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Jüdische Zeitung · 1919-08-15 · 33 (15.8.1919) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
33 (15.8.1919)
Date
1919-08-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 ständnissen führen können. Man dürfe nicht vergessen. daß es sich bei den iüdlscben Kolonisten nicht um bösen Willen handelt, sondern daß ihr Verhalten der F.efaler eines Systems ist das geändert und verbessert werden muß Schika (neuer Immigrant): Als wir vor etwa drei Monaten za einer gemeinsamen Konferenz der Zeire Zion und des Hechaluz zusammenkamen. war uns allen unser Weg klar. Wir alle waren durchdrungen von dem Wunsche, nach Palästina zu gehen und unter allen Bedingungen zu arbeiten Während der ganzen Kriegsjahre empfanden wir Scham darüber, daß wir für Fremde kämpfen und unsere eigenen Brüder für die Freiheit anderer töten mußten. Wir sehnten uns nach diesem Augenblick, indem wir in unserem Lande das Werk ' unserer eigenen Befreiung beginnen können. Nun kam die erste Gruppe, und man hat uur^nit Mühe Arbeit für sie gefunden. Die 105 jungen Leute, die faergekommen sind, haben zwar in der Organisation des Hapoei Hazair Arbeit'gefunden. Aber was soll aus der kommenden großen Jmmieration.werden. Wir müssen Arbeit schaffen für die Massen des bevorstehenden Aufbruches. S. R ab in o witz (neuer Immigrant): Ich möchte Ihnen kurz schildern, wie sich, die Zeire Zion in Rußland die Arbeit In Palästina .vorstellen. Unter dem in Rußiadd herrschenden Regime war es uns unmöglich. Massenversammlungen zu veranstalten. Aber Ich kenne die Stimmung. in 'den weitesten Kreisen der Jugend Dort schwärmt man für die .JKewuzoh“. unter der man sich eine Auslese der Menschen vbrstellt.' Wir haben Schön in Rußland Versuche gemacht Kewuzöth zu organisieren. Der, ..Hechaluz“ hat Gruppen auf kommunistischer .Grundlage gebildet Aber schon die erste Kommune löste.sich nach zwei Monaten infolge innerer Reibungen auf. In Odessa gab es drei solcher Gruppen, die alle aber das deiche Schicksal hatten. Soweit ich das russische Emigrätiönselemenr kenne, würde, ihm das System .. der Arbeiterkolonien am besten zusprecben. Aber das .wichtigste ist eben, daß sie' die Arbeit.,erlernen.- ' ‘;. Beschlüsse der Hapoei Hazalr-Konterenz, Das Kopenhagenef Zionistische"; Büro veröffentlicht die'Beschlüsse der landwirtschaftlichen Beratung'des Hapoei Hazair. die am 6. bis 9". Sivan d.'J: In Kinereth stattfand. Wir entnehmen dieser Publikation folgende Beschlüsse: ' L'Betreffs der Immigranten: ..,. Die Konferenz begrüßt mit Freude, die neuen Mitglieder. Sie kam bei der Behandlung der nair windigen Schritte zwecks Organisierung der neuen Immigranten zu felgenden Resultaten: 1. Die Konferenz drückt den Wunsch aiis. daß die agrarische Kommission, der Partei aaifür sor- (._.1gen..mögc. daß die neuen Immigranten in Arbeiterfarme'n angesiedelt werden.' 2. Bei der Gründung «euer Arbeiterfarmen (wie Kwuzotb usw.) flat die argrarische Kommis- ■ sion die Arbeitskräfte der neuen Immigranten zu berücksichtigen. , 3. Die Konferenz hält es für notwendig, daß ausgebildete Arbeiter in neuen1 Zentren der Arbeit gemeinsam mit den neuen Immigranten arbeiten.- und1 bevollmächtigt die agrarische Kommission, zu diesem Zwecke landwirtschaftliche Arbeiten zu organisieren. 4. Die Konferenz fordert von der zionistischen Leitung, daß sie ihre ganze Kraft dafür einsetze. eine Aktion zur Erleichterungder Pionier Immigration und zur Schaffung yon Landarbeitsmöglichkeiten für jüdische Arbeiter einzuleiten. 1L Gründung einer Arbeiterkolonie. A. Die Konferenz ist der Ansicht, daß die Zeit gekommen ist. um mit der praktischen Arbeit betreffs Gründung von Arbeiterkolonien zu beginnen. -; - . . , . : . Die Bedürfnisse der Arbeiter und der Arbeit verpflichten uns.. auch unter den jetzigen Bedingungen mit dieser neuen Kolönisationsform zu beginnen . . , Die Konferenz beauftragt die landwirtschaftliche Kommission, dfe praktischen Vorschläge, die zu dieser Frage vorliegen, zu untersuchen und eine spezielle Kommission für diese Frage' zu wählen. III. Arbeiter bank. Die Konferenz drückt hach Anhörung des Vortraees Ihres Mffdiedes Twerskv über die eftter finanziellen Institution den Wnnsch ans. den von Twerswv unterbreiteten' Vorschlag - bezüglich Gründung einer Ar beit erb ank sofort zu verwirklichen. - Die Konferenz wählt ein vorbereitendes Komitee. das zusammen mit der-Leitung der Partei die Gründung einer solchen Bank. denArbeitsbedürfnissen entsprechend, durchführen soll. Das vorbereitende Komitee hat die Bemerkungen' imd Hinweise der Konferenz in bezug auf die organisatorische Seite des Unternehmens sowie in bezug auf den hauptsächlich, agrarischen Zweck der Baek'zu berücksichtigen und die Mitglieder im Galuth zu dieser Arbeit heranzuziehen. IV. Krankenkasse und Darlehens- ' ' kasse. - . ■ Die Konferenz beauftragt die Partei, die m edizinische Hilfe für Mitglieder und für Nichtmitglieder zu organisieren. Zu diesem Zweck wird , eine besondere Konimisson gewählt der bestimmte Richtlinien gegeben werden. . ' Ebenso wurden die.Vorschläce des Mitgliedes J. E f t e r betreffs Gründung' einer Darlehenskasse für Mitglieder dem Zentralkomitee zuni Studium und ehester Realisierung überwiesen. JODISCHB ZEITUNG Die Lösung der Arabetfrage; . Vor Ammfel Maccat*) Der Kern der palästinensischen Araberirage bestand und besteht bekanntlich darin: Wie soll man die durch seinen niederen Standard of life bedinge Konkurrenzfähigkeit, des arabischen gegenüber dem jüdischen Arbeiter ausschalten, ohne der jüdischen Kolonisation und dem Araber Schaden anzutun, und ihn zu deren Feind za machen? Der jüdische Kolonist und der jüdische Groß- oder Kleinkapitalist der sich in, Palästina ein Stück Land erwarb, oder einen Betrieb errichtete. um sich eine Existenzmöglichkeit zu verschaffen, war, da er z. B. das Land nicht selber bearbeiten wollte oder konnte, . natürlicherweise gezwungen, Arbeiter anzustelien, ständige oder S’-'sor «ihnarVo!*or. Fc pnti lieh, daß er dabei bestrebt war, möglichst viel aus dem Betriebe herauszuwirtschaften, oder sein. Kapital möglichst gut zu verzinsen. Ja, es wurde z. B. in zionistischen Kongressen ausdrücklich verlangt daß man Kapitalisten zur Investierung von Kapitalen in Palästina bewegen soll, . n’cht mit Hinweisen auf ihre nationale Pflicht sondern in Anbetracht des zu erwartenden rein geschäftlichen Profis. Ps ist also SPibctvp’-stpm1iich werft die jüdischen Kolonisten und Kapitalisten die billigen arabischen Arbe'tskräfte den teuereren jüdischen vorzogen. Es soll ja oft Fälle gegeben haben, wo man nachweisl’ch mit Jüdischen Arbeitern überhaupt keine Rentabilität hätte erzielen können. Anderseits erkannte man auch in indischen bürgerlichen Kreisen, daß in dieser Weise Palästina nie jüdisch werden wird, und man suchte nach Lösungen dieser für die ganze Kolonisation so wichtigen Frage: Die Bürgerlichen' - fanden deren zwei, die * Arbeiter andere zwet- - Jene hätten vielleicht gewünscht,’ daß der jüdische Arbeiter, wenigstens In den ersten Zeiten, sich an die weniger anspruchsvolle Lebensführung der Einheimischen gewöhnen soiie.' Es direkt su fördern, wägte« siel nicht: thr jüdisches Herz selbst ließ es nicht zu . ... Umso leibhter atipeten sie aber auf, als dgr yemenitische" Jude wie ein wahrer deus ex maefaina auf dem Felde der Arbeit erschien. Die Lösung schien ihnen in den Schoß gefallen zu seht. Wie diese anspruchslösen und arbeitsamen Juden empfangen und behandelt wurden, ist ja zur Genüge bekannt Man vergaß aber, oder wollte nicht daran denken« daß dl^ Yeriiehitennicht die ganze für Palästina nötige Arbeiterschaft liefern konnten, und daß die anderen,. Arbeit verlangenden jüdischen Arbeiter nicht-’ “Zar Yemenlteri werdenköririten:; Außerdem würdendie'Yemehiten’ die Araber ganz ausschalten, und so würden sie die Feindschaft der verdrängten: Araber, mir nöch mehr ahfächeh und besiegeln.- Diese Lösung war keine :Löstmg; war ein Ausweiche'.! vor der Hauptfrage und ein Palliativ. Dann, und noch-vor wenigen Tageh, neuerdings, wurde, der Unglaubliche Vorschlag ge^ macht die einheimische« Araber nach dem Jordantale bzw. nach dem Ostjordantale umsiedeln zu lassen, da dies im Interesse der Bildung einer geschlossenen jüdischen Ansiedlung im Lande liege. („Geschlossener Nationalstaat“!) Und diese Lösung, die von der Jahrtausende alten Anhänglichkeit des Bauern an seiner Scholle, an seinem Haus und Hof, und von dem durch diese mehr oder weniger aufgezwungene Umsiedlung angefachten unauslöschlichen Haß der Vertriebenen nichts wissen will, wagt man äufzustellen,. zu gleicher Zeit da man bestrebt ist anderen-Völkern den Unterschied zwischen Staat und Nation klar zu machen, und in einer Zeit, in der man sich überall auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker beruft! Diese Lösung, die den. unbequemen Konkurrenten einfach beiseite schieben will, würde uns die Araber zu ewigen Feinden machen, und wird von dien sozial empfindenden jüdischen Massen mit Entrüstung zurückgewiesen. werden. Der bis jetzt von seinem Haus und Hof zu. oft vertriebene Jude, der das Galuth zur Genüge kennt wird nicht kaum in sein endgültiges Heim eingezogen, nun den Araber ins Galuth verschicken! Von Arbeiterseite; z. B. von gewissen poale- . zionistischen Kreisen, .verlangte man eine -großzügige AufkiäFimgstätigkeit unter den Arabern, tun sie zum Klassenkampf zu erziehen, und sie za höheren Lohnforderungen aufzustacheln. . Von prinzipiellem, sozialistischem Standpunkte aus könnte man gegen eine solche Lösung nichts entwenden. Die Aussichtslosigkeit.einer solchen Anfldärungstätigkeit hätte aber, bei dem jetzigen kulturellen Zustand der Fellachen, von vorneweg .eingesehen werden sollen. Man -kann nicht sozusagen über Nacht den Standard of Hfe* einer ganz primitiv lebenden Bevölkerung beben.. Dazu bedürfte es Jahrzehnte der Erziehung und Aufklärung. Die AraSerfrage erheischi'_äber eine Lösung, die man, bei vorhandener Entschlossenheit, sofort in Praxi ümsetzenkänn. .. In .der letzten Zeit vor dein Kriege verlangte inan schließlich von anderer arbeitenden Seite,- besonders auch Von* Kreisen des palästinensi-r sehen. Hapoel-Hazair, daß die nationalen Gesichtspunkte der Kolonisation auch bei den jüdischen Kolonisten und zionistischen Kapitalisten Geltung haben müssen, daß auch bei ihnen das Prinzip der jüdischen Arbeit durchgeführt werden müsse, koste es was es wolle, daß sie daher auf höheren Gewinn " oder * auf . Verzinsung verzichten müssen, und daß auch sie, nicht nur die Arbeiter, Pionieropfer, bringen sollen. Wenn es auch, wirklich so viele jüdische Kapitalisten geben würde, die in dieser Weise, ihre Kapitalien in Palästina in- *) Wir entnehmen diesen Beitrag dem empfehlenswerten Palästina ^Heft - der ^Arbeit“.-dem Organ‘der Hapoei'Hazair; Berlin: 7; N:. 33 Testieren würden, was. aber aus psychologischen. Gründen und aus Erfahrung unbedingt zu .veraeinen ist,' so bliebe die andere Seite der Frage' dennoch ungelöst: ' Wie verhindert man, daß die von der 'Arbeit verdrängte arabische Bevölkerung unk' feindlich werde und Weibe? Diese Lösung wäre nicht möglich ohne wirtschaftlichen Kampf gegen den Araber, ohne Chauavinismus, den wir fern von uns halten sollten, und ohne sich an dem heuen Zeitgeist des Völkerfriedens und der wirtschaftlichen Gleichberechtigung zu versündigen: Unter den bisherigen palästinensischen Verhältnissen und in einem kapitalistischen Wirtschaft»: System war es daher unausbleiblich, daß . der schließlich auch durch den Selbsterhaltungstrieb nötig gewordene Kampf des Hapoel-Hazair, Wirkungen bei den Arabern auslösfe, oder dabei war, auszulösen, die ihni selbst nicht erwünscht uni noch weniger von ihm beabsichtigt waren. Fest steht, daß das Kapital oder der Unternehmer ohne Profit nicht arbeiten kann, noch will; Und fest steht, daß die Bedürfnisse des Fellachen und des Juden erst in unabsehbarer Zeit; weht* überhaupt, aufgleicher > Stufe sein werden. Die» Lösung ergibt sich dann von selbst: Eine solche Wirtschaft errichten, in welcher das Privatkapitaf und der Privatunternehmer ausgeschaltet werden; in welcher z. B. jeder nur so viel Land bekömmt als er allein öder' genossenschaftlich bearbeiten kann, und das er zu bearbeite» verpflichtet ist; ohne Hilfe von gemieteten Arbeitskräfte»; in welcher jeder co viel , vom Ertrage bekommt,, als seinen Bedürfnissen entspricht, wöbe! umso;inehr Bedürfnisse und umso reichlicher werden befriedigt werde«, können, als Güter geschaffen werden: Mäh kann die Araberirage, wie auch andere soziale, nationale u.- a. Einzelfragen . nicht lösen, .wenn man sie mit der Lupe der 'täglichen Beobachtung betrachtet. Der Blick wijrd dann, zu leicht an Einzelheiten gebunden; die durch1 die Lupe, zu sehr vergrößert oder gar verzerrt, erscheinen. Man muß sie vielmehr. mit dem; Fertt-f rohr der geschichtlichen. Perspektive betrachten! das die großen Entwicklungslinien:ins Gesicht»; feld bringt . Tut man dies« so . sieht manbald ein* daß: die so. angegebene Lösung, -sich wohl in der Linie der vorliegenden Entwicklungstendenzen der menschlichen- Gesellschaft befindet:-’. Eine soziale Weltrevolution ist im Gange, und dersozialistische Völkerbund wird sie wahrscheinlich abschließen. Die Sozialisierung aller Produktionszweige wird überall erstrebt und allmählich dnrehgeführt werden. Demoralisierung des"Bodens Und aller wirtschaftlichen Betriebs Palästinas: wird mit-der Lösung der sozialen Ffage im Lande auch, die restlose Lösung der Arabern frage bringen. Es würde nicht genügen, daß z. Bi der Boden1' nationalisiert - -werde. vdaß‘-.-er ‘‘also zum Eigentum des Jüdischen Volkes erklärt, also' verstaatlicht werde. Dadurch würde man höchstens die* Bodenspekulation, vermeiden: nicht aber z:: B. die Konkurrenzfähigkeit der arabischen, oder dio Ausbeutung der jüdischen Arbeiter und überhaupt „die Ausnutzung der Menschen durch den Menschen“. Außerdem würde Palästina in ein jüdisches und in ein' überall eingeflochtenes, aber abgesondertes arabisches Palästina zerfallen. - Dpr Boden muß sozialisiert,: nicht aber nationalisiert werden, und alle vorhandenen und neu zu errichtenden gewerblichen und industriellen Betriebe müssen auf sozialer, kollektivistischer Grundlage aufgebaut werden. Da jeder selbst arbeitet, wird man keine Lohnarbeiter und Angestellte brauchen und kein Araber würde es einem Juden verargen können, daß dieser seine eigenen Hände benutzt, ohne der seinen zu bedürfen.. Da aber die Sozialisierung als allgemeines Lahdesgesetz wird eingeführt werden müssen, so werden die Araber, nicht nur die Möglichkeit haben« ein von jeder kapitalistischen Ausnützung durch ihre Effendis . freies, wirtschaftliches Leben , zu führen«- sondern nach jüdischem Muster eigene Genossenschaften, mit den Vorzügen ihres Groß-; betriefces. eigene Industriedörfer usw. zu bilden, oder sich" gar als Mitglieder von iüdischen Genossenschaften , aufnehmen zu lassen,, worin sie selbstverständlich nationale und kulturelle Minoritätsrechte genießen werden, entsprechend der Gerechtigkeit, , dem neuen Zeitgeist, und den An* Sprüche*--die die Juden selbst in den Ländern des Galuth mit Recht erheben. - Inwiefern man sich mit den Arabern über die Sözialisierungwird: verständigen können, kann heute und von hier aus nicht gesagt werden! Man erfährt* Ja über die Verbreitung der sozialen Bewegung« wenigstens unter den geistigen FOte rern der Araber in Cairo, Damaskus und Bagdad gar nichts*), und unsere OeffentliChkeit bemüht sich leider auch so gut wie gar nicht, etwas darüber zu erfahren. ' Zur Durchführung der Söziali- . sierung würde aber schließlich die Vollmacht des jetzt entstehenden, wahrscheinlicher aber dife des kommenden sozialistische« Völkerbundes genügen: Man wird dann nur mit der mehr persönlichen als ideellen Feindschaft einer-geringen Anzahl-von enteignetenEffendiszu rechnen haben,' aber mit der Freundschaft der . von diesen bis zum Aeußerw sten ausgebeuteten .Fellachen« zu deren Gunsten ja auch: die Sozialisierung, durchgeführt werdeo würde. ■ . Daß .die Sozialisierung der Wirtschaft Par lästinas auch die restlose Lösung der Araber-: frage mit sich bringen „wird, dürfte.. Wohl nicht einmal von bürgerlicher Seite bestritten werden. *). Dieser Aufsatz ist noch vor den letzten- Unruhen in Aegypten geschrieben worden. Nack der Tacrespiesse .sollen sich bei diesen Unruhen auch Einflüsse ' bolschewistischer Propaganda bemerkbar gemacht haben. r*

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