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Jüdische Zeitung · 1920-03-19 · 11 (19.3.1920) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
11 (19.3.1920)
Date
1920-03-19
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seife 6 JÜDISCHE ZOTUHB Nr. 11 Palästinas an. eine Organisation von Parteizugehörigen. -die die Mitgliedschaft zu einem Verein miteinander verbindet, bleiben werden oder ob ■wir wieder zu einer lebensvollen' Gemeinschaft zusammenwachsen werden, vielmehr ob die Komplexe von Gefühlen und Empfindungen, die uns jüdische Menschen Zusammenhalten und zusammenführen. wieder zur freien Wirksamkeit entbunden werden, nachdem sie solange rettungslos verschüttet schienen. Gesellschaft von Menschen, die nur von außen aneinander herankönnen oder Gemeinschaft von Menschen, die sich von innen heraus eins wissen, das scheint mir die Schicksalsfrage. die über Sein oder Nichtsein der Westjuden und eigentlich auch schon eines starken Teiles der Ostjuden entscheiden wird. ln jener selbstverständlichen und doch unbewußten Treffsicherheit die der Jugend ewig eigen sein wird, hat der „Bl an-Weiß“ diese Frage zu lösen gewagt. Er stellte der unfruchtbaren. bloß intellektuellen Tätigkeit der früheren Jugendorganisationen das den jüdischen Jugendlichen möglichst ganz umfassende Miteinanderleben gegenüber. Freilich wurde dabei das Wandern, wie es die „Wandervogel I“- Bewegung gepflegt hatte, allzusehr in den Mittelpunkt gerückt. Man vergaß ganz, daß der „Wandervogel“ unter ganz anderen Voraussetzungen wandere als der „Blau-Weiß“. Beim jüdischen Jugend wandern fehlte von Anfang an das innige Verwurzeltsein mit dem Boden, das die deutsche Jugend schon in den konkreten, etwa den persönlichen verwandschaftlichen Beziehungen zu den Bauern gleichen Blutes besaß. Das Sicheinfühlen In die deutsche Landschaft und das Singen konnte wicht immer über diesen Mangel hinwegtäuschen. Es muß eben neben dem Wandern noch ein innigeres Verhältnis zum Boden treten, wie .es durch Garten- und Ackerbau, wenn auch im engen Rahmen, erzielt werden könnte: der Schrebergarten, den sich mancher Bund schon zugelegt hatte, müßte eine zentralere Bedeutung 'im Leben des Wanderers erhalten. Und das Land heim darf nicht ein verschämter Herzenswunsch bleiben. sondern muß einen notwendigen Bestandteil des Wandererdaseins bilden. Das gilt für den Sommer: im Winter mag 'eine vielseitige Handfertigkeit vom Zeichnen und Modellieren bis zu Tischler- und Buchbinderarbeiten an die Stelle, des Gartenbaues treten. Die Vorzüge einer solchen Betätigung des Wanderers lassen sich rasch überschauen. Schon der rein erzieherische Wert der für das jüdische Kind in der manuellen Arbeit gelegen ist: die Notwendigkeit Dinge der Wirklichkeit mit den Sinnen und nicht mit dem Verstände erfassen zu müssen: ferner die Ehrfurcht vor dem Kleinen Und scheinbar Bedeutungslosen u. a. Und ist der Einblick in die Bedeutsamkeit der manuellen Tätigkeit in Werkstatt und Garten, ist die Beseligung des eigenen Schaffens auch nur abzuschätzen? Aber aus alledem wird eben jenes Grundgefühl »geweckt ^<wei>den-ykQimeLn.-- .welchesfür die wirtschaftliche und soziale Umschichtung des Galuthiudentums bei weitem fruchtbarer sein wird als alle Propaganda und Vorstellungen, die an der Lebensauffassung des bereits heraneew'acbsenen fast immer wirkungslos aborallen^.werden. Es stellt sich ja eine ganz neue Wertung des Lebens und seiner Güter ein. Solche junge Menschen werden einen völlig andern Typus Mensch darstellcn. als der, welcher unsere heutige Wirklichkeit beherrscht: er wird den Kapitalismus und seine Greuel nicht bloß für ein ökonomisches System der Besitzverteilung halten, sondern leicht dazu geführt werden können, ihn als ein LebensunJ Kuitursystem anzusehen, das bekämoit werden muß. weil es das wahrhaft Menschliche verzerrt und verunreinigt Ob man einer solchen Form des jugendlichen Gemeinschaftswesens den Namen eines Wanderbundes geben will oder nicht, ändert keineswegs das Wesen der Sache. Aber in einer Hinsicht ist in der Vergangenheit besonders gesündigt worden, nämlich in der Heranbildung der Führer. Mag man über den Bildungswert toten Tatsachenwissens immerhin die Achseln zucken, dem Führer und Lehrer tut Wissen unbedingt not: mehr noch, er muß aus dem Vollen schöpfen können. Da er aber im -Augenblick gerade diese unerläßliche Vorbedingung nicht erfüllt dann nützen alle Arbeitspläne für Heim- und Zugsabende nichts. Kenntnisse auf jüdischem Gebiet Hebräisch. Geschichte und Palästinakunde in erster Linie, doch auch Naturkunde. Handfertigkeitslehre usw. müssen die Führer erwerben. Und noch eines: auch den Grundproblemen der Gegenwart seien es philosophische, soziologische oder .volkswirtschaftliche darf der Führer nicht hilflos gegen überstellen, um dann von jeder neu auftauchenden Weile fortgetragen zu werden. Im Gegenteil, die Elemente zum Aufbau einer Lebens- und Weltanschauung können nicht früh genug geboten werden, sobald nur das nötige Verständnis, d. ’h. das Bedürfnis nach Gewinnung eines organischen Wirklichkeitsbildes aufgewacht ist. Daß Menschen, die aus einer derartigen „Jugendbewegung“ herauswachsen, ein ganz anderes Verhältnis zu Palästina gewinnen werden, als man es nur allzu oft vorfindet ist wohl leicht anzuvrehmen: nicht mehr diese pflichtschuldige Extasc. sondern ein Ahnen der tiefen Tragik des jüdischen Menschen und der ernste Wille, diese Trag'k zu überwinden, weil es Menschen sind, die auch die sittliche Kraft haben, ihre Sehnsucht, ihren Wirtschaftlichkeitsdrang zu eriüllen. Für den Zusammenbruch des „Blau-Weiß“ im gegenwärtigen Zeitpunkt wird man natürlich in erster Linie den Krieg verantwortlich machen müssen: er hat die Kontinuität rauh zerrissen, immer neue Führer ins Feld liinausgeschickt und den Zuriickkommenäen die zu jeder Tätigkeitin der Jugend nötige Elastizität und Einfühlungskraft geraubt Aber daß hier nicht die einzige Ursache - zu suchen ist. beweist das Versagen der Führerin- IK.U. Einer Aussprache über notwendige Aenderungen an der Idee, sollen die vorliegenden Ausführungen den Weg bahnen, zumindest möchten sie den Sinn für die Bedeutsamkeit und den Ernst des Jugendproblems wecken: Die Pflicht der jüdischen Frau Wir erhalten folgende Zuschrift: Das jüdische Volk steht jetzt vor einem entscheidenden Wendepunkt seiner!an-:en Galutligeschichte. deren bitterböse Tragik jetzt fast den höchsten Grad erreicht hat Die 2000jährige. heiße Sehnsucht nach dem Lande unserer Väter reift ihrer Erfüllung entgegen. Erez-Israel wird unser sein und große jüdische Massen harren mit Ungeduld des Momentes, wo sie die Möglichkeit haben werden, nach Palästina zu gehen und dort mitzuhelfen und mitzutun am Ausbau unseres Gemeinwesens. an der Aufrichtung der alten, aber sich verjüngenden jüdischen Gemeinschaft auf wahrhaft jüdischen und sozial-gesunder Grundlagen. Aber auch überall .in den Ländern der Diaspora sind die Juden nicht länger gewillt, ein Soielball in fremden Händen, ein willenloses Objekt der Laune und Willkür anderer zu sein: vielmehr gehen sie daran, auch hier als Volk ihr eigenes Schicksal zu bestimmen und ihr Recht zu fordern und durchzusetzen. Kurz, das jüdische Volk, welches bis jetzt, wie ein jüdischer Gelehrte sagte, „trotzend den 'Gesetzen der Natur und Völkergeschichte“ lebte, will endlich auch ein normales Leben anfangen, ein Leben» das Lebens wert ist. Nun gilt es alle Kräfte zusammenzuraffen und mit Aufwand der zähesten Geduld und des ernstesten Wollens an der Erreichung dieses Zieles mitzuwirken. Ernste, intensive Arbeit tut uns letzt dringend not. Und da der Moment ietzt so endgültig ■entscheidend ist. darf auch die jüdische Frau nicht länger in ihrer bisherigen Passivität verharren. Die Rolle, die die jüdische Frau im Judentum hatte, ist aus unserer Bibel und unserer Geschichte bekannt. Die Frau hat bei uns in der Vergangenheit stets einen großen aktiven Anteil am nationalen Leben genommen. Nun ruft das jüdische Volk auch ietzt seine Töchter. Es fordert und verlangt von ihnen, daß sie zu der Rolle zurückkehren, die sie einst im jüdischen Leben hatten, daß sie an ihre große historische Vergangenheit anknüpfen. Es ist die heiligste Pflicht der jüdischen Frau, wieder ihren Platz zu beziehen, um positiv an der Erneuerung ihres eigenen Volkes mitzuarbeiten. Sie darf nicht länger gleichgültig bleiben, wenn es gilt dem Volke zu dienen. Wenn sie sich nicht für immer und' ewig an ihrem Volke ver-, sündigen will, muß die jüdische Frau die fremden und falschen Götzen, .'die sie sich in der Galuth. geschaffen und auserkoren hat, endlich verlas-, sen und zu ihrem altän Gott zu den uriüdischen, Idealen und Aufgabeti ‘ zurückkehren — uns und der gesamten Menschheit zum Heile" vi Jehuda Jizchak Meilen. . Anzeigen Eine Reichskonferenz der Nationalfonds- ■ kommlssion Oesterreichs. Bei der letzten Sitzung der Wiener Bezirkskommissäre des Jüdischen Nationalfonds, die am Samstag unter Vorsitz von Dr. Zweig stattfamd, referierte Ing. Nußbaum über die Purimwerbung. Sie ergab bisher in Wien K 25.000.—, an sich ein lächerlicher Betrag, doch in Hinblick auf die agitatorische Werbung für die Zukunft bedeutsam. Rührend war die Hingabe der jugendlichen Sammler, denen leider nicht genug Sammelbüchsen bereitgestellt werden konnten. In der Debatte kam die einmütige Meinung hervor, alle Kraft zunächst auf die Ausgestaltung der Bezirkskommissionen und auf die Propagierung der Selbltbesteuerung zu konzentrieren. Auf Anregung des vom Nationalfondshauptbüro in Haag entsendeten Gg. Adolf Po 11ak wuind'e ferner beschlossen, schon in nächster Zeit eine Reichskonferenz aller Nationalfondskommissäre nach Wien einzuberufen, um durch Klarlegung der Richtlinien den Sammlungen für unseren Volksschatz jenen Aufschwung zu sichern, welcher allein der Größe seiner Aufgaben entspricht. Semoren-Verband der Zionistischen M. S.- Verbindunsen. Die Präsidiumswahlen für das S.S. ergaben; Vorsitzender Leo Sendrowicz (Z. M. V. Massadah), Vorsitzender - Stellvertreter: Otto Berger (Z. M. V. Nehemia). Kassier: Kurt W e i s s e I b e r g (Z. M. V. Massada). Der Sitz des S. V. ebfindet sich IX.. Alserstraße 38. Dringende Zuschriften sind an die Adresse des Vorsitzenden Leo Sendrowicz. II.. Praterstraße Nr. 13 zu richten. Z. M. V. Massada. Die Chargenwahlen für S. S. (XXIX. Sem.) hatten folgendes Ergebnis: Leo Sendrowicz X, Kurt Weisseiberg XXIX. Otto W einberger XXX. Preisausschreiben. Da wir die dringende Notwendigkeit eingesehen haben, daß dem jüdischen Kinde eine Lektüre geboten werden muß. die seinem Herzen und seinem kindlichen Gemüte leicht verständlich ist und in seinem Herzen schon frühzeitig die Liebe zu seinem Volke erwecke und ihm ein Bild jüdischen Lebens biete, hat sich das Kulturamt des Jüdischen HoclischulausschusSes entschlossen. da auf diesem Gebiete noch nichts für unscre Kinder getan wurde, ein Preisausschreib'en zu veranlassen, demzufolge wir alle diejenigen ersuchen, die vielleicht jüdische Kindermärchen geschrieben haben oder die Fähigkeiten besitzen, solche zu schreiben, diese an das Kulturafnt des Jüdischen Hochschulausschusses einzusesiden. Für die drei besten Märchen, deren Auswahl einer Jury unterliegt über deren Zusammensetzung wir noch rechtzeitig Mitteilung machen werden, hat dem Kulturamt drei Preise festgesetzt und zwar: I. Preis K 500.—; II. Preis K 400.—: III. Preis K 300.—. Mit der Zuweisung' des Preises übergeht auch das Verlags- und Eigentumsrecht des betreffenden Märchens zum Zwecke der Veröffentlichung unter vollem Namen des Autors, an das Kulturamt des Jüdischen Hochschuiausschusses. Für alle übrigen Märchen, die gleichfalls für geeignet gefunden aber nicht preisgekrönt wurden, behält sich das Kulturamt das Kaufrecht vor. Letzter Termin für Einsendungen, welche an das Kulturamt des Jüdischen Hochschuiausschusses. Wien IX.. Alserstraße 28, zu richten sind, gilt bis spätestens 30. Juni 1920. Graphisches Kabinett Dr. Präger. (1. Bezirk, Fleischmarkt 1.) In geschmackvoll ausgestatteten zwei Räumen des Verlages R. Löwit werden jetzt laufend Ausstellungen moderner Graphik veranstaltet, wobei vielfach jüdische Künstler zu Worte kommen. Die erste Ausstellung bringt dominierend die wohlerprobte Technik des Radierers Hermann Struck, in einigen neueren Blättern zu geradezu raffinierter Vollendung gebracht-Ein Porträt Bin- ste;ns ist da hervorzuheben. Nach langer Zeit gibt es ein Wiedersehen mit Regina Mundlak. Ihre Arbeiten — technisch nicht immer vollendet — erwecken noch immer Hoffnungen auf die Zukunft. Seit zwanzig Jahren. Wann kommt die Erfüllung? Josef B u d k o hat sich mit einigen Nebensächelchen eingestellt, Margarete K o h n (ein neuer Name) mit einigen photographisch-graphischen Judensujets. In einem Eckchen hängt bescheiden ein kleines Elfenbeiinreliefchen: „Die Kundschafter“, von Anny Wassing. Nachdrückliehst sei darauf aufmerksam gemacht, es nicht zu übersehen: denn es ist nicht alltäglich und erfreut des Menschen Herz. Inmitten ailleir „angenehmen“ Blätter eine Vitrine mit neuen Zeichnungen Uiriel Birnbaums zu seinem Sonettenband! Diesmal staik auf den äußeren Eindruck gestellt, trotz — vielmehr durch gewissermaßen Eindimensionalität der Technik Das Ueberdimensionale der Idee jedoch nicht immer zwingend; ausgenommen sei das Blatt „Kranke Schwester“, das Birnbaums bestem Schaffen zuzuführen ist. Soviel Jüdisches. Wird! noch erwähnt, daß einige ganz ausgezeichnete Blätter von Bormanri (Marienplatz in München, Begräbnis Kurt Eisners) reine Freude bereiten, zwei Zeichnungen Hodle-rs (davon „Frühiingserwachen“ wundervoll) zu sehen sind, und daß» wer Muße für schöne Dinge hat, in einer Menge von Mappen gute Blätter von Slevogt u. a. finden kann» so ist damit genugsam dargetan» daß hier viel Gutes zu sehen ist. s. s. . Vereinsnachrichten Freie jüdische Volksbühne. Samstag, den 20. März, um 143. Uhr nachmittags, wird im Wiener Bürgerthealier zum ersten Male „Der Landsmann“. Komödie te 3 Akten von Schialom Asch, aufgieführt. Am 3. ApnS| wird das Stück wiederholt. — Die jüdisch-dramatische Sdhule ist bereits eröffnet worden. Das Unterriahtslokal befindet sich in der Jüdischen Anbei, terkiiiche, II., Bhnriauergasse 1. Die Ausbildung wird besorgt durch die Herren1 Oberregisseur Egou Brecher und dem artistischen bester des Vereines Jakob Mestel. Der Unterricht wird erteilt an jedem Sonntag von 10 bis 1 Uhr vormittags» Dienstag und Freitag von 4 bis 147 Uhr abends. Anmeldungen wenden noch bis zum 20. d» M. entgegengenommen. Lese- und Redehalle Jüdischer Hochschüler. Samstag, den 20. März 1920, findet 9. Bezirk, Tiirkenstnaße 9, der Vortrag des Heran Siegfried Abeies statt: Thema: „Das Problem des jüdi-. sehen Volksmärchens“. Beginn1 6 Uhr. Jüdisch-akademischer Kulturverband „Jabne“, IX. Trükenstraße 9. Sonntag, den 21. d. M.. 9 Uhr vormittags, Ausschußsitzung. 10 Uhr vormittags Plenarversammlung, Vortrag des Herrn Dr. N. M. Gelber über Dow Ber M e i s e 1 s. Gäste willkommen. .1. A. V. Barissia. Die Chargenwahlen J. A. V. Barissia für das Sommersemester 1920 hatten folgendes Ergebnis: jür. Stephan Ausländer x. phil. Jacques Metzger xxFx, iur. Maximilian Fuchs xxx. Gründungsfest „Jung-Juda“. Am 15. d» veranstaltete im vollbesetzten Saale des Hotel „Post“ der Jugendbund „J ung-J uda“ das erste Gründungsfest. Dasselbe wurde vom Präsidenten des Verbandes Alfred T i s s e r durch eine Festrede eingeleitet in welcher er in schlicht zusammengefaßten Worten die Tätigkeit und den Zweck des Bundes bekannt gab. Ani dam 'Feste beteiligten sich mit großem Erfolge: Fr. Reinhold. Frl. Ida März und Hr. Jeschajahu-Guttmanm (Gesang), Frl. Fuchs (Klaviervortrag) und Frl. Teichmann (Festrede in hebräischer Sprache). Zur Verschönerung des Festes trugen besonders die jüngeren Geschwister Adi und Heini März bei, welche drrch Rezitation nationaler Poesie Verständnis, Mitgefühl und Bewunderung erweckten. Der Abend wurde mit einer Szene von Scholem- A1 e j c h e m abgeschlossen, welche von Nathan Silberstein» A. Tisser und A. Torten vorzüglich dargestellt wurde. Das Publikum drückte seine Zufriedenheit durch großen Beifall laus. Maskenredoute. Dienistag, den 23. d. M„ um 5 Uhr nachmittags, findet im „Bayrischen I

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