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Jüdische Zeitung · 1920-08-06 · 23 (6.8.1920) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
23 (6.8.1920)
Date
1920-08-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Die Vorschläge des Seniorenkonvents werden en bloc angenommen. Dr. Weizmann: Sie wissen, daß wir für unsere Arbeit auch Kräfte heranzuziehen haben werden, die bisher außerhalb der zionistischen Bewegung standen, die aber durch die Ereignisse der letzten Jahre, insbesondere durch den Beschluß von San Remo, veranlaßt wurden, mit uns am Aufbau von Erez Israel zu arbeiten. Wir sind nunmehr in der Lage, einige hervorragende Persönlichkeiten der Form in unsere Arbeit einzubeziehen, daß ein wirtschaftlicher Beirat (Economic Council) geschaffen wird, über dessen Bildung wir in einigen Tagen Endgültiges mitteilen werden. Außerdem haben wir noch eine zweite Körperschaft geschaffen, die dazu dienen soll, die Finanzen der Organisation zu kontrollieren. Die an den Finanzen der Organisation geübte Kritik ist, solange sie hier im Freundeskreise ausgesprochen wird, notwendig und heilsam, sie wird aber nur zu oft von unseren Feinden mißbraucht. Darum hielten wir es für notwendig, ein solches Kontrollorgan zu schaffen, das jede Sicherheit dafür bietet, daß unsere Finanzen richtig verwaltet werden. Ich schlage Ihnen daher vor, daß die Jahreskonferenz ihre Zustimmung dazu gibt, daß ein Board of Trustees geschaffen wird, der aus folgenden drei Herren besteht: Sir Alfred Mond (englischer Minister für öffentliche Arbeiten), Lord Rothschild und Bernard Flexner. (Lebhafter Beifall.) Der Antrag Dr. Weizmann wird einstimmig angenommen. Leo Mozkin trägt die Vorschläge des Seniorenkonvents. betreffend das große Aktionskomitee, vor. Die Liste umfaßt 90 Namen. Es entwickelt sich nunmehr eine erregte Szene, indem de Haas darauf hinweist, daß die Konferenz erst gestern beschlossen habe, das große Aktionskomitee solle 45 Mitglieder zählen, während diese Zahl nunmehr verdoppelt sei. Durch die Zusammensetzung der vorgeschlagenen Liste sei den kleinen Fedlerationen ein unverhältnismäßiges Uebergewicht gegeben. Er verlange daher,'daß das Aktionskomitee nur bei Anwesenheit von mindestens 45 Mitgliedern beschlußfähig sei. Als Ergebnis einer ganzen Reihe von Amendementvorschlägen wird endlich folgendes beschlossen: Die Vorschläge des Seniorenkonvents werden en bloc angenommen; das Große Aktionskomitee soll bei Anwesenheit von 45 Mitgliedern beschlußfähig sein, im Falle der Beschlußunfähigkeit einer einberufenen Sitzung soll binnen einer Woche eine weitere Sitzung stattfinden. die bei Anwesenheit von 35 Mitgliedern beschlußfähig ist. Die Mitglieder der Exekutive haben Sitz und Beratungsrecht, aber nicht Stimmrecht im Aktionskomitee. Nahum Sokolow: Die Jahreskonferenz geht zu Ende. Ein neues Kapitel in der Geschichte der zionistischen - Bewegung ist geschrieben worden. Diese Schlußsitzung hat zwei wichtige Beschlüsse gefaßt: die Gründung des Keren Hajessod und die Einsetzung, einer neuen Leitung. Ich danke euch für das Vertrauen, das ihr uns geschenkt habt, und bitte euch, uns bis zum nächsten Kongreß Kredit zu geben. Wir bitten euch, uns mit allen euren Kräften zu unterstützen. Ihr habt uns ja nicht zu Herrschern gemacht, sondern zu Knechten. Aber es ist eine große, eine heilige Knechtschaft, eine Knechtschaft im Dienste des jüdischen Volkes, im Dienst eines großen Ideals. Nun genug der Reden. Es gibt nur ein Wort mehr, das heißt: Arbeiten. Wir stehen am Beginn einer völlig neuen Arbeit von Grund auf, die aus zweierlei Aufgaben besteht: 1. Juden nach Palästina zu bringen und 2. die Juden, die noch nicht Zionisten sind, hereinzuführen in die zionistische Organisation. Palästinaarbeit und Ausbau der Zionistischen Organisation, das sind unsere zwei Aufgaben, denen wir alle unsere Kräfte zu widmen haben. Die Schwierigkeiten, die wir in diesen vierzehn Tagen der Konferenz zu überwinden hatten, scheinen nur den Außenstehenden als kleinliche Streitigkeiten, sie sind vielmehr Schwierigkeiten des Aufbaues, die überwunden werden mußten. Wir haben sie überwunden und wir sind wieder einig. Freuen wir uns über die Verschiedenheiten unserer Auffassungen. Freuen wir uns, daß wir kein Regiment von Soldaten sind, sondern ein reiches, kluges, vielseitiges Volk und hoffen wir. daß unter unseren Fähigkeiten nunmehr eine zur vornehmsten Geltung gelangen soll, die Fähigkeit zu schöpferischer, aufbauender Arbeit. Rev. Silver hielt eine zündende Ansprache über die Aufgaben-des jüdischen Volkes beim Aufbau Palästinas, worauf Justice Brandeis die Konferenz mit folgenden Worten schloß: Die Jahneskonferenz ist zu Ende, aber die Arbeit der Delegierten beginnt damit erst. Was wir in unseren Ländern tun, das wird zeigen, ob wir der Gelegenheit würdig sind, die uns gegeben wurde, ob wir würdig sind des jüdischen Volkes. Die Konferenz ist geschlossen. (Stürmischer Beifall und Händeklatschen. Die Versammlung stimmt die „Tikwah“ an.) Schluß der Tagung 12 Uhr nachts. Die Wahl der zionistischen Exekutive. London, 30. Juli. (J. K.-B.) Das von der zionistischen Konferenz gewählte Präsidium der zionistischen Weltorganisation, bestimmte zu Exekutivmitgliedem Ing. Ussischkin. Julius Simon und N. de L i e m e. Das Große Aktionskomitee hat diese Ernennungen bestätigt. Julius Simon wird wahrscheinlich dias Finanzressor.t der zionistischen Organisation leiten, während Ussischkin mit der Leitung der Arbeiten in Palästina betraut werden soll. Lord Rothschild wurde zum Präsidenten, Prof. 0. Warburg und Leo Mozkin zu Vizepräsidenten des Großen Aktionskomitees gewählt. Epilog zu den Berliner Reprasentantenwahlen (Von unserem Berichterstatter.) Der Erfolg, den die Jüdlschnationalen bei den Repräsentantenwahlen errungen haben, kam ihren Gegnern überraschend. Jetzt tun sie zwar so, als ob der Erfolg hinter den Erwartungen zurückgeblieben wäre und1 eigentlich eine Niederlage sei. aber ihre Kreise erfüllt tatsächlich eine bittere Enttäuschung über die falsche Berechnung, auf der das arctinationaie' Wahlkompromiß fußte. Liberale. Konservative („Schinkenorthodoxie“) und Orthodoxe hatten unter dem billigen Vorwand. daß angesichts der Heftigkeit des Antisemitismus .die Front im äußeren Kampfe durch den inneren Zwist der jüdischen Parteien nicht geschwächt werden dürfe, sich für diese Wahl auf eine gemeinsame Liste vereinigt, die ihnen zugkräftig genug dünkte1, nm das von Anfang bestehende. aber erst in den letzten Stadien des Wahlkampfes offen aiusgesprochene Ziel, nämlich die Niederringung des jüdischen Nationalismus durch entschiedene Ablehnung der „Volksgemeinde“ und Festlegung des Judentums auf die Konfessionalität, zu erreichen. Damit die Konservativen und! Orthodoxen nur ja bei der Stange bleiben, hatten sich die Liberalen der größten Selbstbeschränkung befleißigt und großmütig von den zwölf zu vergebenden Repräsentantenmandaten (die Stellvertreter zählen dabei nicht mit) für sich selbst nur vier in Anspruch genommen. vier den Konservativen, zwei den Orthodoxen zugedacht, so daß für die Zionisten zwei Mandate berechnet wurden. Da nun der Wahlausgang den Konservativen und Orthodoxen je ein Mandat weniger, als sie hoffen zu dürfen glaubten, eintrug, zeigt allein die innere Schwäche dieses vom Standpunkte des Mandatsschachers kaum begreiflichen Kompromisses. Aber auch die Liberalen sind jetzt übel daran. Sie-haben die morschen Fundamente ihrer Herrschaft allzu deutlich enthüllt und ihren immerhin ehrlichen politischen Namen stark kompromittiert. Das Kompromiß ist von ihnen nicht nur durch Mandatsverzichte, sondern auch nicht minder durch zahlreiche sachliche Zugeständnisse erkauft worden, die einzuhalten sie nunmehr genötigt, aber kaum gänzlich imstande sein werden. Ihr erstes Versprechen, durch die Parole: „gegen die nationale Volksgemeinde und für die Kultusgemeinde“ die Wählermassen auf die Beine zu bringen, um den Erfolg der Jüdischnationalen auf das nach der Einführung des Proportionairechtes nötige Mindestmaß zu reduzieren, haben sie nicht erfüllt; denn die Wähler versagten ihnen die Gefolgschaft, indem sie Wahlenthaltung übten. Wenn nur 35 Prozent der Wähler zur Urne schritten, so ist das selbstverständlich keftn Erfolg dar J üdlschnationalen, sondern nur die Sanktion der Tatsache, daß die Mehrheit der Berliner Juden indolent bleibt, selbst wenn der Zionistenschreck in den grauenhaftesten Farben ihnen vorgetäuscht wird, und selbst wenn1 Direktoren der Deutschen Bank an der Börse drohen, für den Fatl eines Sieges der Zionisten aus der Gemeinde auszutreten. Das zahlenmäßige Ergebnis ist in der Tat für die Liberalen geradezu vernichtend. Von den rund 14.000 Stimmen entfielen auf die „Jüdische Volkspartei“ ca. 4600. auf die der Poale Zion ca. 900, so daß 5500 jüdischnationale Stimmen 8500 nichtjüdischnationalen gegenüberstehen. Rechnet man. daß nur etwa ein Drittel derjenigen, welche die Kompromißliste wählten, faktisch auf konservativem bzw. orthodoxen Standpunkte steht, so würden sich die jüdischnationalen und die liberalen Stimmen etwa die Wagschale halten. Das will sehj viel sagen in einer Gemeinde, die bisher erfolgreich allen Eroberungsvetrsuchen der Zionisten trotzte, und die zweifellos in einer erdrückenden Mehrheit aus antizionistischen Mitgliedern besteht. Und trotzdem eröffnen sich den Zionisten für die Zukunft die größten Aussichten. In den Neuwahlen des Jahres 1922 wird über die jetzt noch bestehende liberale Mehrheit die Entscheidung fallen, und es ist kaum zweifelhaft, wie sie ausfallen wird. In der Repräsentantenversammlung, die zuletzt infolge der Amtsniederlegungen der Konservativen und Orthodoxen nur als liberales Rumpfparlament fortbestand, sind neun Repräsentanten geblieben, welche es nicht nötig fanden, ihre Aemter auch, nach der Aertderung des Wahlrechtes zur Verfügung zu stellen, ein in keinem Parlament der Welt möglicher Vorgang. Diese neun, die mit den vier Neugewähltea. die Mehrheit der zur Zeit 21 Mitglieder zählenden Versammlung bilden, scheiden zusammen mit einem von den Neugewählten im Jahre 1922 aus. so daß drei Liberale in der Versammlung verbleiben. Um die Majorität zu erhalten (11 von 21). müßten also die Liberalen von 11 Sitzen, die zur Wahl stehen werden. 8 erobern, was angesichts der jüdischnationalen Front und mit Rücksicht auf die Aussprüche der anderen Parteien als ausgeschlossen gelten darf. Palästina Die Ankunft Sir Herbert Samuels in Palästina (J. K. B.)_Sir Herbert Samuel ist am 30. Juni morgens in Jaffa gelandet und wurde mit Kanonenschüsse begrüßt. Im Haien wurde er von General Sbea und General Hodgson empfangen. Der Bürgermeister überreichte dem High Commissioner eine WiHkommenadresse. eine zweite Adresse in hebräischer Sprache wurde ihm von den Juden überreicht. Sir Samuel erklärte, er werde vor den versammelten Vertretern in Jerusalem die Botschaft Seiner Majestät über die Politik im Lande verlesen. Hierauf begab er sich im Wagen nach Ludd (Lydda) und von dort mit der Eisenbahn nach Jerusalem. Sämtliche Straßen der Stadt waren von großen Menschenmengen erfüllt, auch die Baikone und Dächer waren von Menschen überfüllt. Am Bahnhof wurde er vom General Costello begrüßt und die Munizipalität überreichte ihm eine Adresse. Sodann wurde er vom General Bois. dem. scheidenden militärischen Administrator. im Hauptquartier empfangen. Auf der Fahrt von Jaffa nach Ludd befanden sich in der Begleitung Sir Samuels Colonel Storrs. sein Privatsekretär und Aidutant. Colonel Grev Donold und ein Vertreter des Reuterschen Bureaus. Die Automobile der Reisenden waren von vier Panzerwagen geleitet. Die Straßen Jaffas, in welchen indische Kavallerie in ihren malerischen Uniformen und einheimische Gendarmen Spalier bildeten, waren von begeisterten Mengen besetzt. Sir Herbert Samuel, der in einem Sonderzug. von zwei Aeroplanen begleitet, von Lydda nach Jerusalem fuhr, traf um 3 Uhr nachmittags im Jerusalemer Bahnhof eia, wo er von den Würdenträgern der Stadt empfangen und begrüßt wurde. Der Bürgermeister von Jerusalem hielt folgende Ansprache: „Die Heilige Stadt sagt herzliches Willkommen Euer Exzellenz dem High Commissioner. der zu uns gekommen ist. um Seine Majestät in der Verwaltung des Landes zu vertreten, seinen Einwohnern Glück zu bringen, ihnen den Weg zu zeigen und ihnen unterschiedslos Gerechtigkeit angedeihen zu lassen. Dies sind die Ziele der Verwaltung aller Länder, welche unter dem Zepter Großbritanniens leben. Wir blicken vertrauensvoll auf die Hilfe der britischen Nation tür die Entwicklung und den Fortschritt des Landes und wir beten zum Allmächtigen, daß Deine Ankunft eine Periode von Wohlstand und Glückseligkeit eintreten möge. Wir nehmen mit Vergnügen von den besonderen Gaben Kenntnis, mit denen der Allmächtige Dich ausgestattet hat — von Deiner Begabung. Kultur ' und Erfahrung — die Dir den Ruhm verschafften und die Merkmale dieser hohe« Eigenschaften sind, welche Dein erhabenes Amt erfordert.“ In Beantwortung dieser Adresse erwiderte Sir Herbert Samuel, die Deutung seiner Gefühle sei insofern richtig gewesen, daß tatsächlich keine religiösen Rechte beeinträchtigt werden und absolute Gerechtigkeit und Gleichheit für alle herrschen werde. Erst vor einigen Tagen — fügte er hinzu — sei er vom König empfangen worden, der für dieses alte, historische Land, insbesonders für Jerusalem. lebhaftes Interesse bekundete. In wenigen Tagen werde er die Repräsentanten des südlichen Palästina und bald darauf die aus dem Norden zu sich laden, um ihnen wichtige Mitteilungen zu machen. Sir Herbert Samuel begab sich dann ins Hauptquartier, welches sich in dem früheren kaiserlichen Palast auf dem Oelberg befindet, ln den Straßen, durch die er fuhr, bildeten Soldaten des Yorkshire-Regiments und der einheimischen Polizei Spalier und die dichte Volksmenge, die sich in der Nähe des Jatia-Tores angesammelt hatte, empfing ihn mit jubelnden Zurufen. Die Organisierung der Chafuzim. Alle Einwanderer, die in der letzten Zeit mit Hilfe des Miara Aliian Hareschi in Wien nach Palästina befördert wurden, haben Arbeit bekommen. Und zwar auf dem Berge K'naan in Merchawajah, Daganiah, Milchamiab, Dilp. 50 in der Nähe Jeruschalajims, in Bethaniah, Chuchamah und in Jabniel. Es besteht die Hoffnung, dlaß wir auch in Zukunft den Einwanderern Arbeit verschaffen können Jedoch läßt sich im Augenblick nicht voraussehen, welcher Art diese Arbeit sein wird. Denn bekanntlich werden die Arbeitsgelegenheiten in diesen Monaten nach Beendigung der Druschperiode bis zum Beginn dler Regenzeit geringer, so daß sogar regelmäßig auch viele von denjenigen, die während der übrigen Zeit des Jahres landwirtschaftlich arbeiten, gezwungen sind, zu anderen Arbeiten überzugehen, und1 zwar meistens zu öffentlichen oder Staatsarbeiten. Deswegen muß es jedem Chaluz von vornherein, noch bevo*. er sich aui die Reise begibt, klar, sein, dlaß er gegen Ende des Jahres I and wirtliche Arbeit kaum wird erhalten können. Und daß auch nicht alle werden immer sofort Arbeit bekommen können. Die neuen Ingenieure haben noch keine Arbeit bekommen, da jed'ei bedeutende Arbeit in den letzten Monaten aufgehört hat, so daß sogar die früheren Bauleute, deren Zahl sehr klein ist, eine Zeitiang arbeitslos waren. Aber sobald die Bautätigkeit wieder einsetzen wind, wird sich die Lage iüi diese Berufe bessern und damit wird auch wieder Arbeit für die Berufe vorhanden sein, die mit dem Bauwesen Zusammenhängen. Zur Chaluzimfrage. Das Mähr.-Ostrauer „Jüd. Volksblatt“ veröffentlicht Briefe aus Palästina von Dr. Gustav Aschermann an einen Bielitzer Freund. Darin schreibt er: Man kann nicht sagen, daß es hier Arbeitslosigkeit gibt, aber auch nicht das Gegenteil. Dagegen kann ich bestimmt versichern, daß für ieden guten Chaluz Arbeit gefunden wird. Die 16 Chaluzim zu;n Beispiel, die mit mir ankamen, wurden insgesamt untergebracht, aber schon nach dieser kurzen Zeit irren zwei von ihnen — minderwertige Elemente — im Lande umher, von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz, und nach einigen weiteren Wochen werden sie nach meiner Ansicht das Land verlassen. Es sollen also die verantwortlichen zionistischen Faktoren die Burschen, die nach ihrer Ansicht nicht innerlich reif und gefestigt sind, mit allen Mitteln von der Auswanderung ab halten, dagegen die anderen mit allen

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