Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 28 (11.7.1919)
- Date
- 1919-07-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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S55EHSH3B5358H SBBBB99B9BI 2 __ '■ v JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 28 Enttäuschung? unsere Politik im Kriege die Ursache dieser ge- Teil unseres Volkes sich bereits in Marsch ge- Von Nacham Goldmann. - fährlichen Enttäuschung -sein muß, die unser Volk setzt, innerlich sehr viele, faktisch schon, eine be- Wir entnehmen nachstehenden gegenwärtig erlebt und die, überwindet man sie beträchtliche Zahl. Begreift man, welche Ge- Aufsatz der „Chnmac“. dem in Vornicht'beizeiten, uns innerlich unabsehbaren Schafahren drohen? Enttäuschungen sind* für Massen beneitimg befindlichendritten Heft “e5 antun könnte. stets gefährlich; für ein innerlich'ungefestigtes, des neuen Jahrganges der Monats- Was das. jüdische Volk gegenwärtig innernational instinktunsicheres, -in seiner äußeren Daschrifr „Der Jude“, das uns der lieh durchlebt, durcHeidet, ist die Folge eines seinsform unerhört leidendes Volk wie das unsere Verlag freundlichst zum Vorabdruck Fehlers, an dem unsere Einstellung und Politik gar könnte sie katastrophal werden, zur Verfügung stellt seit einem Jahrhundert leidet, des eigentlichen Drum muß sie in ihren Anfängen, hi ihren Täusche ich mich, wenn ich das Gefühl habe. Gaiuthfeblers unserer jüdischen Politik: des Ver- Keimen seelisch überwunden werden. Indem wir als ob die Atmosphäre des jüdischen Lebens von trauens auf die- Anderen, des Schielens auf sie. uns von ihren Motiven befreien. Indem wir den einer Niedergeschlagenheit und seelischen Et- Daß dies die spezifische EinstedJung des assimila- Glauben an die Befreiung, die uns däs Ende des mattung, von einer Enttäuschung beherrscht wird? torischen Juden ist wissen wir; daß die Politik Krieges und die Gunst der Völker bringen soll, Vor einem Jahre noch, vor einem halben Jahre des nationalen Judentums sich noch auch nicht als unbegründet, als -unberechtigt ja ,als unwürdig noch war die Stimmung der jüdischen OeBentEchvon diesem Laster befreit hat nehmen wir jetzt und beschämend erkennen. Indem wir die kelt hoffnuflgsstark und hochgemut ia überwieder einmal wahr. Es ist begreiflich und vertrügende Illusion preisgeben, — die wir mit vielen schwenglich und triumphierend. Man war überzeihlich, daß wir an dieser schielenden. Blicksteilten —, das Ende dieses Krieges werde der zeugt daß die Liquidation des Krieses uns die Verzerrung leiden; .wird doch seit zweitausend Sieg des. Rechtes sein, und wieder verstehen Erfüllung aller großen nationalen Hoffnungen brin- Jahren unser äußeres Geschick vom Willen und lernen, was unsere Ahnen stets wußten, daß kein . gen, daß wir aus dem grausigen Glücksspiel dieser den Befehlen der ^Anderen bestimmt Aber um Sieg des Rechtes durch Mittel der Gewalt mögfünf Jahre als Gewinnende hervongehen würden, dieses äußere Galulh zu überwinden,, tut vorher hch ist, und Gerechtigkeit es nicht mehr ist wenn Die international garantierte Gledchbenechtigung, die Befreiung vom'inneren Galuth not Und das sie durch die Gewalt verwirklicht werden solt die nationale Autonomie im Osten und das iüdi- Beispiel unserer Ahnen im Ghetto hätte uns hier Indem wir uns von der Hypnose, mit der große sehe Palästina, die Verwirklichung dieser drei Vorbild sein können. Sie vertrauten nicht auf die Massen des Judentums auf die Friedenskonferenz Forderungen schien uns gewiß. Und nun — die Anderen; sie glaubten nur an Israel und an seinen starren, befreien, -im Bewußtsein, daß diese Verstimmung in den jüdischen Massen im Osten ist Gott. Wohl warteten sie auf die Rettung von sanier Konferenz nicht der Endakt der gewaltigen gedrückt ist schier verzweifelt; so manche Führer außen, von oben; auf -das Wunder Gottes und die Umwälzung ist, dte^dieser Krieg eingeleitet hat. auch im Westen schütteln die Köpfe, und die Ankunft des Messias.- Wir nationalen Juden und die „Weltordnung“, die dört zurechtgeklugelt leuchtenden erregten Farben, in denen das öffenthaben diesen Wunderglauben verloren, um ihn wird, nur eine der vielen ist deren Untergang liehe jüdische Leben noch vor kurzem schillerte, durch den armseligeren Glauben an ein Wunder, . wir in diesen Jahren schon erlebt haben. Kurzum: scheinen von einem dumpfen, matten Grau überdas von den anderen Völkern käme, zu ersetzen, indem wir die Blickeinstellung auf die Anderen deckt zu sein. Denn krankte unser Volk nicht innerlich, aufgeben und das Auge wieder in die einzig frucht- Noch scheuen sich die meisten, es sich selbst unbewußt und wider Willen oft an solchem bare und notwendige Richtung einstellen, nach und den anderen zuzugeben. Das ist falsch, das Glauben, wie hätte es sich durch Monate und innen. Nur wir können uns helfen; nur kann gefährlich werden. Ist schon der gegen- Jahre hindurch in die trügerische Ueberzeugimg wir uns befreien, nur wir das Galuth überwänden; wärtige enttäuschte Seeienzustand weiter iüdi- . liineinzuleben vermocht seine Befreiung könnte nur wir das jüdische Palästina schaffen. In diesem scher Kreise von Gefahr, so kann diese nur be-‘ ihm von den Völkern kommen. Palästina könnte Bewußtsein allein können wir jene Sicherheit und hoben• werden durch eine off ene und ehrihm als Geschenk in den Schoß fallen! Man denke ruhige Festigkeit erlangen, mit der wir durch die liehe Klärung. Geheimdiplomatie und Konan den Jubel hach der Baifourschen Erklärung; Jahrhunderte des Exils schritten; nur so befreieu ventikelatmosphäre ist in der jüdischen Politik, ' das war mehr als die freudige und dankbare Ge- .wir uns von jener beschämenden und gefährlichen der das Vertrauen der breiten jüdischen Masse nugtuung; daß eine Großmacht zum ersten Male inneren Verfassung, deren Zustand sich mit den die einzige solide Grundlage aller möglichen Erfeierlich und öffentlich unseren Anspruch auf Schwankungen der Konjunktur auf den Volkerfoige, der einzige Machtfaktor ist über, den sie Palästina anerkannt hat. Das war Triumphgehörst in Versailles fortdauernd ändert. Es ist zu verfügen hat. unheilvoller denn irgendwo, fühl und Erlösungsjubel; man glaubte sich befreit furchtbar genug, wenn Dutzende anderer Nationen Unsere Forderungen sind nichts anderes als der und erlöst und nahm Palästina als Geschenk hin. in solcher Haltung beute befangen sind; und es Ausdruck unserer notwendigen und unantastbaren Man wußte nicht! darum, daß es in großen und kennzeichnet dies besser als alles andere die Lebensnotwendjgkeiten; keines unserer Ziele und letzten Dingen .keine Geschenke gibt daß Freiheit, ganze Lüge eines politischen Systems, das angeb- Bestrebungen beeinträchtigt die Freiheit: und Rettung, Erlösung nur Selbsterrungenes sein kann, lieh das „Selbstbestimmungsrecht der Nationen“ Existenz eines anderen Volkes; was könnte uns Hätten wir .noch den sicheren Instinkt unserer und die „Freiheit der Völker“ verwirklichen will, veranlasseu, die reine Luft offener Aussprache Ahnen gehabt, wir hätten nie geglaubt Erez Es wäre das Furchtbarste, wenn auch wir, das und unverhüllter Klarlegung zu scheuen? Oder Israel, Zion könnte uns von den Anderen wge- „Volk des Geistes“, mit unserem trotzigen Glaudürften wir uns etwa so unselbständig und schenkt“ werden. Wie instinktlos und unsicher beu an die Macht der Idee, mit unserer jahrschwach machen, aus Angst vor diem .Profit“, ist noch das nationale, Judentum, wie unsicher hundertelangen Verachtung der Gewalt uns zu den mesquine und übelwollende Gegner ettxs solauch hoch unsere „nationale“ Politik solchen Unwürdigkeiten der seelischen Haltung eher Aussprache schlagen würden, das zu unter- Daher die Enttäuschung. Wir hatten zuverleiten ließen. Nichts tut uns heute mehr not, als lassen, was uns Pflicht und unsere Notwendigviel erhofft wir hatten Unberechtigtes, Illegitimes zu den großen heldenhaften Traditionen unseres kedt ist? ~ erhofft. Denn was haben wir legitimerweise mehr Volkes zurückzukehren, ruhig und gelassen jenem Also sagen wir es offen, laut und deutlich: zu erhoffen, mehr fordern dürfen, als was uns Geschiebe und Getriebe, das man Weltpolitik Eine Stimmung der fäträuschüijg/.erfüllt weite jetzt zugestanden.- werden wird. Das jüdische nennt, zuzuschauen, unsere Fordefiungen projdajüdische Kreise. Die jubelnde Festtagsfreude der Palästina beytir fes noch ein solches gibt, ^be- : mrerencL alle Kräfte - aufbietend, ihnen, die Erletzten Monate ist verflogen; und die jüdische - vor wir nicht im Xande' eine Majorität haben und füllüng zu sichern; froh und dankbar, wenn man Masse fühlt sich irgendwie' getäuscht genarrt, ein voll entwickeltes Leben geschaffen haben? uns Recht widerfahren läßt unenschüttert und betrogen. Die volle, unbeschränkte Freiheit — bevor wir fest.auchwenn eine .momentane Konjunktur uns Was ist geschehen? Nichts ist geschehen, das eigene Gemeinwesen von innen her errichtet günstig ist; im Innersten uns dessen bewußt, daß Dies äst das Seltsame der Situation, daß sich an haben, und das Subjekt da ist für das wir diese . nur wir allem Träger .unserer, Rettung und unseres unserer äußeren Lage nichts Wesentliches ge- Freitieit fordern dürften? Die Möglichkeit das Verderbens sind, und daß wir* sind wir nur unser ändert hat. Unser Recht auf Palästina ist in Recht, das jüdische Gemeinwesen in Palästina zu selbst gewiß, auch unseres Sieges gewiß sein Versailles anerkannt worden; wir werden in Paläerrichten, werden wir haben. Was durften wir dürfen. stina ungehemmt -kolonisieren, uns frei entfalten, mehr fordern? Was brauchten wir mehr? Wir ——- dort ein jüdische^ Zentrum schaffen können. Und aber hatten mehr erwartet auch wenn wir es Ha«* Min/\rU8+a*ic:r>hii+'T o« j was die nationale Autonomie betrifft, nun, die uns an der Oberfläche unserer Seele bestritten. ucr «itnurilrtl.clial.nui4 Hl ruicn Polen haben es uns nie verheimlicht daß sie diese Wir waren wundergläubig und messiassüchtig Das Zionistische Bureau in Kopenhagen er- Forderung mit allen Mitteln bekämpfen werden; auch liier. Darf man sich wundern, .da nun die kielt von dem Leiter des Zionistischen Büros in und jeder Einsichtige hätte es von. vornherein Enttäuschung uns überfällt da uns nur das ge- Paris. Leon Mötzkin. folgendes Telegramm: wissen müssen, daß wir die Sicherung unserer währt wird, — worauf wir allein Anspruch haben. Der von Paderewski am29. Juni für Polen unter- Rechte in den einzelnen Ländern in erster Reihe Die Enttäuschung ist eingetreten und kann zeichnete Vertrag enthält unter anderem durch die Schaffung einer Sterken Position in gefährlich werden, .wenn sie nicht beizeiten überfolgende Bestimmungen: diesen Ländern selbsriund durch Vereinbarungen wunden wird. Wir haben geglaubt das jüdische § 7. Alle polnischen Staatsangehörigen, sind mit den Landesnatkmen werden erreichen können. Palästina sei da, und müssen nun erkennen, daß vor dem Gesetze' gleich und genießen gleiche Nichts also bat sich an unserer äußeren Lage jahrelange mühevolle, unverdrossene Arbeit nötig bürgerliche und politische Rechte geändert. Und'dennoch? ' sein wird, bis das’jüdische Palästina Realität geohne jede Unterscheidung nach Rasse. Sprache Dies deutet darauf hin, daß der Umschlag worden seinwird. Wir haben uns vorgeredet und Religion. Der Unterschied der Religion, des der Stimmung nur in ärmeren Motiven begründet das Galuth sei zu Ende, die Erlösung sei ge- Glaubens oder der Konfession darf keinem polniseia kann; daß der Fall von jubelndem Triumphe kommen und müssen an den fürchterlichen Posehen Staatsangehörigen in Bezug auf den Genuß gefühl in resignierte Mattheit von uns selbst vergramen im Osten; erleben, ftaß es grausiger, brubürgerlicher und politischer Rechte, insbesondere schuldet sein muß; daß unsere Haltung und talär erscheint denn je. Und darob hat ein großer bei Zulassung zu öffentlichen Aemtern und Ehren- Nahum Sokolows „Geschichte des Zfotiisimts“ Van Heinrich Löwe. „Der Zionismus ist keineswegs abgeschlossen. Vielmehr ist er eine Strömung im jüdischen Volke, die eben erst beginnt ihre gewaltige Kraftfülle zn zeigen, die noch im Anfänge ihrer einzigartigen Entwicklung steht Es ist daher ein Wagds, seine Geschichte zu schreiben. Gleichwohl ■kann es an solchen Versuchen, deshalb nicht XebJen, weil der Zionismus eben eine auf der Geschichte bauende, in ihr wurzelnde Bewegung ist. Wenn man unter ihm die Entwicklung der Organisation versteht -die auf dem ersten Ztonistenkongreß durch Theodor Herzl eine feste Gestatte, bekommen hat so ist es gar nicht so schwer, geschichtliche Linien zu einer Zeichnung dieser Bewegung zu vereinigen.’ 'Schließlich sind die 22 Jahre, in deren Verlauf -die Bewegung sich in den Formen der Organisation entwickelt trotz der mächtigsten Entfaltung immerhin in nicht gar so schwerer Weise zu übersehen. Aber es wäre falsch, den Zionismus so eng zu begrenzen. Selbst der Name der zionistischen Partei äst älter. In der - in - Berlin seinerzeit herausgegebenen Zeitschrift „Zion“ ist bereits im Jahre 1895, also em volles Jahr vor dem Erscheinen von Herzls „Judenstaat“ 'raue zusammenhängende U eh ersieht unter dem Titel: „Geschichte der jüngsten zionistischen Bewegung im Judentums“ von Doktor K pk e s c h, einem der nachmaligen eifrigsten Mitarbeiter Herzls, erschienen, während dieser selbst damals vom Zionismus und seinen Problemen noch nicht das geringste wußte. , Aber Zionismus ist eben etwas anderes als bloß eine Parteiorganisation oder die in dieser vertretene Idee oder vereinigte Bewegung. Daher erschien schon früher als die Kokesch'sche Ar- . beit an derselben Stelle und in ständiger Folge ein „Archiv zu einer künftigen Geschichte der national-jüdischen Bewegung“, m dem die Nachrichten über die "verschledendsten Regungen der national-jüdischen Regeneration quellenmäßig gesammelt und wiedergegeben wurden. Sie umfaßten bereits ein volles Jahrhundert Das hat Sokoiow bei seiner Darstellung der Geschichte des Zionismus richtig erfaßt. Deshalb kann es den Kenner der Geschichte des Zionismus nicht verwundern, wenn er sieht daß der neueste Historiker der jüdischen Renaissance- Bewegung, ohne-sogar den Anspruch auf Vollständigkeit zn erheben, einen so stattlichen ersten Band erscheinen läßt Er sieht nämlich im Zionismus keine Bewegung, die vor zwei Jahrzehnten in Wien entstanden, di» von dort aus di* jüdische Weit erobert hat «andern bef aller Würdigung der Tätigkeit Theodor Herzls . und seiner Vorgänger, erkennt er ganz richtig, daß der Zionismus nichts anderes ist als die beginnende neue *) Sokoiow Nahrnn: Historyof Ziönism KfOö— 1918. With an introduction by the Rt Hom. A. J. Balfour, M. P.; With 89por*raits and ill. Seltd. and arranged by Israel - Solomons: In two - volumes. Vol. 1. London: Longmans-Green and Co. J. 919, “L. II, 313 S. 8. Periode der Geschichte Israels, die. eben ihr* Winzeln bereits in der vorverflossenen Epoche' der jüdischen Geschichte hat Diese Spuren eines nationalen Wiedererwachens, Israels, aber nicht minder und vielleicht noch mehr das erstarkende Verständnis nichtjüdischer Geister für die bevorstehende Wiederherstellung- Israels hat Sokoiow in eingehender Weise gesammelt soweit ihm das während des Krieges möglich war, der ihn von den Orten abschnitt, an denen andere Quellen des Zionismus für die frühere .vorherzische Zeit zu beobachten wären.;Darum auch hat Sokoiow: mit Recht den Beginn seiner Arbeitnicht auf 1896 oder 1897, auch nicht in die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhundert überhaupt gelegt sondern hat mit der Zeit um 1600 begonnen, wo das schon damals führende Volk Europas aus seiner Begeisterung für biblischen Geist zuerst das Verständnis für die Wiedereinpflanzung des Volkes der Bibel In . das Land der Bibel empfing. Auch die Idee der Engländer, sich selbst für die verlorenen zehn Stämme Israels änzusehen. hat auf diese Entwicklung mächtig -eingewirkt Diese Begeisterung des protestantischen freien Englands für die Wiederherstellung Israels, die bei anderen Protestanten nicht die gleiche freudige Zustimmung gefunden hat gehört zwar nicht direkt zur Geschichte des Zionismus, wurde aber eines der mächtig wirkenden Momente, die ihm den Weg bereitet haben. Von jüdischer Seite -stellt der Verfasser nicht mit Unrecht Menascheh ben Isr ael Mer in den Vordergrund der Betrachtung. Dann aber bringt er im breiten Strome die Darstellung des Werdens dieser neujüdischen. Ides