Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitung · 1920-04-23 · 15 (23.4.1920) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
15 (23.4.1920)
Date
1920-04-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2438141-2438777-2438792--6666-2446770
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

8 entity mentions

Seite 2 JÜBISeSfi ZEITUNO < Nr. 15 punkte des öffentlichen Wohls. Jede einzelne dieser Fragen ist eine Wissenschaft für sich, und zahllose Regeln für ihre Behandlung sind bei andern Völkern bereits gefunden. . Das Nationalamt hat durch seine Landesabteilungen Volksheilstäiten für Lungenkranke und unentgeltliche Krankenhäuser für' Geschlechtskranke zu eröffnen, es hat ferner im.Volke' klare und ausreichende Kenntnis von den Forderungen der privaten und öffentlichen Hygiene zu verbreiten und Sonderschulen für zurückgebliebene kranke und gebrechliche Kinder zu gründen. Es hat endlich für eine geeignete Erziehung der zahlreichen Waisen des von aller Welt verlassenen. Volkes zu sorgen. Grundlage für die Arbeit der Abteilungen des „ha-Mawri“, wie das Amt heißen mag. werden die statistischen Zählungen sein, für deren Aufnahme 'ein spezieller klarer Plan auszuarbedteri ist. Bisher besitzen wir fast gar keine jüdische Saritätsstatistik. und das geringe Material für eine Pathologie des jüdischen Volks, das es bereits gibt, danken wir nur dem Zufall. Ohne Zweifel könnte die Organisation für Volksgesundheit auch zy einer wissenschaftlichen Zentrale werden, was für die Fragen der jüdisch-nationalen Gesundheitslehre von großem Wert wäre. Doch alles kann und muß ein Nationalamt für Volksgesundheit übernehmen. Und ein solches Amt muß geschaffen werden, weil kein fremdes — öffentliches oder staatliches — Amt alle diese Aufgaben, die samt und sonders nationales* Gepräge tragen, erfüllen kann. Deshalb machen doch die Juden so wenig Gebrauch von den‘allgemeinen hygienischen Hilfsanstalten. selbst dort wo solche existieren, und in den meisten Ländern der jüdischen Massensiedlung besteht überhaupt keine Organisation für private und öffentliche Hygiene. Außerdem ist der Masse des Volkes die populäre Literatur der übrigen Völker, die der Warnung vor den Infektionskrankheiten und der Erteilung zweckdienlicher Maßregeln dient unzugänglich. Ebenso hat das Volk, auch in den gebildeten Schichten, kaum tn'nen Begriff von richtiger Erziehung und guter Wartung, von .einer Ernährung, die* diesen Namen verdient, und von angemessener Kleidung, und wie Aehren auf verlassenen Feldern wachsen unsere Kinder auf., ohne daß Eltern und Lehrer eine Ahnung von ihren körperlichen und seelischen Leiden und Oualen haben. Diese Lücken in der Kenntnis und Beobachtung der Hygiene in Schule und‘Haus, im Be- , reiche des Einzelnen wie der Öffentlichkeit. hat das nationale Volksgesundheitsamt auszufüllen. Zu diesem Zw'eck zerfällt es in den lokalen Bedürfnissen und Sitten, angepaßte Landeskommissionen. Jede Kommission unterhält, in allen jüdischen Siedlungen Abteilungen. Die Abteilungen umfassen alle jüdischen Aerate. die den VolksmaSSen nützen wollen, sowie alle Nichtfachleute, die einsehen. wie nötig die Rettung des jüdischen Körpers ist. und mit Hilfe der jüdischen Gemeinden oder des Aktionskomitees der Organisation selbst setzen die Abteilungen des ..ha-Mawri“ alle Beschlüsse der Landeskommission und des Zentralamts in die Tat um. Ein besonders wichtiges Kapitel ist die Beteiligung der* Landeskommissionen an der Organisation der großen Wanderung, die wie ein Sturmwind in naher Zukunft einsetzei* wird. Diese gewaltige'Wanderung eines Volkes, dem'es um sein L'eben geht, eines verachteten, ausgeolünderten. verzweifelten, totmüden Volkes, eine Flucht aus der Hölle, erfordert unermeßlich große sanitäre Hilfe, zumal sie sich voraussichtlich jahrelang hinziehen wird. Sie wird bei der Abreise aus dem Lande der Oual. unterwegs und bei der Ankunft in der neuen Heimat erforderlich sein. Denn auch*die zionistischen Maximalsten sind sich dar- . über im klaren, daß die Massenflucht nicht nur , auf Erez Israel, sondern auch auf andere Reiseziele gerichtet sein wird Deshalb müssen die Landeskommissionen für Volksgesundheit an der nationalen Organisation der jüdischen Massenwänderung beteiligt sein und dafür Sorge tragen, daß die Auswanderer vom gesundheitlichen, Gesichtspunkt für die Reise fähig und geeignet sind und von den Ländern, die im Beanständigungsfalle Einwanderer zurückzuschicken pflegen, nicht auf gehalten oder zurückgeschickt werden können. Besonders verantwortimgsreich ist die sanitäre Arbeit unter den Auswanderern1 nach Erez Israel. Hier darf man nicht nur individuelle, rein menschliche Hilfe, hier muß man die' Bedürfnisse der ganzen Nation und die Zukunft Palästinas als gesundes, kräftiges, nationales Heim im Auge ■ haben. In dieser Beziehung wird es schwere, iharte Konflikte geben zwischen den Pflichten des jüdischen Arztesgegenüber dem Jüdischen Individuum und seinen Pfiicliten gegenüber der Gesamt-' heit denn keinesfalls darf wahllos jeder Einwanderer in Palästina das' Schiff verlassen. Die Palästina-Abteilung des Nationalamtes für Volksgesundheit erhält besonders' große Aufgaben und bedarf deshalb besonderer Selbständigkeit — obwohl auch Verbindung mit der Hauptorganisation sehr wichtig ist —. und selbst wenn die, Landeskommission in Palästina nicht ganz den Charakter einer staatlichen Anstalt tragen wird, so hat sie sich doch mit der Volkshygiene in ihrem ganzen Umfang zu befassen und ein weiteres Feld zu bearbeiten als die Kommission im Galuth. Das palästinensische Gesundheitsamt muß den Aufbau der Städte und Kolonien offenem Auges überwachen und -jeden Vorstoß gegen die Forderungen, der Hygiene, und Eugenik verhüten; Zuverlässige Beamte müssen jeden Baumeister und Landwirt bei der Besiedlung des Landes soweit begleiten, als ein öffentliches Interesse in Frage steht, sie müssen sogar dem einzelnen zu Hilfe kommen, ihn über das öffentliche Interesse unterweisen und aufklären, ihm die zweckdienlichste und angemessenste Kieidungs- und Ernährungsweise in ‘den .Tropen klar machen und ihn anieiten. wie er am besten lebt Bericht über die Reichskonferenz 4ler JNF-Kommissäre in Deutschösterreichs. (Schluß.) Nachmittagssitzung. In Osteuropa wird es auch Pflicht der Landeskommissionen sein, für ausreichende medizinische Hilfe in Gestalt von Aerzten. Pflegern , und Schwestern für die jüdischen Kleinstädte zu Jorgen. denn der Mangel an jüdischer Hilfe dieser Art übt hier auf den Gesundheitszustand der Massen keinen guten Einfluß aus. Ferner gehört zu den Aufgaben der Landeskommissionen: die Gründung von Schulen für jüdische Krankenschwestern, die — einmalige oder zyklenweise — Veranstaltung von populären Vorträgen. die Einberufung jüdischer Aerztekonferenzen. die Herausgabe von Fachzeitungen für die Aufgaben der Organisation. Vorsitzender Dr. Leopold Sofer verliest die besonders aus der Provinz zahlreich eingelangten Begriißungs- und Ziistimmungstelegramme und Briefe. Die Debatte wird über die 4 am Vormittage gehaltenen, Referate geschlossen durchgeführt und bringt eine Fülle wohl durchdachter Ausführungen, welche das lebhafte Interesse und die Opferbereitschaft der hierländigen Juden für unseren Vclksschatz klar bekunden. Hier seien zunächst jene Anregungen testgehalten. Veiche entweder angenommen, oder der JNF.-Kommissi,on der Wiener- Zentralstelle zur Erwägung zugewiesen wurden. Delegierter Wolfgang Weisel (Hochschulausschuß) beantragt: 1. Alle jüdischen Vereine, besonders die jüdischen Studenten und Sportvereine, sind zu verpflichten. daß sie bei allen ihren Veranstaltungen zum Eintrittspreis einen mindestens lOprozentigen Zuschlag für den JNF. einheben und ohne Rücksicht auf das Erträgnis der Veranstaltungen, unvermindert abführen. (Angenommen.) _.— 2. Die zionistischen .Vereine sind, im Hinblick auf die hohen Herstellungskosten der JNF.^Marken verpflichtet, ihr Briefpapier und ihre Druck- Porten von der Zentralstelle Wien mit einer Stampiglie zugunsten des JNF. versehen zu lassen. (Angenommen.) Del. Emil Nimhäuser (Hakoah) beantragt. die .Organisation der Sammlungen im. Anschluß an die JNF.-Bezinksstellen allmählich nach Gassensprengeln durch' Einsetzung eigener Vertrauensleute für diese Sprengel auszubauen. (Angenommen.) Del. Walter Grün (IX. Bez.) tritt für eine großzügige Ausgestaltung der Propaganda durch Vorträge durch Fachleuten, durch Veranstaltung . eigener Palästina-Wochen mit JNF.-Ausstellung und Lichtbilder-Vorführung. usw. ein. (Angenommen.) A Eine ganze Reihe von Delegierten macht Vorschläge für die Heranziehung weiterer Kreise für die Propaganda, so insbesonders Frau-Franka Rittermann (I. Bez.) bezüglich der Fra^ie-n, ferner Josef Lanczener (Arbeitsgruppe) und Hans Kan dl (Ivria) bezüglich der Jugend. Die überragende Bedeutung’ der 'Selbstbesteuerung fand in der Debatte -einen, erfreulichen Niederschlag. Del. Schaje Horawitz (II. Bez.) verlangt daß auch in der JNF.-Kommission der Zentralstelle ein eigener Referent für Selbstbesteuerung bestellt werde. Die weitere Anregung aber, jedem freizustellen, daß in seine Selbstb’esteuerung die Gelegenheitsspenden des Vorjahres Einrechnung Enden, wird bekämpft und die Entscheidung . der ’ Zentralstelle überlassen. Ebenso bezüglich der Anregung des Del. Prof. Dr. Ph. Goldberger, alle Zionisten zu verpflichten. daß sie einen Tag im Jahr zu gunsten -des JNF. arbeiten, und der ergänzende Antrag.des Del. Emil Knoll (XIII. Bez.) speziell zu manueller Arbeit zu verpflichten und den Erlös bei Minderbemittelten auf die K 200.— Mindestbeitrag , an Selbstbesteuerung einzurechnen. Charakteristisch für den Stimmungswandel, welcher nur mehr in einer' großzügigen Sammeltätigkeit das' Heil erblickt, war die Tatsache, daß das vorgeschlagene Budget mehrfach Angriffe auslöste. Einerseits wurden die Auslagen. insbesondere für Beamtengehalte, als zu gering befunden, anderseits wurde der Antrag Weisel, statt der -für 1920 vorgeschlagenen 2V: Millionen Kronen ihrer 25 als Einnahme zu prähminieren. ernstlich und erregt diskutiert Man einigte sich schließlich gemäß Antrag Adolf Böhm dahin, die 2'A Millionen nur für den ..normalen Sammelbetrieb“ gelten zu lassen.. und an das Hauptbüro im Haag die Aufforderung zu richten, es möge für den Zeitpunkt, da der Frieäensv ertrag mit der Türkei ratifiziert und Palästina dem jüdischen Volk endgiltig zugespröchen werden wird, eine in der ganzen Welt einheitlich ■drrchzuführende große Finanzaktion vorbereiten. Zu diesen Anträgen und Anregungen; sowie zu den weiter von den Delegierten Israel Perlstein (Keren Kajerheth). Salo G o 1 d b e r g (I. Bez.), Mechei Zipper (XX. . Bez.). Josef Stryier (Hochschulausschiiß). Otto Vogelfänger (Ahawath Zion) und Richard Reining e r (Hechwaer) nahmen -die Sekretäre P o 11 a k. Dr. Zweig und Ing. Nuss bäum Stellung, woraut 'die Abstimmung durchgeführt wurde. Die von der Zentralstelle vorgeschlagenen Thesen gelangten in' folgender Fassung zur Annahme: Lord Byron im Ghetto Von S. Meiseis.. George Gordon Byron, des „tollen Jack“ genialer Sohn, hat in der ganzen Welt, allwo sich empfängliche Menschengeister vor dem göttlichen. Schönheit und Licht spendenden Riesengeiste in weiser Demut ehrerbietig beugt, seinen Namen mit einem Schlage berühmt gemacht. Nur in den Judenvierteln des Ostens schien seine magische Kraft zu versagen: in die Stille des Ghetto vermochte sein wie rasender Sturm einherbrausender Gesang nicht zu dringen. Innerhalb der düstem Ghettomauenj. unter jenen Mensclien. denen Leben und Traum zusammenschmolzen und Dichtung und Wahrheit iiiemanderflossen. erfreute sich Lord Byron keiner besonderen Volkstümlichkeit. Byron zählte im Ghetto nicht zu, jenen berühmten Männern, die man dort gemeinhin als ..Weltgrößen“ bezeichnete. und die man uneingeschränkt verehrte, ohne ihren wahren Wert genau zu kennen. Man vermißte ihn auch in der Schar der Lieblinge, deren Werke einem jeden, der nicht zu ■den Finsterlingen gezählt werden mochte, geläufig waren. Freilich, ganz unbekannt war der Dichtet des Weltscinnerzes auch den aufgeklärten Juden der östlichen Ghetti nicht: aber sein Feuergeist iiefi sie kalt und sein melancholischer Gesang weckte in ihren Herzen keinen Widerhall. Es ist in der Tat seltsam, daß ein Dichter, der wie kein zweiter dem tausendjährigen jüdischen Schmerz seine Harfe, der ewigen jüdischen Wehmut die innigsten, erschütterndsten Lieder weiht. — es ist seltsam, sage ich. daß ein solcher Dichter im Ghetto nur halbverschlossene Türen findet . . . Shakespeare wurde bewundert, Goethe vergöttert, Schiüer feeliebt — nur Byron wurde mit einer geradezu rätselhaften Gleichgültigkeit behandelt. Und doch, jene kamen aus der Fremde und teilten exotische Blumen aus: er aber gab ihnen ihr Altes, ihr Eigenstes in junger, frischer herrlicher Form wieder, er schenkte ihnen einen prächtigen Liederkranz, aus heimischen Saronsrosen gewunden: die Hebrew Melodies. Die „Hebräischen Melodien“ waren auch fast das einzige, was sie von Lord Byron kannten und in ihrem. heiligen Schatz der hebräischen Literatur einverleibten. Sonst wußten sie nicht viel von ihm: sie wußten wenig von seinen Werken, von seinem Leben noch weniger. Viele füllten die Lücken ihres Wissens über den größten englischen Dichter des neunzehnten Jahrhunderts aus den Werken — Goethes. Daß Goethe nur' Lord Byron als Dichter neben sich gelten ließ, wie es in den Gesprächen Goethes mit Eckermann zu lesen ist. daß er ihm in Euphorien ..(im zweiten Teile des Faust)-ein ewiges Denkmal gesetzt, daß er den „Manfred“ ein grandioses Kunstwerk nannte —das war vielen im Ghetto bekannt. Aber daß der junge Lord. Byron eines Morgens erwachte und seinen Namen berühmt fand, um einige Jahre später eines Morgens zu erwachen und seinen Namen in der leicht sich sittlich entrüstenden englischen Gesellschaft berüchtigt zu finden: daß er. der den Judenschmerz nicht allein besungen, sondern auch mitempfunden hatte („alle innern Zuckungen endigen bei mir in Versen“ bekennt Byron), mitteu im Kampfe für die Befreiung der Keileneil im Strahlenglanze unterging — wußten nur wenige Seine Werke wurden wenig gelesen und selbst zu der Zeit, als man bereits Milton ins Hebräische zu übersetzen begann., hat’s keiner der hebräischen Schriftsteller unternommen, eines der Meisterwerke Byrons in das schöne Gewand der heiligen Sprache zu hüllen. Es war, als hätte Byron die Juden im Ghetto mit seinen Hebräischen Melodien so reichbeschenkt. daß sie. demütig bescheiden, auf die weitern Gaben verzichteten. Seit Jehuda Halevy schlummerte dieser Ton m der ZionshaTfe:- Lord Byron hat ihn zu neuem Leben geweckt. Diese Hebräischen Melodien waren echt, jüdisch, hebräisch, und es war nur natürlich, daß sie sich beeilten, sie ins Hebräische, in die Sprache iHaiev.vs, zu übersetzen. In der hebräischen Zeitschrift „Hanescher“ (Jahrgang 1863) finden sich- -die ersten Uebertragungen der Hebräischen Melodien. Vollständig erschienen sind „ie unter dem Titel „Neginoth ebher“ von Mittithiahu Simcha Rabener (Czernowitz 1864) Eine zweite hebräische Uebersetzung verdanken wir dem hebräischen Gelehr-. ten und Dichter Dr. S. Mandelkern: diese ist unter dem Titel „Schire jeschurun“ nebst dem englischen Original erschienen (Leipzig 1890). Auch der größte hebräische Lyriker des vorigen Jahrhunderts. Juda Leib Gordon, hat einige treffliche Uebersclzungen der Hebräischen Melodien geliefert. In neuerer Zeit hat der hebräische Sprachkünstler David Frischmann das Mysterium- „Kain“ in hebräischer Sprache herausgegeben. (Verlag Tuschijah. Warschau 1902.) Die Juden im Ghetto scheinen ob des Dichtejs des Judenschmerzes den Dichter des Weltschmerzes vergessen zu haben. Die Hebrew Melodies gaben ihnen den ganzen Byron.' ihren Byron. Etwas Innigeres. Herrlicheres als diese dreiundzwanzig Gesänge konnte er ihnen nicht bieten. Sie hatten überhaupt im Ghetto die Neigung. den Dichter in einem® einzigen Werke, ja in einem einzigen geflügelterFWort aus'diesem Werk zu verkörpern. Vor vielen Jahren .fragte ich einen alten. Ghettoiuden. ob er Byron kenne. Statt zu antworten sah er mich mit tränenumflorten Augen an und mit einer aus Kinnothsagen erinnernden Stimme begann er zu deklamieren: Die Taube hat ihr Nest, der Fuchs die Kluft. Der Mensch die Heimat Juda nur die Gruft. t

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.