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Jüdische Zeitung · 1920-07-09 · 21 (9.7.1920) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
21 (9.7.1920)
Date
1920-07-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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wird. Hierdurch soll der Jüdische Nationälfonds in den Stand gesetzt werden, Josef Trumpeldor und den anderen in Obergaliläa'.gefallenen jüdischen Arbeitern im Rahmen seiner Kolonisationsarbeit ein ewiges Denkmal im neuen Palästina zu errichten. Allein in Polen wurden im Monat I j a r für diesen Zweck zirka 200.000 Mark gesammelt. Trotz gleichzeitiger Aktionen für andere Zwecke haben sich nach den politischen Entscheidungen in San Remo die Einnahmen für den JNF. in Polen bedeutend vergrößert. Sie betrugen im Monat Ijar zirka 530.000 Mark. Herr Sch warz st ein aus Antwerpen hat dem Jüdischen Nationalfonds einen Bodenkomplex von 150 D u n a m in der Kolonie Chedera (Samaria) geschenkt ln. Wi e n haben nicht genannt sein wollende Gesinungsgenossen einen Betrag von annähernd einer Viertelmillion Kronen zum Ankauf von B od en .in Palästina, der ewiges Besitztum des jüdischen Volkes bleiben soll, gestiftet. Unsere italienischen Gesinnunsgenossen haben den italienischen Ministerpräsidenten Francesco Saverio N i 11 i in das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds eintragen lassen. Zionistische Bewegung Deutschland Das Ergebnis der Berliner ReDräsentantenwahfen. Bei den Wahlen der jüdischen Gemeinde erzielte die Jüdische Volkspartei einen großen, iür die zukünftige Gestaltung der jüdischen Gemeinde entscheidenden Erfolg. Zum erstenmale ist es gelungen. in das reaktionäre Gebäude des jüdischen Assimilations-Liberalismus in Berlin Bresche zu Jegen. zum erstenmale rücken zionistische Vertreter in .die Repräsentantenversammlung ein. Die Zeiten, in denen das Geschick der größten jüdischen Gemeinde Deutschlands ausschließlich von Gegnern des nationalen Gedankens bestimmt wurde, ist endgültig vorüber. Es besteht alle Aussicht. daß die nächsten Wahlen die liberale Majorität definitiv brechen werden. Die Liste der Jüdischen Volkspartei erzielte am 20. Juni 4600 Stimmen und brachte vier Kandidaten durch. .Gewählt wurden: Dr. Alfred Klee. Professor Heinrich Loewe. Dr. Abraham Lob,. Fabrikant Max Lewit. Als Stellvertreter wurden gewählt: Dr. Gustav Witkowskv und Gustav Lösser. Demgegenüber stehen nur 8400 Stimmen der liberal-assimilatorischen-konservativen Blockliste, die acht Mandate erzielte. Die Liste der Poale- Zion brachte es auf nur 80 Stimmen. Sie hat. wie vorauszuseiien war. keinen Erfolg erzielt, dagegen aller Wahrscheinlichkeit nach der Volksnarteiliste ein Mandat entzogen. Die anderen Listen erhielten nur wenige Stimmen. Die Liste der Jüdischen Volkspartei hat etwa ein Drittel aller abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Dies zeigt, welch ein erheblicher Teil aller jüdisch Interessierten in Berlin auf nationaljüdischen Standpunkt sieht, und daß sich die große .Masse der liberalen Anhänger, wie wir immer behauptet haben, auf völlig Indifferenten, dem jüdischen Schicksal gänzlich gleichgültig gegenüberstehenden. kaum den Namen Mitläufer verdienenden Vierteljuden zusammensetzf. Der Delegiertentag der deutschen Zionisten; Der 16. Dc-legiertentag der Zionistisch e n V-e r e iw i g u ns für Deutschland ist am 20. Juni eröfinet worden. Der große Raum des Blütbner-Saaleswar-überfüllt. Mehr als 250 Delegierte und über tausend .Gäste waren anwesend. Die Delegierten gruppierten -äch nach v i -er F r ak t i o n e n:. Jdisrachi. -Hapoel. Hazair. die maximaiistische Palästina-Föderation, ferner eine-Gruppe, die eine: Heranziehung der gesamtjüdischen Kräfte für das Palästinawerk erstrebt und dementsprechend iür eine Aenderung der zionistischen Taktik eiatritl. Dr. Alfred Klee eröifnete den Delegiertentag mit einer wirkungsvollen Ansprache, in der er unter Würdigung der Beschlüsse von San Remo aui die schicksalhafte Bedeutung des gegenwärtigen Zeitabschnittes hinwies. Lebhafter Beifall wurde laut als der Redner die Verdienste Sokoiohs und Weiztnanns um die Verwirklichung der Herzischen Ideen würdigte. Ebenso fand-seine Forderung, daß die zionistische Organisation die Reinheit ihrer nationalen Grundlage beim. Zusammenarbeiten mit anderen Gliedern der Judenheit unverfälscht wahren müsse, laute Zustimmung. Namens der zionistischen Zeitung begrüßte Professor Dr. Warburg den Deiegiertentag mit dem Hinweis auf die engeren Zusammenhänge zwischen der gesamtzionistischen Leitung der deutschen Zionisten. Nach der Wahl des Bureaus erstattete Dr. Klee den Tätigkeitsbericht. Er schilderte die gegenwärtige katastrophale Lage des jüdischen Volkes in die Diaspora und beleuchtet demgegenüber die Bedeutung von San Remo. Der Zionismus knüpfe an den Völkerbund an und fördere nach Kräften die Völkerbundpolitik. Bezüglich der zionistischen Arbeit in Deutschland betonte der Redner die Notwendigkeit der Hebräisierung der zionistischen Jugend, die Wirkungen der Kongreßbewegung und die Begründung des Palästinaamtes. Sodann wies er auf die Bedeutung der ostjüdischen Einwanderung in Deutschland hin und hob dabei die Tätigkeit der jüdischen Arbeitsämter und des Verbandes der Ostjuden in Deutschland anerkennend hervor. Zum Schluß mahnte er zur Einigkeit. Stürmischer Jubel löste die Mitteilung Dr. Klees aus. daß die Gemeindewahlen den Zionisten einen glänzenden Sieg brachte. Die Eröffnungssitzung schloß mit einem Referat von Richard L i c h t h e i m über die politischen Aufgaben des Zionismus. Der Referent beleuchtete die großen Möglichkeiten der neuge- TÜDISCHE ZEITÜNG schafienen Situation sowie auch die außerordentlich schweren Aufgaben, der nächsten Zukunft Julius B-e r ge r erstattete, das Referat über Organisation der Volksarbeit. Die Palästinafragen wurden von Dr, E. Auerbach und Dr. E. So.skin ausführlich'behandelt j Der Delegiertentag wählte per Akklamation folgende Herfen in den ges ch ä f t.sf ü.h rende n Aus s c h u ß der zionistischen Vereinigung für Deutschland. Vorsitzende: Dr. A. Klee. R.-A. Felix Rosenblütii. i Mitglieder: Julius Berger.-Kurt Blumenfeld. Baschwitz, Kober..Dr Siegir. Moses. Dr. Walter Moses. Egon Rosenberg. Dr.. M. Schwabe. Dr. M. Strauß. Davis Trietsch.. Dr. Weil. Dr. Weltsch. Wolisteiner. Tschechoslowakei Berufsumschiclitung der Juden.' Das Hilfskomitee des Jüdischen Volksverbandes für die Slowakei in Bratislava hat den Entschluß gefaßt, für die Errichtung einer indischen Gewerbe- und Talnrud-Toräschule in Presov den nainhafteirBetrag von 100.000 Kronen zu zeichnen und verständigte in diesem Sinne die Presover Kultusgemeinde. Da der Aufbau dieser Schule zirka 400.000 in Anspruch nimmt, wurde diese Gemeinde ersucht, sich mit allen übrigen Gemeinden lind Interessenten in der Slowakei in Verbindung zu setzen, um den iehienden Betrag von 300.000 Kronen im Subskriptionswege aiifzubringen. . Vortrag des Oberrabbiners Dr. Z. P. Chaies in Bratislava. Auf Einladung des Volksverbandes der Juden und der zionistischen Exekutive für die Slovakei hielt Oberrabbiner Dr. P. Chaies aus Wien am 22. Juni um 7 Uhr abends in Bratislava einen Vortrag über ..Die gegenwärtigen Aufgaben des Judentums“ Der geräumige Saal im Bellevue war überfüllt; Auch überaus zahlreiche Gäste aus der Provinz waren - zugegen. An Massenbesuch überragte dieser Vortragsabend alle vorangegangenen Veranstaltungen des Volksverbandes und der zionistischen Organisation in Bratislava. - Die Schomrim unter Leitung der Herren Leo Kalmar und Hugo Kellermann hielten stramme. Ordnung. Dr. Berthold Totnaschoff. Obmann der zionistischen .Exekutive, begrüßte in hebräischer Sprache den illustren Gast, den er. deutsch fortfahrend. als den idealen geistigen Führer und Lehrer des Judentums feiert. Dr. Chaies besprach die ungeheuren Persnektiven. welche sich, durch die in San Remo gegebene Möglichkeit eines nationalen Heims für das Judentum eröffnen und seine meisterhaften Darlegungen gipfelten in dem Sätze: Die Frage des leiblichen Wohles der Juden - kann Palästina nicht völlig lösen, aber das Problem des Judentums -kann -' nur in Palästina gelöst werden; nicht nur'für die Juden in Palästina. sondern für die Juden der ganzen Welt. Wir, sind in der Lage, die Erlösung der Menschheit herbeiznh'ihfen. Die Stunde -ist gekommen. möge der große Augenblick kein kleines Geschlecht finden; .... '• ' 'Je . Herr Bernhard Weiß dankte dem Redner in bewegten Worten, worauf die Versammlung unter den Klängen der „Hatikwa" in gehobener Stimmung den Saal verließ. Italien Assimilatorische Wühlereien in Florenz. ln allen größeren Städten Italiens — Rom, Florenz. Mailand. Genua. 'Triest. Tripoli. Bengasi — wurde das Ereignis von San Remo durch öffentliche Versammlungen gefeiert. An diesen Manifestationen, die, durch Zionisten organisiert, aber durch das Komitee der jüdischen Gemeinden lebhaft unterstützt wurden, haben außer den italienischen Juden auch die Behörden und 'einige nichtjüdische Organisationen teilgenonimen. und alle sind sie in bester Weise verlaufen. In ernster Weise wurde die Geulah-Woche durch Ereignisse in Florenz getrübt. Wie seinerzeit berichtet, wurde Ende des vorigen Jahres in Florenz ein neuer Gemeinderat. auschließlich aus Zionisten bestehend. gewählt. Dieses Wahlergebnis hat. wie zu erwarten war. unter den florentinischen Juden viel Aufsehen und in gewissen Kreisen Aergernis und auch Empörung hervörgerufen. Vom ersten Augenblick an. hatten die florentinischen Gesinnungsgenossen mit vielen Hindernissen seitens der Assimilationspartu zu kämpfen, um so mehr, als sie sich in ihrem Wege nicht beirren ließen, vielmehr durch eine hinterhältige Opposition angespornt. vielleicht manchmal das richtige Maß überschritten haben. Der Zufall wollte, daß ein Jude. Lodovicp Mortara. Justiz- und Kultusminister wurde (vor einigen Tagen hat er übrigens demissioniert), und daß sein Bruder Aristo Mortara. gerade in Florenz Oberstaatsanwalt ist. Die Assimilationsoartei hat nun entsprechende Schritte bei den beiden Brüdern unternommen: die Folge davon war ein Bericht des Florentiner Präfekten an das Jnstizministrium. in dem die Zionisten als gefährliche Leute, die die Einheit des italienischen Staatswesens bedrohen, geschildert wurden und der Antrag des Justizministers Mortara senior an den Staatsanwalt von Florenz. Mortara iun.. die Sache zu untersuchen. Durch einen Zufall ist das Dokument in die Hände des Gemeinderates gefallen. der ihn der Veröffentlichung preisgegeben hat. was den Ausgang der Sache nur beschleunigte. Am 25. Mat wurde dem Rate mitgeteilt, daß er durch königliches Dekret aufgelöst sei und daß bis zu den neuen Waiden, die in drei Monaten stattfinden werden, der königliche Kommissar alle Geschäfte leiten wird. Die Uebergabe hat am nächsten Tage stattgefunden. Die Auflösung ist im Dekret mit dem ungestzmäßigen Beschluß. Nr. 21 die Verbindlichkeit der Steuern einzuricht'en und durch Abführung von Gemeindegeldern an politisch-zionistische Propagandazwecke begründet.. England Jahreskonferenz der Englisb Zionist Federation. . Am 30. Malwurde die Jahreskonferenz der Englischen Zionistischen Föderation abgehalten. Nach Eröffnung ..der Konferenz beantwortete Weizmann die an ihn gerichteten. Fragen. _ „Meiner, Meinung nach wird die Immigration in den ersten zwölf Monaten sich auf 25.000 bis 30.000 Mann belaufen und. wenn die Etektrifizierungs- und Bewässerungsarbeiten.aufgenommen werden sollen, so dürfte die Einwanderung der biefür nötigen Arbeiter die Zahl von; ungefähr 60.000 erreichen. Wie sich die Einwanderung später gestalten werde., lasse sich nicht yoraussagen. Die Verwaltung wird vorerst eine britische und keine iüdisclie sein und wird mit dem 1. Juli beginnen. Allerdings werden die Juden eine Art ökonomischer Kontrolle durch entsprechende Abmachungen mit der Landesverwaltung ausiibeii können, auch ist es., wahrscheinlich, daß die Regulierung der Einwanderung jüdischen Körperschaften obliegen weroe. Bezüglich, der Ncrdgrenze Palästinas sagte Dr. Weizmann. er glaube nicht, daß es gelingen werde, den. Litanifluß dem Lande einzuverle;ben. Jedoch habe die englische Regierung versprochen, ihr Möglichstes zu tun. um zu einem Erfolg zu gelangen. Die Benützung der Wasserkräfte zu Zwecken der Entwicklung des Landes dürfte jedoch frei sein“ , Dr. Weizmann schloß seine Ausführungen mit der Erklärung, oaß er auf die baldige Freie gäbe der Einwanderung hoffe und appellierte an die englischen Zionisten, keinerlei persönliche oder materielle Opfer für die Wiederaufrichtung Palästinas als nationaler Heimstätte des jüdischen Volkes zu scheuen. Es sprachen noch Nahum Sokolow und Lord Rothschild. Die Beratungen wurden sodann fortgesetzt. Aemterwchsel im zionistischen Zentralbüro in London. London,' 5.--Juli. (J. Z. B.) Der Schatzmeister der zionistischen Organisation Boris G o 1 d b e r g ist von seinem Amte zurückgetrftj ten. Nachfolger ist Dr. Hantke. H. Goldberg bernahm den Vorsitz m der Leitung des Departements für Handel und lndustrie'in Palästina. Auch.das.• B tt dg e t für die Pa? 1 ä s t i n a a r b e i t ist seiner Aufsicht, unterstellt Tausend jüdische Hochschüler in Gefahr ' (Ein Appell an die jüdische Oeffentlichk-eit.) In Prag und in Bratislava halten, sich derzeit über tausend-jüdische Hochschüler, größtenteils Mediziner, auf, welche hergekommen sind, um ihre Studien zu beenden, was ihnen in ihrer Heimat unmöglich gemacht worden ist. Die Mehrzahl von ihnen ist ohne alle Mittel und der Not preisgegeben. Die Hilfsmaßnahmen, welche bisher der Jüdische Natiorialrat in Prag, und.der Volksverband der Juden für die Slowakei in moralischer Hinsicht und das Joint-Distribution-Committee in materieller Hinsicht getroffen, haben, waren nur dazu ausreichend; die notleidenden Hochschüler vor dem allergrößten Elend zu bewahren. Nun drohen aber auch diese Hilfsmittel zu versiegen und'es besteht die Gefahr, daß, hunderte von jüdischen Studenten, die nicht einmal iß den Ferien in ihre Heimat-zurückkehren können, ohne Unterkunft und ohne Nahrung bleiben. Diesen traurigen Umständen Rechnung tragend, haben sich bereits in Böhmen und Mähren Komitees gebildet, welche . der drohenden Verwahrlosung der jüdischen akademischen Jugend durch großangelegte Geldsammlungen steuern wollen. Für die Slowakei , hat bis zur Konstituierung eines speziellen Hilfsausschusses diese Aufgabe das Hilfskomitee des Volksverbandes der Juden für die Slowakei übernommen und mit den vorbereitenden Arbeiten sein Mitglied.,Herrn Markus Weinfeld, Bratislava, König Andreasplatz. 3, betraut. Es ergeht hiemit an alle jüdischen Kultusgemeinden und sonstigen Körperschaften, Wohltätigkeitsinstitutionen nsw. sowie an alle Stammesgenossen, die sich für notleidende Brüder ein wannfühlendes Herz bewahrt haben, die innige Bitte, die jüdischen Hochschüler, welche im Vertrauen auf den überall bewährten jüdischen Gemeinsinn hierhergekommen sind, um die unter günstigeren Verhältnissen begonnenen Studien zu beenden und nützliche Mitglieder der Gesellschaft zu werden, und von denen ein großer Teil aus der Slowakei stammt, in ihrer Not nicht zu verlassen. Geldbeträge sind an die „Prager Kreditbank“, Bratislava, auf das Konto Markus Weinfeld (Hochschüler-Hilfskomitee) zu überweisen. Das Hilfskomitee des Volksverbandes der Juden für die Slowakei. Helfet dem Chaluzim! Der Beschluß von San Remo öffnet unserem Volke die Pforten des aitneuen Vaterlandes: Erez-Jisrael. Die politischen Voraussetzungen sind gegeben, daß unser Volk nach z weitausemdjähriger Zerstreuung sich endlich ein neues Heim, eine nationale Heimstätte baut. An uns; diem jüdischen Volke, liegt es. die Arbeit in Erez-Jisrael sofort auizunehmen und uns durch Opfer und Mühe jener Entscheidung würdig zu zeigen, weiche die Geschichte gefällt hak Unser Land ruft nach den Pionieren der Arbeit und alle Juden müssen sich jetzt zusammenschließen, um im Augenblick, da die Einwanderung nach Palästina freigegeben sein wird, sie so zu gestalten, daß sie unsenem Land und Volk Ehre. Segen und Erlösung bringt Und wer eher als unsere jüdische Jugend, als unsere arbeitsfrohen Chaluzim ist ddzu be-

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