Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 27 (4.7.1919)
- Date
- 1919-07-04
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2438141-2438727-2438754--6328-2446396- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 2 : JÜDISCHE ZEITUNG ■ - Nr. 27 denkt und macht dafür eine Reihe sehr'beachtenswerter Vorschläge, bemerkt dabei aber, daß all diese Pläne in nichts zerfallen, wenn die Arbeiter nicht von-nationalem Geist und Arbeitseifer be-. seelt sind und das nationale Ideal bei ihnen hinter einseitig betonten Klasseninteressen rangiert Hierin wird Ruppin gewiß heftigen Widerspruch von seiten der Poale Zion erfahren, aber wenn deren Doktrinarismus am Ende siegen sollte, dann würde uns kein Charter helfen können, die nationale Befreiung der Juden durchzuführen. Der starke Wirklichkeitssinn und die unbeirrbare Objektivität Ruppins lassen ihn klaren Einblick in die Grenzen aller Ideologien, auch der sozialistischen, tun. Was er in seinem Buche vorzeichnet wäre, erfüllt die feste Grundlage für den Aufbau *des jüdischen Gemeinwesens in Palästina. Aus dem Labyrinth der Probleme, die wir zu bewältigen haben, führt er uns mit fester fland ins FreieT Seine kritische und klare Einsicht in die Möglichkeiten und Notwendigkeiten unserer Arbeit befähigt ihn, einen Gesamtplan für sie zu schaffen. Darin liegt die ungemeine Bedeutung seines Werkes. Es ist leicht ein System als Ganzes oder Teile davon kritisch zu zerpüücken, schwer ist es, ein System zu bauen. Von vielen Seiten werden die Meinungen, Ziffern, Vorschläge etc. Ruppins mehr oder minder heftig angegriffen werden, wie dies ja schon bisher geschehen ist Viele seiner Annahmen werden nicht standhalten, denn die lebendige Entwicklung, zumal in sehr bewegten Zeiten, kann nicht vorausberechnet werden. Niemand weiß dies besser als Ruppin selbst Doch kein anderer wäre imstande,vmit so eminenter Begabung, die gleich stark ist im Kritischen, wie in Konstruktionen, einen Gesamtplan, der in allen seinen Teilen wohl durchdacht und-überall auf nachprüfbaren Grundlagen ruht zu errichten. Deshalb kann man nur wünschen, daß Ruppin, trotz der Ungunst der' politischen Verhältnisse (er ist reichsdeutscher Staatsbürger) der Mannam Steuer bleibe. NationaleKulturpolitik und Jugendbewegung - Von Robert Weltsch. Wenn ich hier gegen die von Heinrich MarguU.es in den letzten Nummern der „Jüdischen Zeitung“^, vorgetragenen Anschauungen Stellung nehme, so geschieht dies nicht um die schon an so vielen Orten mit ihm geführte Diskussion wieder einmal aufzunehmen, wozu ich wenig Lust habe, söndem darum, weil seine Ausführungen, blieben sie unwidersprochen und erregten sie dadurch den Anschein, die einzigen in der zionistischen Partei geltenden Ansichten über den Gegenstand zu sein, meiner Ueäjesraensgymg nach unvermeidlich den besten Teil der jüdischen Jugend, nämlich-den, der wirklich Jugend ist der Partei völlig mitfremden müßten. Ich will daher nur kurz den entscheidenden Gegensatz aufzeigen und wenn ich dabei vielleicht etwas scharf werden muß, so geschieht das nur im Interesse der Klarheit und hat keine Spitze gegen die Person des Herrn Margulies. Zunächst gilt es, den' von Margulies konstruierten Gegensatz zwischen „nationaler“ und „menschlicher“ Erziehung zurückzuweisen. Margulies teilt -die Gebiete mit emer beneidenswerten rationalistischen Naivität Er operiert mit Abstraktionen, die das Lebert' nicht kennt Margulies stelle sich einmal, einen jungen Menschen von Fleisch und Blutvor,; mit leuchtenden Augen und geröteten Wangen, der von dem Duft des Frühlings und den Schauern der Liebe berührt .ist und komme ihm mit seiner Beckmesser-Weisheit. Der junge Mensch wird Zionist, weil er von . der Größe und Erhabenheit der Idee gepackt ist weil er, aus seinem reinen, empfänglichen Gemüt' aus seinem menschlichen Grundgefübl heraus die Wege der Assimilation — als ungeheure Lüge — und1 dier ghettohaften' Beschränkung — als ungeheure Trägheit — verwirft. Man muß blind sein, um nicht zu sehen, daß die Wurzeln des Zionismus zumal bei der westjüdischen Jugend rein, et hi sehe Momente sind. Das oberste Ziel zionistischer '„Erziehungspolitik“ muß also sein, diese ethischen Instinkte in dem jungen Menschen freizumachen. Tatsächlich hat ja auch d!ie izionastische Jugend-. bewegung seinerzeit hievon ihren Ausgang genommen, und es darf nicht verkannt werden, welche Rolle hier die hinreißende Persönlichkeit Herzls gespielt -hat, die auf den jugendlichenEros wirkte. Aber die zionistisch gewordene Jugepd wurde dann „nationalisiert“. Sie hat das nationale Bekenntnis und das nationale Band umgenommen, wurde in den Rahmen der Partei gespannt, hat wohl auch Seminare und Kurse^die Margulies jetzt ' als neues Mittel entdeckt, bis zum Ueberdruß besucht, ohne sonderlichen Efiekt allerdings; und trotzdem stehen wir heute, nach 20 Jahren, vor einem völligen Debacle der zionistischen Jugendpolitik, wie Margulies .richtig fühlt. Der Grund ist aber der entgegengesetzte als er annimmt: Die Jugend taugt nichts und es ist nichts aus ihr geworden, weil sie das Menschliche vernachlässigt hat; weil sie, -nachdem sie die nationale Etikette angenommen hatte, nun wirklich schon das Letzte, das Entscheidende getan zu haben glaubte; weil sie bei ihren jOdischnationalen Kneipen (anstelle der deutschnationalen) oder Kaffeehausstammtisch so völlig und so leichtherzig über ihre menschliche ^Unzulänglichkeit hinwegzusehen lernte; weil sie nur noch nationale Maßstäbe kannte und keine absoluten; das heißt aber: weil , sie im nationalen Philisterium versumpfte. Warum tat sie das? Weil sie zu wenig jüdische „Kultur“ kannte? Auch das mag zum "Teil stimmen, obwohl es auch für Kulturgesättigte eine Art Philisterium gibt Oder aber weil sie zu wenig Schwung, zu wenig Elan hatte; weil sie auch der nationalen Kultur gegenüber keine Verpflichtung fühlte, weil sie die nationale Phrase'nicht als unsittlich erkannte und weil sie nicht bereit war, mit -dem Nationalismus ernst zu machen? Dieser Emst und diese Ehrlichkeit sind aber doch wohl die von Ihnen, Heinz Margulies; verpönten „menschlichen“ Angelegenheiten? Der Weg, den. Margulies zeigt, ist derselbe Holzweg, den wir; seit 20 Jahren aus allen möglichen Reden und Aufsätzen zionistischer Agitatoren kennen. Detin über Reden.und Theoretisieren ist es — man höre und staune — nur bei jenen Gruppen hmausgekommen, die im vollen Bewußtsein der Einheit der menschlichen und jüdischen Forderung für den Nationaljuden, arbeiteten. Margulies stellt in seinen „Thesen“, die er dem LandÜeskomätee über „Kulturpolitik“ vorlegte, den „nationalen“ Kulturinhalten die menschlichen, . „überbrückenden“ gegenüber, mit denen man sich ‘ erst in zweiter Linie befassen darf. In der zweiten Kategorie zählt er auf: Wahrheit, Sittliclikeit, Gerechtigkeit, Idealismus usw. In dieser Formel wird die ganze Absurdität dieser wirklichkeitsfremden grauen Theorie offenbar. Denn wie können Wahrheit usw. Inhalte einer Kultur sein, und wenn sie es wären, wie können sie zurück-« gestellt werden, ohne daß die ganze nationale Kulturpolitik Schiffbruch leidet? Ueber diesen grundsätzlichen Irrtum hinaus ist aber auch die Methode zu bekänipfen.- mit der Margulies seine Kulturpolitik treiben will. Die preußische Erziehungspolitik, die einen imponierenden Mechanismus für eine wohldurchdachte Präparierung der Seelen für einen bestimmten Zweck, der als oberstes Ziel erklärt wird, bereit hat. ist für uns nicht anwendbar. Sie erzeugt vielleicht gute Patrioten und tüchtige Bürger, aber sie lötet .das Leben und verlöscht den göttlichen Funken. Wir aber, die ein beispielloses Werk als Aufgabe vor uns haben, brauchen mehr als alles andere schöpferische, ungebrochene Menschen. Margulies hat so wenig Ehrfurcht vor dem Begriff der Kultur, daß er meint, Kultur entstünde, wenn einer Anzahl von Menschen eine Summe von fertigem Wissensstoff eingetrichtert wird. Sein ganzes System beruht auf dem Glauben an diesen zionistischen Trichter. Er meint, dies sei zu erzielen durch Mittel der „Politik“ („Kulturpolitik“: schön die Wortbildung stinkt nach „Deutschen Schulvereins“-Zündhölzchen). Kultur entsteht aber nicht auf diesem Wege. Sie muß organisch wachsen, sowohl im. Volk als auch in jedem Individuum. Nur solche Kultur ist ein Gewinn für die nationale Bewegung. Wir wissen, daß der Gedanke. in Studierstuben aus Büchern Judentum zu schöpfen, nicht vor. heute und gestern ist: viele Generationen haben das getrieben und waren nicht zionistisch, und noch' heute: treibt es die Orthodoxie und wird deswegen nicht zionistisch. Sondern um Zionist zu werden, miiß eben noch etwas anderes, primäres vorhanden sein: das Erlebnis. welches das .eigene Menschentum -zum Judentum in Relation setzt. Nur aus der Verbin- , düng des jüdischen Wissens mit der Wirklichkeit des Lebens, mit der menschlichen Wirklichkeit, kann nationale Kultur entstehen. Nur wenn die Aufnahme des jüdischen Wissens einer tiefgefühlten Sehnsucht entspringt, wird sie von dauernder Wirkung sein, nicht aber wenn sie als Vorschrift der Leiter der „Kulturpolitik" befolgt wird. Der Nationalismus kann aber überhaupt nur bestehen, wenn er als ethischer Imperativ seine Rechtfertigung findet. Wenn Margulies einen Ge- . gensatz zwischen sittlichem und nationalem Gebot konstruiert so m u ß dies zum Schaden des Nationalen ausgehen. Der ethische Mensch kann den Satz nicht akzeptieren, daß schlechthin das gut sei, was der Nation dient, wobei dieses Nationsinteresse am Ende gar noch von irgendwelchen „berufenen“ Instanzen interpretiert wird, sondern er mißt das Gute an den absoluten Werten. Diese Art Nationalismus wäre ein erweiterter Egoismus, eine Kapitulation vor einem System von Nutzzwecken, die immer nur von „Interessen“ bestimmt sind. Die idealistisch denkende Jugend, die ohnedies jedem Nationalismus heute mit berechtigtem Mißtrauen gegenübersteht, wird einem s o empfohlenen Zionismus nicht zugänglich sein. Aber das ist eben auch nicht Zionismus. Zionismus war immer eine ethisch-nationale Bewegung, d. h. eine ethische'Bewegung innerhalb der Nation. Das heißt aber*nichts anderes. als“tiäß'die' Nation; id!e in einem Prozeß der Zersetzung und Entartung verkümmert, zum Bewußtsein menschlicher Werte und menschlicher Würde aufgerufen wird. Jüdische Kultur, schön; aber: „Wir werden erst wieder in die gereinigten Synagogen gehen“ — sagte Herzl. Kampf gegen die Assimilation. schön: aber vor der Fähigkeit zu nationalem Fühlen und Handeln steht die „Erweckung der Herzen“, sagt Achad Haam. So verschieden die großen nationalen Führer gewesen sein mögen, dies eine verbindet sie und dies gibt ihnen ihre Größe. Und das Wesentliche, das wir von ihnen lernen sollen, ist: wie man national zu sein hat Und dieselbe Lehre empfangen wir von Männern anderer Völker, von Fichte. Dostojewski, Hölderlin etc. Datum behaupte ich sogar; idlaß es für die nationale jüdische Jugend wichtiger sein kann, eine Rede von Fichte oder etwa die große Rede über Nationalismus aus den „Dämonen“ kennen zu iernen. als irgendeine jüdische Wissenschaft: sie kann daraus mehr zionistische Energie und mehr Impulse zur jüdischen Kultur schöpfen als Literatur Variete. Beiträge zur Psychologie desPöbels von Richard Guttmann. 1919. Wien und Leipzig. Deutschösterreichischer Verlag^ Ein inmetuoses Schriftchen. das tausende Hiebe aus- ' teilt in ehrlichem Ekel. Demselben, der uns oft unwillkürlich mit der Hand ausholen läßt gegen unsäglich widerliche Kreaturen. Ein kleines Teilchen der Tragik unserer Zeit wird hier richtend abgehandelt: das Varietö. Jenes widerliche Pro-" dukt der tönernen Monumentalität einer Zeit die schließlich dazu kam. einen Krieg mit täglichen deritausend Toten und wöchentlichen Wehrmännern in Eisen zu führen. Einer Zeit welche heute die Revolution, eines der höchsten Menschengüter. zutn Putschismus oder zur Börsenspekulation erniedrigt Pöbelschicksal. „Der —Pöbel wächst aus der Mechanisierung des Massengetriebes:“' Ebenso sein Korrelat das Variöte. Aus dieser Erkenntnis schöpft der Autor der Schrift eine sympathische, oft wohltuende Kulturkritik, welche lesenswert ist freilich nicht in die letzten Tiefen hinabsteigt" Denn die Mechanisierung, gleicherweise Ursache des - Phänomens Variöfe und des Schicksals Pöbel, ist das Schicksal der Welt geworden. Gibt es irgendwo Menschen, welche die Mechanisierung, um ihre endliche Zweckhaftigkeit wissend, nicht in den Sinn ihres Lebens aufgenommen haben? Ich kenne als solche nur die Traditions-Juden des Ostens. Sie haben auch keinen Pöbel. Dagegen ist das Schicksal des er.tjudeten Großstadtiuden — Pöbel und Variete. Die Lösung dieser Tragik ist: Abkehr von der Mechanisierung, in Europa undurchführbar. Deshalb ist der von Richard Guttmann angenommene Läuterungsweg durch die Pflege des Persönlich-Menschlichen ungangbar, solange Europa nicht seine Werke bewundern lernt statt sie zu benützen. Dazu aber bedarf es neuer Menschen. Trostlose Tragik. Guttmanns Schrift ist freilich flächenhäft optimistischer als dieser Endgedanke Dennoch, vielleicht. auch deshalb, wird sie Freunde finden. Soll es auch. Denn in ihr spricht der bessere Teil unser Selbst und was sie sagt wird eindringlich, gut. lebhaft und nicht banal gesagt Aus ehrlich - menschlichem Empfinden. Man lese es; es läßt sich dabei denken und fühlen! s. s. Der Neue Orient Halbmonatschrift für das politische, wirtschaftliche und geistige Leben im gesamten Orient, Band V, Heft 1—47 — Trotz des gewaltigen Umsturzes und der politischen Depression, in welcher sich das Deutsche Reich gegenwärtig befindet, haben die Forscher und Politiker deutscher' Nation nicht aufgehört die > geistigen Fäden, welche sie mit dem Kultur- und' Geistesleben im Orient angeknüpft haben, fortzuspinnen. Ungeachtet der gegenwärtigen Verkehrsschwierigkeiten werden* die intensiven Studien zur Erforschung des: Orients weitergeführt Eie- Aenderungen, die in den letzten Monaten, namentlich im Bereiche des türkischen. Imperiums, vor sich gegangen sind, werden an Hand von publizistischen Behelfen der Ententesieger registriert und den Interessenten mitgeteilt Insbesondere werden die politischen Schwierigkeiten, die sich der Entente im Osten entgegenstellen, mit Behagen erörtert; und, namentlich die Aufstände in Aegypten und die sich daraus für England ergebenden 'Konflikte werden ausführlich geschildert Mit großer Genauigkeit und Objektivität behandelt Prof. Dr. Adolf Koch- 5m letzten Heft der obangeführten Zeitschrift den „Aufbau des jüdisch eil Palästina“. Diesem Aufsatz ging offenbar ein gründliches Studium der jüdischen Publizistik' der letzten Jahre voraus. Der Autor verrät ein genaues Studium der Geschichte des Zionismus und der jüdischen Gescliichte überhaupt. Der -Gesichtspunkt des Autors wird durch die folgenden, einleitenden Ausführungen am besten charakterisiert: „Der Wiederaufbau des Orients, die Wiedererweckung - und Erhöhung seiner alten Ordnung und Kultur, die Begründung des Einvernehmens zu dem Morgen- und Abendland zu gegenseitiger Förderung und gemeinsamer Arbeit ist eine der vornehmsten und wichtigsten Aufgaben, die Europa bei der Neugestaltung der Welt jetzt zufällt. Da* dabei das Werk der Wiederaufrichtung gerade '> des kleinsten dieser orientalischen Länder als ein Anliegen nicht nur Europas, sondern der ganzen Menschheit erscheint, mag dieser als Bürgschaft dafür gelfen, daß über allem Haß der Entzweiung der Stern gemeinsamer Ideale leuchtet Die allgemein empfundene tiefe Anteilnahme a* dem Schicksal Palästinas entspricht einer ideellen Verbindung der Völker mit dem ihnen allen „Heiligen Lande“. Am lebendigsten aber hat das jüdische Volk diese Verbindung aufrecht erhalten, da es am* tiefsten im palästinensischen Boden wurzelt.“ Jüdische und nichtjüdische Autoren benützt Prof. Dr. Koch zu seiner ausgezeichneten, wenn auch in gedrängter Form gefaßten Geschichte der zionistischen Bewegung. Den gegenwärtigen Stand der Palästinafrage gibt der Autor in folgenden prägnanten Sätzen wieder: „Am 27. Februar 1919 haben vor dem Zehnerrat der Pariser Friedenskonferenz die Hauptvertreter des Zionismus ihre Anerkennung •und Bestätigung gefunden. Der Zionismus steht, damit vor seinem Triumph, denn der Beschluß der Zehn darf doch wohl so gedeutet werden, daß der Friedensvertrag selbst ihre jüdischen