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Jüdische Zeitung · 1920-09-10 · 26 (10.9.1920) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
26 (10.9.1920)
Date
1920-09-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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fir. 26 JÜDISCHE ZEITUNG Sette 5 liehen Departements Tollowski. (die wohlbekannte palästinensische Autorität auf diesem Gebiete) sowie ein Mohammedaner und ein Christ. Kolonisation und geschlossene . Siedlung, geschweige dehn industrielle Entwicklung sind ohne langfristigen Kredit kaum durchführbar. Der Bauer, der sein Land urbar machen und ein Haus bauen soll, oft aber selbst kein Kapital hat. muß nicht nur zu einem niedrigen Zinsfuß leihen, sondern er braucht auch eine lange Frist für die Abzahlung seiner Schuld. Die Entwicklung eines landwirtschaftlichen Kredites in diesem Sinne wurde •bisher durch das Fehlen eines Hvcothekarsystems nach europäischem MusteT sehr behindert. Die türkische Regierung hat einen Plan für landwirtschaftliche Kredite in kleinem Maßstabe und dieser wurde von der Militärverwaltung übernommen und etwas entwickelt. Nicht wenig hat auch die zionistische Organisation durch die Anglo- Palästine Company getan. Aber die bisherigen Maßnahmen sind insgesamt durchaus ungenügend. Es gibt'keine gesetzliche Basis und es gibt nicht den richtigen Apparat von seiten des Staates, von Kapitalisten oder Genossenschaften ri‘y>- die Bedürfnisse des Landes, nicht für heute und noch weniger für die künftigen Bedürfnisse des Landes. Zu eifellos muß in jedem vollständigen Aufbau des Staates die private Bank und die Genossenschaft ihren entsprechenden Platz einnehmeu. Natürlich ist das Problem nicht neu. Auf dem Gebiete des landwirtschaftlichen Kredites gibt es viele Untersuchungen und viele praktische Leistungen, sowohl im britischen Reiche als auf dem Kontinent. Die besonderen Eigentümlichkeiten des türkischen Landsvstems bringen im Falle Palästina eine Schwierigkeit mit sich, aber die Haupthindernisse tmd die Hauptlösungen sind dieselben wie anderswo. Man kann als sicher annehmen, daß alle von der Kommission empfohlenen Maßnahmen darauf gerichtet seht werden, den Bauern zu helfen, nicht aber dem Eifendi und dem Großgrundbesitzer. Und jede Erschließung kleinen Kredites wird, ädern sie den Bauern aus der Hand des Wucherers (der häufig sein eigener Grundbesitzer ist) retten, in den sozialen Bedingungen Palästinas ehre Umwälzung herbeiführen. Eine weitere vom High Conunissioner veranlaßte Maßnahme ist der sofortige Bau einer Normalspurbahn zwischen ‘ Ludd und Jaffa. Es war eine der Nebenfolgen des Krieges, daß Jaffa, früher im Mittelpunkt des Verkehres, sozusagen isoliert wurde. Die erste in Palästina erbaute Bahn war die Linie von Jaffa nach Jerusalem, eine Schmalsuurstrecke. Da der größte Teil des Verkehrs nach Jerusalemging, landeten sowohl Passagiere als auch Waren meist in Jaffa und Jaffa war im allgemeinen die erste Stadt die jeder Besucher des Landes erblickte. So wurde es wirtschaftlich der wichtigste Platz im Lande und _das erklärt zürn Teil, warum die Zentrale der zionistischen Arbeit in Palästina bis vor ein. oder zwei Jahren m Jaffa war. Der Krieg-änderte all das. Von Kantara wurde eine Normalspurbahn "euer durch die Wüste gebaut: sie kreuzt die Strecke Jaffa—Jerusalem in Ludd und geht Jaffa links hegen lassend, direkt nach Haifa -weiter. So ist letzt sozusagen Kantara der Haupteintrittshafett und niemand braucht nach Jaffa zu gehen, wenn, ihn nicht ein besonderes Geschäft dorthin ruft. Da Jafia nur durch eine Schmalspurbahn mit dem Innern des Landes verbunden ist. .reist man lieber Der Achse. Das ist schlecht für Jaffa und nicht gut für das Land. So lange der Hafen von Haifa nicht gebaut ist. ist Jaffa der beste Hafen Palästinas und sollte durch ungenügende Verkehrsmittel nicht geschädigt werden. Der High Commission er. der in Jaffa landete, mußte die Mängel der Eisenbahnverbindung bemerken, obgleich er per Auto nach Jerusalem fuhr. Die Verbesserung der Bahn jaiia—Ludd ist nur die erste Maßnahme in dem ausgedehnten Eisenbahnreiormorogramm des High Commissionar. Palästina braucht nicht so sehr mehr Eisenbahnen, als vielmehr besondere Eisenbahnen. .Eisenbahnen, die gegen Wind und Wetter geschützt sind undf zuverlässig und wirtschaftlich geführt werden. Niemand würdigt diese Forderungen besser als der High Commissioner. Die Zukunft des Ostjordanlandes Eine in den letzten Augusttagen in der englischen Presse wiedergegebene Reutermeldung berichtet Uber eine Zusammenkunft, welche Sir Herbert Samuel an der AKenby-Brücke mit MadscMd Pascha, dem Sohn des Scheich Sultan, hatte, welcher zu den. einflußreichsten Häuptlingen der Gegend gehört. In Es Salt wurde der Highcor.amssioner von den versammelten Arabern mit Begeisterung begrüßt. Nach zweitägigen Beratungen hielt Sir Herbert Samuel auf dem Marktplatz der Stadt vor über 600 beduinischen Vertretern die'folgende Ansprache: „Seit den letzten Vorgängen in Damaskus habe ich viele Besuche von Scheichs und Notebein aus dem Ost-Jordaniande erhalten -und bekam Briefe von anderen -und darunter auch von -Ährenden Persönlichkeiten von Es Salt. Bei diesen Gelegenheiten wurde der Wunsch ausgesprochen, dje britische Verwaltung solle auf dieses Gebiet ausgedehnt werde», Wie ihr wißt, wurde schon vor langem zwischen der britischen und der französischen Regierung vereinbart, daß dieses Land in die britische Einflußzone fallen sollte. Erst vor wenigen Tagen erhielt ich ein Telegramm aus Lcmdcm. wonach die französische Regierung von neuem die Versicherung gegeben hat. daß sie in keiner Weise in, die Angelegenheiten dieses rkes mengen wolle. (Beifall.) Seitdem Frankrach seinen Einfluß in Damaskus völlig gesichert tet. wird es nötig sein, diesen Bezirk von der Verwaltung in Damaskus in. trennen. Ihr werdet mich fraget!, welche -Art von Hilfe euch die britische Regierung geben will. Ich möchte nicht Vorschlägen, euch in das gegenwärtige yerwaltimgssystem von Palästina einzubeziehen. Ich möchte eine gesonderte Verwaltung einrichten, die euch helfen würde, euch selbst zu regieren. (Lebhafter Beifall.) Eine kleine Zahl politischer Beamter, ferner Juristen und genaue Kenner des arabischen Volkes und seiner Sprache, wovon euch die meisten persönlich bekannt sind, würde entsandt werden, um in den Hauptstädten oder Bezirken zu wohnen. Sie würden euch helfen, die Verteidigung gegen äußere Angriffe zu organisieren, eine lokale Polizei zu schaffen, um die Ordnung aufrecht zu erhalten, friedlichen Handel zu fördern; sie würden euch helfen, die Rechtspflege durchzuführen, und dafür sorgen, daß die Steuern, die ihr zahlt, auch wirklich für eure Bedürfnisse verwendet werden. Sie würden mit euch darüber beraten, für welche Zwecke Geld nötig sei über »Verbesserung und Wiederherstellung von Straßen, über den Auibau von Schulen und über die Beschaffung medizinischer Hilfe. Es würde eine vollkommene Handelsfreiheit mit Palästina bestehen und das Volk jenseits des Jordan würde mit Petroleum, Reis, Zucker und sonstigen Bedarfsartikeln in derselben Weise beliefert werden. wie' die Palästinenser. Wir verlangen bloß, daß Vorkehrungen getroffen werden, tan einen Weiterexport dieser Artikel in andere Länder zu \ erhindern. da an ihnen eine empfindliche Knapp- - Leit besteht. Wir würden darnach streben, einen Markt für die Dinge zu schaffen, die ihr verkaufen', wollt. Es würden unverzüglich .Schritte zu Erörr- ‘ nung einer Bank für Handelszwecke unternommen werden. Wir würden den Verkehr und die Postverbindung mit Palästina und 'anderen Ländern verbessern. Wir würden fachmännischen Rat für den Straßenbau und andere für euch wichtige Aufgaben beistellen. Von den unter der Leitung einer kleinen Anzahl britischer Beamten m der Verwaltung beschäftigten Personen würden so viele als möglich der Bevölkerung des Landes selbst entnommen werden. Es ist .keine Rede davon, .daß irgend ein System obligater Militärpflicht oder eine Entwaffnung durchgeführt werden soll. (Lebhafter Beifall.) Natürlich würde aber so wie bisher ein Verbot bestehen, Waffen nach Palästina zu bringen. Wenn ihr britische Hilfe wünscht, ist dies nicht die beste Form dafür? Die allgemeinen Instruktionen der britischen Regierung für ihre -Beamten in diesen Bezirken, würden im allgenteinen darauf gerichtet sein, dem Volke zu helfen, sich selbst zu regieren und dabei die Grundsätze . von Verläßlichkeit und Gerechtigkeit hochzuhalten, die das Merkmal britischer Verwaltung in der ganzen Welt und die Grundlagen jeder •".ten Regierung sind. Möge das Ergebnis dieser Versammlung zur Wohlfahrt und zum Gedeihen eures Landes beitragen, aut welchem, wie auf seinen Bewohnern, der Segen des Allmächtigen ruhen möge." (Lebhafter BeiialL) Nachher hielten einige Araber Begrüßungsansprachen. welche den lebhaften Wunsch nach britischer Verwaltung und große Befriedigung über Sir Herberts Mitteilungen ausdrückten, besonders mit seiner Erklärung, daß weder .ein System -der MiUtärdienstpilicht noch eine Entwaffnung durchgeführt werden solle und daß die Einnahmen des Landes ausschließlich, für die Bedürfnisse des Landes verwendet werden sollten. Alle Scheichs wollten sich beeilen, ihr Siegel unter das offizielle Dokument zu setzen, das ein Protokoll über die Verhandlungen enthielt und den Wunsch nach britischer Herrschaft aussprach. Einige Häuptlinge, die nicht innerhalb der britischen Zone wohnen, baten wiederhole um Ausdehnung der Grenzen auch über ihr Gebiet. Unter Hinterlassung zweier arabisch sprechender britischer Beamten und zwölf palästinensischer Gendarmen, kehrte der High Commissioner von. seiner durchaus befriedigenden Reise nach Jerusalem zurück. Außerordentliche Nationalkonferenz in Wien Am 31. August fand bei sehr starker Betei- •jgung der W’ic-ne-- NF-Kommissare unter Vorsitz Adolf B 5 h in s ehe vertrauliche, außerordenti'che NF-Konferenz statt. Das Hauptbbtireau des INF im Haag hatte telegraphisch die rascheste Aufbringung von mehreren Millionen Kronen verlangt. da selten günstige Gelegenheiten in Palästina unter aller. Umständen ausgenützt werden mißten und die verfügbaren Geldmittel des jNF nicht hinreichen, cm alles ihm zum Kauf .angebotene Land voll zu bezahlen. 1 Unter dem Eindruck dieser -Nachricht sah nie!: die Leitung der Wiener Zentrale des JNF veranlaßt, eine Versammlung aller NF-Kommissäre enzuberufen. um ihnen über die von der Zentrale geplanten Maßnahmen zur sofortigen Aufbringung der verlangten Millionen Bericht ztt erstatten und die Vorschläge ihrer Mitarbeiter entgegenzuuehmeo. Die von Woügane W e i s 1 itn Namen der ■Zentrale voreebrechten Anträge wurden mit im- "oniercuder Einhelligkeit angenommen. Vielleient noch nie vorher hat eine Forderung der Leitung einer zionistischen Organisation auf Vervieifach«ng der Anstrengungen und Geidopfer ihrer Freunde so einstimmige Zustimmung gefimcfen. wie die des Hauptbureaus des'JNF. das von den österreichischen Juden, welche in den ersten acht Monaten dieses Jahres erst K 900.000 für den JNF aufgebracht haben, fordert in den nächsten vier Monateniasr das Achtfache dieses Betrages (10.000 Pfund Sterling!) dem jüdischen Nationali 'od z*r VerfSgung zu stellen! Nach eingehender Beratung der vorgebrachten Anträge, wobei besonders die Herren Finanzrat Dr. Benedikt. Toroczvner. Gewi t s c h und. S t r v e r wervolle Anregungen machten, wurden unter anderem folgende Beschlüsse und Resolutionen gefaßt, die geeignet erscheinen, die ganze NF-Arbeit in Wien auf neue Grundlagen zu stellen: 1. Es sind unverzüglich in allen zionistischen Bezirkssektionen und Vereinen außerordentliche Sitzungen der Ausschüsse einzuberufen. in denen ein Delegierter der Zentrale des JNF vertraulich ztt berichten hat. Im Anschluß an diese Sitzungen haben öiientliche Versammlungen in allen Wiener Bezirken stattzufinden, in denen die rührenden Persönlichkeiten des Wiener Judentums über die Lage in Palästina und den JNF sprechen werden. 2. Neben dieser allgemeinen Agitation hat unverzüglich eine private Werbearbeit aller Zionisten bei wohlhabenden .Inden ohne Unterschied der Parteizugehörigkeit einzusetzen. Die Konferenz erklärt, daß ohne weitgehende Opfer eines jeden einzelnen Juden die Aufbringung der unbedingt nötigen Summen, über die der JNF^of o r t verfügen muß. unmöglich ist. Die Konferenz billigt die von der Zentrale bereits mit Erfolg begonnene Aktion zur Erlangung von 500 Einzelspenden von durchschnittlich ie K 20.000 und verpflichtet jeden Zionisten, alles aufzubieten, um entweder selbst eine annähernd so hohe Spende dein JNF zuzuwenden oder wenigstens einen seiner Bekannten zu einem derartigen Opfer zu bewegen. 1 Diese Aktion, welche in zirka 500 Teilspenden zehn Millionen Kronen ergeben soll, wird den Namen iühren: ..Bausteine für das dritte indische R e i c h“. 3. Die Nationalfondskonferenz erneuert den seinerzeitigen Beschluß der Reichskonferenz der NF-Kommissäre Oesterreichs, demzufolge jeder indische Verein und jede nationale Organisation ausnahmslos verpflichtet ist. bei allen Veranstaltungen. Festen und Vorträgen ohne Rücksicht auf deren Zweck einen Zuschlag zum Eintrittspreis von 10 Prozent zugunsten des JNF einzuheben. Dieser Zuschlag ist durch Aufdruck oder Stempel auf der Eintrittskarte mitsamt den Zweck des Zuschlages ersichtlich zu machen. Die Konferenz ermächtigt die Zentrale, auf iedc ihr nötig erscheinende Art und Weise, aucit durch öiientliche Bekanntmachung in Zeitungen, gegen iene Vereine und Organisationen vorzugehen. welche sich auch weiterhin dieser Verpflichtung entziehen. 4. Die Konferenz beschließt, alle bisher bestandenen NF-Kotninissionen derart umzugestalten, daß sie aus mindestens fünf bis sechs Mitgliedern betehen. weiche die einzelnen Sammelzweige in gesondertem Wirkungskreis zu leiten haben. Die Xationalioudskoinmissioneu haben mindstens einmal monatlich zu Sitzungen zusamnteuzatreteu. bei denen tedes Mitglied einen Bericht über seine Tätigkeit in der abgelautenen Periode und über seine Vorschläge für den kommenden Monat zu geben hat. Protokolle dieser Sitzungen werden mindestens auszugsweise unverzüglich danach der Zentrale eingesendet, die darüber nach Haag, dem Hauptbureau des JNF. berichtet. 5. Die NF-Konferenz beschließt, zugunsten des JNF eine Lotterie zu veranstaltet;. Sie beauftragt die Zentrale, die erforderlichen Schritte zur Erlangung der behördlichen Bewilligung unverzüglich zu unternehmen und schlägt die Herausgabe von 200.00(1 Losen zum Preise von K 20 vor. 6. Die NF-Konferenz erklärt, daß die von der Zentrale durchzuführenden .Aktionen für den JNF als Vorarbeit für die kommende, aber ungleich größere Aktion für den Keren Hajossod zu sein hat. Sie fodert alle Zionisten auf. ohne Rücksicht auf die spätere Arbeit für den Keren Hajossod alle Kräfte anzuspannen. um die erforderlichen Millionen für den JNF sofort aufzubringen, da der Keren Haiossod erst in einiger Zeit in Palästina größere Mittel investieren muß. während der JNF die verlangten Gelder unverzüglich zur Durchführung ihm angetragener ßodenkäufe benötigt. 7. Die Konferenz beschließt, zur Anregung „es Sammeleifers Ehrenpreise eventuell in Form von Diplomen für den Spender der größten Hinzelsnende: für den Sammler, der am meisten Beträge abgeführt hat: (iir die am besten arbeitende Öezirkssektion Wiens: für die ant besten arbeitende Ortsgruppe der Provinz und für -die HP-Sainmelbüchse. die die größten Erträge abiührte. auszusetzen. Diese Ehrenpreise werden am Ende eines laden Jahres durch die NF-Kommissiou für Oesterreich verliehen und die Gewinner der Preise durch Veröffentlichung in sämtlichen zionistischen Zeitungen bekanmaegebe». 8. Die NF-Konferenz ist der Anschauung, daß die Werbearbeit sowohl als die Sammeltätigkeit für den .JNF das beste Mittel ist. um aucit bisher fernstehende Kreise für den zionistischen und nationalen Gedanken zu gewinnen. Durch diese Resolutionen, vor allem durch die letzte, wurde deutlich hervorgehoben, daß weitere Kreise der Wiener Juden bereits erkennen, daß die Arbeit für den JNF nicht;nehr eine Sondcraktior. bleiben darf, sondern zum Integrierenden Bestandteil aucfi der sogenannten ..Landespolitik", ja sogar der Aufklärungsarbeit über den Zionismus be: Nichtzionisten werde» muß. Diese Ueberzeugung wurde noch durch die meLsterliaften Ausführungen des Vorsitzenden Adolf Böhm verstärkt, der in fast einstündiger Rede in größtenteils vertraulichen Austühamgen

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