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Jüdische Zeitung · 1920-03-26 · 12 (26.3.1920) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
12 (26.3.1920)
Date
1920-03-26
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 12 was wir waren: ungarische Bürger jüdischen Glaubens, und von diesem Bekenntnis wird uns keine Wühlerei abspenstig machen — ob sie nun von innen oder von außen kommt. Wir wissen, daß die Traditionen des alten Ungarn, die Tradiitonen eines Kossuth, Petöfi, Jokai, Szilagyi, Tisza, nicht aus dem Herzen dieses Volkes vertilgt werden können: wir wissen, daß keine Strömung auf Erden — und mag sie vorübergehend noch so überwältigend auftreten — das Prinzip der bürgerlichen Gleichberechtigung aus dem Herzen dieses Volkes auszurotten vermag. Furchtlos und ruhig blicken wir ungarische Juden der Zukunft entgegen. Die Wolken, die sich über unseren Häuptern zusammengeballt, werden vor den siegreichen Strahlen der Sonne zerflaftern. Ungarn wird auf erstehen, wie es gewesen: als Hort der Freiheit, der Menschenrechte. als Schutzwehr der bürgerlichen Gleichberechtigung, als Verheißung der Gleichheit und Brüderlichkeit aller seiner Söhne! Wir haben den christlichen Block nicht zu fürchten. Man verwechselt ihn im Auslande oft mit dem lärmenden, marktschreierischen Antisemitismus. Er hat aber als politische Partei nichts mit ihm gemein und sein Programm ist gegen die Destruktion. nicht gegen das Judentum gerichtet. •Wenn er von der christlichen Moral spricht, auf ■der das Ungarn der Zukunft aufgebaut werden muß, so können wir ungarische Juden ihm rücktiatlslos beistimmen — ist doch diese Moral eine •Tochter der jüdischen Moral und mit ihr identisch. Wenn er die nationale Richtung als Grundlage unserer Politik aufstellt, so können wir ungarische Juden uns getrost auf diesen Standpunkt stellen, waren wir doch stets nach dieser Richtung orientiert Der einzige Unterschied zwischen dem christlichen Block und uns liegt nur darin, daß der Block auf konservativer, wir auf freisinniger Basis das Heil des ungarischen Vaterlandes suchen, und eben deshalb können wir unentwegt, zuversichtlich auf das Rechtsgefühl dieses Volkes, auf das Rechtsgefühl seines Parlaments bauen.“ Man traut seinen Augen nicht, wenn man dieses Zeitdokument von unserer Assimilantenschande liest Das Martyrium der ungarischen Juden schreit zum Himmel und die ..ungarischen Bürger jüdischen Glaubens“ bringen den Mut auf, dem Auslande gegenüber von „vielfach übertriebenen Berichten über Judenverfolgungen“ zu sprechen, und dies einzig und allein, um den Horthyleuten zu zeigen, was für unentwegte Patrioten sie sind. Ist denn bei diesen Magyaren jüdischen Glaubens alle Menschlichkeit erstorben, daß sie an den furchtbaren Greueltaten, die fortgesetzt an den Juden Ungarns verübt werden, eisigen Herzens vorübergehen können? Ist kein Funke jüdischen Ehrgefühls mehr in ihrem Herzen, daß sie, statt einen Hilferuf an ihre ausländischen Brüder ergehen zu lassen, den widerwärtigen Versuch machen, die Grausamkeiten der Horthy-Banden zu beschönigen? Es ist wahr, diese „Offiziellen“ sind geblieben, was sie waren: ungarische Ueberpatrioten, denen man ihren Patriotismus mit Pogromen belohnt und die trotzdem ihr kriecherisches Wesen nicht verleugnen können. Es ist das Verdienst der jüdischen Delegationen und der gesamten jüdischnationalen Presse, das Ausland mit den Vorgängen im Ungarn Horthys vertraut gemacht zu haben. Die „Offiziellen“ sind nicht das ungarische Judentum: mögen sie weiter tatlos den an ihren Brüdern verübten Verbrechen zuschauen. wenn nur ihr magyarisches Gewissen dabei beruhigt bleibt. Wir aber wollen das Gewissen der europäischen Kulturwelt solange auirufen. bis unseren bedrängten ungarischen Brüdern Erlösung kommt. — e — Brunner Brief März 1920. Unsere Zeit glaubt an Zeichen und Wunder nicht mehr. Das weiß jeder selbstbewußte Gymnasiast. Und doch geschehen auch heute noch Wunder. Wer daran zweifelt, der hätte an dem für die hiesige Kultusgemeinde besonders kritischen 14. März hier sein müssen. Der hätte seine Wunder erlebt. An diesem Tage erwachten nämlich die Optimalen und Gewaltigen der hiesigen Judtenschaft aus ihrem Winterschlafs. Es rafften sich auf Greise, wohlgenährte Männer, denen man das gute Geschäft von den geröteten Antlitzen abliest verließen, so ungern sie es taten, die geliebten Kartenpartien, trotz dies schlechten Wetters trat man den Marsch zum Gemseimdehause an,/ dessen Existenz viele, selbst die. Bodenständigen, kaum kannten, Fiaker ä 400 K (tschecho-slowakischer Währung) pro Tag durchrasten die Straßen und brachten Zögernde herbei: kurz, es war der große Tag der Wahl in den „verstärkten Ausschuß“. Man muß den nötigen Emst bewahren uni sich der großen M-t■ c'ui:-' bewußt werden! Was ha: also dieses Wunder bewirkt? V/ir müssen auf diese Frage antworten, denn, an ein Wunder glaubt ja doch niemand. So erfahre es denn die aufhorchende Mitwelt und teile es mit der Nachwelt Der 14. März 1920 sollte es entscheiden, ob die National-J uden oder ihre Gegner, die Auch-Juden, sie nennen sich jetzt Demokraten (mit dem Demokratismus dieser Fabrikanten und ihrer Trabanten ist es nicht weit und nicht lange her), also sagen wir besser, die alten liberalen Juden, den Sieg davontnagen sollen in der Schlacht, in der es sich um 15 den Ausschuß „verstärkende“ Mandate handelte. Man kann sich das Resultat lebhaft denken. Wann hätte die Geldmacht nicht gesiegt, besonders wenn sie alle ihre Satelliten aufbot? War kann gegen sie amkommen, wenn sie gemäß einem verrosteten Wahlrechte „zur Urne schreitet“ und ihre Mameluken zur Wahl zieht und zerrt? Da kann nur ein Wunder helfen und die geschehen heute nicht mehr. Es sprechen die unbarmherzigen Stimmzettel. Und man kann, wenn man die Macht dazu, hat, „energisch eingreifen“. Man läßt seine Leute bearbeiten, man warnt droht, droht mit dem Untergang des Judentums. wennis nottut Dieses Erwachen des „jüdischen Gedankens“ in den Herzen derer, die den Namen „Jude“ sonst energisch zurückweisen, die mit „nur-deutscher“ Kultur genährt sind, ist wirklich ein- Phänomen an solch einem Wahltage, wenn‘s um die gefährdete Herrschaft geht. Majoritäten lassen sich kleistern, etwa, indem man Leuten, die für 1919 ihrer verfluchten Steuerpflicht nicht nachgekommen sind, trotz unseres berühmten jüdischen „Rachmonus“, das Wahlrecht entzieht. Schwer ist es, Satiren nicht zu schreiben, sagte einst ein Römer. Schwerlich dachte der Mann an die Brünmer demokratischen Juden in unserer tschecho-slowaktschen Republik. Diese jüdischen Republikaner stehen auf diem Standpunkt, daß jeder Steuern zahlen muß — und befände er sich auch in sibirischer Gefangenschaft, aus der er mittlerweile gesund zurückgekehrt ist. Und, wenn der Zerknirschte seine Steuer jetzt, vor der Wahl, nachzahlen will, tes nützt dem Uebeltäter nichts Et hätte früher zahlen sollen und hat es sich jetzt selbst zuzuschreiben. wenn ihm das Wahlrecht versagt wird. So „macht" man Majoritäten und triumphiert über die Besiegten. Das ist der hohe ethische Standpunkt, auf dem jüdisch-deutsche Demokraten stehen. Man hat also etwa 300 Wählern ihr Recht wegeskair.otiert und der Sieg über die lärmenden Nationalen war glorreich errungen. Die können nun ihr „Hatikwah-Lied“ singen; vorläufig sieht es mit der Hoffnung, dm „verstärkten Ausschuß“ zu sitzen, windüg aus. Ob sie sich nicht täuschen, die Sieger von heute, die bei den Gameindewahlen stramm mit ihren antisemitischen Genossen stimmten und dien DeutschradLkalen zu billigen Siegen verhalten. Die .Zukunft wird‘s beweisen und es ist noch nicht aller Tage Abend. Vorerst werden sie sich an der wohlbesetzten Tafel niederlassen, die Harren Tuch-, und Munitionsfabrikanten. Friedlich werden sie Zusammenkommen mit den Ueberläufern aus dem nationalen' Lager. Denn auch solche gibt es unter ihnen, die mit schauspielerischen Gebärden und frömmelndem Getue, mit Einhüllen in den Tallis und anderen heuchlerischen Mittelchen alle zu täuschen vermochten, nur nicht die. welche sie durchschauten. Auer der Ruf nach einem wahrhaft demokratischen Wahlrechte, wie es sich, selbst iür eine Kultusgemeinde in einer freien Republik geziemt, nicht wird verhallen dürfen. Heraus mit dem allgemeinen, geheimen Proportional-Wahlrechte für alle, Männer und Frauen. Merkwürdig, r diese jüdischen Demokraten wollen moderne Menschen sein, vom Judentum wollen sie nichts wissen, die jüdische Schule, Glieder nennen sie ihre Dreimal- Weisen, lehnen sie energisch ab, sie lassen sich nicht ins Mittelalter, ins Ghetto zurückstoßen, diese modernen ttandgranatenverfertiger wollen von einem freisinnigen Wahlrechte nichts wissen. Ich glaube doch, diese jüdischen Analphabeten sollten ins Cheder gehen, vielleicht belehrt sie dort ein Cbederlehrer darüber,. was die Thorah über die Gerechtigkeit schon vor ein paar tausend Jahren verkündete. Wie wohltätig wäre für viele dieser Kulturmenschen ein wenig jüdische Kultur, die sie so gerne Leugnen, weil sie sie nicht kennen. Und diese durch Mumitions- und Tuchfabrikation „wohlhabend“ gewordenen Herren, samt ihren Mitläufern, den Augen verdrehenden, komödienhaft tuenden Ausreißern, werden ihre Ohren nicht verschließen können, wenn ihnen der Schrei hungernder Angestellter entgegenschallt, die nach sehr veralteten „Tarifen“ bezahlt werden, deiner jetzt jeder Schuhmachergehilfe und jedes Maschilnschrevbfräulein in ihren „Kontors“ lachend spottet. So sehen wir denn erwartungsvoll den Beschlüssen der „Verstärkler“ entgegen. Und sollte „Hatikwah“, d. h. meine Herren die ihr es nicht wisset, die Hoffnung des jüdischen Volkes getäuscht werden, dann wird euch der Sturm hinwegblasen, der schon Mächtigere stürzte in dieser Zeit des Umsturzes. „Auch Patroklus mußte sterben und war mehr als Du“. Alle Ueberläufer werden dann nichts nützen. Kein Komödiant wird dann helfen, wenn die Stimme der Wahrheit ertönt Das jüdische Volk, auch in dieser so lange eingeschläferten Gemeinde, erhebt den Ruf nach Gerechtigkeit Es verlangt stürmisch sein Recht und keine Macht der Welt auch „verstärkte Ausschüsse“ nicht, werden es ihm vorzuenthalten vermögen. Ein Jude. Die Hebrälsierungf des Volkes*) Von S. J a b n e e 1 i. Aus dem Hebräischen1 von Arthur Rau. Von verschiedenen Seiten hört man — seit Jahren — vereinzelt und schwach den Ruf zur vollständigen Wiederbelebung unserer Sprache: d. h. zu ihrer Umwandlung zur Redesprache nicht nur in Palästina, sondern auch in der Diaspora. Versuchen wir einmal, die Frage *) Auszug aus einem größeren Aufsatz, der soeben im Heft 1U der Zeitschrift „Der Jude“ erschienen ist. Volksewigkeit Als Nathan Birnbaum sein „Gottes Volk“ und die „Diwrc-Haolim“ in die Welt rief, tönte als Widerhall der DurchschmiitsgewüTKkrämer bedauernd-verwundertes „Merkwürdiger Fall!”. Als der Spießbürger im gleichen Tonfall des „besseren Menschen“ fragte: „Können Sie mir erklären, wieso der Dr. Birnbaum gläubig werden konnte?“, blieb nichts übrig als ihm zu antworten: „Wenn man sich die Nichtgläubigen ans'eht, begreift man es!“ Wichtiger war — nebst eigener Stellung — das horchen auf die Stimmen der Massen; denn dieser „nierkwürd'ge Fall“ eines einzelnen, als welcher er von den Klugen aufgefaßt wird, ist' keine bloß literarische Angelegenheit irgend eines Beliebigen, sondern ein Ruf zui Volkserhaltung. So lange daher die „Literatur“ sich mit dem „Fall Birnbaum“ befaßte oder so lange die „westlich orientierte“ Orthodoxie hymnisierte, war kein Anlaß gegeben, Wirkungen nachzugahen und die eigene Empfindung zu den Aeußerangen in überdenkende Beziehung zu bringen. Anders jedoch wurde dies, als jüdische Menschen, die in „unmodernster“ Tradition ganz „unliterarisch“ ein wirkliches Leben leben, die nichts anderes sind als jüdische Menschen, auf Birnbaums Ruf hingewiesen, mit rückhaltlosem Bejahen anworteten. cs auch taten, als sie gefunden hatten, daß-Birnba-u-r ' ziel cm, vor allem in seiner Lehre von der tätigen Erarbeitung der Messiaszeit, die jüdische Lehre in eine verendlicht reale Balm weise, welche nicht völlig der unendlichen Gottgegebenheit desWcges zum Messias entspricht. Dieses beharrende Bejahen trotz der Bedenken aus dem jüdischen Glaubensinüri-■. gab zu erwägen, daß Birnbaums Ruf zur unbedingten Gotteinstellung in die Seele des Volkes den dem Volke immanent im. volmenden Trieb seiner Seibsterhaltung entsprechen muß, daher instinktiv bejaht wird. Denn die Genugtuung darüber, daß ein „Abtrünniger“ heimgefunden hat, die ja gewiß auch mitspielt, würde bei keinem Volljuden, dessen menschliche Qualitäten halbwegs normal sind, dazu ausreichen, des wiedergefundenen Sohnes sich zu freuen, wenn er, der vordem Abtrünnige, nun neue Fonmen der Gesetzeserfüllung lehren will. Tatsächlich sind aucli Birnbaums Ideen aus dem Triebe der Volkserhaltung geboren, einem Triebe (und das unterscheidet sie von allem Kulturgetue), der vom Volk ausgeht, nicht vom Ich. Das muß gegenüber allen Stimmen, weiche den „Fall“ als sonderbare Einzelerscheinung ansehen — etwa wie den „Fall“ Moliere — festgehalten werden. Birnbaums Erkenntnis hat nicht die Schlußkette: „Ich bin gottgläubig geworden und fühle, daß das Volk nur erhalten werden kann in der Stärkung seiner Giaubenskraft.“ Sein Weg ist: „Das Volk hat sich als Volk erhalten durch seine Lehre; es wird sich auch weiter nur so erhalten; so muß jeder in der Seele die Lehre auinelinien: ich habe sie als göttlich erkannt; und bekomm Gott für mein Volk.“ Daß die Erkenntnis Birnbaums solchermaßen vorschritt, wird ohneweiters klar, wenn man seine jüngst erschienenen gesammelten Essays') der letzten Jahre aufmerksam liest. Er selbst stellt im Vorwort seine „große Wende“ in den Ausgangspunkt. Doch das ist die seelische Umwandlung, welche es ihm ermöglichte, die letzte Konsequenz zu ziehen. Die g edankliche Grundlage jedoch und die große Beziehung, weiche Birnbaums seelischer „Wende“ ihre bev e: -ncle Kraft gab, ist das Volk. Es ist daher viritieinemde Kurzsichtigkeit, von einem „Fall Birnbaum" zu sprechen, statt von einem „Fall Israels“. Der besteht darin, daß das Volk in seiner Gesamtheit immer und über.’!! seine gettgegebene *) Dr. Nathan “Birnbaum: „Um die Ewigkeit. Jüdische Essays. Welt-Verlag, Berlin. Sendung bewahrt, und alle Elemente, welche dem Weltbilde des Volkes andersartige Züge einzeichnen wollten, mit ruhiger Sicherheit ausgeschiieden bat. Das Volk hat sich selbst erhalten. Diese Erkenntnis sprechen Birnbaums Essays über Ost- und Westjudentum aus, ebenso wie die über die Juden und d'ieAesthetik und die Juden und den Rationalismus. Auch wenn Birnbaum in einem Aufsatz „Können Juden Dichter sein?“ gegen Julius Babs bekanntes Gerede von dem dichterischen Grenzfall des jüdischen Geistes polemisiert und dabei Babs Auffassung von der Kunst „als einer einfachen Sinnenattacke auf die Natur“ charakterisiert, ist eigentlich das in Worten ausgedrückt, was das Volk gelassen tut: Die Abscheidung von allen Wesen, das der gottgebundenen Welt des Juden widerstreitet. Dieses Beharren, das Birnbaum, wie so vieles, früher erkannt hat als andere, die noch vergnügt im Schaffen einer neuen Kultur plätschern, hat er nun in seinem Geiste zu einer das Volk auch künftighin erhaltenden seelischen Energie ausgeweitet und sozusagen für die kommenden Geschlechter als richtunggebend bezeichnet. Nun ist aber die große Frage: Ist diese Sendung Israels in ihrer heutigen Formung für ewige Zeiten gesichert? Birnbaum antwortet aus dem Glauben mit „Ja“. Es ist jedoch zu erwägen, daß diese seelische Erstellung des Volkes bisher eigentlich vorwiegend Abwehnormen inmitten einer andersartigen Umwelt gezeitigt hat Ob dies für eine Volkserhaltung ausreicht, ist noch fraglich. Erweist es sich doch, daß die erste Erscheinung, welche in der Masse eine Umformung ihres seelischen Inhaltes hervorbringen wollte, die osteuropäische H a s k a 1 a, von der Masse nicht ganz ohneweiters als seelenfremd abgeschieden wurde. Birnbaum "'"ist der Haskala die gleiche Rolle zu wie der westjüdischen Aufklärung und stellt ihren Effekt so dar, als wäre sie dank den s As

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