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Jüdische Zeitung · 1919-09-24 · 38-39 (24.9.1919) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
38-39 (24.9.1919)
Date
1919-09-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 erhält der jüdische Arbeiter auch, nicht einen Pfennig. Und wenn es noch jüdische Arbeiter in der Kolonie gibt, — sie sind an den Fingern abzuzählen — so erhalten sie sich nicht dank den „GrundprinziDien der Kolonie“, denn die Grundprinzipien der Kolonie sind fremde Arbeit und Ausbeutung.“ Aus den angeführten Tatsachen zieht Arlosoroff den Schluß, daß die Leitung und die Palästina-Kommission unbelehrbar sind und daß Arbeiterschaft und Jugend in ihrem. Kampf um das nationale Ideal auf sich selbst gestellt ist und alle Kräfte zusammenfassen muß. um für seine Erfüllung bedingungslos einzustehen. Die zionistische Leitung hat sich bisher flicht eindeutig geäußert. Sie darf auf diese Anklagen nicht taub und stumm bleiben. Aber nicht durch Worte kann geholfen werden, sondern nur durch die entschlossene Tat: Die Arbeiterschaft muß zur Mitarbeit und Mitberatung herangezogen werden. Die zionistische Organisation, deren Stolz immer die breite demokratische Verfassung war, darf im entscheidenden Augenblick nicht das oberste Prinzip schöpferischer Arbeit außeracht lassen. Probleme des modernenjudentums Von Adolf Böhm. I. Jakob Klatzkin. bekannt als hebräischer Schriftsteller und gewesener Sekretär der zionistischen Leitung, hat kürzlich eine Reihe von Essays, von denen einige bereits im „Juden“ veröffentlicht worden waren, in einem Bande unter dem Titel: „Probleme des modernen Judentums“ vereinigt und herausgegeben. Klatzkins genaue Kenntnis des Judentums und die Schärfe seines logischen Urteils befähigen ihn, das Gedankengebäude der zionistischen Theorie einer strengen kritischen Prüfung zu unterziehen. Dabei bleibt er sich des zwiespältigen Charakters der Lage der Juden im Galuth bewußt und weiß, daß ihr Verhalten in der Diaspora notwendigerweise logische Widersprüche aufweisen muß. Dennoch fordert sein philosophisch geschultes Denken eine Prüfung 2ller gangbaren zionistischen Urteile und Vorurteile, um zur denkbar schärfsten Selbstbesinnung zu gelangen. Sein Buch ist eine hohe Schule der theoretischen Durchdringung der jüdischen Frage bis zu ihren letzten Wurzeln und eine bedeutende Erscheinung in der spärlichen Literatur über die Theorie des Zionismus. Klatzkins erste These ist die von dem Unterschied zwischen nationalen Werten und nationalen Kriterien. Nur Formen können ein nationales Kriterium bilden, niemals Inhalte. „Der Monismus besagt in seinem tiefsten Grunde die Eliminierung des Inhaltes aus dem nationalen Kriterium, das sich nur von Formen, wie Land und Sprache, bestimmen läßt.“ Der ethisch-sittliche Gehalt des Judentums, ob man ihn an die strenge Form religiöser Gesetzlichkeit gebunden wissen will, oder ihn in irgend einem „Geist des Judentums“ sucht, kann nicht nationales Kriterium sein, sondern ist ein nationaler Wert Wollten wir den Geist des Judentums als Kriterium für das Judesein ansehen, so müßten wir uns gegen den Nationalismus entscheiden. Denn „Judentum ist keine Ideologie und kann daher nicht in einem bestimmten Ideengehalte ein Kriterium haben“. Judentum ist, in seiner historisch-religiösen Tradition Gesetz, für das Handeln. Deshalb war die jüdische Religion immer duldsam gegen ketzerische Ideen, aber streng in ihrer Forderung nach Gesetzesbefolgung. Ideen aber sind „transportfähig“; daher der Gedanke der jüdischen „Mission“ zur Verbreitung der jüdischen „Ideen“, des! Universalismus. der Sittlichkeit usw. zur Assimilation führte; oder vielleicht schon selbst ein Produkt der Entjudung ist. Der Nationalismus leugnet nicht die nationalen Werte, die in den jüdischen Inhalten liegen, aber er will das Judesein durch ein objektives Kriterium (nicht durch ein subjektives) bedingen. Und Klatzkin sagt: Ohne die Zukunftsrelation des nationalen Landes und der nationalen Sprache äst der Nationalismus in der Diaspora ohne Sinn, und die Assimilation — eine mutige Konsequenz. Der Zionismus stellt daher die strengste Konsequenz der nationalen Erkenntnis dar. Er bedeutet eine neue Epoche als Grundlage eines neuen Kriteriums des Judentums. Daß der Zionismus eine völlig neue Bestim- . roiing. des Judesein, das Bekenntnis zur neuen Lebensform bedeutet; habe ich ähnlich wie Klatzkin, der diesen Gedanken auch schon vor Jahren vertreten hat, gegenüber jenen geltend gemacht. welche im Namen des Zionismus die Unterwerfung des Zionisten unter irgend welche iüdische Gebote verlangten. Diese Feststellung ist unanfechtbar und es ist ein Verdienst Klatzkins, sie schärf herausgearbeitet zu haben. Seine Unterscheidung zwischen nationalen Kriterien und nationalen Werten ist eine bleibende Bereicherung unserer Thgarie. Sie wird in prinzipiellen Kämpfen «ute Dienste leisten und bei dem unsicheren Schwanken, in dem wir uns infolge-unserer Lage in Bezug auf die Neugestaltung befinden, sind klare Einsichten in das 'Wesen unserer Idee sehr willkommen. Ein anderes ist es, ob die Materie, die Klatzkin behandelt, in ihrer ganzen Ausdehnung die scharfe antithetische Sonderung verträgt, die er vornimmt. Wenn er wieder einmal and mit starker logischer Kraft betont, daß Ideen universell sind, was sich ebenso gegen den Missionismus als gegen Achäd Haam oder Buber kehrt, die .mit dem „Geist des Judentums“ operieren, so übersieht er. daß diese Autoren ihn nicht mit Irgend welchen Ideen oder Prinzipien identifizieren. JÜDISCHE ZEITUNG wie die Missionsapostel, daß er für sie vielmehr den allen jüdischen Schöpfungen innewohnenden spezifischen Geist der Nation, für den sie nur Ausdruck sind, bedeutet, daß sie diesen „Geist“ untrennbar mit dem jüdischen Leben verbinden, mit einem Wort, daß sie Zionisten sind, die in Zion und durch Zion und von einem regenerierten jüdischen Volk den jüdischen Geist wieder beleben wollen, daß nach ihren Theorien der jüdische Mensch mit seinen ihm überkommenen Instinkten und der nur ihm eigenen Geistigkeit der Träger jener Erneuerung sein soll; daß er durch Versenkung in das angehäufte jüdische Geistesgut, wozu die hebräische Sprache das Medium ist — sie, die ja selbst Ausdrucksformen des jüdischen Geistes ist. — den Weg dazu suchen soll. Weniger als die kritische Scheidung der theoretischen Grundlagen des Zionismus tut uns heute not. positiv zu wissen, wie erziehen wir das zionistische Judentum?» Wie wird, da ia die Umsiedlung nach Palästina einen sehr langen Zeitraum in Anspruch nehmen wird, sich das Verhältnis zwischen Galuthjudentum und Palästinajudentum gestalten? Mit Interesse wenden wir uns deshalb den weiteren Teilen des Klatzkinschen Buches zu, das diese und ähnliche Fragen behandelt. Der Autor untersucht zuerst das Problem des Galuth und der Existenzbedingungen des Judentums darin. Er vertritt die These, daß die Assimilation der Diaspora-Judenheit unvermeidlich ist. Er sieht das Joch des Gesetzes als die einzige Ursache des zweitausendjährigen Bestehens eines exterritorialen .Judentums an. Die Zerstörung der Religionsverfassung ist für ihn die Zerstörung unseres Hauses im Galuth. Der ins Allmenschliche verfliegende Geist des Judentums ist nicht mehr national gemeinschaftsbildend. Diese Thesen verteidigt der Autor mit ungemein viel Geist und genauester Kenntnis des Judentums. Wieder fallen nach allen Seiten glänzende Lichter. Es ist aber merkwürdig, wie abstrakt Klatzkin denkt Es mag sein, ja, es ist gewiß so, daß mit dem Abstreifen der Religionsformen unsere Nationalformen im Galuth vernichtet wurden. daß im Galuth keine neue nationale Formgebung möglich ist Aber durch die Ausbreitung des zionistischen Gedankens, die Wiederbelebung der hebräischen Sprache und die Einstellung der Juden auf die. palästinensische Zukunft ist dennoch ein gewisses -Neuformen des Judeseins auch im Galuth sichtbar, das besonders in der seelischen Verfassung unserer Jugend zum Ausdruck kommt, lyiöchte Klatzkin, der heute fern von den jüdischen Zentren lebt einmal im jüdischen Pädagogium oder in anderen neuen hebräischen Schulen, wie sie jetzt im Osten entstehen, einmal sehen, wie sich ein prächtiges neues Judentum, das ebenso ans der Fülle der modernen europäischen Ideen, als aus dem aufgehäuften jüdischen Schrifttum seine Nahrung zieht,, bildet, und zu einer lebendigen Einheit in den Seelen der Jugenclichen wird; — das freilich in dem unwiderstehlichen Trieb zum Hinübergehen mündet, — sowürde er gewahr werden, daß ebensowenig mit streng logischen Urteilen als mit Ableitungen aus richtig"/ gesehenen historischen Tatsachen, <das Geheimnis einer Umwandlung, einer Erneuerung aus dem Geiste, der Idee, in der unteilbaren menschlichen Seele erforscht werden kann. Man kann zweifeln, ob es möglich ist. daß der Zionismus eine solche Erneuerung bringen kann, aber unanfechtbare logische Beweise für oder gegen diese Möglichkeit gibt es nicht. Das gilt für alle die glänzenden : Dikta Klatzkins. Wenn er zum Beispiel den Achad-Haamismus zerfasert und seine Unhaltbarkeit nachweist, — «fieser von ihm als unhaltbare Konstruktion nachgewiesene Achad- Haamismus h^. eine ungeheuer tiefgehende Wirkung auf die Seelen der Zionisten ausgeübt. «lie sich nicht wegbeweisen läßt Die Mängel der Klatzkinschen Beweisführung, die unerreicht ist in ihrer eindringenden gedanklichen Schärfe und Klarheit liegen eben im Psychologischen, mag es sich nun um das Volk oder um das Individuum handeln. So glatt und reinlich lassen sich Entwicklungen; die letzten Grundes psychische sind, weder analysieren noch, prognostizieren. Er operiert zu sehr analytisch-logisch und zu wenig psychologisch-dialektisch. Klatzkin ist natürlich keineswegs blind' gegen die Widersprüche, die sich aus unserer seelischen Situation ergeben. Aber er sucht sie durch strenge Postulate zu lösen. — wie wir noch sehen werden, — also gewaltsam. Für ihn gibt es nur Festes, nichts Fließendes, nur ein So-sein oder Nicht-so-sein, doch sind im wirklichen Leben die Elemente des Seins lind des Bewußtseins nicht So reinlich scheidbar, wie in der logischen Erkenntnis. Dies gilt auch für die Art, wie Klatzkin das Verhältnis Palästinas zum Galuth ansieht. Er verwirft die Erwartung, daß Palästina ein Zentrum für die Diasporajudenheit sein wird Beide werden sich nach ihm unter völlig verschiedenen Be- «lingungen entwickeln und deshalb auseinander entwickeln. Gerade wenn endlich einmal der Begriff Jude national eindeutig sein und den Hebräer in Erez Israel bedeuten* wird; werden sich :die Juden der Diaspora erst recht als Nichtjuden fühlen und sich-restlos assimilieren, indes das Fehlen eines wahrhaft nationalen Judentums bisher unsere Assimilierbarkeit beeinträcchtigte. Hier sehen wir wieder den Hang, die Dinge gedanklich auf die Spitze zu treiben. Schon bisher, wo die national-jüdische Entwicklung in Palästina wahrlich nur einen winzigen Umfang hatte; hat es sich gezeigt, wie umwälzend sie auf die Diasporajudenheit wirkte. Das Aufleben der hebräischen Sprache in Erez Israel war es zum Beispiel, das in der Diaspora die immer mächtiger werdende hebräische Bewegung angefacht hat Das Wachsen des palästinensischen Zentrums wird nicht abr Nr. 38 - 39 stoßend, sondern anziehend und umwälzend auf die Diaspora wirken und die nächsten Jahrzehnte werden sicher eine ganz andere Entwicklung bringen, als sie Klatzkin deduziert:: daß es zwei jüdische Völker,, ein jiddisches im Galuth,und ein - hebräisches in Palästina geben wird. Vielmehr — wir sehen es ja heute schon — wird das Judentum der Diaspora durch Palästina geistig und physisch immer mächtiger angezogen werden und ' immer stärker hinüberströmen. Und deshalb ist es ja auch, um es umgekehrt auszudrücken, gar nicht denkbar, daß sich Palästina abgekehrfc von der Diaspora entwickeln wird. Wie wäre dies möglich, da ein immer stärker werdender Strom von Menschen kontinuierlich nach Palästina fließen wird! Alldiese Menschen werden Zion aufbauen und ihre Ideen mitbringen. Wir bilden zum Beispiel heute schon Lehrer für Palästina aus. umgekehrt wird Palästina uns Lehrer senden usw. Auf keinen Fall wird sich daher die durchaus schematisch gedachte Zweiteilung der Judenbeit ergeben, die Klatzkin voraussieht, vielmehr wird eine fortwährende Bewegung und v e rschie den ar tige Differenzierung erfolgen. Diaspora und Palästina werden in befruchtender Wechselwirkung stehen. ’ Nicht einmal von den Juden,, die heute schon. Assimilanten sind, kann gesagt werden, daß sie sich nach der Entstehung des jüdischen Typus fin Palästina völlig vom Judentum loslösen werden. Ganz im Gegenteil! Die bisherigen Erfahrungen zeigen, daß gerade das Umgekehrte der Fall ist. Nichts hat diese Juden —__ wenigstens so weit wir sie hier beobachten können — so sehr an ihren assimilatorischen Theorien Irrewerden. lassen, nichts hat sie dem Judentum wieder so genähert, wie die Entwicklung in Palästina. Und kann man selbst bei den assimilic-riesten Westiuden in England und Frankreich nicht wenigstens die eine Beobachtung machen, daß die bloße zionistische Idee, als sie ihnen in realisierbarer Form entgegengetreten ist, vermochte, sie zu „Sympathikern“ ia, in vielen Fällen zu enragierten Vorkämpfern zu machen? Palästina wird jeden Juden erlösen aus dem Gefühl der jüdischen Minderwertigkeit. Heimatlosigkeit, Unproduktivität usw. und wird schon allem dadurch der Assimilation ihre Hauptgrundlage entziehen. II. In einer weiteren Abhandlung wendet sich Klatzkin der Lage der Juden im Galuth zu. Hier findet er Töne, wie sie bisher in dieser Stärke noch' nicht gehört ^wurden. Er untersucht die Wurzeln des Antisemitismus und sieht seine Berechtigung — unter Anlehnung an Pinskerts ähnliche Gedanken — in dem Antagonismus, den die Völker immer gegen die Juden empfinden müssen. Ihn zu leugnen, dem Antisemitismus alle Berechtigung abzusprechen, .kann nicht Sache der ihrer Eigenart bewußten Juden sein. Wir sind — nach Klatzkin ■— „überall Volksfremde und. wollen unbeugsam in unserer Fremdartigkeit verharren, das heißt, unsere Eigenart wahren“. Die nationale Einbürgerung. soweit sie durch unsere Lage in der Zerstreuung unvermeidlich ist. beklagen wir als Fessel. Alle unsere Forderungen im Galuth müssen sich verdichten zu der einen, einer Sonderstellung als Fremdvolk. Mag dies auch den Antisemitismus nähren — wir müssen dies tragen. Unsere Wohnländer sind nicht unsere Vaterländer, das Galuthbewußtsein muß in uns lebendig bleiben, wir müssen das damit verbundene Martyrium tragen. Ein Galuthzionismus, verbunden mit der Idee der Gleichheit und Verbrüderung, ist eine Halbheit. £ Das einzige, was wir wünschen können, ist eine Verfeinerung. Versittlichung des nationalen Gegensatzes. Auch in diesen Sätzen sehen wir die Leidenschaft Klatzkins nach radikalster Erfassung der Grundlagen unseres Seins und eine bis in die äußersten Konsequenzen getriebene innere Wahrhaftigkeit. Nur ein Denker von Rang, von tiefstem sittlichen Ernst, kann allen Illusionen so rücksichtslos zu Leibe gehen und so strenge Postulate aufstellen, wie Klatzkin. Dennoch, dieses auf die Spitze treiben von vorhandenen Gegensätzen ist durchaus, ungesund und unnatürlich. Das Galuthbewußtsein war in unseren Vätern so stark, wie es Klatzkin von uns fordert, denn sie erwarteten, wie er sagt, keinerlei Lösung der Judenfrage in der.Diaspora. Sie konnten deshalb die Tragik ihres Daseins ertragen, ia sie fühlten sie gar nicht Aber wie sollen wir, wenn wir aiich radikale Zionisten sind, uns in einen derart fundamentalen Gegensatz zu der nichtiüdischen Welt hineinzwingen. der wir ia durch tausendfältige äußere und innere Bande verknüpft sind? Sollen wir all die großen Werke der Philosophen. Dichter. Künstler usw.. die unser Denken und Fühlen, unser Weltgefühl, unsere Lebensanschauung etc. mitbestimmt haben, als fremdartig ansehen. die Erde, auf der wir geboren wurden und atiferzogen worden sind, durchaus als fremd empfinden usw. Können wir das ..machen“? All die gemüts- und geistesbildenden Elemente, die auf uns von Jugend auf emgewirkt haben. sollten wir negieren können? Wozu auch? Was nützte es. wenn wir das „machen“ könnten? Wir würden nur vertrocknete, haßerfüllte und engstirnige Menschen werden, gewiß keine Zionisten im besten Sinne des Wortes. Hier tritt wieder jene unpsychologische Denkweise zutage. Hat einmal der Zionsgedanke auf eine nicht erfaßbare Art'unsere Seele ergriffen, so wird er dort zii ihrem Mittelpunkt und von da aus wird sie umgewandelt. Es'ist das Schönste , in Achad Haans Schriften, diesen Prozeß uns klar gemacht zu haben. Wir wurden Zionisten, .erhielten das GaluthbewnBtseta zurück — nicht aus gewolltem und uns auf erzwungenen Antagonismus gegen all das. mit dem wir von Kindheit.auf vertraut umgegangen sind— sondern durch Liebe zur Zionsidee, durch Wiedererweckung schlummernden 'Erbes. «Liffcdi Auf»

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