Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 24 (13.6.1919)
- Date
- 1919-06-13
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 24 vom Landbau zur Industrie geführt hat, meint Ing. Tischler, daß wir nicht Zeit haben, alle diese Stadien hintereinander zu durchlaufen. Er kommt sogar zu dem Schlüsse, daß es notwendig ist, im großen und ganzen gerade umgekehrt zu verfahren, indem wir zunächst die industrielle Tätigkeit und mit, bzw. nach ihr. den Landbau auszuüben haben. In Ausführung dieses Gedankens weist er darauf hin, daß eine Masseneinwanderung zunächst eine Massenbeschäftigung im Baugewerbe notwendig macht, da zunächst die Schaffung von Wohnungsgelegenheiten in Betracht zu ziehen sein wird. Er weist auf die fabriksmäßige Erzeugung von Ziegeln, von Glas und von anderen Gebrauchsartikeln der Bauindustrie hin und stellt den nicht ohne weiteres .von der Hand, zu weisenden Grundsatz auf, daß für die landwirtschaftliche Betätigung zunächst nur Leute in Betracht kommen, die sowohl über große Erfahrungen auf diesem Gebiete als auch über die notwendigen Geldmittel, um die ersten Jahre durchhalten zu können, verfügen. Er macht darauf aufmerksam, daß die Betätigung in der Bauindustrie, die nicht so hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Arbeiters stellt, den meisten städtischen Einwanderern nicht so schwer fallen wird wie die 16- bis 17stündige tägliche Arbeit in der Landwirtschaft. Im nächsten Kapitel spricht sich der Verfasser über das Schulwesen aus, wobei er als auf dem Standpunkte des Vereines „Jischuw Erez Israel“ stehend, der religiösen Erziehung ein bedeutendes Ausmaß zuweist, obne aber dabei die modernen Schulforderungen geistiger und körperlicher Erziehung zu vernachlässigen. Von großer Wichtigkeit ist das im nächsten Abschnitte behandelte Problem des Bodenbesitzes. Der Verfasser unterteilt das Kapital bezüglich der drei Formen, als da sind: Privateigentum, Erbpacht und Jowel. Prinzipiell steht er auf dem Standpunkte, daß wir diejenige Form wählen müssen, die es uns ermöglicht, den Boden am raschesten in Besitz nehmen zu können. Er schließt deshalb alle beschränkenden Maßnahmen aus, welche dieses Ziel gefährden könnten. Dieses Ziel fest fm Auge haltend, empfiehlt .er mit gewissen Einschränkungen die Erbpacht, wobei er auf die Vor- und Nachteile dieses Besitznahmesystems hinweist. Er schließt das Kapitel mit der Anführung zweier Prinzipien, welche lauten: 1. Möglichst viel Geld aufzubringen für den Nationalfonds, - um Boden für arbeitsfähige arme Juden zu sichern. 2. Es soll ermöglicht werden, daß jeder Jude im Wege des Nationalfonds möglichst viel Boden aufkaufen könne unter der Bedingung, ihn selbst zu behalten und nicht * weiter zu verkaufen, d. h. keine Bodenspekulation damit zu betreiben. Der Verfasser glaubt daß durch den zweiten Fall dem Nationalionds weit größere Mittel als durch Sammlungen zufließen werden, da er sich für seine Vermittlung 3 bis 5 Prozent, bezahlen lassen könne. Im vorletzten Kapitel bespricht Ing. Tischler in kurzen, charakteristischen Worten den Vorgang bei der Gründung von Stadt und Dorf. Ausgehend von der Bildung von Kolonisationsvereinen in den einzelnen Orten des Galutb, geht er über zur Bildung von Kommissionen, welche den Bodenerwerb und die Ausführung der Bebauungspläne zu bewirken haben. Die Einzahlung erfolgt nach Maßgabe des beanspruchten Bodenbesitzes, wobei außerdem gewisse Zahlungen für die ersten notwendigen Einrichtungsaibeiten vorgeschlagen werden. Das Gesamtausmaß der Bodenfläche wird von vornherein so reichlich als möglich genommen, um dadurch billiger einkaufen, bzw. gesteigerter Nachfrage genügen zu können. Eine weitere Aufgabe der genannten Kommission ist auch die Beschaffung von Baumaterial, die Sicherstellung von Lebensmitteln für die erste Zeit für die Arbeiter, die Uebersiedlung der Kolonisten, welche beim Aufbau mittun wollen, die Anwerbung von geeigneten Handwerkern für den Bau und Inangriffnahme der Bauarbeit. Der Verfasser erwartet, daß schon in wenigen Monaten die Möglichkeit bestehen wird, daß ein Teil der Kolonisten mit Weib und Kindern sich wird niederlassen können. Bei der Gründung, von Dörfern wird ein ähnlicher Vorgang beobachtet, wobei neuerlich betont wird, daß für die landwirtschaftliche Siedlung nur landwirtschaftlich vorgebildete und kapitalskräftige Ansiedler in Frage kommen. Er meint, daß dadurch ein gesunder jüdischer Bauernstand geschaffen werden könne. Im Schlußwort faßt Ing. Tischler seine Vorschläge dahin zusammen, daß durch den vorgeschlagenen Bebauungsplan em-erträgliches und aussichtsfrohes Leben von Dorf und Stadt sowie auch das Zusammenleben beider Faktoren gewährleistet erscheint, und er schließt seine Broschüre in der festen Ueberzeugung, daß es jedem Kinde in diesen Ansiedlungen möglich sein wird, seinen Gemüse- und Obstgarten zu bearbeiten, daß die Bäumchen blühen und Früchte tragen werden zum Wohle des Kindes und des ganzen hc-imatsuchenden Volkes Israel. Ing. Jacques Ornstein. Zur zionistischen Begriffsdeutung „Chaluz” Von Dr. Egon Zweig, In der vorigen Nummer dieses Blattes reitet Elijahu Rappäport seine Attacken gegen drei Frevler, welche die Reinheit der zionistischen Idee entweiht haben sollen. Zunächst kehrt er sich gegen Ingenieur Jacques Ornstein wegen seines kürzÜchen Referates über „unsere Chaluzun“. Mir scheint, daß diese aufreizende Form :der Kritik keineswegs schätzenswert ist, da sie .eine ruhige, sachliche Erwägung jeder Frage .überaus erschwert; darum möchte Ich den zur Stellungnahme auf gerufenen Zeitungsleser mit ein paar nüchternen Worten auf den Kern der Sache zurückführen. Ornstein soll gefrevelt haben, weil er sagte: „Der Idealismus einerseits, die Not der Heimkehrer und Pogromflüchtlirige andererseits wären die Eltern dieser Idee.“ Mit dieser Darstellung aber, wonach Idealismus und Not sich vermählten, um die Idee des Pioniertums für Palästina zu verwirklichen, gibt aber Ornstein nur der Wahrheit die Ehre. Denn tatsächlich sind die meisten Chaluzim Heimkehrer und Pogromflüchtlinge. Sie brauchen sich dessen auch gar nicht zu schämen, noch braucht es ihren Idealismus herabzusetzen, welcher sie lehrte, aus dieser Not heraus sich dem Pioniertum zu «gen zu geben. Andere, mindere Elemente waren aus der gleichen Not heraus — es fehlt da wahrlich nicht an Beispielen — zu Schleichhändlern* Spielern oder (Herrn Rappaport gefällt dieser Beruf besser) zu Einbrechern geworden! Und als ob es nicht immer Zeiten von Not und Drang wären, welche nebst allen bösen Trieben auch den Idealismus geweckt und zur Tat geführt haben! Waren denn nicht auch jene Bilu durch schnöde Pogrome von den Universitäten Rußlands nach den Einöden Palästinas getrieben worden? Es ist nur natürlich, daß ein junger Mensch, solange ihm daheim eine gesicherte Laufbahn winkt und er der Autorität der Eltern untertan ist,, sich dieser fügt und sich dieser Laufbahn gewidmet hält, daß aber seine bis mm gebändigte Sehnsucht nach einem neuen Leben in Palästina zu Taten reift, wenn die Laufbahn daheim verschüttet und die hemmende Autorität der nun fernen Eltern in Wegfall gekommen ist. Rappaport jedoch hat sich das Schema eines Reinkulturidealisten herausdestflliert und gerät in Berserkerwut, so oft ihm ein Idealist des wirklichen Lebens verquer kommt. Rappaport fährt in'seiner Kritik, fort, indem er es als für die Chaluzim entwürdigend erklärt, daß sie Wäsche lind Kleider annehmen, welche das Palästina-Am*. füi sie erbettelt hat. Wieder eine Ueberspanntheit! Wir leben im fünften Kriegsjahr, wo ganze Länder um des Lebens Notdurft ..betteln“, wo . insbesondere Wäsche und Kleider zur kostbaren Seltenheit im Hause des geruhsamen Bürgers geworden sind, geschweige denn für Heimkehrer und Pogromflüchtlingc. Wenn diese aber in jedem Wetter zur Arbeit aufs Feld hinaus müssen, brauchen sie Wäsche und Kleider so nötig wie Spaten und Hacke in ihrer Hand. Woher nehmen und nicht stehlen? Ach so, Rappeport ist ja'fürs Stehlen! Das ist aber so wirklichkeitsfern, wie sein Mahnruf, daß den Gliedern von Chaluzim nur reine neue Kleider ziemen; das ist offenbar eine Reminiszenz an die Sekte der Essäer, welche ihre Seelenreinheit stets durch reine neue Linnengewänder zur Schau trugen. Schließlich bezeichnet Rappaport es als eitle Ueberhebliphkeit, wenn Ornstein für solche minderwertige Elemente den Ehrennamen „Chaluz“ mißbraucht, der für die todgeweihten Scharen in den Wüsten und Sümpfen Palästinas reserviert bleiben müsse. Nun ist aber „Hechaluz“ die seit Jahren in Amerika, Rußland und anderwärts wohleingeführte. Bezeichnung für alle, die sich auf ein Leben werktätiger Arbeit für Palästina vorbereiten; und wenn die gleichstrebenden Elemente in Galizien und Polen, in den böhmischen und ungarischen Ländern, wie auch schließlich in Deutsch-Oesterreich diese Bezeichnung aufnahmen, dann waren sie nicht darauf aus, zu protzen, sondern haben sich einfach der werdenden Weltorganisation der Chaluzim einreihen wollen. Dieser Name wird sie auch nicht hindern, sondern eher anspomen, seinerzeit auch den Gefahren von Sumpf und Wüste Trotz zu bieten, d. h. soweit ach diese Gefahren durch Chinin und andere Vorbeugungsmittel nicht .vermeiden lassen. Unsere Chaluzim haben auch — trotz der Ironisierung durch Rappaport — recht daran' getan, wenn sie von ihrer Gemeinschaft grundsätzlich niemanden ausschließen,' der In Palästina außerhalb der Landwirtschaft „mit' eigener Hand die nötige Arbeit schaffen“ will. Denn obwohl die Chaluzim, soweit wir sie in Deutschösterreich überschatten, sich zum allergrößten Teil der landwirtschaftlichen Vorbereitung gewidmet haben, wollten sie jenen förmlichen Kult mit der „heiligen Erde“ ablehnen, der — nach verläßlichen Berichten — in Palästina oit genug zur Verhinderung anderer, dringend nötiger Arbeit so z. B. bei Verköstigung der Landarbeiter selbst geführt hat. Unsere Pioniere müssen entschlossen sein, wenn der Kolonisationsplän, wenn das Wohl der Allgemeinheit es verlangt, jederzeit den Pflug beiseite zu schieben, nach Kelle und Winkelmaß zu greifen oder gar „im Warenhaus für Mädchenkleider zu Jerusalem ... auf und niederzusteigen“, denn auch die Chaluzoth im Felde draußen werden Kleiderbrauchen. Nicht zugeben aber will Ich, daß die Bescheidenheit. mit welcher Rappaport der ihm ,vo'rschw ebenden Gruppe reiner Idealisten die Bezeichnung „Landarbeiterschaft“, vorbehäit, . echt ist Sonst könnte er nicht mit solch verletzender Ueberheblichkeit von unseren Chaluzim und von unseren Zeitungslesern, den Zionisten schlechthin, sprechen, diesem „Erew Raw“ mit seinen stinkenden Vorräten „an Kleidern“. Einem Apostolat, das .mit so wenig praktischem Sinn, und. was mehr sagen will, mit so wenig Liebe, auf Werbung auszieht kann ein Erfolg nie beschieden sein. Ideal und Zweckmäßigkeit . .Herr Dr. Elijahu -Rappaport hat in -der. vorigen Nummer der „Jüdischen Zeitung“ mir den Vorwurf der Unwahrhäftigkeit gemacht. Denn wenn er einen als Aufruf zur landwirtschaftliche» Vorbereitung für Palästina gedachten Aufsatz von mir zitiert und dann weiterhin mitteilt, daß „der Vogel, der so. schön von der Wahl singt, noch immer dem Wort ergeben ist“, so ist damit eindeutig gesagt, daß ich die sattsam bekannte Reihe zionistischer Phraseure um eine Nummer vermehrt hätte. "Da nun Schweigen Bestätigung wäre, so muß ich Dr. Rappaport antworten, obwohl es einem Jugendlichen keinesfalls angenehm ist, wenn seine Person zum Gegenstände öffentlichen Lobes oder Tadels gemacht wird. Nun ist aber „mein Fall“ keineswegs ein ' außergewöhnlicher, so daß diese Zeilen trotz der persönlichen Veranlassung auch allgemeine Gesichtspunkte Berühren dürften. . - Ich habe in einigen Aufsätzen in den „Jüdischen Jugendblättern“ von den jüdischen Jugendlichen, die sich Zionisten nennen, die kompromißlose Verwirklichung der einmal für richtig und gut erkannten Idee mit dem Einsatz der eigenen Person gefordert. Gegenwärtig erscheint . als einzige Art aktivistischen Zionsmus die Vorbereitung für den landwirtschaftlichen Beruf in Palästina. Ich verlangte daher eine Scheidung zwischen denen, die den Zionismus in Form eines Magen David im. Knopfloch tragen, und denen, die gewillt sind, in Erez Israel für das Volk zu arbeiten, und forderte körperliche und seelische Vorbereitung für Palästina. Nun kann man aber durch zweierlei Motive innerlichen Willens zur Uebersiedlung nach Palästina und zur landwirtschaftlichen Arbeit dortselbst veranlaßt werden: man kann entweder im Beruf des Landwirtes an sich seine reinste Bei friedigung finden, oder man kann sich wohl zu einer anderen Arbeit hingezogen fühlen, aber aus Erkenntnis ' einer Pflicht dem Volke gegenüber und aus innerem Zwange zur Aktivität den landwirtschaftlichen Beruf ergreifen. Das letztere dürfte insbesondere dann zutreffen, wenn man seiner Veranlagung nach stetiger geistiger Tätigkeit zur Befriedigung eines inneren Bedürfnisses bedarf. In Zeiten der Not aber muß man allerdings nur aus eigenem Willen — seine persönlichen Wünsche den Notwendigkeiten jedweder Art für eine Idee oder für eine Menschengemeinschaft unterordnen. Ich verlange daher von allen Zionisten, die sich nach einem rein geistigen Leben sehnen (und da ich zu diesen gehöre, auch von mir), daß sie, solange der Aufbau von Erez Israel junge, physisch arbeitende Kräfte braucht, ihre persönlichen Bedürfnisse' außer acht lassen und ihr Opfer dem Volke bringen. Konkret denke ich mir die Tätigkeit eines Jugendlichen dieser Veranlagung (und hier skizziere ich allerdings mein Vorhaben) folgendermaßen: Hier in Europa vorläufiger Abschluß der geistigen Bildung durch ein- bis zweijährige, intensive Fortbildung, um wenigstens die Methodik geistiger Arbeit kennen zu lernen, während der Sommermonate b'S zur Mitte des Herbstes (Juii bis Mitte Oktober) landwirtschaftliche Arbeit auf einem Gute, oder einer Lelirfarm. Nach Auskünften, die ich hierüber von Fachlehrern eingeholt habe, genügt intensive Arbeit während zweier Sommer, um wenigstens die primitivsten. Fertigkeiten mit einiger Uebirng zu erlernen Da also nach zwei Jahren die geistige Bildung einen nicht, allzu jähen Abschluß erhalten kann, weiters die körperliche Vorbereitung immerhin einen solchen Grad erreicht hat, um bei der Uebersiedlung nach Palästina und. bei der Aufnahme von landwirtschaftlicher Arbeit niemandem zur, Last zu .fallen, so wird also in diesem Zeitpunkte die Uebersiedlung erfolgen. Im Lande selbst wird solange ausschließlich landwirtschaftliche Arbeit geleistet, als das Land Bauern und nichts als Bauern braucht. Es ist aber nicht .unschwer' vorauszusehen, daß nach den Jahren der ersten, tastenden Kolonisationsversuche, wenn das Wirtschaftsleben des jüdischen Volkes in seinem eigenen Lande sich halbwegs stabilisiert haben wird, ’ man auch geistig tätige Menschen in höherem Maße brauchen wird. Dann (aber erst dann) kann derjenige, der bis dahin hauptsächlich physische' Arbeit geleistet hat und sich nach geistiger sehnt, entweder irgendeine Verbindung von physischer und psychischer Arbeit suchen, oder auch zu vorwiegend geistiger Arbeit: übergehen, vorausgesetzt, daß ihm nicht die jahrelange körperliche Arbeit derartige innere Befriedigung verschafft, daß er von seinem ursprüngr liehen Vorhaben absehen kann. Dies ist mein Arbeitsplan, wie ich ihn unter allen Umständen und kompromißlos verwirklichen werde. Und nun frage ich (insbesondere Herrn Dr. Rappaport), ob diese Verbindung von „Ideal und Zweckmäßigkeit“ ein laules Kompromiß . ist? Freilich habe ich mich niemals „Chaluz“ genannt, dieser Ehrenname gebührt nur denjenigen, die die allerersten im Lande . sein werden. Ob aber derjenige junge Jude, der die entscheidenden Jahre seiner geistigen Entwicklung der körperlichen Anteilnahme am Aufbau der jüdischen Heimat widmet, nicht ebenso fm Dienste der reinen Idee steht wie der, welcher aus Liebe zum Volke u n d zur Landarbeit Europa verläßt, das müßte noch gründlich bedacht sein bevor man das ehrliche Wollen eines nach innerer Wahrheit. strebenden Menschen durch den Vor- - wurf der Phrasenhaftigkeit und. Unaufrichtigkeit verletzt ~ Robert Weiss. /