Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 30 (25.7.1919)
- Date
- 1919-07-25
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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3eite 4 , JÜDISCHE ZEITÜNÖ Darunter ist zu lese®: „Das Vieh haben sie leergemolken, das Kälbchen geraubt und nun zetern sie über uns in Amerika!“. Damit aber nichts fehlt, existiert in Chicago auch — man höre!"^— eine polnische Zätung, die von einem richtigen „Polen mosaischer Konfession“. Herrn Nahum Ziotnicki, herausgegeben wird, und „Dziennik Zwianskowy“ heißt Und diese assimilatorische Zeitung macht es genau wie die .polnischen Blätter und predigt sogar den Judenboykott! . * Die jüdische Oeffentlichkeit Amerikas weiß indessen diesen polnischen Treibereien zu begegnen. Ihre Macht ist groß genug, um der Wahrheit und Gerechtigkeit zum Siege zu verhelfen. Abgesehen von den großen Protestaktionen, die den Stein ins Rollen gebracht haben, haben die jüdischen politischen Kreise im ganzen Lande und namentlich in W a s h i n g t o n selbst natürlich alles aufgeboten, um die mit allen Mitteln — Drohungen und Bestechungen nicht ausgenommen. — arbeitende polnische Leugnungs¬ und VertuSehuTUrspolitik erfolglos zu machen. Eine wirksame Aufklärungsarbeit wurde unter den Mitgliedern des amerikanischen Kongresses entfaltet, die in zahlreichen Telegrammen an Wilson, eine strenge Untersuchung der polnischen. Bluttaten und kräftiges Einschreiten Amerikas forderten. Anerkennenswert in dieser Beziehung ist die Haltung des Washingtoner Staatsdepartements, dessen Beamten von den höchsten bis zu 'den untergeordnetsten den Leiden der Juden Polens lebhaftes Mitgefühl entgegenbringen und die Jüdische Aktion eifrig unterstützen. Stärkstes Befremden hat dagegen in der gesamten amerikanischen Oeffentlichkeit — nicht mir der jüdischen — die Haltung des amerikanischen diplomatischen Vertreters in Warschau, GjJ)son, hervorgerufen, der in seinem inzwischen bekanntgewordenen Bericht die alten polnischen Märchen wieder aufwännt Die Tatsache, daß Herr Gibson offenbar den Polen blindlings auf den Leim gegangen ist, wird in den eingeweihten amerikanischen Kreisen einerseits mit der völligen Unerfahrenheit des diplomatischen Anfängers, die den geriebenen Warschauer .Bauernfängern sehr zustatten kam, erklärt, anderseits aber auch mit dessen wohlbekannter Voriiebe für Polen. Er hat diese „Vorliebe bereits in Washington an den Tag gelegt, während er in Paris nüt Herrn Bmowski und den Herren, des polnischen Nationalkomitees vertraulichen Umfang pflog, die wiederholt ihrer Befriedigung über seine Ernennung zum Gesandten. von Warschau Ausdruck gaben. Nachdem er aber schon bä seinen ersten diplomatischen Gehversuchen sö kläglich hingepurzelt ist, ölt seine kurze diplomatische Laufbahn als bis auf weiteres beendet Seine Abberufung gilt in amerikanischpolitischen Kreisen in London Und Paris als selbstverständlich. In diesen Kreisen, die -authea^ tische'Informationen über die poinischen Vorgänge besitzen, besteht über den wahren Charakter und die völlige Unhaltbarkeit der Gibsonschen Angjriefi als Antibolschewik und genießt nun in dieser Eigenschaft die Sympathie und die Sinter- Stützung der Entente. Er mordet die Juden auf grausamste Art und-die Zahl der m der-Ukraine hauptsächlich von. Grigorieff ermordeten Juden wird in jüdischen Berichten mit hunderttausend angegeben. Diese Zahl ist freilich nur schätzungsweise gemeldet und kann im Detail nicht belegt werden, aber selbst wenn man dabei einen Irrtum oder eins Ueebrtreibung in Betracht zieht und berücksichtigt, weist alles auf ein Massaker hin. wie es seiet jenem berüchtigten Kosakenaufstand vor ungefähr 250. Jahren in jenen Gebieten nicht wieder vorgekommen ist und dem gegenüber die letzten Judenverfolgungen in Polen .und Litauen fast eine liebevolle Behandlung darstellen. Die Entente hat in . dieser Angelegenheit mehr als bloß allgemein menschliche Verantwortung,' da sie mit den Urhebern und Veranstaltern dieser, in der Geschichte der Neuzeit unerhörten und nicht dagewesenen Greueltaten politisch assoziiert ist und wenigstens einen Teil dieser Urheber mit Waffen. . Lebensmitteln, Ausrüstung und Geld unterstützt. Die Entente hat sowohl die Macht als auch die Pflicht, auf ihre Schützlinge eiuzuwirken, daßsie‘Mord und Schändung einstellen. Es handelt; .sich nicht bloß um Juden. Denn was man bisnün den Juden allein antut. wird ohne Zweifel später auch anderen angetan werden und wenn nicht der stärkste Druck ausgeübt wird, wird ein weißer Terror der'Nachfolger des jetzigen röten Terrors sein und seine blutigen Spuren über die mit Menschenblut bereits genügend getränkten Gefilde Rußlands "ziehen und Tausende- und Abertausende. Lebe- —wesen zum grauenvollsten und .qualreichsten Tod «bringen.“ „Daily Heräld“ bringt eine Korrespondenz aus Wladiwostok, wonach in ganz Sibirien eine schreckliche Pogrom- Agitation geführt werde. Auf einer kürzlich in Irkutsk stattgefundenen Zusammenkunft der sibirischen Juden wurde eine energische Protestresolution gegen die unaufhörliche Pogrom-Agitation des offiziellen Organs der Regierung Koltschaks/„Rusky Wojen“ gefaßt. Die russischen Offiziere machen kein Hehl daraus, daß sie für die. ihnen während der Zeit der Revolution angetanen Beleidigungen an den Juden Rache nehmen wollen. Die 0 msker Regierung sendet massenweise Geistliche an die Front, die einen Kreuzzug gegen die Jude« predigen. Der Korrespondent -hat‘von angesehenen Führern der Ornsker Regierung, wie General Romanowski, General lwähoff. Rikoff und General Sarawoff gehört, daß man im Kampfe gegen den Bolschewismus von allem mit den Juden abrechneu müsse. Der Korrespondent gibt der Befürchtung Ausdruck. & daß die Armee Koltschaks bei: einer /ey.entuelleji Moskaus dort ein s e h r e ckJic h e s Blutbad unter den Juden anrichteh. spende. ' gaben kein Zweifel. Herr Louis Marshall, der zweite Vorätzende des Komitees, der jüdischen Delegationen In Paris, hat bereits dejL Vorstehern der amerikanischen Presse in Paris, genaue, aus zuverlässiger Quelle herrührende Informationen übergeben, darunter auch . mehrere schwerbelastende Berichte namhafter Persönlichkeiten, die Augenzeugen der blutigen Ereignisse waren. Die amerikanische 'Oeffentlichkeit selbst wartet mit Spannung die Ergebnisse der englischamerikanischen Kommission zur Untersuchung der Pogrome ab, die äch unter Führung Morgenthaüs, des ehemaligen .amerikanischen Botschafters in 'Konstantinopel, nach Polen begeben hat Von den Berichten dieser Kommission, deren Mitglieder gegen polnischassimilatorische Verführungs- und Irreführurigskünste gefeit sein dürften, wirddie endgültige Wahrheit über die polnischen Greuel erwartet von der die künftige Haltung des amerikanischen Volkes dem neuen Polenreiche gegenüber in hohem Maße abhängen wird. Die Pogrome der rassischen Gegenrevolution Das Judentum in den Ländern des einstigen Zarenreiches Rußland macht gegenwärtig Zeiten durch, vor deren Schrecken die Erinnerung an die Pogromepochen des Zarismus völlig ‘verblaßt. Während in Polen Haller'sche und andere Trapper. ihre Kampfeslust an unschuldigen und wehrlosen Juden kühlen, und Sich die Nachrichten aus Polen über Ausschreitungen und Pogrome überstürzen, sind die Juden ln Jenen Teilen Rußlands, die gegenwärtig die Domäne der Gegenrevolutionäre sind.. dem Wüten verbildeter Horden ansgesetzt. Vor einiger Zeit wurde im englischen Unterhause ' von verschiedenen Abgeordneten eine Interpellation eingebracht, oh der Regierung Nachrichten über »die Ausschreitungen der Trappen des Generals Grigorieff in Südrußland zugekommeu säen und was äe.zu tun gedenke, um weitere Pogrome zu verhindern. Der interpellierte englische Minister antwortete, daß die Nachrichten bisher nicht ganz zuverlässig seien, daß aber England augenblicklich leider außerstande sei. einzugreifen, weil sich in den betref-, fenden Gebieten gegenwärtig keine russischen Truppen befänden. Zu den gemeldeten Erfolgen Grigorieffs in Südrußland schreibt „Manchester .Guardian“: ■ _ , . ' „Als die Franzosen unter dem Drucke der bolschewikischen Armee Odessa fluchtartig räumen mußten, fiel die Stadt in die Hände .eines gewissen Grigorieff. der sich aus Opportumtäts- *- gründen anfänglichfür .einen Bolschewiken ausgab. Als äch nun die Bolschewiken unter,dem Drucke Denikins aus der südöstlichen ^Ukraine zurückziehen mußten, erklärte äch plötzlich Gri- Dle jüdische Jugendbewegung in Deutschland Unlängst fand jn Berlin eine Beratung tler Präsidien und Buiidesleitungen der nationaljüdischen Jugendorganisationen Deutschlands statt. Dem Protokolle entnehmen wir: Es waren anwesend: Vom Präsidium des K. I. V.: Kürt Flumenfeld. Dr: Löwenstein, Sieg, frie'd. Moses. Dr. Sall.i Hirsch. Dr. Moses Smoira. Berthold Cohn. Erich Cohn. Moritz BUeski. Dr. Arthur Stein. Von der M i e r a c h i -Jugend-Organisation: Arthur Rau. Arthur Schragenheim Dr. Barth. Vom deutschen Kreis der iiddi- Turnerschaft: Ernst Simon, Walter Katsclike, Nathan Kaminski. Von der Bundesleitung der zionistischen Mädchenbünde: Frau Edith Hirsch, Grete Melnik. Edith Jariolowski. Vom jüdischen Studentinnenverein: Dr. Grete Pinner. Vom Kartell zionistischer und nationaljüdischer J u g e n d y e r e i n e: Boris Bernstein; Fritz Glaser. Vom Blau-Weiss: Hans Cohn, Lusch Melnik. Vom Herzl-Bund: Alfred Frank, Walter Roth. Hebräisches Sekretariat: Ch. Krupnik. Hechaluz: Chawa. Michaelis. Vom V.olksheim: Dr. Grete Pinner. Vom Ausschuß der nationaliüdisclien Jugend Deutschlands: Felix Rosenblüth. Erich Roth. "■ Felix Rosenblüth eröffnet die Sitzung und begründet den Zweck der Zusammenkunft. Es hat sich erwiesen, daß der vom Jugendtag gewählte Jugendausschuß in seiner gegen-, wärtigen. Verfassung seinen Aufgaben nur unvollkommen gerecht «werden kann. Die grundsätzliche Aussprache über Erziehumrsfrägen, die unmittelbar nach dem Jugendtag begonnen hat. konnte durch eine Reihe Von Umständen nicht durchgeführt werdenT Der- Kreis des Jugendausschusses war ein zu enger; um eine Klärung der Meinungsverschiedenheiten herbeizuführen. Man hatssich daher entschlossen, eine natürliche Körperschaft die nicht erst gezahlt" zu werden braucht, mit der Weiterföliruiig seiner Aufgaben zu bestimmen. Die Präsidien der , einzelnen Kartelle und Bünde, die heute vertreten sind, sind zu gemeinsamer Aussprache und praktischer Arbeit zusammengekommen.-Dieses natürliche Zentralkomitee der Jugend wird in Zukunft in Zusammenarbeit mit. dem Jugdensekretariat der Zionistischen Vereinigung für Deutschland die gesamte zionistische Jugendarbeit in Deutschland zu leiten haben. — Als erster Punkt der Tagesordnung erfolgt eine Aussprache über die'statistische Entwicklung »der einzelnen Bünde. Dr. Stein berichtet, daß das K. I. V. (Kartell jüdischer Verbindungen) gegenüber einer- MitglL-rzah! von 969 vor dem Kriege heute 1311 Kartellmitglieder zähle: Lusch Melnik berichtete über die Entwicklung der Biau-Wäss-Bünde. die jetzt etwa 3500—4000 Nr. 30 * h ■ Wanderer auf weist Nathan Kaminslcy referiert über die Turnerschaft, die starke Verluste im Kriege erlitten habe und deren Arbeit sich' erst allmählich erholen kann: Erich Roth über den Herzl-Bund. der. gegenüber 140 vor dem . Kriege heute 240 .Mitglieder besitzt Ueber die Mädchenklubs berichtet Edith H i r s c h, über die zionistischen Jugendvereine Herr Bernstein. Arthur Schragenheim über die Masrachie-Jugendorganisation, die sich neu zu-~ sammengeschlossen haben und etwa 800 junge Mitglieder besitzen, und schließlich Dr. Grete Pin er über das Volksheim und den Studentinnenverein. In der Diskussion wird allgemein für eine Vereinheitlichung der Werbearbeit gesprochen, für' die das; Präsidium des K. I. V... zusammen mit dem Jugendsekretariat statistisches und anderes Material liefern solL Ein engerer Zusammenhang der einzelnen Präsidien, ein Austausch der internen Zeitschriften un^Protokolle 'der Präsidiumssitzungen -' untereinander wird gewünscht und zugesagt Es wird ausführlich über die Art der Prögaganda und ihre innere Berechtigung gesprochen. R. A. Erich Cohn spricht über die bestehenden und zu gründenden Jugendzeitschriften, Man brauche drei Zätschriften. Eine für Kinder bis zum 8. Lebensjahre, eine von da bis zum 14... etwa in der Art der Blau-Weiss-Blätter, find eine dritte vom 15. Lebensjahr ab. zu der „Der Jüdische Wille“ 'äusgebaut werden soll. Dieser wird in Zukunft keine Zeitschrift - des K. L V. mehr sein, sondern eine von diesem herausgegebene Zeitschrift der nationaljüdischen Jugend Deutschlands. Am Schluß der Sitzung berichtet Fäix Rosenblüth noch über das neugeschaffene hebräische'Sekretariat der Z. V; f. D. und die von. diesem für Oktober in Aussicht genommene Gründung eines hebräischen. Fröbelseminars und eines Seminars zur Ausbildung hebräischer Sprachlehrer. _ Zionistische Bewegung Zionistisches Landeskomitee fftr Deutsch- Österreich (Sitzung vom 7. Juli 1919.) Vorsitzender Ing- Stricker. u . Anwesend: Prof. Dr. Marmorek,. Doktor . Berufeid, Dr. Tartakower. Dr. Tisch, MargulJes, Frau Sirkes, Weiner. 1. Neugründung einer jüdischsozialistischen Partei. Ing. Stricker legt bei Verlesung des Einlaufes eine. Zuschrift der neugegründeten jüdischsozialistischen Partei vor, in welcher von deren provisorischem Exekutivkomitee um Einleitung * vxui. »Verhandlungen"- mit dem Landeskomitee ge beten wird, und gibt dazu folgende Aufklärung: Das Programm der neuen Partei ist noch nicht klar zu sehen. Es handelt sich wieder um eine jener Gründungen, die ihren . Zweck nicht erreichen, unsere Partei aber schädigen. Die Gründer der Partei haben es atjch unterlassen, die Gründung offen vorzunehmen, und haben es verhindert, daß Redner vor einer Versammlung ihrer Vertrauensmänner spreche. So viel bekannt wurde, hat äch . in dieser -Vertrauensmärmerver-. Sammlung die Majorität dagegen ausgesprochen, daß eine Zerreißung det Partiei vötrgenommen werde. - Merkwürdig erscheint. daß fast sämtliche Mitglieder der neuen Partei Angehörige der zionistischen Organisation sind. Es. wurde noch kein einziger Außenstehender gewonnen. Es wurde der Vorwurf-'erhoben, daß äch Redner zu wenig auf den Standpunkt der Parteidisziplin gestellt hat. Es hält es aber nicht für angebracht, das zu tun. Man müsse sich bemühen, die Sache auf ändere Art aus der Weit zu schaffen: er ist dafür, daß das Präsidium ermächtigt wird, mit dem Herren zu verhandeln und dann dem Laindeskomltee zu berichten. . ' Nachdem noch Prof. Marmorek. Mäfgulies, Dr. Bennfeld und Dr. Tisch dazu gesprochen haben, wirdder Antrag Stricker angenommen. II. Jugendfrage. ' - _ Dr. Tisch erstattet den Kommissionsßericht über die Zentralstelle der jüdischen Jugendgruppen und über, das Jugendheim; Dr. Tisch' stellt zunächst fest, daß es der Zentralstelle-nicht gelungen ist, die Führerin der Jugend zu-werden, ia, daß sogar jede, einheitliche Leitung zu vermissen ist- Die Arbeiten der Zentralstelle finden daher auch keine Räsonnanz bei der Jugend. In der Kartothek der Zentralstelle finden sich' 45 Gruppen . mit zirka. 2000 Jugendlichen. Die studentischen Verbindungen sind über-' haupt nicht vertreten, die Vereine hur zum Teil. Ferner ein Mifcfclschülerbund mit 500 Mitgliedern. Es ist der Leitöng nicht gelungen, den Zusammenhang der Gruppen untereinander und* mit der Leitung sähst herzustellen. -Von den Delegiertensitzungen, die. sehr, spärlich besucht sind, halten sich die besseren Elemente fern. Diese Zustände haben dahin geführt, daß äch einzelne Gruppen um Unterstützung ihrer Tätigkeit direkt an das Landeskomitee. gewendet haben. Es wird Pflicht des Landeskomitees sein, in solchen Fällen seine Hilfe nicht zu versagen. Eine besondere Institution stellen die Sprechsäle dar, in denen jedoch nie von jüdischen Dingen, sondern immer nur vom Sozialismus, von Jugendbewegung und von höherer Philosophie gesprochen;wurde. Der Effekt dieses Vorganges ist-läd'er auch nicht äusgeblieben. Insbesondere sei. bedauerlich, daß .die Leiterin des Sprechsaales, Fräulein Frieda Schiff, von jüdischen Dingen nichts verstehe und daher auch nicht-in der. Läge war, den Sprechsaal wirklich jüdisch zu machen. Es.muß Wunder nehmen, daß Fräulein Schiff, die kaum zwei Jahre Zionisti*