Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 44 (7.11.1919)
- Date
- 1919-11-07
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 44 JÜDISCHE ZEITUNG Ösire 3 kändfern in Ihren Verhandlungen den' Rücken Märken. Dies leitet mich «über au den Vorwürfen, daß 4äs E. A. C. nicht die i flirrende Hand verspüren läßt. Dieser Vorwurf ist sehr begreiflich. Die jüdischen Zentren haben während des ganzen Weltkrieges Emmer idem Kontakt mit dtent Kopenkagener Bureau getobt, inaimentlich war es Dr. H a n t k e, der es vorzüglich verstanden hat, den Zusammenhang zwischen Leitung und Bewegung aufrecht zu erhalten. Seit der Sitz des E. A. C. in London ist Wat jener,innige Kontakt, und zwar in der kritischsten Zeit laiutgehört. Wie viel daran die Verhältnisse und die öeberl'astung der wenigen Führer, die ün dter neuen Zentrale arbeiten, schuld wtaren, ist bekannt. Doch in solcher Lage wirkt die Erkenntnis. daß technische Schwierigkeiten die Schuld halben, durchaus nicht beruhigend. Jede Leitung muß mi'<t ider Psychologie der Massen re ebnen, und wenn es schon nicht möglich war. mit ihnen in engeren Kontakt zu kommen, so wären doch gewisse Maßnahmen der Leitung imstande gewesen* den wechselseitig nötigen, fortwährenden Austausch der Willens- und Meinungsäußerungen aufrecht zu erhalten. Vor allem hätte sich die Leitung nicht ln ein so langwährendes Stillschweigen hüllen dürfen, das nur zeitweise unterbrochen wurdie von Beschwichtigiungen. Solche Beschwichtigungen machen zudem den gegenteiligen Effekt. Die Masse der Zionisten verlangt eine klare. entscihiedeneSprache, die Aeußerung einer bestimmten Meinung seitens der Leitung, um dazu ebenso bestimmt und eindeutig für oder wider Stellung zu nehmen. Ein Lavieren, Tasten usw. der Leitung ist das Allerungeeienetste, ihre Autorität zu befestigen und den Prozeß der Willertsbüdung in Fluß zu bringen* . . . Nehmen wir z. B. die Siedlungsfrage. Die Organisation ist durdhtobt von den heftigsten Kämpfen um diese Frage. Aber diese Kämpfe, in dien einzelnen Ländern isoliert ausgefochten, entbehren jeder Unterlage. Sie sind einfach- Luitkämpfe. Jene Unterlagen wären eine bestimmte Meinung des E. A. C. oder wenigstens einige kurze, aufklärende, uichlt „beschwichtigende“ Mitteilungen 'desselben. Würde das E. A. C. z. B. heute nicht nur in vertraulichen Zirkularen, sondern in aller Oefientlicihkeit sagen: Die Frage des Siedlungsptanes steht -heute so oder so. es sind diese und jene Faktoren noch ungeklärt, wir arbeiten in der oder jener Richtung, uns schwebt dies, oder das vor, so wäre damit der Klärung der Meinungen viel gedient Aber das geschieht nicht und so kann es kommen, daß z. B. die Maximalsten in einem Zeitpunkt in dem wir noch gar nicht wissen, in welcher Weise wir den Boden werden erwerben können, was auf alle Fälle nur in freundschaftlichem Einverständnis mit - den Arabern geschehen kann, in ihren Theorien über den-.-ganzen Boden'-Palästinasverfügen und darauf Luftschlösser, bauen, daß die überhaupt der Leitung unterstellen können, daß diese -nicht wolle, daß die 'möglichst größte Zahl von Siedlern m möglichst rascher Zeit nach Palästina gelangt nsw. Bin gleiches gilt 'bezüglich der Aussichten der Kapitalsbeschaif ung. Die Organisation weiß nichts darüber, ob diesbezüglich sohon Fühler ausgestreokt worden Sind. Die Folge ist daß die Kapitalsbeschaffung für die maxünalistische Rechnung gar keine Rohe .spielt, als ob wir nicht die größte Kapifealszerstörung, idie es je gab, hinter , uns. hätten, und vor ans den unstillbaren Kapitalshunger aller Länder. . . .... Die Gründe, warum die jüdischen Massen, trotz der erreichten Erfolge, nicht vollkommen zufrieden sind, sind in der Hauptsache aui ein einziges Moment -zurückzuführenj: aiui die Mangelhaftigkeit in der Kunst der Führung der Massen. Wir sehen die heftigsten Gegner dies reim diplomatischen Zionismus heute, durch den Zwaing der Umstände, auf die Diplomatie beschränkt Aber heute ist die Organisation nicht bloß mehr ein Postament auf das die politische Führung sich stützt beute ist dter Zionismus Massenprognamm und Massennotwendigkieit Je weniger Aussicht ist die Wünsche nach einer raschen Albhilie der Judenmot durch den Zionismus zu befriedigen, um so schwieriger ist es für «die Leitung, sich das Vertrauen der Massen zu erhalten. Nur durch einen ganz engen Kontakt mit der Bewegung ist dies möglich, und nur durch ihn werden die Führer anderseits das Maximum -am Kraft erlangen, das sie in ihrer schweren Position brauchen. Es müßte 'de Leitung dlurch Zuziehung weiterer Kräfte verlebendigt werden, sie müßte ständig Mitglieder nach den Massenzentren senden, die sich mit den Organisationen beraten und die Lage studieren müßten.“ RUNDSCHAU * Die Hilfskonferenz. Prof. War bürg, der Präsident des Joint Distribution Cbmmittee ist in Paris angekommen, um sich betreffs der Hilfskonferenz mit dem. Komitee der jüdischen Delegationen zu beraten. Der Standpunkt aller geht dahin, die Lage der Ostjuden, die durch den Weltkrieg Schaden gelitten haben, zu verbessern. * Der Bischof von Jerusalem gegen den Zionismus. Der Jerusalemer Bischof, der derzeit in London weilt, hat in einer, im Ciiurch-Hnuse unter Vorsitz des Londoner Bischofs stattgefundenen Versammlung der Mission der östlichen Länder, eine Rede gehalten und sich darin über den Zionismus folgendermaßen geäußert: er habe die beste Meinung über einige zionistische Führer und bewundere sie. Aber die englische Regierung habe eine schwere Lage dadurch geschaffen, daß sie versprochen hat. die zionistische Bewegung zu unterstützen. in einer Zeit, wo sie nicht in der Lage ist. ihr Versprechen zu erfüllen. Die Erklärung, durch die die Juden ermutigt werden nach Palästina zurückzukehren. um dort ihr nationales Heim zu begründen, hat viel Aufregung bei der griechischen und mohammedanischen Mehrheit hervorgerufen. Einige von jenen, die unter dem Namen des Zionismus arbeiten, haben die Bevölkerung von Palästina so sehr aufgereizt, daß es der englischen Regierung oder der Liga der Nationen im jetzigen Moment absolut unmöglich sei. einen jüdischen Stadt in Palästina zu schaffen, ohne dorthin eine Armee von 50.000 Mann zur Aufrechterhaltung der Ordnung zu beordern. * Ein Artikel von Joseph Cowen in der „Times“. Als Antwort aui den in der „Times“ erschienenen Artikel ihres palästinensischen Korrespondenten betreffs der Einschränkung der zionistischen Forderungen, veröffentlicht Joseph Cowen in der „Times“ eine längere Antwort, in der er gegen die Verminderung der zionistischen Forderungen auf Palästina! protestiert. . „Unsere Ziele“, schreibt er u. a. „sind nicht’nur kulturelle und ökonomische, sondern auch politische. Ihr Korrespondent betrachtet die Lage nur vom Standpunkt der jetzigen Bevölkerung Palästinas und berücksichtigt nicht die großen Judenmassen d'er ganzen Welt, die in Zukunft Bürger dieses Landes werden wollen. Obwohl auch nicht ein einziger verantwortlicher Zionist den Vorschlag macht, im jetzigen Moment eine unbegrenzte Immigration zuzulassen, so verlangen wir doch, daß man uns die Möglichkeit gibt. .Palästina allen denjenigen Juden ireizugeben. die dorthin einwandern wollen.“ Cowen schließt seinen Artikel: „Was alle Zfonisten verlangen, ist die Schaffung solcher Bedingungen, die die Möglichkeit bieten* in nicht zu weiter Zukunft Palästina so jüdisch zu machen, wie England englisch!“ * Morgenthau will abschwächen. „Jewish Times“ erfährt aus sicherer Ouelle. daß Morgenthau bei seiner Anwesenheit in London mit dem Joint Foreign Committee des Board of Deputies und der Anglo Jewish Association eine Konferenz hatte. Bel den Verhandlungen herrschte die Meinung vor. daß man bei Schilderung der Vorgänge in Polen abschwächend vorgehen und über das Vorgefallene nicht zu viel reden solle, um die Polen nicht zu reizen. Man müsse trachten, mit den Polen zu einem Frieden zu kommen. Vereinzelt wurden zwar Stimmen laut, daß dies nicht der richtige Weg zu einem Frieden sei, aber diese Meinung blieb in der Minorität Demnach hat man von Morgenthau's Bericht nicht viei zu erwarten. Man wird aus diesem Bericht die volle Wahrheit nicht erfahren und die Majorität des Joint Foreign Committee ist damit einverstanden. * Frankreich anerkennt Hebräisch als lebende Sprache. Dem „Journal des Debats" zufolge hat Prof. Eli Antebi in Alexandrien sich an das französische Unterrichtsministerium mit dem Ersuchen gewendet, auch das Hebräische in die Liste der lebenden Sprachen auizunehmen. die die Kandidaten des Bakkalaureats für Mittelschulen als zweite Sprache bei den mündlichen Prüfungen in lebenden Sprachen angeben dürfen. Begründet hat er diese Forderung damit, daß mehr als 6 Millionen Juden hebräisch sprächen, daß es in Palästina eine offizielle Landessprache sei und daß die jüdische Jugend in Aegypten sich heute außer arabiscli und englisch ebensogut hebräisch ausdrücke. Die hebräische Sprache habe sich an den dortigen Schulen volles Bürgerrecht erworben, wenn auch die französische Sprache die Grundlage des Unterrichts bleiben werde. Auf Grund dieses Berichts, sowie eines vom „Obersten Unterrichts- Tat“ erstatteten Gutachtens ist nun ministeriell entschieden worden, daß das Hebräische in Zukunft in Aegvpten als eine zweite lebende Sprache bei den Bakkalaureatsprüfungen zugelassen sei. * Befreiung der verhafteten jüdischen Legionäre. Die 55 jüdischen Legionäre, die wegen Widersetzlichkeit gegen die Militärmacht von den englischen Militärbehörde verhaftet wurden, sind Dank der Bemühungen der zionistischen Führer Englands wieder freigelassen worden. * Delegiertentag der Agudas Jisroel. in Halberstadt fand unter starker Beteiligung von Vertretern sämtlicher deutscher Ortsgruppen der Delegiertentag des Gruppenverbandes der Agudas Jisroel für Deutschland statt In das Präsidium wurden Rabb. Dr. Auerbach. Leo Wreschner und Dr-. Jakob Levy. gewählt Nachdem der Vorsitzende einen Rückblick auf die Tätigkeit des Gruppenverbandes für Deutschland warf, folgte ein Bericht über den Stand der Ortsgruppen, insbesondere über die durch die politische Lage erfolgte Aenderung hinsichtlich der Ortsgruppen Elsaß- Lothringens und Posens. Dr. Moses Auerbach-Cöln erstattete ein Referat über die Aufgaben der deutschen Orthodoxie. Er verlangte u. a. Bildungsanstalten in jeder Form, von Kindergärten aufsteigend bis zu einer Akademie des Thorawissens; Sabbathheiligung im öffentlichen Leben, Durchführung des jüd. Ehe- und Zivilrechtes, engen Zusammenhang der Agudas Jisroel und de: Diaspora. Für das wirtschaftliche und soziale Leben empfahl er die Errichtung eines Palästinaamtes* Hinsichtlich des Verhältnisses der Palästinarar b e i t der Ag. Jisroel zu anderen Organisationen heißt es in den Leitsätzen: „Bei Gegensätzen grundlegender Bedeutung ist organisatorische Vereinigung möglich, bei Uebereinstimmung in praktischen Zielen ist Arbeitsgemeinschaft wünschenswert, wwenn sie keinerlei Aufgeben von Prinzipien bedingt“. — Zahnarzt Ehrmann referierte über „Propaganda der Agudas Jisroel ln Deutschland und dieWirksamkeit derOrtsgruppen“, Rabb. Dr. Pinchas Kohn über „Die Ostjudenfrage in Deutschland“. Es ist anzustreben, daß aus Osteuropa einwandernde Juden sofort vollberechtigte JVlitglieder der Synagogengemeinden werden. Es ist Pflicht aller innerhalb der Synagogengemeinden bestehenden Vereine, die Einwart- Arnold Zweigs „Die Sendung Semaels“ - (Zur Aufführung in der „Neuen Wiener Bühne“) „Die Sendung Semaels“ ist der Versuch der Rechtfertigung des Bösen in der Welt, jenes dynamischen Prinzips, das durch sein Dasein die Zweiheit schafft, die Voraussetzung der Einheit ist; jenes Abfalls, der das Gute aus seiner statischen He. rlichkeit herausdrängt und esalsZiel am das Ende des.Menschenweges setzt. Durch das Böse kommt Bewegung in die Welt, die Tragik und das Paradox des Leidens, die Verstrickung und die Sünde, aber auch die Erlösung und die eigentliche freie Tat, die Umkehr zu Gott. Darum ist auch das Böse der Knecht des Guten, und seine Existenz in der Welt, die unsem Verstand oft aus der Fassung und unser Herz zur Verzweiflung bringt, ist mit geheimen, uns nicht immer erkennbaren Fäden mit höheren Zwecken verbunden, um derentwillen auch der Erdenschmerz getragen werden muß. Während die christliche Auffassung in den zerknirschten Worten des Paulus sich ausdrückt: „Das Gute, das ich will, tue ich nicht, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich“ — entspricht dem jüdischen Optimismus, der an die menschliche Freiheit glaubt, jene gegenteilige Anschauung, daß der Mensch, selbst wenn er das Böse will, noch irgendwie das Gute schafft, weil er sich selbst und seine Menschenbrüder zur Umkehr reif macht, weil er selbst im Abfall noch berufen ist ein Wagen der Gottesglorie zu sein. Um die Seele jedes Menschen geht ein Kampf, den Gott mit seinem Knecht Semael führt; und während auf der einen Seite alle Großen, göttlichen Vorfahren vom UrvaterJizschek bis zum Propheten Eljahu und Israel ben Elieser, dem Baalschem, das Güte stärken, helfen Semael die Dämonen der Dummheit und Tücke bis zum Renegaten Pfefferkorn, der Gottes Volk um Gold verriet und in tausendfacher Gestalt immer wiederkehrt im irdischen Getriebe. Dieser Rahmen, den Goethe dem jüdischen Buch Hiob entlehnte, ist bei Zweig nicht nur Vor- und Nachspiel, sondern er durchzieht das ganze Drama und wird durch die Gestalten des jüdischen Mythos belebt und erweitert. Dem Hörer wird also nicht nur* die geheime Wirkung überirdischer Kräfte angedeutet, sondern er wird sozusagen in jedem Stadium der Handlung daran erinnert. Arnold Zweig hat aus dieser Dämonologie ein gewissermaßen metaphysisches Drama geschaffen, m welchen in ähnlicher Weise wie es (allerdings ungleich erhabener) Beer Hofmann in Jaakobs Traum getan hat und wie z B. auch Max Brod in seinen neueren Werken . immer wieder versucht, die spezifisch jüdische religiöse Weltanschauung in allgemein menschlicher Problematik, jedoch in der ihr eigentümlichen Verbindung mit dem nationalen Sein des jüdischen Volkes, künstlerische Anschaulichkeit gewinnt. Das Erdenleben und Martyrium des jüdischen Volkes bildet denn auch das Substrat des Stückes, das uns in .schnellem Szenenwechsel vom Himmel durch die Welt zur Hölle führt, ein Nebeneinander, das — besonders bei der Aufführung — oft peinlich etwa an Stücke wie Nestroys „Zu ebener Erde und im ersten Stock“ mahnt. Der Prozeß zu Tisza-Eszlar ist ein Werk Semaels, eine Heimsuchung und Versuchung des Volkes, der jedoch nur die eine Seele des Knaben Moriz Scharf zum Opfer fällt. Die erfolgreiche Wirksamkeit der „Dummheit“, die Entstehung der Blutbeschuldigung durch lawinenartig fortrollenden ’ Zigeunerlind Alt-Weiber-Klatsch, die teuflische Schlechtigkeit des Gutsherrn Onody, die bigotte Starrheit des Untersuchungsrichters und die zynische Brutalität des Abg. Istoczy sind mit so drastischen Mitteln gezeichnet, daß manchmal nur noch ein kleiner Schritt zur Karrikatur übrig bleibt. Sofern darin Tendenz liegen sollte, so ist zweifellos der Einwand, daß dadurch nicht die Ritualmordlüge „widerlegt“ wird, berechtigt. Aber es ist ein Irrtum, daß der Autor eine Apologie schreiben wollte* was auch durchaus unwürdig wäre. Er wollte auch nicht die Christen beschuldigen oder verunglimpfen. Die ganze Verbotsgeschichte gehört in die chronique scandalense unserer leider so blamablen republikanischen Verwaltung. Die Idee des Stückes ist vielmehr, das Wesen des irdischen Verhängnisses, der „Geserah“. in ihrer ganzen Sinnlosigkeit. Paradoxie. Grausamkeit, die sich nirgends so wie in der Leidensgeschchte des jüdischen Volkes offenbart vor Augen zu führen; um dann in den höheren Sphären die Rechtfertigung, die versöhnende Katarsis. zu geben. Das Drama selbst rollt sich .in beklemmender, dramatisch starker Eindringlichkeit vor uns ab, eine außerordentliche Leistung naturalistischer Technik, die das große Können des Autors bezeugt. Die zentrale Gestalt des Knaben ist vollkommen lebenswahr, sein Schicksal enthält tiefste Probleme der jugendlichen Seele und mit feinem Verstand ist gerade das Kind in den Mittelpunkt des beinahe kosmischen Erlösungskampfes gestellt. Wir glauben allerdings, daß die höchste Wirkung nicht eigentlich durch das Mittel der Nebeneinanderstellung der oberen (wahren) und untern (scheinhaiten> Welt, erzielt werden kann. Die höchste künstlerische Leistung wäre die. welche sich die technische Teilung in zwei Welten ersparen kann, weil es ihr gelingt, die Einheit der verschlungenen göttlich-menschlichen Doppelwelt, deren Ort die Seele