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Jüdische Zeitung · 1920-11-12 · 30 (12.11.1920) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
30 (12.11.1920)
Date
1920-11-12
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 30 JÜDISCHE ZEITUNG Seite S Dr. Tartakower bespricht die Wander- ■bewesung der Chaluzim nach Palästina. Es habe sich gezeigt. daß Arbertsgeiecenbeiten durch das Eiiitrefiew neuer starker Elemente geschaffen wurden. Die neuen Menschen haben auf das Land beitebend gewirkt. Die Leitung in London, welche die Einwanderung fürs erste noch einschränken wollte, sei vom Hapoel Hazarr gezwungen worden, mhferietie Mittel für die Einwanderung zur Verfügung zu stellen. Hätten wir nicht gedrängt. so hätte auch das Wiener Palästinaamt keine En'olze erzielt. Die neue lebendige Arbeit wirke allenthalben belebend, sogar auf uns fernstehende Kreise. Es handle sich bloß darinn, daß ein neuer Geist in diese Arbeit eiraziehe. Redner kritisiert das Wiener Palästinuaint wo zuvie! Bürokratistuus herrsche und zu wenig Glauben an «nere eigene KrafL Er greift die Londoner Exekutive an. welciicden gleichen Mangel an Glauben aufweise, worauf ihr Versuch zurückzuführen sei. die Einwanderung •zu drosseln. Der Parteitag müsse gegen ieden Versuch, die Einwanderung einzuengen, entschieden Steilung zu neiimeu und dagegen protestieren, daß die Arbeitergenossenschaften in Palästina in budgetärer Beziehung eingeschränkt werden sollen. (Stürmischer Bciiall.) Dr. Sc Inner!er erklärt, daß zur Bereitstellung der großen Mittel eine Volksanleihe neben dem Keren Haiessod nötig wäre. Auch der Mange! an Liquidierungsbankcn für Auswanderer sei sehr zu beklagen. Wien solle , die Gründung eines Volksheims für Chahizim in Palästina beschließen. 2. Verhandlungstag. Zunächst erstattete Ing. R. Stricker sein Referat über Lan de soolit ik. Der Redner berichtete über die Versammlungen auf der Londoner Jahreskonferenz, welche der innerpolitischen Betätigung galten, wobei die amerikanischen Delegierten zunäclist einen ablehnenden Standpunkt entnahmen. Aber schließlich wurden die Anträge, welche die zionistische Partei verpflichten, an den politischen Kämpfen aktiv teilzunehmen. auch mit den Stimmen der Amerikaner angenommen. Die politische Repräsentanz der gesamten Judenschaft habe das Komitee. der jüdischen Delegationen zu bilden, deien Weisungen für die Zionisten aller Länder in 'politischer Beziehung bindend sein sollen, ln allen Ländern sollen aur Grund des allgemeinen Wahlrechtes indische Körperschaften gebildet werden, welche das Komitee zu beschicken haben. Aui dies© Weise soll der Länderrat (Waad Haarazotht entstehen, der bestimmt sei, die politische Repräsentanz des jüdischen Volkes beim Völkerbund zu werden. Die zionistische Zentralleitung soll mit dem Komitee der jüdischen Delegationen In engster Fühlung bleiben Anscheinend habe aber die gegenwärtige Leitung in Landern für diese Frage wenig Interesse Die Frage der Einberufung eines jüdischen Weltkongresses. weiche gleichfalls in London behandelt wurde, ist in einer Weise erledigt worden, daß der Beschluß einer Vertagung auf unbestimmte Zeit gleichkomme. Anch Redner sei in dieser Frage skeptisch, was die Möglichkeit einer soiciien aus Wahlen hervorgegangenen Weltkonferenz betreffe. Feiler (jiddisch): Das Palästina-Amt hat sich nicht um die Hilfsaktionen iür die Chaluzim gekümmert. Die Hilfskomitees seien von privater Seite geschaiien und erhalten worden. Wir stehen vor einer großen Auswanderung und die Arbeit muß organisiert werden. Eine Privatgesellschaft wie die Palästhra-Reisegeselischaifc. dürfe nicht geduldet werden. Redner beklagt das mangelnde Interesse für Palästina, welches zugunsten der Politik zurückgestellt werde, und erklärt, daß die „Wiener Morgenzeitung“ die Parteiangelegenbeiten mehr berücksichtigen müsse. Kandel bespricht, die Frage der Verwendung der aufzubringenden Gelder. Dr. Plaschkcs: Wir haben tatsächlich, weil wir von einer Wahl irt die andere gedrängt wurden, nicht unsere ganze Kraft auf eine Arbeit konzentrieren können. Er fordert die Errichtung einer Beschwerdeinstanz iiir Chainzim und ein Organisationsstmm für das Palästina-Amt, welches sich schon zu einer anerkannten zionistischen Behörde entwickelt habe. Es sei zu hoffen, daß die Liquidationsbank für Emigranten bald genehmigt sein werde. Hierauf wird zur Wahl, von Generalrednern geschritten. Dr. Tartakower. Generalredner contra, erklärt, daß seiner Ansicht nach von der Frage der Privatinitiative das Schicksal der Siedlung des jüdischen Volkes in Erez Israel abhänge. und führt praktische Beispiele hiefür an: Infolge der größeren Billigkeit der arabischen Arbeit ist die größte Wahrscheinlichkeit dafür gegeben, daß an dem Platz greifen der Privatinitiative die jüdische Kolonisation scheitern würde. Er spreche sich nicht gegen die Gründung einer Liquidiarionsbank aus. müsse aber verlangen — in Anbetracht der Erfahrungen zum Beispiel bei der Angio Palestine Company —, daß eine ausgiebige Kontrolle dieses Instituts durch die Zionistische Organisation in der zionistischen OcffentHchkeit platzgreife. Dr. rartakower erkläre daß die Arbeiterschaft Erez Israels durchaus nicht auf einem einseitigen Klassen- und Klassenkampfsianäpunkt stehe, aber die Geiahr der Lohnarbeit könne er gar nicht genug betonen, sde bedeute die Gefahr der Anabrsjernng des Landes. Er hob zum Schlüsse seiner Ausführungen den Wert der Selbstarbeit hervor, die es allein ermögliche, dem schweren Probiem der Lohnarbeit auszuweichen und die Grundlage einer produktiven Gemeinschaft hn Lande zu schaffea Wie richtig dieses Prinzip der Selbstarbeit iiir den jüdischen. Charakter der Siedlung ist, beweist die Bodengesetzgebung Herbert Samuels, die auf diesem Prinzip aufgeJaut ist Proiessor Freudi erklärt, er sei Pro-Redner und müsse sich trotzdem auf den Standpunkt Dr. Tartakowers stellen, und habe es auch für unbedingt notwendig, daß auf dem Gebiet des Ackerbaues keine Privatinitiative, sondern gemeinwirtschaffcftchen Ideen platzgreifen müssen. Aber es wird und muß auch eine Industrie sich hi Palästina entwickeln können und da liegen die Verhältnisse anders. Wir stellen uns allerdings ehre Industrie in Palästina nicht etwa vor wie eine europäische Industrie mit rauchenden Schloten. Elendsbuden und Schwitzhöllen, sondern eine Industrie, die im heutigen Europa kein Ebenbild bat — ebensowenig jvie wir das Ebenbild, des europäischen. auch geistig an seine Scholle gebundenen Bauers nach Palästina verpflanzen möchten. Auch Jen europäischen Arbeiter von heute können und wollen wir uns nicht zmn Vorbild nehmen. Den» Wiener Palästina-Amt. das als eine Improvisation mit den größten Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, kamt man unmöglich, daraus einen Vorwurf machen, daß es sich an die Weisungen seiner Vorgesetzten Behörde in London gehalten hat.;Aber ui London geschah nichts, dort har man sich seit der Jahreskonferenz in Schweigen gehüllt, von dort aus hat man das Wiener Palästina-Amt mit lächerlichen Subventionen abgespeist, man hat die Palästina-Wanderung gestoppt. Bezeichnende r- und anffälligorweise haben demgegenüber die sicher besser informierten Arbeiter Palästinas gegen jede Hemmung der Einwanderung protestiert. Das Palästina-Amt in Wien ist sicherlich nicht schlechter als die Londoner Zentrale-. Der Zustand, dtifi in London neben den mit politischer Arbeit beiaßten Führern Weitzmann und. Sokoäow keine repräsentative Persönlichkeit: an der Spitze stehe, sei unhaltbar und bedeute eine schwere Gefahr. Hier müsse unbedingt Abhilfe geschaffen werden! . -;-i Dr. Zweig erklärt in seinem Schlußwort, daß der Vorwurf des Bureaukratismus nicht stichhältig sei und das Palästina-Amt, das von der haltig sei und das Palästina-Amt das von der Londoner Exekutive nicht subventioniert habe. Er gibt weiters Aufklärung über die Arbeit der Palästina- Reisegesellschaft „Maawirim", welche kemeriei Vorwurf verdiene und für die Stärkung der jüdischen Arbeit schon jetzt sich verdient gemacht habe. Die Einigung mit den Föderationen tue not, dann werden auch klare Beziehungen zwischen dem Landeskomitee und dem Palästina-Amt herrschen. Ein Palästina-Amt, das von der Londoner Exekutive nicht subventioniert werde, sei auf die Dauer nicht denkbar. Trotzdem seien iu kurzer Zeit über 5000 Menschen nach. Palästina betör der: worden. (Beifall.) zionistischen Landespolitik in Oesterreich ist durch die Art des gegen uns geführten Wa Kampfes festgeiegt worden, daß wir die einzig Vertreter der jüdischen Politik sind, indem unss Gegner erklärten, -die Juden brauchten ke'i eigene Politik. Niemand im Parlament ka sagen, er habe den Zionisten die jüdische V< tretung weggenonnnen, um sie selbst zu besorg Eine Freude; über unsere Wahlniederlage ist; keiner Seite zu bemerken. Es ist auch nii richtig, daß die politische Betätigung die Opri Willigkeit für die zionistische Arbeit beeinarachri: Wer Opfer bringt iür die zionistische Sache, brir die gleichen Opfer in politischen Dingen. E kann durch Tatsachen bewiesen werden. Und: v leben in einer Zeit, wo die jüdische politisc Arbeit unbedingt nötig ist, .auch darum, um i rein zionistische und kulturelle Arbeit zu enm liehen. Nur unserer politischen Arbeit ist es verdanken, daß wir als der einzig befugte pol sehe Vertreter der Judenschait anerkannt wort sind. Ebenso Ist die Schaffung der jü-iisc!: Schule ein eminentes Politikum. Ate Angelegt heit, welche der politischen Sicherung bedarf. U der Schutz der während des Krieges zagewand» teil Juden ist -eine Angelegenheit, welche je theoretische Diskussion erübrig:. Gerade1 unst Stellung m der Ostiudenfrage hat :ms bei ci Wahlen geschadet, ohne daß dieser Umstand t irgendwie von unserer Politik abgebracht i oder an bringen darf. Dia Ostjuden bedeuten ke Belastung, sondern eine Rettung des Wrei Judentums. Leider wird die Hetze gegen die O iadsn auch von Juden betrieben irad das jüdisc Großkapital wendet seiren ganze:! Einfluß a daß eie Ostjud'en aus Wien vertriebet! werd Auch Landeshauptmann S.-ver hat erklärt, daß wiederholt in seinen diasbeziigkeh-gn Bestrebun? von jüdischer Seite ermuntert wurde. E Schlagwort: „Oege» die- Ostjnöen!“ bildete c Leitmotiv bei den Kulruswahle». mul Czcniin I erklärt, daß sich, .be iteterreichisch-israeStise Union an ihn gewendet habe, and daß a-uf dii Intervention reine Erklärung zugunsten < „Bodenständiger.“ zuriickrufüVen sei. (Stiimwst Entrüstungsrufe.) Die Notwendigkeit der Vertiefung un.se politischen Arbeit sei zugegeben. Wir sind ■Kampfe unterlegen, aber unser Prestige haben c t*rhaHoTt sm-* -1'tb--• M'TTKlC!** erhalten und der Tätigkeit unserer .war haben wir uns nicht zu schämen und kein i krat. Was soziales Empfinden anfangr. k wir es mit ai! den Leuten ausv.ekmer., dit beute Sozialdemokraten nennen und die C sätze der 1 Gleichheit mißachten. Wir habe Mandatspolitik betrieben und dürfen aus Wahlausgang nur die eine Folgerung z unser« politische Arbeit zu vertiefen undi : bauen. Dre Ausführungen Strickers wunder stiirnnscfcesn Beifall aufgsnootmen. Hieran stattete Dr. Marg alles sein Referat über kulturelle Arbeit. Mit der kräftigeren Betonung der politischen Tätigkeit bat auch die kulturelle Frage an Inhalt gewonnen, und wir haben auf kulturellem Gebiete bereits greifbare Erfolge zu verzeichnen. Redner analysier: das Schiagwort von der kulturellen Autonomie, und bezeichnet das Streben nach einer solchen als inhaltslos, bevor unsere kulturellen Positionen ausgebau: seien. Jedenfalls war cs nötig, daß wir nri praktischer Tätigkeit begonnen haben, ohne die äußere politische Sanktion abzuiwarien. Das Zentrum jeder jüdischen Kultur, auch in der Galutlr, ist das Hebräische, welches unbedingt belebt werden muß. Wir müssen beim hebräischen Kindergarten beginnen, und auf dieser Grundlage die jüdische Volks- und Mittelschule uuibuuen. Der Mangel au hebräischen Lehrern macht sich sehr fühlbar, ebenso das Fehlen jüdischer Volksschu!teil rer. Diese Umstände haben cs veranlaßt, daß nicht organisch von unten auf begonnen werden konnte. Die Anfänge unserer systematischen Kulturarbeit fallen ins Jahr 191S mit der Schaffung der Studiengruppe iür jüdische Erziehung, die aber über die ersten Anfänge nicht gedieh. Ihre Fortsetzung bildet das Unter richtsamt des Jüdischen Nationalrates mit der ihm zur Seite stehenden Unterrichtskommission vor: gediegenen Fachleuten. Die erste Tat war die Gründung des jüdischen Pädagogentums io Wien, welches sich unter der Leitung des Oberrabbiners Dr. Chajes, der überhaupt die Seele unserer gesamten Kulturtätigkeit bedeutet, zu einem ungemein wichtigen Institut entwickelt hat. Das Pädagogentmn besteht aus einer Unter- und einer Oberleitung, die Hochschuicharakier träet. zählt ungefähr >50 Schüler, die teiis zu Kjadergärmer einneu und teils zu Lehrern iür hebräische Sprache und jüdische Kultur ausgebdkie: werden. Die hebräische Sprache ist vorherrschend lmd das Institut ist einer der wichtigsten Brennpunkte jüdischer Kulturarbeit überhaupt, so daß dieses Werk einen besonderen Stolz des Wiener Zionismus bildet. Das Unternchtsamt des Jüdischen Nationalrates hat das Gymnasium geschaiien, welches bereits von -50 Schülern besucht wird und sich gedeihlich entwickelt Bei der Gründung einer jüdischen Volksschule hatten wir mit ganz besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen, die nameut.idt durch den Mangel an Lehrkräften verursacht wurden. Ferner hat das Umerrichtsami einen Kurs zur Heranbildung vor. V»!ksschtflchrjcn geschaffen, der aber kuder von unseren Studenten zu wenig besucht wird, obzwar sich auf diesem Gebiet angesichts des geplanten Ausbaues unseres schmwer.xes günstige Aussichten eröffnen. Enten großen Mangel bildet auch das Fehlen jüdischer Krndergärtncrlniien. Zum I c-Ic ist diesem durch die Tätigkeit des Vereins der Jüdischen Kiudertreurtde abgeitolfeu worden, welcher inseinen Tagesheimstätten das Hebräische pikst und bereits ungefähr tausend Kinder betreu;. Auch die neue, vom Oberrabbiuer Dr. Chajes gegründete, und unter der Leitung von Professor Rosenield stehende Religionsleliverschulc ist sehr zu begrüßen. Sie wird die Aufgabe haben, den schnierz- ^!CJ* .. vermißten, modernen Religionslehrer zu schauen und den Religionsunterricht, der bisher vieliach geradezu entjudend wirkr. zu reformieren. Aas die Pflege des Hebräischen durch die Erwachsenen betriff, so sindliier bedeutende torrschritte nicht zu verzeichnen. Auch hier macht sich neben der mangelhaften Unterrichtsmethode das Fehlen moderner Lehrer bemerkbar. Der Reierent richtet einen warmen A;>iw!l au den Parteitag, in dieser Richtung alles Nötige zu tun. und weist aur die ungeheure Wichtigkeit und zentrale nationale Bedeutung der allgemeinen Pflege des Hebräischen hin.' Der hebräische Kottvcrsauonsklub entfaltet eine rühmliche Tätigkeit und hat sich sogar an hebräische Tiieuierauiiiihnmgcn herangewagt. _Einen nicht unwichtigen Faktor in der Riege r.,cs fiel),aisch-ju bilden die durcu aas v crd.cn sivo:;c Wirken des bekannten hebräischen Pädagogen Moses Radi mehreren Wiener Bezirken gegründeten hebräischen Schulen, in welchen mehrere hundert Kinder unterrichtet werden. Aber auch von hier werden noch manche Schwierigkeiten zu überwinden sei». Das Organ tur jüdische Kultur ist der neugegründete jüdische Schulverein, der schon jetzt ein hohes Budget har. Aber bei entsprechenden Leistungen werden wir auch die Mittel aufbriugeti und ein entwickeltes jüdisches Seim1 werk wird auf die Unterstützung des Staates und duzu reformierenden jüdischen Kulrusgemeinde rechnen können. Ein wirklicher Wal! gegen die Assimilation sei nur die jüdische Schule, die deshalb neben de - kulturellen eine große natioiialooiitische Bedeuten-- habe. (Lebhafter Bei fall.) B.eraur hie!: der Sekretär des Jüdischen Nanona!ra*es. Dr. Brand, sc.uen Bericht über die Frage der Beroisurnschichtung. Der Redner entwarf ein anschauliches Bild der begonnenen Arbeit auf dem Gebiete der Berufsberatung. der r.rnchiung von- Lehrwerkstätten und einer Reihe von gewerblichen Kursen und zeichnete die künftig zu leistende Arbeit. Weiters gelangte ein von Anitta Mülle; venadter Bericht des Ürganisationsamtes für jüdische soziale Fürsorge im Jüdischer Nationalrat zur Verlesung, welcher ein Bild des Arbeitsplanes dieser Institution gibt und eine Fülle von Anregungen bietet. In der Nachmfttagssitzung erläuterte Doktor J. Weiner an der Hand des dem Parteitag vorliegenden Organisationsentwurfes die Grundsätze fw den Ansbau der zionistischen Organisation in Oesterreich.

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