Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 45 (14.11.1919)
- Date
- 1919-11-14
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JO&BGHE ZHZUNQ Mr- Die deutschen Zionisten verlangen Einberufung des Kongresses Sitzung des Zentralkomitees .1 Die Zionistische Vereinigung für Deutschland« die seit Verlegung des A. C. nach Berlin stets in engstem Kontakt mit der obersten Leitung stand imri zu den einflußreichsten Landesorganisationen gehörte, ist durch die Verlegung der Leitung nach London vor eine veränderte Situation gestellt worden. Selbstverständlich empfindet gerade diese Organisation den mangelnden Kontakt besonders schmerzlich, und in der Sitzung des Zentralkomitees, die am 2. November in Berlin zusammen trat, kam die Unzufriedenheit mit dem heutigen Zustand zum deutlichen Ausdruck. Dabei wurden dieselben Vorwürfe laut, die auch in Wien gegen das A. C. erhoben werden. Für eine sachliche Kritik fällt angesichts der mangelnden Information die Grundlage und daher beschränkte sich die Tagung darauf, die schleunige Einberufung der J ahreskonferenz und des Kongresses zu fordern. Wir geben nachstehend einen gedrängten Bericht über de» Verlauf der Sitzung: Anwesend waren folgende Herren: Vom üeschäf tsf ehrenden Ausschuß: Cr. Hantke, Dr. Klee. Blumenfeld, Doktor Goldmann, Dr. Rosenberg, Rosenblüth, Wolisteiner. Vom Zentralkomitee: Arlosoroff (Haooei-Hazair, Berlin), Dr. Barth (Berlin), Justizrat Bodenheimer (Köln), Dr. Buber (Heppenheim). Moses Calvary (Crossen), Dr Dobrzynsky (Beuthen), Estermann (Hamburg), Fuchs (Leipzig), Goitein (Frankfurt a. M.), Dr. Salli Hirsch (Berlin), Landau (Hamburg), Dr. Löwenstein (Berlin), Dr. Julius Moses (Mannheim), Dr. Siegfried Moses (Berlin), Dr. Menthold Nußbaum (Nürnberg), Dr. Julius Rosenfeld (Karlsruhe), Schachtel (Breslau), Schocken (Zwickau). Dr. Sichel (Chemnitz), Sondheimer. (Frankfurt a. JVL), Dr. Stahl (München), Dr. Stein - (Königsberg), Dr. Max Strauß (Berlin). Dr. Viktor. (Hamburg). Dr, Witkowsky (Berlin), Jacob Wolfi (Frankfurt a. M.). Vom E. A. C.: Professor Warburg. Von ausländischen Landesorgamsatiönen: Heinrich Margulies, Skutetzki (vom österreichischen Landeskontitee), Slonrtz (vom tschechoslowakischen Landeskomitee), Doktor Israel Auerbach (Konstantinopel), Gütermann (Lodz). Ferner anwesend: Vertreter der zionistischen Jugendorganisationen, der Beamtenschaft und der zionistischen Presse. Dr. Hantke eröffnet die Sitzung und erstattet das Referat über „Unsere Stellung zum Aktions-Komitee“. Dr. Hantke gab im wesentlichen einen Bericht über die Tätigkeit der Londoner Leitung, schilderte die - politische Situation und setzte mch mit den in der Oeffenttichkcit gegen das A. C. erhobenen Anwürfen auseinander. Im zweiten Teil seines Referates erörterte der Redner die Probleme der Gaiuthpolitifcand die Möglichkeit positiver Mitarbeit der Landesverbände an der Arbeit der Leitung. Sodann folgte die Debatte. Davis T riet sch (Berlin): Die Einwanderung dürfe in keiner Weise beschränkt und nicht in einseitig minimalistischer Weise geleitet werden. Die Unterschiede in den Kosten der Kolonisation, in der Zahl der jährlich Einwandernden und im Landmaß seien nicht graduell, sondern prinzipiell. Der nächste- Zionistenkongreß müsse unbedingt vor Beginn der eigentlichen Einwanderung stattfinden und könne jetzt schon vorbereitet werden. Trietsch geht sodann auf die Bedeutung einer richtigen Nordgrenze für Palästina ein. Dr. Martin Buber (Heppenheim): Die Politik der Leitung trägt dem Bestehen einer öffentlichen Meinung im; Ziootsnus nicht genügend Rechnung, ln der Äraberfräge wird kerne konsequente Politik getrieben. Es muß eine Politik getrieben werden, die den - Fellachen überzeugt, daß er in uns seine! Freunde hat Die Idee einer gemeinsamen jüdischen üesamtorganisation sei außerordentlich zu begrüßen. Dr. Theodor Z-iocisti (Berlin): Unsere einzigen Gegner in Palästina sind die arabischen Großgrundbesitzer, per Kampf gegen den Großgrundbesitz ist ebenso ein Erfordernis praktischer Politik, wie wahrhaft sozialer Gesinnung. ■ ■ Victor A r I o s o r.o f f (Hapoel-Hazair, Berlin): Das A. C. muß der Regelung der Chaluzimfrage und der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit größeres Interesse zu wenden. Wenn der Kongreß nicht möglich sei,, müsse die Jahreskonferenz auf erweiterter Grundlage stattfinden. Die Kolonisation müsse aui nationaler, nicht auf kapitalistischer Basis geführt werden. Ein Brief Richard Lichtheims (zurzeit im Haag) kommt zur ' Verlesung. Lichtheim tadelt, daß in Palästina zu wenig Vorbereltungsarbeit geschehe, daß die Kolonisation niclit finanziell vorbereiftet werde und hält ein baldiges Zusammentreten der Jahreskonferenz für notwendig. Heinr. Margulies (Wien): Er sei zur Sitzung gekommen, weil man in Wien Wert darauf legte, sich über die Lage der Bewegung zu informieren. Wien klage darüber, daß es völlig ausgeschaltet und uninformiert sei. Wien werde das wichtigste jüdische Zentrum Mitteleuropas werden, auch als Dufchgangspunkt für die Emigration. Dr. Arthur Rup pin (Berlin): Die Mitarbeit an der Durchiülirung eines Finanzprogramms für Palästina, wie ich es in meinem Buche vorgeschlagen habe, ist unter den gegenwärtigen Verhältnissen für die Zionisten in Ost- und Mittel-, europa leider nur in,Ausnahmefällen möglich. Gegen jneinen Wunsch muß ich die großen Einwanderziffern von Trietsch bezweifeln. Der Kleinsiedler ist nur ein möglicher Typ, keineswegs der einzige. Soskins Vorschläge bezogen sich nur auf einige Musterkolomen, keineswegs auf die gesamte Kolonisation. Mit Bubers Standpunkt in der Araberfrage bin ich* sehr einverstanden. Nur eine Politik des Rechts, nicht der Gewalt darr getrieben werden. Zwecks Besserung der Arbeiterfrage ist die Gründung einei Ar beit er bank mit 50.000 Pfund Sterling Kapital in die Wege geleitet, die von den Arbeitern unter Kontrolle des Aktions-Komitees verwaltet werden soll. Dr. Israel. Au erb ach (Konstantinopel) berichtet Ober die Sti&mmig unter. d$u Zionisten im Orient'und in SüdruOnd. wcHnäST Voü dörZetftrale ganz abgeschhitten gewesen Sei. Konstantinopel werde ein "wichtiger Durchgangspuhkt für die Auswanderer werden. Julius Berger (Berlin): Die Londoner Leitung habe es unterlassen, klare Prinzipien der Arbeit bekanntzugeben. Die Widerstände gegen einen obersten Rät entspringen einer zu engen Auffassung vom Zionismus. Wir müssen uns mit allen Problemen' des jüdischen Volkes beschäftigen, vor allem auch mit der Emigrationsfrage. Dr. Klee (Berlin) verlangt dringend baldigste Einberufung rdes A. C. und1 der Jahreskonferenz, wie er es seit Monaten getan habe. Es fehlen uns Einzelheiten, die zur Beurteilung der Londoner Politik erforderlich seien. Deshalb greife die Kritik vielfach, ins Leere, es sei nicht zu übersehen, wie weit und in welchen Punkten sie wirklich berechtigt sei, Dri Harttke;geht im Schlußwort auf die in der Diskussion vorgebrachten Argumente ausführlich ein. Cie schwierigstes Monate säeäj'Äbrüber. Die Bedingungen der Arbeit der näcnS&a Zeit seien wesentlich günstiger als bisher, "iY In der Abstimmung wird folgeoderAifctrag Dr. Martih Büber einstimmig iiägienommen: ■ ' , Eiri. . „Das Zentralkomitee dankt dem En&fenät Aktions-Komitee in Londbm für die vor ähmjj|jä>- teistete Arbeit und beglückwünscht es zu «MA bedeutsamen Erfolgen. , .1lu der Ueberzeiigung, daß die Einheit „der Zionistischen Organisation die Wiederherstellung des demokratischen Charakters, der Zionistischen Organisation und Arbeit verlangt; brachtet das Zentralkomitee die s o f o r t i g e E 11hberuiung der Jahreskonferenz «M die schnellstmögliche Aasschrei* bung des Zionistenkongresses afc dringendstes Erfordernis. Bä der Einladung zür . Jahreskonferenz sollen alle Föderationen, und Richtungen angemessen berücksichtigt werde«. Zur Vorbereitung beider Tagungen möge das E. A. C. sofort die öffentliche Diskussion aller aktuellen Fragen zionistischer Arbeit herbeiführen und Ihr eine eingehende Darlegung der Grundlagen seiner. Palästina- und Galntbpoiitik vorangehen lassen.“ . Ein Antrag Steinitz betreffend sanitär» Vorarbeiten wird dem Aktionskomitee als Matterial überwiesen. In den folgenden Sitzungen werdeh die Fragen der Galüthpolitik, insbesondere des jüdischen Kongresses und der Gemeindepolitik in Deutschland, ferner die Palästinaarbeit und die Jugend1 frage eingehend diskutiert Die Konferenz mußte wegen der bevorstehenden Sperrung des Bahnverkehrs vorzeitig, bereits Montag Abend, geschlossen werden. Trotzdem wurde die gesamte umfangreiche Tagesordnung erledigt Kultuswahlkampf in Berlin Das Programm der „Jüdischen Volkspartei“. ■ Die Berliner zionistische Vereinigung hat im einer Mitgliederversammlung den Beschluß gefaßt, gemeinsam mit den anderen Organisationen sfrfr der jüdischen Völkspartei anzuschließee und in den Wahlkampf für die Repräsentantenwahlen einzutrefen. Die Jüdische Volkspartei hat an die Spitze ihrer Kandidatenliste folgende Her- , ren gestellt: 1. Dr.-Klee. 2. Professor Heinrich Loewe. 3. Direktor KäreskL 4. Abraham Löh. 5. Louis Wo 1 f. 6. Ein Vertreter des Verbandes der Ostiuden. Das Programm der ■ ..Jüdischen Volkspartei“ umfaßt organisatorische, kulturelle, soziale und politische Forderungen.. Bei den organisatorischen Forderungen steht an der Spitze die;Foiv derung nach dem allgemeinem gleichen, geheimen, direkten.' Prjo.Portä'on.alwahlrecht für all/emindlieste nis20 jährigen Männ er und Frauen, unter Beseitigung des bisherigen von der Steuer abhängigen Wahlrechts. Der Vorstand, soll durch die Repräsehtahtenversannnlung nach dem Stärkeverhältaäs der in der vertretenen Richtungen gewählt die Zahl der Mitglieder von - Vofstätod und Repräsentanz soll vergrößert werden. Die Volksoärtei fordert ferner, daß; während die V er wal t-ungsaufgaben durch Vorstand und Repräsentanten- .versamnilimg erledigt werden, die Kuitusangelegenheiten autonomen Gemeinden-zu übertragen sind. In diesen tritt die Volkspartei für Erhaltung der hebräischen Gebetssorache und gegen die Assimilation im Kultus eilt. Sie fordert ferner die Durchführung der Gleichberechtigung der'ausländischen Juden. Unter den wichtigsten kulturellen Forderungen der Partei sind zu nennen die Erhaltung des Sabbats und der Sabbatruhe, die Errichtung von Kindergärten und! Schu- 1 e n aller Art, wo das Hebräische auch als lebende Neue Judenromane „Judenromane“ — was ist dabei zu denken? Man könnte an eine christlichsoziale Wortbildung denken,analog zu „Judenpresse“, und darunter alle jene Romane verstehen, -die von Juden geschrieben sind. Darin würde ein Körnchen Berechtigung stecken, denn tatsächlich zeigt sich die jüdische Eigenart an den meisten literarischen Erzeugnissen vom Juden und besonders an der modernen und modernsten Literatur ist der starke jüdische Einfluß unverkeniibar. Sowohl die große Kraft uriüdischen Geistes als auch die spezifische Abirrung der jüdischen Seele in Scheimveit und Lüge manifestiert sich in .Produkten jüdischer Künstler, bewußt oder unbewußt und läßt den durch Erkenntnis der Zusammenhänge geschärften Blick in den Abgrund seelischer Anomalie dringen, die das Schicksal des Judenvolkes erzeugt hat. Isolierte. zerrissene, leidende Menschen, im besten Faß ernste Problematiker. so erscheinen uns heute die jüdischen Künstler, deren Seele in der Galuth ist und-denen daher die wahre schöpferische Leistung nicht gelingen kann.^ weil sie den Weg zu den Ouellen ihres Seins Verstopft haben. Entwurzelte, die niclit' aus mythischer Urkraft zu gestalten vepnögen. Doch nicht von der Eigenart jüdischen Schaffens soll hier die Rede sein: dieser Gegenstand erforderte eine eigene Abhandlung. Die Juden in der modernen Literatur fühlen aber immer deutlicher dde jüdischen Elemente ihres Seins, das Judentum oder zumindest das' Jude-Sein wird ihnen Problem, das sie irgendwie bewältigen müssen, auch wenn sie sich sträuben, ihr Judentum zu bejahe«. Sie fühlen instinktiv, daß ihr Seelenleben. . ihre Stellung , zu den Fragen der Menschheit und des Menschentums irgendwie von ihrem jüdischen Blut bedingt ist. Daher Ist ihr Homunkulus, der -Träger ihrer Gedanken — auch Jude von Substanz, ob' das nun ausdrücklich gesagt wird oder nicht. ..Mensch gegen Mensch“ — dieser Titel schon sagt mit deutlicher Eindringlichkeit, daß der Verfasser im Gegensatz zu jeder national einschränkenden Tendenz Verbindendes. Menschliches aussagen will:, und doch hat Ernst Weiss. einer der talentiertesten Romandichter der jüngeren Generation, unter diesem Titel einen typischen Judenroman geschrieben. *) Alfred Dawidowitsch. Student der Medizin, hat die unendliche Sehnsucht nach Liebe, nach gütigem' Menschentum, nach brüderlicher Verbindung mit der neben ihm allenthalben sinnlos -leidenden Kreatur. Mit einer Realistik, die einem den Hals - zusammenschnürt. schildert W-eiss das Grauen, die Grausamkeit, das Entsetzen dfer tnedi-. ziniseben . Hörsäle, der Krankenzimmer, wo -der Mensch nur Objekt.' das Leiden nur ein .Fall“ ist wo Menschen mit Präparaten und Werkzeugen hantieren und die' Gewohnheit jedös Bewußtsein der menschlichen Wirklichkeit auslöscht. Die grauenhafte Marter des lebend präparierten Hundes, der nicht betäubt, nur gelähmt wird, ist für Alfred das Symbol dieser fürchterlichen Methode, die gedankenlos, blind macht, das Herz verhärten muß, um durch die Wissenschaft den Weg zur heilenden Wirkung zu bahnen. Dieser Preis des- Menschentums. scheint Alfred unerträglich hoch. Er wird Spezialist für Narkose, um die Läden der Kranken zu mildern, jeder Fall wird ihm zum Erlebnis, er sucht ..den Menschen in sich zu verwirklichen“. Mitleid zu fühlen. Leiden auf sich zu nehmen, selbst der andere zu werden. Alfreds Vater verdient Geld um seines Sohnes willen und.der Sohn; dem die Welt seines Vaters *) Ernst Weiss. Mensch gegen Mensch. München 1919. Georg- Müller. Brosch. Mk. 6.—. unsagbar fremd ist. genießt diese Liebe. Am Tage des Ultimatums an Serbien spekuliert der Alte m Waffenaktien, es kommt die falsche Nachricht von der Annahme des Ultimatums durch Serbien, die Geschäftsfreunde überschütte» ihnmit Vorwürfen. Ernst Weiss macht in einer widerlichen Szene die teuflische Welt der. jüdischen Börseuagen'.en und Schieber lebendig: abgrundtiefe Ge>- meinlieit macht sich in gemauschelten Flüchen Luft; Alfred steht wie versteinert und gibt endlich dem Agenten Baumölil eine Ohrfeige, worauf -der Alte glücklich stammelt: „Wenigstens ein Fraß hat er ihm gegeben . .. .. Alles.ist jetzt, gut! Gottsoll ick danken, wenigstens e Fraß!“ -Alfred zieht in den Krieg, sucht zu helfen, wo er kann, wind nicht verstanden, er fühlt mit allen, versteht Jede menschliche Schwäche, hilft sogar dem verrückten Oberst, der sinnlos tausende Menschen geopfert hat und dafür bestraft, werden soll. Dann meldet er sich an die Front, er will mitte» drin stehen in dem Morden, das er nicht Begreift und schließlich richtet er in Verzweiflung das Maschinengewehr gegen den Feind, gegen die Eigenem gegen sich selbst ... und tötet doch nur. einen kleine* armen Hund. . Die erstaunliche Gestaltungskraft. die drastische Lebendigkeit der Episoden, die spannende Führung der Handlung, dies ’ alles ist in diesemRoman nur Beiwerk zu dem ethischen Problem, das das Herz des Dichters zerwühlt: der aus der Tiefe schreiende Mensch. „Mole im Sturz der Verzweiflung“, — er-kämpft gegen diese Welt er weiß. daß-nur'durch Wegreißen der Schranken, durch Oeffnen der Ouellen des Menschentums die Erlösung kommen kann. Dieser Kampf für: Geist und Versöhnung, dieses aussichtslose. Opfer ineiner Vor Jammer berstenden Welt, diese tiefe Sehnsucht nach. dem Guten, nach menschlicher Brüderlichkeit — das ist jüdisches Erbe. Die junge Generation Von Jude» sucht, kehrt, sich ab - Vh*.