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Jüdische Zeitung · 1920-06-25 · 20 (25.6.1920) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
20 (25.6.1920)
Date
1920-06-25
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Seile 5 M\ ‘20 JÜDISCHE ZEITUNG Um die hebräische Schule in der LeopoJdstädt. die ihr Dasein im vierten Stock findet, ist. es allerdings dank der besonders aufmerksamen Obsorge des Leiters nicht mehr so arg bestellt. Unterstützt ihn aber jemand hierin? Oder kümmert man sich darum, wenigstens zu erfahren, wie diese zwei Schulten aussehen. Hiemit ist aber auch die Anzahl der in Wien bestehenden hebräischen Schulen erschöpft. Das Interesse für die Erlernung des Hebräischen ist jedoch viel zu groß, als daß nicht ziu diesem Ziele verschiedene Kurse . von verschiedenen Gruppen ins Leben gerufen würden. Eine verantwortliche Zentralstelle, von welcher aus Rat zu holen wäre, gibt es nicht Wir bekommen nur täglich von der Eröffnung neuer Kurse zu hörem während früher eröfnete aufgelöst werden. Letzteres erfährt der Außenstehende nie, der da die Zahl der Kurse in stetem Aufsteigen zu sehen glaubt Meines Wissens — ich habe mich dafür interessiert — hat es noch keinen einzigen dieser Kurse gegeben, der ein volles Semester, und viel weniger noch* bis zu einer gewissen Ausbildung der Teilnehmer durchgehalten hätte. Es wird auch kaum in Wien jemanden geben, der seine hebräischen Kenntnisse. insofern« er solche nicht schon von Haus aus mitbrachte, nicht auf ganz privatem Wege erwerben mußte. ' Für diejenigen aber die hebräisch lernten, ist keine Gelegenheit geboten, um die Kontinuität aufrechtzuerhalten'. Es gibt in Wien keinen Raum für Zusammenkünfte von Hebraisten. Was da ist, ist nichts als eine zufällige unbedeutende Oase. Ais vor einiger Zeit ein Gelehrter Kurse über hebräische Grammatik und Linguistik halten wollte, mußte der Plan ebenso wie andere ähnliche fallen gelassen werden. Bedarf es noch der Aufzählung weiterer Mißstände? Es tritt schon angesichts der geschilderten klar zutage, was zu deren Abstellung erforderlich ist: Auch für die hebräische Bewegung tut Organisation not! Es läßt sich nicht abstreiten, daß diese Bewegung auch in Wien starte ist undi eine große Zukunft hat. Es wurde jedoch bisher alles unterlassen, was zur Konsolidierung der vorhandenen Kräfte beitragen könnte. Es sei mir hiemit gestattet, in wenigen Worten auf die meines Erachtens passendste Form für die Organisation der hebräischen Bewegung in Oesterreich hinzuweisen. Zunächst möchte ich auf das Kulturdezernat der Berliner zionistischen Vereinigung verweisen. Dies ist eine Art autonome Behörde, die innerhalb der Parteileitung die Agenden für hebräische Kultur versieht Einem derartigen Kultunausschuß wären auch bei uns die hebräischen Aigenden zu übertragen. Selbstverständlich müßte dieser eiiT spezielles Sekretariat errichten. Ein direkt interessiertes Publikum von Hebraisten und Förderern würde ich jedoch auch gerne herangezogen wissen, indem die hebräische Organisation nach dem Muster der russischen „Tarbnt“ mit MitglitedSsbeitrag 'unabhängig Von den Abgaben für die zionistische Organisation und der Zugehörigkeit zu derselben, geschaffen würde. S. P. Fragen der Nachbarschaft (Aus „Palestine“.) ' So wie Bedumeneinfälle über den Jordan stattgefunden haben, gabes auch Uebergriffe von Beduinen und anderen Arabern in weit größerem Maßstabe und mit viel bedeutenderen Verlusten in Nordgaliläa, in der französischen Zone. In Nordgaliläa wurden christliche Dörfer verbrannt und die Einwohner massakriert und es gab eine Art von Exodus der Flüchtlinge in die Städte. Es wurde sogar berichtet, daß Angriffe auf Tyrus und Sidon gemacht wurden. Diejenigen,, die geneigt waren, die Unruhen in Palästina ausschließlich oder vornehmlich der arabischen Abneigung gegen den Zionismus zuzuschreiben, werden bemerken, daß in Nordgaliläa Christen und nicht Juden massakriert worden sind. Es wurde hier genau sö wie in Cilicien und Syrien an den mohammedanischen Fanatismus appelliert und das führte zu der Christenschlächterei. Einige christliche Agitatoren mögen sich eingebildet haben, daß. wenn man sich für eine panarabische Bewegung und eine Kampagne gegen die Juden einsetzt, keine Leidenschaftlichen’ entstehen würden, denen sie selbst zum Opfer fallen könnten. Die Vorfälle in Nordgaliläa dürften sie über ihren Irrtum belehrt haben. Es ist einmal eine Tatsache, daß der Appell an das religiöse Empfinden bei Mohammedanern der wirksamste ist und daß die religiösen Leidenschaften, einmal entfacht, sich natürlicher und selbstverständlicher gegen Christen als gegen Juden richten. Vielleicht kommt noch eine Zeit, wo das arabische nationale Gefühl so stark ist, daß es die religiösen Unterschiede übeTbrückt und sich sagt, daß der Glaube weder das einigende Band noch der Trennungsstrich zwischen Völkern ist. Wie aber die Ereignisse dieser letzten Zeit zeigen, sind die Massen noch sehr weit von diesem Standpunkt entfernt, wenn auch die Intelligenz der arabischen nationalen Führer schon Sinn dafür hat. Staatsmänner, die sich mit Tatsachen zu beschäftigen haben, dürfen aber nicht außer Acht lassen, was als unumstößlicher Tatbestand vor ihnen steht, und sich nicht so weit täuschen, daß sie glauben, hier und jetzt sei schon Wirklichkeit, was noch einer fernen Zukunft angehört. Die Vertreter des Emir Feisal lehnen natürlich jede Verantwortung für die Uebergriffe mul Ausbreitungen ab, deren sich Leute schuldig machen, über die die Regierung in Damaskus Autorität zu haben, vorgibt. Diese Verteidigung mag vom moralischen Standpunkte ganz gut sein, vom politischen ist sie schwach. Entweder sind diese zu Brand und Mord geneigten Elemente Untertanen des Emir Feisal oder sie sind es nicht. Im ersteren Falle ist Emir Feisal verantwortlich, daß dafür Sorge getragen wird, daß sie keine Verbrechen begehen oder mindestens, daß sie für diese Verbrechen bestraft werden. Sind sie aber nicht seine Untertanen, dann ist Emir Feisal natürlich nicht berufen, sie zu verteidigen, und dann ist natürlich auch das Gebiet, auf dem sie operieren, außerhalb der Grenzen seines Staates. An den. Grenze;!? Palästinas ist kein Platz für ein „Niemandsland“ von Räubern und Mördern, aber auch kein Platz für_einen Staat, welcher Souveränität beansprucht, aber keine Autorität auszuüben versteht. Die besten Absichten von der Welt können nicht eine politische Situation decken, durch die Leben und Eigentum der Bewohner Palästinas gefährdet werden. Die Regierung in Damaskus wird wohl daran tun, nicht nur die Verantwortung für diese Verbrechen abzuschütteln, sondern auch' zu erklären, daß sie territoriale Jurisdiktion über die Verbrecher weder besitzt noch beansprucht. und ihre rasche und wirksame Bestrafung den Faktoren zu überlassen, die stärkere Machtmittel besitzen. Diese Bemerkung ist nicht rein akademischer Natur. Die Grenzen Palästinas sind noch nicht bestimmt, aber die nächsten paar Wochen müssen sie festgesetzt sehen. Die Regierung von Damaskus kann keine Souveränität über Gebiete verlangen, über die sie in Wirklichkeit keine Macht besitzt und von denen aus der Friede und die Sicherheit Palästinas bedroht werden. Selbst wenn die tatsächlich bestehenden entscheidenden Erwägungen dafür nicht bestünden, würde die Unfähigkeit von Damaskus, die Verantwortung für die Ausschreitungen an der Ost- und Nordgrenze Palästinas zu übernehmen, genügen, um über seine territorialen Ansprüche in diesen Gegenden den Stab zu brechen. Man berichtet verschiedentlich über die militärischen Maßnahmen, die Frankreich getroffen hat oder gegenwärtig trifft, um in diesen Gegenden, über die es die Verantwortung übernommen hat, die Ordnung wieder herzustellen. Man hört, daß etwa zehntausend Mann weißer Truppen mit Tanks und Artillerie in und um Beirut versammelt seien. Halboffiziell wurde angekündigt, daß französische Kriegsschiffe entsandt wurden und es ist selbstverständlich, daß die französische Regierung sich klar gemacht hat, daß das Gemetzel aufhören und wieder Ordnung eintreten muß. Möglicherweise stellt man auch noch andere " ehrgeizigere Erwägungen an. Mörder zu bestrafen und Angriffen vorzubeugen, ist nicht mehr als Pflicht Aber diese Pflicht überhebt niemanden der Notwendigkeit. gewisse politische Fragen zu klären'. Eine Einigung mit dem T2mir Feisal und der Regierung von Damaskus muß unbedingt herbeigeführt werden und auch eine Feststellung der Ansprüche und der Rechte muß angebahnt werden. Es ist ganz außerordentlich' zu bedauern, daß Emir Feisal bisher die Einladung des Obersten Rates, nach Europa zu kommen und eine Aussprache herbeizuführen. abgelehnt hat. Kein Abgesandter kann mit derselben Autorität verhandeln wie er selbst. Ein Abgesandter könnte und würde keine Entschlüsse fassen die in Damaskus unter Umständen besavouiert werden könnten. Zweifellos ist der Emir von der Erwägung geleitet, daß seine Abwesenheit das Zeichen für noch ärgere Unruhen in Damaskus geben könnte; aber wenn er unter solchen Umständen bleibt, stärkt er nur die Position der panarabischen Extremisten. Es wird berichtet, daß ein Ministerium, das sich gerade nicht durch besondere Mäßigung auszeichnete, durch ein radikales Ministerium ersetzt wurde. Darum kann man doch über die Tatsache nicht hinweg, daß die Autorität der Emir gesichert werden kann, so lange er nicht seinen Frieden mit dem Obersten Rat gemacht hat, und er kann keinen Frieden mit dem Obersten Rat machen, so lange er nicht persönlich nach Europa kommt. Zweifellos wird noch auf eine Reihe von Jaliren hinaus an den Grenzen Palästinas eine Gefahr von seiten nomadischer Elemente bestehen und die militärische Organisation in Palästina wird hauptsächlich mit Rücksicht darauf durchgeführt werden müssen. Wir haben früher bereits in dieser Beziehung vorgeschlagen, daß die Grenzgebiete von auserwählten Leuten kolonisiert und daß diese auserwählten Kolonisten von Anfang an die Verantwortung von Grenzern haben sollen, die einen wichtigen Teil der Verteidigung zu übernehmen haben. Solche Grenzsiedlungen würden ein unentbehrliches Element in einem künftigen Verteidigungsplan darstellen und eine beträchtliche Erleichterung der militärischen Lasten bedeuten, die die Verwaltung Palästinas Großbritannien auferlegt. Es ist gar nicht zweifelhaft, daß das Menschernnaterial an erstklassigen Grenzern sich in Mengen unter den Juden in Palästina und unter jenen, die in das Land kommen werden, findet: und daß diese Leute bereit und willig sind, die Aufgabe zu übernehmen und den Gefahren entgegenzutreten. die sie mit sich bringt, ist ebenso sicher. DelegiertentagderSchweizerischen Zionisten Am 6. Juni fand in St. Gallen der 23. Defegiertentag des Schweizerischen Zionistenverbandes statt. Die Tagung war von etwa 50 Delegierten als Vertretern von 20 Vereinen aus allen Teilen der Schweiz besucht. Verbandsoräsident Dr. Brunschwig aus Basel eröffnete die Beratungen mit dem Hinweis auf die Größe der Aufgaben, die der Zionisten harrten. Wir müßten daher in Zukunft weitherziger sein, um auch die früheren Gegner zur Mitarbeit heranziehen zu können. Nichtsdestoweniger werde die Verantwortung der alten Zionisten nicht geringer werden. Aber wir werden Mittel schaffen müssen, die aus unseren Reihen allein nicht aufzubringen seien. Die Exekutive in London hatte ein Telegramm geschickt, das lautete: „Wir senden dem Delegiertentag der Schweizerischen Zionisten unsere herzlichsten Grüße. Arbeitet an der Realisierung der Beschlüsse San Remos. Herbert Samuel reist im Juni zur Uebernahme der Administration und zur Organisierung der Zivilverwaltung nach Palästina. Hiemit beginnt die neue Aufbauarbeit Wir braucfien für die nächsten Monate große Mittel für den Restaurationsfonds, um die Paiästinaarbeit einzuleiten und durchzuiühren. und erbitten und erwarten Ihre volle Unterstützung., bis die Ergebnisse der vorbereiteten großen Aktion sichtbar werden.“ Herr Dr. Julius Becker erstattete als Sekretär des Verbandes den Jahresbericht: „hx das Berichtsjahr falle“, so' führte er aus. „das bedeutsamste Ereignis der jüdischen Geschichte seit der Zerstörung des Tempels. Es wird die Aufgabe des kommenden Jahres sein, die Einzelheiten des ungeheuren Arbeitsplanes festzulegen, dessen Durchführung der die zionistische Organisation als dem F.xekutivauschuß des iüdischen Volkes obliegt. Die Größe der neuen Situation wird auch den Schweizerischen Zionistenverband vor die Notwendigkeit stellen: ganz neue Arbeitsmethoden anzimehmen. Außerdem wird ihn die zentrale Lage der Schweiz voraussichtlich auch in der jüdischen Wanderbewegung vor ganz neue Aufgaben stellen.“ Das von Herrn A. Jedlin vor einem Jahren vorgeschlagene Projekt der Gründung einer jüdischen Lehrfarm bei Mendrisio im Tessin blieb in seinen Anfängen stecken. Der Initiator hat seinen Plan, daß die Kolonisten aus eigenen Mitteln angesiedelt würden, geändert, die Hälfte sollte durch Spenden, die andere Hälfte auf dem Kreditwege aufgebracht werden. Zu diesem Behuf wurde ein Komitee von angesehenen Juden der Basler Gemeinde gegründet. Auch das fachmännische Gutachten des Prof. Bernhard in Zürich Iantete günstig, aber der Umstand, daß Herr Jedlin. der der Sache ein ganzes Jahr geopfert hatte, nicht länger in der Schweiz bleiben konnte, führte dazu, daß sein Plan noch nicht weiter gediehen ist. Im Juli 1919 verhandelte Fürsprech Dr. Goetschel auf Veranlassung der in Paris gebildeten Gesellschaft „Le Magen David Rouge“ mit dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes in Genf, um die Anerkennung zu erwirken. Es ergab sich jedoch, daß diese Verhandlungen erst wieder aufgenommen werden können, wenn eine palästinensische Staatsregierung in der Lage sein wird, der Genfer Konvention beizutreten. Im Frühsommer des vorigen Jahres trat die „Ligue des Nationalites epprimees par ia Turauie“ an den Schweizerischen Zionistenverband mit dem Ersuchen heran, daß auch die Zionisten als Vertreter des iüdischen Volkes an einem Meeting von Arabern. Armeniern und Griechen in Genf unter Teilnahme von Genfer Politikern auftreten sollten. An dem unter dem Ehrenvorsitz des Genfer Stadtpräsidenten F a z y am 15. Juli abgehaltenen Meeting entledigte sich Gg. Zewi Aberson so taktvoll seiner Aufgabe, daß er als einziger der nichtschweizerischen Redner mit den Ausführungen. daß die türkischen Regierungen den Juden als solchen stets wohlwollend gesinnt waren, nur den Ansprüchen der Juden als Volk kein Verständnis entgegenbraciiten. den Beifall der ganzen, auch von vielen Türken besuchten Versammlung fand. — Der Kampf gegen den Antisemitismus wird angesichts der Schächtfrage. der Züricher Schulfrage und der gelegentlich der Völkerbunddebatte zu Tage getretenen antisemitischen Strömung in Gemeinschaft mit den anderen jüdischen Organisationen in der Schweiz energisch auigenommen werden. Der Beschluß von San Remo wurde in der ganzen Schweiz innerhalb und außerhalb der Synagoge gefeiert. Daß der Schweizerischen Zionistenverband eine Reform an Haupt und Gliedern erfahren müsse, um nicht bei der Durchführung des historischen Werkes zu fehlen, war der Schluß des Referates. Auch der Bericht des- Vorsitzenden für den Jüdischen Nationalionds in der Schweiz, des Herrn Jacques Marx, lautete nicht genügend und legte dar. daß neue Arbeitsmethoden gesucht werden müssen. Die der Schweiz auferlegte Summe von 100.000 Franken für das laufende Jahr könne bei entsprechenden Beteiligung der NF.-Kommission aufgebracht werden. Wie bei allen Delegiertentagen war die Diskussion über die ..Schuldfrage“ äußerst lebhaft. Dem objektiven Zuhörer mußte klar werden, daß die Leitung für den Stillstand nur halb verantwortlich gemacht werden könne, da auch die meisten Vereine versagt hatten. Infolgedessen unterlag auch die Opposition unter Führung des aus dem Zentralkomitee freiwillig ausgeschiedenen Fürsprech Dr. Goetschel. Der Vorort wurde wieder unter dem Vorsitz von Dr. Brunschwig mit den Gesinnungsgenossen Dr. Arnstein. Großrat Dr. Wormser. Adolf Hack und Jacques Marx nach Basel verlegt. Zur Jaiireskonierenz wurde Herr Telephonchef Moritz Lew aus Liestal entsandt Nach einem Reierat des Sekretärs des Haager Bureaus. Herrn Adolf P o 11 a k. über die zukünftige Arbeit für den Jüdischen Nationalfonds, für den die Schweiz ausvalutarischen Gründen ein nicht zu unterschätzendes Land sei. wurde der Delegiertentag geschlossen. N. W. Zionistische Bewegung Zweite Landeskonferenz des Deutschen Landesverbandes „Hapoel-Hazalr“. Am 16. Juni, abends 8 Uhr, eröffnete der. Vorsitzende des Deutschen Landesverbandes Hapoel-Hazair. Dr. Robert W e 11 s c h. in Anwesenheit von Delegierten die Landeskonferenz des Hapoel-Hazair. In seiner hebräischen Eröffnungsansprache führte er aus, daß die Konferenz

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