Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 14 (1920)
- Issue
- 11 (19.3.1920)
- Date
- 1920-03-19
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JOBBUIB 2ETTÜNQ' Seite 5 Nr. 11 sich für Handarbeit nicht weniger eignet als der Mann aius dem Volke, vielleicht sogar besser als er, aber nur w einnem das w Hl. Wird er aber wollen? Wir möchten nicht mißverstanden werden. Es handelt sich Mer nicht um die Güte der jüdisohen Arbeit, um Streiks, um Forderungen, um Beziehungen zwischen Arbeiter und Bauern usw. Die Frage ist viel umfassender: Werden die Leute überhaupt geneigt sedn. sich der Handarbeit hinzugeben? Aus Gesprächen mit den Einwanderern bekommt man häufig den Eindruck, als ob bei vielten in Rußland der Palästinatraum mit anderen Träumen verwoben ist, mit Träumen vom bequemen Leben, von wohleijigerichteten Häusern (wie in Tel-Awiw), von Politäkmachen usw. Wir aber, die Mer leben, sehen ein, daß in 999 Fällen von 1000 keiner von diesen Träumen sich verwirklichen kann, denn eine richtige Kolonisation im großen Maßstab wird nicht durch bequemes Leben, sondern durch Pioniere verwirklicht, die in Zelten und auf Matten schlafen. Was aber Politikmacherei1. Einfluß und Wirkung betrifft, so sind sie nicht viel wert in einer Siedlung, die ganz aus „Führern“ besteht. Das soll man in den Zentren der kommenden Emigration begreifen. An allen Ausgangshäfen des Schwarzen und Aegäischen Meeres, sowie an den Eingangshäfen Jaffa, Haifa und Alexandrien sollte man große Schilder aufstellen mit einer Riesenschrift: Palästina dem gemeinen Volke! Wenn wir nicht dien Miann aus dem Volke wieder erstehen lassen, so wird unser Werk nicht gelingen. Und wiederum betonen wir. daß es sich nicht um den Bildungsgrad handelt, sondern um die Psychologie. Es ist nicht so. daß ein Schuster kommen darf und ein Studierender nicht kommen darf. Auch der Studierende und der Künstler und der Journalist, jeder hat zwei Hände, und sie alle sind willkommen — vorausgesetzt, daß sie dias eine begreifen werden, daß in Palästina nur für tausend Philosophen Platz ist und nicht für einen mehr. Die anderen, wenn sie leben und bauen wollen, bedürfen nicht so sehr des Intellekts als vor allem der Hände. Vielleicht ist unsere Formel rücksichtslos!, sie ist aber eine Wahrheit und wehe uns, wenn wir nicht diese Wahrheit an die Spitze all unserer Propaganda setzen. „Vom Bauen und Wohnen im neuen Palästina“ betitelt sich! eine Schrift von Alexander Levy mit einem Vorwort von Professor Dr. Otto Warburg und Anhang von Ernst Herrmaran—Haifa1. Diese Schrift gibt an Hand des Arbeitsprogrammies der Palästina-Baugesellschaft ein klar umrissenes Bild der baulichen Aufgaben, welche dem Techniker, sowohl wie dem Einwanderer, für die nächsten Jahre gestellt sein werden. Zum ersten Male wird das Problem dler Bestad- Iimg eines in wärmeren Breiten gelegenen Landes von den modernsten Gesichtspunkten atus beurteilt. Vom Material ausgehend, werden die zweckmäßigsten Banweisen, mit Rücksicht auf die klimatischen Verhältnisse in Wort und Bild vorgeführt und vom ersten Provisorium des Einwanderers Ws zur geschlossenen Wohnkolönie der späteren Zeit, alle Wohntypen in ernster gediegener Arbeit vorgeführt. Es wird das Taylor- System in bezug auf Arbeitsteilung angeregt und auf die Geländeaufschiießumg nach Professor Behrens Wngewtitesen1, sowie die Typisierung und Normalisierung der Grundrisse, wie dter einzelnen Bauteile empfohlen. In ‘jedem Belange wenden eine Fülle von Anregungen in knapper Form gegeben. Den Abschluß bildet ein instruktiver Bericht Hermanns über die baulichen Zustände der jüdischen Siedlungen in Palästina aus der letzten Zeit. Vorbereitung der Judenwanderung Errichtung eines Emigrantenbüros In Triest und Immigrationszentrale in Jaffa. Mehr als zwei Jahre sind seit der Deklaration Balfoürs. mehr als ein Jahr ist seit Kriegsende verstrichen, aber die große Judenwanderung nach Palästina ist bisher ausgeblieben, da sie auf viele Hindernisse, vor allem auf das grundsätzliche Immigrationsverbot der englischen Militärbehörden, die Palästina verwalten, stößt. Wenn wir auch mit dieser Sachlage nicht zufrieden sein können, so müssen wir doch anderseits in Betracht ziehen, daß diese unfreiwillige Stagnation nicht ganz zum Schaden des Aufbauwerkes in Palästina ausschlägt. Die schmerzliche Zeit des Wartens nämlich wurde vielfach zur Vorbereitung der Einwanderung benützt, ohne welche wohl die ganze Bewegung zu einer Katastrophe führen könnte. So hat das ZcntraMalästinamt in London die Errichtung von Immigrationsämtern vorbereitet, und zwar an den Hauptpunkten. in denen sich die jüdische Wanderung voraussichtlich konzentrieren wird. Ein solches Immigrationsamt ist natürlich auch für Wien, das zufolge seiner geographischen Lage und wegen seiner historischen Bedeutung für die Judenwanderung eine ganz besondere Stellung 'einnimmt, in bestimmte Aussicht genommen worden. Das Palästinaamt in Wien ist Web ei ausersehen. sich zu einem solchen Emigrationsamt auszugestalten und hat bereits die derzeit Mezu nötigen Vorarbeiten getroffen. Hier wurden die Auswandernden in Evidenz genommen (deren bisherige Zahl beläuft sich auf zirka 12.000) und es wurde ihnen die für ihr künftiges Leben in Palästina zweckdienlichen Informationen und Belehrungen erteilt. Den sofort Auswanderungsbereuen, für welche nach den von London erteilten Weisungen die Voraussetzungen mr Einreise nach Palästina -zutreffen. wurde die erforderliche Einreisebewilligung bei den britischen Behörden verschafft. Wie bereits wiederholt bekanntgegeben. darf die Bewilligung in kurzem Wege derzeit nur für Palästinaheimkehrer erteilt werden. Es dürfte jedoch in nächster Zeit eine Aenderung eintreten. so daß die Möglichkeit für eine ausgedehntere Einwanderung gegeben sein wird. Zur technischen Durchführung der Auswanderung hat das Palästinaamt Wien schon im Mai 1919 die „Jüdisch-palästinensische Reise- und Transportgesellschaft W i e n" ins Leben gerufen, welche die Beförderung von Personen und Gütern zu bewerkstelligen hat. Diese hat eine ganze Reihe von Geschäftsstellen. wie in Triest, Lodz, Berlin usw. eingerichtet und1 die Schaffung weiterer neuerdings in Aussicht genommen. Nunmehr wurde im Hinblick auf die erwartete Emigration größeren Stils über Anregung des Wiener Palästinaamtes von der Londoner Zentrale ein Emigrations- bzw. Hafenbüro in Triest, als dem gegenwärtig für die europäischen Emigranten am meisten in Betracht kommenden Auswanderungshafen, eingesetzt. Im Einvernehmen mit dem Wiener Palästinaamt hat dieses insbesondere alle Art von Fürsorgeeinrichtungen für die Emigranten vorzukehren. Ein Auswandererheim ist bereits dort entstanden. Neuerdings wird1 die Errichtung einer Immigrationszentrale mit dem Hauotsitz in Jaffa und Zweigstellen in Jerusalem. Haifa. Tlberias, Saffed und Beirut gemeldet. Die Aufgabe dieser Stelle ist es. im Zusamenwirken mit allen Emigrationsämtern die Einwanderung in Palästina selbst zu regeln, für eine geordnete Landung in den palästinensischen Häfen zu sorgen, den Landenden Unterkunft und womöglich auch sofortige Arbeitsgelegenheit zu verschaffen, kurz dten gesamten Einwandererstrom in geordnete Bahnen zu lenken. Die neue Imniigrationszentrale erläßt nunmehr wichtige Weisungen an die Auswandernden. Sie warnt dringendst vor der Mitnahme von in Palästina wertlosem russischen und anderen Papiergeld, da dort nur Pfundnoten oder Anweisungen auf englisches oder ägyptisches Geld verwertbar sind: ferner erscheint es sehr geboten, alle Art Möbelstücke. Hausgerät, wie überhaupt Industrieerzeugnisse mitzuführen, da deren Ankauf in Palästina zufolge der gegenwärtig dort geltenden Preise sehr teuer, oft auf das Mehrfache der Preise im Auswanderungsorte zu stehen kommt Die Reisenden mögen daher ihre Habseligkeiten, sofern sie den Transport zulassen, nicht verschleudern. da diese Gegenstände den Einwanderern in Erez Israel sehr gpt zustatten kommen. Es wird weiter augekündigt, daß Scheine zur Ausgabe gelangen werden. . die auf dem Handgepäcke der Passagiere angebracht und Zollrevisionen wesentlich erleichtern sollen. D6e größeren Möbelstücke (Bagage) werden in eigens hiezu in den Landungshäfen errichteten Magazinen aufbewahrt werden könneTn,^w ... \ . Die ifidischen Arbeitsämter in Deutschland Die ostjüdische Einwanderung in Deutschland ist eine jüdische und eine deutsche Angelegenheit. Eine deutsche insofern als es dem geschwächten deutschen Wirtschaftsorganismus schwer fällt, einen Zuwachs von Menschen aufzunehmen, die sich ihm nicht in produktiver Arbeit einfügen; ein jüdischer neben allen selbstverständlichen Regungen des Mitleids und der Hilfsbereitschaft insofern, als es im dringende» jüdischen Interesse liegt, möglichst viele der Flüchtlinge von der schon über Gebühr in Anspruch genommenen Wohltätigkeit der einzelnen oder der Gemeinden unabhängig und fähig zu machen, sich zum Nutzen auch des Landes, in dem sie leben, ihr Brot zu verdienen. Schließlich ist es all denen, die an dem gesunden sozialen Aufbau unseres Volkes Interesse nehmen, schon lange klar, daß eine weitgehende Berufsumschichtung für uns eine dringende Notwendigkeit ist, und daß jeder jüdische Landmann, jeder Handwerker, jeder Industriearbeiter für den Fortbestand des Judentums und die Sicherung seiner Zukunft unendlich viel mehr bedeutet als zehn Händler. Uebe; die Organisation der Arbeitsämter macht das jüdische Arbeitsamt Berlin besonders in bezug auf die Ostjudenfürsorge folgende Mitteilungen: i „Das jüdische Arbeitsamt hat die Aufgabe, den sich in Deutschland aufhaltenden jüdischen Flüchtlingen (soweit sie imstande sind, zu arbeiten) eine ihnen entsprechende Beschäftigung zu vermitteln. Die eigentliche Fürsorgetätigkeit, wie Versorgung mit Kleidungsstücken, Beköstigung in Volksküchen, Unterbringung m Herbergen und materielle Unterstützung durch Geld ist den bestehenden Fürsorgecurganisationen, den ostiüdischen Vereinen und den jüdischen Gemeinden überlassen. Ein enges Zusammenarbeiten mit allen anderen jüdischen Organisationen ist durchaus erwünscht; die eigentliche Aufgabe des jüdischen Arbeitsamtes bleibt jedoch die Beschaffung von Arbeitsstellen und die Mithilfe bei der Organisation der sozialen Fürsorge. Die Berliner Zentrale und ein Teil der bereits bestehenden Zweigstellen ist den deutschen Arbeitsnachweisen angegliedert, das heißt sie unterstehen den in jeder Provinz befindlichen deutschen Zentralauskunftsstellen und erhalten! von diesen regelmäßig eine L:Übersicht über den Arbeitsmarkt. Das Berliner Amt ist durch Verfügung aes Obiri iäsidenten als gemeinnütziger Arbeitsnachweis anerkannt und hat behördlichen Charakter. Die Organisation ist folgendermaßen: Jeder sich meldende Arbeitslose wird eingetragen. Kann der Arbeitsuchende nicht sofort eine Arbeit nachgawiesen bekommen; so erhält er eine Meldekarte. Hat er Arbeit bekommen, so wir4 ihm die Meldekarte abgenommen, ein entsprechender Vermerk darauf gemacht uaidi im Arbeitsamt aufgehoben. Meldet er sich später wiederum, so erhält er seine alte Meldekarte zurück. Jeder Arbeiter, der vom jüdischen Arbeitsamt an eine Arbeitsstelle, respektive an einen andern Arbeitsnachweis überwiesen wird, erhält eine Karte, die ausgefüllt, das heißt mit Vermerken versehen; ob eingestellt, wo eingestellt und ob weitere Zuweisung von Arbeitern erwünscht ist, an das jüdische Arbeitsamt zurückgesandt werden muß. Mit jüdischen Handwerksmeistern sind Abkommen zu treffen, um die Bewerber einer Fachprüfung zu unterziehen. Das Schwierigste ist naturgemäß das Ausfindigmachen geeigneter Arbeitsstellen. Ersten» ist das Hand-in-Hand-Arbeiten mit den behördlichen Ortearbeitsnachweisen, besonders ttt kleineren Provinzorten, zu erstreben. Aua Zeitungsannonzen, besonders aus Fachzeitschriften (Uhrmacherzeitimgi, Goldjarb'elterzeitimg, Kürschnerzeitung) sind sehr häufig Stellen zu ersehen. Ferner sind Vertrauensleute und Freunde des Arbeitsamtes zu veranlassen, sich an ihren Orten um Stellen für ostjüdische Arbeiter zu bemühen. Hiedurch ist es häufig möglich, ungelernte Arbeiter als Packer, Hausdiener. Fabriksarbeite® usw. unterzubringen. Den unbemittelten Leuten wird in Berlin da» Reisegeld zur Arbeitsstelle von der Durchreisekommission der jüdischen Gemeinde als Darlehen gegeben. Jedet Arbeiter hat einen Verpflichtungs- Schein zu unterschreiben, in dem er sich verpflichtet, das ihm geliehene Reisegeld von seinem Lohn in einer bestimmten Zeit zurückzuzahlen und daß er einverstanden ist, daß ihm gegebenenfalls der Arbeitgeber nach und nach den Betrag vom Lohn abzieht. Die Arbeiter dürfert nicht da» Gefühl haben, Almosenempfänger zu sein, es muß» mit allen Mitteln die Rückzahlung des Reisegeldes veranlaßt werden. Vertrauensleute an den Orte» der Arbeitsstelle haben diese Arbeit zu unterstützen. , Es Ist mm notwendig, sich weiter um dten Verbleib der untergebrachten Arbeiter zu kümmern. Es ist wichtig, zu erfahren, wie lange im Durchschnitt die Leute auf ihren Arbeitsstellen aushalten und wie die Arbeitgeber mit ihren) Leistungen zufrieden sind. Je besser sich die ersten Arbeiter auf ihren Arbeitsstellen bewähren, desto leichter ist naturgemäß die weitere Vermittlung.“ Soweit die Mitteilungen des Arbeitsamtes. Hiiezu bemerkt das Blatt „Jüdische Echo“: Alle» Organisieren, alles Vermitteln ist nutzlos* wen» nicht zugleich eine geistige Arbeit geleistet wird, die eine Erstarkung des Willens zu produktiver Tätigkeit in weiten Kreisen unseres Volkes zur Folge hat. Eine derartige Einwirkung auf dre ältere Generation dürfte nicht möglich sehr. So müßte» sich alle Bemühungen in dieser Richtung auf di» Jugend erstrecken. Die Gründung ostjüdischer Jugendorganisationen, die Erziehung schon der Knaben und Mädchen in einem anderen Geiste als dem des tötlichen Materialismus unserer Zeit ist die beste Vorbereitung für eine ersprießlich» Tätigkeit der Arbeitsämter. Spredisaal Zur „Krisis im Blau-Weiß“ Von Prof. Dr. Wilhelm St eia (Schluß.) Heute dürfte wohl kaum mehr eine Beweisführung darüber nötig sein, daß ein dauerhaftes und Erfolg versprechendes Erziehungswesen des jüdischen Westens nur auf der Grundlage eines hebräischen Schuhverkes aufgebaut werden kann. Wir besitzen in Wien an dem jüdischen Realgymnasium einen verheißungsvollen Anfang eines solchen Werkes. Aber man wird sich wohl auch darüber einigen müssen, daß nicht in der Vermittlung jüdischer Kulturwerke allein der Wert und Sinn des Schulwesens gelegen ist. sondern daß die Schule vor allem imstande ist. im Kinde jenes Gefühl des selbstverständlichen Eingestelltseins in die jüdische Gemeinschaft zu erzeugen. das uns, den Produkten der atomisierten westindischen Gesellschaft, fast völlig abgeht. Es muß das eine Selbstverständlichkeit sein, die ein Schwanken und Wählen zwischen Judentum und anderem Volkstum erst gar nicht auikommen läßt. Und daß die Aktivität der Menschen, die durch die jüdische Schule gegangen sind, in der Richtung der zionistischen Idee gelegen sein wird, muß uns unser unerschütterlicher Glaube an die Richtigkeit eben dieser Idee gewährleisten: aber ia nur keine Erziehung zur Partei hin. sie könnte leicht das Gegenteil erreichen, wie wir an den Kindern der zionistischen Führer — nicht nur der westjüdischen — leider allzu oft erfahren haben. Darum muß dem Ausbau der jüdischen Schule insoweit hohe Aufmerksamkeit gewidmet werden, als man neben dem Zusammensein der Scliüler beim Unterricht auch ein ungezwungenes Gemeinschaftsleben außer der Schule herbeizuführen sucht: die Ideen Wynekens werden wohl in ihrer Anwendbarkeit auf diesen besondere» Fall zu prüfen sein. Der Gedanke des Gemeinschaftslebens macht aber auch den „Blau-Weiß“ für die Lösung des Erziehungsnroblems ungeheuer wertvoll, da wir in absehbarer Zeit nicht zn einem die gesamte Jugend umfassenden Schulwerk komm-\: werden: schon die Lehr er frage bietet vorderhand unübersteigliche Schwierigkeiten und sie ist bei der Frrichtung von Kindergärten und Volksschulen bei w>'! komplizierter als bei Mittelschulen. Und doen stehen wir augenblicklich vor der folgenschweren Entscheidung, ob wir auch In Zukunft, d. i. vom Augeubllck der Besiedlung