Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 25 (3.9.1920)
- Date
- 1920-09-03
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2438141-2438777-2438802--6759-2446873- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 25 JÜDISCHE ZEITUNG Sdte 3 arabischer Lohnarbeiter und' damit eine wachsende f Majorität von Arabern gegenüber. Wenn dbs jüdische Volk sich über , diese Konsequenzen vollständig klar sein würde, werde es die erforderlichen großen Mittel für den Erwerb des gesamten Bodens dem. Jüdischen Nationaifonds zuführen. Einen weiteren Punkt der Diskussion bildete die Frage, ober der Jüdische Nationalfonds sich auf den Erwerb des landwirtschaftlichen Bodens beschränken oder auch die Ueberführuns des städtischen Bodens in d!as Eigentum der Gemeinschaft ermöglichen soll. Es wurde darauf hingewiesen. daß djie bisherige Methode. Tel-Awiw usw., es den Neuankommenden immer mehr erschwere. zu einer eigenen Heimstätte auf jüdischem Boden zu gelangen. W’cnh der stets größer werdenden Bodenspekulation ln den Städten wirksam entgegengearbeitet werden soll, so könnte dies nur auf dem Wege des Erwerbes des städtischen Bodens durch den Jüdischen Nationalfonds und seiner Vergebung im Erbbaurecht geschehen.' Bei diesem erhalten die Siedler das voll« Eigentum an dem von ihnen erbauten Hause, während sie für den Bodeh eine gerechte Pacht zu zahlen haben. Diese Auseinandersetzung, die viele Sitzungen der Palästinakömmission in Anspruch nahm, fand1 ihre. Fortsetzung und einen Höhepunkt im Plenum der Jahreskonferenz. Die Debatte dauerte einen ganzen Tag und gestaltete sich geradezu leidenschaftlich bei der namentlichen Abstimmung über den radikalen Minoritätsantrag, der mit 135 gegen 77 Stimmen abgelehnt wurde. Hingegen sind die Anträge ' der Palästinakommission zur Bodenpolitik einstimmig angenommen worden. Angesichts ihrer großen prinzipiellen Bedeutung seien sie hier besonders angeführt: I. Das Grundprinzip der zionistischen Bodenpolitik ist. den Boden, auf dem die jüdische Kolonisation erfolgt, indas Gemeineigentum des jüdischen Volkes zu überführen. Die Exekutive wird aufgefordert, alles aufzubieten. um diesen Grundsatz zur vollen Durchführung zu bringen. ■2. Der Träger der jüdischen Bodenpolitik in Stadt und Land ist der Jüdische Nationalfonds. ' Seine Ziele sind: durch Verwendung freiwilliger Volksspenden den Boden Palästinas ln jüdischen Gemeinbesitz zu überführen; den Boden ausschließlich in Erbpacht und Erbbaurecht zu vergeben; die Ansiedhmg mittelloser, jüdischer, selbst^rbeifender Elemente zu ermöglichen; die jüdische Arbeit zu sichern; die Nutzung des Bodens zu überwachen und der Spekulation entgegenzuwirken. 3. Die Kreditmittel der Zionistischen Organisation sollen Lu erster Reihe solchen Ansiedlern zugute kommen, die sich den Prinzipien des Jüdischen Nationaifonds unterwerfen. 4. Um beim Bodenerwerb den Jüdischen Nationalfonds zum maßgebenden Faktor zu machen, müssen ihm jederzeit ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt werden. Zwecks Erweiterung seiner Aktionsfähigkeit soll der Jüdische Nationalfonds Anleihen auinehmen, die durch seine Pacbteimrahmen zu verzinsen und zu amortisieren sind. Der Jüdische Nationalfonds soll berechtigt sein, unter Ausschaltung der bisherigen Reserveverpilichtung seine gesamten Mittel ohne jede Einschränkung irt Palästina zu investieren. Die Bodenpolitik des Jüdischen Nationaifonds muß durch Kreditinstitute' für landwirtschaftlichen und städtischen Besitz gefördert werden. 5. Der Bodenkauf in Palästina durch Juden soll bei einem offiziell anerkannten, unter der Kontrolle der Zionistischen Organisation stehenden Institut zentralisiert werden. 6. Im Interesse der schnellsten Erwerbung größter Teile des palästinensischen Bodens soll der Jüdische Nationalfonds Formen finden, in denen neben dem eigenen Kapital des Jüdischen Julius Sachs und Straßberger, von Aniokolsky. Samuel Hirschenberg, Moritz Göttlich, Camille . Prssaro. Abraham Abrahamsoii. den Chemikern C. Liebermami und Lunge, den Physikern Heinrich Herz, Philipp Reis irad Peter T. Rieß, von Emiin Pascha (Schnitzer), dem Arabisten Eduard Glaser, dem Theologen und Philosophen Ch. Martin Frauenstädt, dem Embryologen S. Leopold Schenk, von Alfred Naquet. Isaco Artom. Giuseppe Otholengi, Baron Moritz Hirsch, Baron Edmund Rothschild. Sarah Bernhard, Otto Brahm und Emamic. Reicher. Von allen. weniger Populären unter diesen werden auch Porträts gesucht Auch werden Angaben (Hinweise auf Bücher. Dokumente, persönliche Bekanntschaften u. dg!.) erbeten über die eventuelle jüdische Abstammung (oder das Gegenteil)' des Aviatikers Otto Lißenthal. des Komponisten Rtfdggiero Leonoavallo. der Maler v. Marc es. 1 Max Slevogt und Emil Orlik. des Ingenieurs Gustav Eiffel, des Erbauers des Eiffelturmes, von Gambettat Giosne Carduccf. Sven Hedint. Georg Simmel, der Chemiker Moritz Traube, Adolf v. Bayer., Bredüfe und Justus von Liebtg. des deutschen Kolonialdirektors Kayser. von Alfred Messel. Max Klinger. Emst Possart des Astronomen Hörschel, Johann v. Bloch, Stephan George, Thomas und Heinrich Mann, Thomas Th. Heine, der Sängerinnen Malibran und Viardor-Garcia unfd dter Schauspieler Malkowsky, Josef Lewinsky. Eduand Banslick. Adresse: Df; S. . Abraham Schwadron. Wien, IX.. Seegasse 25, Tür 15. Allejüdischen Zeitungen werden tun freundlichen Nachdruck geheten. itionalionds auch das Privatkapital sich bodenkaufend betätigen kann, in einer Weise, die den späteren Uebergang der so gekauften. Böden in nationalen Besitz gewährleistet. In der Finamzkommission war der Jüdische Nationalfonds Gegenstand der Beratung im Zusammenhang mit dem Keren hajassod- Ueber den ursprünglichen Antrag der Anreger dieses Fonds hinauigehend, wonach zehn Prozent desselben dem Jüdischen Nationaifonds zugewähren sind, weil er während der Kampagne für den Keren haiassod eine Einbuße auf manchen Gebieten erleiden könnte, wurde beschlossen, daß ihm nicht zehn, sondern mindestens zwanzig Prozent zugeführt werden. Hierbei wurde vorausgesetzt, daß der Jüdische Nationalfonds seine bisherigen Sammelmittel m intensivster Weise auszunützen in der Lage sein werde. Gestützt auf Punkt 4 der obigen Beschlüsse der Jahreskonferenz ist .die Nationalfonds-Verwaltüng bestrebt, ausreichende Mittel iür die nunmehr durch Eröffnung des Landkatasters i u Palästina gegebenen Möglichkeiten für großzügige Bodenkäute zu beschaffen. pas bisherige Sammelergebnis im Jahre 1920 entspricht bei weitem nicht dem von der Nationaltonds-Vcrwaltnng ausgestellten Voranschlag gemäß den in diesem Jahre zu erwartenden kolonisatorischen Erfordernissen in Palästina. Dieser wurde Ende vorigen Jahres in Höhe von f ii n f h u lt d e r 11 a u's e nd P f u n d - eingeschiitzt und dementsprechend auf die einzelnen Länder kontingiert: Das Aktionskomitee hat durch Herrn Dr. W e i z m a n n sogar das Doppelte, d. i. eine Million Pfund für notwendig erklärt. Tatsächlich betragen die Einnahmen des Jüdischen Nationaifonds bis 1. August 1920 nur 65.370 Pfund, das macht zirka zwölf Prozent der erwarteten Jahreseinnalime aus. Die Jüdische Nationalronds-Zentrale hat sich unter Hinweis auf die jetzigen großen Möglichkeiten an die Vertrauensmänner in allen Ländern mit einem dringenden Appell gewendet, alles auizubieten. um die laut Voranschlag für das laufende Jahr aufzubringende Gesamtsumme von 500.000 Pfund sobald als möglich zu sichern. Dieser Appeii dürfte im Hinblick au? die begonnene Emigration. und die endlich in Angriff genommene Erschließung von Erez Israel nirgends ungehürt verhallen. wo Juden sehnsüchtig der Geuiah harren. Die jüdische Welthilfskonferenz in Karlsbad (Schluß des Berichtes.) Auf der Sitzung von Sonntag nachmittags begrüßte der inzwischen eingetroffene Nanum So ko low, mit lang anhaltendem Beifall empfangen, die Konferenz. Er sei bloß als Gast anwesend und es sei für ihn schwer, zu reden, da man ihn gebeten habe, nicht politisch zu werden. Mit dem Berichte'M"t> t z k i n s stimme er vollkommen überein. Auch er habe keine Furcht vor dem Vurwurfe, daß die Konferenz internationale Politik treiben könnte. Wenn Erfolg zu erwarten sei. solle auch von hier aus Protest erhoben werde'»: wenn man uns in einem Lande verfolgt. so müssen wir aus dem zweiten schreien, denn das ist unsere einzige Waffe und keine Geldsumme kann uns diese Waffe abkaufen. Das brüderliche Zusammenhalten des ganzen jüdischen Volkes war.stets unser Schutz ttndj wird auch stets unsere Rettung sein. Nicht die Geldgeber, sondern die Geldnehmer müssen kommen. beraten und beschließen, wie das Geld zu verteilen ist. Die Geber eriüllen nur ihre Pflicht. Wenn aucl: diece Konferenz keine'politische sein soll, so müsse doch hie und da, wenn es not tut. ohne Rücksicht auf das Programm, von der Politik Gebrauch gemacht werden. Nicht nur die Frage der Hilfstätigkeit in der Ukraine, sondern auch die Frage der Wanderung seien im hohen Grade politische Fragen. 'Es heißt, mit den Regierungen über die Oeifnung der Grenzen iür die Emigranten verhandeln und dieser Politik können wir nicht entgehen. Die Verwaltung ist aus der Hand einzelner in die Hand des Volkes übergegangen und jeder muß die Ueberzeugung haben, daß das gesammelte Geld gut verteilt wird. Die Konferenz müsse sich mit einem Aufrufe an das ganze Volk wenden und wenn hinter einem solchen Aufrufe eine Autorität stehr, wird auch das. Volk bereitwillig alles opfern. Wir konnten Menschen verlieren, aber nicht unseren Mut. Wir haben eine .Selbstwehr und die Konferenz ist unsere Legion. Wir werden nicht zugrunde gehen. Nach Sokolows Rede wird mit der Erstattung dej Berichte über die Hilfstätigkeit in den einzelnen Ländern fortgesetzt, wobei Myer über England. Sararana über Saloniki. Dr. Berger über Wilna und Zuckermaiin über Amerika Sprechern Dieser meint, daß es Sache der Europäer sei. für schnelle Hilfe selbst zu sorgen und die amerikanischen Gelder iür die konstruktive Hilfe zu verwenden. Es-müsse auch klar gemacht werden, was mau unter konstruktiver Hilfe verstehe, da die Unklarheit darüber ein Hindernis bei der Geldaufbringung.bedeutet. Er sei ein großer Freund der Kolonisation in Palästina, aber die Emigration nach" Palästina allein könne nicht vollständige Hilfe bringen, weshalb getrachtet werden müsse, im eigenen Lande die Produktionsmöglichkeiten des jüdischen Volkes zu heben. Palästina wird genug Einwanderer finden. auch .wenn das Geld für die Hebung der produktiven Tätigkeit der Juden in den europäischen Ländern verwendet werden wird. Prof. 'Simonsen hält einen wannen Nachruf für die auf dem Felde der Hilfstätigkeit gefallenen Opfer, Pror. F r i e-d 1 ä n d e r und Dr. C a n t o r. zu deren Ehren die Konferenz, sich erbebt und die Absendung eines Beileidstelegrammes andie Witwe von Prof. Friedländer beschließt. Danach wird zu den verschiedenen Referaten über die Formen der Hilfstätigkeit iibergegangert. wobei Dr Salkind über die zwei Formen der schnellen Hilfe referiert. (Der Niederschlag dieses wie auch der anderen Referate ist in den .weiter unten veröffentlichten Resolutionen enthalten.) Aut der A b e n d s i t z u n g des 8. August referiert Dr. Goldberg über die K r cd : r- und Bankfrage, wobei er sich hauptsächlich auf die in Litauen gemachten lehrreichen Erfahrungen stützt, wo das jüdische Volksbank wesen sieh günstig entwickelt. Erdtracht bittet auch um Flt!Ke für die abgescimitter.en Kriegsgefangenen in Sowjetrußland und Sibirien, wie auch tun Intervention für die vielen, ihrer Stellung enthobenen jüdischen Beamten, speziell in Galizien. .Am 9. August vormittags wird in. die Diskussion eingetreren. wobei tt. a. Tri et seit (Deutschland). Haber (Prag), Proi. Engel (Prag). Ascher (Wien, iür die Baron Hirscii- Stiftung). Ungar (Prag). Rabb. Hoffman» (Bukowina). Baron (Ukraine). Myer (London). Dr. Berger (WilnaI und Sliosberg (Rußland) sprechen. Lewite (Polen) bedauert, daß kein besonderer Delegierter ..des Jüdischen Nationairates >n Warschau anwesend sei und daß er das angekiindigte Material bis heute nicht erhalten habe. Er gibt ein kurzes Bild über die ökonomische Lage in Polen. Die Weitere Diskussion wird vertagt, zwecks Anhörung des Referates von Frau Anitth Müller über die K i »- deriürsorge. Am Schlüsse der Sitzung teilt M o.t z k i n mit, daß der Delegierte von Südafrika, der nicht mehr rechtzeitig eintreffen konnte, telegraphisch mftgeteilt habe, daß der südafrikanische Fonds über 140.009 Pfund verfüge, die zur Rehabitilierung der jüdischen Kriegsopfer verwendet ■ werden sollen und daß bei Meetings in Natal und Prfitoria einstimmig eine Resolution angenommen worden sei. unmittelbare Schritte zu innernehmen, um unter der Leitung der jüdischen nationalen Administration eind weitgehende Zahl von jüdischen Waisen in Palästina muerzubringen. Motzkin kündigt des ferneren an. daß wahrscheinlich drei Vorträge entfallen werden, da die betreffenden Delegierten nicht eingetroffen seien. Der Vorirag Masel über die Regulierung von Wanderungen werde hoffentlich abgehalten werden können. Resolutionen der Karlsbader Hiifskonferenz. A 1! g e meine R e s o 1 u t i o n. Die iiidische Weithiliskonierenz erklärt, nachdem sie die Berichte ans den Ländern der jüdischen Not und die Berichte über das geleistete Hilfswerk angehört hat: Das Problem der gegenwärtigen jüdischen Not ist nicht ein Problem ' des einzelnen indischen Individuums, sondern ein Problem der Not des jüdischen Volkes. Das itidfsche Hiliswerk ist daher grundsätzlich nicht die Sache philanrropischer einzelner, und darf nicht geleistet werden nach den Methoden charltativer Hilfe, sondern eine Sache des ganzen jüdischen Volkes, das nicht geteilt werden darf unter dem Gesichtspunkte des Wohltäters und des Ahnosonemptiingers. sondern zusainmengeiaßf wird in. allen seinen aktiven, zur Arbeit entschlossenen Teilen Das Hiliswerk ist eine Aufgabe der auf breitester Grundlage organisierten gesellschaftlichen jüdischen Selbsthilfe. Weil .dieser Grundsatz unter dem Eindruck der Größe des plötzlich hereingebrocheneu Unglücks und infolge der durch die Verhältnisse bewirkten Zersplitterung nicht genügend ■ beriicksichitgt wurde, hat das Hiliswerk trotz der Großartigkeit der von ihm anigewendeteh Kräfte und der von ihm aufgebrachten Mittel nicht alles leisten können, was bei einer nach diesem Prinzip geleisteten Arbeit hätte erreicht werden müssen. Insbesondere muß konstatiert werden, daß die Ueberleitung der;m Zeitpunkte der akuien Not unerläßlichen augenblicklichen charita.tiven Aushilfe auf das Gebiet des Wiederaufbaues durch organisierte Selbsthilfe im den Ländern, wo die Möglichkeit dazu bereits voriiegt. nicht rechtzeitig und nicht mit der notwendigen Entschlossenheit in Angriff ge- ’ tiommen worden ist. Da in einer ganzen Reihe von Ländern die Voraussetzungen hiefür gegeben sind, erklärt die Weithiliskonierenz. daß die Linderung der noch bestehenden augenblicklichen Not in diesen Ländern tunlichst Aufgabe des heimischen Judentums sei und daß die Tätigkeit des ausländischen Hilfswerkes sich auf die Aufgaben des Wiederaufbaues konzentrieren sollte. Wo aber die gegenwärtige Lage schnelle ehariiative Hilfe erfordert, muß auch diese nach den Prinzipien sozialer Arbeit und in einer Form geleistet werden, welche unter allen Umständen einen Schutz der Würde der Notleidenden gewährleistet. Die Welthilfskonferenz hat die Aufgabe. welche dem Hiliswerk auf den verschiedenen Arbeitsgebieten und in den unter verschiedenen Bedingungen stehenden Ländern gestellt sind, und die Wege, die sich ihr zur Lösung zu bieten scheinen, in einer Reihe besonderer Resolutionen formuliert Die Hiifskonferenz spricht als ihre Ueberzeugung aus. daß die Lösung der außerordentlich schwierigen sozialen Aufgaben einerseits die Zusammenarbeit sämtlicher bestehender Hilfsorganisationen, anderseits jji den Ländern der Not das Zusammengehen sämtlicher, mit sozialer Tätigkeit sich befassenden Organisationen in gemeinsamer Arbeit erfordert und daß die Bedürfnisse der einzelnen Länder durch ihre demokratische Vertretung’in der Arbeit des Hilfswerkes zur Gehirns kommen sollen. Im vollen Bewußtsein der ungeheuren Schwierigkeiten der za lösenden Aufgaben, gestützt aber durch den entschlossenen Willen des jüdischen Volkes zum Leben und in der Zuversicht, daß sich um die . hier verkündeten Prinzipien sämtlich« jüdische