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Jüdische Zeitung · 1919-08-22 · 34 (22.8.1919) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
34 (22.8.1919)
Date
1919-08-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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m NrM- JÜDISCHE ZEITUNG •'S*äÜ;?. ... Seite? Kräften steht/tnn,'tun bei allein zu helfen, was der physischen,*: ökonomischen Und intellektuellen Er-: haltung,des:Judeatums.dienen.kOjme. - ' - Danach sprachen . die. Herren d e H a a,s,; R osoff, Prof. Zimmern und Leo Mötzkih, als Generalsekretär des Komitees. In diesen Reden wwde auf “ die - schwierigen politischen’‘Aufgaben hingewiesen, die ietzt in Paris behandelt -werden. Die nationalen Probleme: der Judenbeiten‘in Rumänien, Tschecho-Slowakien, Jugoslawien,Saloniki und Yemen stehen jetzt, auf der Tagesordnung und harren ihrer: Lösung. flach , herzlichen Worten an Oberrichter Brandeis und .die ihn begleitenden Herren schloß Mahum S o k o 1 o w die Sitzung. f Louis D. Brandeis In London. Das. Kopenhagener Zionistische Bureau berichtet: Die Herren Louis D. Brandeis, Dr. Harry F r i e d e n w a l d. Israel Rosoff, de Haas.und S z o 1 d sind 'nach rirehrwöchenth'chran' - Aufenthalt In Palästina in London eingetroffen. Max Nordaus 70. Geburtstag. Das Kopenbagener Zionistische Bureau berichtet:';;' In seiner Sitzung vom 28. Juli beschloß das »Komitee der jüdischen Delegationen bei der Friedenskonferenz, in Paris“ einstimmig- und, unter begeisterter Zustimmung aller Mitglieder, an Dr. Nordätt anläßlich seines' 70. Geburtstages folgendes Glückwunschtelegramm zu richten! - »Das.* „Komitee. dex jüdischen Delegationen bei der, Friedenskonferenz in Paris“- gedachte in. seiner gestrigen Sitzung des siebzigsten Geburtstages rdes verehrten Meisters, eines der Schöpfer1 ' der jüdischen Renaissance und beschloß einstimmig .und mit Enthusiasmus, Ihnen den Ausdruck seiner. : Bewunderung und seine besten Glückwünsche zu übermlttelm; Möge es Ihnen vergönnt sein, Ihre Tätigkeit für die Rückkehrdes jüdischen Volkes in seine historische Heimstätte und seine vollständige Befreiung, in der Diaspora fortzusetzen, die Sie seit langem zu Ihrem Lebensziel gemacht haben. Das »Komitee der jüdischen Delegationen“ ist tun so glücklicher, in Ihnen einen alten Kämpfer für die Rechte der Juden begrüßen zu können, als die von ihm auf der Friedenskonferenz vertretenen jüdischen Forderungen mit Ihren Idealen zusammenfallen.“' Dr. Schmaria Levin in Kopenhagen. Das Kopenhagener Zionistische' Bureau berichtet:- ' Am 7. August veranstaltete die Dänische Zionistenvereinigung einen Begrüßnngsabend für das Mitglied des Engeren Aktionskomitees, Herrn Dr. Schmaria Levin, der kurze Zeit in Kopenhagen weilte. Nachdem verschiedene Redner Herrn Dr. L ex i n in kurzen. Ansprachen begrüßt hätten, ergriff Herr Dr. Levin das Wort und sprach in formvollendeter längerer Rede über dasFreiheitsproblemdes jüdls c h e n V o l k e S; . Die - Dänische,, Zionistenveieinigung trug Herrn Dr. Levin zur Erinnerung an diesen Abend in das Goldene Buch des Jüdischen Nationalfonds ein. , Zionismus in Bulgarien. Das Kopenhagener Zionistische Bureau berichtet: In Sofia bestehen zurzeit vier Palästina-Kolonisätions - Gesellschaften, und zwar „Erez Israel“ mit 120 Mitgliedern, „David“ mit 120 Mitgliedern, „Union“ mit 10 Mitgliedern , und „Ovde-Adama“ mit .48 .Mitgliedern. Unter den Mitgliedern dieser. Gesellschaften befinden sich verschiedene Handwerker und Gewerbetreibende, aber auch Kaufleute sowie ein hebräischer Lehrer. Briefe; nach Amerika. IDie Delegation des Jüdischen “ Nationalrates für Ostgalizien. (Abt Amerika), teilt mit:. Allen Bri eien, die durch unser Bureau nach Amerika' befördert werden sollen, sind Postmarken im Mindestwerte von 75 Heller (nicht aufgepickt) Jbeiiznlegen, da wir die Briefe rekommandiert weiter loten, wobei wir doppelte Rekommandation zu tragen haben. Denn solange der direkte rekommandierte Briefverkehr mit Amerika nicht zulässig ist, die gesamte Post durch unser Zwischenbureau, das wir im neutralen Anslande haben, geleitet werden muß, so daß jeder Brief zweimal u. zw. von Wien nach dem neutralen Auslande und von dort nach Amerika rekommandiert aufgegeben werden muß. Es liegt im Interesse der Aufgeber selbst, diese Notiz genau zu beachten. Korrespondenzen Eibenschitz. Anläßlich der Gemeindewahlen, die am 31, August in Eibenschitz stattfinden, berief der Eibenschitzer jüdische Volksrat für: Donnerstag, den 14. August eine Wählerversammlung ein. Nach . Begrüßung der zahlreich -erschienenen Wähler, durch den Obmann des jüdischen Volksrates Herrn Däwld Sinaiberger, ergriff Herr Dr. Gustav Kohn, Sekretär des jüdischen Landesvolksrates in Brünn, das Wort In einer längeren Rede forderte er alle jüdischen Wähler auf, geschlossen für die jüdische Liste zu stimmen. ’ Es wurde folgende Kandidatenliste aufgestellt: 1. Herr Moritz Goldmann, 2. Herr Gustav Neubauer-Samek, 3. Herr Dawid Sinaiberger, 4. Herr Maximilian Schallinger, 5. Frau Ida Pr etzner, 6. Herr Eduard VIcek, 7. FrL Grete Sinaiberger, 8. Herr Isfdor Gelbort, 9. Herr Jakob Hansl, 10. Herr Max Neubauer. AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA Todesfall. Der 'jüdische Wanderbund Blau-Weiß hat durch den Tod des Führers Paul Steiner einen schweren Verlust erlitten. Pani Stehler war trotz seiner Jugend einer der verläßlichsten und treuesten Wanderer, er gehörte zu jenen, die ohne viel Ueberlegen das einmal für Recht Erkannte ausführten. Von hingebungsvoller Liebe für das jüdische Volk erfüllt, suchte er auch in seinen Wanderern das Interesse für alles Jüdische zu erwecken und sie ihr Volk und, dessen Kultur lieben zu lehren. Ein unergründliches Geschick hat ihn jäh entrissen. Am 20. d. M. wurde er zu Grabe getragen; Die große Teilnahme an seinem Leichenbegängnisse zeigte, mit welcher Liebe seine Kamerade nan ihm hingen. Für die Wanderer und Führer des Blau-Weiß überbrachte Führer Kla-> her das letzte Schalom und das Versprechen, in der ‘ Arbeit für das jüdische Volk das Andenken an ihnzu ehren. fffffffffTfffffTffffVfffffffffff Vereinsnachrichten Jüdisch-akademischer Jnristenvereln. Der Ausschuß des jüdisch-akademischen Juristenvereines schreibt hiemit einen Preis von K 500.— für die beste Behandlung über das Thema: „Das Recht der Vierländersynoden“ und einen Preis von K 500.— für eine solche über das Thema: „Das jüdische. Aaswanderungsproblem in der Neuzeit", aus. Die van der, aas hervorragende» Gelehrten gebildeten, Jury preisgekrönten Werke' übergehen durch Auszahlung des Preises in das Eigentum des eVreines nnd werden dieselben hn Verlage .des Vereines Im Drucke erscheinen. Die anderen Arbeiten werden anf Verlangen ihren Autoren sofort nach Preisentscheidnng zurückgestellt. An der -Konlcnzrenz kann sich jedermann beteiligen und sind die Abhandlungen bis längstens 3h Dezember 1919 (Wien, EL, Alsergixaße 28) ein-.; ' zureichen. Der Ausschuß legt Wert darauf, daß insbesondere die jüdische Studentenschaft sich an der Konkurrenz beteilige. Ambulatorium des Jütischen Hocfaschtilausschusses. Montag; Mittwoch nnd Samstag von 11 bis 12 Uhr wird im Ambulatorium des Jüdischen Hochschulausschusses, 9. Bezirk. Alserstraße Nr. 28. für mittellose jüdische Verbandmitglieder ordiniert Das Ambulatorium ist eine spezialistisch» Privatbehandlung angeschlossen. Palästina-Seminar. Ueber Wunsch des Jüdischen Hochschulausschusses ist das von Jüdischen -Exportakademiker Verein veranstaltete Palästina-Seminar allen jüdischen Studenten frei zugänglich. Auf dieses, unter der Leitung des Herrn Dr. Stein stehende Seminar seien alle jüdischen Studenten nachdrücklrchst aufmerksam gemacht Ankündigungen Gedächtnisfeier für Dr. Güdemann. Anläßlich der ersten Wiederkehr des Todestages, des verewigten Oberrabbmers Dr. Moriz Güdemann findet Sonntag, den 24. August 1919 hn StadttempeL 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, anschließend an den Abendgottesdienst (Beginn 7 Uhr) ehre Gedächtnisfeier statt Eine iüdlschnationale Monatsschrift In Graz. Ab September gibt der Jüdische Nationalverband für die Alpenländer in Graz eine jüdischnationale Monatsschrift: „Grazer Jüdische Monatshefte** heraus. Die neue Zeitschrift setzt es sich zur Aufgabe, über die Pflege örtlicher Interessen hinaus; eine vornehme Jüdische evueR za bilden. Bezügliche Zuschriften an den Jüdischen Nationalverband, Graz, Griesplatz 11. Austritte aus dem Judentum Grödel Baron Hermann Grofimaucb, geb. 7. 5. 1856, Friedberg, 4. Bezirk, Prinz Engenstraße Nr. 18; Hacker Gera, geb. 24. 12. 1889* Wien; 2 Bezirk, Untere Donaustraße 49; Reich Bernhard, Kaufmann, geb. 20. 10.1870, Bbrschan, 2. Bezirk, hn Werd 6. Jll^a MdddtQAf welches kochen kann, wird nach Preßburg in streng religiöses? Haus als Vertrauensperson gesucht. Anzufragen bei ]. TREB1TSCH, IX. Servitengasse 20/6. Herr Sdienkelbadi wird von A. L. gebeten, seinen Aufenthalt anzugeben ALA.aa.LLAAAAAAAAA'AAAAAAAAAAAAAAAA MOSES RATH’S Lehrbücher der hebr. Sprache «) upj? ns» befarfraefi der faebr.t Sprache ffir Sriiulnwi SriSst»’ unterricht ' mit' Schtüssei und 'Wörterverzeichnis. - - Cs ist das eloztee praktische Lehrbuch nöt deat* schar Unterrichtssprache znr vittgen Ertannpg ’der hebrischen Sprache in Wort und Schrift, Eteiflbrma: -ih dfe Literatur.; Soeben erschienen dritte . rerb^erteSÄuila»ei/Die^.HbtädnäitxJurrith“;te;;<v BeritaundLemberg. wieanch dfe gesamte': Faa*-r und Tägespresse; hüben das Buch als bestes'und; für dmBelbstuitterricht als geeignetstes anerkannt Preisi efnes schön aösgestatteten. '400: SefeO;- - »tHkem s^v ExetnpL K'. ir.öO, Porto K h—n, . Nachnahme 1.40 " V-/'--- b) Samouczek poisko-hebraisld. , & istda!sselbe;Btrcl£ mitpofarischer Uuteukfibi J gspriofi^iFr^ vv ißt hebrtisch,aac£ <ier MetSode „Iwrith tftwii®1, PxeäsgrtdKlOiÖ, Porio75 b, Nachnahme KL—i Uebenti 16X Bachhltu8ic-Krieg»iz schlag. - Za bastefiea bei Moses. Rath, Wien I., Postg. 11 ''V aad la allen BflchhwdhaMwn," Wenden Sie sich an uns. IhrqBriefe werden durch uns nach Amerika zuverlässigst befördert Ungenaue Adressen wird naser New-Yorker Bureau berichtigen. Unsere Adresse ist: Delegation des Jüd. Nationalrate* fflr Ostgalizien , (Abt. Aaarlka) Wien lln Taborstrasse 20 a ffffTVffrffffffffffffffffffffffr Hereoseeher Alexander OeÄer. vecantteartiailw BaSUröeur D««u‘ Nebenxahl. M Dracfc voa Zgaats Spitz & Söhne; Wiea. BL. Roberten» X SA i

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