Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 40 (3.10.1919)
- Date
- 1919-10-03
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 der Volksgememden, wie Zollschan es vorschlägt, könnten wir ruhig akzeptieren. Aber — und das ist das Entscheidende, nicht etwa das Wort „Nation“, das ja auch in den von der Entente stipullerten Minderheitsrechten nicht vorkommt — es ist uns zu wenig. Eine „eventuelle“ Ingerenznahme auf die Regierung und.diese nur im Sinne einer Beratung, nicht aber Mitenscheidung. das bedeutet, ins Politische übersetzt — daß wir uns tatsächlich aller wirklichen Rechte begeben. Die Zentralstelle soll der antisemitischen Initiative und Jeder Rechtsver- , letzuhg „entgegentreten“. Also verbesserte Kultus udenpolitik. Mit Protesten zur Regierung laufen, das konnten diese auch; wenn die Zentralinstanz nicht anderes tun können wird; dann lehnen wir sie ab. Dann wäre sie ein zu verwerfendes Mittel, den Juden eine Vertretung vorzutäuschen; denn eine Vertretung, hinter der keine Macht steht, ist keine. Die Verewigung der politischen Ohnmacht der Juden, bei gleichzeitiger Irreführung darüber durch Schaffung einer nominellen Vertretung ohne wirkliche Macht wäre ärger, als der heutige Zustand. Man verstehe genau den Unterschied: Die jüdische. Nationalpolitik von heute geht darauf aus, die Juden zu einem Faktor der Politik zu machen. Zollschan's .Konstruktion will das Entgegengesetzte: sie von der Führung einer eigenen Politik abhalten und mit einem Politikersatz abspeisen. Deshalb will er auch keine jüdische Vertiefung im Parlament Die Ereignisse der letzten Monate haben die enorme Bedeutung einer solchen Vertretung für die Juden so eklatant erwiesen, daß Zollschan, der seine Warnung davor. schon im November 1918 veröffentlichen wollte, mit ihr heute zu spät kommt Seine Prognose von dar mals hat sich also genau so bewährt wie Jene von 1910 über die Aussichten des Zionismus. Dr. Zollschan. das möge noch zum Schlüsse gesagt werden, billigt sich persönlich eine allzu bequeme. Stellung zu. Aut der einen Seite erklärt er, von dem ernstesten Verantwortungsgefühl bedrückt zu sein, das ihn zwingenden Führern des Nationaljudentums ein caveant consules zuzurufen. auf der anderen will er auf die sich an sehr Buch knüpfenden Erörterungen nicht reagieren. Wer aber, von ernsten Zweifeln gequält den Führern der Politik in den Arm fallen will, der muß sich schon bequemen in die Arena zu steigen und seine Ansicht, von deren Befolgung ihm. Wohl und Wehe .der. Juden abzuhängen scheint zu verfechten. . In Summa kann man sagen: Zollschan's Buch ist wie sein erstes, von großem theoretischen Interesse: sein Fehler ist daß er sich immer wieder auf das ihm ferneliegende Gebiet der praktischen Politik begibt Dadurch schädigt er selbst den Wert seiner Arbeit deren Qualitäten auf einem ganz anderen Gebiete liegen. Die Jüdischen Parteien iti Polen Von Rechtsanwalt Dr. Apollihary Hartglas, Abgeordneter des polnischen Sejm.*) Wenn man von außen das jüdische Parteitreiben in Polen und im Osten überhaupt sieht Ist man erstaunt Für einen Fremden, einen Westeuropäer, auch für einen Westjuden ist die ganze Differenzierung des Lebens der Ostjuden, dieser ganze Reichtum an Parteien, Fraktionen, Schattierungen völlig unbegreiflich. Für den Westjuden ist doch im Grunde genommen das Judentum bloß eine Konfession, etwas Festes, Versteinertes, eine Art Glauben, welcher sich öt allem nach den Buchstäben der Thora richten, muß; und wenn man nach idem Buchstaben einer Lehre lebt, wie kann es irgend welche Meinungsverschiedenheiten geben? - « Aber für uns polnische Juden ist das Judentum ein lebendiges Volk. Ein Volk, welches fühlt und denkt welches sich freut und seinen Kummer hat, ein Volk, welches Nerven hat und auf jede Lebenserscheinung reagieren muß, ein verkrüppeltes, ein krankes Volk, aber doch ein Volk. Und da es bei einem lebendigen Volke verschiedene Gruppen und Schichten geben muß ,und jede Gruppe und jede Schicht anders auf dieselbe Erscheinung reagiert sö ist es eine unvenneidliche Notwendigkeit daß die Verschiedenartigkei t dieser Reaktion zu verschiedenen Schattierungen der Lebensanscbammg führen muß, was einen Zerfall in verschiedene Parteien zur-Folge hat Dazu kommen noch die spezifischen Eigenschaften unseres Volkes, die Neigung zum Grübeln. zum Philolophieren, die Neigung zur scholastischen Behandlung jeder Frage, die Starrsinnigkeit beim Kommentieren jeder Erscheinung und die Gebundenheit an den Buchstaben der Theorie. Dazu kommt auch der übertriebene Individualismus des Juden, welcher jedes Kompromis erschwert welcher auch im praktischen, sozial-wirtschaftlichen Leben den Juden zu einer selbständigen Tätigkeit zwingt und ebenso jeden jüdischen Politiker eine eigene Partei gründen läßt bloß, weil er einige Parteigenossen findet welche dieselben Meinungsschattierungen in der Partei, zu welcher sie alle bisher gehörten, repräsentieren. Es ist deswegen leicht zu verstehen, daß die jüdische Bevölkerung sich überall im Osten, also auch in Polen, in verschiedene Parteien teilt. Die stärkste und einflußreichste Partei unter den polnischen Juden and natürlich die Zionisten. Der Ideenkreis dieser Part«, ihre Geschichte, ihre Entwicklung sind dem westlichen Judentum bekannt weil die Zionisten die einzige jüdische Partei in Polen sind, welche auch unter dem west¬ *) Wir entnehmen diese vorzüglich informierenden Ausführungen dem .Mitteilungsblatt des jüdischen Völksrates Posen“. . JÜDISCHE ZEITUNG liehen Judentum gewissermaßen gedeiht. Der Untärchied' zwischen unseren Zionisten und den Zionisten von' Westeuropa besteht nur in der Gegenwartspolitik. Da wir hier an Ort und Stelle nicht bloß eine äußerlich assimilierte’ jüdische Intelligenz haben, eine wohlhabende 'Kaufmannschaft und röche Industrielle, sorfdern eine viele Millionen zählende jüdische Volksmasse mit .eigener äußerlichen Kultur, die.meistens aus armen Handwerkern und Krämern besteht, so muß sich die zionistische Gegenwartspolitik allen Eigenarten des östlichen Judentums anpassen. Dite Zionisten in Polen unterstreichen deswegen stark die Forderung einer nationalen Autonomie, 'mit eigenen Schuten, mit eigener Unterrichtssprache, die notwendigerweise meistens in'den ersten Jahren der Schulbildung die jiddische sein muß, sie betonen auch, daß in beiden Sprachen, d. h. der jiddischen und hebräischen, gewisse öffentliche Rechte garantiert werden müssen, auch in Beziehungen mit der Landesregierung und ihren Organen; sie unterstützen eine wirtschaftliche. Landespolitik, welche die Interessen der sozialen Schichten beachtet,aus denen das jüdische Volk im Osten hauptsächlich besteht. Die Zionisten in Polen stieben auch an, durch -die Uebernahme der Gemeinden und durch Verbraterung ihres Tätigkeitskreises die Möglichkeit zu erlangen, das jüdische wirtschaftliche Leben in ihre Hände zu bekommen und es unter Berücksichtigung der eigenartigen Zusammenstellung des jüdischen wirtschaftlichen Wesens zu organisieren. Die.Zio nisten in Polen sind zwar, die einflußreichste und zahlreichste Partei unter den Juden, was aber ihre Oranisation anbetrifft, so ist sie an und für sich schwach, lose, mcht stark zusammengefaßt. Der. Einfluß der Zionisten beruht nicht in der Kraft der Organisation, sondern in der allgemein zionistischen Sympathie, die stark unter der jüdischen Massen entwickelt ist, in dein Vertrauen, welches, das» ganze unorganisierte Judentum in Paten zu den Zionisten hat Die Zionisten in Polen zerfallen in einige Fraktionen. Außer den sogenannten „Stamm-Zionisten“, d. h. allgemeinen Zionisten gibt es noch Misrachisten;iiuid Zeire - Zionisten, Die Misrachisten bilden eine orthodox-zionistische Gruppe, die auch in Westeuropa bekannt ist und sich von’den westeuropäischen) Misrachisten nur in demselben Punkte unterscheidet in welchem sich die gewöhnlichen Zionisten von den westlichen Zionisten unterscheiden. Von den Zionisten unterscheiden sich die Misrachisten bloß dadurch, daß sie dem ganzen Parteiprogramm eine religiöse Färbung geben, und daß sie als Orthodoxe, d. h. Konservative eine stark ausgesprochene Neigung zeigen, In der Landespolitik die mehr konservativen Maßnahmen zu unterstützen und in der nationalen Politik ' nicht radikal hervorzutreten, sondern altes allmählich, weniger durch den Kampf, mehrdurch idas. alte jüdische ,;Sjtädlomis“ zu erreichen:'- -~,;s in.v:* .--Nr. •••' --- -v.- < Die Zeire-Zionisten bilden eine erst in der letzten -Zeit entstandene zionistische Fraktion ,die sich aus den radikal-demokratischen Elementen derzionistischen Partei gebildet hat und schon in zwei-Teile zerfällt. Der rechte Teil bleibt als radikal-demokratische. Opposition in der zionistischen Partei, der linke aber tritt mehr selbständig als eine volkssozialistische Gruppe hervor. Der Sozialismus dieser Gruppe ist bisher noch sehr Unklar und trübe, ein wenig, von den russischen Sozial-Rtevolutionären, ein wenig von den russischen Volkssozialisten kopiert, er soll der ganzen „arbeitenden Masse“- und nicht bloß den Arbeitern dienen, aber der russische Volkssozialismus will sich hauptsächlich auf das Bauerntum stützen und bei-uns ist er bodenlos. Gleich nach den Zionisten kommen, dem Zahlenverhältnis entsprechend), -die Orthodoxen, die sich früher „Agudath Haorthodoxim“ nannten und jetzt „Agudath Schlome Emunah Israel“ heißen),' Das ist nicht die religiöse, sondern die politisierende Orthodoxie, die zu einem überwiegenden Teil aus den Chassidim besteht. Organisiert haben sie sich unter dem Einfluß der deutschen „Agudath Jisroel“ und unter Führung' ypn zwei deutschen Rabbinern, Dr. Cohn und Df; Karlebach zur Zeit der deutschen Okkupation. Der Zweck dieser Organisation war: die jüdischen. Massen auf einer anderen Basis als der nationalen zu organisieren, sie von der nationalen: Entwicklung fern zu halten und sie allmählich zu germanisieren, Es ist höchst interessant, daß beide Rabbiner in dieser antipolnischen Tätigkeit durch die extremen polnischjüdischen Assimilanten ans Natansons Lager unterstützt wurden, die wieder in der Organisation auf einem religiösen Böden das beste Mittel _zur späteren Pölonisierung des chassidischen Judentums geehen haben. Und wirklich, nach dem Fortgehen der Okkupation ist das orthodoxe Judentum stark unter dem Einfluß der polonisierenden Assimilation gefallen, aber doch bloß in den taktischen Fragen; was die Gesinnung und die Sympathien, betrifft, so haben sich die deutschen Rabbiner, ebenso wie dif ■ polnischen Assunulantem sehr getäuscht. Die „Agudath“ fängt allmählich an, sich zu nationalisieren und sogar zu ziomsieren. Das haben die Sejmwahlen, und einige Kundgebungen der orthodoxen Abgeordneten im Seim bewiesen. Weiter gehen unsere „Vo 1 kist en . Die Stimmung zur Bildung einer solchen Partei wurde noch früher geschaffen durch dfe zu geringe Aufmerksamkeit, welche die Zionisten den Gegenwartsfragen widmeten, und die zu stark neora-' istische Richtung der, Zionisten. Doch in dem Moment, da die Volkspartei entstand, waren diese beiden Fehler im Zionismus, bereits .überwunden, und die unmittelbare Ursache der ..Geburt, dieser Nr« 40 Partei' war eher der persönliche Ehrgeiz -einer mehr begabten und talentvollen, als. politisch-ehrlichen Persönlichkeit, die bpi den ersten Stadtratwahleh'in Warschau' die genügende, Befriedi-- gung nicht findten könnte, Zum Wuchs und':zur Entwicklung dieser Partei hat'die zurückhaltende .Stellung der zionistischen Stadtratabgeordneten sehr viel beigetragen, ferner auch die' politische Skrupellosigkeit. der ersten yolkistischen Führer, die ein viel zu weites Spiel, mit der Okkupationsbehörde zu führen anfinge und eine; stark demagogische Politik trieben, welche unsere naticnalfühlenden. Massen aufgereizt hat, ein’Umstand; der sich jetzt auf Schritt und Tritt rächt, und die Zionisten eine mäßige Politik nur schwer führen läßt. Was das Parteiprogramm anbetrifft, so sind die jetzigen Volkisten — die Zionisten ohne Palästina und sogar gegen Palästina und gegen die hebräische Sprache. Mit Ausnahme dieser zwei Punkte gibt es bloß einen taktischen Unterschied, nämlich den, daß die Volkisten, welche jetzt auf der allgemein polnischen Arena bereits mäßiger und zurückhaltender, auftreten. als die Zionisten, unter sich, in Mitten der. jüdischen Volksmassen, den ärgsten Chauvinismus entwickeln. Außer den oben genannten Parteien gibt es im polnischen bürgerlichen Judentum noch die Assimilanten. Sie treten unter verschiedenen Namen hervor: als „u;nabhängige Juden“, als ..Gleichberechtigungspartei“, als ,.J u den-Pol en“ usw., das sind aber nur Wahlmandat-Firmen, und der Unterschied besteht in dem stärkeren oder schwächeren Unterstreichen der schon fertigen Assimilferung. Wie aber die letzten Seimwahlen klar bewiesen haben, sind es bloß Generäle und Offiziere ohne Armee: in Kongreß-Polen sind sie buchstäblich eine „quantite negligeable“. in Galizien aber sind sie zahlreicher, doch mit vollen Aussichten auf das gründliche Aussterben. Wir polnische Juden haben außer den kleinbü>-gerlichen Kleinbürgern, noch — sozusagen — auch ein kleinbürgerliches Proletariat and eine ziemlich große Masse von jungen Handwerkergesellen und Handelsangestellten, welche sich noch nichtverheiratet die Mitgift noch nicht erhalten und sich noch nicht etabliert haben: es gibt auch eine kleine Menge verheirateter Handwerkergesellen und Handelsangestellten, -welche doch zu arm sind, und zu wenig Untemehmungskraft besitzen. um - sich selbstständig zu machen; und die deswegen für das ganze Lieben Angestellte bleiben. Um diese Leute gruppiert sich auch die meistens sehr junge radikale Intelligenz, und das alles bildet unsere sozialistische Bewegung. An den allgemeinen sozialistischen Parteien nimmtunsere Volksmasse: keinen Anteil, mir sehr wenige sozialistische Intelligenzen sind an ihnen beteiligt. Dafür aber haben wirganze 3 sozialistisch-nationale Parteien,. stärkste , und die konsequenteste PartöJ ist ohne Zweifel’def „B uh d“.’ Das'-ist eine sozial-.■ demokratische Partei, welcheunter dem Druck; des praktischen Lebens und der''nationalen-Be-.. Strebungen der jündischeri Volksmasse.’ auch der Konkurrenz mit Zionisten zu Liebe.'eine ziemlich briete, kulturnationale Autonomie für. die'Judenfordert. In ihrer jüdischen Betätigung ist sie sehr. zurückhalterid und führt manchmal eine direkt assimilierende Taktik, doch muß sie unbedingt den nationalen Parteien des Judentums zugerechnet werden, weil die assimilierenden Momente nicht zu dem richtigen Programm, sondern zu den taktischen Fehlem der Partei gehören. Früher war diese Partei sehr gut organisiert, unter dem Einfluß des Bolschewismus fing die Parteidisziplin jedoch zu leiden an. In .Galizien heißt der Bund „Jüdisch-sozialistische Partei“. Fast ebenso zahlreich wie der Bund sind jetzt auch die Poale- Zionisten. Beim Entstehen war dies eine sozialdemokratisch-zionistische Gruppe. Allmählich aber, besonders durch die Tendenz mit dem „Bund“ zu konkurrieren, sind die Poale-Zionisten zu einem „Bund“ geworden, bloß mit der Zugabe des Wortes „Zion“. Ich sage, „des Wortes“, weil außer dem Worte in dem tatsächlichen Programm der Partei und noch mehr in ihrer praktischen Arbeit fast nichts zionistisches mehr geblieben ist Das heißt aber nicht, daß die Poale-Zionisten schlechte Zionisten sind und gar keine zionistische Arbeit leisten. Ganz im Gegenteil, es tobt unter, ihnen sehr viele gute und begeisterte Zionisten, die auch fleißig hebräisch und Landwirtschaft studieren, und wenn sie nach Palästina kommen, sehr tüchtige Zionisten werden, aber das ist eine private Angelegenheit der einzelnen Persönlichkeiten, sogar von Gruppen, und'nicht eine allgemeine Aufgabe der Partei. So wie es unter den allgemeinen Zionisten Leute' gibt, die privat Sozialdemokraten,- ebenso gibt es unter den Poale- Zionisten jetzt: Leute, dieprivat Zionisten sind. Es ■ bleibt noch .eine an der Zahl sehr arme Partei: „Die Vereinigten“, die durch die Verschmelzung der früheren. Sozialistenzoinisten (eigentlich Soziailstenterritorialisten) und der „jüdischen sozialistischen Arbeiter“ entstanden ist. Die Sozialisten-Territorialisten, das -waren die Poale-Zionisten mit dem Worte „Territorium" überhaupt anstatt „Palästina“. Die „Jüdischen sozialistischen Arbeiter“ waren reine Autonomsten, daß heißt, sie erstrebten eine sehr breite jüdisch-nationale Autonomie in der Diaspora mit einem eigenen Parlament und erst dieses demokratisch gewählte Parlament sollte ^bestimmen, wo und wie die jetzigen „Vereinigten“ ist .noch trüber als das unserer „Zeirei-Zionisten“, doch steht es dem Programm der früheren „jüdischen sozialistischen Arbeiter“ am nächsten. Die Partei abr hat so wenig Anhänger, daß es sich kaum lohnt, von ihr zu sprechen.