Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 16 (30.4.1920)
- Date
- 1920-04-30
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 16 JÜDISCHE ZI3TUNG Seite 5 danken, lediglich eine Vertretung der Judenschaft in den Ententeländ'em zu sein. Aus dem Anhängsel der Friedenskonferenz muß so schnell als möglich der Waad haarazoth, die autonome Vertretung aller jüdischer Landsmannschaften ohne Ausnahme werden. Was dieser zentralen Organisation im Sinne unseres Gedankens dann als erste Pflicht erscheinen müßte, wäre eine volkserzteiherische Aufgabe. Denn d:c von Bernstein charakterisierte Art des jüdischen Patriotismus ist durch den Krieg nur noch charakteristischer geworden Den besten Beweis dafür bildet das deutsche. Judentum, wo mau es vielen unbedingt gerichteten Menschen zu schwerem Vorwurf gemacht hat. dlaß sie sich in die ersten Reihen derer gestellt haben, die den Kampf wider Militarismus und Nationalismus führen. Wenn das in einem Lande geschehen kann, das seine heutige Staatsverfassung einzig dem Antimilitarismus verdankt und das wenigstens dem Namen nach nach sozialistischen Grundsätzen regiert wird, wo also jede Unterstützung pazifistischer Gedanken doch nur als ein Akt der Loyalität auigefaßt werden kann, so darf man vermuten, daß die Juden der siegreichen Länder, in denen der Militarismus heute als der Retter und Erholter des Vaterlandes erscheint, noch weit weniger geneigt sein werden, sich offen zum Pazifismus zu bekennen. Hier beginnt, so scheint es. diel Pflicht des Zionismus. Die zionistischen Juden aller Länder stimmen überein in der Erkenntnis, daß die staatsbürgerliche Zugehörigkeit nur dann eine Belastung des jüdischer, Gewissens bedeutet, wenn durch die Konflikte zwischen den Völkern eine willkürliche Scheidung zwischen Juden und Juden erfolgt. Die zionistische Bewegung als die einzige innerhalb des Judentums hat die Einheit der jüdischen Gesamtheit im Denken und Fühlen auch während des Krieges als ein unantastbares Rechtspostulat proklamiert. Von diesem Grundsatz ausgehend, kann sie heute von ihren Mitgliedern fordern; daß sie innerhalb ihrer Länder den Kampf aufnehmen gegen diejenigen Juden, die da glauben, ihre Verbundenheit mit dem Staate dadurch zu dokumentieren. daß sie sich den jeweils radikalsten nationalen Bewegungen zuzählen. Sie darf im Namen der Zukunft und der Vergangenheit des jüdischen Volkes fordern, daß die Juden aller Länder keine Politik unterstützen, als deren Folge . stets erneute Leiden und Verluste der jüdischen Gesamtheit unvermeidlich sind1. Sollte man gegen unsere Darstellung den Vorwurf erheben, als verlange sie den Pazifismus um des jüdischen Volkes und nicht um des Prinzips willen, so ist darauf zu antworten, daß es gut wäre, wenn bei allen Völkern die Notwendigkeit einer Politik im weltbürgerlichen Sinne, so offen zutage' läge und sie zwänge, danach, zu .handeln. In der Tat sollte jedes Volk seinen Pazifismus vor seinen eigenen Volksgenossen und vor der Welt mit dein überzeugenden Argument fordern: „Wir brauchen ihn!“ Daß man Pazifismus nicht nur für sich, sondern für die Welt fordern kann; iiegt im Wesen der Sache. Das Friedensbedürfnis. das dem eigenen Staat Ruhe und Wohlergehen auf Kosten der anderen wünschte, nannte man bisher nicht Pazifismus, sondern Imerialismus. Vielleicht wäre es gut, wenn demnächst eine jüdische „Friedensgesellschaft" auf den Plan träte, um neben dem deutschen, dem englischen, dem französischen Volke und den anderen Völkern, in denen es organisierte Friedensfreunde gibt, auch das jüdische Volk in der Weltfriedensbewegung zu vertreten. Diese Gesellschaft würde eine ganz besondere Stellung einnehmen, da sie interterritorial wäre. Ihr wären dadurch Wirkungsmöglichkeiten weit über den Rahmen hinaus gegeben, der den anderen Friedensgesellschaften eigen ist. Wem dieser Plan beachtenswert erscheint, der möge, sich mit dem Verfasser freundlichst in Verbindung setzen. ■ Daß in der allgemeinen Friedensbewegung Männer wie der verstorbene Felix Moscheies und A. H. E r i e d eine führende Rolle gespielt haben oder noch spielen, scheint uns kein Zufall. Aber hier wie überall muß es unser Bestreben sein, zu verhindern, daß wertvolle jüdische Menschen über ihrer Menschhcitsaufgabe den Zusammenhang mit ihrer Gemeinschaft verlieren. Daß aber jede Menschheitsaufgabe von jüdischen Menschen nur innerhalb der jüdischen Sphäre restlos und harmonisch gelöst werden kann, ist eine Ueherzeugung, die zu den Grundpfeilern unseres Denkens gehört Die Ostjudenrazzia in Berlin In Nr. 29 der ..Zukunft“ vom 17. April 1920 bringt Maximilian Harden eine ausführliche Darstellung der unter den Schlagworten: „Gegen Bolschewismus und Schiebertum“ vorgenommenen Ostjudenverfolgung durch General v. Seeckt. aus der wir hier einen Auszug folgen lassen. Dem General v. Seeckt. den General Ludendorfi ..eine der durch Geistesschärfe und klare Gemessenheit am Stärksten hervortretenden Erscheinungen des Krieges“ nennt, wurde in der vorletzten Märzwoche gemeldet, in Berlin seien ungefähr 40 bolschewistische Agitatoren, frisch aus dem Maskauer Faß. angelangt und in die Grenadierstraße untergekrochen. Den von der löblichen Reichsregierung in den Rang des Oberbefehlshabers gehobenen General hinderten „Geistesschärfe und klare Gemessenheit“ nicht, der dem Kennen russsichen Propagandabrauches und russodeutsrhen Verkehrszustandes unsinnig klingenden Meldung zu bringen. Diesem Glauben mag durch das langwierige Torengeschwätz von „Ueberschwemmung Deutschlands mit Hunderttausenden ostjüdischer Bolschewisten und Schieber“ der Boden bereitet worden sein. Während des Krieges, insbesondere nach der russischen Revolution und der deutschen Niederlage, hatten fast alle von Ost her verschleppten Juden Deutschland verlassen. Seit einem Jahre erst hat die Rückflut und neue Einwanderung begonnen: und nach amtlicher Auskunft sind im Ganzen höchstens siebenzigtausend Ostiuden jetzt auf deutscher Erde. Daß in dem Schwarm Bolschewisten sind, ist höchst unwahrscheinlich. Die konnten ruhig in Rußland bleihen. wo besonders die heute schon mögliche Ansiedlung im reichen Sibirien lockt. Die ProDagatoren leninischen Woliens treten, nicht in Rudeln auf und sehen ganz anders aus‘ils das armselige Gekribbel. das in der Grenadierstraße und ähnlichen Winkeln des Berliner Zentrums Schlupflöcher suchte und fand. Schieber? Die wohnen westlicher, stattlicher. Das Schieberchen, das ein paar Pfund Butter. Zucker. Mehl, ein Dutzend Kragen. Schuhwerk oder andere Bekleidungsstücke anbfetet und von dem errungenen Mehrwert sich sättigt, ist nicht gefährlich. Im jüdischen Osteuropa wird die Straße zum Bazar. Rufe, auch wohl Handgriffe, zerren den Kunden herbei: Alles schreit, feilscht, schwört, kreischt, fuchtelt: Alles ist schmutzig und häßlich. So ist's in der Grenadierstraße. Kluge Mensche«, die sie gründlich durchforscht haben, berichten, daß dort viele redliche, chassidisch reine, nur eben nicht lieblich zu schauende Ostiuden. Handwerker. Kleinhändler, Bastler, Höker, hausen, von denen Deutschlands „Ruhe und Ordnung“ nicht das Allergeringste zu fürchten hat. Aber General Seeckt stand, extra dlry, auf dem Glauben an die vierzig Bolschewiken und befahl, die ganze Ghettosippe nach Döberitz. unter die treue Hut bewährter Baltikum-Kämprer. zu bringen. Der ohne Verständigung mit den Zivilbehörden ausgegebene Befehl vom 23. März widersprach dem Erlaß des Ministers Heine vom 1. November 1919 über die Behandlung der Flüchtlinge aus dem Osten. Die Gültigkeit des Befehles wurde, nicht nur deshalb, angezweifelt und der Sozialdemokrat Richter im Präsidium der Berliner Polizei spöttelte, gar nicht schüchtern, über die Bolsckewikenangst mancher Heerführer. Am 27. März, an einem Sonnabend. Zuiall oder Absicht? Der oder diean diesem Tage Verhaftete fiel also in das verdächtige Gewimmel der „ohne ausreichenden Paß festgenommenen Ostiuden“. Der Seecktbefehl erlaubte; jeden ohne zulänglichen Ausweis gefundenen Fremdling zu verhaften. Schön und bequem: damit aber die „Judetipresse" nicht vor Angst knurrig wurde, mußte man ihr aucli ein Bündel waschechter, bolschewistisch duftender Christen vor den Kneiier halten. Ein paar echte Russen. Renommierbalten, darunter ein leibhaftiger Graf aus dem ndrdwestlichen Tiergarten: durfte da Einer noch von schnöder Antisemiteiei reden? Um dieselbe Morgenstunde wurden die von Ostiuden bewohnten Straßen durch Wehrmannschaft abgesperrt und aus Wohnungen und flausiluren die Menschen herausgeholt. „Wie von rohen Treibern das liebe Vieh“: sagte mir Einer, ders sah. Wer aus der Synagoge kam oder nüt jüdischer Fassade des Weges schritt, wurde mitgetrieben. Auch ein Rabbi aus der Grenadiergemeinde. „Keinen Ausweis?“ Sonnabend. „Also mit.“ Mehr als tausend Menschen wurden „der Sammelstelle zugeführt“. Die war der Hof der Alexandrakaserne in der Miinzstraße. Da. zwischen „bimsenden“, dann spielenden, nachmittags der Regimentskapelle lauschenden Söldnern, pferchte sichs. Die aus Versehen aufgegriffenen Reichsbürger, auch viele Fremdlinge, die zugänglichen Ausweis bei sich trugen, zusammen über 700. mußten nach langem, durch wüste Schimpfreden der Söldner gewürzten Warten entlassen weiden. Die Anderen. 280 Juden und ungeiähr 20 Christen, standen vom frühen Morgen bis in die Dämmerung auf dem Kasernenhof. Männer. Frauen. Kinder. Fast Alle ohne Speise und Trank: so. wie sie nüchtern aus dem Bett gescheucht worden waren. Abends meldeten auch die Demokratenblätter (voran natürlich das „Berliner Tageblatt d. Red.), der Tatkraft weiser Regierer sei gelungen, Berlin von Hunderten bolschewistischer Metzer und ostjüdischer Schieber zu säubern. Die Opfer dieser Tatkraft werden auf Lastautos, ie 60 auf eins, verstaut: von der Miinzstraße. durch grimmig und höhnisch gaffende Haufen, vor den Anhalter Güterbalmhof gerollt: den dort ihrer harrenden Kämpen aus Baltenland übergeben: in einen Personenzug (nicht in Viehwagen: sind wir human?) eingeladen. Nach Wünsdorf bei Zossen. Behagliche Fahrt. In jedem Abteil 5 Gefangene und 5 Soldaten in voller Kriegsrüstung. Bunte Reihe. Die Helden legen ihre Handgranaten, je mindestens vier, auf die Bank, auf die Erde: stoßen mit dem Fuß oder-Gewehrkolben linkwärts. rechtwärts: und nicht nur die verängstigten, totmüden, hungernden, durstenden Jüdchen zittern vor der Minute, wo „eine losgehen werde“. Tröstlich aber schwirrt gute Rede aut. „Na. Ihr dreckige Saubande, haben wir Euch endlich? Verfluchtes Judenpack! Verraten und verkauft habt Ihr Deutschland. An allem seid Ihr schuld. Auch an der Schweinerei, die jetzt im Ruhrgebiet ist. Geht alles von Euch stinkigen Mauschels aus. Jetzt wollt Ihr uns die letzte Brotkrume wegfressen. Höchste Zeit, daß wir der Judenregierung die Sache aus der Hand nehmen.“ Viel rüdere Worte, gröbere Zoten hageln. Schüchternes Einwandgestammel wird verlacht oder niedergeheult. In so reiner, manchmal von Naturböllern durchzuckter, durchwürzter Atmosphäre fließt die Reise munter fort. Fromme beten; eine junge Studentin starrt, allen Geräuschen taub, vor sich hin; eine fast Sechzigjährige hockt, grünlich bleich, zwischen 2 Handgranaten in Gefangenpoleon und die große Armee“, empfing der Dan- ( ziger Jude „Kobluscher“ von dem Kaiser einen Brief, der in deutscher Uebersetzung wie folgt lautet: „Mein Herr! Wie mir mitgeteilt wurde, liefern Sie gut lind billig. Das hat mein Herz erfreut! Wenn Gott mir zum Siege verhilft, so will ich Europa beweisen, wie dankbar sich em Kaiser gegen die Juden, Ihre Stammesgenossen, zeigt. Ich werde Europa Vorschriften machen und die Gefa’hr aufheben, in neue Barbarei zurückzusinken. Hat Ihr Volk die Finsternis des Mittelalters überstanden, so soll dieser Krieg dazu dienen, alle barbarischen Völker in Zivilisierung zu versetzen! Wer könnte wohl glauben, daß es möglich ist, wenn man im Jahre des Heils 1812 noch Abneigung gegen die Juden hat. Was soll der große Kampf der Menschen, der Krieg des Glaubens, welcher die Staaten im Innern zerrütte! Ich habe Mich längst über die Leidenschaften der christlichen Welt durch eigene Anschauungen emporgehoben. Noch viel Blut muß vergossen werden, ehe auch die Juden aller Länder Europas die Sonne der Freiheit schauen. In Meiner Lage muß Ich viele Interessen ausgieichen und Pflichten erfüllen. ‘Hätte ich die Welt regiert, dann wären die Juden weiter. Es ist wahr, Ich liebe Ihre Nation: Seit zwanzig Jahren erblicke Ich Ihre Kauileute an Meiner Seite, auf den Schlachtfeldern Italiens und in den Gefilden Spaniens hat mancher Jude für Frankreichs Größe sein Leben gelassen. Ich billige es, wenn Ihr auch in Preußen nach Rechten strebt. Preußen hat große Pfaffenihacht, das ist schlimm. Ich gebe meine Zustimmung zu den Anstrengungen, die Ihr beginnen wollt. Alles, was in meiner Macht liegt, werde Ich tun, Eure Bestrebungen zu unterstützen. Sind Eure Anstrengungen einstimmig, dann könnt Ihr die Hoffnungvhegen, die Deutschen zur Anerkennung Eurer Rechte zu zwingen. Völker genug sind durch unermeßliche Grausamkeit, die sie an den Juden verübten, nicht ohne Berechtigung zugrunde gegangen. Man hat in die Welt hinausposaunt Ich hätte die Aeußerung getan: „Ke Juden sind die Raubritter unserer Zeit.“ Welch eine schimpfliche Lüge! Mein Gott, was soll Ich in letzter Zeit nicht alles gesagt und geschrieben haben. Jetzt mein Herr, habe ich einige Mitteilungen gemacht, dfe Ihr Herz erfreuen werden. Wahrlich, wie Ich geschrieben habe, so denke Ich! Der Kaiser Frankreichs ist dankbar! Alle Lieferungen schnell nach Kowno. Gehen uns die Gelder aus, so gilt Mein kaiserliches Wort: Ich zahle jede Forderung! Mein Herr, Ich habe die Ehre Napoleon!“ Dieser Briet ist historisch, denn er entstammt einer zuverlässigen Quelle. Graf von Segur hat selbst im Dienste Napoleons gestanden und dessen letzte Feldzüge mitgemacht . Kunst und Literatur Eugen Höflich: Feuer im Osten. E. P. Tal-Verlag, Wien. Hoeflich sah und sieht es kommen, er verkündet den Aufstand, die Empörung und das Aufraffen der Träger der östlichen Weisheit. Halluzinatorisch sieht er den ganzen Himmel des Ostens in Gluten. — Warum kämpfte vor 2000 Jahren das winzige Völkchen der Juden mit solch erbitterter, verzweifelter Ausdauer und Hartnäckigkeit den aussichtslosen Kampi gegen die ungeheure Uebermacht der weltbeherrschenden Römer, bis sie vernichtet zusammenbrachen? Kein Geschichtsforscher weiß dies anders zu begründen als mit dem Widerstand gegen den Geist des Abendlandes. Diese geistig begründete Revolution ging nicht aus von der Aristokratie, nicht von der Kirche, nicht vonden Reichen, einzig vom geistigen Judentum, das dem Abendland keinen Einlaß gewähren wollte. Hoeflich erinnert ir. seinem verbohrten, fanatischen Haß gegen das Abendland, in seiner pathetischen, zur fixen Idee gewordenen, sein ganzes Wesen ausfüllenden Liebe zu Jeruschalajim an jene antiken Sikaräer und Zeloten. Palästina wurde das Erlebnis seiner Seele. Er spricht von ihm mit einer Zärtlichkeit, fanatischer Hingabe und mit einem hoffenden Glauben, wie kein Dichter seit Jehudah Haleri. — „Feuer im Osten“ ist aber auch sittliche Verkündigung, der Enthusiasmus von chiliastischer Hingebung. Das Buch wird wirken, es ist ein gutes Buch. — Kchterisch bedeutet es einen beträchtlichen Fortschritt gegenüber „Der rote Mond“. Diese knappen dichterischen Skizzen scheinen seinem flimmernden, zuweilen aufflackemder. Wesen kongenial zu sein. Einflüsse der Laske-Schüler sind unverkennbar. Manche Stücke zeigen einen bedeutenden Grad der Vollendung. Die Initialen (von Elijahu Rappeport) sind sehr gelungen. Die Ausstattung von geschmackvoller Sorgfalt. Ula Chajon. Im Kunstmuseum „Bezalel“ in Jerusalem wurde während der Pessaclifecertage eine Ausstellung der Arbeiten 4er Schüler und Schülerinnen dieses Instituts veranstaltet. Die Ausstellung bestand hauptsächlich aus Gemälden, Kupferstichen. Elfenbein- und HoCzschnitzereien. Besonders zu erwähnen sind die Zeichnungen von Noben, Karntefli und Eisenberg sowie die der Schiiiennnen Suiamith-Halpern, Lischünski, Litmiinowski! und Rejn. Noben bat in seinen Gemälden biblische Motive verarber.ltet, we z. B. „David, den Kopi Goliaths ,5n der Hand haltend“, „Rebekka und Eteser“, „Moses mtft den zehn Geboten“ usw. Ferner sdncii von ihm zehn Zeichnungen, d.e iiir das Hagadahläed Chad-Gadia bestimmt sind, ausgestellt.