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Jüdische Zeitung · 1920-02-27 · 8 (27.2.1920) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
14 (1920)
Issue
8 (27.2.1920)
Date
1920-02-27
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 8 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 'Allein in den Kolonien konnten aui diese Weise — inklusive der Unterstützung der Ica — nur '30 Prozent der Ausgaben beigesteuert werden. In Jerusalem konnte nur ein kleines Schulgeld hiereingebracht wenden, in Tüberias und Safed überhaupt keines. Ein Druck in dieser Richtung hätte nur dias Abströmen der Kinder in die Schulen der Mission zur Folge gehabt. Die Organisation muß daher diese schwere finanzielle Last tragen. . Hebräisch als Unterrichtssprache. Auch die Schulen der Ica haben das Programm unserer Erziehung lanerkamnt und sind als hebräische Schulen ln vollem Sinne zu betrachten. Die Ica besitzt in Petiiadh-Tdkwah, Sichren Jaakob und in den Kolonien Galiläas 9 Kindergärten und 13 Volksschulen mit 1133 Rindern und 58 Lehrern. Hebräisch ist ferner Idler Unterricht in Mikveh-Israel (Schule der AUiance) und in dir ei Talmud-Thoras in Jerusalem (Dorsdhe-Zion und Talmud-Thora der Grusen und Budaren), die von Amsterdam unterhalten werden. Einige jüdische Schulen, und zwar die Schule von Evelina Rothschild, Schulen der Alliance, ferner Talmud-Thoras in Jerusalem und Tiberias haben das Hebräische noch nicht als Unterrichtssprache angenommen. Diese Schulen werden von zirka 2500 Kindern besucht. Die Ailianceschule in Jafia wurde aus Mangel an Schülern geschlossen. Eine der größten Schwierigkeiten; die sich unserem Schulwesen in Palästina entgegenstellt, ist die Wohnungsfrage. Viele unserer Schulen sind in Häusern untergebraebt, idSe nicht für Unterrichtszwecke gebaut sind und weder hygiemichen noch pädagogischen Forderungen entsprechen. WiT haben Gutachten und Ratschläge kompetenter Männer für die Verbesserung dieses Ueberstandes, aber die notwendigen: Kapitalien konnten bisher nicht 'aufgebracht werden. Die Miete für die Schulgebäude verschlingt einen großen Ted unseres Budgets. Es wären zirka 100.000 Piumd Sterling -zum Aufbau von 40 Schulhäusern in nächster Zeit nötig. Die großen Leistungen; welche die Schöpfer unseres Schulwesens in Palästina vollbracht haben, schließen natürlich-nicht aus, daß Programm und Ausbau der Schulen noch vieler Verbesserungen fähig sind; Die Schule ist noch nicht ganz dein Kolonisationswerk angepaßt und noch zu sehr beherrscht vom Typus der Stadtschule.. Durch die Knappheit des Budgets ist ein Mangel an Lehrmitteln eingetreten, der die Arbeit des Lehrers ungemein erschwert In dieser Hinsicht wird der hoffentlich bald zu erwartendte allgemeine Aufschwung -unseres Paläistimawerkes auch auf unser Schulwesen einen günstigen Einfluß haben. Die Rückkehr einiger der besten Lehrer aus der Verbannung hat schon im letzten Jahre wesentlich zur Konsolidierung dies Schulwesens beigeträgeni Die Eröffnung der landwirtschaftlichen Schule in Pethach-Thikwah ist Zeichen einer unserem Palästinawerk organisch angepaßten Entwicklung des Schulwesens. Die religiöse Frage. Wir möchten in diesem Zusammenhang aui die Vorwürfe zurückkommen, welche von einem Teil der Presse gegen dlas Schulwesen in Palästina erhoben worden sind, und unseren Gegnern eine willkommene Handhabe im Kampfe gegen den Zionismus gaben: diese Vorwürfe betreffen die angeblch religionsfeindliche Haltung der Schulverwaltung in Palästina. Die Vorwürfe sind nicht berechtigt. Die Subvention dför orthodoxen Schulen entspricht der Schülerzahl derselben. Unser Budget unterhält an orthodoxen Schulen 2 Mittelschulen (eine Jeshibah und einem Lehrerkursus), 15 Volksschulen. 7 Kindergärten, einen Abendkursus mit zusammen 2417 Schülern und 115 Lehrern. Es wurden auf unserem Budget sämtliche Schulen übernommen, welche darum ansuchten und sich verpflichteten, die hebräische Unter- .richtssprache und ein Minimum an allgemeiner Bildung ins Programm aufzunehmen, die notwendigsten hygienischen Maßnahmen durchzuführen und all ihre Einnahmen auf dem Wege über die. Zionist Commission zu erhalten. Im inneren Betrieb blieben die Schulen vollständig autonom. Wenn sich das orthodoxe Schulwesen in Palästina noch nicht so entwickelt hat, wie wir es selbst wünschen würden, so ist dies auf den Mangel an guten orthodbxen Lehrern zurückzuführen. Die Errichtung eines orthodoxen Lehrerseminars ist seitens der palästinensischen Misrachifraktion beschlossen worden und wird hoffentlich diesem Uebelstande abhelfen.'Auch von nicht orthodoxen Schulen kann absolut nicht gesagt werden, daß sie in irgendwelchem Sinne religiansfeindlich sind. In allen Schulen wereiten die Gebete unterrichtet und die heilige Schrift gelehrt. Lehrbücher. Ein schweres Hindernis für die Entwicklung unseres Schulwesens, sowohl in Palästina, wie im Galuth ist der Mangel an Lehrbüchern. Die Leitung konnte infolge der finanziellen Verhältnisse. zur Behebung dieses Mangels nur einen sehr kleinen Betrag bewilligen. Wir haben uns zunächst bestrebt, das Material über die in den einzelnen Ländern bereits existierenden Lehrbücher zu sammeln.. Leider könnten wir mit Rußland, wo gerade auf diesem Gebiete viel geschaffen wurde, nicht (in Verbindung treten. Infolge der Valutaverhälimisse ist eine Verwendung der in Palästina. gedruckten Lehrbücher im europäischen Osten sehr erschwert. Wir haben daher in einzelnen Fällen den Neudruck dieser Bücher für. die Länder mit niedriger Valuta vermittelt. In unseren Auftrag wird von einem ausgezeichneten, durch Prof. Einstein empfohlenen Fachmann, Dr. Gromer derzeit ein ausführliches hebräisches Lehrbuch der höheren Mathematik geschriebea Wir haben ferner in Palästina die Herausgabe eines hebräischen Gesprächsbuefaes für Einwanderer angeregt* das ihnen ermöglichen soll, die Objekte der neuen Umgebung sofort .in die hebräisches Sprache zu benennett Die Herausgabe dieses Gesprächsbuches, das von Herrn Silman verfaßt wird und 4 bis 5 Bogen umfassen soll, bat der Verein .vSfatenu“ übernommen. Daneben ist ein praktisches .Handbuch in Vorbereitung, dlas den immigranten die Elemente der Landeskunde (Geographie, Geschichte, Verwaltung. Arbeitsbedingungen uswj> vermitteln soll. Ein Lehrbuch der Poetik und Stillehre von Barach, im Umfange von 10 Druckseiten, wird in Palästina vom Waad Hachinuch herausgegeben. Aharoni arbeitet an der Fortsetzung seiner Zoologie. Auf eigene Rechnung hat in Palästina Herr Rosenstein einen niederen Kurs der Geometrie und eine Algebra drucken lassen, ebenso Herr Ladizinski eine Geometrie für Mittelschulen. Weiter sind in Vorbereitung ein Lehrbuch der Physik für Mittelschulen von Czernawsky (dürfte bis zum Beginn des neuen Schuljahrs druckfertig sein), eine Chemie van Winik, eine Geschichte der hebräischen Literatur von Fichmann und Zitro-ni, eine Botanik für Volksschulen von Reubeni. Auch im Galufh werden hebräische Lehrbücher vorbereitet. Die polnischen Zionisten haben eine größere Zahl von hebräischen Lesebüchern und Chrestomathien herausgegeben, ferner hebräische Lehrbücher der j üdischen-Geschichte. Der erste Teil einer illustrierten hebräischen Arithmetik für Volksschulen von R. Guttmann erschien im Verlage „Merkas“ in Warschau, der in nächster Zeit auch ein bereits im Druck befindliches Lehrbuch der Geographie herausgeben wird. Auch das Wiener Pädagogium bereitet die Herausgabe von Lehrbüchern vor. Unser Bestreben wird es sein, sobald es unsere Mittel erlauben, die 'besten Lehrbücher aus anderen Sprachen systematisch ins Hebräische zu übersetzen. _ Unter den jüdischen Arbeitern in Palästina wurde durch deren eigene Initiative eine sehr sohöue kulturelle Arbeit geleistet. Neben den Schulen sind vor allem die Arbeitersiedlungen Mittelpunkte der hebräischen Sprache. Wir erwähnen insbesondere, daß auf- Initiative der Achdut Haavodah einzelne Kwuzoth in ihrer Mitte Studenten aufgenommen haben, welche als Lehrer und Kulturträger innerhalb .der Gruppen fungierten. Wir -haben 'dieses Kiilturwerk unserer Arbeiter mit einem Beitrag von 121 Pfund. Ster- Eng monatlich zu unterstützen beschlossen. Ein anderes wichtiges Kulturwerk bat in den letzten Wochen zu existieren (begonnen: die Zionist Commission hat es Herrn Aharoni möglich gemacht, ein zoologisches Museum in Jerusalem zu eröffnen. Die Nationalbibliothek. Wir haben hier ferner über den Staind der National-Biibliotihek in Jerusalem zu berichten. Wir haben darauf gedrängt, daß zunächst der juristische Besitztitel dieser Bibliothek festgestellt wlnl, da sich die Bibliothek faktisch im Besitze der Jerusalemer Loge Bme Brith bei and. Es ist nunmehr diese Frage so weit geklärt worden, daß die Bücher in dem Besitz der Zionistischen Organisation übergeben wurden, während ■das Gebäude Besitz idler Bme Brith bleibt. Unsere nächste Sorge ist daher die Beistellung eines passenden Gebäudes für die BibEothek. Wir werden mit tunlichster Beschleunigung an diese Arbeit herantrete-i müssen;. damit wir in die Lage versetzt werden, die au verschiedenen Stellen Europas (in London, Brüssel, Beriin, in Holland, Italien, Rußland) und Amerikas vom unseren Freunden gesammelten Bücherbestände mach Palästina überführen zu können 'und sodann Sammlungen und Käufe in großem Maßstabe zu beginnen. Wir haben vorläufig einen Betrag von 500 Pfund Sterling zum Einkauf wichtigster Nachschlagewerke bewilligt. Ein geschulter Bibliothekar wurde zur Einrichtung der Jerusalemer Bibliothek berufen. Das Gebäude (des Technikums in- Haiia war bis vor ganz kurzer Zeit im Benutz der. engEschen Militärbehörden. Nunmehr ist ein Teil (des Gebäudes für Lehrzwecke frei geworden und wir werden in 'nicht allzu fermer Zeit daran gehen in Zusammenarbeit mit den Faktoren, welche vor dem Kriege am Technikum interessiert waren, dlas Technikum zu eröffnen. Leider sind sämtHche Werkzeuge und Maschinen 'dem Kriege zum Opfer gefallen und müssen vorerst mau angeschaiit werden. Die Universität Zionist Bulletin und Haol-am haben über die geplante Universitätskonferenz und die zustimmenden Antworten der eingeladenen Persönlichkeiten berichtet. Die Verschiebung der Konferenz bedeutet keine Verschiebung in der Arbeit für die Universität. Dr. Weizmainn hat über den besten Weg berichtet, wie man in diesem Augenblick in Palästina für die Universität arbeiten kann. Aui Grundlage dieses Berichtes wurde folgender Plan für die weitere Arbeit aufgestellt, der dem Großen A. C. vorgelegt werden soll. Dem Haus auf dem Skopusberge soE äuge gliedert werden: ein physikalisches Institut, ein chemisches Institut, ein mikrobiologisches Institut, zwei Räume für Vorlesungen, eine Anzahl kleinerer Zimmer für Verwaltungszwecke, zwei Leseräume. Eime Hausskizze, die die beabsichtigte Verteilung der Räume zeigt, liegt vor. Galuth. Von Anbeginn hat das Erziehungs-Departement die Organisierung der hebräischen Kulturarbeit im Galuth mit in den Bereich seiner Tätigkeit auigenommen. Es war das Ziel der Zentrale in diesem Bereiche das Bewußtsein davon zu erwecken und zu stärken, das die Einheit dies jüdischen Volkes in (der ganzen Welt ihren Ausdruck finden muß, in einem einheitlichen Erziehungs-, System. Unbeschadet der (besonderen Erfordernisse der einzelnen Ländler, muß die Einheitlichkeit der jüdischen Erziehung der gesamten jüdischen Jugend unser Ziel bleiben. Wie bei anderen territorialgeeinten Völkern sich eine Binheit ihres Erziehungswesens selbstverständlich aus der Einheit des Lebens ergibt, so muß sie bei uns Resultat eines festen Willens seht. Die Zionistische Bewegung muß sich mif dem Bewußtsein erfüllen, daß wir in der ganzen Welteineeinheitliche Erziehungspolitik brauchen. Gegenüber der ungeheuren Aufgabe, eine jüdische Erziehung in der ganzen Welt, gegen so vielfache Widerstände der Umgebung und des täglichen Lebens durchzusetzen, muß diese einheitliche Erziehungspolitik dazu führen. Kräfte zu sparen und die Wirkung .angewendeter Kräfte zu erhöhen, zu verhindern, daß dieselbe Arbeit an mehreren Stellen getan wird!, und (dafür zu sorgen, daß Erfahrungen eines Landes allen Ländlern nutzbar gemacht werden. Die Tätigkeit der Landesverbände. Deswegen hat das Eraiehungisdepartement für seine Pflicht angesehen. Nachrichten über die jüdische Kultur im allgemeinen und die Arbeit unserer Landesmannschaften im besonderen, durch Vermittlung unserer Presse, die weiteste Verbreitung zu geben. Ueber (die Kulturarbeit europäischer Landesmannschaften die besondere Erfolge aufzuweisen haben und über deren Arbeit wir ausführlich unterrichtet worden sind, Südrußland, Polen, Litauen, Westtrußland, Deutschland, Italien, Oesterreich; Holland; Belgien, Rumänien, England werden zusammeniassendte Darstellungen in „Haolam“ und „Zionist Bulletin" veröffentlicht. Die amerikanische Organisation hall bekanntlich schon seit Jalhren die Kulturarbeit in ernenv integralen Teile ihrer Tätigkeit gemacht imd ein großes Departement hiefür eingerichtet Dasjenige Feld, auf (das sich die Notwendigkeit der Zusammenarbeit (der einzelnen Länder am deutlichsten ofienbart, ist das hebräische Schulwesen. Es ist eine Tatsache, (deren Bedeutsamkeit der jüdischen Welt noch nicht genügend zum Bewußtsein gekommen ist. daß in d’en letzten Jahren, ohne jene Agitation von außen; nur unter (dem Zwange der Verhältnisse 'selbst, sich allenthalben im jüdischen Osten, hebräische Schulen entwickelt haben. Ueberall dort, wo junge kulturelle, unter uns stehende Völker zur Herrschaft gekommen sind, und ihr 'nationales Schulwesen eingerichtet haben, war es 'die natürUohe Konsequenz, daß die Juden sich ob ihrer eigenen hochwertigen Kultur besannen, und sie zur Grundlage ihres Schulwesens machten. Aber auch darüber hinaus zieht die hebräische Schulbewegung immer weitere Kreise. Durch die glänzende Arbeit der „T a r b u in Rußland ist ein großes Netz von Schulen geschaffen worden; in Polen und Litauen sind sehr gute Anfänge eines hebräischen Mittelschulwesens gemacht. Anfänge eines hebräischen Schulwesens bestehen in Deutschland, Oesterreich und Rumänien. In allen Ländern sind mit gesundem Instinkt die Zionisten Führer ■ der hebräischen Schulbewegung geworden. Die Leitung steht auf dem Standpunkte, daß die Wiederbelebung der hebräischen Sprache im Munde -des. Volkes nicht an den Grenzen Palästinas Halt machen kann 'und darf. Lehrerseminare. Der Ausbau des hebräischen Schulwesens hat bis heute noch nicht,die Dimensionen angenommen. welche möglich waren. Die Resultate stehen noch weit hinter den, Wünschen des Volkes zurück. Das ist die Folge des bedauerUchen Mangels an hebräischen Lehrern. Leider war die hebräische Bewegung in diesem Punkte ' nicht voraussehend -und kühn genug. Wir haben es verabsäumt, durch rechtzeitige Errichtung von Lehrerseminaren die Bedingungen für dals hebräische Schulwesen zu schaffen, und sind nunmehr von den Tatsachen überrascht worden. Die Leitung hat ihre ganze Aufmerksamkeit darauf gelenkt. diesem Uebel abzuhelfen. und vor allein, durch Pflege und. Erweiterung der Lehrerseminare die Möglichkeit für die Hebräiisierung des Volkes zu scharfen. Das bestehende Lehrerseminar in Jerusalem (deckt zur Not 'die heutigen Bedürfnisse Palästinas. Für die bei Einsetzen einer entsprechenden Einwanderung notwendigen neuen Schulen werden wir mehr Lehrer brauchen als uns Palästina derzeit liefert. Deswegen lenkten wir in einem Rundschreiben an die Organisation die Aufmerksamkeit der Gesinnungsgenossen auf die dringende Lehrerfrage. Wir traten direkt mit den im Galuth bestehenden Lehrerseminaren in Verbindung und suchten darauf einzuwirken, daß in Seminaren und ergänzenden Kursen Lehrer nicht nur (jir die hebräische Sprache, sondern hauptsächlich für den Unterricht allgemeiner Fächer in hebräischer Sprache vorbereitet werden. Die Leitung hat die Lehrerseminare und Lehrausbildungskurse in Odessa, Wien, Wilna und Minsk finanziell unterstützt und für andere id£e Unterstützung im Prinzip beschlossen. Wir haben insbesondere unsere Aufmerksamkeit dem Pädagogium En Wien zugewendet, das unter der Leitung des Oberrabbiners Prof. Dr. Chajes steht und über

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