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Jüdische Zeitung · 1919-12-19 · 50 (19.12.1919) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
50 (19.12.1919)
Date
1919-12-19
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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v JÜDISCHE ZOTUNO _ 1fr. SO Schwierigkeit, «£e dnrtih «Qe Fülle lies Stoffes denen bereitet' wind, die südh in die :Geschchts-‘ eraählimgen iünemarbdten wollen, so waren wir Mir solche, die zum Lesen der Geschichte Lust feaben. aid angenetone Unterbai tun« bedacht, auf Erleichterung für diejenigen, die isie im Gedächtnis behalten möchte, kainz, den Nutzen aller, denen dies Bach in däe Hände fallen sollte. - Für uns freiüch, die wir die Mühe des Aust anges übernommen halben, äst es nichts Leichtes, sondern ein Geschäft, das Schweiß und Nachtwachen kostet, gleich wie es dem nicht an Arbeit lehlt, der ein Gastmabl bereitet und für das Behagen anderer sorgt Dennoch wollen wir um des Damtoes der Vielen wißen die Mühe gern ertragen, indem wir die genaue Durchforschung «des Einzelnen dem Verfasser überlassen und uns nur die Anfertigung einies (regelrechten Auszugs angelegen, sein fassen. Wie '.nämich bei eänem - neuen Hause, der Baumeister die ganze Bauaufführung besorgen muß, der aber, der das Zeichnen und Malen anteraünmt sich nur um das zur Ausschmückung Dienliche bekümmert' also verhält sichs, «Bünkt mich, auch bei uns. Eindringen und abseitige Betrachtung und sorgfältige Untersuchung der etinxeteen Umstände, das ziemt sich für den, der die Geschichte zuerst abfaßt Dagegen ist das Streben nach Kürze des Ausdrucks und tter Verzicht auf gründliche Geschichtsdarstellung dem zu gestatten, der-öan Stoff nur in eune andere Form-bringt. So wollen wir denn jetzt nachdem wir uns bei der Vorrede so lange auigehalten haben, mit riler Er- Tähiimg beginnen; es wäre-ja töricht «n Eingänge zur Geschichtei weitschweifig zu sein," die Geschachte selbst aber kurz zu fassen.“ - Ueber die Ereignisse, welche dem Makkabüeraaifstand unmittelbar vpnausgimgen, ist fölgenäes in Erjmerung zu.behalten. Nach dem Tode Alexanders zerfoel serai Weltreich und zwischen dem ptolonäischen Legidenreich Aegypten, und dlem syrischen Scheukidenreich entbrannte aufs neue, dler uralte Kampf um Palästina. Schließlich erwies sich. Syrien als der Stärkere Palästina wunde 'ihm untertan und wie sohäufig wurde auch dort der Versuch tunterjtommen, sich die Zuverlässigkeit der neuerworbenen exponierten Außenprovinz dadurch zu Sichern, daß man jegliche .nat-onalkulturelle Eigen- »eirdenz .gewaltsam untendrückte und zwangsmäßig nationalisierte.— so wie die Polen polemisierten; die Deutschen germanisierten und die Ungarn magyarisierten. Natürlich gab es unter den Juden eäne assimilatorische.syriselinationale Partei, einen Zentralverein syrischer Staatsbürger mosaischen Gbnihens, und deren jeweilige Obmänner wurden die willigen . Instrumente in den Händen .der neuen Regierung. Das Makkabäerbuch berichtet darüber: „Als aber Seleukus mit Tode, abgegangen war, und Antiocbus. der de?L Beinamen des Er- 'feuchten führte; die Regierung -angetretep hatte, erschlich sich Jason, des Onias Bruder, das Hohepriestertum, in deni er dem. Kömge;bei einer Unterredung. 360 Talente Silbers versprach und von einer anderen Einnahme 80 Talente. Außerdem machte er sich anheischig, weitere 150 zu verschreiben, falls ihm gestattet würde, «faft er sich aus eigener Macht nicht nur eine Rungsohmte mit einem Uebungsplatze für Jünglinge errichte, sondern auch Eiwnohnern Jerusalems das Bürgerrecht von Amtiochia verleihe; - Da der König dies bewilligte, führte Jason, sobald er die Herrschaft ergrifen hatte, bei seinen Volksgenossen, griechische Sitten ein. Und er schaffte' die menschenfreundlichen Vorrechte ab, die den Juden von den Königen durch Vermittlung des Johannes verl eben worden waren, des Vaters lenes Eupolemus, der als Gesandter, um Freundschaft und-Bundesgenossenschati zu schließen, aach Rom geschickt «runde. Die gesetzmäßigen Einrichtungen hob er duf ond ließ gesetzwidrige neue Bräuche .an ihre Stelle treten. Mit Absicht baute er nämlich gerade unter.'der. Bürg ein Gymnasium und verleitete die edelsten Jünglinge zum Tragen des griechischen Hutes. So stark, aber steigerte sich 4.e Vorliebe für. das. Griechentum und der Uebertrrtte zu ausländischem Wesen durch die übermäßige Verruchtbeit des gottlosen und: unhohepriesterlichen, Jason, daß die Priester sich '" nicht mehr um den Altardienst bekümmerten; sondern mit Verachtung des Tempels und Vernachlässigung der Opfer auf den Rtogptatz liefen, um der gesetzwidrigen Aufführung von Kampfspieiem aiach der Aufforderung zum Scheibenwerfen beizuwohnen, indem sie -die. vaterländischen Ehren für 'nichts achteten, die griechischen Auszeichnungen aber für sehr schön hielten. Darum gerieten sie auch in eine schlimme Lage; denn eben d'je, deren: Sitten "Sie; nacheiferten und denen sie ganz gleich werden wollten, bekamen zu Feinden und Peinigern. Es ist ja nichts Geringes,' wider de göttlichen Gesetze zu freveln; zuletzt findet siöh's dloch.* * Als das Kulturchaos fast schon hoffnungslos wurde, als die Verfolgungen das äußerste Maß erreicht hatten, trat die Reaktion ein. Eine unverbrauchte, heldenhaft-männliche Jugend bäumte sich auf — heldenhaft im Dulden, heldenhaft aber, wie die Zukunft zeigte, auch im Handeln. Überschüttest widerstand' sie allen Verlockungen wie allen Drohungen. Von erschütternder Größe ist das Kapitel der Makkabäerbücher, das berichtet: „Es ereignete-sacli auch, daß sieben Brüder samt ihrer Mi ttef .ergriffen wurden, und vom Körige gezwungen werden sollten,, dies' Volkes Sitte zu verleugnen,. indem sie mit Geißeln und Riemen geschlagen wurden. Da ergriff eener von - ihnen -da Wort und sprach so: „Was willst Dii uns denn fragen und von uns erfahren? W-.-r sind bereit; ■ lieber zu sterben, als idie väterlichen Gesetze zu übertreten.“ Da geriet, der König m Zorn und befahl, Kessel und Becken glühend zu machen. Als sie nun glühten, befahl er sogleich, dem Wortführer die Zunge aiuszusohneiden, chm die Haut abzuziehen, und die Glieder abzuhauen vor den Augen der übrigen Brüder und der Mutter. Als er nun gäiuzlidh verstümmelt war, befahl er. ihm lebendig ins Feuer zu werfen und zu braten; als nun der Rauch aus dem Kessel aufwürbelte. ermahnten sie einander säm-t der Mutter, edel zu sterben, ändern sie sagten: „Gott, der. Herr, sieht es, und tröstet uns mit seihen wahrhaften Reden, we Moses in seinem öffentliches Zeugnis ablegenden Gesänge es klar ausspricht: Und seine Knechte wird er trösten.“ Al nun dier e^ste auf diese Weise gestorben war. führten dcu.^zweitfiri zu. der Marter, und indem sie ihm die Kopfhaut' samt den Haaren abzogeh, fragten sie ihn; ob er essen wolle, bevor der Körper gliedweise gemartert würde. Et aber antwortete -.in derväterlichen Sprache: .Nein!“ Daher' wunde auch dieser gepeinigt wie der erste. ' Als er' seinen Geist änshanchte. sprach er: „Du Misstäter nimmst uns zwar gegenwärtig das Leben. Aber der König der Welt wird uns, die wir für seine Gesetze sterben, zur ewigen Wiederbelebung erwecken.“. Nach diesem würde der dritte gepeinigt!, und da man ihm 'die Zunge abforderte, so reichte er sie schnell hin und streckte auch die Hände willig entgegen. ( Und sprach edelmütig: „Vom Himmel habe ich diee erhalten, und für eine Geetze gebe ich sie hin, und durch ihn hoffe ich, sie wieder zu erlangen.“ : So däB selbst der. König wnd setine Begleiter über den Mut des Jünglings erstaunte»; daß;er für nichts die Schmerzen achtete. %•. Nachdem dieser geeHÖet, peiaärtea und ntirterten sie auch den vierten m derselben Weise. Und da er dem Tode nahe war, sprach: er oo: „Es ist schön, wenn man durch Menscheri. stirbb die Hoffnung, von Gott selbst (Wieder erweckt z* werden, zu hegen. Dir aber wird Auferstehung . nicht zuteil. r. i Demnach führten sie den fünften herzu stet marterten ihn. .. Dieser blickte ihn-an muL sagte: „Da. d* Macht unter den Menschen hast; obgleich du vergänglich bist, so tust du, was du willst; glaube aber nicht, daß unser'Geschlecht -von Gott'verlassen werde.. Warte nur, so wirst Dii sdhamen seine Macht, wi» er D.cb und Deinen Samen züchtigen wind.“ Nach diesem' führten ste* den fechstep herbei, und (da,pr sterben wollte, sagte er: „Wähne "nicht Faßches; tiär Iffldn älfeA'dwcli unä*- selbst," *Bi wir gegen dien eigenen Gott'gesündigt und darum ge* schehen deseverwunderlichen. DÜ«e,'. 1 ■. .,. Glaube aber, nicht, ungestraft., zu bleäbeai,;dä du es versucht; wider Gott zu streiten? - : "v ' Vorzüglich, aber wütdie Mutter bewundern^-1 wert und rühmlichen Andenkens würdig, da sie sieben- Söhne; an einem Tage umkommen sah, und, es mutig ertrug, in .der Hoffnung auf den Herrn:.. Einen jö3an von, ihnen ermahnte sie in der väterlichen Sprache voll edler Gesinmmg, und di» we büche'Denkart mit mänsdicheim Mute stärkend, sprach sie zu ihnen:. „Ich weiß nicht, wie ihr in meinem Schosse euch gebildet habt; nicht ich habe euch den Atem und das Leben geschenkt, nicht iah habe die B&' standfeste eines jeden berechnet; - - Demnach wind der Schöpfer kfler Welt, der den Menschen in, seiner Entstehung bktet, und die Entstehung aller bestimmt, euch aiuch den Atem und das Leben in Erbarmen' wiedergeben, wie 'ihr dieselben jetzt um seiner Gesetze’ willen verliert.“ Antiochos aber, welaher meinte, verspottet zu werden, und ähre Reite ,iür eine Beschimpfung ansah, ermahnte den Jüngsten, der noch da war, nicht bloß mit Worten, sondern versicherte ihm eidlich; daß er ihn zugleich reich' und giücklicS machen wolle, wenn er von den väterlichen Gesetzen abfiele. und daß er' -Sin für einen- Freund halten uroJ für seinen Bedarf sorgen wolle. Da der Jüngling aber durchaus nicht darauf achtete, rief der König die Mutter herbei, und ermähnte sie, dem Kinde zum Hefe zu raten. Nachdem er sie länge' ermahnt hatte, übernahm sie es, den Sohn-zu bereden.. Sie beugte sich zu:ihm ,>riöder und! .-verspottet» den'grausen Wüterich, und. sprach, so. In väterlicher Zunge: „Sphn, erbarme dich meiner, dieich; d$ch-, neun Monafe in rneinem L>»hd'geträge^i, iind ®dh drei Jahre gesäugt nnd dich ernährt lind bi* zu diesem Alter auferzogen und dich versorgt habe. Ich bitte dich, KinkJ, sdhäute zusn- Hümmel und zur Erde, sieh alles, was in ihnen ist, bedenke, diaß Gott sre ans Nichts geschaffen, und daß aud dia» Menschengefehlecht so entstanden ist Fürchte nicht diesen: Henker, sondern würdig deiner Brüder gehe in idbn Tbd. damit ich lit Erbarmen mit deinen Brüdern auch dich erlange.“ Während! sie noch also sprach, sagte der Jüngling: „Was-wartet ihr? Ich höre nicht atff den Befehl des Königs; *xh höre aaif clas Gebot de» Gesetzes, das unsere Vätern durch Moses gegeben worden. Du aber. Urheber aller Leiden der Hebräer, winst nicht den Händen Gottes entgehen. Wir leiden um'der eigenen Sünden willen. Juden und Griechen Der Midrasch Echa Rabbati, das ist die baggädische Auslegung der Klagelieder, sägt: „Die Große unter den Völkern.“ Heißt es nicht bereits: sie war groß, was wollen also die Worte sagen: „Die Große unter den Völkern“? Sie war groß an Erkenntnis (an Verstand und Einsicht). Wohin ein Jerusälemite kam, sagte R. Huna im Namen des R. Jose, wurde ein •prachtvoller, mit Decken überzogener Stuhl vor ihn hingesteilt. um seine Weisheit zu hören. * Auch den Griechen wurde Weisheit nachgerühmt. Aber die Weisheit der Griechen war gering neben der der Juden. behalten wolltest auf den Weg? Bei deinem Leben! Du kannst essen, dich sättigen und noch einiges auf die Weiterreise übrig‘behalten. * Ein Athener kam nach Jerusalem und fand da einen zerbrochenen Mörser. Er nahm ihn und brachte ihn zu einem Schneider. Nähe mir, sprach er zu demselben, diese zerbrochenen Stücke zusammen. Der Schneider [hob. eine Hand, voll Sand auf und anwortete: Drehe mir daraus Faden, so will ich sie zusammenflicken! Ein Athener kam nach Jerusalem und -fand da ein Kind, dem er Geld gab. Er sprach zu ihm: Geh und bringe mir dafür Eier und Käse! Als das Kind das Verlangte brachte, sprach der Athener: Zeige mir. welcher Käse von einer weißen und welcher von einer schwarzen Ziege ist. Du, Alter, Käufer mit seinem Knechte zum Stadttore hinauskam, sagte dieser zu.seinem Herrn: Geh schnell, damit wir die Gesellschaft, die vor uns ist, noch einholen. Ist denn eine Gesellschaft vor uns? fragte der Herr. Jawohl, gab der Knecht zur Antwort, es ist vor uns ein weibliches Kamel, da» auf einem Auge blind ist und das mit Zwillinge» trächtig geht, zwei Schläuche trägt, einer ist mit Wein, der andere mit Essig gefüllt. Die Gesellschaft ist höchstens vier Mil von uns entfernt und der Kameltreiber ist ein Heide. Du Unverschämter, du Einäugiger! fuhr ihn sein Herr an, woher weißt du, daß ein Kamel darunter auf einem Auge blind ist? Weil ich sehe, entgegnete der Knecht, daß e» auf der einen Seite des Weges gefressen hat und auf der anderen nicht. Woher weißt du, daß es ei» Zwillingspaar im Leibe trägt? Wo es sich gelagert hat, da sehe ich, daß es ihrer zwei sind. Woher weißt du aber, daß es zwei Schläuche trägt, den einen mit Wein und den anderen mit Essig gefüllt? An den herausgeflossenen Tropfe« merke ich es, die vom Weine sickern in die -Erde, die vom Essig aber brodeln (d. 1. halten sich oben auf). Woran merkst du, daß der Kameltreiber kein Israelit ist? Daran, weil dieser das Käme! mitten in der Straße das Wasser hat abschlage* lassen, ein Jude tut das nicht sondern läßt es ia. einem Winkel geschehen. Woran merkst du, daß die Gesellschaft nur noch-vier Mil entfernt ist? An den Fußtritten des Kamels, welche weiter al« vier Mil nicht mehr kenntlich sind. Augen des Ostens Von Arnold Ulitz, Breslau. Wenn ich zurückschauend Rußland seh«, dann sehe ich auch immer Juden. Zwischen de» Slawen, die etwas ergreifend. Unbestimmtes a« sich tragen (und schwer daran tragen), sehe ich die völlig bestimmt scheinenden, scharf und sogar grell n in riss esc Gestalten der Ostjuden. Ein Jerusälemite kehrte in Athen in einem Wirtshaus ein. er wurde aufgenommen und fand viele Leute darin sitzen und Wein trinken. Nachdem er gegessen und getrunken hatte, verlangte er ein Nachtlager daselbst. E*a sprach man zu ihm: Wir pflegen keinen Fremden eher aufzunehmen, als bis er drei Sprünge getan hat Ich weiß nicht, entgegnete der Jerusälemite, wie solche sein müssen. Mache mir sie vor'und ich will sie hinter dir nachmachen. Einer von ihnen stand auf und machte einen Sprung, und stand in der Mitte der Halle, beim zweiten an der Tür.und beim dritten Sprunge stand er draußen. Darauf erhob sich der Jerusälemite und verrammelte hinter ihm die Tür. Bö eurem Leben! sprach er zu ihnen, das, was ihr mir habt tun wollen, das habe Ich euch getan. Ein Athener kam nach Jerusalem und traf da ein Kind, welchem er Geld gab mit den Worten: Geh und bring mir etwas, wovon ich esse, mich sättige und noch übrig behalte für die Weiterreise. Das Kind brachte ihm Salz. Salz! rief der Athener, ich sagte dir doch nicht, daß du rar Salz bringen solltest. Das Kind antwortete ihm: Sagtest du mir nicht, daß ich dir bringen sollte, wovon du essen, dich sättigen und übrig entgegenete das Kind, zeige mir erst, welches Ei von einer weißen und welches von einer . schwarzen Hernie? herrührt Ein Athener kam nach Jerusalem und traf einen Priester. Er fragte denselben: Wieviel Rauch gibt ein Bund Späne? Er gab zur Antwort: Sind sie feucht, so geht alles in Rauch auf, sind sie aber trocken, dann geht nur ein Drittel in Rauch auf, ein Drittel wird Asche und ein Drittel wird vom Feuer verzehrt. Woher wußte das der Priester? Von den Holzstücken auf dem Altäre. Ein Athener kam nach Jerusalem und brachte drei und ein halbes Jahr daselbst zu, um die Sprache der Weisheit zu erlernen, aber es war. ohne Erfolg. Nach Verlauf dieser Zeit kaufte er einen Knecht, welcher auf einem Auge blind war. Nach drei und einem halben Jahre, die ich hieT gewesen bin, äußerte er gegen den Verkäufer, falle ich zuletzt noch auf einen einäugigen Knecht herein. Bei deinem Leben! entgegnete dieser, er .ist sehr gescheit und schaut in die Ferne. Als der

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