Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 28 (11.7.1919)
- Date
- 1919-07-11
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 28 Zusammenfassend kann gesagt 'werden, daß das Erziehirngsdepartement die Aufmerksamkeit auf die größten Probleme, denen der Zionismus in Amerika gegaiübersteht, gerichtet unddi* ersten Schritte zur Ueberwindung der Schwierigkeiten getan hat. Zweitens hat es dieGefahr abgewandt. daß die Organisation in Amerika einen nur technischen Charakter bekommt, der Geist der Kameradschaft, ein so kostbarer Besitz der - älteren zionistischen Generation, und das Interesse und der Enthusiasmus, die nur durch eine genaue Kenntnis der Bewegung und ihrer Ideale erzeugt werden, ist durch das Erziehungsdepartement geweckt worden. Vom Standpunkte der Organisation aus befrachtet hat das Erziehungsdepartement in den meisten Distrikten, die die zionistische Organisation von Amerika Jetzt umfaßt Erziebungskomitees i<s Leben gerufen, fast überall hebräische Abendkurse für die'Aelteren organisiert und jede Art zionistischer Erziehungstätigkeit in den verschiedenen Teilen des Landes angeregt and gefördert*' RUNDSCHAU * Die ersten polnischen Chaluzim in Palästina. Wie die soeben eingetroffene Nummer 10, 11, des palästinensischen Hapoel Hazair meldet, ist die erste größere Gruppe von 105 Chaluzim aus Polen in Palästina eingef r offen. Sie haben in einer feierlichen Demonstration ihre Fahnen zu dem. Hapoel Hazair-Heim nach Nachlath Benjamin gebracht und so auch demonstrativ den Zusammenhang zwischen dtem Hechalüz und dem Hapoel Hazair bekundet Von den 105 Chaluzim haben sich 101 sofort in die Listen des Hapoel Hazair eingetragen. * Die antisemitischen Umtriebe in Koltschaks ‘'Geueralstabe. Der „Daily Telegraph" veröffentlicht einen Bericht seines Korrespondenten in Wladiwostok über eine Konferenz der jüdischen Gemeinden in Sibirien, die vor kurzem stattfand. Die Konferenz faßte eine Protestresolution gegendie Jadenhetze des offiziellen Arineeorgans. das von Kaltschaks Generalstäb in Omsk herausgegeben wird Der Korrespondent berichtete ferner: Russische Offiziere, die ich sprechen hörte, machen kein Geheimnis daraus, daß sie den Zusammenbruch Rußlands an den Juden rächen wollten. Ser heilige Svnodln Omsk arbeitet Hand in Hand mit dem Generalstab und organisiert eine unverhflllte Hetzpropaganda gegesm die J odes. Hunderte von Geistlichen sind nach allen Richtungen geschickt worden, um diese Hetze zu betreiben. . - Zionistische Bewegung Zionistisches Landeskomitee für Deutsch- . Österreich Bericht des Palästinareferenten Dr. Emil Stein an das Landeskomitee. erstattet am 22. Juni 1919. . * Das'Palästinaamt ist im November 1919 aus dem. Palästinakreis des Landeskomitees hervorgegangen. Es wurde aus der Not des Tages geboren. da im damaligen Zusammenbruch .jmbs- ' dingt etwas geschehen mußte. Ferner äus der Erkenntnis heraus, daß die Emigration «ach Palästina systematisch,, ir. die Wege geleitet werden müsse. Näheres über seine Entstehung enthält der Bericht an die Generalversammlung des Ver- Keren Kajemeth Lejisroei vom 25. März i919. der unter dem Titel „Auf dem Wege nach Palästina“ als Broschüre herausgegeben worden ist. - , , Das Palästinaamt besteht aus dem Leiter und den teils freiwilligen, teils beamteten Sekretären. Ihnen übergeordnet ist die P a 1 ä s t i nakommission, bestehend aus dem von der Generalversammlung des genannten Vereins gewählten Vereinsausschusses. In wichtigen Angelegenheiten holt sich das Palästinaamt außerdem noch Rat beim Palästinakreis. welcher alle Monate Zusammentritt und aus der Palästina-, kommission. den Nationalfonds-, resp., Palästmakommissären der einzelnen Organisationen und einzelnen. Fachleuten besteht Die im Palästinaamt vertretenen Poale-Zionisten haben Ende April 1. Jauf'Parteitagbeschluß ihre Vertreter abfferufen. Eine fachliche Beratung des Palästinaamtes hat sich im Laufe der Arbeiten als notwendig erwiesen und zu diesem Zwecke Versuchte das Palästinaamt’ Spezialreferenten heranzuziehen. - In agronomischer Beziehung hat Herr Agronomingenieur .Benno Polläk mehrere Monate dem Amt seine Dienste gewidmet wurde er durch die Herren Agr. ing. Alfred T i cho und Agr. ing. Gustav Reich ersetzt Nunmehr ist von der technischen Studiengruppe Herr Ingenieur K o I i s c h als technischer Referent nominiert worden. Herr Dr. Lauterstein hat m dev dankenswertesten Weise die notwendig ge- - wordenen ärztlichen Untersuchungen bis auf den heutigen Tag durchgeführt Das so wichtige Handelsreferat hätte ursprünglich von einer Kommission besetzt werden sollen, wurde aber in der letzten Zeit selbständig von Herrn Emst Poilak bearbeitet'der auch die gesamten Arbeiten für das Archiv planmäßig entworfen hat "und fallweise den Leiter des Palästinaamtes vertritt. - Die,finanziell« Fundierung des Palästinaamtes übernahm von Anfang an der Verein Keren Kajemeth LeiisraeL dem aber das Palästinaamt bisher gar kerne Kosten verursachte, da es trotz großer Auslagen gelungen ist eine eigene Einnahmsquelle zu erschließen. Bisher hat das Palästinaamt Auslagen in der Höhe von rund K KM.OÖO.— gehabt denen tatsächliche Einnahmen in der Höhe von K 57.000.—, ferner ein Barsaldo. Mobilien und Guthaben in> der Höhe von K 49.000.— gegenüberstehen, so daß sich Einnahmen und Ausgaben bisher ungefähr die Wage halten. Zu erwähnen ist ein Geschenk des Herrn Czeczow.iczka. bestehend aus Montanaktien, die wir zum derzeit höchsten Kurse für insgesamt rund K 12.000 abgestoßen haben, ferner eine Subvention von K 10.000.— aus den amerikanischen Hiifsgeldern. gewidmet für die Bekleidungsaktion der Chaluzim und eine in sichere Aussicht gestellte Subvention von je K 5000.— durch die beiden Bnei Brith Logen „Eintracht“ und „Wien“. - Organisatorisch ist das Palästinaamt eiue Gründung des zionistischen Landeskomitees und untersteht ihm in jeder Beziehung. Es ist jedoch wünschenswert, das tatsächlich bestehende Palästinäinteresse auch 'der nichtzionistischen, Kreise in den Dienst der Sache zu stellen und : daher auch nichtzionistischen Kreisen die Mitarbeit im Palästinaamt zu ermöglichen. Derzeit steht das Palästinaamt in Unterhandlung mit der Organisation des Jischur firez Israel und der Bnei Brith Logen behufs Entsendung von Vertretern in das Palästinaamt. Das Landeskomitee wolle dem Leiter des Palästinaamtes :Ermächtigung geben, Vertreter gutwilliger jüdischer Organisationen ins Palästinaamt kooptieren zu dürfen. Organisierung der Arbeit. Das Sekretariat. Herr Dr. E. Zweig und Herr Kürt Skutezky besorgt die Korrespou- . deuz, erteilt schriftliche und mündliche Auskünfte, führt die Evidenz und besorgt den Verkehr mit den Behörden, Zentralen jisw; Die Evidenznahnrej der Auswanderung'.] der Chaluzim und die Organisation der Chaluzirii besorgt Herr Menkes mit zwei freiwilligen Mitarbeitern; die teils die ärztliche Beratung (Dr. L a u t e r s t e i a). teils die kulturelle Beratung (Dr. Schwadron) besorgen. Die Bekleidungsaktiott führt Fräulein Landau selbständig. Die Propaganda und die Führung und Ergänzung des Lichtbilderarchivs obliegt Herrn Skute t zky.Der Arbeitsnachweis, welcher sich früher bloß auf die Besorgung von landwirtschaftlichen Arbeitsstellen erstreckte und von Herrn Menkes durchgeführt worden ist. ist jetzt gemeinsam mit der Gewerbesektion des Nationalrates neu eingerichtet und zu diesem Zwecke Herr B a u er von allen anderen Arbeiten im Paiästinaamt enthoben und mit dem Arbeitsnachweis betraut worden.: Die technischen Arbeiten häuften sich in der letzten Zeit derart daß im Einvernehmen mitder technischen Studiengruppe über deren Vorschlag Herr Ing. L a s ck o v.i t s mit den Arbeiten betraut würde. ■' " * .. Durcbgfcfübrte Arbeiten. . . . ' Allen voransieht Jene mehrpolitische Tätigkeit, die in der Berichterstattung und Beratung -der Zentralen und anderer Palästinaämter durchgeführt worden,ist. Als besonders erwähnenswert erscheint das vom -Paiästinaamt im Jänner 1. J. verfaßte und durch den Delegaten der englischen Obranisation zur Untersuchung der Pogrome hier auf der Durchreise wellenden Herrn Israel Cohen auf der Rückreise mitgegeben worden ist. ferner gingen unsere Arbeitspläne an die Palästinaämter in Prag. Krakau. "'Warschau. Budapest. Temesvar und Agram, die teilweise ihre Arbeiten nach diesen Plänen eingerichtet haben. Zahlreiche Etappenorte, insbesondere an der Nordbahn, wurde« ebenfalls mit Arbeitsplänen versehen. Ein Studienplan für die landwirtschaftliche Schulung wurde für das Prager Palästinaamt entworfen. Die Registrierung der nach Palästina Strebenden nimmt immer größeren Umfang an. Bisher wurden bei uns 10.107 Personen registriert wobei sich zahlreiche Personen, die die Absicht zur Uebersiedlung nach Palästina hegen, noch gar «lebt an uns gewendet haben. Mitte Mai wurde das bisher erbrächte Material über. Aufforderung nach * London weitergegeben. Herr Dr. Nagler hat sich mit der Registrierung der hier weilenden Palästinaflüchtlinge befaßt Die durch die Registrierung gewonnenen Daten wurden dahin gesichtet, für den Aufbau Palästinas besonders wertyolle Kräfte herauszusichten und die Londoner Zentrale auf sie aufmerksam zu machen. Hiezu gehören eine ganze Reihe von Personen, welche auf «ine jahrelange Praxis im Wasserbau zurückbllecken. ferner Verkehrs- und Postbeamte aus den Gebieten der früheren österreichischen-ungarischen Monarchie. ' - Die V o r b e r ei t u n g für Palästina, insbesondere in der Chaluzimorganisation;- macht erfreuliche Fortschritte. Derzeit ,haben, wir in landwirtschaftlichen Betrieben in der Umgebung Wiens 265 Personen. Junge Männer und Mädchen, untergebracht. Diese -Zähl dürfte sich in der nächsten Zeit beträchtlich erweitern.? Schwieriger ist die gewerbliche Schulung durchzuführen, weil hiezu, abgesehen von der ohnedies bestehenden Arbeitslosigkeit, nicht - allzu viele Betriebe bereit sind, ungeschulte Arbeiter. die nicht dauernd beim Betriebe bleiben wollen, aufzunehmen und auch ein gewisser Widerstand der Gewerkschaften zu fürchten ist. Hiezu kommt noch, daß auch die Ernährungs- und Unter-. kunftsfragen in einer Großstadt schwieriger zu beheben erscheinen als auf dem flachen Lande. Zu diesem Zwecke haben wir uns mit der Gewerbeförderungssektion des Nationalrates vereinigt, um einerseits die Berufsumschichfung systematisch durchzuführen, gemeinsam gewerbliche Schulen einzurichten und den Arbeitsnachweis auszugestalten. Der Leiter'der Gewerbesektiön Herr Ing. Ar je ist In dieser Beziehung mit den besten Intentionen erfüllt.' Um auch die Wöhnungs- und Beköstigüngsfrage einer Lösung zuzuführen, hat der „Blau-Weiß“ mit unserer Chaluzimorganisation gemeinsam mit der Berufsberatung drei Baracken in der Nähe der Meidlinger Trainkäserne von der Saehdemobilisierung übernommen. - Die bereits erwähnte Bekleidunzs-' a-k t i o n soll den Chaluzim billigere Kleider verschaffen und hat auch tatsächlich für einen Betrag von K 50.000.— Kappen. Kleidungsstücke. Wäsche und Schuhe, ferner Betten und Matratzen erworben und ausgefolgt; die allerdings billigen Ratenzahlungen der Chaluzim laufen bisher anstandslos ein. - In der nächsten Zeit wird die schon seit langem geplante elektrotechnische Schule im 3. Bezirk eröffnet, an den Vorbereitungen Tür eine Tirchierei wird gearbeitet. Schwieriger erscheint die Frage, wie die landwirtschaftlichen Chaluzim in der Zeit der toten Saison weiter fortgefaiid'et. werden sollen. Wir haben die Absicht, zweimonatliche theoretische Kurse für die am besten in der praktischen Arbeit Bewährten 'einzuführen, für die der,Lehrplan bereits fertig ist. die.Bedeckung im Betrage von K 65.000.— noch, fehlt Als Vorsorge für die voraussichtlich große Emigration hat das Palästinaamt auf Initiative des Herrn Jacques Brings die Palästina-Transportgesellschaft gegründet, mit einem Anfangskapital von K 100.000.—, das bereits voll eingezahlt ist und nunmehr auf eine Million erhöht werden soll. Im siebengliedrigen Aufsichtrat befinden, sich als Vertreter des Paläsiinaamtes Dr. Zweig, der den Vorsitz im Aufsichtsrate führt' und Adolf Böhm. Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates sind lauter bewährte Gesinnungsgenossen. Zu Geschäftsführern . wurden bestellt: der Initiator Jacques B r i n g s .und Adolf S t an d. Das Palästinaamt ist an der Gesellschaft mit einem Betrag von K 10.000.— beteiligt. Es hat im Vertrag durchgesetzt-. daß die Reisekosten der armen Emigranten nicht höher als die Selbstkosten der Gesellschaft plus einer bankmäßigen Verzinsung sein, dürfen., daß dem Paiästinaamt bei der Erweiterung der Geschäfte der Gesellschaft und der Aufnahme von neuen Mitgliedern ein Vetorecht eingeräumt wird., ferner fließen bei einem Reinertrag von über 6 Prozent 20 Prozent dem Palästinaamt zur Unterstützung armer Emigranten zu. Das Paiästinaamt unterstützt die Organisierung - von palästinastrebenden kapitalskräftigeren. Leuten zu „A c h u s a ^‘-Gesellschaften und führt für diese die Verhandlungen mit dem Hauptbüro des Jüdischen Nationalfonds behufs Uebernahme von Palästinaländereien in Erbpacht. In Wien existiert die Solmona (Brandstetter), ferner die Wiener Achusah der galirischen Flüchtlinge (Zwi Kohn). die auch bisher für. Arbeiterheimstätten in der Umgebung der künftigen Kolonie einen Be- , trag von K 2760.— aufbrachte. Endlich gibt .es hier noch 6 Mitglieder der Berliner Achusah (Scharia-Schuw). .. . .-„..Tu Der Vollständigkeit wegen wäre noch zu erwähnen. daß sich das Palästinaamt auch um jene 150 Wanderer gekümmert hat. die trotz Abratens im Vorfrühling dieses Jahres nach Palästina aufgebrochen sind und in verschiedenen Etappe« stecken blieben. Wir haben zu diesem Zwecke Prof. Arthur Freud nach Triest entsandt und sowohl bei der italienischen Föderation als auch bei der Londoner Zentrale interveniert mit dem Erfolg, daß ihnen endlich die Einreisebewilligung zuteil wurde. .. Nach wie vor ist das Palästinaamt bemüht, über Palästina reichhaltigste Aufklärungsarbeit zu leisten. Sowohl der Leiter als auch die Sekretäre haben in fast allen Wiener Sektionen und Organisationen, ferner in der Provinz Vorträge über Palästina gehalten, unterstützt von Lichtbildern. Der Aufklärungsarbeit dient auch die regelmäßige Versorgung aller Zeitungen in Wien und in der Provinz, ferner der umliegenden Pälästina-Aemter mit allen erreichbaren Nachricliteii. Systematisch wurde die Aufklärungsarbeit versucht durch die Veranstaltung von wöchentlichen Diskussionsabenden., Das Palästinaamt ist derzeit beschäftigt mit Vorbereitungsarbeiten für Palästinakurse, die Mitte Herbst stattfinden sollen. Der Aufklärungsarbeit soll auch die Palästinabibliothek und das /Archiv dienen, an deren Anlage gearbeitet wird. DaS Lichtbilderarchiv besteht ' bisher aus über 500 Lichtbildern, welche teils aus dem Bestände der „Jüdischen Zeitung", teils vom Jüdischen r Nationalfonäs und jüngst auch aus Proßnitz, aus dem Privatbesitz des Herrn Fabrikanten Berger übernommen worden sind. Ferner «haben hiezu beigetragen eigene Aufnahmen des Dr. Karl Pöllak, Dr. Emil Stein und des österreichischen Generalstabes. Es dürfte uns übrigens in nächster - Zeit gelingen, noch anderweitige, hier ganz unbekannte Lichtbilder ^.zu erwerben. Die Techniker, die für' Palästina Interesse haben, schlossen sich bereits zu Anfang dieses. .Jahres zu einer technischen Stu~diengruppe zusammen, welche in ‘fachlichen Unterabteilungen Spezialvorschläge für Elektrifizierung, Industrialisierung üsw. ausgearbeitet und teilweise an die Zentralen 'weitergeleitet haben. Nunmehr wurde mit der technischen Studiengruppe, deren Vorsitz Herr Kremenetzky und deren Geschäfte Herr Direktor Hartmann führt, ein Uebereinkommeh getroffen, daß das Bureau dieser Gruppemit dem Palästinaamt von min ab vereinigt wird. Nach diesem Muster schlossen sich auch Ende Juni 1. J.- die nach Palästina strebenden A e r z t e zusammen, deren Hauptaufgabe es sein soll, vor allem die wissenschaftliche Durchbildung der angeschlossenen Aerzte gründlich:und systematisch durchzuführen. Zu diesem Zwecke sind Unterhandlungen im Gange, , um turnusmäßig in hiesigen/Malariaspitälern unsere Aerzte elnzusfelleri. Ferner wird die Aerztegruppe schon in der nächsten Zeit Spezialkurse für Frauen- Augenheilkunde und "kleine Chirurgie eröffnen