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Jüdische Zeitung · 1919-09-24 · 38-39 (24.9.1919) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
38-39 (24.9.1919)
Date
1919-09-24
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 58—59 hellung unserer Erkenntnis. Und nicht im Vertiefem des Antagonismus kann ein menschliches Höherkonunen für uns liegen, sondern im Pesthalten all des Schönen, das wir von anderen übernommen, iahen, ohne uns daran Dreiszugeben. Wir wollen kein geistiges Ghetto mehr, damit ist es endgültig aus und das erste, was die hebräischen Schriftsteller in Palästina taten, war ein Massenübersetzen der bedeutendsten europäischen Werke in unsere Sprache. Klatzkin verwirft allerdings ..die Assimilation als Erscheinung, gepaart mit Nationalismus der Gesinnung“, er zeigt uns aber nicht wie ein Nationaljude in der Diaspora seine kulturellen Bedürfnisse innerhalb eines Volliudentums. das es 3a hier nicht gibt, befriedigen könnte. Es ist sicher richtig, daß der jüdische Nationalismus in der Diaspora nur ein Bekenntnis und kein Sein ist. aber all die Klagen über den Bruch der nationalen Kontinuität können doch nicht den Juden oder das Judentum für ein unentrinnbares Scliicksal verantwortlich machen? Gewiß tut Einsicht in die unhaltbare Lage unseres Nationalismus not. doch ist eine üeberwindung des Zustandes einzig und allein in der zionistischen Neuschöpfung gelegen, die in innigem Kontakt mit dem werdenden Palästina auch die Galuthjuden und Galuthzionisten umwandelt — woran Klatzkin nicht glaubt, weshalb er so unendlich bitter wird. Denn niemals zuvor ist wohl so bitter über den Verfall der seelischen Gesamthaltung des Judentums geklagt worden, wie bei Klatzkin. Wo ist unsere flammende Anklage gegen jedes Blutvergießen geblieben, ruft er aus. Wo sind unsere Ansprüche auf Besitz der wahren Lehre gegenüber dem Christentum mit Eifer verfochten worden usw. Klatzkin gibt allerdings selbst die Antwort: Wo das jüdische Sem haltlos geworden ist. muß das jüdische Bewußtsein verarmen. Man fragt sich: Warum also diese Anklage? Man kann bedauern, daß die Geschichte der Juden dazu geführt hat. den inneren Sinn des Jude-sein fast gänzlich zu zerstören — wie kann man aber den jüdischen Nationalismus, der bis heute nur ein erster Anfang ist. ein Aufdämmern des Bewußtseins, daß 'es gelte, dem Jude-sein wieder einen Sinn zu geben, quasi anklagen. daß ihm dies bisher noch nicht gelungen ist. Daß selbst die Nationaljuden assimiliert bleiben usw.? Klatzkin will auf der ganzen Linie auf das alte Judentum zurückgehen, er verlangt sogar, daß dem Zionisten die Rcligionsformen wieder bindend werden müssen. Wenn er auch richtig sagt, daß aller Nationalismus ohne das Palästinaideal, diese ..Vorwegnahme der Zukunft“, inhaltslos ist und damit die Inkonsequenz des reinen Galutbnationalismus kennzeichnet, so ist doch seine Forderung. die Juden von heute sollen zur vollkommenen Intransingenz der Ghettojuden gegenüber allem Nichtjüdischen zurückkehren, eine unmögliche und reaktionäre. Wenn er iqit leidenschaftlichem Pathos der Schmähung der Juden mit einer furchtbaren.Anklage gegen die Nichtjuden gegenübertritt. die durch ihre schändliche Unterdrückung die Juden zu dem gemacht haben, was sie sind, indem sie nicht nur unser Hab und Gut genommen, sondern, die von den Juden geschaffenen sittlichen Ideen sich äußerlich aiigeeignet haben und sie als nun die ihren ansehen und nach Genugtuung ruft, so steht man erschüttert vor dem Wiedererwachen des moralischen Selbstgefühls des Juden und des Bewußtseins der .Größe des Judentums, was uns bitter nottut. Dennoch: die Schuld an dem entsetzlichen Verhältnis zwischen Juden und Nichtiuden kann man unmöglich diesen allein aufbürden. sie ist die Folge des unnatürlichen Vermischens von Unvereinbarem. All diese Anklagen können deshalb nur einen vorübergehenden Eindruck machen. Erst die Aufhebung jenes Verhältnisses durch die Verwirklichung des Zionismus wird die Lösung bringen. Dieser schenkt uns nach Klatzkin die Einsicht in di© Zuknnftslosigkeit des Galuth. Diese Einsicht in höchstem Maße gesteigert zu haben, ist nicht das letzte Verdienst Klatzkins. Sein tief aufrüttelndes Buch, das wahrhaft Größe besitzt, wird niemand ohne tiefe Bewegung aus der Hand legen. Reisen nach Palästina Die Abteilung für Einwanderung beim Palästina-Departement des Zionistischen Zentralbureaus in London macht folgendes bekannt A) Reiseerlaubnisse: Die Bedingungen, unter denen Erlaubnis zur Reise nach Palästina erteilt wird, sind während der letzten Wochen nicht wesentlich geändert worden. Die zeitweilige Beschränkung ist noch in Kraft gemäß der. von gewissen Ausnahmen abgesehen, nur solche Personen nach Palästina hineingelassen werden, die bereits früher dort gelebt haben. Es besteht jedoch die Hoffnung, daß die Kategorie der Personen, denen — auch unter den gegenwärtigen Bedingungen — Reiseerlaubnis nach Palästina erteilt wird, demnächst etwas erweitert werden wird-. B) Reisemöglichkeiten: Personen, die im Besitze einer Reiseerlaubnis nach Palästina sind und via England zu reisen beabsichtigen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Reisemöglichkeiten von England aus gegenwärtig außerordentlich beschränkt sind: und daß sie sich wahrscheinlich während der nächsten sechs Wo-chennichtbessern werden! Prdvatpassagiere können nur in ganz besonderen Ausnahmefällen Schiffsplätze von England nach Palästina erhalten. Die Erlaubnis zur Durchreise durch Frankreich ist nur mit größter Schwierigkeit zu beschaffen. Am Zweckmäßigsten ist es via Italien zu reisen; es besteht ein regelmäßiger Verkehr von Triest nach Aegypten und Palästina. JÜDISCHE ZEITUNG_ Die jüdische Politik in Paris Von Dr. Leon RefcSL Herr Dr. Leon Reich, Mitglied des Großen Aktionskomitees, nnd Vizepräsident des Komitees •der jüdischen Delegation in Paris, der nach •siebenmonatigem Aufenthalt in Paris für kurze Zeit .zurückgekehrt ist und sich einige Tage in Wien aufhält. hatte die Freundlichkeit, einem Redakteur unseres Blattes über die politische Arbeit in Paris Mitteilungen zu machen. Wir geben im folgenden einige besonders wichtige und interessante Tatsachen. die bisher noch nicht in dieser Weise der Oeffentlichkeit klargelegt wurden, aus dem Gespräch wieder. Frage: „Die Friedenskonferenz hat den Minoritäten gewisse Rechte zugebilligt, darunter auch den Juden. In welcher Weise hat die Konferenz theoretisch zur Frage der Anerkennung der jüdischen Nation und deren völkerrechtlichen Bestätigung Stellung genommen?“ ..Die Friedenskonferenz hat sich in theoretische Erörterungen nicht eingelassen. In den Westländern versteht man bekanntlich unter Nationalität nur Staatsbürgerschaft. Um anzudeuten. daß es in den Staaten auch Bevöikerungselemente gibt, die sich von dem Staatsvolk unterscheiden, hat man den bekannten Terminus von der „nach Rasse, Sprache und Religion“ verschiedenen Bevölkerung gewählt In dieser Formel ist viel mehr ausgesprochen als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Es ist darin im-;;!ic:t'e eine Anerkennung der Tatsache der jüdischen Nation gegeben und es wäre jedem Angehörigen der Weststaaten unverständlich, daß man sich nicht — etwa bei Volkszählungen — zum jüdischen Volk bekennen soll. In den Ländern des Westens, z. B. in Amerika, ist die jüdische Nation als solche auch nicht anerkannt aber infolge der dort herrschenden Freiheit genießen die Juden tatsächlich alle nationalen Rechte. Die Friedenskonferenz hat zwar verstanden' daß es sich bei den Oststaaten um grundsätzlich andere Probleme handelt; sie ist aber vorsätzlich jeder nicht unbedingt notwendigen Aufrollung derartiger begrifflicher staatsrechtlicher Fragen aus dem Wege gegangen. Ich habe das persönlich erfahren, als ich als Vertreter der ostgalizischen Juden mich bemüht habe, daß in dem ostgalizischen Traktat wenigstens die Bestimmung aufgenommen wird, daß bezüglich der Deklaration zu einer Nation keine Einschränkung geschaffen werden darf. Dieser Vorschlag wurde trotz der günstigen Stimmung einzelner Kommlssionsmitglieder abgelehnt, weil man ihn dort gar nicht verstanden hat. Die Herren haben große Augen gemacht, als ich ihnen erklärte, welche Schwierigkeiten uns unter der österreichischen Herrschaft bei der Volkszählung in Galizien gemacht wurden. Man will aber keine neuen Theorien, man entscheidet alles praktisch. Und das Wichtigste ist, daß wir in den praktischen Fragen, bezüglich der Schulen und bezüglich des Sabbath Erfolge erzielt haben.“ „Geht nicht schon aus der Zuweisung Palästinas deutlich hervor, daß die Juden als Volk anerkannt sind?“ Es ist gar kein Zweifel darüber, daß die Mächte die Juden als ansehen. Ein Beweis dafür sind die Aufsätze, welche zwei der bedeutendsten Staatsmänner der Konferenz. Balfour und Pichon, als Vorreden zu Sokolows „Geschichte des Zionismus“ geschrieben haben. Man ist nicht der Ansicht, daß wir erst durch Palästina ein Volk werden, sondern gibt uns das Land, weil wir ein Volk sind. Nur weil wir in den Jahrhunderten der Knechtschaft die Kunst des Regierens verlernt haben, gibt man England das Mandat, mit dem Auftrag, es so zu führen, daß die jüdische nationale Heimstätte Tatsache wird. Die Entente ist der Meinung, daß auch die kleinen Nationen dieser Anschauung Rechnung tragen werden. Wir wissen z. B. aus wiederholten Kundgebungen der Pariser tschechischen Delegation; daß die Tschechen uns als Nation anerkennen. Wenn aus der Praxis jetzt eine andere Ansicht sich kundzugeben scheint, so kann das nur die Willkür untergeordneter Organe sein.“ „Welches sind die nunmehr bevorstehenden politischen Arbeiten des Komitees?“ „Die wichtigste Frage ist jetzt die rumänische. Unsere rumänischen und bukowinaer Delegierten arbeiten besonders eifrig, um diese Frage möglichst im Einvernehmen mit der rumänischen Delegation zu erledigen. Rumänien macht aus der Ablehnung des Minoritätenschutzes eine Prestigefrage. Der rumänische König hat dem amerikanischen Journalisten Wolffsohn erklärt, daß man den Juden alle Staatsbürgerrechte geben wird. Charakteristischerweise war jedoch dieses Interview nur fürs Ausland bestimmt Auch die rumänischen Delegierten in Paris zeigten sich schon geneigt unserer Forderung nach Erledigung der Staatsbürgerfrage durch einen generellen Akt entgegenzukommen. Wir haben die Ueberzeugung, daß die Kommission,der Friedenskonferenz in dieser Frage nicht nachgeben wird. Eine Nachgiebigkeit wäre auch ein Widerspruch mit den Erklärungen Clenrenceaus in seinem Brief an die Polen, wo er versichert, daß alle Staaten den Minoritätenschutz annehmen müssen. Das Komitee ist jetzt auch mit organisatorischen Arbeiten außerordentlich beschäftigt Die Vorbereitung des Waad haarazot nimmt viele Kräfte m Anspruch. Leider mußten bereits zahlreiche Mitglieder Pars verlassen, doch sind gerade in letzter Zeit wieder mehrere Herren zurückgekehrt Goldstein ist ans Kopenhagen, Aleinikoff ans der Schweiz zurfickgekommen. Neklrtsch bat sieh h» Paris etabliert, und noch oeife 7 andere werden erwartet Das Bureau muß ausgebaut werden. Der Waad haarazot soll die Vertretung des gesamten Judentums sein, während die Palästinasache durch den Jewish Council geführt werden soll. Selbstverständlich besteht ein inniger ideeller Zusammenhang. Für die Uebergangszeit nach Auflösung der Friedenskonferenz ist die Bildung eines provisorischen Exekutsyr komitees beschlossen, welches bis zur Einberufung des Rates der jüdischen Delegation die Agenden führt und die Einberufung des erste« Rates durchführen muß.“ Unsere Steilung zum ueuIschen Volk Von Dr. Wilhelm Stein. Es muß einmal im Zusammenhang gesagt werden, was so oft bruchstückweise und bei besonderer Gelegenheit über dieses Thema bemerkt worden . denn wir Juden dürfen unser Verhältnis zu den Völkern nicht unter dem Aspekt der jeweiligen politischen oder sozialen Konstellation finden, sondern wir müssen einen freien und ehrlichen Ausblick zu gewinnen suchen, der allein dann unsere seelische Einstellung zu bestimmen hat. Gerade wir Juden leiden bitter unter dieser Beurteilung auf Grund der augenblicklichen Situation und gegenwärtigen Physiognomie unseres Volkes; wir fühlen unter tiefem psychischen Schmerz die Ungerechtigkeit, daß nicht unser gesamter Geschichtsverlauf, nicht unser Werden bis zu diesem Augenblick, wohl aber der winzige Ausschnitt des •Moments beurteilt und abgeurteilt wird. Der Schwierigkeit, das deutsche Volk zu werten, ist man nicht entgangen, wenn man sich einfach der Entscheidung der anderen fügt, die diese Nation als ein entartetes und unwürdiges Glied der Völkergemeinschaft verwerfen. Die Einmütigkeit, mit der diese Entscheidung beinahe aut der ganzen Erde gefällt wird, beweist noch nicht an und für sich, daß sie richtig sei. Auch uns Juden trifft eine einmütige Verdammung, so daß wir nur als unliebsame und unbequeme Tatsache im Weltgeschehen dastehen, beluden mit einem ob seiner Einhelligkeit fast unerträglichen Haß. Und doch tragen wir nicht nur die unumstößliche Ueberzeu- “ung des eigenen Wertes in uns. sondern auch das erlösende Bev/ußtsein des Sinnes, den unser Dasein in der Geschichte offenbaren muß „der einmal den Völkern aufleuchten wird, allem Unverständnis und aller Einigkeit der Vielzuvielen zum Trotz. Dabei wäre es ganz gewiß verfehlt, solche Einmütigkeit einzig aus dem bösen Willen und sonstigen üblen Trieben der Völker erklären zu wollen, wie es so häufig von deutscher Seite aus geschieht. Die Ursache muß viel tiefer liegen, wohl vor allem in der Undeutbarkeit und dem Rätselhaften des Volkscharakters, was dann naturgemäß zu einer Ablehnung des ganzen Typus führen muß, da zunächst die greifbaren Eigenheiten, die sinnfällig im Vordergründe stehen, beurteilt werden, ohne daß die Betrachtung bis zu der dahinter liegenden inneren Wesensart, dem Ding an sich, fortschreitet. Es mag ohneweiters zugestanden werden, daß es unendlich schwer ist. sich den deutschen Typus vorzustellen. Die Franzosen haben ein abschreckendes Zerrbild vom neugermanische* Wotansverehrer entwickelt, der mit wehendem Mantel bei Sonnwendfeiern sich seines Volkes voll bewußt wird, in den Niederungen des Altags aber sieb von ungeheure Bergen von Kraut und Knödel nährt, ohne Sinn für Reinlichkeit, Fortschritt und Lebensgewohnheit. Daneben gab es das Bild des weltentrückten in Bücherstaub wühlenden Gelehrten. der von seiner Studierstube aus Welt und Leben mißachtet, ungeschickt, pedantisch und seelenlos. Als dann das deutsche Volk durch die brutale Schaffung seines Einheitsstaates in das oolitische und wirtschaftliche Getriebe der Völker eintrat und sich rücksichtslos Ellbogenfreiheit brach, da rauchte der Typus kulturlosen, machttollen und gewalttätigen Emporkömmlings auf, wie er vor allem durch die preußische Prägung mit allen ihren Unterarten repräsentiert wird, vom ostpreußischen Junker bis zum schneidigen Berliner Geschäftsreisenden. Gewiß entbehren diese Typen nicht des Elements der Wirklichkeit und jeder von uns ist ihnen nur allzu oft begegnet, aber völlig falsch wäre es, solche historisch bedingte Auswüchse nur nach ihrer lächerlichen und unangenehmen Seite werten zu wollen. Kein Volk ist eben schwerer typisch zn erfasse!!. als das deutsche, dessen äußere Erscheinung noch keine deutliche Form gewonnen hat Man wollte gerade diesen Mangel eines ausgeprägten Charakters mit dem Schlagwort der Ruhmlosigkeit abtun, vergißt aber dabei gänzlich, daß die Deutschen schon vermöge ihrer zentralen Lage inmitten Europas unter der politischen Beeinilußung und kulturellen Bestrahlung aller angrenzenden Nachbarvölker steht und so mit der Verarbeitung dieser zahlreich einstürmenden Eindrücke länger beschäftigt sind als es bei anderen Nationen der Fall ist. Die Betrachtung irgendeines Kulturzweiges im Verlaufe seiner Entwicklung, etwa der Literaturgeschichte, ruft eben durch die Fülle dieser äußeren Einwirkungen beinahe den Glauben hervor, als set das deutsche Volk gar nicht aus sich heraus schöpferisch, sondern ständig in Abhängigkeit von seinen Nachbarn Aber in Wahrheit haben wir ein dauerndes Ringen um den inneren Erwerb dieser fremden Elemente, die es als Material aufnimmt, das eigene Wesen dadurch zu steigern und seine synthetische Gestaltungskraft daran zu entfalten. Und noch aus einem anderen Grunde ist dieser Spätling unter den Kulturvölkern so schwer zu charakterisieren: es ist unfaßbar, wie das Lebendige selber, das nie fertig geformt ist. immer mir strebt und sich entwickelt; es bleibt ein Werden und Wachsender, dem darum auch die Ansdrucksfähigkeit etwa des Romanen und die Geschlossen-

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