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Jüdische Zeitung · 1920-07-09 · 21 (9.7.1920) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
21 (9.7.1920)
Date
1920-07-09
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 2i Gebiet wirklich n.cht sehr bedeutend) äus. Ich will darüber kurz berichten, da' sie immerhin als Ereignisse vermerkt zu werden verdienen, ln Tel Awiw ist eine O bligatio nsa nie 11; e auf 20 000 Pfund Sterling ausgegeben wyden, die erste im f.uizen Orient, und der Zwo'k ’St. Sammeln von Kep ta' zum Ausbau und zur Versehe nerung des Städtchens, Verlängerung einer Hauptstraße an das Meer und Einführung vor. elektrischem Licht Dies letztere soll in zwei Monaten w'lzcgene Tatsache seht, die nötigca Maschinen sind da und die Vorarbeiten sind bereits begonnen. Auch e-ne Postfrliale nut Teiegraph und Yeerhon ist ün Tel Awiw eröffnet werden, bis zur Stunde das sauberste und niedlichste Postcürc. das iin und um Palästina herum (Aegypten ausgenommen) gesehen worden ist. Die Verkehrsgesellschaft „Palastfne Express“ bereitet alles vor, um inder nächsten Zelt einen regelmäßigen Autoverkehr zwischen Jaffa und den umliegenden Kolonien, einzurichten, der bis zum projektierten Ausbau der . Eisenbahn, dem Verkehr mit diesen Kolonien große Dienste er-, weisen wird. Es wird ach allerdings erst zeigen müssen, ob die halsbrecherischen Straßen, die bisher von der Verwaltung, offenbar aus „Mangel an Mitteln“ oder gutem Willen, nicht berührt worden: sind, für einen solchen Verkehr überhaupt brauchbar gemacht wenden können. Die seelische Erschlaffung und Abgespann-theit ist heute in Palästina eine derartige, daß wir nicht übertreiben, wenn wir behaupten, daß die Palästinenser mit geringem Ausnahmen heute direkt erholungsbedürftig sind. Nur eines leisten noch die Palästinenser mit bewundernswerter. kaum begreiflicher Energie und Auiopferungsfreude: Die Verteidigung der Positionen gegen den Angriff, gegen jede Gefahr. Achtzehnjährige Jünglinge verlassen die Schulbank und wandern nach Galiläa, um die in Gefahr befindlichen Kolonien zu schützen. Mädchen melden sich freiwillig als Köchinnen und! Pflegerinnen für die Schutzwachteute, die nach Norden ziehen. Männer verlassen Familie und: Stellung und ziehen ohne Bedenken in.die Gefahr, Frauen rüsten für ihre Söhne und Männer Kleider. Nahrungsmittel, Reisebedarf, damit sie ja rascher nach Galfläa können. Man glaubt die Tage der Römerkriege •wieder zu. erleben; die gesamte palästinensische Bevölkerung hat für nichts anderes Interesse als für Jäbotinsky oder die Lage än Galiläa, Daß unter solchen Umständen jedes öffentliche Leben so gut wie aufgehört, daß die Auflösung bis in die Schulen hineingegriffen hat. daß dBe ganze Einwohnerschaft die Tage und1 Stunden zählt bis die große Aenderung kommt, ist selbstverständlich. Es ist nur zu wünschen, daß bald Ablösung für die abgehetzten Leute in Gestalt einer größeren Einwanderung junger, kräftiger Elemente kommt die ihnen die Last zum Teil oder ganz abniimrit und sie wieder zur Ruhe kommen läßt,. Das Land braucht mehr denn je neue, gesunde, organisierte und wäderstandsfähige Kräfte, denn anders ist an eine normale Arbeitsweise auch nach der Regimeändierung kaum zu denken. Der Herzl-Wald. Ein Denkmal für die Ewigkeit. Herzls Todestag kehrt wieder und findet das jüdische Volk am Werke, das aufzubauen; wozu Theodor Herzls Genie den Grundstein gelegt hat. Heute, nach den Beschlüssen von San Remo. ist die Bahn frei, um Erez Israel zum jüdischen Heim zu machen. Ungeheures ist zu leisten, damit d!as Land, welches' jahrhundertelang wüst und leer war, durch die ehrliche Arbeit jüdischer Hände zu dem werde, was Theodor Herz! erträumt hat: Zu einem blühenden Gemeinwesen, in dem Hunderttausende unseres Volkes neues Leben hervorbringen. damit das ewige Volk sein Land für ewig besitze. Das größte und unzerstörbarste Denkmal für die Ewigkeit aber muß in Erez Israel ihm gesetzt werden, der uns den Weg in das Land gewiesen hat: Theodor Herzl. Kein Denkmal aus Stein oder Erz, wäre es auch ragender als die Freiheitsstatue im Hafen von New-York, gibt das wieder, was Theodor Herzl für das jüdische Volk und sein Land bedeutet. Das kann nur ein ewiges Werk schaffender Arbeit, aus dem das Land immer neue Kräfte zieht. Darum ist heute, wo wir zu bauen anfangen, die Ausführung des Gedankens, einen großen Herzl-Wald anzulegen, die erste jüdische Pflicht. Erez Israel braucht Bäume, braucht Wälder, damit es seine alte Lebenskraft wiedererlange. Und diese Wälder sollen alle Herzls Namen tragen. In seinem Sinne äst es, weil das Land dadurch zu kostbarem Produktionsgut kommt; in seinem Sinne ist es. weil durch die Pflanzung des Herzl-Waldes Tausenden von Juden Arbeitsgelegenheit gegeben ist, in seinem Sinne ist es, weil hier ein ewiger Wert geschaffen wird, wie Herzl es immer wollte, für den nie Tagwerk, sondern nur Ewigkeitswerk Bedeutung hatte, in seinem Sinne ist es. weil der Ertrag der Waidpflanzungen dem geistigen Wohle der kommenden Geschlechter, dem hebräischen Schulwerk in Erez Israel, zufallen soll. Dieses Denkmal aber muß vom ganzen Volke errichtet werden, auf dem Boden, der dem gesamten jüdischen Volke gehört, auf Nationalfondsboden, mit den Mitteln, die das ganze Volk aufbringt. Die Kosten der Pflanzung und Erhaltung eines Baumes betragen 30 Kronen. Ein Wald, der Herzls Namen zu tragen würdig ist, der ein mächtiges ewiges Wahrzeichen für einen der Größten unseres Volkes wäre, muß mindestens eine Million Bäume haben. Wenn jeder Jude in Oesterreich für die Pflanzung von zwei Bäumen beiträgt, so ist dadurch die Möglichkeit gegeben, sofort das Denkmal zu errichten, das Herzl gebührt Und wer wäre dazu-mehr verpflichtet, als die'Juden Wiens und Oesterreichs, die das Glück hatten, Theodor Herzls Leben und Wirken mitzuerleben? Daher ist es gerade jetzt, am Tage der Herzl-Jahrzelt, jüdische Pflicht; zu diesem Werke beizutragen. Die Hunderte und Tausende junger Juden, die -jetzt über Wien ihren Weg nach Erez- Israel nehmen, die werden sofort an dem großen Werke mitarbeiten können, wenn die Juden in Wien und Oesterreich ihre Pflicht tim, damit Theodor Herzl ein ewiges Denkmal in Erez-Israe! erhalte. Jeder Jude in Wien und Oesterreich spende am 20. Tammus (6. Juli) für den Herzl-Wald! Spenden nimmt die Sammelstelle des Jüdischen Natronalfonds für Oesterreich, Wien II., Zirkusgasse 33, entgegen! Nahum Sokolow Uber die Zukunft Palästinas. (J. C. Bi) In einem Interview mfft einem Mitarbeiter des „Sunday Observer“äußerte sich Sokolow über die durch die Entscheidung in San Remo geschaffene Lage und: über die Zukunft Palästinas. Er gab zunächst seiner großen1 Zufriedenheit mit der Entscheidung und besonders mit der Uebertragung des Mandats an England Ausdruck. Uebergehend zur Besprechung der Aufgaben; die der Zionisten jetzt harren, führte er aus: „Wir werden uns bestreben, eine nationale Heimstätte für das jüdische. Volk in Palästina! zu errichten. Der erste Schritt Wind sein, diejenigen Juden, welche Mitglieder dter jüdischen Gemeinschaft werden wollen, ins Land' zu bringen. Sokolow betonte,, daß dies, keine gewöhnliche Emigration. sondern eine nationale Repatriierung ist. Es ist eine Gemeinschaft aufzubauen, deren Struktur sämtliche Berufe — wie es bei allen anderen Nationen der Fall ist — aufweisen soll. Das Wichtigste für uns ist die Landwirtschaft. Große Lands trecken liegen brach1 Diese müssen wir für landwirtschaftliche Kolonisation verwenden. Wir beabsichtigen, verschiedene Kolonien oder kleine Dörfer zu erbauen. Die Pläne sind bereits fertig. Vor 40 Jahren haben wir dieses Werk begonnen, der Erfolg ist heute rund 40 Kalorien, welche En_ verschiedenen Gegenden Palästinas wie Oasen in der Wüste zerstreut sind. Diese sind Musterkolonsen .und die blühenden Flecke des Landes. Nicht nur für die Juden, sondern auch für die Araber waren säe ein Segen. Wir, hätten viel mehr leisten können, wenn die türkische Regierung ,uns nicht so viel Schwierigkeiten gemacht hätte. Wir hoffen aber bald: ein junges, gesundes Element, ein emsiges Volk und begeisterte Pianiste in dieses freie Land häneinzubringen. Wir haben für unsere Entwicklung denselben Spielraum wie jede andere britische Kolonie.“ Zur Haltung der Araber sagte Sokolow folgendes: „Ich bedauere die letzten Unruhen, die nur das Weric künstlicher und. böswilliger Propaganda seitens einiger Extremisten waren. Das arabische Dorf ist dafür nicht verantwortlich, und in der Nähe der jüdischen Kolonien leben, die Araber haben In Wirklichkeit keine besseren Freunde als die Juden. Die wirklichen Araber, die nicht unter dem Einflüsse der Politiker sind haben längst die Wohltaten der jüdischen Kolonisation wahrgenommen. Sie wissen sehr wohl.- daß die Juden nicht die Absicht haben, sie zu beunruhigen. nicht mit ihnen zu konkurrieren oder sie vom Boden' zu verdrängen. Allerdings, Palästina ist nicht Arabien. Wir hoffen, .daß Arabien auch einer gedeihlichen.' Zukunft unter eigenen Herrschern sich erfreuen wird. Ihr Jerusalem ist Damaskus. Ihr Land ist groß, sie werden im Verlaufe der nächsten Zeit so viel zu tun haben, daß sie'keine Zeit haben werden, auf die jüdische Kolonisation in Palästina eifersüchtig ziu sein.“ Erez Israel 5. Bericht des JNF. zur Jahreskonf'erew z! Soeben ist das Heft 5. Extra-Ausgabe von ..Erez-Israel“. Mitteilungen des Hauptbüros des J üdischen Nationalfonds im Haag erschienen. Das Heft enthält den Bericht des JNF. für die ganze Zeit seiner Tätigkeit seit dem Wiener Kongreß bis in die jüngste Zeit, der für die in London am 4. Juli zusammentretende Jahreskonferenz bestimmt ist. Der Bericht umfaßt sowohl die Sammeltätigkeit des JNF. als auch seine Kolonisationsarbeit in Palästina. In Anbetracht der völlig neuen Verhältnisse, unter denen der JNF. in der Zukunft zu arbeiten haben wird, wie auch angesichts der großen Aufgabe, die er bei der Durchführung einer großzügigen Kolonisation Palästinas zu erfüllen berufen ist. beschränkt sich der Bericht nicht nur aut eine Wiedergabe des Geleisteten, sondern unterzieht auch die Methoden der bisherigen Arbeit einer Kritik und stellt Thesen für die in der Zukunft einzuschlagenden Wege auf. Besondere Aufmerksamkeit verdient die vom Bericht des JNF. vorgesclilagene Bodenpolitik in Palästina, deren Ziel sein soll, die Unterbindung jeder Bodenspekulation in Stadt und Land, wie auch die Bereitstellung von genügendem Boden für die Ansiedlung breiter unvermögender Massen, sowohl auf dem Land als auch in der Stadt. Dies sin.1 die Konsequenzen der Grundidee des JNF.. ..der Boden Palästinas soll sich im Eigentum des jüdischen Volkes befinden“. In bezug auf die innere Organisation d.es JNF. werden Vorschläge gemacht, um den breiten Schichten der JNF.-Vertrauensieiite eine weitgehende Einflußnahme auf die gesamte NF.-Arbeit zu ermöglichen. Durch all dies erhebt sich der Bericht über das übliche Niveau einer gewöhnlichen Berichterstattung und gewinnt die Bedeutung einer programmatischen Leistung, welche, die reichen praktischen Erfahrungen des JNF. verwertend, neue Wege zeigt, welche den JNF. zu dem machen können, was er nach dem ursprünglichen Gedanken seiner Schöpfer sein muß. nämlich -die Institution der jüdisch-nationalen Bodenpolitik Tn Palästina. Die Konferenz der yemenitischen Landarbeiter ln Palästina. Die am 11. Siwan ds. J. in Jaffa stattgefundene Konferenz der yemenitischen Landarbeiter Palästinas hat folgenden Beschluß gefaßt: „Die Konferenz konstatiert mit Freude, daß die palästinensischen Yemeniten im Verein mit der übrigen Bevölkerung sich in den letzten Jahren für die Aufbringung der Spenden zugunsten -des Jüdischen Nationalfonds eingesetzt haben. Sie wendet sich hiemit an die yemenitischen Juden Palästina mit der Aufforderung, diese heilige Arbeit für die Erlösung des Bodens durch Gründung besonderer NF.- Kommissionen in den yemenitischen Siedlungen und im Anschluß an die lokalen Kommissionen in den Kolonien mittelst der Selbstbesteuerung und regelmäßiger Spenden fortzusetzen. Die Konferenz setzt einen monatlichen Mindestbeitrag von 2 ägypt. Piastern als Selbstbesteuerung für jeden arbeitenden Yemeniten fest. Sie wendet sich hiemit an sämtliche Gemeinden im Yemen mit der Aufforderung, im Verein mit allen Juden in der Diaspora, sich für die „Geulath'Haarez“ durch den Jüdischen Nationalfonds einzüsetzen. Die Konferenz fordert die Leitung des JNF. auf. in den jüdischen Zentren des Yemen. Aden und Saana. Büros zu errichten, die die yemenitischen Juden in Wort und Schrift über die Bedeutung des JNF. aufklären und die Sammlungen organisieren sollen. Die Konferenz beauftragt den Waad der „Achduth Haawodah“ zusammen mit Vertretern der Yemeniten an die Juden in Yemen ein Manifest zu richten, das diesen die Lage in Palästina und die Bedeutung des JNF. vor Augen führen soll.“ Diese Beschlüsse sind umso bemerkenswerter. als noch vor einigen Jahren die Yemeniten sich dagegen sträubten, daß der JNF. das Eigentum an den ihnen verpachteten Böden behält Eine neue Zeitung ln Jerusalem. Am 11. Mai erschien in Jerusalem unter der Leitung des Herrn A. Almalich die erste Nummer einer arabisch-jüdischen Zeitung unter dem Namen „Berid ei Jo um“ (Tagespost). Die Zeitung bringt in ihrer ersten Nummer Aufsätze aus der Feder bedeutender arabischer Journalisten. Im Leitartikel setzt sich das Blatt das schöne Ziel, ein Band der Einigkeit zwischen dem arabischen und jüdischen Volke zu knüpfen und beizutragen, daß durch vereinigte Arbeit der Krone des Örients ihr alter Glanz verliehen werde. — Der Schriftsteller Nazif Bey Ab u S a id aus Damaskus ruft in schönen Worten alle Orientaler zur Mitarbeit am Aufbau des Orients. In einem Artikel über Armenien spricht der Verfasser von den drei Völkern, die in jüngster Zeit in ihrer Geschichte eine neue Periode des Aufbaues erleben, die Armenier. Araber und die Juden. Er gibt der Hoffnung Ausdruok. daß diese drei Völker Hand in Hand am Aufbau des Orients mitwirken werden. Ein wichtiger Artikel von Prof. Richard G o 11 h e i 1 behandelt die Zukunft der arabischen und hebräischen Sprache im Orient. Die arabische Presse konnte bisher noch nicht zu der neuen Zeitung Stellung nehmen. Nur die Zeitung „EI Kuds el Scherif“ meldet'in ihrer Nummer vom 13. Mai. daß die neue Zeitung „Berid ei Joum“ zwar noch die zionistische Gesinnung verberge und das Ziel aufrichtiger Neutralität vorgebe. Die Zukunft werde aber gewiß die Wahrheit aufdecken. Die heue Zeitung, welche mit ihrem geringen Preis 04 Piaster per Nummer) kaum die Kosten des Papiers deckt, erscheint vorläufig zweimal wöchentlich und begegnet in arabischen Kreisen dem lebhaften Interesse. Gesellschaft zur Erforschung Palästinas ln Jerusalem. Der neugewählte Ausschuß dieser Gesellschaft hat beschlossen, eine Sammlung palästinensischer Zuschriften und ein einschlägiges wissenschaftliches Werk unter dem Titel „Erez-Israel“ herauszugeben. Ebenso wird ihr die Herausgabe der wichtigsten fremdsprachigen Werke über Palästina in hebräischer Uebcrsetzung bzw. Verarbeitung vorbereitet. _ Die Gemeindekolonie Ein Vorschlag von Dr. Wilhelm B e i g e 1. Wir befinden uns mitten im Stadium der Verwircklichung unserer Palästinapläne. San Remo gab uns den Charter und nun heißt es. die ungeheure Fülle der Arbeit in Angriff nehmen, die meistens noch gar nicht vorbereitet ist. Die Flut von Palästinawanderern nimmt zu. Einige hundert, junge Arbeitskräfte kommen jede Woche in Palästina an: sobald die bestehenden Einwanderungsverbote gcmildeter, resp. beseitigt werden, werden cs einige Tausend wöchentlich sein. Diesen allen Neuankommenden muß Arbeit geschaffen werden. Man denkt an Wege-. Straßen- und Bannbauten und andere öffentliche Arbeitsgelegenheiten und sucht nach Mitteln, die hiefür nötigen Gelder zu beschaffen. Ein genauer Plan der Aufbringung der nötigen bedeutenden Summen ist bisher von keiner Seite aufgestellt worden und es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis ein solcher großzügiger Plan entsteht. Ich habe es mit heute zur Aufgabe gemacht, bloß einen Teil dieses grandiosen Finanzplanes zur Sprache zu bringen u. zw. denjenigen, bezüglich dessen wir bereits über längere Erfahrungen verfügen und der mir der allerwichtigste zu sein scheint, obwohl man ihm gerade in der letzten

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