Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 50 (19.12.1919)
- Date
- 1919-12-19
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Sr. BO Jüngere zerruMQ «•*** feanpt vorhanden sein kann; Eine wesentliche Aenderung ist jetzt auch schon aus dem Grunde «lebt zu warten, da man auch mit. Frankreich, ♦Jas bisher das; englische Mandat nicht wollte, zu einer Verständigung gelangt -ist Ebenso kann als feststehend betrachtet werden, daß die Grenzen des~ jüdischen- Palästina durchaus günstig sein werden. Ferner soll betont werden, daB die Forde* r'ungen des A. C. alle Punkte enthalten, die in. außen- und innenpolitischer, sowie kultureller und wirtschaftlicher Beziehung notwendig sein werden, damit Palästina.als nationale jüdische Reim; .«tätte erstehen kann. .. . Wenn sich die Dinge in einem unbefriedigenden Tempo entwickeln, so ist dies auf die allgemeine politische Lage, auf die Schwierigkeit des Friedensschlusses mit der Türkei und mit Ruß- " tand zurückzuführen. Bei-dieser Gelegenheit soll auch — zum - warnenden Exempel — darauf hingewiesen werden, daß ein großer Teil der Leitungsnachrichten, die-die .allgemeine. Aufmerksamkeit auf einen ungünstigen Stand der zionistischen Bestrebungen hinweisen wollen, antizionistischen assimilatorischen Kreisen in allen Ländern entstammen. In dieser Richtung wird besondere Vorsicht vonnöten sein. ( 2. Unsere Forderungen an die zionistische Exekutive in London. Wenn wir nun im Vorstehenden erklärt haben, daß die aplitischen Errungenschaften unserer Exekutive durchaus befriedigend sind und die an ihnen geübte Kritik unbegründet ist, müssen und können wir aber von unserer Leitung verlangen, daß sie sich mehr als bisher bemüht, den Kontakt mit den großen jüdischen Massen in der Mitte und im Osten Europas zu suchen und aufrecht zu erhalten. Nur aus der .intensivsten Berührung mit diesen Massen wird sie die Kraft schöpfen können, die sie zu ihrer schweren Arbeit und zu ihrem aufreibenden Kampf nach allen Seiten braucht Der Anfang zur Erfüllung dieser Forderung scheint uns ln der Einberufung der Jahreskonferenz für den 18. his 23, Jänner nach Basel schon t. gemacht. Wir geben unserer sicheren Erwartung * f Ausdruck, daß eine Verschiebung oder Absage -der Konferenz unter allen. Umständen vermieden rwerden wird. Den Zeitpunkt zur Ausschreibung des Kon- ‘•I jncesses halten wir. noch nicht für gekommen. ■ . 3. Nutzung der Vorbereitungsszeit.Eine Masseneinwanderung nach Palästina ' wird vor eirnne bis zwei Jahren nicht möglich sein. Aber diese Zeitspanne soll nicht ungenützt ver- : streichen, soll nicht zu einer Erschlaffung und damit zu einer Depression führen; sie muß vielmehr :imr intensivsten Arbeit genützt werden. Denn wir . müssen uns sagen, daß wir im gegenwärtigen Augenblick unvorbereitet sind. Die kurze Frist, die uns noch» gegeben -ist, muß ausgefüllt sein mit 'rastloser,, ernster, auf Zion gerichteter Arbeit. Organisation, Hebraisierung, Zionisierung der jüdischen Massen, Schaffung, von wirtschaftlichen Anstalten für Palästina, von jüdischen Schulen für die Qaluth, Berufsumschichtung, das sind die Gebiete, auf denen geleistet werden muß, was nur irgend möglich ist. . Die Leitung hat getan, was in ihrer Kraft lag, um die politischen Voraussetzungen dafür zu sehaffen, daß unser, zionistisches Programm verniedlicht .werde und der Erfolg war ihr nicht Versagt . Nun beginnt die Arbeit jedes Einzelnen; nun müssen die Massen des Volkes selbst, gestählt durch den Mut und die Zuversicht, die der Erfolg verleiht, das große Werk fortführen. Durch Arbeit werden sie es vollbringen. Die Voraussetzungen sind geschaffen, der in die Tat umgesetzte Wille des gesamten jüdischen Volkes wird Palästina so gestalten, wie wir es wollen. Zionistisches Landeskomitee für Deutschösterreich. Jakob Weiner. Ing. Robert Stricker. Palästina Frankreich gegen Emir Feisal Der „Temps“ schreibt: Die Erklärungen, weiche Envr Feisal einem unserer Vertreter gegeben hat und die Erläuterungen, welche sie beizeiten. fordern gewisse tatsächliche Richtigstellungen im Interesse eines abseitigen guten Verständnisses. Der Emir scheint zu behaupten, daß das französisch-britische Uebereinkommen beireffend: die Äenderumr der Besetzung Syriens den Verpflichtungen Großbritanniens widerspricht, und zwar sowohl mit Rücksicht auf die Araber fr'er Emir daß Syrien in seiner Gesamtheit, die Küste emgeschlossen. zu den „arabischen“ Gebieten gehört, für welche Sir Henry Mac Mahon int Oktober 1915 die. Unabhängigkeit zusagte), zweitens mit Rücksicht auf ihn selbst (der Emir scheint zu glauben, daß auf Grund derselben Verpflichtung seine persönliche Autorität nicht mürber ganz Syrien, sondern auch, über Palästina selten soll). Um. diesen einseitigen Auslegungen ein Ende zu machen, folgt der englische Text der britischen Note yom 24. Oktober 1915. die Sir Henry Mac Mahon an den Scheriff von Mekka richtete, in welcher es heißt: „Das Gebiet von Mersina und Aiexandrette ■und Teile Syriens, die westlich der Gebiet von Damaskus. Hama, Horns und Aleppo liegen, können ”«ieht als rein arabisch bezeichnet werden und sollen aus den vorgeschlagenen Grenzlinien ausgeschlossen bleiben. Mit diesen Modifikationen und ohne Präjudiz für unsere bestehenden Verträge mit arabischen Chefs, nehmen wir diese vorgeschlagenen Grenzlinien an: und mit bezug auf die ven ihnen eirigeschiossenen Gebietsteile nrid soweit Großbritannien ohne Nachteil für Frankreich, seinen Verbündeten. ■ handeln kann. bin ich ermächtigt, im Namen der Regierung Großbritanniens folgende Zusicherung zu geben und Ihren Brief folgender maßen .zu beantworten:. Unter den angeführten Modifikationen ist Großbritannien bereit, die (Unabhängigkeit der Araber in den Gebieten. (Ke in den vom Scheriff von Mekka vorgeschlagenen Grenzen liegen, anzuerkenuen und zu unterstützen.“ Aus diesem Text, der allein in der Angelegenheit maßgebend sein kann, folgt, daß 1. Großbritannien immer aus den „rein arabischen“ Gegenden nicht nur den Libanon, sondern die ganze syrische Küsten« egerld westlich der. vier Städte ausgeschlossen hat: und das ist genau die blaue Zone, wo die britischen Truppen durch französische ersetzt werden sollen. 2. Weder Großbritannien noch Frankreich hat die Verpflichtung übernommen, irgendwelche arabischen Gebiete der persönlichen Autorität des Emir Feisal. Sohnes des Königs Hussein, zu unterstellen, seien es die vier Städte, sei es Palästina oder sei es ein anderes arabisches Gebiet Wahrscheinlich beruht es auf den Ansprüchen. die er in diesen beiden wesentlichen Punkten erhebt daß Emir Feisal einige Schwierigkeit dabei fand, zu einer Einigung mit der französischen Regierung zu gelangen, um den Ausdruck zu gebrauchen, den er Mr. Lloyd George in den Mund legt Die Wahlen zur Konstituante Wie bekannt - bestand in Palästina die Absicht eine Konstituante zur Vertretung der dortigen judenheit zu wählen Diese Absicht konnte bisher nicht durchgeführt werden. Insbesondere bereiteten die orthodoxen Rabbiner wegen des Frauenstimmrechtes ■ die größten Schwierigkeiten und man nahm an, daß hauptsächlich aus diesem Grunde die vorläufige Vertagung erfolgte. Aber diese Annehme ist irrig. Die Verschiebung der Konstituante ist aus außenpolitischen Gründen erfolgt Eine Rede Ussischkins auf der letzten Sitzung des provisorischen Waad der Judenheit Palästinas bringt Licht in die Sache. Ussischkm sagte unter anderem: „Im Einvernehmen mit Weizmann hat die Leitung des Waad beschlossen, die . Wahlen zur Konstituante aus gewichtigen Gründen bis auf weiteres zu verschieben. Bevor ich auf die Gründe näher eingehe, möchte ich laut und vernehmlich mitteilen, und zwar nicht nur euch hier, sondern auch der O Öffentlichkeit, daß die Wahlen entwedermi-t Beteiligung der Frauen oder überhaupt nicht stattfinden. Wir Zionisten haben unsere Kongreßverfassung, von der wir nicht abweichen werden. Wenn Rabbiner im Namen der Religion gegen das Frauenwahlrecht den Bannfluch aussprechen, so ist es noch fraglich,; wessen Autorität größer Ist: derjenigen Rabbiner,. die stets an unseren Kongressen Teilnahmen^, odecuderienigen, die Bannstrahlen schleudern. Eine Frage des Frauenwahlrechtes gibt es für uns überhaupt nicht. Aus ganz anderen Gründen müssen wir die Wahlen hinausschieben: Wir wollen einen festgefügten Bau und kein Kartenhaus errichten. Wenn wir eine verfassunggebende Versammlung einberufen, so soll sie gesetzllche und moralische Macht innehaben. Bei der augenblicklichen Lage der Dinge aber wird sie diese Macht nicht haben. Deshalb ist es besser, sie wird vorläufig nicht einberufen. Wir müssen abwarten. Wie lange, weiß ich nicht; vielleicht noch zwei, vielleicht drei Monate, vielleicht mehrere Monate, jedenfalls keine Jahre. Ich bitte, im Interesse unserer Sache, nicht zu drängen. Erschwert uns nicht den Aufstieg, während wir die letzten hundert Meter bis zur Bergeshöhe zu überwältigen haben. Wie in der ganzen Welt, so ist auch im Zionismus Geduld vonnöten. Wie wir ohne Weltkongreß nuskommen müssen, so muß auch das jüdische Palästina mit dem provisorischen Waad fürlieb nehmen.“ In derselben Sitzung fauchte die Existenzfrage des provisorischen Waads auf. Es erhoben sich Stimmen gegen sein Fortbestehen, da er tatsächlich nur dazu ins Leben gerufen worden wäre, um die Konstituante vorzubereiten und folglich jetzt gegenstandslos" sei. Daranf wurde aber von dpi- Mehrheit erwidert, der Waad habe sich inzwischen zur Vertreterschaf t der Juden Palästinas entwickelt nnd solle nicht ohne weiteres Houfdiert werden. Dieser letzteren Meinung schlossen «ich auch die Abgeordneten der «oainlistfschen „Acbdiit-Haawoda“ an. die efne Erklärung abvahen. der Waad mußte die Wahlen nicht wegen eigener Schwäche verschieben, sondern aus Diszinlin gegenüber der zionistischen Leitung. Da« San?fSfswe«pti Obwohl in Palästina seit Jahren jüdische Krankenhäuser existieren, konnte bis zum Aufblühen des modernen Jischub von einem normalen Sanitätswesen keine Rede sein. Erst mit dem Erstarken der zionistischen Organisation entstanden allmählich in Palästina eine Reihe von hygienischen Instituten, die eine segensreiche Tätigkeit entfalten. Zurzeit existieren m Palästina folgende sanitäre Einrichtungen: - 1, Das 1912 von Nathan Straus gegründete Jüdische Gesundheitsamt in Jerusalem, das sich zur Aufgabe gestellt hat die im Lande herrschenden epidemischen Krankheiten zu bekämpfen, um die normale Entwicklung der jüdischen Kolonisation zu ermöglichen. Das „Gesundheitsamt umfaßt drei Abteilungen: a) Malaria; b) Augenkrankheiten: c) Bakteriologie.- Im Laufe der letzten 4 Jahre sind in der Abteilung zur Bekämpfung der Malaria 61.447 Blutuntersuchungen vorgenommen worden. Die Abteilung für Augenkrankheiten. die insbesondere der Bekämpfung des Trachoms dient hat in den letzten 4 Jahren eine halbe Million Krankenbesuche zu verzeichnen. nicht einsehließend die 15.000 Untersuchungen In den Scholen. Die früher mit 13 Betten, versehene Augenklinik Ist dnreh die Zinnwtfcrfr* Palästmäkammission um 17 Betten vergrößert worden.' Die bakteriologische Abteilung unternahm zahlreiche mikroskopische Untersuchungen auf dem Gebiete der epidemischen Krankheiten sowie zum Zweck der Bekämpfung der schädlichen Pflanzen. (Ke der Sanierung des Bodens hinderlich sind * 2. Das Pasteur-Institut das von* Zionistischen Aktions-Komitee i» Jahre 1908 anläßlich des 60. Geburtstages von Max Nordan gegründet wurde. Im Jahre 1913 wurde mit Unterstützung der Zionistischen Organisation eine Tollwutstation bei diesem Institut eingerichtet. Im Jahre 1914 wurde das Institut durch ein» besondere Impfabteilung vergrößert frn Laufe der letzten 6 Jahre (1913—1919) wurden in der Tollwutstation 1548 Patienten behandelt Blut- Untersuchungen wurden vor genommen: Typhus usw. 3996; Wassermann'scbe Reaktion 1813, Syphilis 2184 Untersuchungen. Impfungen wurdet», an 7100 Personen vorgenommen, An Hautkrankheiten wurden 340 Patienten behandelt. Das Bestreben des Instituts, eine besondere Station für die Bekämpfung der Viehkrankheiten zu konnte leider aus Mangel an Mitteln bis' v verwirklicht werden. <). „Hadassah“ Die Gesellschaft i.;. bereits vor dem Kriege ihre Tätigkeit Aber erst während des Krieges ist di« G=v:“- schalt zu der Bedeutung gekommen, die ' im Lande einnimmt Heute verfügt die „Hadassan“ über folgende.Einrichtungen: a) 3 Krankenhäuser: in Jerusalem mit 112 Betten, in Jaffa mit 18 Betten, in Saffed mit 50 Betten, b) Ambulanzen in Jerusalem. Jaffa. Haifa. Tiberias. Saffed und Hebron. Allein im Monat Mai diese» Jahres weisen die Ambulanzen einen Gesamtbesuch von 27.800 Patienten auf. c) Besondere zahnärztliche Kliniken wurden in Jerusalem und Jaffa errichtet, d) Bakteriologisch» Institute in Jerusalem. Jaffa und Saffed. e) Schwesternheime in Jerusalem für 39 und in Saffed für 10 Schwestern. Außer diesen Einrichtungen hat die „Hadassah“ in allen diesen Städten einen Sanitätsdienst gegründet. der der Bevölkerung zu jeder Zeit medizinische Hilfe gewährt Besondere Verdienste hat die „Hadassah“ auf dem Gebiete der Sanierung der Brunnen und Zisternen. Die -Hadassah“ gründete zum ersten Male im Lande Kliniken für Hautkrankheiten. eine Abteilung für Anatomo-Patholo» gie und eine Röntgen-Abteilung. Das Budget der .Hadassah“ beträgt etwa 5000 ägyptische Pfund pro Monat Sämtliche Anstalten der „Hadassah“ behandeln auch nichtjüdische Patienten. 4. K r an k c n hü us er und H e H ans f a 1ten in Jerusalem, a) Das Spital MIsgab La doch, das älteste jüdische Hospital der Stadt gegründet im Jahre 1854. besitzt zurzeit 45 Betten, b) B1 k k u r C h o 1 i m. im Jahre 1858 gegründet besitzt heute 50 Betten, c) Schaar» Zedek. im Jahre 1882 gegründet besitzt heute 55 Betten, d) Das Gesundheitsamt welches im Jahre 1913 eröffnet wurde und folgende Abteilungen besitzt: Abteilung für Malaria, eine bakteriologische Abteilung. 3 Kliniken für Augenkrankheiten und eine Heilstation für Malariakrankheiten, e) das Pasteur-Institut welches im Jahre 1908 gegründet wurde. I) das Hospital für Augenkrankheiten, welches im Jahr» 1913 beim italienischen Krankenhause errichtet wurde und heute 30 Betten hat. g> Das Rothschild- Hospital, gegründet 1918. welches fast sämtlich» Gebiete der Medizin umfaßt Beim Krankenhaus» existieren 8 Heilstationen, sowie eine Schwesternschule. die 32 Schwestern für ihren Beruf vorbereitet. h) Die von der Zionistischen Palästina- Kommission im Jahre 1918 errichteten städtischen Heilstationen für Unbemittelte. Die Stationen befinden sich in verschiedenen Stadtteilen und werden von 4 Oberärzten und 3 Schwestern geleitet 5. In Jaffa existierte nur das im Jahr» 1885 gegründete Hospital Sc haare Zed»l& das heute 40 Betten umfaßt und vom Waad H a i r geleitet wird. Erst im Jahre 1918 sind durch die „Hadassah“ lokale Heilstationen in Jaffa errichtet worden: Das Kinderkrankenheim in Tel Awiw mit 18 Betten. 1 Augenklinik. 1 Zahnklinik und eine chemische pathologische Station. 6. Abgesehen von Jerusalem und Jaffa gibt es gut eingerichtete Krankenhäuser nur in Saffed. die ebenfalls von der .Hadassah“ verwaltet werden. Städtische Krankenhäuser gibt es ferner in Saffed. Tiberias. Haifa und Hebron. Von den Kolonien besitzen Krankenhäuser Sichron Jakob und Chedera. Heilstatione* gibt es fast in allen jüdischen Kolonien. Die Entwicklung des jüdischen Samtätswesens brachte auch der arabischen Bevölkerung unschätzbaren Nutzen. Aus allen Teilen Palästinas kommen die Araber zu den jüdischen Heilstationen. Die Araber bekunden den jüdischen Aerztea gegenüber große Dankbarkeit und verkehren geradezu die jüdischen Angenärzte, unter deneasie manche für Heilige und Wundertäter halten, Dr. Krimsky von der „Hadassah“ z. B. überbrachten jüngst arabische Scheichs im Namen mehrerer arabischer Dörfer Ehrengeschenke mit der Inschrift: „Heil dir. der du Blinde sehend machst.' Für die Entwicklung des Sanitätswesens war die Gründung der „J üdischen medizinischen Gesellschaft. von eminentem Wert Die Gesellschaft bildete sich im Jahre 1911. mit dem Sitz in Jaffa und mit aktiven Mitgliedern in allen jüdischen Siedlungen in Palästina. Hinz» kam die im Jahre 1912 in Jerusalem gegründete „Gesellschaft hebräisch sprechende r A e’r z t e“. die bis zum Ausbruch des Kriege» die Bulletins der „lüdhischen medizinischen Gesell-