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Jüdische Zeitung · 1920-06-11 · 19 (11.6.1920) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
19 (11.6.1920)
Date
1920-06-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 demokratische Weise gewählt. wahrhaft berufen sind, zu dieser Frage Stellung zu nehmen imd diejenigen Schritte zu erwägen und zu beschließen. durch welche das an der Judenheit begangene offenkundige Unrecht gutgemacht werden könnte. Diese Aufgabe ist umso dankbarer und aussichtsreicher, als bereits an den maßgebendsten Stellen bestimmte Zusagen gemacht worden sind, die die Aufhebung der ominösen Bestimmung des Wahlgesetzes hinsichtlich des zweiten Skrutiniums als gesichert ersch einen las s e n. Von Ost unö West Kundgebung der Wiener Pogromlsten. Der Antisemitenbund im Verein mit der Frontkämpfervereinigung und anderen christlichsozialen und deutschnationalen Verbänden hatte am 7. d. M. eine Versammlung vor das Rathaus einberufen, für welche schon seit ungefähr zwei Wochen lebhaft agitiert wurde. Vor dem Rathaus hatten sich ungefähr 8000 Versammlungsteilnehmer eingefunden. In der Volkshalle und vor dem Rathaus sprachen mehrere Redner, darunter die Antisemitenführer Dr. Riehl, Kunschak, Ursin, Jerschabek sowie ein Oberstleutnant namens Hirtl. In der Rathausversammlung wurde eine Resolution angenommen, die unter anderem verlangt: 1. die sofortige Internierung aller eingewanderten Ostjuden: 2. der fortlaufende Abschub dieser jüdischen Parasiten in ihre Heimat, sowie die Grenzsperre gegen jede weitere Zuwanderung der Ostjuden; 3. die Beschlagnahme ihres hier erwucherten Vermögens; 4. die Zulassung der hier heimatsberechtigten Juden zu den Mittel- und Hochschulen nur im Ausmaße ihrer Verhältniszahl zur bodenständigen Gesamtbevölkerung. Nach Schluß der Versammlung setzte sich der Zug der Demonstranten vom Rathausplatz in Bewegung. Während des Marsches wurden demonstrative Rufe gegen die Ostjuden laut und vielfach w'urden Passanten ohne jeden Anlaß, nur weil man sie für Juden hielt mißhandelt welchen Mißhandlungen dann stets die Wache Einhalt gebot. Die Gäste der auf der Ringstraße befindlichen Kaffeehäuser verließen in panikartiger Flucht die Lokale, worauf die Vorhänge bei den Fenstern zugezogen und die Kaffeehäuser selbst abgeschlossen wurden. Trotzdem wurden bei einzelnen -dieser Kaffeehäuser durch Steinwürfe Fenster zertrümmert. — Trotz aller Anstrengungen war die Beteiligung an der Kundgebung eine recht schwache und der Zweck, den die Drahtzieher der Demonstrationen verfolgten, wurde nicht erreicht Neuwahlen stehen vor der Tür und Herr Kunschak mit Ursin und Riehl möchten gerne die Straße für ihre Wahlzwecke mobilisieren und die Hetze gegen die Juden soll die gemeinsame Plattform sein. Zionismus in der Troppauer Kultusgemeinde. Am 28. Mai 1920 fand die konstituierende Sitzung des Ausschusses der israelitischen Kultusgemeinde in Troppau statt. Die Wahl des Kultusvorstehers ergab mit Stimmeneinhelligkeit die Wiederwahl des Herrn Gusiav F i n z i. welcher hierauf -den Vorsitz übernahm und von Beifall wiederholt unterbrochen die folgende Programmrede hielt: ..Jch werde bemüht sein, meine ganzen Kräfte nach wie vor in den Dienst der Kultusgemeinde zu stellen, sowie des ganzen Judentums, welches jetzt vor Aufgaben steht, wie sie noch kein Volk der Erde zu verzeichnen hatte. Der hohe Rat der Weltmächte hat Palästina uns Juden als nationale Heimstätte zugesprochen. Palästina soll nach 2000 Jahren des Goluth wieder Erez Israel werden. Die Größe des Augenblicks darf kein kleines Geschiecht finden. Es handelt sich um die Entscheidung. uni Leben oder Untergang des jüdischen Volkes Wenn wir in unserer Gemeinde an die Arbeit gehen, werden wir unsere Blicke stets nach Osten wenden und bei unseren Entscheidungen, die von weitgehender Bedeutung sind, die Wirkungen ermessen, die sich durch diese für. das gesamte Judentum ergeben. Wir werden keine Keli lllah -Politik betreiben, sondern u nsere Beschlüsse, soweit sie nicht lokalen Charakter tragen, auf dieEntw'icklung des jüdischen Volkes in der ganzen Welt e i n s t e 11 e n Das Ghetto wollen wir endgültig b egraben, auch hier wollen wir freie Männer sein, die Menschenrechte für uns in Anspruch nehmen. Wir hoffen, daß innerhalb der Zeit unserer Amtsführung sich das neue.iüdische Leben in Erez Israel schon befruchtend auf das jüdische Leben unserer Gemeinde enveisen wird. Wir hoffen aber auch, daß alles, was für die Erhaltung und Entwicklung des Judentums in unserer Gemeinde tätig sein will, unentwegt mit uns arbeiten wird, alle kleinlichen Parteigegensätze beiseite lassend. Wir werden uns bemühen, die ■neuen Säfte des jüdischen Baumes auch jenen Trieben zuzuführen, die scheinbar verdorrt sind: wenn sie gänzlich vertrocknet sind, so wird uns ihr Absterben nur kräftigen. Von diesen Erwägungen ausgehend, müssen wir unser Hauptaugenmerk der Erziehung unserer jüdischen Jugend zuwenden. Die platonischen Liebeserklärungen für die hebräische Smache sind unnütz: was wir selbst infolge vorgerückten Alters nicht mehr für uns erreichen können, müssen wir unserer Jugend bieten. Neue jüdische Kultur, gepflanzt auf den alten Stamm, wird uns eine neue jüdische Gengration schaffen, der die Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinschaft etwas selbstverständliches ist. die sie sich nicht erst in jahrelangen Kämpfen teils abringen, teils erkämpfen muß. Die soziale Fürsorge wrird die großen Ziele, die sie sich gesteckt, zu erreichen trachten JÜDISCHE ZEITUNG müssen. Die noch unerfüllten Aufgaben werden durchzuführen sein. Dem Ausbau der sonstigen Institutionen der Gemeinde, insbesondere der Weihe des Gottesdienstes. w'erden wir unsere Kräfte widmen: den Schutz aller Interessen, die aus der Zugehörigkeit zum Judentum entstehen, rücksichtslos übernehmen. Wir werden aber auch jene Mitglieder der Gemeinde, die das Schicksal in kleine Orte geworfen. durch Goitesdienste. Vorträge u. dg!, an uns zu ketten trachten. Aufgaben harren unser viele, die selbstgestellten Pflichten sind gewaltig und so erfordert ihre Durchführung die Mitarbeit aller.’ Zum I. Vorsteherstellvcrtreter wurde Herr Dr. Robert L i c h t w i t z w'iedergewählt. zum II. Vorstehersteilvertreter (neu) Herr Dr. Eduard B i c k und zu Vorstandsmitgliedern die Herren A 11 s c h u 1 Moritz. Leschner Dr. Leopold. M oller Adolf. Singer Dr. Berthold. Spiegel Moritz und Weinreb Karl. Die beiden Sektionen für Rechtsschutz und für die auswärtigen zur Kultusgemeinde gehörigen Orte wurden neu errichtet. Aus der Programmrede des Kultusvorstehe; s sowie aus der Neijerrichtung der zwei Sektionen ergeben sich die Richtlinien des Wirkungskreises des neugew'ählten. fast vollständig zionistischen Kultusausschusses, der somit in der Lage ist. das nach den vorletzten Wahlen im Jahre 1919 begonnene Werk seiner Vollendung zuznführen. Die Person des Kultusvorstehers bürgt für die Einhaltung seiner Versprechungen. Es wäre zu wünschen, wenn sich recht bald alle Kultusgemeinden im Sinne der Troppauer entwickeln würden Diese ist seit den vorletzten Wahlen ein Mittelpunkt pulsierenden jüdischen Lebens geworden. Ein zionistisches Tagblatt in Klausenburg. Das in Klausenburg in ungarischer Sprache erscheinende Wochenblatt ..Uj Kelet“ (Neuer Orient) erscheint seit 15. Api;i! als Tagblatt. Die erste Nummer des neuen zionistischen Tagblatts ist sehr reichhaltig und bietet ein anschauliches Bild über den erfreulichen Aufschwung, den die iüdischnationale Bewegung in allen Kreisen von Siebenbürgen genommen hat. das nunmehr Großrnmänien angegliedert ist. Glückwünsche christlicher Autoritäten an das jüdische Volk. The London Jewish Correspondence Bureau meldet: Anläßlich der Entscheidung von San Remo sind dem zionistischen Zentralbüro in London sowie dem jüdischen Korrespondenzbüro viele Glückwunschkundgebungen von bekannten Autoritäten und Vorsteher christlicher Kongergationen zugekommen. So haben der Bischof von L1 a n d a f f. der Reverend of the Primitive Methodist Conference W. H. Hammond und der Reverend Doktor Orchard ihrer aufrichtigen Freude über die nunmehr völkerrechtlich gewährleisteten Rechte des jüdischen Volkes, seinen alten Staat wiederaufzurichten, auf telegraphischem Wege im herzlichen Tone Ausdruck gegeben. Bialik und der Nobelpreis. Der Oberrabbiner von Stockholm. Dr. Markus Ehrenpreis, der zusammen mit dem bekannten schwedischen Dichter J osefsohn eine schwedische Uebersetzung der Gedichte von Bialik verfaßt hat. die im Stiebei-Verlage erscheinen soll, hat Schritte unternommen, damit Bialik für den Nobelpreis vorgeschlagen werde. Dr. Kolischer als Zeitungsgründer. Auf einer Zusammenkunft der Assimilanten in Warschau sprach sich Abg. Dr. Kolischer für die Gründung eines eigenen Organs, das ein Tagesorgan der Polen mosaischer Konfession sein soll, aus und schlug die Bildung einer speziellen Kommission vor zwecks Beschaffung der nötigen Geldmittel. Im Laufe der Diskussion kam man zur Ueberzeugung. daß die erforderlichen Mittel sich in Polen kaum werden aufbringen lassen. Viel Beifall fand dagegen der Antrag, sich durch die Vermittlung von Advokat Berenson. Mitglied der polnischen Gesandtschaft in New-York. an die amerikanische „Jahudim“ zu wenden, um amerikanisches Geld für die Zeitung aufzubringen. — Wir glauben nicht, daß sich die amerikanischen „Jahudim“ von der Notwendigkeit. daß die Herren Kolischer. Löwenstein und Konsorten ihr eigenes Organ haben, überzeugen lassen werden. Dr. Straucher gewählt. Aus Czernowitz wird berichtet: Bei den hier abgehaltenen Wahlen in die gesetzgebenden Körperschaften wurde von der jüdischen Liste der gewesene österreichische Reichsratabgeordnete Dr. Benno Straucher in die Kammer gewählt. Ein zweites Mandat erlangte der jüdische Sozialdemokrat Dr. Pistin er. — Was den Wahlerfolg der jüdischen Nationalpartei in der Bukowina anbetrifft.'stand von vornherein fest, daß die jüdische Nationalnartei nur ein Mandat erlangen konnte. Die politische Situation war derart, daß infolge der Zerklüftung im rumänischen Parteilager ein Wahlbündnis mit den Rumänen nicht abgeschlossen werden konnte. Die Spaltung unter den Deutschen machte auch ein Zusammengehen mit denselben illusorisch. Der zweite jüdische Mandatswerber brachte das Opfer, als Zählkandidat aufgestellt zu werden. Die Wahl ergab somit das vorausgesehene Resultat und die jüdische Nationalpartei darf mit dem Erfolge vollauf zufrieden sein. Mit Dr. Straucher zieht ein warmfühlender nationaler Jude, "ein alter, erfahrener und bewährter Parlamentarier in die rumänische Deputiertenkammer ein. Nr. 19 Zur Frage des jüdischen Frauenwahlrechts. Bekanntlich war das Frauenwahlrecht ein Hauptargument, welches von den reaktionären Elementen in Palästina gegen die Wahlen in die Nationalversammlung geführt wurde. Der bekannte Gelehrte Rabbiner Dr. Ch. Pscherrow i t z ergreift nun iin misrachistischen Organ „H a i b r i“ das Wort, um die völlige Unhaltbarkeit der religiösen Bedenken, die an das Frauen Wahlrecht geknüpft werden, nachzu weisen. Auf Gruvid einer streng wissenschaftlich gehaltenen. auf einem umfangreichen Ouellenmaterial aufgebauten Artikelserie gelangt er zum Schlüsse, daß es geradezu Pflicht der Frau sei. an den Delegiertenwahlen sowie allen übrigen Verfassungs- und Verwaltungsarbeiten in demselben Maße wie der. Mann tcilzunehmen. Nationale Kulturarbeit in Stockholm. Im „Haolam“ lesen wir einen erfreulichen Bericht über die Fortschritte jüdischer Kulturarbeit in Stockholm. Im verflossenen Jahre wurde dort ein pädagogisches Komitee gebildet, welchem die Ausarbeitung eines Programms für die jüdischen Unterrichtsgegenstände obliegt. Das Komitee bereitet eigene Lehrbücher in schwedischer Sprache vor (darunter eine Uebertraguns der „Geschichte der Juden nach der Zerstörung des Tempels“ von Prof. Elbogen). Mit der Redaktion ist Prof. Dr. M. Ehrenpreis betraut. — Eine besonders rege Tätigkeit entwickelt das vor zwei Jahren gegründete „Komitee für jüdische Literatur“. Es will „den Juden des Nordens die Möglichkeit geben, daß sie ihr Volk und sich selbst erkennen“. Als erstes Buch erschien eine „Antologie junger hebräischer Poesie“, übertragen imd' redigiert von Dr M. Ehrenpreis und Dr. R. Josephson. Demnächst erscheinen Uebersetzungen der „Geschiclite der Juden im 18. Jahrhundert“ von Graetz- Dubner und der „Führer der Juden“ von Dr. Grünwald. — Ein eigenartiges, nachahmenswertes Handbuch ist. redigiert von Dr. Ehrenpreis und Jensen. als dritter Band der „Völkerbibhothek“ erschienen. Erste Fachmänner entwerfen darin die Giundzüge aller wichtigsten iüdischen Disziplinen. Der Leser gewinnt leicht einen anregenden Ueoerblick über die Hauptrichtungen jüdischen Schaffens im Wandel der Jahrhunderte und wird — ohne auf die Nebengeleise künstlicher Problematik zu geraten — in die Erkenntnis echter Kulturwerte eingeführt. (Eine ähnliche Leistung in deutscher Sprache würde auch bei uns einem tief empfundenen Bedürfnis begegnen. So manchem in unserer Jugend wäre durch sie ein Stützpunkt geboten, welcher sie vor subjektiven Konstruktionen eines Phantasiejudentums, mit denen gewöhnlich der Weg der Rückkehr beginnt, bewahren würde.) Das Vermächtnis eines britischen Zionisten. The London Jewish Correspondence Büro meldet: Im Oktober1 vorigen Jahres starb im Bringhton Mr. Louis Rosenblum, der ein Vermögen von rund 50.000 Pfund Sterling hiniterldeß. Das Haus mit den däzugehörenden Grundstücken bestimmte -eir für eilte Erziehungsanstalt jüdischer Waisenknaben, wo Hebräisch als lebendige Sprache unterrichtet werden soll. Füii die hebräische Universität m Jerusalem vermachte er 1000 Pfund Sterling und über den Rest seines Vermögens verfügte er wie folgt: „Da es mtelrn Wunsch ist, daß diüe Mitglieder meiner Familie in Palästina Ihr Heim errichten und vom Boden leben sollen, vermache ich den Rest meines Vermögens dem Jüdischen Nationalfonds zum Zwecke dies Erwerbes' von Grund und Boden in Palästina, um solchen Mitgliedern meiner Familie, welche in gerader Linie von meinem Vater stammen, die sich in Palästina ansässig machen wollen, die Möglichkeit dazu zu geben, wobei sie den allgemeinen, für das Gemeingut erforderlich geltenden Bestimmungen und1 Bedingungen sich untdnzuordnen haben. „Der Jahrestag“. Unter diesem Titel veröffentlicht die Jerusalemer Tageszeitung „Doar Haiom“ einen Artikel von Redakteur A. Saphir, worin dieser als aktiver Teilnehmer die Beteiligung der 1000 iüdischen Freiwilligen an den heldenhaften Kämpfen bei Arras am 9. Mai 1915 schildert, die man. da ihnen nicht gestattet wurde, ein besonderes Regiment unter blau-weißer Fahne zu bilden, unter die vier Regimenter der Fremdenlegion verteilt hatte. Unter den 4000 Soldaten, die den damaligen erfolgreichen Angriff durchiührten. waren 3000 jugendliche Zionisten, die unter dem Gesang der „Hatikwah“ und „Seu Ness-Ziionali“ zum Sturmangriff vorgingen. Ihr Erfolg iibertraf die Erwartungen der französischen Heerführer. Beim Angriff verloren sie allerdings fünf Sechstel ihres Bestandes. Saphir führt im Anschluß daran aus. es unterliege keinem Zweifel, daß M i 11 e r a n d. der zu jener Zeit Kriegsminister war. bei den Verhandlungen über die Grenzen Palästinas sich an dieses für Frankreich vergossene jüdische Blut erinnern und sagen wird müssen: wir haben dem iüdischen Volke gegenüber eine Schuld abzutragen.. Es ist zu hoffen, daß Millerand auch einsehen wird, daß die Grenzen Palästinas nur so sein können, daß sie einem Gedeihen und Aufblühen des Landes nicht hinderlich sind. Aus Griechenland. Der „J. P. Z.“ wird von der Agence d’Ailienes telegraphiert: Der Kultusminister hat der Kammer ein Projekt unterbreitet, wonach der jüdischen Gemeinde von Saloniki offizielle Anerkennung als erste jüdische Autorität Griechenlands zugestanden werden soll, unter Bestätigung der religiösen Schulprivilegien, deren die Juden Griechenlands sich erfreuen, indem der Samstag als freier Tag für die Juden anerkannt wird.

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