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Jüdische Zeitung · 1920-07-09 · 21 (9.7.1920) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
21 (9.7.1920)
Date
1920-07-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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H r. 21 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 Zeit oft in den Hintergrund schiebt. Es ist dies die Fräse, wie man dem J üdischera National - f o n d die großen Mittel beschaffen kann, um ihn in die Lase zu versetzen, seinen gewaltigen Aufgaben gerecht zu werden. Ich halte den Nationalfond deshalb für den wichtigsten von all den Finanzinstrumenten, welche wir in der nächsten Zeit schaffen, bzw. ausgcstalten müssen, weil zwei Grundprinzipien für die ganze Paiästinaarbeit unbedingt feststehen. 1. Daß es uns nur dann gelingen kann, ein .gesundes jüdisches Gemeindewesen in Palästina zu schaffen, wenn wir es zu Wege bringen, eine dichte, sozial gesunde landwirtschaftliche Bevölkerung anzusiedeln: 2 daß der ganze Boden oder der allergrößte Teil desselben nationalisiert wird, denn nur so können jene Prinzipien sozialer Gerechtigkeit zur Anwendung kommen, die es ermöglichen, jedem Siedler nur so viel Land' zur Verfügung zu stellen, wieviel er einerseits zu seiner Existenz benötigt und wieviel er anderseits ohne Verwendung fremder Arbeitskräfte bearbeiten kann: nur auf nationalem Boden ist es möglich, eine so dichte landwirtschaftliche Bevölkerung anzusiedeln, wie es in Palästina, bei verhältnismäßiger Bodenknappheit der Fall sein muß und nur durch Nationalisierung des Grundbesitzes kann der Bodenspekulation, die sich in Palästina ebenso wie überall schädlich bemerkbar macht, ein Riegel vorgeschoben werden. Mit anderen Worten, der Nationalfond muß in die Lage versetzt werden, in kürzester Zeit -den größten Teil des Palästinabodens zu erwerben, um ihn dann im Wege der Erbpacht, geipäß hoch festzulegenden'Prinzipien an Siedlergruppen. Vereinigungen oder Genossenschaften zu vergeben. Zu diesem Zwecke bedarf die Verwaltung des JNF. sehr großer Mittel. Wenn Weitzmann den Geldbedarf des JNF. für die nächste mit einer Million Lst. im Jahre präliminiert (d. i. zirka 20,000.000 Goidfrancs oder 600.000.000 Kronen) so dürfte diese Summe eher zu niedrig, als zu hoch gegriffen sein. Dem JNF. gelang im Jahre 1919 die Summe der Spenden auf zirka 5.000.000 Francs zu bringen, diese Summe müßte also zumindest vervierfacht werden, um halbwegs für die allernächsten Bedürfnisse zu genügen. : Nun hat sich der Nationalfonds bisher auf feine Spendensammlungen beschränkt Das Hauot- -gebiet " seiner’Sammeltätigkeit. Osteuropa, ist leider infolge des Krieges leistungsunfähig geworden. die schönsten Erfolge in polnischer, russischer. österreichischer, ja selbst rumänischer Währung, schrumpfen zusammen, wenn man sie in englischen Pfänden ausdrückt. Amerika ist noch immer-den Natfönalfondssammlimgen nicht in entsprechendem Maße erschlossen und es wird noch eine lange Zeit dauern, bis hier ein beträchtlicher Teil der jährlich notwendigen Summe von zirka 5 -Millionen Dollar wird aufgebracht werden können. : . - -Wenngleich die Institution des JNF. im Volke sehr populär ist. darf man sich nicht allzu großen Erwartungen in bezug auf die Steigerungsfähig- Iceit der- NF-Emnahmen hingeben, wenn wir bei der jetzigen Methode der Sammlung verbleiben, der Methode, welche zu Spenden auffordert ohne deutlich1 s i c h t b a r e Resultate der Tätigkeit der Institution aufzuweisen oder, was gar wichtiger wäre, ohne jedwede Gegenleistung an die Geldgeber, resp. deren Schützlinge. ■ Man muß bei den Sammlungen mit der Psychologie-des Spenders rechnen. Wohl vermag der dem- JNF. innewohnende ideelle Zweck viel. Doch genügt es'nicht allem. Wenn der Spender die Erfolge seiner Wohltätigkeit sieht — und auch die Spenden für den JNF. werden in der Mehrzahl der -Fälle vom Gebenden als Wohltat, nicht als Erfüllung einer nationalen Pflicht angesehen — oder wenn er selbst, seine nächsten Angehörigen oder wenigstens seine Bekannten, die Früchte seines Wohltuns genießen, dann ist er freigiebiger und geneigter, sich dauernd zu besteuern. Das’ Geheimnis der Erfolge der Chalukah lag darin, daß sie Kehiiothweise. Länder- und Gemeindeweise organisiert war. so daß die Spenden eines Landes bzw. einer Gemeinde den Angehörigen dieser Körperschaften zugute kamen. Diese 'Beobachtungen haben keinen Anspruch auf Originalität. Auch der JNF.-Verwaltung sind sie wohl bekannt, die bestrebt war. in den Grenzen des Möglichen, den Spendern Gegenleistungen, wenn auch bisher idealer Natur, zu bieten. (Diplome. Baumstiftungen auf bestimmte Namen usw.) In Verbindung mit der Landspende entstand zum erstenmale die Idee. Spenden aus einem Lande für eine Landeskolonie zu reservieren. Dr. Zipper.machte in Lemberg vor dem Kriege den Versuch, durch Sammlung für eine „galizische Kolonie“ die Landsoende in Galizien populär zu machen, was ihm auch ziemlich gut gelang. Allerdings handelte es sich damals nur um ein Schlagwort. dessen Verwendung die NF.-Verwaltung nur mit Bedenken zuließ. In der Sache war aber ein gesunder Kern enthalten. Als Oettinger im Jahre 1918 sein seither viel bekämpftes und kritisiertes Werk über Palästinakolonisation veröffentlichte und zum erstenmalc einen KolonisationsDlan entwarf und Berechnungen ausstellte, machte ich in Wien den Versuch, auf Grundlage von Bodenanteilen zu 100 Dunam unbewässerbaren Bodens ä 50 Francs eine österreichische Friedenskolonie von 100 Familien zu gründen, u. zw. durch Sammlung von 500 Anteilen ä 5000 Francs (was damals nicht mehr als 5000 Kronen war). Um aber die Spender an der Sache zu interessieren, schlug ich vor. ‘eine spezielle Körperschaft zu bilden, welche mit der NF.- Verwaitung über die Ingarenz der Spender auf die Auswahl des Kolonistenmaterials und sonstige Leistungen zu unterhandeln hätte. Der Plan hat in den Kreisen der Wiener und in Wien ansässigen galizischen Juden, an welche ich mich zuerst wandte, lebhaftes Interesse erweckt und ich konnte nach 2 Monaten über 70 Zeichnungen ä K 5000.— erzielen. Durch den Zusammenbruch der Zentralmächte und die darauffalgenden Ereignisse, insbesondere den Währungssturz. ist der Plan nicht zur Ausführung gelangt Das NF.-Hauptbüro hat sich seither eifrig mit der Frage der Landsmannschafts- bzw. Gemeindekolonien beschäftigt und darüber diskutiert. Inzwischen sind die Kolonisaüonspläne von Dr. Ruppin und Dr. Soskin veröffentlicht worden und insbesondere Dr. Soskin spricht sich für eine Kolonisation auf ganz kleinen Parzellen, sehr intensiv bearbeiteten, überwiegend bewässerten Bodens aus. Nach den Vorschlägen von Dr. Soskin dürire schon ein bewässerbares Grundstück von zirka 4 bis 5 Dunam zur Ansiedlung einer Kolonistenfamiiie genügen. Wenn wir die heutigen Bodenpreise zugrundelegen. dürfte die Ansiedlung einer Familie erforderliche Boden zirka 50 englischoe Pfunde kosten, für den Grundbesitz einer Kolonie von 500 Familien, müßte somit ein Kapital von beiläufig 25.000 Lst. aufgebraucht werden. Vor dem Kriege war es schwer zu bestimmen. aus welchen Gegenden 500 Auswandererfamilien. die in einer Kolonie angesiedelt werden sollen, sich rekrutieren könnten. Die Auswanderungstendenz der jüdischen Massen ging nach Amerika, nur kleine Trupps von Idealisten verschlugen sich nach Erez-Israel. Heute ist die Lage eine ganz andere. Jedes von Juden bewohnte Land, insbesondere in Osteuropa. besitzt viele Tausende Familien, deren Bestreben es ist. in Palästina kolonisiert zu werden. In der Ukraina und Polen würden ganze jüdische Gemeinden, bis auf den letzten Mann, am liebsten nach Palästina gehen, wenn.'es nur irgendwie möglich wäre. Die Zahl der Chaluzzim. der Palästina-Pioniere, geht in die zehn- und hunderttausend« opferbereite, in Militärdienst und Kriegsgefahr erprobte junge Männer, denen sich viele Tausende Frauen und Mädchen anschließen. Sie alle sind teilweise schon auf dem Wege nach Palästina, teilweise in Vorbereitungsstellen in landwirtschaftlichen Betrieben. Schulen. Wirtschaften aller Art, bereit, beim ersten Appell nach Erez Israel zu gehen und dort Pionierarbeit zu leisten Die Interessen dieser tausendköofigen Menschenmassen und des Jüdischen Nationalfonds sind identisch. Jene wünschen nichts sehnsüchtiger. als auf Nationalfondsboden: als Erbpächter angesiedelt zu werden, der NF. sucht nach Mitteln, um den Boden für sie zu beschaffen. Dies ist meiner Ansicht nach eine leichte Sache, wenn es auch auf den ersten Blick vielleicht schwer durchführbar erscheint. Die Durchführung ist etwa in folgender Weise möglich: Jede große Judengemeinde (z. B. Warschau) oder ie eine Gruppe mehrerer jüdischen Gemeinden. (nötigenfalls alle Gemeinden eines Landes zusammen). welche einerseits in der Lage ist 25.000 Lst. aufzubringen, anderseits 500 fähige Kolonistenfamiiien zur Verfügung zu stellen, designieren in einer hier nicht näher zu erörternden Weise, etwa durch ein aus allen jüdischen Organisationen beschicktes Komitee, die Ansiedlungsanwärter. Bei Gemeindegruppen wird sowohl die Geldbeschaffung als auch die Kolonistenzahl auf die einzelnen Gemeinden nach einem vereinbarten Schlüssel auigeteilt. Nun beginnt die Geldsammlung zwecks Bodenbeschaffung für diese Kolonisationsanwärter. Es leuchtet von selbst ein. daß die Ooferwilligkeit der Juden eine ganz andere sein wird, wenn sie wissen werden, daß ihre Gemeindemitglieder, ihre nächsten Freunde, Verwandten oder Kinder auf dem von ihnen zu stiftenden Boden, angesiedelt werden sollen. Auch die jüdische Gemeinde als solche wird eminentes Interesse daran haben, die Sache zu fördern und einer Anzahl ihrer Angehörigen eine Existenz schaffen. In den Kolonisations-Anwärtern wird aber der JNF. eine starke, begeisterte Armee von Agitatoren finden, welche einerseits eine starke Propaganda betreiben, anderseits sich für den künftigen Kolonistenberuf vorbereiten werden, wodurch die Tätigkeit des JNF. nicht mehr etwas fernliegendes. verschwommenes, sondern lebensfähiges, greifbares werden wird. Es muß auch die Möglichkeit geschaffen werden, daß Anwärter, welche ihren Bodenanteil aus eigenem stiften, gewisse Begünstigungen genießen. in der Form z. B. daß ihnen der Erbpachtzins für längere Zeit erlassen wird. Es werden sich gewiß, auch in den Ostländern trotz schlechter Valuta, viele Leute finden, welche gewillt und in der Lage sein werden, für sich oder ihre Kinder einen Bodenanteil (50 Lst. zirka K 30.000) zu stiften und noch ebensoviel iür die übrigen Bedürfnisse in Reserve zu halten. Die ostiüdischen Auswanderer in den Ländern der guten Währungen, insbesondere in Amerika und England, welche fast immer Beziehungen zu ihren Heimatsgemeinden unterhalten und vielfach noch kehiiothweise organisiert sind (Vereine der Tarnoooler. Brodver. Kolomeer usw.). werden gewiß gerne dazu beitragen, daß ihre Angehörigen resp. Kompatrioten in Palästina angesiedelt werden können. Auf diese Weise wird es möglich sein, die NF.-Sammlungen neu zu beleben, ihnen den notwendigen großzügigen Schwung zu verleihen und den bisher fernen, rein idealen Motiven, welche bisher um Spenden für den NF. warben, eine gesunde, praktische Grundlage zu geben. Im Rahmen eines Zeitungsartikels läßt sich nur dieser skizzenhafte Plan anführen. Eine genaue Durcharbeitung desselben muß für ein anderes Organ und einen späteren Zeitpunkt Vorbehalten werden. Allerdings wird ein ganz genauer Plan erst möglich sein, bis ein fester Kolonisationsolan und ein genauer Kostenvoranschlag vorliegen wird, denn dann erst wird sich bestimmen lassen, welche Mittel der Kolonist (außer dem Bodenanteil) selbst beizustellen haben wird. Dies steht aber meiner Ansicht nach der sofortigen Inangriffnahme der Arbeit iür Organisierung von Gemeindegruppen und Einleitung der Sammlungen für die Gemeinde- (resp. Landsmannschaftsl-Koionie, sowie Auswahl der Anwärter nicht im Wege. Das Hauptbüro des JN.. weiches sich mit der Frage bereits längerer Zeit beschäftigt, ist zweifellos in der Lage, eine Instruktion zu schaffen, welche für die erste Periode hinlänglich genügen wirc: das weitere wird sich von selbst ergeben, sobald die Arbeit einmal begonnen ist. Allerdings müßte die NF.-Verwaltung. wenn sie die Sache großzügig durchführen will — und nur großzügige Aktionen haben heutzutage noch einen Sinn — ihre Propagandaorganisation ganz gewaltig ausbauen, überall spezielle Abteilungen für die Gemeindekolonien schaffen. Reisesekretäre, bzw. Instruktoren ansteiien. und das Arbeitstempo, sowie den Arbeitsdruck auf eine Höhe bringen, di* der Dringlichkeit und Größe der Aufgabe entsprechen. Zur erfolgreichen Durchführung dieser Aufgaben wäre auch erforderlich, daß alle anderen Sammlungen für Palästinensische Kolonisationszwecke aufhören, um eine einheitliche, gewaltige Leistung zu ermöglichen. Bei dieser Gelegenheit kann ich nicht umhin, mit einiget Worten zu der Absicht Stellung zu nehmen, den sogenannten Palästina-Wiederaufbaufonds von 25,000.000 Pfund Sterling im Wege einer Sammlung aufzubringen. Eine solche Sammlung ist vorerst ein Ding der Unmöglichkeit. Bei den jetzigen valutarischen Verhältnissen in den von Juden bewohnten osteuropäischen Ländern und bei der bedrückten ökonomischen Lage der jüdischen Bevölkerung ist es unmöglich, eine derartige Summe in absehbarer Zeit aufzubringen und die Sammlung kann nur in der Weise einen nennenswerten Erfolg erzielen, daß sich das Schlagwort ..Palästina-Wiederaufbaufonds“, stärker als die Popularität des JNF. erweist und die Spenden, die sonst dem JNF. zufließen würden, für den Wiederauibaufonds verwendet werden. Es wäre also nichts mehr als ein Griff in eine Tasche um das Geld in die andere zu legen. Die im Wege einer derartigen Sammlung aufgebrachten Mittel konnten bestenfalls genügen, einen Teil des Palästina-Aufbaues zu speisen, beispielsweise das Schulwerk. Gleichzeitig müßte aber der JNF. auf den Erwerb des Grund und Bodens, das jüdische Volk auf die Nationalisierung der Palästinensischen Scholle verzichten. Die gewaltigen Summen, welche für den Wiederaufbau Palästinas notwendig sind, können nicht im Wege einer Spendensammlung in Konkurrenz mit dem JNF. aufgebracht werden. Hier müssen ganz andere Finanzmittel in Angriff genommen werden, deren Erörterung nicht in den Rahmen dieses Artikels gehört. Die Jahreskonferenz in London wird die Aufgabe haben, die dem JNF. seitens des Wiederaufbaufonds drohende Gefahr zu beschwören und dafür Vorsorge zu treffen daß vorerst die bestehende Organisation der Sammlung für die Erlösung des Bodens kräftig ausgebaut werde. _________ Für den Jüdischen Nationalfonds Dem Hauptbüro des Jüdischen Nationalfonds sind Berichte über weitere Aktionen zugekommen; die nach Bekanntwerden der politischen Entscheidungen in San Remo zugunsten des JNF. eingeleitet wurden. In Ungarn iinden Palästina-Wochen statt. In Saloniki wurde eine Nationalfondslotterie veranstaltet, die bisher zirka 25.000 Drachmen aufbrachte. In allen Städten des Südslawischen Staates wurden großzügige Sammlungen für den JNF. eingeleitet, als deren erstes Ergebnis dem Hauptbüro des JNF. über 50.000 südslawische Kronen überwiesen wurden. Die Blumentage in Holland brachten dem JNF. zirka 5000 holl. Gulden, der Bazar in London über 1000 Pfund Sterling, ein NF.-Bazar in Belfast 300 Pfund Sterling, der Blumentag in Antwerpen über 9000 Francs. In Minsk (Weißrußland) fand ebenfalls ein Blumentag statt, durch den über 30.000 poln. Mark erzielt wurden. In Straßburg fand eine imposante Kundgebung iür den JNF. statt, auf der große Beiträge gezeichnet wurden. Der Oberrabbiner hielt eine begeisterte Ansprache und appellierte an alle Teilnehmer der Versammlung, die Idee des Jüdischen Nationalfonds zu verbreiten und ihn durch Beiträge zu fördern. In Bulgarien haben sich sämtliche jüdischen Kultussemeinden. Bne-Brit-Logen und jüdische Banken verpflichtet, dem JNF. regelmäßig einen bestimmten jährlichen Betrag ihres Budgets, respektive ihres Reingewinnes zuzutühren. Die Gemeinden verpflichteten sich 4 Prozent ihres Jahresbudgets dem JNF. zur Verfügung zu steilen. Auch in der Bukowina haben sich Czern o w i t z und fast alle anderen großen jüdischen Kuitusgemcinden bereit erklärt, fiir die Dauer von 10 Jahren dem JNF. einen T e i 1 i h r e r Einnahmen zuzutiihren. In Polen und dem besetzten Litauen wurden durch unsere Landessammelstelleii große Sammlungen eingeleitet, um einen Fonds zu begründen. der den Namen „Josei Hagnüli“ tragen

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