Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 48 (5.12.1919)
- Date
- 1919-12-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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- Haifa 2× ep/1047930
- Safed 1× ep/1046078
- Tiberias 1× ep/1048138
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- sänd die Kalkbrennereien aus Mangel: an. Steinkoble nicht. 4 n^Bet r'i <ii> und., man .bedient sich des arabischen Kalkes, der aus den Dörfern gebracht wird. . Ziegelsteine wurden in zwei deutschen Fabriken hergestellt, welche gleichzeitig auch' Ableitungsrohren lieferten. Dachziegel wurden aus dem Auslände Importiert': zum Teil würden aiich die in einer der deutschen Fabriken Jiergestellten Dachziegel benutzt Zurzeit, wird eine Dachzieg^leä.in djer Kolonie, Moza errichtet in deren Umhegend das notwendige Rohmaterial' hi gewünschter Höhe vorhanden ist ... .Die Araber konnten bis jetzt das gute Bauliaredwerk rächt' erlernen. Die Palais und die großen Gebätufe;. -die die verschiedenen Regierungen im Laufe der Jahre in Jerusalem .erbauen ließen, wurden ausschließlich durch christliche Arbeiter gebaut und nur im Notfälle wurden mohammedanische oder jüdische Arbeiter zugelassei*. Im Gegensatz zu den Arabern haben die Juden das Handwerk rasch sehr gut erlernt so daß sie,mit den christlichen Arbeitern erfolgreich die Konkurrenz aufnehmen' konnten. Zinn erstenmale nahmen die -Juden das Bauhandwerk vor etwa 30 Jahren auf. Große Verdienste auf diesem Gebiete hatte damals ein jüdischer Unternehmer, Rabbi Jakob Man, der die „Wtittenberg-Häuscr” sowie viele andere Gebäude errichtete und als erster die Juden diesem Handwerk zuführte. , ’-w,wIh J a-f f a erhalten die Bauarbeiter für Graben des Fudaments per Kubikmeter Frcs. 1.25 bis 425 (in Abhängigkeit von der Entfernung des Transportes), für den Bau von Steinsäulen Frcs. 4 bis 6,5 per Ouadratmeter; Betonierung des Plafonds 3; Tünchenl,25bis_l,50; Dachdecke 3.75; Tür und Fenster traf Laden* 150 bis 200 per Stück; Bemalung der Wände 50 per.Zimmer: Bekalkung der Wände 12.50 per Zimmer. Bemalung eines Fensters mit Laden 25: Herstellung der Diele 3,25 per Quadratmeter: Herstellung der Treppe 5 per . Quadratmeter. An Tagelöhnen erhalten: . Maurer ..... Frcs. 10—25 pro Tag Tischler . . . .. 10—17,50 ,. .. Hilfsarbeiter. . . ,, -5— 7.50 .. Ueber die Preise des Baumaterials in Jaffa erfahren wir: Ungehauene Steine - Frs 5 , per m- Winkelsteine - . - 12.50 * ms Zement. .. r 300—600 , Tonne Kalk (ungebrannt) - 162 » Tonne SEeeressand ••••.• , 12,50 . m3 Bauholz ..- „■ 400—500 „ m8 Eisen , 750—1000. Tonne Dachziegel » 60 „ 100 St. Zementdielen „12,50—16,50» m Zemenltreppen (1,30 m) . .37,50—50 „ in* Sleintreppen (lj30 m) « 50—62 r ms Die Preise für Oellarben. Nägel und Glas können'wegen völligen Mangels -dieser Materialien im Lande zurzeit nicht angegeben werden. Zum nächsten Frühling dürften die Preise der aus dem Auslande importierten Baumaterialen fallen, wäli- . rend die irländischen Materialien sowie die Arbeitslöhne eine Preissteigerung erfahren werden. Goldschmiede gibt es in Jaffa 13. davon Juden 6' (2 Aschkenasim, 3 Sefardim und 1 Jemenitc). Christen 6. Mohammedaner 1. Dazu 23 Gehilfen*- da-vor Juden 18 (8 Aschkenas m und 10 Jemeniten). Christen 10 Die Löhnung erfolgt gewöhnlich wöchentlich. Ein guter Arbeiter bekommt jetzt per Woche 2 bis 3 Pfand. Die arabischen Arbeiter verdienen jetzt pro Tag 4 bis ‘6 sh-, die besseren Arbeiter 5 bis 8 sh. Ob die Goldschmiede imstande sein werden, den ans Europa importierten Waren Konkurrenz 23i bieten, darf als sehr fraglich betrachtet werden. Gute Arbeiten ausgerüstet mit guten Maschinen und Handwerkszeug, werden indessen auf Beschäftigung und-Verdienst rechnen können. Das Bestreben, das jüdische Handwerk in Jerusalem auf kooperativer Grundlage zu reorganisieren, hat endlich. zum ersten greifbaren Erfolg geführt. Kürzlich wurde in Jerusalem der .erste jüdische Handwerker verein gebildet, in dem etwa 100 jüdische Handwerker,. - Schneider und Schuhmacher, zu einer kooperativen Gruppe vereinigt sind. In. der Gründungsversammlung des Vereines-wurdedie schwere Lage der Handwerker geschildert, die der Konkurrenz mit dien ausländischen Waren nicht. standhaften können. Es wurden eine Reihe von Maßnahmen vorgeschlagen, die sich in erster Reihe aufdie Schaffung eines Grundkapitals für den Import von Maschinen und Rohmaterialien bezogen. Die Versammlung beschloß außer der Bildung des Vereines auchdie Gründung einer Konsumverkaufsstelle, ■dieden gesamten' Bedarf den Mitglieder decken soH. Eine Kommission wurde beauftragt, alle Förderungen der Handwerker auszuarbeiten und sie in einem Memorandum der Regierung zu unterbreiten. 3, Der Arbelterfonds. , Das Arbeitssekretariat, die Palästinavertretung des Jüdischen Sozialistischen Verbandes Pbale-Zion, veröffentlicht seine Bilanz-per 1. Juli' 1919. Sie gibt einen guten' Ueberblick der Wirksamkeit des Palästina-Arbeiterfonds, dessen Mittel von dem Ar bei ts Sekretariat verwaltet werden. Die Einnahmen des Arbeitssekretariats betrugen zirka .8500 Pfund (rund 210.000 Frcs.), die hauptsächlich aus Mitteln des-Palästina-Arbeiterfonds stammen. Die Ausgaben beliefen -sich auf nahezu 8000 Pfund (Frcs. 200.000.—). Davon waren karnn 5000 Frcs.. in Geräten und in drei Bauplätzen am Karmel für ein Gesundheitsheim - auf den joöisä ZErrÜNG Namen des verstorbenen Poale-Zitin-Führers Börochow und für ein Arbeiterhaus in Haifa investiert. Die Haupttätigkeit des Sekretariats bestand in der. Finanzierung der verschiedenen genossenschaftlichen; .gewerkschaftlichen uridi kulturellen Unternehmungen der jüdischen Arbeiterschaft Pälästirias"m-Stadt und1 Land, sowie in der Erhaltung der Arbeitsbureaus in Jaffa, Jerusalem, Haifa,' Tiberias und Safed. Die letzten zwei! Bureaus wurden nur für die Kriegszeit geschaffen, als der Verkehr zwischen den .einzelnen Landesteilen infolge der kriegerischen Vorgänge äußerst erschwert war. Folgende.Zahlen gehen einen interessanten Einblick iu die Tätigkeit dies Palästina- Arbeiterfonds. Es wurden K redi te b ewilli gt: an die Landarbeiterverbände in Judäa'und Galiläa 823 Pfund (21.000 Frcs.), an neun ländliche Genossenschaften für Getreidebau 2545 Pfund: (64000 Francs), an sieben Geniusebatigenoissensthaften und an zwei Aufförstungsgruppen 230 Pfund (6000 Frcs.) Städtische Produktivgenossenschaften, und zwar Schneider, Schuhmacher, Tischler, Schlosser, , Bauarbeiter, Brunnenbohrer, Drucker, Steinhauer, hauptsächlich in Jaffa, Jerusalem und Haifa, erhielten Betriebskredite vom rund' 900 Pfund (22.500 Francs), wobei zu bemerken ist; daß zur Veimeidung der bekannten Tendenz derartiger Kooperativen, sich in geschlossene Aktiengesellschaften umzuwandeln, das Inventar dieser Genossenschaften vertraglich Eigentum des Palästina- Arbeiterfords bleibt. Für öffentliche Arbeiten wurden 135 Pfund (3500 Frcs.) bewilligt, für Konsumgenossenschaften in Jaffa und Haifa 136 Pfund (3600 Frcs.), für die A rbefterkrankenkasse 335 Pfund(8400Frcs.), für Arbeiterküchen und -Heime sowie Leihkassen 152 Pfund (3800 Frcs.). für Selbsts c h u t z z w e c k e und den „Haschomer“ rund 560 Pfund (14000 Frcs.)'und für andere kleine Darlehen, hauptsächlich während der Kriegskrise, 565-Pfund (14125 Frcs.). Die krisenhaften Vorgänge während der Kriegszeit, die politische Verfolgung der jüdischen Arbeiterbewegung durch die türkischen Behörden; insbesondere der Poale-Zion- Partei, ihrer Presse; sowie der Wächterorganlsation „Haschomer“, haben von dem Palästina- Arbeiterfonds große Opfer verlangt. Allein die sogenannte Damaskus-Periode von Oktober 1917 bis Oktober 1918 erscheint in der Bilanz mit nahezu 70.000 FrcS., einschließlich der sehr empfindlichen Kursverluste, und die unvorhergesehenen und außerordentlichen Ausgaben in Verbindung mit de» militärischen Vorgängen i» derselben Zeit figurieren mit rund 8000 Frcs. in der Bilanz. Schließ:- lieh wäre hervorzuheben, daß der Palästina- Arbeiterfonds durch Garantieleistung fünf anderen Arbeitergenossenschaften (einer kooperativen Marchinenwerkstätte und einer Tischlerei in Haifa, ferner . einer landwirtschaftlichen Maschinengenossenschaft undi zwei Druckergenossenschaften) Kredite im Betrage-fvon 60.000 Pres, verschafft hat Alles in allem ein Bild vielseitiger, vornehmlich wirtschaftlicher Tätigkeit deren Hauptzweck es ist der jüdischen Arbeiterschaft hn Lande das Eindringen in. neue Produktionszweige, vor allem in das neue Gebiet der Landwirtschaft zu ermöglichen. die genossenschaftliche Methode auf dem Gebiete der Produktion- und des Konsums kräftig zu fördern und die gewerkschaftlichen und! kulturel’en Organisationen der Arbeiterschaft im Lande in ihrer Selbsttätigkeit zu unterstützen. Für die Tätigkeit des Palästiria-Arbeiterfonds im Jahre 5680 wurde folgendes Budget beschlossen: Bureaus in Jaffa. Jerusalem und Haifa ..... Pfd. 2400 Frcs. 60.000 Sicherung bestehender städtischer Arbeitergenossenschaften . . . . ,. 2000 50.000 Kredite für neue städtische . Arbeitergenossenschaften ., Subventionen . für die 2000 50.000 Krankenkasse der, jüdisehen Arbeiter.in Palästina.. „ 300 t( 7.5Ü0 Schriftliche - Informationen für Einwanderer ..... 300 7.500 Kne«iite für Arbeiterküchen „ Organisatorische Arbeit . (gewerkschaftliche und 500 ii ' 12.500 politische) .. 1100 27.500 Haschomer . ... „ Literarische Tätigkeit fa 1000 »♦ 25.000 Palästina . , . . . . „ Bauplatz für ein Arbeiter- 1000 25.000 heim in Jaffa....... Unvorhergesehene Ausgaben (darunter Kredite für ländliche . Arbeiter- 2000 ft 50.000 genossenschaften).. ... „ 1500 »I 37.500 zusammen Pid. J 4100 Frcs 352.501 4. Aus den Kolonien. In der Kolonie Sichren Jalebb beschäftigt inan sich zurzeit besonders'intensiv mit der Frage-der jüdischen Kolönieiug'end. Etwa 40 fange Leute. Söfate der dortigen Kolonisten, befinden sich zurzeit ohne" ständige-Beschäftigung. Es handelt sich Um Personen; die-die Landwirtschaft gut kennen unddiesem Berufe - mit Liebe zugetan sind. Sie sind jetzt' gezwungen; an anderen Orten Landarbeit zu suchen. Um diese Jugend der Kolonie nifcht-zu entfremden, beschlossen die Eltenn. den Sandboden' des Dorfes Burg*, eine Stunde von der Kolonie entfernt zu erwerben;- um die-Jugend auf diesem Boden, der schwarz undsehr gut istanzusäedeht Män-hat zu diesem Zweck Verhandlungen mit der L:C. A angeknüpft . . ' Die - Frage der jemitischen iM ä d c h eru deren Zahl in Sichron Jakob emeaäemlich große ist hat eine günstige Regelunggefunden: Es wurden ... .... . : . V- . für «fiese Mädchen SchüIem errichl^ iu öeiiär sie Näharbeiten für die Kolöraebewohner a&- fertigen. Für-' die Entwicklung ”cter' 'län(fwirtschaf11 iehe» ‘Ä'i'.benfrtüb tin‘;~IColöfiiiS»: ist letztens ein wichtiger' SchiSf i'ühti^oSilfätt worden. Der •Mait^dlsin "läbdtiiü-'tschaftiki^li Kursen, die d:en KölonKten und'ihhfetC IQädeifa'.tro Möglichkeit geben SOlltem, Landiwirticfiaft''Allseitig und gründlich' zu erlerneh,;hat sich in Unserer kolonisatorischen' Tätigkeit sehr: fühlbar mächt. Die vielen Agronomien, Baron Roth- SÖhdld' und die andteren Föfderör'' der jüdiigäi'eii Kolonisation ins Land beriefen; ‘lfaoen'iretviß; Öer deutendes gleistet Der-Umstand jedoch, daß diese Agronomen «fie Landwiftsohaft . nur theoretisch kannten, während sie für "diie fpraäctiätüie: Vbrb&r. reitung nur unzulängliche Arheitskräfte yenvenden konnten; führte oft dazu, daß Unbefriediitr'endte; Resultate erzielt würden; Diesem' Mißstand half 'H4rt Agf onom O et ti n ge r. der Leiter der: ländVrfftschaftlichen AbMiaür des Pälästma-Äihfes':ih Jaffa, ab Zunächst'gäb er Blätter heraus, die den Kolonisten als praktische Wegweiser dienen sollten und an die' Kolonisten unentgelüich TVerteilt wurden; In Ergänziirigsemer Bemühungen schritt Herr Oettinger ferner zur Ausnutzung der heuern Arbeitskräfte die im Laufe des letzten. Jahres nach Palästina gekommen sind: Es handelt sich um junge' Kolonisten. .die beim Ausbruch dies Krieges gezwungen wurden. Palästina zu verlassen und in Amerika und-Califormen' Zuflucht fänden, wo sie dem landwirtschaftlichen' Berufe freu .blieben und nun allmählich in das Land ihrer Väter zimückkehreh. ausgerüstet mit reichen landwirtschaftlichen Erfährungeh. Diese praktisdien Landwirte verwendet Oettinger für die weiter©; Ausbildung der Kolonisten., Durch «fie .Fachblätter“ erhalten diese jungen Leute wiederum die notwendige theoretische Grundlage, um die praktischen Hebungen nut den Koläriisfen vörzunehimen. Diie landiwirtschhftlichen- Merkblätter haben bis jetzt folgende TBemaia behandelt: Der Schutz der Pflanzen vor Insekten: Trocknen von Gemüse: KonserWeren von Früchten: die Säät: die Düngung; die landwirtschaftlichen Gebäude: 'der Eukalyptus und sdne Kultivierung, sowie, bindere speziell für Palästina in .Betracht kommende landwirtschaftliche Gebiete. 5. Handelsbeziehungen. Die scbwe<fische. Zeitschrift „Sy.ensk Expört“ veröffentlicht , einen Bericht des schwedischen Generalkonsuls in Jerusalem. G. Dal man,, über die Aussichten, der künftigen Handelsbeziehungen . zwischen Schweden und Palästina- J.,. Nachdem der Bericht in großen Zügen eine Ucbersicjit über; die? Entwicklung, ,des Export-,, und Importhandels von Palästina während, der letzten : 30 Jahre; gegeben hat.: Werden, im einzelhen'icHe Waren auf geführt. deren Einfuhr nach. Palästina notwendig ist und für die auch Schweden als Lieferant in Betracht kommt Es handelt sich vor allem um H olz.waren aller Art Der Krieg hat die letzten Reste von Wäldern im Lande zerstört, da die Eisenbahnen aus Mangel an Köhlen mit Holz feuern mußten. Es herrscht eine große Nachfrage nach Bauholz für Dachkonstruktiönen. Brettern für Türen und Fenster, zur Herstellung von Stühlen und Tischen,.auch nach fertigen Möbeln. Daß Schweden schon jetzt Aufträge auf Lieferung von Holz für prangenkästen erhalten habe, sei ein wichtiger Anfang. Palästina habe ferner in stark steigendem Maße Gebrauch für. Panier und Pappe, für Petroleum-Motore und Petröleum-Kochapparate. Instrumente,. . Nägel . und Schrauben.' Schuhwaren, schwedische Streichhölzer. die bereits begonnen haben., sich den. Palästinensischen Markt zu erobern. Der Bericht weist darauf hin. daß damit zu rechnen ist daß alle «fiese Waren fa. immer steigendem Maße in Palästina, benötigt werden,, da das Land infolge der Verwirklichung der Zionistischen Bestrebungen und der zu erwartenden Jüdischen Einwanderung einer rapiden Aufwärtsentwicklung entgegengehe. Der Bericht erwähnt dann «lie Pläne, für Anlage von Telephonleitungen.in den Städten und Kolonien, elektrischen Bahnen in Jerusalem and endlich das große Projekt der Ausnutzung des Höhenunterschiedes zwischen dem Mittelländischen Meer und dem Toten Meer und der hiedurch zu erzielenden Wasserkräfte Es. wird die Entsendung eines schwedischen Ingenieurs nach Palästina verlangt, der die Möglichkeit unterr suchem soll, die sich-aus d'er Ausführung derartiger Pläne und Projekte'auch .für. die schwedische Industrie ergeben wurden. Endlich behandelt , der Bericht die Frage, welche Waren, aus Palästina nach,Schweden ein- .geführt werden sollten. Empfohlen wird außer der Einfuhr von Orangen, und Zitronen die Finfnhr von Sesamöl. OEvenöl. sowie der aus Olivenöl und vegetabilischem Soda hergesfellten Seife. In Betracht kömmt ferner die Einfuhr' von. Fellen, insbesondere Schaffellen, und von.;Wolle; außerdem wohlriechende. Ode... Kognak: verschiedene Weinsorten. . die besonders. als Dessertweine in Betracht kommen, aber aiich «fie;, ungarischen Krankenweine ersetzen können. Palästina; .hat früher auch Durrha (eiite'jorientaliscbe ,Varietät einer bestimmten Hirseart), sowie.,Lupinen und Korn exportiert größtenteils nach Endän£.J)iäg> Produkte werden für Schweden yidleicht: weni7 ger 'von Bedeutung sein: dagegen; erfordert, die Frage der Einfuhr von palästinensischen Olivenfrüchten nach Schweden'- besondere: Aufmerksamkeit da diese — die“ heute' nur als1 Delikatesse gelten — frei rfchtiger. Behahdlimg zu'eiriem wichtigen. nährenden Fettstoff 'enthaltenden Nabnmgsmittel werden können. .