigung als wesentlichen Bestandteil der zionistischen Arbeit. Er billigt vollständig die bisherige Landespolitik des Landeskomitees, spricht ihm die Anerkennung aus, uiid erteilt ihm Decharge. Gleichzeitig beauftragt der Parteitag die neue Parteileitung, die Landespolitik im Sinne der bisher befolgten Prinzipien weiterzuführen. 2. Der Parteitag erhebt schärfsten Protest gegen die rechtswidrige, den Prinzipien des Friedensvertrages und der Staatsgrundgesetze hohnsprechende Behandlung der in Oesterreich ansässigen Juden, gegen die kulturwidrige Aussperrung jüdischer Hörer aus den Hochschulen und fordert die Parteileitung auf, mit aller Entschiedenheit den Kampf dagegen auizunehmen. 3. Der Parteitag erhebt schärfsten Protest gegen die Bestimmungen des Wahlgesetzes in die gesetzgebenden Körperschaften Oesterreichs, insbesondere gegen die Wahlkreisgeometrie, da durch diese Bestimmungen die Juden Oesterreichs des Rechtes auf eigene Vertretung planmäßig beraubt wurden. 4. Der Parteitag erhebt schärfsten Protest gegen die entsetzlichen, aller Menschlichkeit hohnsprechenden, unter Duldung der Behörden sich abspiclenden Judenschlächtereien im Osten Europas und in Ungarn und ruft die ganze gesittete Menschheit zum Kampfe gegen diese Barbarei auf, welche die . blutige Ausrottung eines großen Volksteiles zum * Ziele hat. Der Parteitag erklärt sich solidarisch mit den in den Ländern blutiger Verfolgung um die bürgerlichen, nationalen und kulturellen Rechte heldenhaft kämpfenden Massen und versichert sie der tatkräftigen brüderlichen Unterstützung. 5. Der Parteitag spricht dem Komitee der jüdischen Delegation bei der Friedenskonferenz für seine im Interesse der gesamten Judenheit entfaltete Tätigkeit den Dank aus und erwartet, daß es bis zum Zusammentritt des Waad Haarazoth seine Arbeiten fortsetzen werde. 6. Der Parteitag begrüßt den Beschluß des Komitees der jüdischen Delegationen bei der Friedenskonferenz auf Einsetzung des Waad Haarazoth als der rechtmäßigen interterritorialen Vertretung des jüdischen Volkes beim Völkerbund und ermächtigt die Parteileitung, im geeigneten Zeitpunkt die notwendigen Maßnahmen für die Beschickung des Waad Haarazoth durch die Judenschaft in Oesterreich zu ergreifen. Die von Dr. Margulies vertretenen Be-- Schlüsse betonen die Notwendigkeit einer intensiven Kulturarbeit, und fordern, daß die in London beschlossene Kulturzentrale für Europa in Wien errichtet werde. Jedem Zionisten wird die intensive Pflege des Hebräischen zur Pflicht gemacht. Hierauf wurde die Debatte, eröffnet, welche sich zum Teile sehr lebhait gestaltete. Herr Filip erklärt, der Mißerfolg müsse eine Lehre sein, die Jugend sei uns entglitten und müsse wieder gewonnen werden. Die Arbeit ist zu viel auf Wahlarbeit zusammengeschrumpft. Wir müssen die konstante zionistische Arbeit in weitem Rahmen wiederaumehmen und die Bestrebungen zur Verbreitung jüdischer Volksbildung ausbauen. Redner schlägt die Schaffung eines Judentages mit wirtschaftlicher Tendenz vor. Bei einer intensiven Aufklärungsarbeit werden wir einer eigentlichen Wahlarbeit nicht mehr bedürfen. Dr. Kadisch weist auf die Notwendigkeit hin, mir den Arabern einen Modus videndi zu finden, und bespricht die Fragen einer gesunden Bodenpolitik in Palästina.' Auch in der Gallith müsse inzwischen Sozialismus und Marxismus-strenge geschieden werden. In der Jugenderziehung müssen wir zu klaren Begriffen zu gelangen suchen und unsere Landespolitik brauche ein ausgearbeitetes W i r t s c h a i t s p r o g r a mm. Herr Sendrovics legt.einen ausgearbeiteten Propagandaplan vor. Stricker erklärt, eine Widderwahl nur von einer ausgesprochenen Mehrheit des Parteitages annehmen zu können. Es wird also beschlossen, die Debatte zu unterbrechen und die Wahlvorschläge des Permanenzausschusses entgegenzunelimen, welche dessen Referent. Herr Sitzmann, dem Parteitag unterbreitet. Nach einer lebhaften und eingehenden Debatte werden die Wahlen iu die engere Parteileitung vorgenömmen. Die Wahlen in die engere Parteileitung ergaben das folgende Resultat: Ing.: R. Stricker, Präsident der Organisation (dessen einstimmige Wahl stürmisch akklamiert wurde), als Vizepräsident Dr. J. Schalit, ferner Prof. A. Freud, Dr. Anselm Halpern, M. Herrisch, Dr. H. Ktwe, D. Nebenzahl. Dr. Margulies, Dr. Rosenheck (Mödling). Oskar Rosncr, Dr. Wilhelm Stein, Dr. Tartakower, L. Sandler, Dr. Jakob Weiner, Dr. E. M. Zweig. Nachdem noch mehrere Redner zum Worte gekommen waren, wurde der Beschluß gefaßt, die nicht zu Ende geführte Aussprache in einer Woche fortzusetzen. ln das erweiterte Landeskomitee wurden vowablt: Wilhelm Alper, Dr. Samuel Auerbach. Ludwig Bato, Karl Blume, Dr. Max Bernhard, Rudolf Eben, Gemeinderat Dr. Jakob Ehrlich, Dr. Arnold Friedmann, Isidor Gewitsch, Oskar Goldschmied. Julius Grüner (Graz). David Halpern, Dr. Simon Holdengräber, Dr. H. Kadisch (Vöslau), Hans Kandel, Lotte Kempler, Viktor Knie, Arch. Otto Kolisch, Moses Lissianski, Max Markus, Anitta Müller, Emil Nimhäuser, Ing. Samuel Nußbaum, Dr. Moritz Pachtmann, S. Picker, Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkes. Gemeinderat Dr. Bruno Pollak-Pamau, Bezirksrat Norbert Rappaporti Leopold Sitzmann, Dr. Leopold Sofer, Dr. Max Sprecher, Paul Stein (Linz), Dr. Stemberg. Dr. Adolf Taglicht, Nathan Tartakower, Löbel Taubes, Regierungsrat Rudolf Taussig, Dr. Teiclimann, Eisik Torczyner, Hemman Tropp, J. H. Waltuch. Bezirksrat Dr. Georg Weiner, Zentralinspektor Dr. Ludwig Werner. Der Parteitag beschloß unter lebhaftem Beifall die Absendung von Begrüßungstelegrammen an Sir Herbert Samuel und in die jüdische Konstituante in Jerusalem. Die IL Session des Parteitages. ln der zweiten Session des österreichischen zionistischen Parteitages, welche Sonntag, den 7. d. stattfand, wurde eine ausführliche Debatte angeführt, welcher zunächst die vorige Woche gehaltenen Referate als Grundlage dienten. Dr. Abel es weist auf die Tatsache hin. daß die Kolonisation Palästinas keine vollständige Lösung der alhveltlichen Judenfrage bedeute und man müsse in der Frage der positiven Gegenwartsarbeit zu klaren Gesichtspunkten kommen. Das Wort „Galuth“ werde allgemein in überspannter Weise gebraucht Es frage sich, ob es eine Angelegenheit der Zionisten sein müsse, die Sache der europäischen und amerikanischen Juden in die Hand ziu nehmen, oder ob der Zionismus dulden kann, daß diese Angelegenheit von anderen übernommen werde. Die Entwicklung eines Teiles der Poale-Zion ist ein Weg zu einem palästinafreien Nationalismus und auch bei den sogenannten Assimilanten kann sich etwas ähnliches wiederholen. Darum ist es notwendig, daß wir die politische Führung des Judentums behalten. Redner habe immer das Gefühl gehabt, daß die politische Betätigung nicht einmal das Gefühl des Wohlwollens bei allen Zionisten genieße'. Das müsse anders werden. Strickers Tätigkeit war eine Fortsetzung der Arbeit H e r z 1 s und sein Auftreten vielfach eine sittliche Tat. Redner appelliert an die neue Leitung, die wahre Synthese zwischen Innenpolitik und Palästinaarbeit zu finden. Was die Kulturarbeit anlange, so bedeute die Gründung des Realgymnasiums für viele Eltern einen Rettungsanker. Er unterbreitet Anträge zur Förderung des "jüdischen Schulvereines, auch das wertvolle Werk der jüdischen Kinderfreunde, wo ferne von aller Wohltäterei hingebungsvolle Arbeit geleistet wird, müsse mit aller Kraft gefördert werden. Was die Jugendfrage anlangt so müsse inan sagen, eine Jugend, die nach Führern sucht, ist keine. Die Jugend muß durch praktische Kulturarbeit und das Beispiel erzogen werden. Wenn wir uns um Israel nicht kümmern, ist Zion nicht zu erreichen. (Lebhafter Beifall.) Feiler beklagt die Vernachlässigung der Organisation in der letzten Zeit. Die Auflösung der Vereine und Schaffung von Bezirkskommissionen hat sich nicht bewährt. Das Gymnasium, ebenso die jüdische Volksbibliothek müssen von der Leitung mehr gefördert werden. Auch für 'die . jüdische Sportbewegung müsse man sich mehr interessieren. Das Joint sei irrtümlich als zionistische Organisation angesehen, seine Fehler werden uns aufgeladen, während das Gute anderen Parteien zufällt. Viel kleinere Gruppen haben Kooperationen geschaffen und beim Joint Unterstützung erhalten. Dasselbe müssen wir tun. Man muß konstatieren, daß das Joint keine zionistische Institution ist, und unsere Vertreter müssen sich mehr um produktive Arbeit kümmern. Auch das Verhältnis, zur sozialen Hilfs, gemeinschaft (Anitta Müller) bedürfe einer Klärung. In der Aufstellung der Armenräte sind große Fehler geschehen, die man in Hinkunft vermeiden muß. Dr. Wilhelm Stein bespricht das Fehlen einer systematischen Jugendarbeit. Man habe

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