Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 36 (5.9.1919)
- Date
- 1919-09-05
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Säte 2 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 36 Der Mpbilisierungsplan; Noch keine Einwanderung. Wir. : kennen den starken Willen der jüdischen Beyölkerungsschichten an einer Masseneänwanderung in Palästina. In allen Ländern der .fpVelt,^insbesondere in Osteuropa, warte» Hun- •derttausende von Juden auf den glücklichen Moment da sie die Knechtschaft der Galuth von sich abstreifen und in unser Land zurückkehren können. Die Verhältnisse in den. Ostländem habrat in den letzten Jahren Formen , angenommen, die Leben und Sicherheit, die moralische und physische Existenz des Jüdischen-Volkes gefährden. Gleichzeitig ...greift das Streben nach nationaler Befreiung.^ deren . scheuste und...vollkommenste Gestaltung in der Befreiung der kleinen Nationen Ihren Ausdruck findet immer mächlen tHHf vor allem die, die'mit der Landwirtschaft vertraut sind, lieber alle Registrierten: muß eine genaue Statistik betreffs Alter, Art der Arbeit. Kenntnisse, Vermögen und bisherige Beschäftigung geführt werden. Arbeiter-Gruppen. ’ Folgende Gruppen müssen organisiert werden: Gruppen von. jungen verheirateten Leuten im Alter von 30 bis 30 Jahren, die arbeitsliebend sind und die über ein K a p i t a 1 von mindestens 5000 Fra.ncs verfügen. ‘ Solche Famflien,-bestehend aus jugendlichen .. und . energischen Kräften, ...können gruppenweise-, nach Palästina kommen und sich dort als Arbeiter in den Siedlungen des Jüdi- '* *•««*** *******'** *1 r. v , „ “ v*wuiuu.5uu U J U UJ— , sich „ und irnft- -den ^Wunsch nach v: sehen Nationalfonds niederlässen, wo-sie i’ fn einer sfeif Jangem nicht da- - mit ihrem * eigenen Kapital noch außerdem eine tigere um , Emigration’ fn einer sfeif langem nicht da- - mit ihrem * eigenen Kapital noch außerdem eine .gewesenen Stärke hervor. Gerade weil uns . kleine Wirtschaft (Gemüse, Geflügel- und Milch- *«*?*»+*• f _sr *_ i>! . « , _ diese Bestrebungen bekannt sind, fühlen wir uns verpflichtet, öii e n 11 ich «b eka n n 1 z u geb en,, daß noch .für eine gewisse Zeit für eine Elnwandenmg in Palästina keine Möglichkeit vorhanden ist.' Niemand wage es, sein Haus und seine Geschäfte zu zerstören, bevor er die Gewißheit hat, daß er sieh in Palästina niederlässen kann. Eine unorganisierte, unvorbereitete Masseneinwanderung nach Palästina wird das größte Unglück für die Immigranten und für das Land mit sich bringen; Für die erste Zeit, bis das Land für alle: Immigranten ireigegeben wird, können nach Palästina nur Personen kommen, die zu folgend.en..Kiii:eg.orXen gehören:. -... Die zugeiasse/ien Kategorien. . .. „ _ ____ ___ 1.: Pjärson«i:die, b je;r;e ft s~?i n -P a J ä sjt in a? dem, Krfep e ^gebildet jvörden. Esist; schwierig^ lä gelebt Baben und'hunmäir zürückkehren wöl- ■ Wirtschaft) führen können. Dies reicht für den .■Unterhalt einer kleinen Familie aus. Die Verzeichnisse solcher Gruppen müssen uns zuge-- stellt werden, damit wir rechtzeitig die nötigen Bodenflächen für sie vorbereiten können. Wir dürfen nicht vergessen, daß die Zukunft unseres Landes hauptsächlich von der Kleinbauernwirtschaft abhängt, in der die Besitzer und deren Familien alle erforderlichen Arbeiten selbst verrichten. * Achusöth. Ferner müssen alle diejenigen Personen, die gemäß ihrer sozialen-Lage imstande sind, Pflan- "Z-ungsboden zu erwerben, organisiert werden; Solche Achusail-Gr ix p p e n .sind, bereits vor -Es müssen. Verzeichnisse der Besitzer kleinerer und größer rar Fabriken gemacht Werden. die nach Palästina Eeheu/.wollea, ’-’.’.n dort entweder selbst'Fabriken zuilbauerf oder sich an Aktien-Gesellschaften zurrf Bau^ solcher : Fabriken zii beteiligen. Sobald wir,; diese. Verzeichnisse. ■ erhalten.' werden wir festzustellen versuchen, wie weit die betreffenden Industrien den Verhältnissen im Lande jetzt und in näher. Zukunft entsprechen, und wir werden nach Kräften bestrebt;sein. bei -der Durchführung-dieser Pläne behilflich zu sein.;. f Es müssen an uns.-Verzeichnfsse; verschie-i k 1 e in er e r un d. gr ö ß er er :Fab r tk-enge-; «teure. M’e.chajiiker. Agronomran.-Ar- . chj.t rak t.e,n,. .C.h,ejnik.er,, ..und ■-insbesondere Verzeichnisse von Lehrern und Lehr er inn e n. die gründlich. Hebräisch verstehen. An diesen Elementen nvjrd unser Bfeda rfTs’te ts groß sein und esJst daher, erwünscht. daß diese Verzeichnisse sofort äusgearbeitet werden. — Die Vorbereitung der Einwanderer. Zum Schluß möchten wir noch auf zwei wichtige Dinge aufmerksam machen: Man muß den jungen Elementen, die sich für den landwirtschaftlichen Beruf in Palästina vorbereiten, die Möglichkeit geben. sich noch vor ihrer U'ebersiedlung in landwirtschäft'- lichen Arbeiten in Dorf. -Garten, MiI c h wir t s c h af t. G ef1ü g e 1 zü.c ht e r ei u uszub.ilden. Diese Arbeit ist von besonderem Wert, weil diese Elemente gleich nach ihrer Ankunft in Palästina einen ihnen bekannten Beruf ausübeu. und weil sie ferner schon bei ihrer Ausbildung sich überzeugen können, ob sie für diesen Beruf geeignet sind oder nicht. Diese Vorbereitungsschulen len, oder, solche, -die im Lande Familie, oder Vermögen besitzen; 2. Vertreter von Vereinen .und Gesellschaften,: die für den Wiederaufbau Palästinas gegründet würden; . 3. Fachleute auf bestimmten Gebieten, Besitzer größerer Vermögen, die sich im Lande sofort einrichten können. .j£li© - die»e Recspneai müssen ihre Gesuch e -an u n s< r— die Zentrale in London — richten mit einer Befürwortung der Zionistischen Organisation in, dem Lande ihres .Wohnsitzes, die. über die Persönlichkeit und die Fähigkeiten des Gesuchstellers sowie über den Nutzen, den derselbe für, Palästina,'bringen kann,.AustomfLjäbL,.-/ Wir werden uns hier -bemühen, für diese Personen 'eine,sofortige Reiseerläubnis-zu-bekommen. Wir müssen aber hinzufügen, daß wir nicht die Sicherheit haben, für . alle diese Gesuchsteller eine Einreiseerlaubnis zu erhalten. Die Erlangung, einer solchen Erlaubnis erfordert einen gewissen Zeitraum, da sie sowohl von der Londoner Re- . gierung ms .auch von der ägyptischen Militärver- 'igiitung erifeUt werden müB. Sobald däs Land für die Immigration.fre.gegeben,wird,, wird die Einw'ände'rüng,; .Sukzessive erfolgen. Es ist sdhwer, im Vpraixs zu bestimmen; wie groß die, Zahl der Einwanderer sein wird, die wir in den ersten Jahren nach Palästina .Werden bringen x&raen: Dies ist. . von d en n öli ti sc h en Rechteij abhängig..'die man uns zugestehen wird, iind insbesondere auch von den Geldmitteln,, die für eine großzügige KoiohU sattem erforderlich sein werden, von der Bodenfläche, die uns zur Verfügung stehen . wird, von den Konzessionen für öffentliche Arbeiten, die wir erhalten werden, von der Möglichkeit der Ausübung verschiedener Handelsberufe und Gewerbe, sowie von mehreren anderen kleineren und größeren Bedingungen. All die verschiedenen Zahlen, die hierüber häufig in Zeitungen ,und Reden angeführt werden, stellen nur.Hypothesen und Vermutungen dar. Es ist selbstverständlich, daß wir unserseitsalles tun. werden! um die Immigration in dem Maße durchzulühren, ~ wie es das' Volk wünscht und wie unsere- Finanzkreise durch Hergabe der nötigen Geldntittel ermöglichen werden. Die Einwanderung-wird, wie gesagt, im bescheieenen Maße beginnen und wird mit jedem Jahre an Umfang zunehmen. So ist es mit - jeder Kolonisation, deren Anfang schwierig und deren Gedeihen gesichert ist - In .unserem Zentralbureau ist eine spezielle Abteilung vorhanden, die sich eingehend mit allen Immigrationsfragen beschäftigt um die erforderlichen Emigrationsbureaus in allen Emigrationszentren zu errichten-und um ein bestimmtes, Auswanderungs- Programm auszuarbeiten. Wir wiederholen nochmals unsere Warnung:' Die, Massen sollen es nicht wagen,, jetzt, schon .aufzubrechen. Der Aufbruch nach Palästina wird in naher Zukunft beginnen, aber er wird in der ersten Zeit nur langsam vor sich geben können. Wir müssen außerdem erklären, daß noch eine lange. Zeit in Palästina nur Besitzer eines bestimmten Vermögens, oder' Personen mit physischer Arbeitskraft verschiedene Handwerker, Spezialisten, wie Techniker, Ingenieure, Agronomen, -Fabrikanten, Lehrer werden - einwandern können. Für alle anderen Elemente, die weder Vermögen noch irgend welche speziellen Kenntnisse besitzen und die physischen Arbeiten zu verrichten auch nicht imstande sind, wird noch lange Zelt kein Platz im Lande sein. Vorbereitende Arbeit Die vorbereitende Arbeit für Palästina, ist von großer Wichtigkeit Unsere Gesinnungsgenossen haben hier vor allem die Aufgabe. Palästina -'Aenii er zu gründen, di,e die Namen der Personen zu registrieren haben, die in den nächsten Jahren nach Palästina auswandem wol- -T— ------ können auf jüdischen Gü-' last mimoghch, mit Genauigkeit zu sagen, welcher :ern. in öffentlichen Gärten, vielleicht auch ueldbetrag zum Erwerb einer Achusäh nofwettin landwirtschaftlichen- Schulen ' vorgenommetr dig ist Die Preise, haben sich während des Kriewerdesn. Die Versuche, die in der. letzten ges geändert, und es läßt sich nicht sagen, wie Zeit gemacht worden-sind, haben die Wich-, sich die Arbeitslöhne .in;Zukunft gestalten wer-’ iiskeit dieser Vorbereitung bewiesen. Von den. Deimoch gianben .wir, ,daß Mitghedj einer großer Wichtigkeit ist die Kenntnis der Achusah derjenige werden, kanru. der 25.000 Frcs. Ire-bräischen- Sprache, hauptsächlich des im Verlaufe von 5 Jahren emzuzahlen in der Lage Hebräisch-Surechens. Wir sprechen hier nicht Tn? p0lch? Leute sollen sich in Gruppen zu j e über die Notwendigkeit der Kenntnis:der .Sprache i iLfS*1 -.-en denn mit weniger vom national-kulturellen Standpunkt aus (hievon als 100 rammen ist die Existenz einer Kolonie in wird in einem besonderen Zirkular und ausführrrage gestellt. An Orten,; wo die Gründung solcher licher die Rede sein); sondern vomV politischen.. Aciuisah-Gruppen nicht möglich ist, können sich gesellschaftlichen Standpunkt aus. Unser Volk ij 1än4eren Achusah-Gruppen anwird in Palästina keine politische Zukunft haben, schließen. Jede: Gruppe muß ihr- Statut und ihre wenn, es nicht geschlossen und vereinigt seia Verwaltung haben.. Nach Einzahlung .der Beträge wird durch feine Sprache', durch seine Sprache. lSr' «äs erste-Jahr - müssen die Gelder an die Die ersten Ansiedler in Palästina begriffen dies, Anglo-Palestine-Company in Jaffa ' oder an den und känipften mit Eifer für die hebräische Sprache.-1 Jewish Colonial Trust in London überwiesen Schon zeigen sich die ersten Blüten der Wiederwerden. Unser Amt in Palästina wird ein Arbeitsgehurt unserer Sprache, im Lande. Aber , diese Programm für die Achusöth ausarbeiten, selbst- Blüten sind noch jung und schwach und durch die verständlich unter'der Voraussetzung, daß sä mt- Masseniinmigratian' aus verschiedenen Ländern liehe A rb eit feh-von Juden geleistet wermit verschiedenen «Sprachen bedroht; -Anderseits den. Sobald die Tore des Landes, geöffnet wer-_ herrschen auch in Erez Israel in zii hohem Mäße den,-'werdendie Vertretgr dfeser Achusöth; -dieilhdie europäischen Sprachen. Wir müssen daher, in das Land kommen werden, gemäß ihrem Pfo-SJfäber diel, Sprachenfrage mit großem Eifer wachen. gramm und unter der obersten7 Aufsicht der-Zio-Tg AUe» naefi Palästina zu gehen' beabsichtigen nistischen Organisation ihre Arbeiten beginnen l^und sich nicht für den Gebrauch der hebräischen können. Wir müssen noch hinzufügen, daß sich'F|Sprache vorbereiten, begehen-: ein Versämtiiehe Achusah-Mitglieder' erst -nach Verlauf- 'Ih r ech en gegen den Geist der Nation, von mindesteils 5 Jahren; d. h.'-erst wenn ihre';!'J Die «Provisorische Versänunlung des Palästinen- Achusah einen Ertrag bringen wird, in Palästina ‘ isischen Jischub“ (von der äußerster; Rechten bis werden niederlässen können. Wir betonen daher, Jzur äußersten Linken) hat daher mit Recht und daß die Mitglieder solcher Achusöth k e i n fe vori in ' vollem politischen Verständnis - den Beschluß eiligen Schritte unternehmen dürfen, um tgefaßt daß nur, derienize das passive: ihre'gegenwärtigen Geschäfte zu liauidieren und sWahlrecht für.,die kommende Grün ihren-Beruf in ihren Wohnländem aufzügebeh. Chahizlm- '• Es ist ferner notwendig;die jungen Leute zuorganisieren, die nach Palästina als Chaluzim zu gehen beabsichtigen und für-eine bestimmte Zeit als Taglöhner arbeiten wollen, um den: Boden für neue'Kolonien -zu bearbeiten; auch muß die Frage der jüdischen Arbeiter in den bereits-bestehenden Kolonien gelöst werden. Sobald; die Einwanderung nach Palästina beginnt, werden viele solcher Arbeiter notwendig sein; Indessen sollen -wir bei der Aufnahme solcher Chaluzim sehr vorsichtig sein. In diese Gruppe dürfen nur Personen aufgenommen werden, die physisch - gesund sind, schwere aufreibende Arbeit verrichten können und genügend geistige Kraft besitzen; um eine solche Arbeit einige Jahre zu ertragen, und nicht etwa Personen, die eine „Spazierfahrt“ nach Palästina für einige Monatemachen, um nachher die Arbeit wegzuwerfen und sich über .die: Lage zu beschweren. Die Chaluzim müssen wirklich geistige Schüler der Bilu und des Hapoel Hazäir sein, die Palästina. unter den schwierigsten und fürchterlichsten Verhältnissen nicht verlassen und die Arbeit nicht einen Tag > niedergelegt haben.- Sie müssen wissen, daß man, sobald sich die Kolonisation in den nächsten Jahren vergrößern wird, aus ihrer Mitte Arbeiter nehmen .wird, um für neue Kolonien auf den Ländereien des Jüdischen Nationalfonds den Grundstein zu legen. Es ist erforderlich, daß sie genügend Geld für die Reise besitzen. — Auch die Verzeichnisse dieser. Gruppen müssen an uns ge-; sandt werden, damit wir sie, wenn die Zeit kommt und wir neue Arbeiter brauchen, rufen können. Andere Berufe. > Es ist notwendig, daß Gruppen gebildet werden, welche Handwerker. Bauarbeiter;- Zimmerer, Tis chler. St ei nkl o prer, Schmiede. Glasarbeiter. Erdarbeiter usw. umfassen, die, wir in . großer Zahl brauchen werden, sobald der Aufbau des Landes beginnt' und. namentlich, wenn, die; grossen.öffentlichen Arbeiten in Angriff ge- ' nommen werden.'. Wir müssen aber hinzufüzeh.,.', daß diese Arbeiter die b esieh imd zuver-',' lässigsten sein und möglichst kleine Familien besitzen müssen. ' . duiig'sversahim 1 üns' besitzt'. der hebräisch schreiben und sprechen kann. In ledern 'Orte; ^in» demeine Gruppe vorhanden ist, die sich für. Palästina; vorbereitet, müssen sofort hebräische Kurse eingerichtet werden. Nur diejenigen, die sich Kenntnisse der hebräischen Sprache in genügendem Maße erworben haben; haben das moralische Recht, nach Palästina, zu gehen und sich . an . dem Lau unserer Zukunft zu . beteiligen. , Ein antizionistisches Memorandum .... .'der.Araber1 Wir veröffentlichen Im nachstehenden den Wortlaut eines. Memorandums, das eine Gruppe von Arabern der' amerikanischen Kommission iri 'Palästina übergeben hat. Es heißt dort wie folgt:; . „Das südliche , Syrien, genannt Palästina, ist aus drei Mutessarifaten (Kreisen). Jerusalem. Nablus'und Akko. zusamengesetzt. Die Zahl der Einwohner Palästinas beläuft sich’ auf etwa* eine Million. Hievon sind 60.000 Juden, die in den verschiedenen Orten des Landes zerstreut sind,. und 900.000 Mohamedaner, .Christen. . Fellachen . und; Beduinen, die alle einer. Rasse angehören — der vereinigten arabischen; Rasse. Die Fläche des'bearbeiteten Bodens Umfaßt 30.500- Quadratkilo-: meter. von denen 450 Quadratkilometer, den- Juden gehören, .die sie in*jder letzten- ..Zeit erworben haben. , Als die Einwohner des Landes Kenntnis davon erhielten, daß den1 Juden hinsichtlich Palästinas Versprechungen gemacht yvorden sind, ohne Wissen der Bevölkerung, Versprechungen, die gegen die Interessen der Bevölkerung sind, haben sie unverzüglich’ Pr ot esfe durch die Okkupationsmacht und' durch die Vertreter der Großmächte eingereicht. Sie haben-zugleich einen Kongreß in J erusalemam. 27. Dezember: 1918 einberufen, und die erste Arbeit des Kongresses bildete das Einreichen eines Protestes, in dem mit klaren Beweisen die Forderungen der Zionisten -als unberechtigt' zurückgewiesen wurden.: Die Beweise sind folgende: > 1. Die Behauptung der Zionisten, daß Palästina ih.ne.njm jii'storischen Sinne gehört ist unberechtigt. Dieses