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Jüdische Zeitung · 1920-06-11 · 19 (11.6.1920) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
19 (11.6.1920)
Date
1920-06-11
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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H< 19 JÜDlSGTffi ZHTÜNQ Seite 3 rechtfertigen läßt. Und dies bei einem Jugendvare'in. Ueber den inhaltlichen Wert des überwiegend größten Teiles dieser Art von Vartainstaltungen erübrigt sich, ein Wort zu verlieren; über deren erzieherischen Wert würde es sich hingegen verlohnen, eine eingehende Abhandlung zu schreiben. Ifiemit sei jedoch nicht in Abnede. gestellt, daß in den Jugendvereinen manche -ersprießliche Arbeit geleistet wird, noch viel weniger soll hiebei bestritten werden, daß viele von bestem Willen für die gute- Sache beseelt sind. Fast .alles aber trägt den Stempel der Zufälligkeit und des Dilettantismus und geschieht oder unterbleibt nach Gutdünken einzelner Berufener und Unberufener, und — was das schlimmste ist — ohne daß sie von einander wissen. So bildeten sich im letzten Jahre im Rahmen dier Bezirkssektionen einige J'Ugendgrnppen. deren jede einzelne ganz auf sich allein angewiesen ist Es müssen zufällig in irgendeinem Bezirke tüchtige und auch, um es geradie herauszusagen, im Zionismus festwurzelndte Kräfte ansässig sein — eine Bezirksgruppe weiß ja nichts von der anderen — wenn eine Gnuppe irgendwelche zionistische Arbeit leistet. Ist es in einem änderten Bezirke nicht der Fall, so ist der Bestand dter Gruppe nnr am Papier vorhanden, oder, wie es z. B. im größten Judenbezirtke Wiens der Fall ist. konnte eine solche bis heute noch gar nicht konstituiert werden. Unwillkürlich drängt sich der Vergleich auf: Wie war es denn vor drei Jahren? Da hieß es allgemein, wiir fiätten in Wien die große Jugendbewegung; da war wirklich das Jugendheim zu klein geworden; da ward der große Jugendtag inauguriert und in die Welt hinausposaunt; da wurden zwei Jugendzeitschriften gegründet und weiß Gott was noch alles. Dann fand man es durchaus für notwendig, zwei Jugendreferate zu schaffen. Und1 was blieb von all dem zurück? Sogar die Zeitungspolemik verstummte zuguterletzt. Zwei Systeme der jüdischen Jugendarbeit wurden präsentiert, beide Parteien verfochten lange ihren Standpunkt, bis sie eines schönen Tages keine Jugend mehr hatten. Es erging ihnen wie jenem Maggid. der so lange predigte, bis ihn der Schamtnes, da alles bereits die Synagoge verlassen hatte und er schon sperren wollte, eimlud1, ihm zu folgen. cs wäre jedoch weit gefehlt, zu glauben, daß die Jugend nicht zu haben wäre. Siie steht nur führerlos da. Ich gehe auf die Frage gar nicht ein, wie groß der zionistische Anhang unter der Jugend ist oder auf welcher Basis man sie organisieren soll. Ebensowenig möchte ich hilebei ein Arbeitsprogramm entwickeln. Diese Fragen wurden übrigens. in dieser Zeitung fast zur Genüge erörtert und Sache der Parteileitung ist es; Beschlüsse zu fassen, was meines Wissens zum Teil auch bereits geschehen ist. Wie dem auch sein mag, unsere zionistische Jugendarbeit entbehrt heute nach dem Beschlüsse von Sau Remo jeder organisatorischen Grundlage. Um diese geht es zunächst. S. Picke r. Ueber Juden und Judenfrage Von General J. C. Smuts. Premierminister der Südafrikanischen Union. (Aus einer Ansprache.) Das jüdische Volk hat im Laufe der Geschichte schwerstes Unrecht erduldet, nicht allein vor Menschenaltern, sondern gestern erst: und selbst neute noch geschieht dies in verschiedenen Teilen Europas Ich bezweifle es kaum, meine Damen und Herren, daß in der neuen Atmosphäre, die nun in Europa geschaffen wird, bei dem neuen Geist, der in der Weit geboren wurde, und der allmählich die zivilisierte Gesellschaft umformen wird, sehr bald der Tag kommen wird* an dem die Leiden Es war daher ein dankbares Beginnen der „Freunde der hebräischen Literatur in Wien“, die feinsinnigen Erzählungen. Novellen. Skizzen und Aufzeichnungen von Silberbusch zu sammeln und in einer vom Verfasser selbst besorgten Reihenfolge herauszugeben. Der vorliegende Band, der erste des auf vier Bände berechneten Werkes, enthält neben kleineren Novellen und Skizzen die umfangreiche Erzählung „Dimath Aschukim“ (Die Träne der Unterdrückten), ein Werk. das. obwohl vor mehr als dreißig Jahren geschrieben, heute noch durch die Lebendigkeit der Darstellung und die Sauberkeit des Stils eine genußreiche Lektüre bietet. Lebenswahr und' naturgetreu wird in dieser Novelle das Leben der Juden in Rumänien geschildert. Silberbusch entrollt vor uns ein packendes schaurig-trauriges Bild von den Leiden und Unterdrückungen, denen unsere Brüder in Rumänien in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgesetzt waren: er vermittelt uns ein Stück nüchterner Geschichte in ansprechendem, schöngeistigen Gewände. Für den heutigen Leser besitzt diese Erzählung insoferne einen aktuellen Wert, als darin die Umfänge der zionistischen Bewegung in Rumänien geschildert und die ersten Repräsentanten der rumänischen Chowewe-Zion. wie Lippe (in der Erzählung ..Dr. Peli). Gaster. Bettelheim u. a. in trefflichen Charakterzeichnungen vorgeführt werden. Von den kleineren Skizzen sind „Arubha Chabhuta“ und „Bo“ kleine Meisterstücke von Maupassantscher Art. Schade nur. daß Silberbusch nach alten unbewährten Mustern fast jeder seiner kleinen feinsinnigen Erzählungen eine belehrende Sentenz über die Moral der Geschichte anschließt. Silberbusch sollte doch wissen, daß die Moral (auch die Moral einer Geschichte) sich von selbst versteht. . . —s— der jüdischen Rasse, wie wir sie aus dier Geschichte kennen, zu Ende sein werden. Ich stimme überein mit den Zielen und Idealen der Zionisten und halte dafür, daß die einzige wahre Lösung des jüdischen Problems das Ungeschehen-, das Wiedergutmachen des großen Unrechts sei. das den Juden vor 2000 Jahren zugefügt wurde. Ich brauche es Ihnen nicht zu sagen, denn Sie wissen es besser als ich. daß die Juden eines der nationalsten kleinen Völker sind1, die es jemals gab, national selbst bis zum blinden Fanatismus, und sie haben bezahlen müssen dafür, fanatisch gewesen, national und klein gewesen zu sein. Sie sind zermahlen worden zwischen den Mühlsteinen der Weltgeschichte. Die großen- Reiche, die über Asien hin und her gewandert sind, kamen auch mit dem jüdischen Volk wiederholt in Konflikt. m:t dem Resultat, das Sie kennen: daß es vor 2000 Jahren, nachdem man es erst aus seinem Lande vertriebem hatte, endgültig verstoßen und über das Antlitz der Erde verstreut wurde. Und seitdem war seine Geschichte die eines Martyriums. Ich glaube nicht, daß es ein Schicksal in der Geschichte menschlicher Rassen gibt, das dem des jüdischen Volkes zu vergleichen ist. Und dennoch haben sie ihren Glauben, ihre Selbstachtung, ihre nationalen Ideale aufrechterhalten und leben noch heute unter den Nationen der Welt. . . Sie leben, und der Tag wird kommen, wo die Worte der Propheten Wahrheit werden, und Israel wiederkehrt in sein eigenes Land. . Ich zweifle nicht, meine Damen und Herren, daß. trotzdem wir den Tag. an dem ganz Israel nach Palästina zurückgekehrt ist. vielleicht nicht mehr erleben werden, es dennoch mehr und mehr zur nationalen Heimstätte des jüdische!! Volkes werden wird. Von jenen Teilen der Welt, wo die Juden unterdrückt und unglücklich sind, wo die christliche Bevölkerung ihnen nicht freundlich entgegenkommt. von jenen Teilen der Welt werden Sie einen immer wachsenden Strom der Abwanderung nach Palästina noch sehen, und kommende Geschlechter werden dort noch einmal einen großen jüdischen Staat sich erheben sehen. Und ich hoffe, daß sein Ruhm größer sein wird als selbst der jenes Staates, von dem wir in der Bibel lesen. Ich selbst hatte im Kriege den Vorzug, für einige Monate nach Palästina zu gehen. . . Dort packte es mich auch, wie die Juden eines der schwierigsten Probleme im Leben einer Nation gelöst haben. Sie sind bekanntlich ein durchaus individuelles, nationales Volk geblieben. Durchaus national lind individuell, und dennoch sind sie. vielleicht mehr als irgendein anderes, ein großes internationales Volk, erfüllt von wahrhaft internationalem Geist. Sie haben Nationalität und Internationalität zu vereinigen gelernt. . . . Es ist etwas Großes, patriotisch zu sein, ein Volk haben und zu sagen: ..Mein Volk zuerst und am meisten.“ Das ist der nationale Standpunkt. Aber der muß ausgeglichen werden mit dem anderen. höheren Standpunkt, den zu erreichen für uns so sehr schwierig ist. Schwierig hier und genau so schwierig in Europa Aüe sehen nur sich selbst: alle wollen nur ihr eigenes Volk sehen und nur das lieben, während die große Welt und andere Nationen und die gesamte Kultur sie nicht weiter zu berühren scheint. Sie. nach den sehr harten Erfahrungen des Lebens, das Sie tausende von Jahren in eigenen und in fremden Ländern leben mußten, haben es im Blute, und wissen, wie diese zwei Faktoren für die Entwicklung der Rasse zu vereinen sind. Und dadurch sind einzig Sie imstande, die Menschheit der Zukunft die Aufgabe zu lehren, diese zwei Faktoren zu vereinigen, und das wird die größte Aufgabe kommender Zeiten für die Weit sein. Zweifellos sind die Tage des Rein-Nationalen vorbei: zweifellos werden wir die internationale Forderung auf dem rein nationalen Grunde aufzupflanzen haben. Und kenn volkin der Welt versteht das besser und kann der Welt größere Lehren der Weisheit und Erfahrung in dieser Hinsicht erteilen als Ihr kleines jüdisches Volk Die Liga der Nationen senemt gänzlich auf der Entwicklungslinie der iüdiscnen Idee zu sein und darum hoffe ich. daß das maische Volk in den kommenden Jahren eine bedeutende Rolle in dei internationalen Ordnung der Dinge spielen auf die Liga der Nationen großen Einfluß ausüben, sich für den weiten Horizont der letzt über der Geschichte aufgeht, ei nutzen wird, und daß es auf diesem neuen Niveau und dieser neuen * mic so viel zu menschlicher Wohlfahrt und menschlichem Fortschritt beitragen wird, wie einst, •als es ein kleines Volk war. aas eine große religiöse Literatur hervorbrachte. Wie ich bei Gelegenheit gesagt haOc. treue ich mich auf die Spinoza und Maimonides der z-ukunft Ich wüßte nicht warum, da Rasse und Charakter noch da sind, nicht auch die Fjamtne des Geistes noch hell in Ihnen brennen sollte. Es gibt keinen Grund, aus dem Israel nicht zu seiner großen historischen Mission zuruckkehmi soil.e; •ms dem Israel nicht wieder das Banner des Geistes unter den Völkern der Erde hochhalten sollte. Das war Ihre Mission in der Vergangenheit. ich hoffe, es wird Ihre Mission auch m der ZUkUDasSe Alte ’ Testament, das wundervollste Werk, das menschliche Gehirne jemals geschalten haben dies Alte Testament war der eigentliche Kern holländischer Kultur hier in Südafrika Sicher sind hierzulande Tausende. Zehntausende von Holländern, die das Alte Testament besser kennen als viele Juden selbst. Ic!\U1^ ^Tetwas kann sagen, daß wann immer ich irgend etwas Großes oder wahrhaft Erschütterndes sehe mir die Sprache des Alten Testaments zu Sinn kommt, die erhabendste Sprache, die ie von Menschenzungen gesprochen wurde. Ich meine im Augenblick nicht das Hebräisch, obgleich das ganz prachtvoll klingt, ich meine die allumiassende sprach« des menschlichen Herzens, die Sprache der menschlichen Seele, die reine menschliche Gefühle und Empfindungen ausdrückt, mit einer Allgemeinheit. die zu allen Rassen und allen Arten spricht. Das ist die Sprache der Psalmen und Propheten. Das ist die Basis unserer Kultur in Südairika. die Basis unserer weißen Kultur und ist die Basis Ihrer iüdichen Kultur: und darum stehen wir zusammen auf einer gemeinsamen Grundlage, der größten geistigen Grundlage, die die Welt ie sah. ... Auch für ihre Rasse geht ein langes historisches Ringen zu Ende. Sie haben eine große Rolle in der Geschichte gespielt. Ich sehe die Zeiten kommen, wo Sie wieder solche Rolle spielen werden: dann in der Tat. wenn Sie wieder auf Ihre alte Grundlage zurückgekommen sein werden, auf die Grundlage der Psalmen und Propheten. Wenn dieser Tag kommt, werden wir hier in Süaairika. wir Christen, wir aus germanischem Blut, erkennen, daß eins der mächtigsten, wichtigsten Elemente unserer Bevölkerung die Juden waren, die unter uns lebten und uns halfen, die geistige Lebensanschauung zu gewinnen. Der zweite Kongreß der tschechoslowakischen Juden (Brünn. 13.—15. Juni 1920.) Der Jüdische Nationalrat für die Tschechoslowakei beruft für d'en 14. und 15. Juni den zweiten Kongreß der tschecho-slowakischen Judenschaft nach Brünn ein. Der Kongreß wird bereits am Sonntag (13. Juni) abends durch Vorkonferenzen eingeleitet. Der erste jüdische Nationalkongreß in der Tschecho-Slowakei fand am 4.. 5. und 6. Jänner 1919 in Prag statt. Er war eine großartige Manifestation des einheitlichen Willens der Judenheit dieses Staates und nicht zum wenigsten aut diesen wohlgelungenen Kongreß ist 'es zurückzuführen, daß der Prager Jüdische Nationalrat. auf diese Willenskundgebung gestützt, in der darauf folgenden Zeit eine erfolgreiche politische Arbeit einleiten. die offizielle Anerkennung der jüdischen Nationalität durchsetzen und auf zahlreichen Gebieten (Schule. Flüchtlinge, Kriegsgefangenenaktioir usw.) wirksame Schritte unternehmen konnte. Es galt als stillschweigende und später auch offiziell bekräftigte Voraussetzung, daß der Nationalrat. der heute noch aus Delegierten der in ihm vertretenen Körperschaften und Parteien besteht, durch eine gewählte Vertretung der tschechoslowakischen Judenheit ersetzt werden, müßte, sobald die Möglichkeit demokratischer Wahlen gegeben wäre. Im gegenwärtigen Zeitpunkt hat sich zum erstenmal eine solche Möglichkeit gezeigt und es ist selbstverständlich, daß sie von den demokratisch fühlenden Juden (nur solche stehen hinter dem Nationalrat) mit Freude ergriffen wird, um dem Nationalrat eine definitive Gestalt zu geben. — Anläßlich der allgemeinen Wahlen ins Parlament haben 80.000 Jüdische Wähler auf die jüdischen Listen für das Abgeordnetenhaus und 60.000 auf die jüdischen Senatslisten gestimmt. Diese imposanten Ziffern, dieser große Erfolg, der ein Eriolg bleibt, auch wenn er nicht zu einem Mandat geführt hat. soll nun aus einem Papier- Erfolg in die belebende Tat umgesetzt werden. Es ist nun von verschiedenen Seiten die Anregung gemacht worden, die jüdischen Kandidaten, ferner die Bevollmächtigten und deren Stellvertreter auf diesen Listen, sowie Delegierte der im Nationalrat vertretenen Körperschaften und Parteien zu einem Kongreß zusamenzurufen und von dieser Versammlung, die vom Vertrauen der jüdischen Wählerschaft getragen ist. den ..Jüdischen Nationalrat für die tschechoslowakische Republik" als Vertretung der Juden neu und definitiv (bis zu den nächsten allgemeinen Parlamentswahlen) erwählen zu lassen. Dies die Vorgeschichte des zweiten jüdischen Nationalkongresses. An diesem konstituierenden Kongreß, der die definitiven Grundlagen für die Vertretung der Judenschaft dieses Staates schaffen wird, nehmen teil: 1. alle Kandidaten, die auf den Listen der „Vereinigten jüdischen Parteien“ (für Abgeordnetenkammer und Senat) genannt waren. 2. alle Bevollmächtigten und deren Stellvertreter. die in den einzelnen Wahlkreisen nominiert waren. 3. je fünf Delegierte der drei zionistischen Distrikts- (bzw. Exekutiv-)K omi t ee s. der Landesverbände der Kultusgemeinden für Mähren und Schlesien, des Jüdischen Landesvolksrates für Mähren, des Volksverbandes für die Slowakei, der orthodoxen Organisation „S i n a i“ und der beiden Frauenorganisationen in Prag und Brünn. Zur Frage des Kongresses schreibt Emil Waldstein in der Preßburger „Jüdischen Volkszeitung“ unter anderem: Daß diese Form eines jüdischen Kongresses gewählt wurde., ist auf verschiedene Ursachen zurückzuiühren. Der Kongreß hat zunächst die Aufgabe, die bisher bestehende iüdisch-nolitische Vertretung abzulösen. Damit gelangt der Beschluß des ersten jüdischen Kongresses zur Durchführung. wonach alle in der Zeit des Umsturzes oder als dessen Nachwirkung entstandenen jüdisch-politischen Körperschaften nach der Durchführung der Parlamentwahien ihre Tätigkeit auf regelrecht gewählte Vertretungen zu übertragen haben. Hiezu kommt noch, daß das unselige Wahlgesetz, welches man als unzulänglich, ungerecht und inkonsequent bezeichnen kann, die Judenheit der Möglichkeit geraubt hat. durch eigene Vertreter die Wünsche und Beschwerden des jüdischen Volkes vor dem berufenen Forum des Prager Parlaments zu verdolmetschen. Dadurch hat der Kongreß der Vereinigten jüdischen Parteien eine besondere Bedeutung gewonnen. Er ist die einzige jüdische Korporation, deren Mitglieder, auf J. .■»itte».

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