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Jüdische Zeitung · 1919-05-23 · 21 (23.5.1919) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
21 (23.5.1919)
Date
1919-05-23
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 21 systematisch durchgeführten Plan: . In Palästina sollen nur diejenigen Juden anfgenommeo werden,. welche hebräisch können. Nur hebräische Juden dürfen zur konstituierenden Versammlung in Jerusalem gewählt werden. Und das. Merkwürdigste ist, daß man diese Sprachvorschrift auch auf die jüdischen Legionäre angewendet hat Wenn sie nicht hebräisch können und mit jiddisch auskömmen wollen, so deutet man ihnen an, sie täten besser zu verschwinden, sie sollen nicht Hilfe oder Arbeit erwarten. ln scharfen Worten wendet sich die jiddische Presse Amerikas gegen diese Strömung. Der „Jüdische Kämpfer“ schreibt:'Wir verstehen sehr gut die Liebe zur hebräischen Sprache. Wir begreifen den Wunsch, daß die alte Sprache wieder die Sprache des alten Volkes im alten Land werden soll. Aber meinen denn die Hebraisten, daß sie bessere Juden sind , als die, welche jiddisch 7 reden? Ihre Handlungsweise ist zumindest nicht volksfreundlich. Würden sie das Volk lieben, dann müßten sie alles, was der jüdische Geist geschaffen hat lieben und könnten nicht mit so großem Haß dem Jiddischen gegenüberstehen. Das Aergste aber ist daß sie durch ihre Maßregeln gegen Jiddisch den Millionen Juden in den Galuthländern die Möglichkeit nehmen, für die Gleichberechtigung ihrer Sprache zu kämpfen. Was können wir den Polen antworten, welche fordern, daß in Polen nur eine Sprache herrschen soll — polnisch? Was können wir den Anhängern von Roosevelts Theorie ln Amerika sagen, welche einen großen Kampf für die Forderung einer Einheitssprache führen? , Palästina, so schrieb ein junger jüdischer Schriftsteller, wird doch nicht ein hebräischer Kurort werden, wo man geistige Roulettespiele veranstalten wird, sondern eine Rettung für die Pogromopfer. Dieses Palästina, wohin unsere gehetzten unglücklichen Brüder blicken, muß ein Land der Toleranz, der Freiheit und Liebe zu allem Jüdischen sein. Es wird ohnedies zuviel Schmerz hingebracht zuviel Blut wurde auf dem Weg vergossen, nun geht man hin, nach Hause, um alles zu vergessen, wovon man so unendlich gelitten liat. Das heutige Palästina muß ein Palästina der Juden für die Juden werden. Aber in diesem Palästina schließt man neunzig Prozent der Juden von der Möglichkeit aus, gewählt zu werden, und man rüstet sich, jeden zu steinigen, der nicht hebräisch kann. Was soll man da fühlen für diese Sprache, welche jeder von uns lieht wenn sie nach der ganzen Hölle des jüdischen Martyriums als neues Unglück über die Juden kommt? Palästina muß ein jüdisches Heim werden für die Geplagten und Freiheitsliebenden und jene, die sich in Polen, Rumänien und Rußland nicht gebeugt haben, werden sich auch in Palästina nicht beugen.“ ~ . V..C ... * Aus der vorstehenden Darstellung geht hervor, mit welchen Mitteln die Jiddischisten jetzt schon arbeiten, um unsere junge neuentstehende hebräische Kultur zu gefährden. Es soll nicht übersehen werden, daß in dem Schicksal der jiddischen Sprache eine gewisse Tragik liegt und daß denjenigen, welche in dieser Sprache leben, die Einsicht schwerfallen mag, daß in dem Augenblick' der größten Krise und des Neubeginns auch dieses Produkt der Verbannung überwunden werden muß. Die hebräische Kultur in Palästina steht auf ebenso schwachen Füßen wie das ganze zarte Gebilde des neuen Jischub. Sie ist angewiesen auf das mitlebende Verständnis des ganzen jüdischen Volkes, welches an ihr noch nicht direkten Anteil hat, aber zu ihr als dem Gipfel der zeitgenössischen jüdischen Entwicklung aufstrebt Wenn sich im eigenen Volk Gruppen finden, die die Existenz und die Entwicklungsmöglichkeiten meinen Argumenten vermöchte, für die Schande unserer Namen zeugen. Wie tief sind wir gesunken, wie sehr Ist Scham bei uns rar, wenn sogar ein großer jüdischer Gelehrter, ein Pfeiler der Wissenschaft des Judentums. ..seinen Vornamen Hayim nie ver- Teugnete. aber sich einfach H. Steinthal schrieb!“ Liegt nicht all unserer Galuth gelber Schimpf in diesem herrlichen: .jiie verleugnete — aber sich einfach —!“ Mir leider Einseitigem. Scheuklappigem wird die ganze Wissenschaft des Judentums schal und verdächtig, wenn ein Steinthal „einfach“ Hschrieb. Daß J. L. Perez nicht aus den gleichen ..einfachen“ Motiven wie Stemthal nur mit den Anfangsbuchstaben zeichnete (abgesehen davon, daß dies nicht so ausschließlich zu geschehen pflegte, wie es Geiger darstellt). daß er dies, da er nur hebräisch und jiddisch schrieb, aus den gleichen Motiven zu tun nicht nötig hatte, braucht nicht erst hervorgehoben zu werden. — Uebrigens. wo habe ich Leser. Leib. Hayim propagiert? Schließlich: Geiger war ein greiser Mann: schrieb dies und starb. — Ist das nicht ein Symbol'3 Ist das nicht eine Stimme aus einer verendeten Epoche .aus unserem geschichtlichen Jenseits? Das wenigstens! An!. eines müßten wir jedenfalls mit aller Energie und Rücksichtslosigkeit hinarbeiten: Bekanntlich schreiben und drucken Unzählige, die in den amtlichen Dokumenten z. B. Salomon oder Jakob oder David heißen, auf Briefen. Schildern u dgl. nur den Anfangsbuchstaben: S„ J.. D. usw. Wollen nun die Träger nichtiüdischer Namen diese nicht hebräisieren, so müssen wir es bald zumindest dahin bringen, daß diese unsere: k geburtsscheinmäßige oder gemacherten James. Leanders. Arturs. Roberts. Gyulas. Elfrieden. Gabys. Tradens auch nur die Anfangsbuchstaben schreiben, drucken, auf daß sie sich des widerlichen Gegensatzes zwischen Namen und Pönems oft und voll and schmerzlich bewußt werden! Abraham Schwadron. dieser Sprache, an der die Seele des Volkes hängt und in. der der Sinn unserer nationalen Bewegung beschlossen ist untergraben, so ist es durchaus begreiflich, daß die kulturschöpferische Kraft des Landes sich durch Abwehrmaßregeln schützt. Die Gefahr einer jiddischen Invasion nach Palästina ist so groß, daß für jeden Juden, der dort leben und' arbeiten will, ein gewisser Zwang zum Hebräischen ausgeübt werden muß. Es ist selbstverständlich. daß zur konstituierenden Versammlung nur hebräischsprechende Juden gewählt werden können, sowie in jedem Lande ein Mitglied der repräsentativen Körperschaft die Staatssprache beherrschet muß. Die Juden, welche jüdische Autonomie in den Galüthländern anstreben, haben niemals die Forderung gestellt, daß z: B. in Polen von diesem Grundsatz abgegangen werden soll. Der Vergleich mit den Kämpfen für unsere nationalen Rechte in den Galüthländern ist ganz unzutreffend. Was wir hier fordern, ist Freiheit unserer kulturellen Entwicklung und Ablehnung jeder zwangsweisen Assimilation. In Palästina ist aber der Kampf gegen das Jiddische nicht eine Vergewaltigung in der Richtung der Assimilation, vielmehr die Forderung eines reineren Nationalismus. Dort, wo wir endlich ungehindertes Selbstbestimmungsrecht haben werden, handelt es sich darum, daraus die Konsequenz zu ziehen und nun auch unser nationales Leben nach unserer nationalen Idee zu bestimmen. Wir wären der neuen Freiheit nicht würdig, wenn wir die erziehliche Bedeutung dieses Umwandlungsprozesses nicht begreifen und die Trägheit nicht zu überwinden vermöchten. Allerdings müssen auch die Hebraisten in Palästina sich von extremen Ueberfreibungeu und. Terrorismus freihalten. Sie müssen verständiges Entgegenkommen beweisen und begreifen, daß der Prozeß der Hebraisierung der jüdischen Massen nicht gewaltsam und nicbf plötzlich vor sich gehen kann.. Die Gegensätze sollen, bei aller Festigkeit des Prinzips, durch brüderliche Gefühle gemildert werden. Doch ist es notwendig, diaß gerade gegenüber den jetzt schon einsetzenden Versuchen, die Reinheit des hebräischen Palästina zu trüben, alle, die des Willens sind, daß unsere Zukunft in Palästina hebräisch - sein muß, dies mit unbeugsamer Eindeutigkeit aussprechen. Es wäre eine verhängnisvolle Tragik, wenn dieser Kampf, den wir nicht wünschen, auf dem Boden Palästinas ausgetragen werden müßte. Bei gutem Wülen und bei echter Liebe zum Judentum muß er sich, vermeiden lassen. Wehn aber letzt schon mit Unverständnis und Demagogie (ter Streit begonnen wird,, so ist es besser, wenn er so bald als möglich ausgefochten wird. Auf dem Wege zu einem Herzl- Museum Von; Nathan Groß. *) Der Gedanke., alles hebevoll zu sammeln und zu vereinigen, was das Leben und Schaffen des größten Juden unserer Zeit betraf, ist nicht neu. ln mir ist dieser Wunsch rege geworden, als ich zum ersten Male Herzls Arbeitszimmer in Köln betrat, das mir von Wien her in Erinnerung war. Wolffsohn hatte es als Vormund von Herzls Erben mit deren Zustimmung überführt und später dem Jüdischen Nationalfonds zum Geschenk gemacht. Das Zimmer enthält; **) die Gegenstände der Ein- *) Aus dem demnächst erscheinenden Hefte Nr. 3 der vom Haüptbureau des JNF. im Haag herausgegebenen Sammelschrift „Erez Israel“. **) Für die Kriegszeit hatte es freundlicherweise Herr Dr. Eduard Leszynsky, Berlin, zur Aufbewahrung übernommen. ___ -_ _ _ _ _ Jüdische Kulturbewegung Berliner Bilderbuch Von Bath-Hillei. Berlin, Mai 1919. Vor kurzem .wurde bei einem Vergleiche der beiden großen jüdischen Mittelpunkte Wien und- Berlin des jikffisdhen Nachwuchses gedacht, in welchem idle Hauptkraft des jüdischen Lebens in Berlin beschlossen liegt Wie sehr dieser Hinweis zu Recht bestand, das lehrt schon detr flüchtigste Blick auf dfee jüdischen Ereignisse des letzten Winters.. Uebanall isfs die jüdische Jugend, die — manchem vüelescht etwas zu -anmaßend und trubzäg, doch immer lebendig und lebenweckend — das Bild beherrscht. Ihrem Wesen entspricht es, das jüdische Berlin sich zurzeit fast in eine einzige große Schule verwandelt hat. Man lernt Hebräisch: das Ist das Wahrzeichen des Wintens — und hoiienftfibh nicht nur dieses Winters! und zwar weiht man ihim nicht wie früher eine oder zwei kärglich bemessene Wochenstunden. Nein. Tag für Tag, Nachmittag für Nachmittag pilgert man dorthin, zum „Melamed“. Studenten und Studentinnen, Kaufleute und Schüler, Hausfrauen und Kindergärtnerinnen, denn Grundsatz der „hebräischen Sprachschulen“ äst's, durch tägliches Bemühen, Lesen, Schreiben, Hören, Sprechen, den Lernenden etwas wie ,hebräische Luft“ zuzufiihren. Das unerwartete Aufblühen dieses Planes — es bestehen zurzeit schon drei hebräische Unterrichtsanstalten in verschiedenen Stadtteilen mit je drei bis vier Kursen — zeigte, wie sehr zur rechten Zeit er kam. Und in der Not dieses dunkelsten Winters voll Bürgerkrieg und Gefahren wars manchmal fast heldenhaft amzasehen. wie die im Osten Berlins wohnenden Lernbegierigen das Gewehrfeuer nicht scheuend, an den Häusern entlang sich durch die maetotdimklen Straßen in däie hebräische Stunde wagten, zu Fuß, da der Babnverkehr stockte; im richtung, Porträts und Büsten von Herzl und. seinen Angehörigen, Erinnerungen von seinen Reisen nach Palästina und Rußland, u. a. ein Sefer Torah von der Wilnaer Gemeinde, Gemälde von künstlerischem Wert,, schließlich eine reichhaltige Bibliothek von mehreren tausend Bänden.' Durch die Uebertragung dieser Kostbarkeiten an den Jüdischen Nationalfonds schien mir für ihn eine Ehrenpflicht zu erwachsen. Mit dem. prächtigen Arbeitszimmer sollten auch die übrigen in Wien, Berlin lind London vorhandenen Teile von Herzls politischem Nachlaß vereinigt werden. Es sind dies: die etwa achtzehn Bände umfassenden Tagebücher seiner achtjährigen zionistischen Wirksamkeit, dann das Archiv mit seiner überaus umfangreichen offiziellen zionistischen Korrespondenz; ferner und insbesondere wären die" vielen Hunderte von Briefen zionistischen Inhalts im Original oder in Photographien zu sammeln, die Herzl nach seiner Gewohnheit eigenhändig schrieb und an Freunde in der ganzen Welt sandte. Im Zusammenhang damit müßte auch alles gesammelt werden, was von, über und' gegen Herzl in Büchern und Zeitschriften seit seinem ersten zionistischen Auftreten gesagt und geschrieben wurde. , Hat man das Verlangen, was für jeden Verehrer Herzls selbstverständlich, auch die Dokumente seines allgemein literarischen und. publizistischen Schaffens einzubeziehen, so müßte man seine vielen politischen Aufsätze und Feuilletons Zusammentragen, die er als Korrespondent in Paris und später als Redakteur in Wien für die ,;Neue Freie Presse“ und auch andere Blätter schrieb. Auch manche Schriften . und Bücher Herzls, die auffallenderweise in seiner eigenen Bibliothek fehlen, wären zu ermitteln. Es leuchtet ein, daß diese Arbeit die wichtigsten Bausteine sowolil für die noch zu schreibende Herzl-Biographie, wie auch für die Geschichte der zionistischen Bewegung herbeischaffen würde. Als ich diese Gedanken vor mehr als fünf Jahren David Wolffsohn darlegte und den Plan entwickelte, allmählich die Grundlage für ein Herzl-Museum in Palästina zu schaffen, zeigte er sich für die Sache sehr eingenommen. Im Laufe des Gespräches, dem der leider auch seither verstorbene Dr. Abraham Robinsohn beiwohnte, wurden die praktischen Einzelheiten erwogen, wie Finanzierung, Gewinnung eines befähigten Archivars und der Ort, wo ein solches Museum errichtet weiden könnte. Wir kamen überein, daß zunächst mit der Sammelarbeit begonnen werden sollte, damit nicht die in aller Welt zerstreuten, bei Privaten befindlichen Dokumente unwiederbringlich verloren gehen. Für diese Aufgabe war der durch seine literarische Begabung und umfassende Kenntnis der zionistlsehen Bewegung wie kaum ein anderer berufene Robinsohn in Aussicht genommen. Die, .weitere „Ausgestaltung des Mqseuins dachte ich mir wie folgt; Es sollen ihm erstens auch Abteilungen angegliedert werden, die dem Andenken anderer verstorbener zionistischer Persönlichkeiten gewidmet sind, so z. B. das Wolffsohn-Archiv mit der hauptsächlich Hebraica enthaltenden umfangreichen Bibliothek, bzw. das Arbeitszimmer Wolffsohns. Zweitens könnten in einem Raume die Goldenen Bücher, das Memorbuch und andere Sehenswürdigkeiten des JNF. untergebracht werden. Drittens sollte in einer besonderen Abteilung eine Stiftergalerie mit den Bildern von Stiftern großer Landspenden sowie von Persönlichkeiten geschaffen werden, die in das Memorbuch des JNF. eingetragen sind. In das Meinorbuch werden bekanntlich u. a. diejenigen eingetragen, die ein nach ihren Vermögensverhältnissen beträchtliches Vermächtnis zugunsten des JNF. hinterlassen haben. Hiedurch könnte der Nationalfonds die mit der Reali- Dunktel, da das elektrische Licht versagte. „Siefie, ihre Seele strebt nach der Lehre!“, hätten wohl ■unsere alten Lehrer gesagt. Ob sie freilich sonst mit dieser Jugeradl ganz einverstanden wären? Man ist sehr lennidnirsög, sehr opfermutig, sehr radikal und sehr umstürzlerisch gesinnt. Der zionistische Bolschewist äst kein weißer Rabe mehr. ... 1 Ein Spiegelbild dieser verschiedenen Strömungen bieten die verschiedenen Pläne zu' jüdischen Schulen, die hier zu gleicher Zeit ins Leben treten: Die „Adas Jisroe!“, die schwarze Garde, begann bereits mit einer Vorschule, auf der süteh ein Gymnasium utnid eine höhere Töchterschule aufbauen soll; die Zionisten planen die baldige Eröffnung einer „Einheitsschule“ — Glückauf für beide! - - Die Jugend behenrehte auch die Palästina- Woche die wir soeben durchlebten. Lichtbibdter aus Palästina, Haussammlungen, Darbietungen „jüdischer“ Kunst — die freilich gut und' gerne etwas jüdischer hätte gefärbt sein dürfen. So bot der Märchen-Nachmittag von Johann Terwin freilich einige der schönen Märdien dter jungen Irma Sänger — aber vorwiegend Hans Christian Andersen: dlem meine Liebe gehört, aber, „nicht an dieser Stelle, wo er stört . . Aber vielleicht ist auch dies bezeichnend: nichts fällt dem Stadtjuden von heute so schwer, wie die Rückkehr ins Kinderland — wie jeder weiß, der einmal einem Kinde jüdische Märchen erzählen wollte. Firne organische Fortsetzung _ dieser Biildungsbestrebungen spricht sich in einer anderen Gründung dieses Winters der „Freien jüdische» Volkshochschule“ aus. Eine Vereinigung aller Parteien, läßt si© Zionisten wtfe Loewe, Liberale wie Kelliermaim, Konservative wie Loeweiithai zu Worte kommen; bereits im 1. Semester zählte Sie 1250 Hörer: ein schönes Zeichen für die alte Lembegier des „alten Volkes“. „In diesem Zeichen werden wir siegen!“

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