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Jüdische Zeitung · 1919-09-05 · 36 (5.9.1919) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
36 (5.9.1919)
Date
1919-09-05
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr 56. JÜDISCHE ZHTUNQ ___Seite 5 Land ist. nicht ihrursprüngliches Vaterland. Ihre Väter stammten aus den Gegenden der beiden Flüsse, von wo aus sie nach Aegypten auswanderten, wo sie 400 Jahre lebten. - Als sieaus Aegypten auszogen, kamen sie nach Palästina unfl. besetzten nur einen kleinen Teil des Landes, dessen Grenzen nicht einmal.bis jenseits der Berge- •reichten. Auch , die Häfen besetzten sie nicht. Ihr Aufenthalt im Lande währte nicht lange, und auch während dieser Zeit waren sie anderen unterworfen. Späterhin wanderten sie nach allen Teilen der Welt aus, ohne irgend etwas zu hinterlassen, was ihnen das Recht geben könnte, dieses Land wieder für sich zu beanspruchen. Ganz anders steht es um uns. die Bewohner des Landes. Wir wohnten in diesem Lande, noch bevor die Juden hiehexkamen. Mit dem Beginn des Islams haben sich arabische Stämme in diesem Lande niedergelassen und wohnen hier bereits -dreizehnhundert Jahre und verteidigen währent%dieser ganzen Zeit mit ihrem . Blute die mohammedanischen und christlichen Heiligen Orte. Während dieser ganzen Zeit behielten sie ihre Nationalität und ihren arabischen Charakter. Und wenn Frankreich sich das Recht nimmt, Elsaß-Lothringen zu beanspruchen, trotzdem dieses Gebiet vor zweihundert Jahren deutsch war, mit welcher Begründung können da die Juden ein Recht aufheben, welches dreizehnhundert Jahre hindurch besteht? Was die religiösen Beziehungen der Juden zu Palästina anlangt, so haben auch diese gar keine Gültigkeit. Die Juden besitzen in Palästina gar keine alten offiziellen Synagogen und religiösen Tempel. Dagegen besitzen solche die Mohammedaner und Christen. Die ganze Geschichte der Juden in Palästina beweist, wie ungeeignet sie für eine Selbstverwaltung sind. Die ganze Zeit ihrer Herrschaft war ausgefüllt mit Revolutionen, Unruhen, Prophetenmorden, ohne daß Wissen und Kultur in ihr Leben gedrungen -ist. Ganz anders war die Herrschaft der Araber. Die Epoche ihrer Selbständigkeit war durchdrungen von Wissen, Staatskunst und Diplomatie. Wie können es die Zionisten wagen, jetzt zu erklären, daß sie die Absicht haben, zu uns Kultur zu bringen, unser Volk zu entwickeln und seine Eigenschaften auszubilden, da sie doch selbst all das benötigen. Die Vereinigung der Juden an einem Orte wird nur die Epoche des Zwistes wieder entstehen lassen, im Gegensatz zu den Arabern, die mit ihrer Selbständigkeitserklärung dem Lande Glück und Zufriedenheit bringen werden, genau so wie es ihre Ahnen getan haben. 2. Die Zionisten verlangen Palästina, indem sie sich auf die Deklaration von Balfour . stützen, die ihnen ja unter'der Bedingung gegeben worden ist, daß hiedurch die ökonomischen und geistigen Interessen der Einwohner des Landes nicht geschädigt werden. Diese Bedingung hebt die ganze Deklaration auf, da eine solche Schädigung bereits eingetreten ist. und unserer arabischen Nation Ruin und Untergang droht. Folgende Tatsachen sollen hiebei festgestellt werden: a) die Zionisten sind nicht fähig, sich anderen zu assimilieren. sie führen überall ihr eigenes Leben; b) wenn sie schon jetzt, wo sie im Lande ein Minderheit bilden, alle Lebensberufe in ihrer Hand konzentrieren, um wieviel mehr wird dies der Fall sein, wenn sie erst zu einer Mehrheit im Lande geworden sind und die Einwohner der administrativen Rechte berauben; c) die Geringschätzung, mit . der die Zionisten sich jetzt zu der mohammedanischen und christlichen Religion zu verhalten beginnen* wie die Vorfälle in Jaffa, Ramleh und in anderen Orten beweisen, verrät ihre Absichten für die Zukunft. Die Deklaration des Herrn Balfour beruht auf zwei Voraussetzungen: 1. der Behauptung der Juden, daß sie im Lande sowohl an Menschenzahl, als an Bodenbesitz die Mehrheit bilden. Dies ist eine falsche Behauptung; 2. den Angaben der Juden, daß sie unter dem türkischen Regime schwer zu leiden hatten. Auch diese Behauptung ist falsch. Die jüdischen fremden Untertanen hatten unter dem türkischen Regime Einfluß. Was die lokalen Juden anbetriftt, deren Zahl ungefähr 22.000 beträgt, so waren sie uns assimiliert und unterschieden sich von uns auch nicht in der Sprache,: nur inbezug auf ihre Gesinnung sind si’e letztens in das Netz des Zionismus gegangen. Außerdem hat doch Präsident Wilson erklärt, daß alle Verpflichtungen und Versprechungen, die während des Krieges gegeben worden sind, keine Gültigkeit haben. 3. Wenn die Forderungen der Zionisten auf der Versprechung der alliierten Mächte basieren, welche hinsichtlich der Befreiung der kleinen Nationen gegeben wurden, so sind diese Forderungen unbegründet Es gibt kein j ü d i st h 'e s V ö l k" (!) — es gibt nur eine jüdische Religion. Wenn die Zionisten trotzdem eine Heimat haben wollen, so gibt es doch in der Welt viele freie Plätze, die man ihnen gewähren könnte, ohne daß man ein treues Volk zu berauben braucht und das Recht dieses Volkes auf seine Heimat einem anderen in der ganzen Welt zerstreuten Volke überträgt. 4) Der Bodenbesitz der Juden bildet nipht einmal den vierzigsten Teil der gesamten Bodenfläche. Ihre Bevölkerungszahl macht 7% der Gesamtbevölkerung aus. Um die Friedenskonferenz über die Sachlage zu orientieren, erklären wir vor aller Welt, daß das einzige, worauf sich die Juden in bezug auf die Erwerbung Palästinas stützen, diese kleine Minderheit im Lande bildet. Früher haben die .Judenweder irgendwelche Sonderrechte, noch Verträge mit" der ehemaligen Regierung besessen, die ihnen auch nur das geringste Vorrecht einräumen könnten. Wir erheben unsere Stimme zum energischen Protest gegen die' Forderungen der Zionisten. Wir lehnenjede jüdische Immigrationuv dieses arabische Land, welchem die alliierten Regierungen das Recht erteilt haben, jede beliebige Regierung zu wählen, ab. Dasselbe Recht, welches sich Großbritannien Ln den Jahren 1912 und 1914 genommen hat, die Einwanderung von Juden nach England zu verbieten und die Schiffahrtsgesellschaften* die gegen das Gesetz jüdische Emigranten aufnehmen, zu bestrafen — dasselbe Recht haben auch wir. Mit demselben Recht, mit dem Amerika seine Grenzen den Chinesen versperrt und Australien den asiatischen Emigranten seine Tore schließt1, . dürfen auch wir die Grenzen Palästinas für die Juden sperren. Wir dürfen dies mit um so größerem Rech tun, als die jüdische Immigration und die jüdischen Niederlassungen in Palästina schweren Schaden für uns nach sich ziehen werden. Was die Juden, die bereits vor dent Kriege im Lande wohnten, anbetrifft, so haben diese dieselben Rechte und Pflichten wie wir. Indem wir vor der Friedenskonferenz den Protest erheben; sprechen wir die Erwartung aus, daß die Berechtigung unserer Ausführungen von der Konferenz anerkannt werden wird, und unser Recht geschützt werden wird, indem die Bestrebungen der Zionisten, sich in unserem - Lande niederzulassen und dort ihre Heimat zu errichten, vereitelt werden.“ _ Neozionismus? Die „Jüdische Preßzentrale Zürich“ schreibt: Laut „Jewish Times“ ist Max Nordau mit der jetzigen Leitung und Politik der zionistischen Bewegung nicht einverstanden. In einem von Granada in Spanien vom 12. Juli datierten Brief an ein^n seiner Pariser Freunde, drückt Nordau u. a. seine Unzufriedenheit wie folgt aus: „Man berichtet nur, daß junge Anhänger des Neozionismus in London sich öffentlich brüsten, es sei ihnen gelungen, Herzl von der Bewegung zu beseitigen. Es ist dies keine Uebertreibung; sie haben Herzl nicht nur beseitigt, sondernihn einfach vertrieben. Diejenigen, die sich durch ihre eigene Autorität als Advokaten und Führer des jüdischen Volkes proklamierten, sind' alte Bekannte aus Charkow her, und ihre Anhänger haben ständig gegen Herzl1 Krieg bis aufs Blut geführt. Die jetzt dominierenden Ideen s-ind die selb en, die Herzl stets mit größter Entrüstung und heiligem Zorn bekämpft hat, wozu ihn seine Sorge um die Zukunft des jüdischen Volkes berechtigte. Es ist dies die mystische Eselei vom geistigen Zentrum deT jüdischen Kultur in Jerusalem und die Nar'f-etei von langsamer und vorsichtiger Eindringung in Palästina, um im Laufe von 50 Jahren dort Hunderttausende von jüdischen Kolonisten anzusiedeln. Wer heute Herzl lobt und sich gleichzeitig nicht mit seiner letzten Energie dem Strom entgegenstellt, der den Zionismus in eine Richtung führt, welche direkt antagonistisch zur Richtung Herzls ist, der ist fürwahr unaufrichtig.“ — Soweit der Privatbrief. Daß Nordau jedoch selber wünscht, seine Vorwürfe und kritischen Aeußerungen in die Oeffeitflichkeit zu bringen, beweist ein von ihm an die in Jerusalem erscheinenden „Hadshoth Haaretz“ gerichtetes Schreiben, das wir hier gekürzt und sinngemäß wiedergeben: Nachdem Nordau seine Freude über das Wiedererscheinen einer hebräischen Tageszeitung in Palästina ausdrückt, und aufs schmerzlichste bedauert, sich an diese Zeitung in einer fremden und nicht in unserer nationalen Sprache wenden zu müssen, schreibt er: Millionen harren des Augenblicks, nach Palästina heimziikehren. Er sei voller Zorn gegen die Feiglinge, die fortwährend betonen, man könne nur mit Ueberlegung und Vorsicht handeln^ und die Immigration könne nur äußerst langsam und nur in kleinem Maßstabe vor sich gehen, so -daß vielleicht in 50 Jahren einige Hunderttausende im Lande unserer Väter sein werden. Es sei dies eine sehr bequeme These, die keine Gefahr in sich berge; sie verlange keine Verantwortlichkeit seitens derjenigen, die sich rühmen, die Bewegung der Wiederbesiedelung und der Rückkehr nach Zion zu leiten. Sie erfordere keine neuen fruchtbaren Gedanken, keine organisatorische Energie und kein schöpferisches Genie. Es sei die aUereinlachste Lösung dieses Problems, es zu umgehen. Wegen der paar Tausend jährlichen Immigranten brauche man sich nicht zu ängstigen. Diese werden niemand in Verlegenheit bringen, denn schlimmstenfalls könne man sie ja als Pensionäre aushalten und ihnen eventuell eine neue „Chaluka“ geben. Der jetzige große Moment stellt uns ganz andere Aufgaben. Wir müssen in unserem Denken und Schaffen viel großzügiger sein. Unsere Massen wollen den blutgetränkten Staub von ihren Füßen abschütteln und zwar nicht in 50 Jahren und nicht morgen, sondern heute. Nachdem sie wie Helden in den höllischen Jahren des Weltkrieges gekämpft haben* wollen sie heute ein freies Volk werden, geachtet und aller menschlichen und nationalen Rechte teilhaft. Hat man uns denn nicht Palästina feierlichst versprochen? Sollte man jetzt mit uns unbarmherzig Spott treiben und die Türe vor uns schließen, so müßtenwir vor der ganzen Welt lautesten Protest erheben gegen diejenigen, die uns irre geführt haben, und vor dem Völkerbund unser Recht fordern. Diejenigen, die behaupten* Palästina sei nicht imstande, Millionen Einwohner zu ernähren, befänden sich im Irrtum. Nicht das Land ernährt seine Einwohner, sondern die Bewohner eines Landes sind es. die erst die Volkswirtschaft schaffen. Sie heben sie, indem sie sich der natürlichen Hilfsquellen des Landes bedienen, durch Arbeit, Erfindungen und Neugründungen, Je mehr ihrer werden, desto rascher schaffen sie den Reichtum, sowohl für den einzelnen wie für die Gesamtheit Es ist nichts Paradoxes, sondern Tatsache. Axiom: ein Land, in dem Hunderttausende Hunger leiden, ernährt Millionen. Deshalb müssen wir laut und energisch fordern, daß man uns die Tore des Landes sperrangelweit öffne, ohne uns irgendwelche Hindernisse in den Weg zu legen. Wir w ollen in Massen nach Palästina kommen* ohne jegliche Einschränkung. Ein oder mehrere Jahre noch werden wir Avancen von unseren Brüdern außerhalb des Landes fordern, als Hilfe für den Anfang. Nachher werden wir gekräftigt aus der Bedrängnis hervorgehen, lieber das Wie ängstige er sich auch keinen Augenblick, da er sein Volk genügend kenne. * Nachbemerkung: Es ist wirklich außerordentlich befremdlich, daß Nordau es mit seinem Gewissen umd mit der Würde eines zionistischen Führers von ehemals für vereinbar hält, derartige unqualifizrerbare Angriffe in diesem Augenblick gegen die zionistische Leitung zu richten. Die Art. in welcher diese Aeußerungen in die Oeffentlichkeit dringen, erregt schon peinliche Verwunderung. Es heißt, daß es sich um einen „Privatbriei“ handelt und es ist doch eine sonderbare Indiskretion, einen derartigen. seinen Schreiber so sehr kompromittierenden Privatbrief der Oeffentlichkeit zu übergeben. In dem Aufsatz in „Chadaschoth Haarez“ aber wendet sich Nordau direkt am die palästinensische Judenheit und sucht dort die Autorität der zionistischen Leitung und damit die Autorität der Organisation in Palästina überhaupt, die in diesem Augenblick notwendiger ist als iemais. zu untergraben. Auf die Angriffe sachlich einzugehen. erübrigt sich angesichts der ganz ungeheuerlichen Form, durch welche diese Auslassungen sich selbst richten. Die zionistische Leitung, die von Nordau so beschimpft wird, befindet sich allerdings in der denkbar besten Gesellschaft: Jeder Mensch weiß, daß die größten Geistesheroen der Neuzeit von Nietzsche bis Ibsen von Nordau mit ähnlichen Beiwörter! wie .Esel“ und ..Feigling“ bedacht worden sind. Wenn es Nordau darauf angekommen ist. nicht nur seinen persönlichen Mißmut abzureagieren, sondern tatsächlich die zionistische Entwicklung zu beeinflußen, so bat er einen falschen Weg gewählt. Denn selbst diejenigen, die gegen die heutigen Anschauungen und Methoden der Leitung Einwendungen haben, können im Interesse der Sachlichkeit, im Interesse des Ernstes und der Würde unserer Bewegung Noidaus Angriffe nur verurteilen. Sachlich beweist Nordau ein solches Unverständnis der Lage, daß es sich nicht verlohnt, gegen ihn zu polemisieren. Wenn z. B. der Umstand, daß die gegenwärtige ökonomische Situation des Landes zunächst einer relativ kleinen Menge von Einwanderern ein Unterkommen in produktiven Berufen gestattet, so daß. wenn man nicht Luftmenschen züchten will, die Einwanderung im ersten Jahr auf diesebeschränkt werden muß. — dahin ausgelegt wird, daß die zionistische Leitung nur wenige Einwanderer zulassen will, um diese auf billige Art durch eine neue Art Chalukah (!) zu ernähren, so kann man nicht mehr an eine ehrliche Art des Kampfes glauben, sondern an bewußte willkürliche Verzerrung. Es ist eine außerordentlich traurige Erfahrung. daß Nordau gerade in diesem Augenbück. wo die Bewahrung der Besinnung und die Sammlung aller Kräfte oberstes Gebot ist. so völlig das üeiühl der Verantwortung, das seiner Stellung in der Vergangenheit der Partei entspräche, verloren hat _ W. Lügen aus Palästina Der „Kuntres", das Organ der zionistischen sozialistischen Arbeitervereinigung „Aciiduth haawoda“ in Palästina, bringt einen aufsehenerregenden Aufsatz von Dr. A. S. Waldstein über die Sprachenirage. Angesichts der beunruhigenden Meldungen, welche in der Oeffentlichkeit über die Verfolgungen der iidischen Sprache in Palästina verbreitet wurden und insbesondere in einem Teil, der amerikanisch-jüdischen Presse Aufnahme gefunden haben, ist diese Darstellung von umso größerem Interesse, als sie dem Organ jener Partei entstammt, die die palästinensische Bruderpartei der Poale-Zion Ist, also gerade jener Gruppe, die sich am energischesten für die jiddische Sprache einsetzt In dem Aufsatz, welchen die „Jüdische Morgenpost“ auszugsweise wiedergibt, bezeichnet der Verfasser den ganzen Feldzug gegen den palästinensischen Mebraismus als ein ungeheures Lügengebäude. Die einzige Tatsache sei der Beschluß, das passive Wahlrecht zur Konstituante nur solchen Kandidaten zu gewähren, die die hebräische Sprache beherrschen. Dieser Beschluß ist aber kein „hebraistischer“ Schritt, keine Kampimaßregel gegen den Jiddischismus. Ein solcher Irrtum kann nur den Juden der Galuth unterlaufen, die noch ganz und gar in der Galuthpsychologie drinstecken. Nur in der Galuth gibt es die nationale Zweiheit, die ihren Ausdruck m den zwei Sprachen und in dem Sprachenkampf findet. Das Leben in Erez Israel darf man nicht durch diese Galuthbrillen anschauen. Auf unserer Tagesordnung steht keine Sprachenfrage. Die Frage ist hier nicht durch die Theorie, sondern durch das Leben längst entschieden. Ihr in der Galuth stützt euch auf die Galuthgegenwart, welche jiddisch ist; bei uns ist das Leben die Verbindung unserer Vergangenheit mit unserer nationalen Zukunft, die Golusgegenwart Ist

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