Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 17 (14.5.1920)
- Date
- 1920-05-14
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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fir. 17 Seite 3 jüdische zarruNO Ihren Ausgans finden diese Bestrebungen in der ini ganzen mehr idealistisch bedeutsamen, als in ihrer tatsächlichen Wirkung auf Größe und Umfang des Unternehmens bisher erfolgreichen Siedlungs- und Arbeitsgemeinschaft Neudeutschland, die der Hauptmann Detlev Schmude im Helmstedter Kohlen- und Kaligebiete ins Leben gerufen hat. Eine Handvoll Magdeburger Erwerbsloser hat sich unter der Führung - Schmudes im Sommer dieses Jahres bereit erklärt, in das mitteldeutsche Braunkohlengebiet zu ziehen, um dort Kohle zu fördern und damit gleichzeitig ihre eigene Seßhaftmachung begründen, zu helfen. Diese wird mit Hilfe einer bestimmten Rücklage aus dem Lohngewinn angestrebt. Schmude selbst, scheint es in erster Linie darum zu tun zu sein, durch die Zusammenarbeit von Geistes- und Handarbeitern das entschwundene gegenseitige Vertrauen dieser Kreise erneut zu diesem Sinne und mit diesen Worten spricht er stärken. Arbeitsgemeinschaft ist ihm „wahrer, edler Sozialismus“, „echtes Tatchristentum“. In selbst von seinem Unternehmen. Die Verwirklichungsmöglichkeit dieser guten und reinen Absichten in der Gegenwart bleibe unbesprochen. Zahlenmäßig ist die Siedlungsgemeinschaft Schmudes über einige tausend Genossen bis jetzt nicht hinausgekommen. Es ist auch zweifelhaft, ob sie sich demnächst entscheidend vergrößern kann. Der hiezu erforderliche Idealismus der Geistesarbeiter — es muß dies mit voller Klarheit gesagt werden — ist auch her denjenigen Literaten, die ihn täglich im Munde führen, geschweige denn bei der Masse der geistigen Arbeiter schwerlich groß genug, um eine wahrhaft bedeutsame Bewegung im Sinne Schmudes entfesseln zu können. Die wachsende Verbitterung gegen den Staat, der ihrer Proletariiserung zwar mit Sorge, aber im ganzen untätig zusieht, die Kraftlosigkeit ihrer Standesbewegung tun das ihre, um den Arbeitsidealismus der geistigen Arbeiter gering zu halten. Bei weitem umfassender, gründlicher und zukunftsreicher erscheint deshalb eine Bewegung, die von dem Wirtschaftsausschuß des Reichsverbandes gemeinnütziger Arb.eitsgenossenschaften in Berlin genährt und vom Reichswehrminister Noske gefördert wird. Es handelt sich hier um eine Gründung, die von vomeherein auf, realer Basis sehr kräftig ruht; im'wesentlichen um die Unterbringung von Leuten, die aus dem Heeresdienste ausscheiden ohne sichere Aussicht auf Verdienst. Die Arbeitsbeschaffungsstellen bei den Generalkommandos und die Wohlfahrtsausschüsse bei den Brigaden sind vom Reichswehrminister angewiesen worden, diesen Arbeitsgenossenschaften Heeresentlassene nach Kräften zuzuführen, sowie durch nachdrückliche Propaganda ihre Entwicklung zu stützen. Zweck der gemeinnützigen Arbeitsgenossen- .schaften ist; „Die Belebung der Arbeitslust durch Uebernahme und Ausführung von Bauarbeiten, Erdarbeiten, auch im Bergbau, Meliorationsarbeiten, Holzeinschlag und landwirtschaftlichen Saisonarbeiten in eigener Regie und die Beschaffung von Arbeit durch Werbetätigkeit bei den Arbeitgebern.“ In ihrem Aufsichtsrat ist ein wesentlicher Einfluß des Staates, bzw. öffentlichrechtlichen Verbände sichergestellt — es steht den öffentlichen Körperschaften, sofeme sie mit Kapital oder Sachvermögen beteiligt sind, mindestens ein Sitz, jedoch nicht mehr als ein Viertel der Stimmzahl im Aufsichtsrate zu. Die Gewinnbeteiligung geschieht, ähnlich wie bei der Genossenschaft Schmudes, nach Rücklage von 50 Prozent des Reingewinnes für IGeinsiedlungszwecke der Genossen im Verhältnis des Wertes der in der Genossenschaft geleisteten Arbeit der Mitglieder. Organe der Genossenschaft sind: Der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Generalversammlung. Vorstand und Aufsichtsrat werden jährlich von der Generalversammlung neu gewählt, bzw. bestätigt. Diese entscheidet auch über die Genehmigung der Bilanz, die Verteilung von Gewinn, die Deckung von Verlusten. Die Geschäftsanteile der Mitglieder sind auf je M. 100.— festgesetzt. Die Uebernahme von mehr als einem Anteil bis höchstens zehn Anteilen ist statthaft, ohne daß ^deswegen dem betreffenden Mitglied mehr als eine Stimme in der Generalversammlung zustande. Die Genossenschaften zahlen jedem Mitgliede eine wöchentliche Abschlagsumme, die sich aus dem Grundlohne, bei dessen Festsetzung die berufstariflichen Sätze maßgebend sind, sowie aus einem Zuschläge zusammensetzt, der im Verhältnis steigender Arbeitsleistung und Materialersparnis wächst. Die Genossenschaft übernimmt Arbeiten zu einem auf Grund genauer Kalkulation ,zu berechnenden, festzusetzenden Preise. Wird ein Teil der Arbeit früher fertig, als es der im Voranschlag vorgesehenen Zeit entspricht, so kommt die dadurch ersparte Summe den an der betreffenden Arbeit Beteiligten unverkürzt zugute. Die Uebernahme von Arbeiten, sei es freihändig, sei es fm Vertragswege, darf nur durch Fachleute erfolgen. Die Arbeitsgenossenschaften müssen solche für ihre Arbeitsgebiete als technische Vertrauensleute gewinnen. Diese Vertrauensleute können aus zivilen Fachkreisen oder aus technischen und Pionierformationen herangezogen vferden. Es braucht nicht gesagt zu werden, daß mit der Wahl geeigneter Fachleute in den Vorstand, bzw. Aufsichtsrat, denen gleichfalls tüchtige und zuverlässige Kaufleute überdies angehören müssen, über die reale Bedeutung dieser Arbeitsgenossenschaften entschieden wird. Ein hohes Maß von Einsicht. Scharfblick und freiwilliger Unterordnung wird' von der Gesamtheit der wählenden Genossen verlangt. Die ..Arbeitsstellenordnung“ der Genossenschaften sagt hiezu: „Nur durch die freiwillig übernommene und deswegen um so vollkommener durchzuführende Pflicht jedes Mitgliedes zur Einordnung und Unterordnung unter die aus eigenem Willen der Mitglieder gegebenen Satzung und Bestimmungen des Statuts“ (das die Pflicht der Genossen: „den Anordnungen des Bauleiters. des Arbeitsstellenausschusses, der Gruppenführer und sonstiger etwa zur Aufsicht bestellter Genossen Folge zu leisten“ enthält), kann eine ersprießliche Tätigkeit aller und jedes Einzelnen gesichert werden. Alle für einen und einer für alle! Der hohe Wert, die sittliche Bedeutung, die in einer Befolgung dieser Maxime für die Erziehung der Genossen liegt, wird durch die Aufgaben, die dem „Arbeitsstellenausschuß“ — dem „Betriebsrat“ — zugewiesen sind, noch verstärkt. Er ist das Mittelsorgan zwischen Genossen und Bauleiter, er kann einem Genossen einen Verweis erteilen, der mit entsprechender Begründung durch Anschlag den Mitgliedern der Arbeitsstellengemeinschaft zur Kenntnis zu bringen ist, er kann beim Vorstande, bzw. Aufsichtsrate auf Versetzung eines Genossen an einen anderen Arbeitsplatz innerhalb der gleichen Arbeitsstelle, auf Versetzung an eine andere Arbeitsstelle, schließlich auf Ausschluß eines Mitglied^ aus der Genossenschaft beantragen: Weitgehende Befugnisse, die einen entwickelten Gerechtigkeitssinn, eine hohe Unparteilichkeit der Mitglieder des Arbeitsstellenausschusses zur Voraussetzung haben. Erwähnenswert ist auch, was die „Arbeitsstellenordnung“ über die Unterhaltung der Mitglieder enthält. Glücksspiele jeder Art, sei es in den Kantinen-, Aufenthalts- oder Schlafräumen, sei es auf der Arbeitsstelle, sind ausgeschlossen. „Sie sind denkender, vorwärtsstrebender Arbeiter ebenso unwürdig, wie übermäßiger Alkoholgenuß.“ Die Arbeitsstellengemeinschait bestimmt aus ihrer Mitte einen Unterhaltungsausschuß, dem die Veranstaltung geeigneter Unterhaltungen der Mitglieder obliegt Die Ueberschüsse aus dem Kantinenbetrieb stehen ihm für diese Zwecke zur Verfügung. Schließlich sei noch die Einrichtung des Schiedsegerichtes angeführt. In den Spuren des Schmudeschen Ideals, wohl auch in sachlichem Zusammenhänge mit seinem Unternehmen, bewegt sich der Deutsche A r b e i t s b u n d. Ueber das Ziel des Bundes hat sein Vorsitzender Dr. Osterrieth, der OeffentHchkeit unlängst berichtet Er betonte als besonderen Zweck des Bundes: die Wiederbelebung der Arbeitslust auf dem Wege der Zusammenarbeit zwischen Kopf- und Handarbeitern in allen Gewerben Diesem Zwecke dienen „Arbeitskameradschaften“ unter der Leitung von Kopfarbeitern, die sich zur Verrichtung körperlicher Arbeit Schulter an Schulter mit den Handarbeitern bereit finden. Demzufolge hat der D. A.-B. es als seine erste Aufgabe angesehen, Kopfarbeiter zu sammeln, die, „vom Verständnis für die Aufgaben und Notwendigkeiten unserer Zeit durchdrungen, sich zur Aufhebung der bisherigen Rangunterschiede zwischen körperlicher und geistiger Arbeit bekennen und sich freudig in Reih und Glied mit den Männern in der Arbeitsbluse stellen“. Zum Zwecke der Umschulung dieser Kopfarbeiter wurde eine „Uebergangsstelle für Kopfarbeiter“ eingerichtet, in der die bisherigen Geistesarbeiter zu körperlicher Arbeit angelernt werden, und in der außerdem Kenntnisse auf dem Gebiete des Gewerkschafts-, des Genossenschafts-, des Siedlungswesens tisw. vermittelt werden. Der D. A.-B. beabsichtigt, in engstem Zusammenwirken mit den bestehenden Organen der Arbeitsvermittlung vorzugehen, ja er wünscht, die Führer der ..Arbeitskameradschatten“ als Beauftragte der zuständigen Organe des Arbeitsnachweises anerkannt zu sehen. Intensiver Gartenbau *) Von Dr. S. E. S o s k i n. *) Ein Abschnitt aus dem vom Hauptbüro des J. N.-F. herausgegebenen Werk: Kleinsiedlung und Bewässerung. Die neue Siedlungsform für Palästina. Von Dr. S. E. Soskin. Jüdischer Verlag; Berlin. . . . Worauf es mir bei meinem Vorschlag der Bevorzugung des intensiven Gemüsebaues bei der Besiedlung Palästinas ankommt, ist. darauf hinzuweisen, daß bei einer richtigen Einschätzung dieser Kolonisationsmethode sich uns weite Perspektiven bezüglich der Aufnahmefähigkeit Palästinas für neue Siedler eröffnen, daß eine schnellere Beisedlung des Landes dadurch erreicht werden kann. Was ich will, ist nicht eine Kultivierung des bewässerbaren Bodens neben dem unbewässerbaren, sondern vor ihm, und eine ganz andere Art der Kultivierung als die bisher gebräuchliche. Was ich hier in Vorschlag bringe, bat die Ausnutzung der b e w ä s s e r b a r e n Böden allein zum Gegenstand. Ich überlasse anderen die Aufgabe, die richtigen Methoden der Bodenkultur auf Flächen, die der Bewässerung Erstaunt standen die Fürsten des Himmels und fragten ©mandler: „Wer ist dieser Gast hier? Wie? Gott gab Erlaubnis, einem Wesen von Blut und Fleiisch, sich Ihm zu nähern? Darauf ließ sich eine Stimme hören: ,,Wfer erkühnt sich zu fragen und wen kümmert es. wenn ich es so wiill? Diesen Gast will ich euch zu erkennen geben: es ist der Bescheidene, der Moses heißt, der Führer mebner Kinder, der Vertraute meines Hauses.“ Und die Himmel neigten sich und die Erde erhob sich, daß Moses zwischen den oberen Gestirnen stanid. Und es erbebten die Engett. es bewegten sich die Räder, da Sie schauten, wie Moses den Wolken zu nahe kam. Das Haar ihres Hauptes erstarrte, denn sie sahen die Gestalt Jakobs sich aufnichten. „Steig auf und komm her. Führer meiner Kinder,“ erscholl eine Stimme vom Stuhle des höchstens Königs. „Wirf die zwei Tafeln aus Saphir unter den Thron deines ewiglebenden Königs!“ Freudig war Moses* Herz, als er sah, daß Gott der Barmherzige sein Lobredner sei. Und die Engel traten an den Stuhl ihres Herrn und sprachen: „Wir flehen dich an. daß dieser Menschensohn uns nicht regiere: er hat mit seinem Stab den Felsen gebrochen, wird er uns nicht auch bezwingen?“ Gott aber sprach zu Moses: „Fürchte dich nicht, denn mein Wort sei deine Stütze. Nimm meine Thora und steige hinab damit — unter allen meinen Propheten fand ich keimen so treuen wir dich!“ Sara Thon Die Nachricht vom Tode Sara Thons beruht leider auf Wahrheit. Es ist nicht nur ihren Kindern die zärtlichste und liebevolle Mutter, nicht nur dem Gatten die wackere Gefährtin und Freitndio, es ist durch diesen Tod dem ganzen neuen Jischum eine sehr wertvolle Kraft entrissen worden. Im Jahre 1906 folgte sie ihrem Mannet nach Palästina und schon diesen Schrittt allem war damals eine Heldentat, wenn man bedenkt, welch primitive Zustände dort damals herrschten, welchen Unbequemlichkeiten zu jener Zeit eine europäisch gewöhnte Familie dort ausgesetzt war. Das sind vielleicht Kleinigkeiten, aber wieviele wackere Männer ließen sich dadurch abhalten und blieben ferm von Palästina, nur weil die jüdische Frau von damals nicht Mut genug fand, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Im Lande angekommen, nahm sie bald die soziale Arbeit auf, sie erlernte selbst die arabische Spitzenarbeit, sammelte um sich ein paar Mädchen in Jaffa, fand' bald eine Lehrerin und der Grund für dee Bildung der Spitzen schulen, die unter ihrer Leitung an verschiedenen Orten später entstanden, war gelegt Die Geldmittel für aie diese Schulen, die nacheinander in Jaffa, Jerusalem; T ib erias. Safied und Ikbrou eröffnet wunden, sollte der Kulturverbamd der jüdischen Fraiuen Deutschlands beschaffen. Man muß sich die Schwierigkeiten, die Sara Thon beim Werdegang dieser Institutionen zu beseitigen hafte, vergegenwärtigen, man muß den hohen kulturellen Wert kennen, die diese Schulen dem Lande brachten, um ihre große Leistung zu würdigen. Ich persönlich war Gegnerin dieser Industrie 'als solcher, und zwar aus folgenden Gründen: erstens, damit die Frauen und Mädchen, die vielfach augenkrank sind, nicht einer solchen Erwerbsarbeit' zugeführt werden sollten, und zweitens ist das eine Produktion, die sich nur auf diJe Mode, auf den Luxus und auf das Ausland stützen kann. Ich muß aber zugeben, daß man diese Schulen nicht vom ökonomischen, sondern vom kultureilen Gesichtspunkte betrachten soll. Wer diese Mädchen aus den ärmsten Schichten der verschiedenartigsten Juden Jerusalems, Ifads. Hebrons usw. gesehen, wie säe m den großen, heilen, sauberen Räumen, selber rein gewaschen und gekämmt, mit den weißen Schürzen dasitzen, stets unter ärztlicher Aufsicht, wie d'crt die großen Analphabetinnen Unterricht genossen, diejenigen, dfe einst irgend ernte Schule besuchten, im Schreiben und Lesen weiter ausgebildet wurden, wie dankbar sife ihren Lehrerinnen lauschten, als sie ihnen über Naturwissenschaften, Hygiene und Propheten Aufschluß gaben, wer das gesehen hat und das Milieu, aus dem sie kamen, dSe engen und dunklen Stuben, wo Armut und Krankheit für das Laster vorbereiten. der weiß, daß die Leistung Sara Thons für diese jüdischen Mädchen eine Widergeburt, einen Aufstieg zur Arbeit und zum Wohlstand bedeutete. Denn einen Wohlstand bedeuteten für diese armseligen, meistens ohne irgendeinen Beruf, oft von der Chaluka lebenden Familien, diese 80—100 Francs monatlichen Einkommens, die die Tochter von ihrer Arbeit nach Hause brachte Sara Thon träumte davon, daß diese Industrie viel Geld ins Land bringen werde und daß sich in naher Zukunft eine dauernde Hausindustrie — wie’ die Brüsseler Spitze in Belgien — entwickeln werde. Leider fand sie wenig Verständnis bei dem Kulturverband der jüdischen Frauen Deutschlands für ihre kulturelle Tätigkeit und daheir gingen die meisten dieser Schulen fast noch vor dem Kriege ein, nur die Jerusalemer Schule blieb und gedeiht auch noch jetzt. Das Bestreben der Gründerin war. dlaß sjch diese Schulen von selbst erhalten, daß sie nicht mehr von den Wobltäfigkeitsvereinen oder einzelner Phüantropen abhängig wären. Zu diesem Zwecke unternahm sie 1913 eine längere Reise nach Europa, kam nach Paris, Antwerpen, Berlin. VVien und bekam Bestellungen für die größten Warenhäuser, leider aber kam der Krieg dazwischen. Vor dem Kriege führte sie noch in der Jerusalemer Schule die Nadelmalerei, wie die Gold- und Silbe.rstickereien, ein, was der Schule in der Kriegszeit die ErwerbmögLichkeit für 150—200 Frauen und Mädchen ermöglichte. Auch in ihrem Verhältnisse zu ihren Mitarbeitern trat die Großzügigkeit ihres Charakters deutlich zutage. Die Spitzenschulen waren ihr Hauptwerk, aber sie nahm auch regen Anteil an allen anderen Aufbauarbeiten des Landes. Vor