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Jüdische Zeitung · 1920-08-20 · 24 (20.8.1920) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
24 (20.8.1920)
Date
1920-08-20
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 24 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 3 Kaufmann (Deutschland) hatte es für besser gefunden. wenn die Berichte vorher zusammengestellt und die wichtigsten Probleme daraus gruopiert worden wären, sodaß eine Art Arbeitskonferenz hätte stattfinden können. Lieber Deutschland wolle er nur kurz berichten. Er bespricht die iüdische Flüchtlingsfrage und deren Regelung des Arbeiisiiirsorgeamtes der jüdischen Organisationen. Die Verhältnisse in Oesterreich schildert Anitte Müller. Das allgemeine Elend in Wien sei ja bekannt und da könne man sich leicht das besondere der Juden vorstellen. lieber W e i s s - R u ß 1 a n d. resD. über das Gouvernement Minsk, wo sich zirka 250.000 Juden befinden, berichtet Dr. Churgin. Aus einer Konienz der zirka SO jüdischen Gemeinden ging ein Nationairat von Weiss-Rußland hervor, auf dem. bis auf die Sozialisten, alle jüdischen Parteien vertreten sind. Bis zum bolschewistischen Regime war die Not keine allzugroße, darauf habe sich jedoch die Lage zum Schlimmen verändert. Redner bespricht des einzelnen die verschiedenen Hilfswerke. In letzter Zeit wurden für alle Zweige der Fürsorge monatlich 4 Millionen polnischer Mark gebraucht, wovon 3 Millionen vom ..Joint“ kamen. Vor Schluß der Sitzung wird, nach ziemlich erregter Diskussion ein Antrag von Dr. Emil M a r g u 1 i e s angenommen, einen Permanenzausschuß zu wählen, da der bisherige lögliedrige Ausschuß nicht vom Plenum der Konferenz eingesetzt w orden ist. Auf Antrag N o m b e r g wird bestimmt, daß ie 5 Personen das Recht haben, einen Vertreter in den Permanenzausschuß zu wählen. Auf der 4. Sitzung von Freitag Vormittag wird die Wahl des Permonenzausschusses zu Ende geführt, wobei verschiedene Verwahrungen vorgebracht werden, da angeblich die Anzahl der Delegierten der einzelnen Organisationen nicht der Bedeutung dieser Organisationen entspreche. Sodann referiert Dr. Sluzky über die Lage in Bessarabien. Der Wiener Oberrabbiner Dr. Chaies bespricht die Verhältnisse in Ungarn. Er wollte keine Vorschläge ökonomischer Natur machen, da es sich hier nicht um materielle Hilfe handle. Man müsse jedoch die öffentliche Meinung der Juden wie auch Nichtjuden gegen diese Schandtaten mobilisieren. Die Juden in Ungarn schweigen und müssen schweigen. Darum halte er es für seine Pflicht, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, damit von hier aus ein Protest an die Welt ergehe. Die ganze zivilisierte Welt müsse erfahren, was in Budapest geschieht. Es pflege sonst wenigstens Protestkundgebungen zu geben, aber über Ungarn schweigen auch die Juden, da sie gar nicht wissen, was dort vorgeht. Auch Dr. Goldmann wisse darüber zu berichten. Was in Ungarn geschieht ist eine Hölle. Es ist an der Zeit, die Länder durch ihre hier sich befindenden Vertreter auf diese schrecklichen Leiden aufmerksam zu machen. Sodann geht Dr. Chajes auf ein Land mit ganz anderen Verhältnissen über und zwar auf Italien. In Triest wird in großzügiger Weise für die Kinder gesorgt. Am wichtigsten ist jetzt dort die Sorge für die Emigranten. Triest allein kann die Arbeit nicht leisten und ersuche um Unterstützung. Zum Schlüsse ergänzt Dr. Chaies noch die Ausführungen von Frau Anitta Müller über die Kriegsflüchtlinge in Oesterreich. Oberrabbiner Dr. Ehrenpreis warnt vor einem Proteste wie ihn Dr. Chaies vorgeschlagen habe, da ein solcher Protest, für die Protestierenden sehr harmlos, für die. für welche protestiert wird, mit schweren Folgen verbunden zu sein pflegt Dr. Chaies erklärt. daß er nicht einen Protest beantragt habe, sondern es sich für ihn nur um die Aufklärung der öffentlichen Meinung in den einzelnen Ländern durch die Konferenzteilnehmer gehandelt habe. Motzkin erklärt daß sicherlich eine iüdische Konferenz nicht auseinandergehen könne, ohne gegen die Verfolgung der Juden Protest zu erheben, worin niemand einen Eingriff in die Politik erblicken könne. Aber ein solcher Protest dürfe nicht improvisiert werden. Eine entsprechende Resolution wird namens des Präsidiums gegen die Vorkommnisse in der Ukraine und in Ungarn vorgeschlagen werden und dürfte sich sicherlich nemand von diesem Proteste ausschließen. Namens der Mandatskommission erstattete Prof. 5 obern heim den Bericitt. wonach 15 der angemeldeten Delegierten nur das Beratungsrecht und nicht das Stimmrecht zuerkannt werden soll, da sie im Verhältnisse zur Größe ihrer Organisationen in allzugroßer Zahl erschienen sind. Nach längerer erregter Diskussion wird der Antrag der Mandatskommission angenommen, so daß die 15 angezweifelten Delegierten nur beratende Stimme haben Aui der 5. Sitzung von Freitag Nachmittag berichten Salzmann über die Lage in Kanada. Schwak (Marseille) über die Lage in Frankreich, Dr. Reissner über die Türkei, Dr. Cohen über die Verhältnisse in Holland. Prof. Sitnonsen über Kopenhagen. Rabb. Dr. Littmantis über die Schweiz. Dr. Klee teilt die Konstituierung des Permanenzausschusses mit. der besondere Kommissionen für die Emigrationsfrage. Fürsorgetätigkeit im engeren Sinne (Kinder. Jugend. Kranke und Greise, alies was man unter dem Schlagworte „schnelle Hilfe" zusammenfassen kann). Aufbau (Berufsumschichtung. Arbeitshilfe. Rohstoffversorgung. Kooperative) und Finanzen und Organisation bestimmt. Auf den weiteren Sitzungen hat S o k o I o w in seiner Ansprache auf die großen Hoffnungen, die die jüdischen Massen auf die Hilfskonferenz setzen, hingewiesen und einen Aufruf vorgeschlagen. zugunsten einer jüdischen Besteuerung für Volksrettungszwecke. Die Reihe der Landesberichte wurde nach Referaten von M.ver über England. Safaranas über Griechenland. Berger über W i 1 ii a und Kogan über Skandinav i e n abgeschlossen, und die Generaldebatte mit dem Referat S a 1 k i n d s über die Formen der Schnellhilfe eingeleitet. (Schluß folgt.) Das zionistische Arbeitssemester Von Dr. Heinrich Klwe. Die Studentenweltkonierenz hat eine von mir eingebrachce Resolution angenommen, in der das zionistische Arbeitssemester geiordert wird. ..Die Studentenweltkonferenz tritt an alle studentischen Landsmannsc! eiten mit dem Anträge heran, das zionistische Arbeitssemester einzuiiibren." Es isr kein neuer Gedanke, der liier realisiert werden soll un-1 ist in kleineren Kreisen schon häutig betont und vertreten worden. Daß er jetzt der Gesamtheit gegenüber wirksam werden soll, ist aber neu und darf keineswegs bloß als Resolution gewertet weiden. Man weiß nicht, wie düe einzelnen Landesverbände dieses Arbeitssemester gestalten werden, ob sie es militärisch organisieren werden ode/r nicht. Das wäre wohl das beste und für Oesterreich z. B. das natürlichste. Die allgemeine Dienstpflicht ist abgeschaiit. So soll die freiwillige eingeführt werden. Es wird keinen Platz geben, der sich nicht für jeden eignet, den nicht irgendeiner ausfiilleii könnte. Wenn in Oesterreich Studenten und Partei häufig nebeneinander statt miteinander gehen, so liegt dies keineswegs nur an der Schuld der einen und der andern. Sehr gewichtig faßt in die Wagschale, daß die beiden Arbeitskreise ziemlich verschieden sind und sich nur berühren, wenn es sein muß, obgleich es das Vernünftigste wäre, wenn beide konzentrisch wären. Das Arbeitssemester im Dienste der zionistischen Partei könnte bewirken, daß beide Teile in ihrer Arbeit einander näher gebracht würde. Man hat es für selbstverständlich gehalten, dem Staare ein Jahr lang und dies im Frieden unentwegt zu dienen. Warum sollte man es nicht für selbstverständlich halten, seinem Volke ein Semester zu widmen? Es müßte nicht und wird auch nicht zur Gänze sein, man wird den größten Teil dieser Zeit ia ruhig seiner Beschäftigung nachgeben können. Noch sind wir nicht im Frieden. Es ist nicht die Zeit. w > di.- Kräfte der Jugend bloß geschult werden, man benötigt s;e sofort. Der „Maaßer“ ist von der JaJireskonferenz angenommen Nun müssen wir mobilisieren, ihn einzuheben, wir müssen mobilisieren, um aufzubauen Es ist der schönste, hehrste und unblutigste Krieg, der te geführt wurde. Und wer von der Jugend den zionischen Studendten nicht jetzt beweist, daß es ihm mit seinen schönen Worten von Idealen. Zionismus u. dgl. ernst war. der ist jenen zu vergleichen, die, im Frieden dio größten Patrioten, im Moment der Gefahr ihrem Vateriande und ihrem Volke den Rücken gekehrt haben. Am I. September sei der erste Tag der Mobilisierung Die Wehrpflichtigen sind in zwei Teile zu teilen, ln die Soldaten und in die Freiwilligen. Soldaten sind alle diejenigen, die bereits in einer zionistischen Organisation fest organisiert sind, sei es als Aktive. Inaktive. Alte Herren. Denn in Kricgszeiten gibt es keinen Unterschied. Es müssen alle Jahrgänge einrücken. Diese nun haoen selbst nichts zu tun. Denn wo meldet sich der Soldat selbst bei der höchsten Steile? Dies geschieht stets im Dienstwege durch den Offizier seines Bataillons. Der Präses des Vereines, oder richtiger der Leutnant des Baons erstattet an seine Vorgesetzte Stelle die Meldung über den Stand und die Stärke desselben. Das sind Arbeiten, die .innerhalb einer Woche erledigt sein müssen Diese Baons bilden das Zentrum des Studeritenregiments, seinen Stamm. Nun kommen die Freiwilligen. Freiwillige nicht deshalb, weil sie sich melden, sondern weil sie sich unmittelbar meiden. Im Konskriptionsamt des Studentenreferenten der Parteileitung laufen täglich die genauen Meldungen ein, wie viele sich gemeldet habet’ Es ist das Zentralamt. Filialmeldeämtcr bestellen bei den einzelnen studentischen VereiiWgungen, die die größte Werbetätigkeit auszuüben haben. Das dauert zwei Wochen. Diese zwei Wochen der Werbetätigkeit werden bereits als Dienstzeit gerechnet. Sie werden kontrolliert und nur von den Aktiven ausgeübt. Nach zwei Wochen werden Meldungen zwar noch entgegengenommen. doch wird die Dienstpflicht dös sich Meldenden vergrößert. Nun ist die Konskribierung beendet und man schreitet an die Assentierung.. Wünsche werden in weitgehendster Weise berücksichtigt. Im Prinzipe ist restzuhalten, daß graduierte, ältere Leute mit wichtigeren Aufgaben (die wichtigste ist die unmittelbare Propaganda für den Maaßer) betraut werden sollen, jüngere mit den mittelbaren Aufgaben. Die Dienstpflicht währt ein Semester. Und zwar hat jeder Mann einen Monat vollständig ,Jn Bereitschaft“ zu stehen, die Organisierten anderthalb. Der Rest der Zeit wird mit Berücksichtigung des Studiums und des Berufes stets im Einvernehmen mit dem einzelnen dienstlich eSngeteilt Für die Zeit der .Bereitschaft“ ist von der Partei eine nicht zu hohe Löhnung zu zahlen, die aber die Lebensmög'.'ichkeiten bieten muß. Aut diese Löhnung kann verzichtet werden. Wenn hier in großen Zügen ein Plan entworfen wurde, so muß er völlig ernst aufgefaßt werden. Jeder führe sich vor Augen, wofür es zu arbeiten gilt. Dari man nur kritisieren? Dies war lange die vornehmste Aufgabe vieiler. Man soll sich das Recht aui Kritik durch seine Arbeit erwerben. Die Arbeit soll ausschließlich dem Maaßer gehören. Dari mau und soll man an die jüdischen Studenten appellieren? Die Zeit wird lehren, ob sie ihrer Zeit und ihren Aufgaben gewachsen und ihrer würdig sind. Herzl (vom 5. August 1892) mit, der. ein Stück Herzlbiographie in nuce, eine überaus charakteristisch Stelle enthält. Der Dichter erinnert Herzl an eine Episode; sie spazierten vor dem neuen Burgtheater, das damals noch im Bau war: „Da sagten Sie mit einem bescheidenen, erobernden Blick, der auf den emporsteigenden Mauern ruhen blieb; Da komme ich einmal hinein!-Sie haben mir damals-mehr imponiert als je.“ Und diese von der Tatsache zum Rang einer Anekdote . emporgehobene kleine Geschichte sei „so wahrscheinlich, daß sie alle Welt für erfunden hält.“ In Paris reift sein Schicksal. Er gerät als Berichterstatter — in die Politik; als Zuschauer bloß, aber er weiß zu schauen und es ist seine ■Schule. Das „Palais Bourbon“ entsteht, dann kommt der Dreyfußprozeß, der die Schleier von den Augen dieses Rasseiuden reißt, der. sich selbst unbewußt, voll von edelstem Instinktjudentum steckt und im Nachsinnen über die iüdische Not, die er als Judentumsnot erkennt, keimt die Idee zu seinem, dem jüdischen Palais Bourbon. Der ..Judenstaat“ entsteht, nicht mehr in der wortebosselnden Spekulation des Literaten entworfen, sondern in der wahren stürmischen Erregung des genialischen Geburtsaktes. Theodor Herzl. der wahre Herzl ist fertig. Das Judentum hat ihn und läßt ihn nicht mehr los. In einer sauberen Studie, die aus dem Vollen des ihm zur Verfügung stehenden Materials schöpft, hat Leon Kellner das Bild von Theodor Herzls Entwicklung hingezeichnet. Er hat seine Darstellung reichlich mit dokumentarischem Material versehen und ein reizvolles Bild von Herzls Lehrjahren entworfen, das durch die eingefügten Briefe und Tagebuchnotizen unsere Kenntnis von Herzls Menschentum in wertvollster Weise ergänzt. Die große Gemeinde der Verehrer von Theodor Herzls genialer Persönlichkeit, und zu dieser gehört alles, was au positivem Judentum Anteil hat. wird Kellner dafür Dank wissen. Arthur Freud. Selbstanzeige Daß ein Autor sein neues Buch in der Presse sachlich anzeigt, ist beim jüdischen Schrifttum noch weniger häufig als anderswo. Obgleich es meiner Ansicht nach wünschenswert ist. daß die Neuerscheinungen nicht erst aui die Gelegenheit, die Laune oder Gnade eines Rezensenten warten müssen, damit deren Inhalt dem Zeitungspublikum bekannt werde. Jedenfalls ist dies eine reinere, ehrlichere Art der Anzeige als die des gebräuchlichen anonymen sogenannten „Waschzettels“, der ia leider fast immer auch nur vom Autor verfaßt wird. Wie man sich aber auch im allgemeinen zur Frage der Selbstanzeige stellen mag. ich hoffe keinen Tadel zu finden, wenn ich hiemit auf ein jetzt von mir erschienenes Schriftchen. das keinen literarischkünsterischen, wissenschaftlichen cd. dgl„ sondern lediglich einen tendenziös-propagandistischen Aspekt hat. aufmerksam zu machen, mir gestatte. Es heißt: „Von der Schande euerer Namen. Ein Ruf an die zionistische Jugend“ (mit einem Anhang: „Eine Auswahl biblischer und einiger nachbiblischer Namen“) und ist als „Flugschrift des Wiener Arbeiterkreises für hebräische Sprache und Kultur. Gruppe iür die Propagierung hebräischer Namen", im Verlage von M. H i c k 1. Wien, erschienen. — Ein kurzer Abschnitt daraus war übrigens vor einiger Zeit in der „Jüdischen Zeitung“ vorabgedruckt. Die Haupttendetiz derselben ist ungefähr in dem Vorwort folgendermaßen ausgedrückt: „Nichts aber ist so augenfällig bezeichnend für die Unzulänglichkeit. Unwahrscheinlichkeit und Unwerr.gkeit angeblich zionistischer, antiassimilatorischer Gesinnung als die uniiidischen Vornamen, die Zionisten weiter tragen und ihren Kindern geben — dieses nach innen und außen markanteste, aufdringlichste Kennzeichen israelitischer Uniüdischkeit, israelitischen Sichnichtzuerkennengebetis. diese vorderste antiiüdische Mimikry. Gerade weil der Name an sich eine Bagatelle ist. „Schall und Rauch", und im direkten Sinne äußerem Zwange nicht unterworfen ist. bleibt die unjüdische Osrentatioti. die er ausdrückt, eine ebenso symptomatische wie beschämende." in den 21 langen und kurzen Kapiteln wird die „Schande" von verschiedenen Blickpunkten aus beleuchtet, wobei vielerlei gegnerische Ansichten gebracht und widerlegt werden. Die Ueberschrliren der Hauptkapitel lauten: „Entscheidet Euch:". „Werden wir durch den hebräischen Namen jüdischer?”. „Traurig-Heiteres". „Von der Höhe des Westens — Von den Fortschritten des Ostens". „Aus gesetzgebenden Körperschaften" Nochmals: Mir liegt gar nichts daran, ob die Schrift gut, schön, bedeutend usw. ist Man schimpfe über sie. man „reiße sie herunter“, und liebräisiere sich und-den Kindern die Na Dr. Awraham Schwad r,i

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