Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 30 (25.7.1919)
- Date
- 1919-07-25
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Nr.-30 „ JÜDISCHE ZEITUNQ Seife 3 wnrzelhäft genug sein: daß Speise und Trank und Licht und Freude-dem Juden irgendwie - gallig oder schal werden in der Fremde — Fremde, Fremde. Fremde! -* Vielleicht aber schwindet der Druck. Gaiuth verliert ihre Bitterkeit, hört infolge der allgemeinen menschlichen wahr-innerlichen Toleranz Und Liebe und Gerechtigkeit auf. Gaiuth zu sein? Bann, dann allerdings wird der Zionismus, zumindest jener primitive, direkte, .überflüssig werden. Es gibt für mich keine Tugend.-die nicht eineT Not entspränge. Ist Gaiuth keine mehr, dann gibt Cs aber auch keine in der Gaiuth ewig Znrückbieibenden. Meinetwegen, vielleicht kommt gar dieser Zustand, noch bevor die von den Gelehrtenprälimimerten ersten Million hinübergegangen sein werden. Dann aber , werdet ihr auch mit eurem limitierten Zionismus nichts" weiter zu tun wissen, ihr werdet in der Mitte stecken bleiben. Die antizionistischen Gläubigen der Evolution oder der Revolution als dersicheren Löserin der Judenfrage, alle die Giranten des bourgeoisen Fortschrittes oder der allweltlichen Sowjetrepublik* usw. rufen uns ia unisono jetzt schon zu. der Zionismus sei überflüssig. da der Sieg des Lichtes über die Fmsternis ganz nahe ist. und bis wir die paar Millionen .hinübergeführt haben, wir sie schon wieder zürückführen können, denn der Wolf lebt inzwischen bereits friedlich mit dem. Lamm. Und manchmal glaubt es auch in mir. daß 'einmal, einst, einst, alle Unterschiede der Nation sich in eine einheitliche. einschichtige Menschneit verlieren werden. Was allerdings, nebstbei, gesagt, mir. nicht als die über jedem Zweifel allseits schönste. Perspektive erscheint. Ich weiß auch nicht ob es nicht dann nur lautör Wölfe oder lauter Schafe in der . Welt geben wird, oder beide vielleicht von der ekligen Spezies der Hyänen vertilgt sein werden. —> . „Einst wird Erez Israel sich über die ganze Erde verbreiten“, heißt es im .Talmud, .; „Und es wirdsein am Ende der Tage und voller'Vernunft wird die Erde“, verkündet Jesaias. Am Ende der Tage — daß wir nur ja das Ende der Tage nicht in unser Kalkül setzen! Noch am letzten Tage vor dem Ende der Tage entrinnt weinend und jauchzend der letzte. Jude der Gaiuth; am letzten Tage vor dem Ende der Tage hat vor innerem Weh.das -Blut in ihm aufgeschrien. er hielt es in der Gaiuth -nicht aus. Der Jude aber, der dies bis zum Abend dieses letzten Tages nicht getan haben wird, für den haben wir nicht zu sorgen, der braucht unsere Vorsorge nicht — am Ende der Tage.*) Was werden denn andere Länder tun. die. jetzigen Berechnungen , gemäß nach zwei drei, fünf Generationeu ihre Völker nicht werden fassen können? Wir sorgen uns schon um. was weiß ich. die wievielte Generation, wo wir hur erst etwa eiti halbes Prozent der ersten Generation im Lande der Hoffnung haben. - Ich empfinde cs demnach als eine Negierung des, tiefsten lind wesentlichsten Fundaments des Ziöhismus. wenn wir auch nur für einen Moment auf die Einstellung eingehen. daß diese Ideen- und Massenbewegung nicht auf eine Lösung der Judenfrage in erschöpfendster Totalität durch Konzentration hinzielt; wenn wir auch nur für einen Augenblick grundsätzlich damit rechnen wollten, daß die Gaiuth nie auihören wird, in dem Sinne, daß die Juden in Massen und doch als unmaßgebliche Minoritäten, ansehnlich und doch unangeSehen. in den verschiedensten Ländern weiter in eine: der jetzigen gleichen oder ähnlichen innern und äußern Verfassung, d. h. irgendwie anders als andere Minoritäten, unter eigentümlichen Bedingungen; in „unvergleichlichen Lagen“ leben w erden, in Lagen, bei denen das und jenes „zu berücksichtigen“ ist. das und dies ein „Problem von solcher Einzigartigkeit darstellt, daß ihm aus dem Gesichtspunkt der gewöhnlichen stäatspolitischen Anschauung nicht beizukommen ist“ — kurz, wenn das politisch-wirtschaftliche uriJ gesellschaftliche Judenproblem für alle Zeiten von einem niederen Normalitätsgrad, sei es-konstitutiv oder numerisch, sein wird, als etwa das Polen-, Deutsche-, Lettenusw. Problem. Abraham Schwadron. (Schluß folgt.) Polnische Treibereien in Amerika Von allen siegreichen Verbündeten Ist Amerika derjenige Freund, dessen Sympathie für das neue Polen wohl die wertvollste ist. In seinem wirtschaftlichen Wiederaufbau'vor allem ist Polen ganz und ausschließlich auf den Beistand Amerikas angewiesen. - Es ist -daher begreiflich, daß die amerikanische öffentliche Meinung, die amerikanische Presse und.die amerikanische Politik von polnischer Seite mit allen Mitteln und mit allen jenen polnischer Diplomatteo in hohem Maße eigenen Ueberredungs- und Anbiederungskünsten umworben werden. Aus det r, nicht fernen Zeit seines künstlerischen Wirkerts in der neuen Weit erfreut sich der ehemalige Klaviervirtuose und jetzige Lenker der polnischen Politik, Paderewski, drüben mannigfacher und-recht einflußreicher Beziehungen gesellschaftlicher und politischer Art, und auch die polnische Kolonie und die polnische Presse Amerikas bilden einen .nicht unerheblichen Faktor. Es kann daher nicht .ver wundern, daß die „Bearbeitung“ der amerikanischen Oeffentlichkeit im Sinne der polnischen Bestrebungen an Gründlichkeit und auch an Erfolg nichts zu wünschen übrig ließ. Polen ist zum Schoßkind der Amerikaner geworden, und diese iLeblingsstellung erwies sich in immer wachsendem Maße als äußerst rentabel Um so härter traf die polnische Kreise der Rückschlag, der durch, die. drüben zahlreich eintreffenden PogromnacMchteri in der öffentlichen Meinung Amerikas eintrat. Diese Nachrichten wurden anfangs von der polenfreundlichen amerikanischen Presse einfach totgeschwiegen. Diese „Verschwörung de.§ Schweigens“ — wie sie in jüdisches Blatt New: Yorks nannte — nahm nachgerade Formen an, die ungeheuerlich und unglaublich anmuten. Die polnischen Hintermänner, an Geld und guten Worten nicht sparsam, haben es tatsächlich fertiggebracht, die auf ihre Freiheit und Unabhängigkeit so stolze Presse Amerikas unter ihren Einfluß zu bekommen und die gesamte amerikanische Oeffentlichkeit hinters Licht zu führen. Als aber die Nachrichten über die polnischen Bluttaten nicht aufhörten und die Empörung der drei Millionen. Juden;, Amerikas sich zu gewaltigen Protestatkionen verdichtete, die, wie die unvergleichliche Massenkundgebung in Ne%v York vom 21. Mai, die Aufmerksamkeit der gesamten amerikanischen Oeffentlichkeit gewaltsam auf sich lenkten und auch die trägsten und gutgläubigsten Elemente aus ihrer traditionellen Polenfreundlichkeit aufrüttelten, da schien es, als ob das Netz von Lug und Trug, in dem die polnischen Diplomaten die Oeffentlichkeit Amerikas gefangen hielt, wie Spüjnweb zerstieben wolle. Die am 2. Juni begonnenen öffentlichen Verhandlungen über (Ke polnischen Pogrome im Ausschuß für äußere Angelegenheiten des amerikanischen Kongresses, die durch - die von den Kongreßmitgliedern L agardia, Sigel und- Goldvogel unterbreiteten. Protestresolutionen hervorgerufen wurden, haben dem gesamten amerikanischen Volke die Augen geöffnet’und der polnischen Judenfrage eine geradezu brennende Aktualität verliehen. Wenn man aber glaubt, daß sich die Polen selbst dadurch haben verwirren lassen, ist man im Irrtum. Nach anfänglicher Geniertheit und Verlegenheit Isabon sic oen alten Mut wiedergefunden-und den Lügen- und Verleumdungsfeldzug mit neuer Kraft wieder auigenommen. Die polnischen Blätter Amerikas rüsten nunmehr offenbar zu einer neuen, großangelegten Judenhetze, in der neben den alten, offenbar nicht mehr ganz zugkräftigen Mätzchen vom jüdischen Bolschewismus, neue, kräftigere Schlagworte auitauchen. Eines dieser neuen Stichworte der polnischaeinrikanischen Presse ist „Deutsche Provokation!“ Die polnischen Mördereien und Räubereien sind deutsche Erfindungen. Um Schlesien und Westpreyßen wiederzugewinnen, haben die Deutschen die Juden dazu bewogen, ein Geschrei über angebliche polnische Missetaten zu erheben. Beweise? nun, die liegen ja auf der Hand. Die Hauptprotestredner in der „Madison Square“ waren Nathan Stru uß und Jakob Schiff — deutsche Juden. Da der Deutschenhaß drüben bislang noch inTBlüte ist, so versprechen sich die Polen vor. diesem Argument emo gute Wirkung. Am Tage nach der großen Chicagoer Protestkundgebung eröifneten sämtliche polnische_Zeitungen Chicagos ein richtiges antisemitisches Trommelfeuer gegen die Judep, wobei sie von den giftigsten Verleumdungen nicht zurückschreckten. Dies nicht genug; fordern diese polnischen Blätter offen zum Boykott der Judengeschäfte in Chicago auf. wobei die jüdischen Firmen ausdrücklich namhaft gemacht werden .und besonders auf die jüdischen Geschäfte in den von Polen bewohnten Stadtteilen hingewiesen wird, die am Trauertage geschlossen waren. Durch besondere Heftigkeit zeichnet sich der „Qziennik Narodowy“ ans, der bekannterweise von der Regierung Paderewski subventioniert wird. Diese polnische „offizielle“ Zeitung füllt ganze Spalten mit den niederträchtigsten Anwürfen gegen die amerikanischen Juden und die angesehensten christlichen Amerikaner, .die es wagten, die polnischen Mordtaten zu brandmarken. Die Ausgabe dieses Blattes vom 22. Mai weist eine über nicht weniger als sieben Spalten sich herstreckende rotgedruckte Ueberscbrift in Rjesenlettsm auf der ersten S.eite auf: „Die Judenpropaganda strotzt von Gift und Lügen!“ Der Untertitel in gleicher Aufmachung lautet; „Charles Hughes int Dienste der Juden.“ Hughes, der aussichtsreichste Präsidentschaftskandidat der Republikaner, war bekanntlich einer der Hauptredner in der „Madison Square“. Der liberale amerikanische Bischof Pauhis,-emer. der Redner auf der .Chicagoer Protestversammlung, wird als „Rabbi Samuel Paulus“ gekennzeichnet. Ein.anderes Chicagoer Polenblatt; „Dziennik Chicagoski“, das von einem polnischen Geistlichen redigiert wird,- betreibt eine Boykotthetze nicht nur durch Artikel, sondern auch durch „entsprechende“ Bilder, in denen die Juden als Ungeheuer und Vampyre figurieren. Eines dieser Kunstwerke zeigt in einer Ecke ein abgelagertes Tier, überschrieben „Polen“, dem ein kläffender Hund, übersetarieben ..Pogromberichte“. nachsetzt, während vorn ein Jude läuft, der am Stricke ein Kalb fortschleppf und auf seinem Rücken einen Sack mit der Aufschrift trägt: „Handel". In seiner Hand zappelt der „polnische Adler“, während er selbst „G'waldl* schreit. logisches Verhältnis zum Leben und zur Natur. Denn die Weltanschauung unseres vergangenen Lebens, die für unsere Eltern getaugt hat (und daher empfanden sie ja auch die geringste fremde Wirkung so tief), taugt für uns nicht mehr; und ein, neues Leben, ein national-selbständiges Leben, das uns die Möglichkeit gäbe, .eine neue nationale Weltanschauung zu schaffen, haben wir nicht Daher wissen wir nicht» Wo und wer wir in der Welt sind. Und wenn sich daher bei uns eine nationale Lebensträge erhebt, haben wir keinen einheitlichen nationalen Willen, um den Weg zu dfeip zu finden, was wir suchen, sondern — so viel verschiedene Willen, als es Richtungen unter uns gibt. Das sehen wir in .allen unseren gegenstandslosen Kämpfen, die ohne Ende sind, um Dinge, die niemals bewiesen werden können, die sich: einzig lind allein ah. die Lebendigkeit und Tiefe des, nationalen Gefühls wendet?. .Ich schreibe das alles, nicht um irgend jemand zu beschuldigen, im Gegenteil, ich wollte deutlich , zeigen, daß es hier keine Schuldigen - gibt-Ich „wollte,, daß nian begriffe, daß wir.einander nicht deshalb nicht verstehen, weil der öder jener 'einen kleinen Verstand, einen engen Hörizöfit, wenig Wissen öder geringen; Ernst hat, seinem Volk „untreu ist und dergleichen, sondern weil-wir kein nationales Und damit kein einheitliches . Leben. führen, #eil._ die verschiedenen Strömungen des fremden Lebens uris hach verschiedenen Seiten tragen. Da ist keine Schuld vorhanden, da ist Tragik Herzeleid, wenn ein Herz da ist.Und d?e Tragik ist noch tiefer, weif kein Schuldiger vorhanden ist, imd wir beständige Schuldige in denen sehen und sehen müssen, die nicht denken und fühlen wie wir. Das führt dazu, daß wir noch zerrissener werden und hie zu einem nationalen Ideal kommen und;eine große uatipnale Arbeit leistehl . . " Wir hatten bei der Arbeit für andere Völker und besonders in dem gegenwärtigen Krieg genügend Gelegenheit, zu sehen, daß wir eine. Kraft sind.. Und wfchh sich alle Arbeitsfähigen unserer zwölf Millionen zu einer einzigen nationalen Arbeit, vereinigen könnten, wären wir gewiß eine gahz ansehnliche Kraft und würden etwas unternehmen können, das uns früher oder später zu einem schönen Ergebnis führen würde. Das Schlimme aber ist, daß bei uns jeder nur für seine „Klaus“ arbeiten kann, seine „Klaus“ für die beste hält und glaubt, daß es gär nichts Besseres geben Könnte, als wenn alle so führen, verstehen und arbeiten würden, wie er. Und keiner will fühlen, daß hier keine Schuld, daß hier Tragik ist. Da erhebt sich vor uns erst die Frage, wie wir es schließlich doch erreichen können, daß wir eine nationalen Willen haben, eine nationale Arbeit tiin. Was diese Frage bedeutet weiß jeder Jude, der an sich Fragen .stellt und unter ihnen leidet, aber jetzt glaube ich, stellen sich diese Frage eine Menge solcher. die sie früher niemals gestellt haben. Der Krieg hat tms.die.Augen ganz neu geöffnet. Er hat uiis so richtig gezehrt, was es heißt, eilt Volk öhnb Heim zu sein,, was es heißt; Brüder zu töten, zu verwunden, zu vernichten ohne Schuld, ohhä Interesse, ohne Ausblick; ohne Sinn. Und wenn wir nach dieser letzten Lektion nicht bis auf den Grund verstehen und einsehpn, daß wir etwas tun müssen, dann weiß ich -nicht mehr, was mit uns geschehen wird. Und det Krieg hat uns ja auch schon zu fühlen! gegeben, daß wir etwas1 tun müssen. Man redet, ja von einem jüdischen Kongreß, von einer;Vertretung auf der Friedenskonferenz, wenn mäii uns nur zulässen wird. Etwas Wird auch dafür getan. Das fst alles gut — warum nicht? Aber mehr, einen-tieferen Grund als das „Warum nicht?“ haben wir nicht. Es ist Zeit, daß wir verstehen, daß auf-einer solchen Konferenz, auf der es ^um die Interessen der großen Staaten geht, die Gerechtigkeit mit der Spräche der Kanonen spricht, und daß, wer diese Werkzeuge der Gerechtigkeit nicht besitzt ruhig mit seinem Rechtsgefühl zu Hause bleiben mag,. Das will aber nicht heißen, daß wir schweigen müssen. Wir müssen tätig sein und. dürfen nicht darauf verzichten, etwas zu tun. Wir müssen aber wissen, was wir zu tun haben, und uns keine Träume einreden, als ob wir davon etwas Richtiges erhofften. Wir wissen schon übergenug, was wir von ähen Selten zu erwarten haben. Sich noch einmal davon z"n überzeugen, kann nicht schaden, aber nützen kann es uns nur als Mittel unser altes Grundgesetz zu vertiefen, daß wir nur auf uns selbst hoffen dürfen. Unsere Hauptaufgabe muß stets sein: unsere Seele aus ihrer Zerrissenheit .zu erlösen und zur Einheit zu führen! Aber das ist bei uns das Schwerste. Darüber müssen wir viel, viel nachdenken. Recht klar wird uns das erst, wenn wir, der Sache mehr auf den Grund gehen, wenn wir gewahr werden, daß wir, um eine scheinbar so-einfache, klare Frage, wie die der Heilung unserer zerrissenen Seele zu behandeln, ferst einen weiten und nicht sehr sicheren Umweg machen müssen. Denn wer kann dafür, daß in unserem Leben, das, wie gesagt» in ein fremdes verstrickt ist, erst die Frage unserer nationalen Ganzheit aus der Frage des Lebens und Wertes einer Nation überhaupt herausentwickelt werden muß? Und da können, wir wieder vom Kriege lernen. Wir müssen sehen, was er nicht nur mu. selbst sagt, sondern was er dem Menschen überhaupt sagt. Wir müssen nicht nur darüber nachdenken, was er uns ausdrücklich sagt, sondern auch aus eigener Initiative uns über ihn Gedanken machen. Denn im gegenwärtigen historischen Augenblick steht die nationale Frage in ihrenr weitesten und tiefsten Umfang, in ihrer allmensch- Uchen. ja kosmischen Ausdehnung und Bedeutung vor der ganzen Kulturwelt Wenn das Leben, wieman sagt, Fragen stellt so hat es hier, glaube ich,, die Frage so gestellt wie sie nur das Leben stellen kann, und nicht nur. wie es sie immer stellen; kann, sondern wie es sie nur in solchen Augenblicken stellen kamt, da die Salten bis zunr Aeußersten gespannt sind, da schon ein Ende kommen muß. Aber während die lebenden Völker vielleicht ihren Weg weiter gehen können, wie sie ihn bisher gegangen sind; ohne besonders darauf zu hören, was man hier hören kann, müssen wir unbedingt hören und verstehen, weil es bei unsums Leben geht Aber dieses Thema fordert wieder einenbesonderen Brief. Lebt inzwischen, meine' Freunde, wohl nnd glücklich! Palästina.