Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitung · 1919-10-31 · 43 (31.10.1919) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
43 (31.10.1919)
Date
1919-10-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2438141-2438727-2438769--6470-2446553
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 43 erKaimten, 'daß die System-" und Rich'timgsjosigfceit ziim sicheren Untergang der Organisation führen muß, entschlossen sie sich, selbst Richtung and Ziel zu schaffen, ■wenn auch die Durchführung noch nicht allen geklärt erschien. Die derzeitige Führerschaft sieht nun ihre Pflicht darin, durch ihr eigenes Leben ihren Wanderern Beispiel zu sein.’ Nicht durch Soldatenspiel, wohl aber durch richtige Beeinflussung ihrer Wanderer zur Selbstdisziplin, die uns Juden so hot tut, zu erziehen; dicht durch Diskutierabende in engen Stuben, sondern durch Erfassen; der Natur und ihrer gewaltigen Schönheit die Judenjungen zu jungen Joden im Herzischen Geiste zu machen. Wir Beben und achten alles Schöne, das andere Völker geschaffen, ohne aber unseres eigenen Wertes zn vergessen, ohne Uns aber zu scheuen, auch unsere Fehler an uns und unseren Volksgenossen zn bekennen ünd zu versuchen, sie gründlichst aoszurotten. Sollte unsere Jugend an Sport im Freien, an Wandern und Singen keine Freude finden, sollte es möglich sein, daß junge Menschen den „Stadtkorso“ mit all dem, was dazu gehört, höher schätzen als eine schöne Wanderung, sollte es zuträglicher sein, in Sprechsälen über die Jugend zu beraten, als zu laufen und zu schwimmen? Ich glaube, die wirklich Jungen werden den Weg finden. Noch eines, ln der Organisation des Blau-Weiß haben di& Eltern die Gewähr, zu wissen, was die Jugend will und treibt. Das jüdische Volk braucht eine Jugend, wir dürfen nicht mit ihr experimentieren, wir müssen ihr Wege weisen, ohne sie aber je m die Politik des Alltags hineinzuzerren. Die Jugend des Blau- Weiß soll frei sein, aber sie soll wissen, was sie zu erreichen strebt Der Linzer Blau-Weiß-Tag im September d. J. gab nun das Ziel und die jungen Führer werden die Arbeit mit all ihren Kräften aufnehmen. Der Wiener Blau-Weiß, der derzeit ein vollständiges Arbeitsprograram, das süßer den wöchentlichen Wanderungen au? Führerkursen, aus allgemeinen und jüdischen Themen, aus wöchentlichen Heimabenden für Wanderer bis za 14 Jahren hebräischen Kursen, ersten Hilfskursen, Liederabenden usw. besteht. Aerztliche- Untersuchung zwecks Neuaufnahme jede Woche im Heim, IX„ Währingerstraße 15. Es ist zu hoffen, daß die jüdische Oeffent- Bchkeit mit Verständnis unsere Arbeit fördern wird. Besonderen Dank müssen wir den Behörden für ihr wiederholtes Entgegenkommen in allen unseren Angelegenheiten aussprechen. Die junge arbeitswillige Führerschaft erhofft nun durch den Zusammentritt des Elternverbandes Unterstützung und Anregung auf allen Gebieten und begrüßt im Namen der Wanderer und Führer die Generalversammlung des Elternverbandes. Wien, ,24. Oktober 1919.; Für die Führerschaft: Dr. Isidor Kl ab er. Einreise nac h Palästina Das Wiener Palästina-Amt sendet uns folj’.j' sendes Komnu-niquee: .Lange Monate war das Palästina-Amt in Wien .bemüht, durch dringende Vorstellungen bei der zionistischen Zentrale in London die Tore Palästinas für die von den Kriegsfolgen am schwersten betroffenen Juden zu öffnen. Ali seine noch so eindringlichen Vorstellungen von dem Elend der Juden hier und in Osteuropa vermochten aber mcht die Außerkraftsetzung des der Einwanderung entgegenstehenden grundsätzlichen Verbotes der englischen Militärverwaltung Palästinas zu bewirken. Nun ist endlich eine, wenn auch verschwindend kleine Besserung der Situation emgetreten; zwar weit entfernt, den Erwartungen der Judenheit zu genügen und die Einwanderung nach Palästina allgemein zu eröffnen, aber sie bedeutet Immerhin einen Anfang der zukünftigen Wanderbewegung \ Noch ist der Moment für die Massenbewegung nicht gekommen, aber Angehörige einzelner Kategorien können in Ausnahmsfällen, deren Zahl allerdings sehr beschränkt ist. bereits jetzt Berücksichtigung finden: wir geben weiter unten die Weisungen der Londoner Zentrale wieder und betonen. daß ein Abweichen von diesen Richtlinien derzeit ganz ausgeschlossen ist. Der jetzige Augenblick erfordert von uns ■Allen eine eiserne Disziplin, ein unbedingtes Unterwerfen unter die Weisungen der Zionistischen Leitung, da sie allein die Verantwortung für den Aufbau des jüdischen Heimes zu tragen berufen ist. Jeder, dem das Glück des jüdischen Volkes am Herzen liegt, muß sich diesen Weisungen fügen. Was jetzt geschieht bedeutet den ersten großen Schritt auf dem Wege, der das jüdische Volk aus dem 2000 Jahre währenden Galuth m rin neues Leben der Freiheit hinüberführen soll. Wir stehen an einem Wendepunkte der jüdischen Geschichte, da sich das Wohl und Wehe unseres Volkes entscheiden muß An alle ergeht der Ruf. in;diesem historischen Moment nicht durch Hintansetzung der allgemeinen Interessen gegenüber den persönlichen durch Undisziplin und Eigenbrödelei das Gelingen des ganzen Werkes zu gefährden. Wir sind überzeugt, daß alle, die nach Palästina gehen wollen, mit uns darin einig sind, daß sie. die Reise antreten. nicht zam Schaden des jüdischen Volkes, sondern zu seinem Heil und Frommen. Auf Grund der vom Londoner Zentralbüro •rgangenen Weisungen gibt das Palästina-Amt Nachstehendes bekannt: Die zionistische Leitung hat das Wiener Palästina-Amt bei der Britischen Mission in Wien als alleinige Vertretung der zionistischen Partei in allen Angelegenheiten die Einreise nach Palästina beireffend autorisiert und in mehrfachen Besprechungen zwischen den Vertretern der Mission und des -Palästina-Amtes folgende Richtlinien festgesetzt. n'n'scHi-: -zm'tJNir Seite 5 Zur Entgegennahme der Gesuche der Einreise nach Palästina ist ausschließlich das Wiener Palästina-Amt berufen, wo die von der Britischen Mission herausgegebenen Formularien erliegen. Das Palästina-Amt nimmt die Anmeldungen der Auswanderüngsbewerber entgegen, begutachtet dieselben aut Grund der vorgewiesenen Dokumente und eingeholten Referenzen und leitet die Gesuche an die Britische Mission, welche das weitere telegraphisch, durch Kurier usw. auf dem kürzesten Wege veranlaßt Die hiesige Britische Mission kann nach den dem Palästina-Amt. gegebenen Informationen im eigenen Wirkungskreis keine Bewilligung erteilen, sondern kann lediglich Gesuche entgegennelimen und weiterleiten. Einzelne Bewerber um Einreisebewilligungen nach Palästina werden von der Britischen Mission nicht empfangen, sondern an das Palästina-Amt gewiesen. Demzufolge ist es klar, daß derartige Vorsprachen zwecklos sind, ja noch mehr, sie schädigen das Ansehen der zionistischen Partei und bringen unsere Sache m Mißkredit. Für die Einwanderung nach Palästina kommen vorläufig nur folgende Kategorien in Betracht: 1. Flüchtlinge, das sind solche Personen, welche in Palästina ihren ständigen Wohnsitz hatten und durch den Krieg an der Rückkehr gehindert waren. Alle Bewerber dieser Kategorien müssen ihre frühere Seßhaftigkeit in Palästina durch Vorweis einwandfreier Dokumente nachweisen; in deren Ermangelung müssen die Angaben der Bewerber durch Zeugenaussage von Personen. welche dem Palästina-Amt als Palästinenser bekannt sind, bestätigt werden. 2. Personen, welche bereits in Palästina gelebt haben und derzeit Eltern. Kinder oder nahe Verwandte dort haben. Das unter 1. Gesagte bezüglich Nachweises des Aufenthaltes in Palästina gilt ebenso hier. 3. Solche Personen, welche in Palästina Gründungen beabsichtigen, welche von Einreichen um Einreisebewilligung durch die maßgebenden zionistischen Behörden konzessioniert und für den Aufbau des Landes von großer Bedeutung sind und über die notwendigen Geldmittel verfügen. 4. Solche Personen, welche als Arbeiter etc. in diesen .Neugründungen beschäftigt werden sollen: diese Bewerber müssen eine mit ihrem zukünftigen Arbeitgeber ausgestellte Zusicherung der Anstellung vorweisen. Schließlich Personen, welche in bereits bestehenden Unternehmungen Palästinas Stellungen nachweisen durch eine Bestätigung ihrer Arbeitgeber, welche durch die zionistischen Behörden in Palästina (Waad oder Palästinaamt. Jaffa) vidiert sein muß. Alle anderen Kategorien können derzeit noch nicht hach Palästina Wie bereits aus einem kürzlich veröffentlichten Briefe.., des Palästinaamtes; Jaffa sowie aus privater Korrespondenz hervorgeht, herrscht in Palästina große Arbeitslosigkeit, die naturgemäß durch Zustrom neuer Einwanderer noch eine Verschärfung erfahren würde. Es können daher, wie bereits oben betont, nur die obgenannten Kategorien und auch diese nur in beschränkter Anzahl berücksichtigt werden. In Anbetracht dessen und mit Rücksicht darauf, daß die Aufbringung der Reisekosten durch Sammlung etc. in Wien so gut wie unmöglich ist. kommen für die Erlangung der Bewilligung zur Einreise in erster Linie jene Emigranten in Betracht, welche über die zur Reise notwendigen Mittel veriügen. Auch ist das Wiener Palästinaamt nicht in der Lage, für Leute, welche von auswärts nur zu dem Zweck nach Wien kommen, um hier die Einreisebewilligung zu erhalten, diese zu erwirken. Wir müssen daher zum wiederholten Male vor einer vorzeitigen Reise nach Wien eindringlichst warnen. Gesellschaft zur Erforschung und Förderung jüdischer Musik Die Gesellschaft zur Erforschung und Förderung jüdischer Musik verfolgt mit ihrer Gründung ein zweifaches Ziel: Ein rein wissenschaftliches. das der musikhistorischen Erforschung der vorliegenden Dokumente jüdischer Musikpflege seit den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart und ein kulturelles, die Förderung lebender Künstler, die schaffend oder ausübend mit der Pflege jüdischer Musik beschäftigt sind, sowie von Korporationen mit gleichen Zielen. Die jüdische Musik als künstlerische Aeußerung eines aui vieltausendjährige Kultur zurückblickenden Volkes hat bisher noch lange nicht jene Beachtung geiunden. die einer so wichtigen Erscheinung des kulturellen Lebens zuzuwenden. wäre. Während die jüdische Literatur, der geistigen Vertiefung des jüdischen Lebens entsprechend, zum Allgemeinbesitz des Judentums geworden ist, liat die Beschäftigung mit jüdischer Musik nicht in gleicher Weis« Wurzel fassen körnten. Erst in neuerer Zeit haben sich vereinzelte Forscher und Sammler der Pflicht erinnert, die ersten Arbeiten zur Sichtung und Bearbeitung des ungeheuren Materials zu verrichten, das die musikalische Betätigung von so vielen Jahrhunderten zum Gegenstand hat. Die Erforschung der alten Singweisen der heiligen Schrift, der synagogalen und außersynagogalen Gesänge wäre berufen, die wissenschaftliche Ergründung der musikalischen Stilperioden überhaupt in hervorragendem Maße zu fördern. Der konservative Geist des Judentums hat hier vieles bewahrt, was anderwärts durch unzählige Stilwandlungen umgewandelt und weitergebildet wurde. Auch die Sammlungen weltlicher Musik (jüdischer Lieder. Tänze usw.) sollen nicht mehr lediglich vom Standpunkt der praktischen Verwertbarkeit aus erfolge«. Hier wird eine großzügige Thesaurierung einzusetzen haben, der in einem späteren Zeitpunktedie kritische Sichtung umf Herausgabe folgen wird. Was sodann durch dfi» Ergebnisse der vergleichenden Forschung für die Bestimmungen der jüdischen Eigenart auf musikalischem Gebiete gewonnen wird, mag als Grundlage für die Weiterentwicklung einer jüdischem Musik im Sinne sonstiger Nationalmnsik dienen. Dies sind in großen Umrissen die Ziele der sich bildenden Gesellschaft. Ihre Arbeitsweise erfordert naturgemäß allgemeine Teilnahme and größte Internationalität. An allen jüdischen Kulturzentren im Orient in den Sammelbecken des Ostjudentums, in den westeuropäischen Ländern, wie in Amerika, ergeht der Ruf zur Teilnahme am ihrer Arbeit. In eigenen Bibliotheken und Archiven soll gesammelt werden, was an musikalischen und musikliterarischen Werken erreichbar ist. Durch Preisausschreiben sollen Arbeiten auf diesem Gebiet gefördert werden. Der Mitteilung wissenschaftlicher Ergebnisse wird eine zu gründende Zeitschrift dienen. Aber nicht nur dis Forscherarbeit, auch die Tätigkeit des schaffenden und ausübenden Musikers soll durch die Organisation der jüdischen Musikpflege gefördert werden Die Gründung von Gesang- und Orchestervereinen, die Ausschreibung von Kompositionspreisen und die Verlagstätigkeit wird zu den Aufgaben der Gesellschaft gehören. Die Vorarbeiten zur Gründung eines Konservatoriums und einer Oper in Palästina, werden die Gesellschaft in nächster Zukunft beschäftigen. Hiezu bedarf sie weitgehender Unterstützung aller Gelehrten und Musiker, denen sich hier ein dankbares Scharfensgebiet eröffnet, wie auch aller Kunstfreunde und der großen Zahl jener, die mit ihrer materiellen oder moralischen Hilfe die Kulturarbeit der Gesellschaft zu unterstützen in der Lage sind. Anmeldungen zi*r Mitgliedschaft Hegen bereits von einer Reihe der bedeutendsten wissenschaftlichen und musikalischen Persönlichkeiten vor Alle Zuschriften. Beitrittserklärungen und Vorschläge betreffend den Ausbau der Organisation und des Tätigkeitsgebietes werden an die Wiener Adresse der Gesellschaft erbeten. (1„ Franz Josefskai 39.) Import und Export in Palästina Es ist allgemein bekannt, ein wie großer Mangel an den verschiedensten Waren in Palästina herrscht, nachdem dieses Land, das in weitestem Maße auf den Import angewiesen Ist. länger als fünf Jahre vom Weltmarkt abgeschnitten war. Nicht nur. daß zahlreiche Artikel in Palästina überhaupt nicht erhältlich sind, sind auch die Preise für diejenigen Waren, von welchen noch geringe Bestände vorhanden sind, außerordentlich hoch. Umsomehr ist es zu begrüßen, daß die in Kopenhagen Ins Leben gerufene Palästina Aktisselskabat. die sich den Im- und Export Palästinas als Feld ihrer Tätigkeit gewählt hat. ihre Arbeit aufgenommeii hat Um Verwechslungen mit anderen der zahlreichen neuen Gründung» zu vermeiden, nennt sich die Gesellschaft nunmehr Palästina Aktisselskabat „Chiram“. In London wird in Kürze eine Niederlassung eröffnet werden. Die Leitung der Geschäfte liegt in Europa in den Händen des Herrn William Perlis. Herr Josef Salzmann ist auf dem Wege nach Palästina, um dort eine Zweigniederlassung zu eröffnen und zu leiten. Von dem Aktienkapital der Kopenhagener Gesellschaft sind 500.000 dänische Kronen eingezahlt Größere Mengen derjenigen Waren, welche Palästina zurzeit am meisten entbehrt, sind angekauft: Baumaterialien aller Art. insbesondere Schnittholz in großen Mengen. Dachdeckungsmaterialien. Orangekisten. Maschmea Einrichtungs-. Haushaltungs- und Gebrauchsgegenstände. Die Gesellschaft beabsichtigt, auch den privaten Güterverkehr nach Palästina in weitestem Maße zu fördern und ist bereit. Stückgüter mit ihren Sendungen zu expedieren, eine Gelegenheit, welche für Umzugsgut besonders begriißt werden dürfte. Die Abgangstermine der Schiffe werden rechtzeitig in der Presse bekanntgegeben werden. Der erste Transport im Umfange von über 2000 Kubikmeter geht am 25. Oktober von Hamburg ab. ein zweiter wird voraussichtlich im Dezember iolgeii. Anfragen wolle mau richten an: Palästina- Akcisselskabat ..Chiram“. Kopenhagen. Frederiksberggade 27. Telegrammadresse: „Chiram“. Kopenhagen. _ Palästina Die Lage der Arbeiter. In einem oifenen Briefe des Leiters des Jüdischen ArbeUerbnreaus in Jaffa. Efraim Blumen f old. (der Brief ist in einem Zirkular Haawodah veröffentlicht), wird über die gegenwärtige Lage der Arbeiter bittere Klage geführt. Es heißt u. a.: „Selbst in den Tagen der schwersten Krise war die Zahl der Arbeitslosen niemals so groß wie jetzt. Niemals waren die Arbeitslöhne im Vergleich zu den Lebensmittelverhältnissen. Kleidung. Miete usw. so niedrig wie jetzt. Zurzeit gibt es 1000 Arbeitslose (hiervon in Jerusalem allein 600 und in Jaffa 200). Man kann mit Sicherheit Voraussagen. daß nach ein bis zwei Monaten, nämlich nach Beendigung der Arbeit in den Kolonien und der Fertigstellung der einzelnen Häuserbauten in der Stadt, die Zahl der Arbeitslosen sich noch vergrößern wird. Allein in den jüdischen Kolonien sind etwa 300 Arbeitslose zu erwarten: nimmt mau die 200 bis 300 Legionäre hinzu, die soeben demobilisiert wurden und den festen Willen bekundet haben, unter allen Umständen im Lande z* verbleiben, so haben wir eine Gesamtzahl von 15M Arbeitslosen. Es ist klar, dafi die private Lawhrict-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.