Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 29 (18.7.1919)
- Date
- 1919-07-18
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 ersten Stadien die nachstrebende Menge unserer jungen Leute Beschäftigung finden:. alle die' Ingenieure. , Architekten. Technologen. Chemiker. - Advokaten., die in den letzten dreißig Jahren aus dem Ghetto -lierausgekonuneu sind und glaubten, daß sie ihr Brot und ein bischen Ehre außerhalb des jüdischen. Schachers finden würden, die letzt verzweifeln müssen und ein furchtbares Bildungsproletarier zu bilden beginnen, denen aber meine ganze Liebe gehört und die ich so vermehren wilL ,wie Sie sie vermindern möchten. In denen ich die künftige, nochruhende .Kraft der Juden sehe. Meinesgleichen mit einem Worte. Und aus diesen Bildungsproletariern bilde ich die Generalstäbe und Caches des Landsuchungs-. Landfindungsand Landeroberungsheeres.“ Oder in der „Menorah“: „Die Finsternis muß weichen. Bei den Jungen und Armen leuchtet es zuerst-auf. dann schließen sich die andem an. die das Recht die Wahrheit, die Freiheit den Fortschritt die Menschlichkeit die Schönheit lieben.“ So hoch er dachte, so frei er sich von Vorurteilen machte, ebenso gerne ließ er sich belehren. wenn sich ihm großes Wollen offenbarte, „leb bin für die aristokratische Republik“ schreibt er am 17. Jänner 1896 im ..Jewish Chronicle“ in seinem Aufsatze ,.A Solution of the Jewish Ouestion“, in dem nichts steht was der wirtschaftlichen Ordnung der anderen Länder zu dieser Zeit widersprechen würde, mit Ausnahme etwa des für Palästina vorgeschlagenen Siebenstundentages; aber schon wenige Jahre später greift er - Schapiras Idee auf und wird der eigentliche Begründer des jüdischen Nationalfonds, der Boden In Palästina als ewiges Volkseigentum erwerben soll. Den Anschaumgen Oppenheimers, wie sie dieser in seinem „Großgrundeigentum und soziale Frage“ und in seiner ..Siedlungsgenossenschaff entwickelt hat. tritt Herzl bei. nicht als Eklektiker, wie -manche meinten, sondern in schwer erkämpfter Fortentwicklung seiner sozialen Anschauungen. Immer kehrt aber in Reden. Aufsätzen und Schriften der Gedanke wieder, daß es die im Galuth rettungslos proletarisierten jüdischen Geistigen sein müssen, die an die Spitze der Umwälzung im jüdischen Leben, im Galuth wie iu Erez Israel, zu treten haben. Dies ist Herzls Mahnung an die Akademiker, au euch, ihr Jungen, und an uns, die Aelteren: Wollen müßt ihr. wie er. ernst, wahr, rücksichtslos. revolutionär! Daß rieh sein Wort bewahrheite: .Es ist zu zeigen.- wieviöi Gerechtigkeit. Güte und Schönheit auf die Erde gebracht werden kann, wenn es nur ordentlich gewollt wird.“ Dr. Siegmund Werner (Iglau.) Erez Israel Von Dr. Emii Stein. x Theodor. Herzls diplomatisch-politische Arbeit beginnt .jetzt, .verhältnismäßig kurze Zeit nach seinem Tode, Früchte zu tragen und uns zum Ziele zu bringen. Nunmehr sind wir auch daran, die von ihm in seinem „Judenstaat“ vorgezeichneten Wege zu beschreiten, die er für den Abmarsch des Volkes nach Palästina Vorgezeichnet hat Aber auch seine Zukunfisvision vom jüdischen Lande, wie er sie in seinem utopischen Roman „Altneuland“ vorausgesehen hat, scheint reale Wirklichkeit werden zu wollen. Neue, moderne Stadtviertel heben sich wunderbar von der sonstigen Verwahrlosung des orientalischen Palästina ab. die. jüdischen Kolonien waren schon vor dem Kriege kleine Paradiese, nunmehr durchzieht ein Netz von Eisenbahnen das ganze Land und wird zu seiner raschen Erschließung vielfach beitragen. Bis zur wollen Entwicklung wird aber noch viel Arbeit notwendig sein, denn fast zwei Jahrtausende entbehrte Palästina liebevoller Pfleger und‘schön vor der Vertreibung haben jahrzehntelange Kriege das Land verwüstet und zertreten. Kein Wunder also, wenn es sich heute dem Auge des Betrachters als wüst und öde darbietet, wenn seine Höhen verkarstet, seine Ebenen versumpft daliegen. Aber in den Steppen und Sümpfen der Küstenebene hat jüdischer Fleiß und Opfermut in den letzten dreißig Jahren Oasen, wie Petach Tikwah, Sichron Jakob, Chedera, hervorgezaubert und ln den verkarsteten Gebirgen Judäas beginnen Oelbaumanlagen des Herzl-Waldes und viele andere Stätten jüdischer Arbeit neues Leben aus dem Kalk und Stein hervorzuzaubern. Dieses Meine lündchen am Ostgestade des mittelländischen Meeres, kaum 30.000 Quadratmeter groß, das die Juden die vielen Jahrhunderte ihrer Galuth Wanderungen hindurch niemals vergessen konnten, soll jetzt wiederum zur Heimat für das entrechtetste und unsteteste Volk der Welt werden. Schon während des letzten Menschenalters haben vereinzelte Organisationen und wenige hundert jüdische Pioniere daran gearbeitet, den Juden diese Wohnstätte vorzubereiten. Bis zum Kriege' haben rund SO jüdische Siedlungen mit insgesamt lö'.OOO ackerbautreibenden Bewohnern deu Beweis erbracht, daß düs Land trotz seines verödeten Aeußeren für jede Art Landwirtschaft geeignet und daß die Juden für diese schwere körperliche Betätigung! tauglich sind, wenn nur der rechte Wille — und der ist uns Zionisten wohl nicht abzusprechen —* vorhanden ist Im Verlaufe dieser Vorarbeiten bat sich nun erwiesen, wie verschieden die Qualität des Bodens in verschiedenen Landstrichen ist und daß sich z. B. der Süden mehr für Baum-, der Norden mehr für Getreidekulturen eignet, Eigenschaften, welche die jüdischen Kolonisten -bald heraus hatten und rasch in der Entwicklung der Siedlungen mit Vorteil benützten. Bald waren -aurti die jüdischen Pflanzer Südpalästinas ihren. JÜDISCHE ZEITUNG Lehrmeistern, -den' deutschen Templern,: in. der Baumpflege überlegen und wurden, von diesen. oft genug zu Rat' und Hilfe herangezogen.. Esist bekannt daß vor dem Kriege aus dem Süden Palästinas die als Jaffa-Orange bekannte-erstMassige Frucht rieh den Markt von Liverpool erobert hat und in Tausenden von Kisten mit eigens von England hiezu äbgesandten Schiffen auf den Weltmarkt gebracht wurden. Aehnlich' haben sich die Rischon le Zioner und Sichron Jakober Weine und Kognaks den ägyptischen Markt erobert Doch das nur einzelne Beispiele, welche die künftigen landwirtschaftlichen Möglichkeiten Palästinas demonstrieren sollen. Wenn auch bisher in Palästina nur minderwertige Weichkohle gefunden worden ist so werden die noch nicht er- K schlassenen Wasserkräfte des Landes genügend Elektrizität für die industriellen Anlagen bieten. Aber schon vor dem Kriege hat der Maschinenbau für den Eigenbedarf sehr schöne Ansätze gezeigt die jetzt vervielfältigt, Tausenden jüdischer Industrietätiger lohnende Arbeit geben werden. Eine größere Zukunft jedoch als die Industrie dürfte der Großhandel aus der einzigen geographischen Lage Palästinas am Schnittpunkte der drei Weltteile .Europa, Asien und Afrilca versprechen lassen, "worauf schon vor Jahrzelmten Herzl in der humorvoll drastischen Episode, welche die Helden des Romans „Altneuland“ auf ihrer Rückreise in Port'Said erlebten, hingewiesen hat. Daraus und aus seiner kulturgeschichtlichen und religiösen Bedeutung entwickelte sich schon bisher der reiche Fremdenverkehr, welcher mit der steigenden Bedeutung Palästinas als Judenzentrum noch wesentlich wachsen wird, unterstützt von den Gaben der Natur, mit deneu Erez Israel verschwenderisch ausgestattet erscheint. Denn auf diesem kleinen Erdenflecke sind alle Klimate vereinigt, welche für das Gedeihen des Landes und seiner Wirtschaft erforderlich sind. Im Ghor. der Jordansenke herrscht südtropisches Klima; an der Küste mediterranes, wie etwa an der Riviera, im Innern Voralpenklima, wie in den österreichischen Provinzen, am Hermon und Libanon^ beeinflußt von den ewig schneebedeckten Gipfeln der dortigen Berge, alpines Klima. Dazu kommen noch die Naturschätze, wie die stark radiumhältige Salzlake des Toten Meeres und die an verschiedenen Punkten zutage tretenden heißen Schwefelthermen. Alles insgesamt besitzt demnach Palästina auf Meinem Raum verteilt, jene Eigenschaften, die notwendig sind, um das jüdische Volk wieder einer produktiven Eigenwirtschaft zuzuführen. * Diese aber erscheint dringend notwendig, wenn das jüdische Volk wieder gesunden soll. Heraus aus der Enge des Ghetto, dessen Mauern nur scheinbar gefallen sind, heraus aus der Qual und Angst dei ewigen Verfolgungen und Be>- drückungen und auch heraus aus' Parteidogmen und künstlichen politischen Klügeleien in ein freies Eigenland, in das Land, welches das Werden des jüdischen Volks mitansah und mitbeeinflußte, aus dem das Judentum die Kraft schöpfte zur Hervorbringung seiner weltenbewegenden ethischen und Kulturscköpfungen, und aus dem es wiederum Kraft zu neuen ähnlichen Taten schöpfen soll. Audi hiezu sind bereits die Ansätze vorhanden. Die uralte, bald schon erstarrte hebräische Sprache ist zu neuem Leben erwacht Alle Arten von Schulen, vom Gan Jeladim bis zum hebräischen Gymnasium haben bereits vor dem Kriege in Palästina die Jugend zu brauchbaren Vollmenschen erzogen. Nunmehr soll das ganze Schulwerk gekrönt werden von der jüdischen Universität die, vor allem eine Heimstätte der bisher unterstandslosen jüdischen Wissenschaft auch allen anderen Wissenschaften als freie Lehr-, Lern- und Forschungsstätte dienen soll, zugänglich für jeden Wissensdurstigen ohne Rücksicht auf völkische^ religiöse oder politische Zugehörigkeit entsprechend dem Geiste Theodor Herzls, der jedem Chauvinismus abhold war. Bis zur VollentwicMung dieser jüdischen Heimstätte wird aber sehr viel hingebende Arbeit notwendig sein. Denn wir dürfen uns nicht vorstellen, daß wir ohne Opfer und ohne große Anstrengungen an das Ziel eines hochentwickelten, geiitig, moralisch und ethisch-freien Palästina gelangen können. Es ist jetzt nicht mehr Zeit zu Phraseologien und zu agitatorischen Schönfärbereien. Jeder Jude, der an Palästina interessiert ist, muß däs Land kenrien und muß sich die Schwierigkeiten der Kolonisation vor Augen halten. muß sich bewußt werden, was es heißt, aus einem Volke des Ghetto, aus einem Volke von Vermittlern seßhafte, bodenständige, physischarbeitende Menschen . zu machen, daß wir zum zweiten Male in unserer Geschichte das Werk Moscheh Rabenus vollbringen, der ein Volk von SMaven aus Mizrajim heimzuführen unternahm in das Land der Freiheit, in das Land der Verheißung neuer Moral, gesunder Ethik und wahren jüdischen Volkstums. Zu den jüdischen Nationalratswahlen . Der jüdische Nationalrat für Deutschösterreich hat vor kurzem verläutbart. daß die Frist zur Eintragung ln die Wählerlisten, welche ursprünglich am 30. Juni enden sollte, verlängert wurde. Es hat sich gezeigt, daß die Arbeit und Zusammenstellung der Listen, der Sammlung und Sichtung des Adressenmaterials mehr Zeit und Muhe erfordert, als vorauszusehen war. Dies ist erMärlich. wenn man bedenkt, daß hier zum erstenmal eine ganz neue Aktion im politischen jüdischen Leben vor sich geht. Das jüdische Volk, dastbisher Nt'. 29, nicht organisiert war, soll, sich in freieri Wahl eör. Organ seines. Willens schaffen, das - berufen ist. seine Interessen^ zu r vertreten. Eine solche Wahl wäre schon, bei behördlichen Veranstaltung ein ungeheueres Unternehmen; viel komplizierter aber ist sie angesichts der Tatsache, daß dem provisorischen Nationalrat keinerlei amtliches Material und keine amtlichen Machtvollkommenheiten zu Gebote stehen. Er muß sich das Material erst selbst durch umfangreiche Agitationstätigkeit verschaffen und alle volksbewußten Juden müssen darauf aufmerksam gemacht werden, daß die Voraussetzung einer ordentlichen Wahl das Vorhandensein von zuverlässigen Wählerlisten ist. daß sie/daher nicht verabsäumen dürfen, sich in diesen Listen eintragen zu lassen. Der Nationalrat hat bereits mehrfach Aufforderungen zur Anmeldung ergehen lassen, doch ist es ihm bis heute noch nicht gelungen, das gesamte Adressenmaterial zu erfassen, weil viele Volksgenossen über die Bedeutung der Sache nicht genügend aufgeklärt sind und viele auch die Meine Mühe der Anmeldung nicht auf sich nehmen, wenn sie nicht eine direkte Aufforderung bekommen. Der Nationalrat wendet sich daher an alle seine Freunde, an alle Freunde der Sache des jüdischen Volkes, mit der Aufforderung, ihn in seiner Werbeünd Aufklärungsarbeit zu unterstützen, damit die Wahl auf Grund möglichst vollständiger Listen vor sich gehen kann und möglichst wenige durch ihr eigenes.Versäumnis.*Fahrlässigkeit oder Unkenntnis vom Wahlrecht ausgeschlossen werden. ' Die Durchführung der Aktion bedarf natürlich auch beträchtlicher Geldmittel und alle jene, welche mit Arbeit oder Geld helfen wolle«, werden aufgefordert. sich möglichst rasch im Büro des Nationalrates. Taborstraße 20 a, zu melden. Insbesondere machen wir alle Leser unserer Zeitung, die dem jüdischen Volk angehören und für das jüdische Volk tätig sein wollen, auf die der heutigen Nummer unserer Zeitung beigelegte Liste aufmerksam. Mit dieser Liste sollen in den Kreisen der Bekannten und Freunde die Unterschriften derjenigen Juden geworben werden, welche es.bisher . unterlassen haben, sich für die Wählerliste anzumeldeu. Wahlberechtigt ist jeder, der sich zum jüdischen Volk bekennt, ohne Unterschied des Geschlechtes und der Staatsbürgerschaft, wenn er im Zeitpunkt der Wahlausschreibung in Deutschösterreich wohnt und im Kalenderjahre der Wahlausschreibung das 20. Lebensjahr vollendet. Für die zur Werbung nötige Aufklärungsarbeit ist Material durch' das Büro des Nationalrätes zu beziehen. Wir hoffen, daß jeder Inhaber der Liste mit Eifer an die Arbeit gehen wird und das Resultat so bald als möglich abliefert. Es handelt sich um einen politischen Akt von entscheidender Bedeutung für die jüdische Zukunft in Deutschösterreich und es- : ist notwendig, daß jeder Jude einsehe. daß er auf sein wichtigstes Recht, über diese Zukunft mitzusprechen, nicht verzichten darf. Der erste jüdische Lehrertag in der Tschechoslowakei Olmütz, Anfang Juli. Am 29. Juni fand , hier die .erste Tagung der jüdischen Volks-, Bürger- und MittelschuUehrer des tschechoslovakischen Staates statt, die eine rege Beteiligung aufwies und einen würdevollen Verlauf nahm. , Herr Prof. Dr.'Engel aus Prag eröffnete die Tagung, wies auf die politisch-wirtschaftliche und national-kulturelle Bedeutung der jüdischen Schule für unsere Gemeinschaft hin und1 stellte die Förderung und Unterstützung der zu gründenden jüdischen Schulen von Seiten der Regierung in Aussicht Im Laufe seiner geistvollen Ausführungen zog er eine scharfe Grenze zwischen unserer Stellungnahme zum Deutschtum als Politikum und als wertvolles europäisches Kulturgut, das wir -nach wie vor hegen und pflegen werden. Mt einen Appell zur intensiven Mitarbeit' an dem Auf- , und Ausbau des jüdischen Schulwerkes schloß er seine Eröffnungsrede, die großen Beifall erntete. Nach den üblichen Begrüßungen erhielt Herr Dir. Kraus das Wort zu seinem Referate über die Volks- und Bürgerschule. Der Referent führte aus: der Bestich der allgemeinen, Schulen, deren äußerer ’ und innerer Habitus — Lesebücher, tendenziöser Geschichtsunterricht — von christlich-deutschem bezw. tschechischem Geiste getränkt und getragen sind, zieht eine Aushöhlung unseres religiös-völkischen Daseins nach sich, welche Aushöhlung infolge Entiudung des Elternhauses und des Milieus unsere Existenz als Eigenart in Frage stellt. Um dem Untergange unseres Volkstums zu steuern, forderte er in seinem vorzüglichen Referate die Schaffung der iüdischen Schule, der neben Vermittlung von allgemeinem Wissen die Aufgabe zufällt, das jüdische Kind gegen die auflösenden Einflüsse des fremden Milieus zu, wappnen. Der Unterricht in der jüdischen Schule muß daher Gesinnungs- . unterricht sein und soll auf der Konzentrationsmethode basieren: demgemäß wird.das Judentum Ausgangs- und Mittelpunkt womöglich aller Unterrichtsgegenstäride zu bilden haben. Der Referent verlangt außerdem die Schaffung eines jüdischen Milieus in der jüdischen Schule und fordert zu diesem Zwecke hebräische Aufschriften, rinnreiche Zitate und Bilder hervoragender Juden in der Schule und mittätiges Feiern der Feste seitens der Schüler z. B. euren eigenhändige Aufstellung der Sukka und Schmückung derselben. Das Referat und die daran geknüpften gehaltvollen Thesen werden sehr beifällig ausgenommen. Den Gipfelpunkt erreichte die Tagung al# Ii Dr. Grünfeld über den Unterricht der jüdischen Geschicht e an den zu gründende* jüdischen Mi 11 e! s l ii ti 1 en referierte. Er