Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitung · 1919-10-08 · 41 (8.10.1919) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
41 (8.10.1919)
Date
1919-10-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2438141-2438727-2438767--6451-2446532
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 41 üemüt zu öffnen. Denn „unverständlich“ sind Bubers WoTte all denen, die nicht zu verstehen bereit sind. Ob man' Buber versteht oder nicht, ist keine Angelegenheit der Intelligenz, sondern eine Frage der Bereitschaft, des Willens, der Sehnsucht Die Jugend, die vom zionistischen Betrieb ermüdet ist, kann hier den Blick in die Tiefe tun, Mer erfahren, worum es geht, hier neue Kraft gewinnen für alle Aufgaben des Alltags und zugleich für ihre entscheidende Aufgabe der Lebensgestaltung, hier' neu begreifen, was jüdischer ■Nationalismus ist und was er von ihr fordert, hier die Richtung, hier die Einheit ihres Weges zurückgewinnen. Ünd dann in bescheidener, stolzer Entschlossenheit hingehen und .— ernst machen. Michael Walter. Die unwillkommenen Helfer 'Im „Neuen Tag“ Enden wir anläßlich der antisemitischen Demonstrationen in Wien folgende köstliche und treffende Ausführungen: Der Sozialist Sever bat die Ostfedeu ansgewiesen. Die sozialistische Regierungsmehrheit hat die Ausweisung durch eine gesetzliche Verfügung bestätigt. Da sie 4fese Verfügung nicht durchführt, §o demonstriert die Reaktion gegen sie. Sie unterstützt die Regierung, indem sie sic bekämpft. Nein, sie bekämpft die Regierung, indem sie sie unterstützt. Jedenfalls sind die Sozialisten empört, weil die Reaktion die Regierung zwingen will, die Regierungsverfügung durchzuführen. Zweifellos ist es Sache der Regierung, darüber zu bestimmen, pb sie ihre Verfügungen durchführen will oder nicht. Die Reaktionäre haben ihr nicht dreinzureden. Ueberdies ist es das traditionelle Vorrecht der Sozialisten, gegen die Regierung zu demonstrieren. Wollen die Reaktionäre auch gegen die Regierung demonstrieren, so müssen die Sozialisten gegen diese Demonstration demonstrieren. Womit sie natürlich nicht für die Regierung demonstrieren. 4m Gegenteil sind sie selbst empört über die Nichtdurchführung der Ausweisungsverfügung, obwohl sie natürlich die Verfügung aufs schärfste mißbilligen. Denn unmöglich können die Sozialisten für eine Verfügung sein, -die Wasser auf die Mühle der Reaktionäre treibt. Also protestieren die Sozialisten gegen die sozialistische Verfügung, während die Reaktionäre gegen die sozialistische Nichtdurchführung der sozialistischen Verfügung demonstrieren. Soweit ist das klar. Die Ostjuden müssen den Heimkehrern Platz machen. Daher wollten die Heimkehrer gegen die Demonstranten demonstrieren, die die Ostjuden vertreiben wollen. .Die Heimkehrer haben jedoch ihre Gegendemonstration abgesagt und haben mit den Demonstranten demonstriert. Sie sind empört, weil die Juden Paläste bewohnen, während sie keine Wohnung finden können. Deshalb sprachen sie dem bodenständigen Judentum, däs amerika- ' nische Milliarden herbeischaffen will, ihre Sympathie aus. Bis zu den Palästen der Brigittenau, gegen die sie demonstrieren wollten, ließ die Polizei sie nicht kommen. Dies wäre nun aucii klar. Im Interesse der Regierung, mit der sie im 'schärfsten Kampf liegen, wollten die Kommunisten gegen die regierungsfeindlichen Demonstranten demonstrieren. Sie sagten diese Demonstration ab, nicht etwa weil der Kreisarbeiterrat, den sie nicht anerkennen, gegen die Demonstration war, sondern ^eil infolge des Beschlussfisr des Kreis- Uribeiterraies .die Heimkehrer ihre Demonstration ab sagten, die dann mit den Reaktionären gegen den Kreisarbeiterrat demonstrierten. Warum haben aber die Kommunisten nicht mit den Heimkehrern und den Reaktionären gegen die sozialistische Regierung und den Arbeiterrat demonstriert? volles Material zum Verständnis von Weüiüngers Leben und' Philosophie. Den Aphorismen kommt •mehr ais historische oder biographische Bedeutung zu: es sind unter ihnen Gedanken von zündender Wirkung, paradoxe Einfälle, FoTmulierunjgen antithesisefaer Urteile, dabei alle seine Worte durchströmt von dm tiefen sittlichen Pathos, das \Veininger eigentümlich Ist Diese sittliche Leidenschaft ist zweifellos jüdisches Erbe, obwohl ei nicht so tief haßte wie das Judentum (die Vergehung in der eigenen Seele), das er noch tiefer stellt sich hiemit -neben Güte. Er zeigt, wie auch wfeder einige Bemerkungen über Judentum, z. B. ,£fer Jude ist moralisch .das, was die Dummheit jht&fektuell ist.“ — „Die Dummheit lächelt über dfe Weisheit; der Jude lächelt über Güte. Er stellt sich hiemit neben Güte. Er zeigt wie auch doch Lächeln unsittlich sein kann." Aus diesen Worten spricht der Haß gegen jüdisches Lächeln, ein Tfeß. der nicht gewöhnlicher „Antisemitismus“ ist, sondern aus schwerem inneren Kampf und Leiden entstanden sein mag. Immer wieder drängt sich dar iGedarike auf, was aus Weininger geworden wäre, .«amer -eine Berührung mit dem Zionismus gefunden hätte, der ihm das Wesen seiner Judenfeindschaft aufgeklärt und auch die Grundlagen seiner eigenen Geistigkeit aufgeheUt hätte! — Die Einlettung des Buches enthält eine kurze J)arstellumg von Weiningers Todesgeschichte. O. * ’ * * Marek 'Schering. In der Fremde. Gefickte. Axel Juncker, Verlag, Berlin - Charlottenburg. Diese Gedichte gehören zum großen Teil in die Kategorie «der „Gesinnnagslyrik“, sind also -wicht in «erster Reihe -vom 'künstlerisch-literarischen Gesichtspunkte zu beurteilen. Sie geben der bitteren, trüben Stimmung des heimatlosen Galuth- -Wdentums ebenso gelungenen Ausdruck wie der ■Sehnsucht nach Zion. Diese : sentimentalen Klänge psinä. eifl Spiegel der zerrissenen jüdischen Seele, ■ xtie Hebung ährer Wunden sucht; säe ist empfiud- Allertiings sind die. Reaktionäre und die Heimkehrer, die .gegen die Reaktionäre demonstrieren wollten, Antisemiten. Und die Kommunisten sind —. natürlich keine Prosemiten, aber Anti-Antiseniiten. Sie sprechen zwar dem bodenständigen Judentum nicht ihre Sympathie aus, sondern sind auch, empört über die jüdischen Paläste, aber, sie können nicht die Reaktionäre unterstützen, die die Juden aus ganz anderen Gründen als die Kommunisten bekämpfen. Also ist das auch klar... Da sich die Regierung nicht länger die Unterstützung der Reaktionäre gefallen lassen kann, so hat sie eine Verfügung gegen die Demonstrationen erlassen. Sollte sie aber diese Verfügung nicht durchführen und werden sodann Demonstrationen stattfinden, die die Regierung zur Durchführung ihrer Demonstrationsverbotsverfügung veranläsesn wollen, so daß also die Demonstranten gegen die Demonstrationen demonstrieren werden — wie wird sich die Regierung dazu verhalten? Das ist noch nicht klar. T . Die Tragik der Juden in der Revolution Die Rolle der Juden in der bayrischen Revolution wird eines der merkwürdigsten Kapitel der deutschen Revplütionsgeschichte bleiben. Ein Kapitel, das nicht nur historisch, sondern vor allem psychologisch interessant ist und mit seltener Klarheit die Tragik des jüdischen Idealisten enthüllt, der in fremder, gänzlich verständnisloser Ungebung seine Träume von Freiheit, Schönheit und einer besseren Welt verwirklichen will. Unbeschreiblich begeifert und in den Kot gezerrt, beschimpft und verleumdet, sind die Bilder dieser Menschen heute noch verzerrt: und doch ist es eine Ehrenpflicht, ihre Größe und sittliche Reinheit inmitten eines Pfuhles von Verbrechertum von den Schlacken deir gehässigen Nachrede zu befreien. Den überragenden Gestalten Kurt Eisners und Gustav Landauers Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, ist für das jüdische Volk, dem diese Männer entsprossen and. auch dann von Bedeutung, wenn ihre Wirksamkeit durch eine merkwürdige Verwirrung der Weltgeschichte vom jüdischen Volke wegführte. Ihre Schriften zeugen genug laut für sie. Zu ihnen gesellt sich der jugendliche Frust Toller, der bekanntlich wegen Hochverrates zu fünf Jahren Festung verurteilt wurde. Welch unerhörtes Justizverbrechen an diesem Mann begangen wurde, darüber informiert eine soeben erschienene Broschüre von Stcpl'Eii Gr o ß m a n n. die die Geschichte dieses Prozesses, darstellt.*) Toller stand bei Kriegsbeginn im 21. Lebensjahr und meldete sich freiwillig an die Front. Von seiner Begeisterung v.-ird,er gehellt, indem er die ganze Hölle des Kriege&. äurchleM. lind wird reif für jene revolutionäre Gesinnung, die durch eine Rede Eisners in jhm. geweckt wird. Nun tritt er als Führer in die bayrische Revolution ein. und drängt hier .dauernd mit dem größten Nachdruck auf eine Einigung aller Sozialisten. Interessant ist die Schilderung, wie Toller mit größter Besonnenheit mäßigend wirkt, Todesurteile verhindert, Haftbefehle zerreißt, der Räteregierung .und ihrem militärischen Wahnsinn skeptisch gegenübersteht und deswegen von Leyine ein „grüner Junge“ genannt wird. In wenigen Wochen reift er zum posUtiscken Führer, der die größte Verantwortung erkennt: die eigenen Leute im Zaume *) jOer Hochverräter Ernst Toller.“ Die Geschichte etnes Prozesses, von Stephan Großmann. Mit der Verteidigungsrede von Hugo Baase Berlin 1919. Emst Rowohlt-Verlag (Umsturz und Aufbau) 1 Mark. lieh , und empfänglich für alles «menschliche Leid'. Wehmütig. singt der Dichter das Lob der Feste, trauernd sieht er den Untergang der widerspruchsvollen und do.ch so gefühlsreichen, lieben Ghetto-Welt. Gleichzeitig aber spannt sich das hoffende Verlangen nach {fern neuen Tag, dessen Morgenröte sichtbar ist. So ist das ganze Büchfein repräsentativ für unsere Zeit und die Gedichte werden manchem Juden viel Freude machen, auch wenn er sich nicht verhehlt, daß sie jener Originalität an Form und Inhalt entbehren, die sie als große jüdische Schöpfung charakterisieren würde. ’’ * * ■ "Sr Christentum und Judentum. Zwanglose Hefte, herausgegeben van Pastor E. S ch a eff e r. Serie II: Jüdisches Leben. Heft 1: Bilder aus dem Leben der Judien in Russisch- P o le n. Persönliche Erinnerungen von Missionär A. Chinenberg. — Gütersloh 1919. C. Bertelsmann. Mk. 1.80. — Dieses Büchlein ist eine höchst amüsante Schilderung des Lebens im Glieder. Gut beobachtet und voll humorvoller Charakteristik. Man meint manchmal eine Geschichte .von Scholem Alechem oder seine Ghettogeschichte von Zangwill zu lesen, freilich fehlt doch,das unmittelbar herzliche, Verhältnis mich zum Paradox des jüdischen Lebens. Aus der .Darstellung wird «nicht klar, woher .der Verfasser in die Verhältnisse so genauen Einblick hat; man wäre fast versucht zu meinen, daß er selbst als :Knabe -unter der Zuchtrute des Melam- -med .aufgewachsen, wenn-er dies nicht ausdrücklich in . Abrede stellte. Der «Schluß des Büchleins ist dann eine wohlwollende Apologie der Juden, an die sich der ganz deplazierte Wunsch knüpft, daß sie-bald'des Evangeliums teilhaftig wurden.: Denn der Zweck des Büchleins, das für Christen ge-; schrieben ist., ist-zunächst, «die Christen von .voreiligem Urteil zur-wamen: jRicfitetnicht!“ —;dann ■auch, sie zu. liebevoller iMkkionstätigfceät anzuspornen. zu halten. Er wird Kommandant der Roten Garde,- trotzdem er prinzipieller Gegner der Kämpfe ist,1 er führt mit größter Genauigkeit die Bücher über“ die Geldgebarung verhindert Uebergriffe und Requisitionen, will immer wieder mit dem Gegner 1 verhandeln. Er zerreißt den Befehl, gefangene Offiziere zu erschießen. Seine letzte Tat Ist die ,' Befreiung der sechs ttbriggebliebenen Geiseln, die er durch ein Kellerfenster ans Licht zieht, ' nachdem er mit Entsetzen von dem Geiselmord Kenntnis erhalten. Das Standgerichtsverfahren gegen Toller hat sich darauf beschränkt, alle scheinbar belastenden Momente zusammenzutragen und nach dem Hochverratsparagraphen des alten Gesetzbuches, der unmittelbar neben dem Majestätsbeleidigungsparagraphen steht, zu beurteilen. Das Urteil stand fest, noch bevor der Prozeß begonnen hat. Bei Angabe des Nationales sagt der Vorsitzende an! Tollers Erklärung, er sei konfessionslos: „Aber Sie sind doch nicht konfessionslos zur Welt gekommen?“ Das Beweisverfahren ergeht sich in den niedrigsten Verdächtigungen argd unanständigsten Indiskretionen. Ein Brief des preußischen Ministers Beine, der sehr warm für 1 ollei eintritt, wird ebenso ignoriert wie die Aussage literarischer Persönlichkeiten über Tollers literarische Begabung und das in seinen Schriften sich äußernde Ethos. So wurde schließlich das grausame Urteil gefällt Toller hat unter dem Titel „Die Wandlung“ sein eigenes Drama geschrieben. Friedrich, Sohn jüdischer Eltern, ein typischer idealistischer Assimilanr, will im Krieg durch besondere Tapferkeit .sein angezweifeltes Deutschtum -beweisen. Es gelingt ihm nicht. Immer wieder wird er als .Fremder“ angeflegelt Nach' dem Krieg wandelt er sich zum Revolutionär und will das von allen Seiten verhetzte Volk wieder den Glauben an Menschentum lehren. Seine Rede in der Versammlung hat die größte Wirkung, einen Moment kommt das Wunder des Geistes über die Versammlung: „Wir sind doch Menschen!“ Tu der Wirklichkeit ist Toller diese von ihm mit der ganzen Glut seiner Leidenschaft ersehnte Wirkung nicht gelungen. Er stand eingekeilt zwischen dem Militarismus, Hofmanns und Noskes auf der einen und dem brutalen Räubertum der Spartakisten auf der andern Seite. Er verabscheute beides und glaubte die Menschen zu der Höhe seines Ideals emporziehen zu können. Tragisch ist seine Stellung als Kommandant der Roten Garde. Er kämpft nicht nur gegen den Feind, sondern jauch gegen seine eigenen Leute und gegen sich selbst. Die Leute aber — das hat dieser Judenjüngling vergessen — sind dieselben Bayern, denen man Jahre hindurch das Spalten von Franzosenschädeln als höchste Tugend angerechnet hat, jene Soldaten, die das im Krieg für ewige Zeiten kompromittierte Schandblätt ,vSimplizissinms“ so gern mit den großen Fleischermessem und dem breiten Schmunzeln darstellte. Diese verwilderten Menschen rechts und links verstanden nichts von Tolfers geistigem Streben, sie wollten nur Blut und Raub, während Landauer und Toller zur Liebe aufriefen. Ein tragischeres, verhängnisvolleres Mißverständnis kajui es nicht geben. Wenn jemals die Geschichte mit überwältigender Klarheit zeigte, daß die Juden in der Galuth die 'Idee des Menschentums nicht zu -verwirklichen vermögen, so war es in . dieser bayrischen Revolution der -Fall. Juden, die alles aufboten, um die Herrschaft der-Gewalt zu brechen und das Mittel der Gewalt für immer zu verdrängen, sind schließlich selbst in dem Meer der Gewalt untergegangen. Es ist aber notwendig für uns, ihren Namen von all dem Unrat zu reinigen, der nicht nur durch ihre Gegner, sondern auch durch ihre Genossen über sie gekommen ist. Der Jude. Eine Monatsschrift, herausgegeben von Martin Buber. 4. Jahrgang, Heft 5 (August 1919) enthält folgende Beiträge: Robert W e 11 s c h: Nationalismus und -Sozialismus. Eine unpolitische Betrachtung über politische Gegenstände. — Oskar Epstein; Die jüdische Wiedergeburt und die Sozialdemokratie. — Siegfried L.ehmann: Die Stellung der .westjüdischen Jugend zum Volk. — Ehjahu Ra p p e p o r t: Dfe Familie als Element der Gemeinschaft. — Samuel Rappaport: Aus dem religiösen Leben der Östjuden V. Gehurt. — Josef Kaste in: Mesinoth. — Ernst Sommer: Sieg der Liebe. — ßücherschau: E. M. Lipschütz: Ein Talmudlehrbuch. — Preis des ßinzelhefies 4 K- Büchereinlauf Martin Buber. Der heilige Weg. Ein Wort an die Juden und an die. Völker. Frankfurt a, M. 1919, Rütfen & Loening. 3 Mark. Edom. Berichte Jüdischer Zeugen und Zeitgenossen über die Judenverfolgungen während der Kreuzzüge. Atts dem Hebräischen von Nathan Birnbaum und Hugo Hermann. Berlin 1919, Jüdischer Verlag. 5 Mark, . Julius Berger. Ostiüdische Arbeiter im Kriege. Ein Beitrag zur Arb.eitervermittlung unter den Juden. Berlin 1919, Sonderdruck aus „Volk und Land“. . Minna Tobler-Chnstlnger. Die Probleme des Bolschewismus. BerUn-Wilmersdorf, Verlag „Die Aktion“ (Franz Pfemfert) 1 Mark. Maximilian Rosenberg, .Der Soldat. Berlin- Wilmersdorf 1919, Verlag „Die Aktion“ (Franz Pfemfert). 1 Mark. Stefan Grossmann, Die Partei. Roman. Ullstein & .Co- Berlin-Wien 1919. K 13.80. M.4L blau Gerten,-Vor dem .:Stucm. Ostiüdische Geschichten. R. Löwst. '.Verlag. Wien 1919. -Mark 2:50.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.