Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 34 (22.8.1919)
- Date
- 1919-08-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 JIDDISCHE ZEITUNG Nr. 54 .während des Krieges in Palästina erschienenen Abteilung für, hebräische Volksschullehrer Bücher. Wir hoffen.- daß die Föderationen die' ihnen-' änzugliedern. Der Typus der.' Schule-ist ungefähr; - angegangenen Mitteilungen den 'weiteren Kreisen' ein'Mittelding zwischen: Hochschule lind-' MittelruOrHptl . toi 2ltaSJ>Ä.inA*L0A.;At«iinrm<4tf»nH ' C«AltV zugängüchmachenwerden. ' i Anßerder Palästinaliteratur ist - noch die hebräische Literatur -der Diaspora sowie die Jüdische einschlägige Lite-, rafnr in anderen Sprachen wichtig. Wir Bitten die Föderationen,diese Literatur besonders aufmerksam zu verfolgen und uns je ein oder zwei Exemplare von allen neuerscheinenden Rezensionen einzusenden. Wir werden sie in unseren. : bibliographischen Berichten benutzen. : Bei der Hebraisierung des Galuthlebens spielt ■ außer-'der Literatur die Lehrer- und Lehrbücherfrage eine große Rolle. Wir können hier diese Frage nur sehr-kurz streifen. Wir werdennöch darüber ausführlicher schreiben, vorläufig bitten wir. «ns das -bei Ihnen befindliche Material (über <fie in Ihren Schulen verwandten,'. Lehrbücher) zuzusenden. Auch wollen Sie uns. -über Pläne. piivate ünd öffentliche Projekte für, Lehrbücher (damit keine Doppelarbeit entsteht). schule. doch ist bei-einer sor einzigartigen; Sache jeder Vergleich unzulänglich. ' 1 Materiell ist - die Anstalt bisher' durch Spenden und: Subventionen erhalten worden;-Auch für das kommende Jahr ist dank den Bemühungen einiger verständnisvoller Persönlichkeiten das Unterrichtsbudget in bescheidenem: Umfang gesichert Aber der Betrieb kam» nicht in angemessener Weise, erfolgen, wenn nicht ein entsprechender Betrag für’ Stipendien . zur Verfügung steht. Selbstverständlich send es nicht nur die Söhne der Reichen,'di* sich dem Studium und dem Lehrerberuf widmen; die Mehrzahl der Schüler lebt unter außerordentlich schwierigen materiellen Verbreiter hebräischer Kultur und hebräischen geradezu auf Unterstützungangewiesen. : Viele haben einen Nebenberuf, der ihnen Jedoch viel von der tastbarsten Zeit wegnimmt. Es ist' woM. nicht •zuviel gesagt, wenn wir. die Behauptung auistellen, daß es eine Pflicht der. Jüdischen Oeffentlich- sowie über. das; in Lehrbüchern dieser oder Jener. keit ist;: diesen; Menschen; welche die Träger und Art, zutage getretene Bedürfnis (womöglich auch :Zahlen) berichten.. Dieses Material; wird für'uns, bei der zukünftigen Arbeit - von großem Nutzen sein.. , ...... Es ist hier-nicht-der Ort, noch andere .wichtige Fragen wie . die Universitätsfräge. -und Biblio.thekafrage zu ber ühren.. Wjr; werden noch darüber ausführlichschreiben. Außer den erwähnten Fragen können uns'.die Föderationen in: folgender Angelegenheit behilflich sein:. BeL-der Arbeit .für die Erneuerung des knl-; turellen Lebens unseres. Volkes müssen wir die- . - verschiedenen Strömungen. und . Versuche. Studie-- /ren.die andereVölker in dieser Hinsicht b eöbach- ~teh. Die Schaffung einer besonderen Abteilung für. .diese Frage hätte znvie! Kräfte und Geld gekostet - Doch gibt.es in.jedem Kulturlande Leute, die in-, folge ihrer Begabung und ihres Berufes mit den. . .erwähnten Fragen in. Berührung stehen, imd die uns zweifelsohne mit ihren Kenntnissen behilflich . sebi: werden.'‘Wir bitteil also die Föderationen,'' .diese Kröte auf dem Gebiete der Erziehung und' Kulturarbeit:auszunützen und durch: persönliche ■.Beziehungen 'sowie durch verschiedene: Kommis-- ■ - Vertreiter hebräischer . Kultur und hebräischen Geistes zu werden, berufen sind, ein annehmbares äußeres Leben,: das ihnen eine völlige Hingabe an das Studium ermöglicht, zu sichern. Im -vorigen Jahre sind bereits eine Reihe von Stipendien er- ' teilt - worden, im kommenden Jahre werden deren noch jnehr .erforderlich sein.“ .• . Wir. hoffen; daß der Appell:der Londouer L e i t u n g über die. Notwendigkeit der Ansbildung vön; Lehrern' den Erfolg haben wird, daß die an der Auferstehung der hebräischen Kultur interessierten Kreise sich mit aller Energie für die Aufbringung von Stipendien für Hörer des Wiener Pädagogiums -einsetzen werden. - . Österreichs . ,"' V;,\. Das-Wiener Jugendheim. Das Zionistis-tiie/L-anüeskoiniteeteilt mit: Wir haben': Von' der 1 Zentralstelle‘.Jüdischer.. JugendgruDDen folgendesSchreiben erhalten: :'5pSi^WdIe^n-iÄ die nötigen-Mittrilungen - Zionistische Labdlskom^'fü^ Deiitschnqter^irli zii erböten über: Beobachtung der verschiedenen - -Van?e.SK"m'tee tur, Geutschostermch. Äff : Das in der} Nummer voni 7. August 1919 der hT- «Jüdischen Zeitung“ auszugsweise^veröffentlichte ' ProtökoTlüber eine,Landeskömiteeritzung enthält;sondere L^e unseres Volkes tmd Palästinas zu jn mehrfacher Hinsicht üur ichtige'Ahgaben berÜctochtigem Das erhaltene Material wird auf gbVr Vorgänge undlTatb.estän.de im diese Weise uns und den Herren tn Palästina sehr *• Zenträryerband,' der„ Jüdischen Jugendgrup- - die Arbeit erleächteru, Sowöt es von allgemeinem Interesse sein wird, werden wir es den verschiedenen Föderationen-selbst zugehen lassen und in -unserer Presse veröffentlichen. Außerdem wird dieses' Material m einem Erziehungsarchiv gesampen und seiner.-wichtigsten r.Instff^^ des .jüdischen; Jugendheims. '■ ‘ Es ist u n rieht 1 g, daß anläßlich eines Geschichtsunterrichtes Vor.-Vierzehn: bis Sechzehnjährigen.ffibef Nietzsche,gesprochen würde, obzwar. Kultedlen-Arböt-jiisid! auch' dieshach -dem.Vorliegenden;speziellen größtem-Nutzensein wird-- 9;iThema'des''‘Vörtrafres.“'pädagogisch rechtfertigen '^er^hieuenen Fragen, die^wir^jiieße. richtigistimir."daßVon den zahlreichen,'sehr: ™r.?®ü䣮pd, wie umfang-| «wesentlichen Äeußerungen -Nietzsches über das , der Knlturausschfisse _ dCT-'yer-|; gjp^S2i1evYöllc eine den Schülern mitgeteilt wurde. ■ f -schieden en Foderationen sdp wird.^ Heute Midwir-' |unü' ihnen im Gedächteis blieb. Iir der Darstellung noch im Vorberertungsstadium. Mmiche der fixier | :■ des Herrn Dr.-Tisch -erscheint diessoi' als hätte er angeführten Gedmiken kann man sofort .ausführen. ,• selbst einem, solchen Vortrag, über Nietzsche bei- Aber_ me, Hauptfrage Ist die Sammlung und Be-.• JfgeWohnt und seine sch'ädliche-Wirkung auf Jugend- : des Materiös, die- AusMbeitung^. liehe^^verspürt Herr Dr. Tisch war-in' Wirklichkeit f> -Plangi::“nd- ,dieT|nüf 'bei* einer SchluBaüssprache der Schüler über . nächste Zukunft, in derwirdie Möglichkeit haben j Kurse anwesend, in; der die erwähnte, Aeuße- ™™en, j?^erhalb weiter Horizonte zß^ arbeiten.| |rung Nietzsches über die Juden von einem Schüler: : - Wir - erwarten _vcm den ^Föderationen gründliches;; |aus dem, Gedächtnis reproduziert wurde. Besonr Matenal über die erwähnten fragen, damit wir be--* ßders irreführend muß daher der Satz des Pföto- , urteilen können, was bis jetzt getan wurdv.und | ikolls erscheinen: ‘..Aehnlich war es um die an- “d.dankmi^OT •F8de--I jfderen Kurse bestellt“ Weil die zahlreichen Kurse . . rabonen im Voraus für ihre Hilfe. Wir.hoffen, daß -1über die Lage der J uden in der Qegen- : 4wrcb gegenseitige Aufmerksairfca't. und gemdn--^art Hebräisch., Bibel.' Midrasch, same Arbeit der Weg unserer Kulturarbeit gefun- Jüdische Literatur. Neueste Ge- . weisen. .Daß er sich bei allen Anlässen an das :'I|!^deskqmiIe^;T.e^p*’'äh'*’deh von'ifim ^bestellten Referenten für Jugenderziehung gewendet hat und ‘daß ‘ der scheinbar.' Verächtlich machen wollende Vorwurf, sich nüf deshalb äh das Zionistische Landeskomilee zii wenden, weil er vor dem' Bankerott ■ steht;'f einen1 irrtümlichen1 / Verdacht 'veräch'tiichen Vorgehens hervorruft. In Wirklichkeit sind alle ■ Schritte des Zentralverbandes in Fühlungnahme mit dem. bestellten Jugenderziebungsreferenten im Landeskomitee ‘erfolgt; In der gesperrten Hervorhebung der. Bestimmung, daß etwaige Spendeneingänge: lediglich zun Deckung von Schulden verwendet werden dürfen, erblicken wir den vor der Oeffentlichkeit hervorzurufen versuchten- Verdacht einer: Bankerottwirtschalt;; die unverantwortlichmitöffentlichen Geldern vorgeht: Ein solcher Schein; von Anschuldigung ist umso unbegründeter, als es jedem mit der finanziellen Lage jüdischer Institutionen in Wien - Vertrauten ■ bekannt ist.' daß die Rettung des jüdischen Jugendheims auch ein. persönlich hohes Opfer übseres Finanzleiters bedeutet und wir daher ~ jede Herabsetzung seiner1 Tätigkeit als Undank an öffentlichen Mandataren " besonders vermerken müssen. .- -;■-/; Aus allen diesen Gründen kommt der Zenträlverband zur .Erwägung;;däß ihm gegen ¥das Vorgebrachte eine Genugtuung;von - demselben '' Personenkreis gebührt, vor dem sie ausgesprochen worden sltid. Er richtet-'daher andas verehfliche Zionistische-1 L'ändesk'omitee; - - die Aufforderimg. diesen Brief iii der .Jüdischen Zeitung“ von dieser : Woche-zu veröffehtlicheh.' - ' - ’• •'-i .: Jndem. wir der Gerechtigkeit unserer Forderung bewußt/sind',-, zeiemien -wir .; . t sl ' : - mit ergebenem Zionsgruß i ' Im Auftrag der Leitung: 1 , für die Zeiifraistell.e der jüdischen 1 JuKendgrüppen.in Wien:1/ : x ■";. Dr: Rudolf G1 anz. n .'Zur vorstehenden,; Eingabe/der Zentralstelle . jüdischer; Jugendgruppeh wird pcmerkt: / :• 1. daß dem Landeskömitee der Vorwurf einer : Bänkerotlwirtschaft in ciem von der Zentralstelle : aufgefaßten Sinne.natürlich fernelag. daß es aber .. gleichwohl auf dem Siändcu-nkt stand. daß die;ein- .gehenden Spenden in erster Linie und ausschließs lich zur Deckung der..Schulden zu verwenden sind, schon aus dem Grunde auch, weil das : Landes- kömitee jai damals eine : Finanzierung^^ der Zentralstelle abgelehnt hat: ca es die-Verantwortung: für die Arbeit dortselbst zu tragen nicht willens war. . V :. :2:"daß es: gegenüber den .von der Zentralstelle , gegen den Bericht Dr. Tisch erhobenen Einwen- : düngen . dem - von ' .seinem . Spezialreferenten ■ Dr; --Tisch’ - erstatteten': Referat1 volles ^Zutrauen schenkt.-. . . . U'i^y’s ■■■•. i. : ZiönistischesIändeskoniiteetürDeutschösterreich:; - Jakob W e. n e r .Ing. Robert Stricken. Bureau den werden wird und alle zahlreichen Probleme, die ihrer Lösung harren, sich klären werden. - ~ ' (gez.) Schmarja Levin. schichte der Juden, dadurch unter einen Pauschalverruf kpmmen. der umso eilfertiger erscheint. als es nachweisbar ist. daß Herr Dr. Tisch nie einem solchen Kurs beigewöhnt hatte. : ’ ' ' Als unrichtig müssen wir insbesondere den Auszug über Dr. Bernfelds aufldärendp Rede über das Jugendheim bezeichnen, der so zugestutzt ist. daß der Eindruck erweckt wird, unser Prä-, sident selbst habe grundlegende Verfehlungen zageben müssen, wo doch das gerade Gegenteü -der Fall ist.-So heißt es dort: „Die Jugendkurse seien große Mißgriffe gewesen.“ Dr. Bernfeld hat aber nach seiner eigenen Berichtigung im Gegenteil ge-; sagt, daß die Jugendkurse an und für sich nicht als Mißgriff zu .bezeichnen sind, daß vielmehr nur. der eine Mißgriff dabei vorgekommen wäre. daß. bekannte Persönlichkeiten;.als Vortragende herangezogeri: worden' wären, die 'därin infolge wichtiger Verbinderungen, wie politische* Reisen.;. Arbeits- . •. - _ - „ . Überhäufung etc., absagen. müßten., Auch, den: dr uck nnd Dozmit Dr. Torczyner, außerdem Passus über die.KameradinErida Schiff hät Bem- Bei dieser Gelegenheit ist wohl darauf hinzuweisen, daß gerade in Wien der Ernst und die. Bedeutung der Kultur- und Erziehtmgsfragen voö gewürdigt werden. Wien ist die einzige Stadt Mitteleuropas, die im „Jüdischen Pädagogium“ eine Anstalt besitzt, die sich zu feinem, zentralen Institut zur Ausbildung jüdischer Lehrer, entwickeln kann. Der Wert des Wiener Pädagogiums Ist auch bereits vom LondonerEducatiönsdepartement anerkannt worden. UeSer die Ausgestaltung der Anstalt, im künftigen Jahr schreibt die „Wiener Mbrgenzeitung“. vom 19. d.: Ju den Mittelpunkt des Unterrichtsbetriebes trat allmählich immer mehr die hebräische Sprache. Es lehrten in der Unterstufe Herr. .Moses Rath, in der Oberstufe Herr Diesenlehrte Dozent Torczyner Bibel und Professor Dok- ' tor Aptowitzer Talmud.. Die Uhterrichts- / sprach e In diesen Fächern ist durchaus he-'; bSiscb, aber, auch noch einige andere Gegenstände wurden in der letzten Zeit hebräisch vor-. , getragen.^ Im kommenden . J ahr übernimmt Molge des Abganges Dr. Torczyners nach Berlin Herr Dr. Chajes die Leitung der Anstalt und auch den obersten Bibelkurs. Es besteht die' Absicht, die Anstalt.in einen fünf j ährigen Kurs, * bestehend aus einer Vorbereitungsklasse und -wer Jahrgängen, umzuges talten. Diese Haupta n s t a 11 dient der Heranbildung von Le hx ern der hebräischen Sprache und Kultur, an sie werden Nebenanstalten angegliederL , und zwar zunächst für eine Ausbildung von .; Kindergär tnerinnen, . die nur die Vor-, . bereitungsklasse und zwei Jahrgänge absolvieren' /^--müssen, und eine Abteilung JEr Religions- ' lehr er; außerdem besteht die Absicht noch eine . feld ganz anders gebraucht. Wesentlich aber für die Stellungnahme des. Protokollauszuges; erscheint uns die Art der Wiedergabe der Rede des Staätsbahnrates Stricker. In einer Weise, die schwer gegen alies Herkommen-verstößt1 werden dort Stegen, die für den Zentraiverband den Vörwurt verächtlicher Gesinnung bedeuten, mit gesperrten Lerrem hervorgehoben So >st de- Passus: „Eine Organisation, die mit uns nichts zii turn hat wendet sich an uns, weil sie^vor dem Bankerott steht“ und „Mit der Bestimmung, daß die Eingänge lediglich zur Deckung der Schulden verwendet werden dürfen“, gesperrt hervorgehoben. ' Im ersten Passus liegt der Vorwurf einer, besonders verächtlichen Gesinnung, jedenfalls muß ‘ dies bei einer solchen Art der Publizierung, (mit gesperrten Lettern) so erscheinen.: Demgegenüber stellt der Zentralverband fest, daß er. sich: seit seinem Bestand immer in Fühlung mit dem Lan-i deskomitee befindet,, was alle, unsere Akten be-! ' . : Loids D. Brandef» ln Paria.; Dem Ko'penhagener /Zionistischen wird.aus Paris gemeldet:, * Am 5. August fand eine denkwürdige Plenarsitzung; des .Komitees . Üer Jüdischen . Delegationen“ statt Bei dieser Sitzung wurden/ die vHerren -;Louis D. Bran4els und- Jakob -de Haas, ferner die Mitglieder der. Zionistischen Palästina-Kommission, Prof. Fried.enwa.ld 'und S z.0.1 d, sowie;Herr ProLZ i m m.e m aus London dem Komitee der Jüdischen Delegationen worgestellt. Alle diese -Herren befanden sich auf;der Reise von Palästina,-wo sie:mehrere Wochen geweilt hatten, nach London, wo sie in;den „nächsten Wochen mit' wichtigeo politischen 'Arbeiten. beschäftigt sein' werden. Der Sitzungcdes Komitees wohnte auch ProL Frankfurter«us - Amerika bei, der bekanntlich .«eit mehreren Monaten an der politische^ Arbeit; der zionistischen Leitung in Paris teiigimmt Als Präsident des »Komitees der Jüdischen Delegationen“ begrüßte Nahum Sökolow die Gäste : aufs herzlichste. Er erinnerte an die großartige Hilfe,, die' während der ganzen Kriegsdauer.-'voh der amerikanischen JudCnheit den schwer geprüften Juden in den vom Kriege' heimgesuchten Ländern geleistet worden war und würdigte mit warmen Worten ‘ die persönlichen Verdienste von Brandeis. Sodann gab Sokolow einen 'kurzen Rückblick über <Ue Tätigkeit de.s „Komitees ‘.der Jüdischen Delegationen“, wobei er den großen Anteil der amerikanischen Vertreter im Komitee an dieser Arbeit besonders hervorhob. Er führte aus, daß noch verantwortungsvolle und schwere . Aufgaben dem Komitee für die nächste Zeit be- 1 ” vorstehen, und beschrieb die furchtbare Lage der Judenheit in Ost-Euröpa, wo sie mit Vernichtung bedroht, ist. -! In semer Antwort beglückwünschte Herr Brandeis das Komitee zu seiner - unermüdlichen Tätigkeit und-deren wichtigen Erfolgen'. Er drückte / seine Genugtuung'über die Erklärung aus,' die JSo- “ :knloVbezüglich der Tätigkeit der amerikanischen' ' Mitglieder des Komitees, insbesondere der Herren M a c k und M ä r's h a 11; abgegeben' hatte;'; Dahn berichtete1 Bxändeis Von seinen E indrücken in Pa 1 ästina und sagte: Nachdem ' er jetzt das Land def .größeh jüdischen Vergahgen- ■ heit’.und der großen jüdischen Zukunft mit;seinen eigenen Augen gesehen habe, verstehe er, warum; die Juden, warum auchi.die änderen Völker dieses Land so lieben. Er erwärte, daß Hand in Hand mit i der Verwirklichung unserer Palästina-Hoffnungen!§jauch die Ziele, für die'das Komitee arbeite, in agnaherxZukunft erreicht ^werden.' Er 'und. seine SEFreunde in Amerika würden alles, was;in ihren