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Jüdische Zeitung · 1920-07-23 · 22 (23.7.1920) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
22 (23.7.1920)
Date
1920-07-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 22 . aus Palästina ein so jüdisches Land zu machen, als in unserer Kraft steht Man hat über die Bedeutung der Baliour-Dekiaraüon gestritten. Die öffentliche Meinung der Welt faBt die Balfour-Deklaration so auf. daß Sie so viel oder so wenig bedeutet, als das jüdische Volk aus ihr machen kühn,' und zwar nicht mit Worten oder Phrasexi,' sondern mit Taten durch wirkliche aufbauende Arbeit in Palästina. Unser ist die Aufgabe und niemandes sonst. Die finanziellen Mittel, die materiellen Mittel und die geistigen Mittel für die Schaffung eines jüdischen Palästina müssen vom jüdischen Volke und allein vom jüdischen Volke kommen. Wer den Gedanken finanzieller Unterstützung für unsere spezifisch jüdische Arbeit in Palästina in Form einer Anleihe oder sonstwie, von der britischen oder irgend einer anderen Regierung, hegt, der möge sich ihn aus dem Kopfe schlagen. Unser und nur unser ist die Aufgabe und die V eT a n t w o rt u n g. Wir haben auch keinen imbegrenzten Kredit. Die Welt erwartet Ergebnisse, richtige, wirkliche Ergebnisse in Kürze zu sehen. Ich sage nicht, daß man erwartet, daß wir in ein paar Monaten oder in ein paar Jahren aus Palästina ein jüdisches Land machen werden, aber wenn wir nicht’zeigen können, daß wir den Willen und die Fähigkeiten und die Mittel haben, das durchzuführen, zu dessen Durchführung wir das Recht beansprucht haben, dann könnte betreffs unserer Leistungsfähigkeit ein Zweifel entstehen, der für unsere weitere Arbeit ein schweres Hindernis bedeuten würde. Es ist nicht übertrieben zu sagen, daß die nächsten beiden Jahre die kritischen Jahre der nationalen jüdischen Heimstätte sind, und daß wir danach, was wir in diesen beiden Jahren leisten, beurteilt werden. '' So sind unsere Aufgaben bei dieser Konferenz dreierlei: Zunächst die A n nähme unseres Arbeitsplanes, zweitens die B eratung der Mittel, durch die wir uns das erforderliche Geld sichern;'drittens die Anpassung und Umbildung unserer Organisation für die Durchführung dieser Aufgabe. Unser Operationsnlan muß darauf hinzielen, soviel Juden als möglich als dauernde Ansiedler nach Palästina zu bringen. Ich möchte mich nicht an Ziffern binden. Was wir im ersten Jahr unserer vollen Tätigkeit anstreben sollen, ist die Ansiedlung von 30.000 bis 50.000 Juden in Palästina. Die Grundlage der Siedlung muß Land sein und aus mannigfaltigen Gründen sollten' wir trachten, große zusammenhängende Gebiete zu erwerben, auf denen wir große Siedlungen anlegen. Diese Gebiete müssen gesund, schwach bevölkert sein und Möglichkeit für die Ansiedlung ohne Beeinträchtigung der Rechte und Interessen der arabischen Bevölkerung darbieten. Wir wissen, daß solche Ländereien verfügbar sind und die Pläne für die Einzelheiten werden Ihnen vorgelegt werden. Sie werden Pläne für die Aufforstung von Dünen uiid Hügeln erhalten. Die Fragen der Bewässerung und Sanierung' des Landes sind mit diesen Plänen eng verknüpft. Natürlich dürfen wir die Entwicklung und Ausdehnung unserer b estehenden Kolonien nicht vernachlässigen. aber ich würde empfehlen, daß djgse Aufgabe in hohem Maße der Privatinitiative und insbesondere der ICA. überlassen werde. Wir brauchen Privatinitiative und w i rw ü nsehen, daß die ICA. mit aller Kraft in Palästina arbeite, und wir wollen in harmonischer Zusammenarbeit mit ilir zu Werke gehen. Es dürfte sehr praktisch sein, eine einheitliche L ander we r b s o r ganisa t i on zu ’schaffen, um zu verhüten, daß Juden sich gegenseitig überbieten. Und die ganze politische Macht der zionistischen Organisation und der jüdischen Vertretung Jewi.di A^encv wird jederzeit der ICA. bei ihrer praktischen Arbeit in Palästina zur Verfügung stehen. Es werden Ihnen Berichte über öffentliche Arbeiten und industrielle Entwicklung vorfre!egt werden. Wir glauben, daß diese Arbeiten Beschäftigung für eine große Anzahl von Juden schaffen werden und insbesondere'ist der Schlüssel für eine große jüdische Ansiedlung im Norden die Industrie. Zweifellos wird der Norden das Industriegebiet Palästinas sein, sowohl weil Haifa bestimmt ist, der Haupthafen zu werden, als auch weil der künftige Mittelr>»nVt elektrischer Energie in Galiläa sein wird. Hand in Hand mit der materiellen Entwicklung geht die Entwicklung des Schulwerkes und die Schaffung einer wissenschaftlichen Organisation. welche die Aufgabe erleichtern soll: Universität und technische Schulen. Bei unserer ganzen kolonisatorischen und industriellen Arbeit in Palästina muß es ein leitender Grundsatz sein, das W ohI w o 11 en der Araber anzustreben und zu gewinnen. Die arabische Bewegung hat für uns zwei Seiten. Die Araber in Palästina und die Araber in den Palästina benachbarten Ländern. Wir müssen mit den Arabern in Palästina in den besten Beziehungen stehen, weil das die Bedingung einer gesunden Gesellschaft bei uns selbst und guter Beziehungen mit der arabischen Welt außerhalb Palästinas darstellt. Wenn die. Araber bloße Holzhacker oder Wasserträger, ein untergeordnets Element im Lande wären, dann würde unser ganzer wirtschaftlicher und sozialer Organismus Gefahr laufen, vergiftet zu werden. Wir müssen daran arbeiten, sie auf eigenes Niveau zu bringen und ihnen helfen, ebensolche Fortschritte zu machen wie wir. In der arabischen Welt außerhalb Palästinas gibt es g;n weites Feld für Unternehmungen. Diese Länder sind reich an Möglichkeiten und unentwickelt und wenn wir klug und bedächtig sind und an das arabische Problem im Geiste der Billigkeit und Gerechtigkeit herantreten, werden wir Juden und insbesondere wir Juden in Palästina jiine sehr wichtige Rolle für die Förderung der Entwicklung der arabischen' Länder spielen. Wir können Fachleute und wir können Mittel zur Verfügung stellen. Ich betrachte eine freundschaftliche wirtschaftliche Zusammenarbeit als den Schlüssel zur''Harmonie ünd Verträglichkeit zwischen Juden und Arabern sowohl innerhalb Palästinas als auch jenseits der Grenze. Ich glaube, daß wir so der Zivilisation einen großen Dienst erweisen können und die Aufgaben der Mandatsmacht erleichtern. Es ist schwer zu versprechen, daß alle Araber ohne Ausnahme die Grundlosigkeit ihrer Befürchtungen uns gegenüber einsehen werden, aber ich bin überzeugt, daß nach den angeregten Grundlinien die Freundschaft aller Araber, die ehrlich die Wohlfahrt des arabischen Volkes wünschen, uns sicher ist. Unsere finanziellen Fachleute werden die Möglichkeit haben. Ihnen ihre Ansichten darzulegen. Aber wir, die nicht finanzielle Fachleute sind, müssen offen den einzigartigen Charakter unserer Aufgabe betonen, ln politischer Beziehung standen wir vor sechs Jahren vor der Notwendigkeit, eine Position, und zwar eine wohlbegründete Position zu schaffen. Heute stehen wir in finanzieller Beziehung vor einem ähnlichen Problem. Wir haben die besten finanziellen Hilfsmittel zu schaffen,'die für den Aufbau eines jüdischen Palästina notwendig sind. Das jüdische Volk besitzt diese Mittel und das jüdische Volk wird sie uns zur Verfügung stellen, wenn wir ihm die Notwendigkeit darlegen und ihm Garantien dafür bieten, daß das Geld für solide aüfbauende Arbeit verwendet wird. Die erste und leichteste Form der Ueberzeugung anderer ist es, ihnen zu zeigen, daß man selbst überzeugt ist. Wenn' wir Zionisten daran gehen, die außerhalb unserer Reihen Stehenden zu Opfern aufzufordem, müssen zunächst wir selbst die reichlichsten Opfer bringen. Was wir zu tun haben, ist unbegrenzt und wir müssen es rasch tun in dem Bewußtsein, daß wir eine heilige Pflicht unserem Land und den künftigen Generationen gegenüber erfüllen. Wenn jeder Zionist iiier und jeder Zionist in der ganzen Welt sofort ohne Zögern leistet, was in seiner Macht steht, dann sind wir sicher, in bezug auf unsere finanziellen Bedürfnisse. Das ganze jüdische Volk wird -den Vorkämpfern der jüdischen Sache folgen. Es ist hier nicht meine Aufgabe, Ihnen im einzelnen die genaue OrganLsationsform darzulegen, welche die neue Aufgabe fordert aber ich muß darauf hinweisen, daß unsere Arbeit heute sehr verschieden davon fst. was unsere Arbeit bisher war. Der zionistische Apparat in seiner heutigen Gestalt winde ursprünglich geschaffen und entwickelt, um das jüdische Volk zu organisieren und sein Bewußtsein zu entwickeln. Während des Krieges nahmen wir die Aufgabe auf uns, politische Erfolge zu schaffen. Die^pfaktische Arbeit des Aufbaues eines jüdischen Palästina fordert einen ganz, anderen Apparat als die Propaganda. Auch kann diese Aufgabe nicht wie die politische von einigen Einzelnen durchgeführt werden, die durch die Umstände gezwungen wurden, im hohen Maße auf eigene Verantwortung zu arbeiten. Die zionistische Organisation muß ihren Apparat der neuen Aufgabe anpassen. Sie muß die für die Aufgaben besonders geeigneten Menschen heranziehen und sie muß hinter diesen Menschen die ungeteilte Hilfe und Hingebung der jüdischen Massen vereinigen. Die Last der Verantwortung. die auf den Einzelnen ruht, welche heute die Leitung der zionistischen Bewegung in Händen haben, würde diese erdrücken, wenn sie nicht von der Größe ihrer Aufgabe begeistert und durch den Eifer und Enthusiasmus des jüdischen Volkes gestärkt wären. Ich muß ein oder zwei Worte über die Zusammenarbeit mit Elementen sagen, welche heute außerhalb der zionistischen Organisation stehen. Ich sprach bereits von der Zusammenarbeit mit der ICA. Wir werden die Mitarbeit jeder Organisation und aller Einzelpersonen begrüßen, welche, ohne unsere Anschauung voll anzunehinen. aufrichtig bemüht sind, an dem Aufbau des nationalen Heimes in Palästina zu arbeiten. Die genaue Form dieser Zusammenarbeit ist ein Gegenstand der Erwägung und Verhandlung und ich will mich jetzt nicht für den einen oder anderen Vorschlag einsetzen. Ich glaube, es wäre gut, für diese Konferenz in dieser Beziehung Ihrer neuen Exekutive möglichste Freiheit zu geben und sich damit zu begnügen. in allgemeinen Ausdrücken den Grundsatz festzulegen, daß die zionistische Organisation von Herzen die Mitarbeit aller jüdischen Elemente begrüßt, - welche aufrichtig zu dem Aufbau des jüdischen nationalen Heimes in Palästina beizutragen gewillt sind. Es ist meine Pflicht, mit wenigen Worten die ^Ereignisse in Jerusalem unmittelbar vor San Remo zu berühren. Die Konferenz wird sich weiterhin nicht mit vergangenen Dingen befassen. aber es ist unsere Pflicht, in Ehrfurcht derer zu gedenken, die in Verteidigung der Ehre der Juden in Palästina gefallen sind. Es ist unsere Pflicht, derer zu gedenken, die für die Verteidigung der Juden in Palästina litten. Ohne daß wir wünschten, uns in die Angelegenheiten der neuernannten Verwaltung zu mengen, fordern wir diese Verwaltung auf, den ersten Schrift zur Gerechtigkeit mit der B efreiung Jabotinskys zu machen. Und ein zweiter wichtiger Punkt, den wir heute betonen wollen und der in wenigen Tagen geregelt sein muß. ist folgender: Ich glaube, den Wunsch der zionistischen Organisation auszudrücken, wenn ich der Mandatsmacht und der Verwaltung Palästinas unseren Wunsch übermittle, das ■ j üdische Regiment in Palästina aufrecht z u e r h a l'ten. Ich glaube, im Sinne der zionistischen Organisation zu sprechen, wenn ich vorschlage, daß wir uns bemühen sollen, an der Verteidigung der lnterössen des jüdischen 'nationalen Heimes teilzunehmen. ’ '! Bevor ich schließe, muß ich nochmals versuchen,' Ihnen mit wenigen Worten die gewaltige Verantwortung zum Bewußtsein zu bringen, die auf jedem einzelnen von Ihnen lastet. Die Stunde hat gescldagen, nach der wir uns lange gesehnt, um die wir gebetet, für die wir gearbeitet haben. Die Völker der Welt haben uns das Stichwort gegeben, vorzutreten und die jüdische Nation im jüdischen Lande wieder aufzubauen. Kein Hindernis steht uns jetzt im Wege; es gibt keine Entschuldigung und wir .können nur wünschen, daß es keine Möglichkeit der Entschuldigung gäbe. Die Aufgabe ist gewaltig und weit entfernt davon, leicht zu sein. Um sie zu erfüllen, müssen und können wir auf unsere eigene Kraft rechnen, auf die intellektuelle und materielle Kraft des jüdischen Volkes. Wir dürfen nicht nach außen sehen, wir dürfen nicht zögern, wir dürfen nichts verschieben. Wir werden vom jüdischen Volke und von den Völkern der Welt danach beurteilt werden, was wir in der unmittelbaren Zukunft voll- ' bringen, ln den nächsten Monaten und Jahren, die vor uns liegen, müssen wir breite, mächtige und dauerhafte Fundamente für das jüdische Palästina errichten, so daß in den folgenden Jahren ein gesunder Aufbau sich erheben kann.' 3000 Jahre der Vergangenheit und unzählige Generationen dfer Zukunft sehen auf uns und fragen, ob wir der hohen Aufgabe, die uns anvertraut ist, gewachsen sind. Es liegt an dieser Konferenz, zu antworten und durch, ihre Taten zu zeigen, daß wir unserer Ahnen nicht unwert sind und daß unsere Nachkommen uns segnen können.' Nach Dr. Weizmann gab Herr Sokolow eine kurze Erklärung über die politische Arbeit. Die Entscheidung von San Remb hat uns in eine neue politische Phase gebracht. Ich' habe das Vertrauen, daß -der Völkerbund dauern und sein Werk 'tun wird, trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse, die seinen Beginn stören. Der Völkerbund ist iiotwendäg für die Welt, die Juden werden in den Völkerbund cintreten, und.zwar als eine politische Einheit. Wir müssen so arbeiten, daß das jüdische Nationalheim eine rechtliche Vertretung im Völkerbund erhält. Wir können unser politisches Leben nicht getrennt von der übrigen Welt führen. In bezug auf das Verhältnis zu den Arabern liegt kein Grund vor, warum ein Volk, so nahe wie die Araber mit den Juden verwandt, Schwierigkeiten bereiten sollte. Die arabische Frage besteht nur für den" Augenblick, aber wir verknüpfen unser Schicksal mit höheren politischen Bestimmungen. Wir werden in Freundschaft stehen mit jedermann und in guter Nachbarschaft zu denen, die uns gute Nachbarn sind. Natürlich wird eine freundschaftliche Konkurrenz zwischen großen und friedlichen Völkern bestehen. Wenn wir auf dem Vulkan des nahen Ostens eine gesunde Gemeinschaft errichten, werden wir das Problem des Ostens besser lösen, als es bisher durch Waffengewalt gelöst werden konnte. Es gibt hier große Quellen, der Freundschaft, die verstopft waren. Wir werden sie wieder öffnen und das reine, frische Wasser freundschaftlicher Beziehungen mit den Arabern wird wieder strömen. San Retno hat die zionistische Arbeit im Galuth legalisiert. Das Werkhat begonnen und wird wachsen. Im Laufe dieser Zeit werden Verhandlungen mit verschiedenen Regierungen zu pflegen sein und die zionistischen Federationen werden wichtige Agenturen der zionistischen Politik werden: Wenn wir das Werk der Organisierung, der. Immigration, der Kapitalsheschaffung beginnen, werden wir im lebendigen Kontakt mit allen Völkern, kommen. Es war. notwendig, ein politisches Departement zu gründen, um das politische. Werk der Zukunft auszuführen. U s s i s c h"k i n erklärte hierauf: Ich wünsche zunächst die Delegierten des Galuths im Namen der Delegierten von Erez Israel zu begrüßen. Wir in Erez Israel warten jetzt auf euch, damit wir eure Hilfe bekommen. In den acht,Monaten meiner Arbeit in Palästina habe ich schwere und traurige Zeiten durchlebt. Juden haben .sich in iheem eigenen Land als Fremde gefühlt. . Während dieser Perioden gab es die Unruhen in Ober-Galiläa, wo unsere Chaluzim in tapferer. Verteidigung gefallen sind. Laßt uns ihr Andenken ehren. (Die Versammlung erhebt sich.) Hierauf folgten die Angriffe in Unter-Galiläa, wounsere Position einige Zeit hindurch gefährdet war. Immer mußte man auf Angriffe gefaßt sein, unsere Kolonisten maßten auf der Wacht stehen. Und, zum Schluß, während der Pessachwoche, kamen die .Vorgänge in Jerusalem selbst. Alle diese Ereignisse haben uns keine Möglichkeit gelassen, die. praktische Arbeit in Angriff zu nehmen. Wir haben aber unser Programm, soweit als möglich,, ausgeführt. Viel Erziehungs- und .'Kulturarbeit ist getan worden. Ich will sie jetzt nicht detailliert berichten. Wir leben in einer großen, geschichtlichen Periode. Es ist uns gegönnt, das Land Israels politisch. ökonomisch* und kulturell zu entwickeln. Wir müssen dafür sorgen, daß in den,»nächsten zwölf Jahren wenigstens eine halbe Million Juden nach Palästina kommt Im ersten Jahre^miissen wir 30.000 Juden hinbringen. Wir in Erez Israel werden den Weg für sie bereiten. Hiefiir müssen wir für das erste Jahr vier Millionen Pfund verlangen, Wir verlangen von euch. ihr. die ihr die Vertreter der zionistischen Organisation der ganzen Welt seid, dafür zu sorgen, daß wir das Geld bekommen. Wir, die Söhne Palästinas, die im Land leben, sehen die Gefahren des Verzugs und folgern von euch, sie auch zu verstehen. In Palästina haben die Juden in herrlicher Weise unserem' Appell für den Restoration Fund ent-

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