Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 28 (11.7.1919)
- Date
- 1919-07-11
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 28 JÜDISCHE ZEITUNG Seite & So ist es denn eine unausweichliche Aufgabe der heutigen „Hech aluz‘ ‘-Bew egung. auch landwirtschaftlich ihren Genossen mindestens das Minimum'der Vorbereitung zu geben; die sie und das Land brauchen. Wie es die „Zeine-Zion“ Rußlands kanaii so muß, wo es möglich ist, sei es durch gemeinsame Anlage von Gärten, von Parzellen oder, ähnlichem, ein Minimum.. landwirtschaftlicher Fachausbildung überall erzielt werden. Sie wird den Chaluzim auch sozialökonomisch die Existenzmöglichkeit in Palästina sichern: sie,wird ihnen das'Erreichen von Arbeit erleichtern, sie wird ihnen die Genossenschaften öffnen. Und es ist selbstverständlich, daß der „Hechahiz“ nicht au! die Sicherungen seiner ökonomischen Lage .und seiner sozialen Stellung innerhalb des Jischuw verzichten soll. Je stärker die wirtschaftliche Lage unserer Pionierbewegung sein wird, desto ausgeprägter wird ja ihre Kulturpotenz sein. Und doch soll auf keinen FaH verkannt werden. daß die Grundlagen der „Hechaluz“-Bewegung Ideale sind, und nicht Rechnungen, denn die größten Anforderungen, die. der „Hechaluz“ stellt, werden an den Menschen gestellt, und nicht an den fachlich so oder so gebildeten Arbeiter. Hechaluz haower lifne hamachane. Der Sturmtrupp, der vor dem Gros, vor der Schützenlinie zum Kampf vorstößt. Er braucht Menschen, die wissen, um welchen Ideals willen sie kämpfen, und daß die Zukunft des ganzen Jischuw in Palästina und damit des ganzen Volkes von ihrem Wirken abhängt. Er erfordert Menschen, die in eiserner Tatkraft die Schwierigkeiten der Vorbereitung überwinden. Er erfordert Menschen, die so arbeitsfreudig sind, daß kein Hindernis sie zurückhält, ihre Kraft dem Lande zu geben. Er verlangt ihre Ausdauer, die zäh und unbeugbar dem wüsten Lande .neues Leben abgewiimt. Und er braucht sie, d&e — wenn es sein muß — sich für das Ideal zu opfern wissen. Wir wollen nicht Opfer sein, aber wir wollen Opfer seräi können. Als Gideon anszog zum Kampf gegen die Feinde Israels, da ging viel Volks mit ihm. Wie jeder jüdische Feldherr musterte er das Heer vor der Schlacht; und hieß alle heimgehen, die nicht mit ganzem Herzen mitgingen, die weich waren und furchtsam. Aber noch immer blieb eine große Schar bei ihm. Da. ließ Jahwe das Beer an das Wasser des Baches führen und Gideon es tränken vor dem Kampf. Und diejenigen, die sich die- Zeit nahmen hinzukmeeu. um mit ihren Händen das Wasser zu schöpfen, wies Gideon aus, denn sie waren des Kampfes nicht würdig. Diejenigen aber, die so vom Siegesideal durchdrungen waren, daß sie keine Rast und keine Erfrischung mehr hielt, die stehenblteben und „wie die Hunde das Wasser mit der Zunge leckten“, die wählte Gideon aus und siegte. Das ist das richtige Heer für des Volkes Kampf. Die Meiak'kim des neuen jüdischen Arbettskampfes sind die Genossen der ^Hechaluz“- Bewegung. („Die Arbeit.“) . Aus Palästina * Der Arbeitsmarkt in Palästina. Das Kopenbaigener Zionistische Bureau berichtet: Die beim Pa 1 ästina-Amt in Jaffa funktionierende S t a t i s t i s che Abteilung •veröffentlicht interessante"Angaben über den Arbeitsmarkt in Palästina. Bis jetzt wurde über folgende Branchen Material gesammelt: Schuhmacher-, Schneider-. Tischler und Schmiedehandwerk. Das gesammelte statistische Material, gibt die Möglichkeit, sich über den gegenwärtigen Stand des Arbeitsmarktes in Palästina und seine Zukunftsaussichten ein Urteil zu bilden. - Wir geben nachstehend den Bericht über Das Schuhmacherhandwerk In Palästina. Das Schuhmacherhandwerk in Jerusalem wird vom 157 Juden, 49 Mohammedanern und 46 Christen (hiervon sind 26 Araber) betrieben. Der größte Teil der jüdischen Schuhmacher sind orientalische Juden. Die Zahl der europäischen (askenasischen) jüdischen Schuhmacher beträgt 23. Hierzu kommt noch eine Anzahl von wandernden Schuhmachern. Vor dem Kriege war die Zahl der askenasischen Schuhmacher eine sehr große. Beim ‘Ausbruch des Krieges wurden sie jedoch als feindliche Ausländer aus dem Lande vertrieben. Viele von ihnen starben. Das Schuhmacherhandwerk wird von den askenasischen Juden als entwürdigender Beruf angesehen. Im allgemeinen bemühen sie sich, andere Arbeitsberufe zu wählen. Bedeutend ist -die Zahl der persischen Juden, die das Schuhmacherhandwerk betreiben. Als persische Untertanen waren sie sowohl vom Militärdienst als von den anderen erdrückenden Lasten des alten türkischen Regimes befreit, und so gelang es vielen von ihnen, durch ihre Arbeit zu Wohlstand zu gelangen. Das Schuhmacherhandwerk umfaßt, zwei Arbeitssysteme, ein europäisches und ein orientalisches. Nach orientalischem Systran werden leichte arabische Schuhe oder Reitsandalen angefertigt. 76 Juden arbeiten nach europäischem System. Außer der. genannten Zahl der; jüdischen. Schuhmacher beschäftigen sich mit diesem Handwerk 118 jüdische Hilfsarbeiter (nur 4 von ihnen sind Askenasim) und 131 jüdische Lehrlinge (93 von ihnen sind Waisenkinder). Letztere sind noch nicht imstande, ihren Lebensunterhalt durch ihre Arbeit zu bestreiten und! müssen von der Zionistischen Palästina-Kommission unterstützt werden. Unter der ganzen Anzahl der indischen Schuhmacher gibt es nur acht, die es durch ihr Handwerk zu einem' Kapital gebracht _ haben. Einige von ihnen haben unbewegliche Güter erworben, die einen bedeutenden Wert haben. Größtenteils gehören die Schuhmacher dem Mittelstand an. aber, es gibt auch Arme unter ihnen. Ebenso sind diechristlichen und mohammedanischen Schuhmacher zmn Mlttelstande-zu zählen, aber auch unter ihneu fehlt es nicht,an Armen. Nur.vier von ihnen haben es zu einem größeren Wohlstand gebracht. Ungeachtet dessen, daß die. Schuhmacher dicht nebeneinander wohnen, gibt es keine inländische Konkurrenz. Stark fühlbar macht sich«; aber die ausländische Konkurrenz. Die aus Aegyp- ~ ten importierten Schuhwaren finden, trotzdem sie sowohl qualitativ als quantitativ stark hinter der palästinensischen Ware zurückst'ehen. einen nicht unbedeutenden Absatz in Palästina. Hunderte von ägyptischen Schuhen werden fm Lande verkauft, während die inländische Produktion unverkauft bleibt. Die palästinensischen Schuhmacher sehen mit großer Unruhe die ägyptische Konkurrenz und .tragen sich schon jetzt mit dem Plan, bei den Behörden das Verbot des Imports der ägyptischen Schuhe durchzusetzen. Die Handwerker betreiben ihren Beruf mit eigenem Kapital und Inanspruchnahme von Kredit. Ein Schuhmacher, der vier Gesellen beschäftigt, benötigt ein Umsatzkapital von 25—30 ägyptischen Pfund pro Woche. Das Rohmaterial bezieht der Schuhmacher aus folgenden Quellen: 1. aus inländischen Produktionsstätten (bestehend aus kleineren Handwerkerstätten). 2. aus Aegypten, welches gutes Leder liefert. 3. aus europäischen Fabriken, deren Ware als die beste angesehen wird. Jetzt, da kein regelrechter Verkehr mit europäischen Zentren vorhanden ist, wird europäische Ware aus Aegypten importiert. Das andere Material sowie Zubehör wird aus Aegypten oder aus Europa durch Aegypten eingeführt. 1 Ein gelernter Schuhmachergeselle bekam (ohne Unterschied der Nationalität) vor dem Kriege 3 Frs. pro Paar genähter. 2.50 pro Paar genagelter Schuhe. Während des Krieges verdiente er aber mehr. Gegenwärtig erhält ein gelernter Arbeiter 6J4 oder 6 Schilling für jedes Paar genähter und 4 bis 4,75 Schilling für jede? Paar genagelter Schuhe. Schuhmacher, die orientalische Schuhe anfertigen, erhalten 2 bis 3 Schilling täglich, früher verdienten sie 1 bis 2 Frs. täglich. Die arabischen Schuhe kosten 2 his 6 Schilling. Der Preis der europäischen Schuhe aus ägyptischem Material angefertigt beträgt 150 bis 250 ägyptische Piaster (1 Piaster — ca. X Frs.). aus europäischem gutem Material 250 bis 325 Piaster. Eine Besserung auf dem Gebiete des Schuhmacherhandwerks wird erwartet 1. durch die kommende Immigration und 2. durch die Vervollkommnung dieses Arbeitszweiges, in dem nur für gute Handwerker Platz sein wird und nicht für allerlei ungelernte Elemente, die das Schuhmacherhand- . werk schädigen. In nicht ferner Zukunft wird es wohl möglich sein. Maschinen in das Land zu bringen. sodaß die mechanische Herstellung von Schuhen in Palästina wird vor sich gehen können. Hierunter werden natürlich diejenigen Schuhmacher leiden, die nicht in der Lage sein werden, sich eigene Maschinen anzuschaffen. Für die Gesellen wird es gleich sein, ob sie in der Fabrik odtfr bei dem Schuhmacher tätigsein werden. Der einzige Weg, sich vor der Konkurrenz zu retten, liegt in der Gründung einer kooperativen Gesellschaft. die alle Schuhmacher vereinigen und die Rdfistoffe aus den" ersten nnd "billigsten Quellen besorgen soll. Die besseren unter den Schuhmachern begreifen dies, aber der größte Teil hat kein Verständnis für diese Ir'ee. Aehnlich ist die Lage des Schuhmacherhandwerkes in J a i f a. Bezeichnend sind hier allerdings die Zahlen. Unter den 38 jüdischen Schuhmachern in Jaffa gibt es 25 Askenasim. ferner gibt es 30 Mohammedaner und 23 Christen. Unter den Schuhmachergesellen gibt es 50 Juden, 52 Mohammedaner und 65 Christen. Ein gelernter Handwerksgeselle erhält 7 bis 8 Schilling pro Paar Schuhe, die arabischen Gesellen (Christen und Mohammedaner) begnügeu sich mit geringeren Löhnen (4 bis 5 Schilling pro Paar). Eme größere Anzahl jüdischer Schuhmacher gibt es ferner in Tiberias. Dort sind 31 Juden, dairunter 3 Askenasim und 5 Mohammedaner in diesem Handwerk tätig. Christliche Schuhmacher gibt es dort nicht. Hierzu kommen 30 jüdische Gesellen. Hauptsächlich beschäftigen sich die Schuhmacher in Tiberias mit dem Anfertigen europäischer Schuhe. In der Fabrikation der orientalischen Schuhe gibt es eine schwere Konkurrenz. So sind in Damaskus Tausende von Kindern teils für einen ganz, geringen Lohn und teils sogar unentgeltlich (zwecks Erlernung dieses Handwerkes) mit der Anfertigung solcher Schuhe beschäftigt. Auch der Erwachsene arbeitet in Damaskus zu einem ganz minimalen Lohn. In Tiberias erhält der gelernte Schuhmachergeselle seinen Loljn für jedes Paar Schuhe: die ungelernten Gehilfen beziehen monatliches Gehalt. Vor dem Kriege hat der gelernte Handwerker pro 1 Paar Schuhe 1.20 Frs.. während des Krieges 1.50 Frs. erhalten: jetzt Bekommt er 5.— Frs. Der ungelernte Gehilfe erhielt vor dem Kriege 8 bis 12 Frs. pro Monat, jetzt 12 bis 20 Frs. Der Lehrling arbeitet zwei bis drei Jahre ohne Entgelt. Für die Anfertigung der orientalischen Schuhe gibt es überhaupt keine gelernte Arbeiter. Hier sind ausschließlich Lehrlinge beschäftigt. die teils umsonst und teils für einen ganz geringen Lohn von 25 bis 30 Piaster pro Monat arbeiten. Die Ursache Mefür ist, daß ein jeder, der die Anfertigung von orientalischen Schuhen ein bischen gelernt hat, sich sofort selbständig macht. Der Preis der europäischen Schuhe ist '' verschieden. Schuhe, nach Maß und aus gutem europäischem Material augefertigt, kosten 150 bis 200 Piaster, nicht nach Maß angefertigte Schuhe kosten 100 bis 150 Piaster. Halbschuhe kosten 100 Piaster. _ Das Erziehungdepartemeni der zionistischen Organisation von Amerika -Die erste Aufgabe des Erzfehungsdepartements war. all die verschiedenen Erzfehungsinstitute d§r einzelnen zionistischen Ortsgruppe« zu vereinen, ihre Arbeit zu überwac sie in Uebereinstimmung zu bringen mit einem größeren und umfassenderen Bilchmgsplau und sie zu hilfreichen Faktoren in einem wohlausgearbeitete» Programm kultureller Tätigkeit auszugestalten. Bisher gab es sieben Organisationen, dl» mehr oder weniger unabhängig von einander arbeiteten: die Akademische Zionisten-Vereinigung. welche etwa dreißig bis vierzig akademische Vereine umfaßte. Jung-Judää. die Vereinigung von jungen Zionisten, das ..Führer-Bureau“, ein Departement zur Ausbildung von Lehrkräften für Mitgliedergruppen der Vereinigungen junger Zionisten.' ein Bureau zur weiteren Ausbildung Erwachsener. ein Bureau iür Unterricht und Propagierung des Hebräischen, ein Bibliothek-Bureau und ein Bureau für Veröffentlichungen. Alle diese wurden im Erziehungs-Departement verschmolzen. und Fräulein Henrietta Szold wurde zur Sekretärin ernannt Außer dem nötigen Verwaltungsstab wurden eine Anzahl ausgebildeter und ertphrencr Lehrer, sowie vorgeschrittene Studenten. der Pädagogik und Psychologie angestellt insgesamt arbeiten fünfunddreißig Personen in diesem Departement . .,Pas. eilar^emen^ ist jetzt in zwei Sektionen seveilt. eine Instruktionsabteilunjr. die von einem Erzielmngsdirektor geleitet wird, und eine Abteilung für Publikationen mit einem Geschäftsführer als Leiter. Die Instruktionsabtei- June umfaßt das Bibliotheksbureau. das Bureau für die weitere' Ausbildung Aelterer. die Akademische Zionistische Organisation, die nationale Organsation der jungen Juden, das Bureau für hebräischen Unterricht, das Bureau für die Vorbereitung von Erziehungsmaterialien und die Sektion der Landarbeiter. Die Abteilung für Publikationen beschäftigt sich mit der Herausgabe von „Dos Jiddische Folk“. „The Maccabaen . „The young Joudaean“ und von allgemeinen Publikationen. Wie erreicht das Erziehungs-Departement die 150.000 eingeschriebenen Mitglieder der Zionistischen Organisation von Amerika? Bekanntlich ist die zionistische Organisation m Amerika in Bezirke geteilt. Das Distriktskomitec ist seit der letzten Zionistischen Jahreskonferenz die höchste zionistische Behörde des Distrikts. Im Distriktbefehl Nr. 2. der sich mit der erzieherischen Tätigkeit des Distrikts befaßt, heißt es: Damit die Distrikte sich die Mitarbeit der Mitglieder, die für eine Mitwirkung an der Erziehungsarbeit besonders geeignet sind, nutzbar machen können, werden sie hierdurch angewiesen: 1. Eine besondere Versammlung einzuberufen. die Vorschläge für die Wahl eines Erziehungskomitees machen soll, welches verantwortlich für die in den Distrikten zu leistende Erziehungsarbeit während der laufenden Verwaltungsperiode ist. 2. Mitglieder des Distrikts, die an der Erziehungsarbeit interessiert sind, zu dieser Versammlung einzuladen. 3. Die Arbeit des Erziehungskomitees ist als Ergänzung der zionistischen Arbeit des Distrikts anzusehei und das Drstriktskomitee hat ein Budget für die Erziehungsvorschläge aufzustellen.. 4. Es muß dafür gesorgt werden, daß das Erziehungskomitee den hier beigefühgten detaillierten Anregungen Folge leistet 5. Vcn den Mitgliedern des Erziehungskomitees soll Kenntnis der jüdischen Geschichte und der Jüdischen Literatur. Erfahrung als Lehrer oder Erfahrung in der Leitung jüdischer Schulen oder Talmud Thoras verlangt werden. Niemand soll zum Mitglied dieser Kommission ernannt werden, dem man damit lediglich eine Ehre zu erweise« gedenkt Es sollte auclf niemand gewählt werden, der nicht durch seine bisherige Arbeit zu der Hoffnung berechtigt daß er dem Erziehungskomitee positive Dienste leisten kamr. Das Zirkular schließt': „Der Erfolg ‘unserer Tätigkeit hängt von der Verbreitung der Kenntnis des Zionismus unter den Jüngeren wie den Aelteren ab. . Ohne eine straffe zionistische Erziehungsarbeit wird es uns nicht möglich sein, für unsere Mitglieder mit Erfolg zu arbeiten. Es ist deshalb von größter Wichtigkeit daß der Tätigkeit des Erziehungskomitees die ernsteste Aufmerksamkeit gewidmet wird und daß dem Erziehungskomitee vom Distriktskomitee eine bestimmte Summe ausgesetzt wird, um es in seiner Arbeit zu unterstützen.“ . . . Was kann das Erziehungsdepartement für die älteren Zionisten leisten? Es setzt sich ln Verbindung mit dem Spezialkomitee, das zur Förderung der Arbeit für die Vorgeschrittenen in dem betreffenden Distrikt ernannt ist Es steht in ständigem Gedankenaustausch mit diesem Komitee, indem es ihm Ratschläge gibt, wie es Studenten und Lehrer für die Kurse bekommt Das Erziehimgsdepartement versieht das Komitee mit Literatur und gibt ihm Ratschläge bezüglich jedes neuen oder schwierigen Problems, das auftauchen könnte. Die Arbeit der Komitees, (He sich, mit der zionistischen Erziehung der Aelteren beschäftigen, kann in vier Arbeitsabschnitte geteilt werden: 1. Die Veranstaltung wöchentlicher oder zweiwöchentlicher Vorlesungen für Zionisten" und Nichtzionisten. 2. Organisierung kleiner Zirkel, die sich mit- . intensivem Studium des Zionismus, der jüdischen Geschichte, der Bibel, Palästinas, hebräischer und. jüdischer Literatur beschäftigen. 3. Lesezirkel und 4. Gruppen für Chorgesang. Da es für das Erziehungsdepartement unmöglich ist. geeignete Dozenten m alle Distrikte des Landes zu senden, ist jeder Distrikt verpflichtet. seine eigenen Redner auszubilden. Das Erziehungsdepartement kann natürlich Ratschläge geben, welche Kurse eingerichtet, welche Themata diskutiert werden sollen und kann auch geschriebene Vorlesungen zur Verfügung stellen, die einigermaßen ausgebildeten Rednern bei ihren Anfangsversuche« gute Dienste leisten können. Diese geschriebenen Vorträge uncLdie Kurse, die sich um sie gruppieren, zerfallen wieder in vier Abteilungen: 1. Zionistische Theorie und Praxis. 2. Palästina. 3. Besondere zionistische Fragen. 4. Aktuelle Fragern