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Jüdische Zeitung · 1919-05-23 · 21 (23.5.1919) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
21 (23.5.1919)
Date
1919-05-23
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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üette 2 In Zuczan, Leki, Wywka fanden schwere Ausschreitungen statt In Wilna wurde der bekannte jüdische Schriftsteller A. Weiter denunziert; er wurde aiuf die Straße geschleppt an die Wand gestellt und erschossen. Der einzige Vorwand hierfür war. daß er während der Herrschaft der Bolschewik! als Mitarbeiter an der Bildungskommission tätig gewesen ist An der Bildungskommission haben aber Angehörige aller Parteien in ganz Rußland teilgenommen. Weiter war ein Gegner der Bolschewik!. Sein Freund S. Niger und der Wilnaer Zionisten!ührer Laib J a f f e wurden von den Poleu verhaftet und weggeschleppt; ihr Schicksal ist unbekannt ln Barno w. Brzos tek, Czy zyn, Slomnik und' Majdan kamen Exzesse in größerem Umfange vor. - bi Jedrzejow und Bieszow veranstalteten polnische Rekruten und Soldaten der Haller Armee Judenpogrome. Die in Warschau erscheinende Tageszeitung „Dziennik Nowy“ — nicht zu verwechseln mit der .in Krakau erscheinenden „Nowy Dziennik“ — wurde verboten, weil sie über den Lidaer •Pogrom berichtete. Die vorstehenden Nachrichten rühren teilweise von der Pressedelegation der Jüdischen Nationalräte in Wien her. teilweise sind es telegraphische Nachrichten der „Wiener Morgenzeituns?‘. ” Die Pressedelegation der Jüdischen Natio-, nalräte in Wien bemerkt dazu. daß. diese Pogrome von langer Hand vorbereitet sind. Die Bauern und Soldaten kamen an den Tagen des Pogroms mit leeren Fuhrwerken, um die geplünderten Sachen mitzunehmen. In den meisten Fällen haben polnische Militärpatrouillen. anstatt den Juden Schutz zu gewähren, an1 den Plünderungen aktiv teügenommen. Die Judenheit dieser Ortschaften befindet sich in geradezu hilflosem Zustande. Polnische Zeitungen, darunter ..Nowa Reforma“ geben die Pogrome zu. Details über den Wilnaer Pogrom. Absolut zuverlässige Nachrichten .über den Pogrom in Wilna besagen folgendes; Wilna wunde durch Uebieriall einer kleinen Zahl von polnischen Legionären, etwa 400 Mann, die in der Nacht vom 18. tzrnn 19. Aprilin einem Eüseribataizuge ankamen, genommen. Der Stnaßeckampf idaiuerte vom 19. bis 21. April. ■ Die Bolschewik!, die offenbar auch nur wenig 'zahlreich waren, mußten abrücken. Se nahmen 35 Geiseln, unter welchen säch Frauen, die Unterstaatssebretäre Rosen bäum und Lachmieliewicz befanden, mit. Diese Geiseln wurden nach Wilkoimr gebracht, wo sich ajuch dter fälschlich tot ge'sagte ehemalige Berliner Botschafter Joffe befindet. Das weitere Schicksal der Geiseln ist unbekannt. Der Straßenmob veranstaltete sofort einen furchtbaren Pogrom. Die Chewrah Kadischa . stellte bisher 2200 jüdische Leichen fest Ermordet wurden unter andCreen sämtliche Besucher des Sabbarthgottesdienstes in der Gubrenischen Synagoge. Alle jüdischen Häuser wurden geplündert Der Materialschaden ist ungeheuer. Nach dem Pogrom wurden 10.000 Juden, d. h., die ganze waffenfähige Mannschaft zwangsweise nach Lid‘a verschleppt und es ist unbekannt . wohin sie von dort weiter transportiert worden sind. Der Oberrabbiner Rubinstein wurde mißhandelt und verhaftet weil er sich weigerte, zu unterschreiben, daß der Pogrom von den Bolschewik! veranstaltet worden ist Drei Tage nach der Einnahme von Wilna durch die Polen traf der General Piisudski ein, der JÜDISCHE 2E1TUNO___ seinen Bruder, den Rechtsanwalt Piisudski. zum Kommandanten einsetzte. Er stellte sofort die Ordnung wieder her. Br befreite Rubinstein. Er setzte, um seinen guten Willen den Polen; vörzuspiegein, eine Stadtverwaltung aus vier Polen uni drei jüdischen Raufleoiten bestehend, ein. Die Polen boykottierten trotzdem vollständig die jüdische Bevölkerung; sie verkaufen dir keine Lebensmittel, so daß eine furchtbare Hungersnot unter den Juden' herrscht Die Stadt wurde nachher von den Bolschewik! bombardiert die drohten, bei der Wiede re! »nähme von Wilna die ganze Bourgeoisie umzutyringen. * Pogrom-Protest amerikanisch-jüdischer Soldatenmütter. Die Wohltätigkeitsgesellschaft Jüdischer Damen in New York-veranstaltete eine Versammlung, die im'Namen der jüdischen Mütter.' deren Söhne auf drin' europäischen Schlachtfeld . gekämpft haben, einen. Protest gegen die potai- . sehen Pogrome beschloß. Abschriften, dieses Protestes wurden an Frau Wilson, die Königin, von England und Italien und die Damen' Poincare. -Lloyd George. Clemenceau' und Orlando - ge- schickt •' * Brautins über die polnischen Pogrome. Vor seiner Abreise nach Amsterdam. veröffentlichte Branting . einen Brief in der „Humanlte“. in dem er auf die Nachrichten über Pogrome in Polen hin^eist, die er .von Miller und Ghasanowitsch erhaltenhat Nach einer .eingehenden Schilderung der furchtbaren Ereignisse' in Polen, besonders in Phisk. spricht er in diesem Artikel seine Meinung aus. daß es höchste Zeit sei. Garantien für Recht und Freiheitwiesie vom Präsidenten Wilson proklamiertworden sind, auch für die iü- ' dische Bevölkerung in Polen und anderen- Ländern Osteuropas zu erhalten, wo sich mit kleinen Unterbrechungen immer wieder Szenen, die an das barbarische Mittelalter erinnern, wiederholen. . Das Problem der sozialistischen Kolonisation Eine Polemik von Dr. Elias Auerbach. Wirhaben kürzlich einen •Aufsatz des bekannten sozialistischen Kolonisationstheoretikers Hermann K iranold über.die Frage der sozialistischen Kolonisation Palästinas wiedergegeben. In Nr. 31 der, „Jüdischen Rundschau“ wird dieser Aufsatz einer gründlichen Kritik unterzogen. Zunächst wendet sich -der-Referent des letzten deutschen Delegiertentages, Richard Ls eh t he im. gegen die Auffassung von Kranold, den er aus- , führlich widerlegt. In einem zweiten Aufsatz kritisiert vcm ähnlichen Gesichtspunkten ausgehend; Dr. Elias Auerbach (Haifa) die von Kranold aufgestellten Behauptungen.. Außerstande, die beiden außerordentlich bemerkenswerten Aufsätze vollinhaltlich wiederzugeben, Wollen wir doch die wesentlichsten Gesichtspunkte der Kritik anführen. Auerbach bezeichnet es als den Grundfehler Kranolds, daß er immer nur an Agrikultur denkt, während1 Palästina das klassische Land des Pflanzungs- und Gartenbaues ist Für diese Art Wirtschaft eignen sich auch diejenigen Böden, welche von den Fellachen bisher brach liegen gelassen wurden. Sie bieten auch einer kapitalistischen Kolonisätiorismethode große Möglichkeiten. Ein Zwang zu sozialistischer Kolonisation wegen völliger Aussichtslosigkeit einer kapitalistischen Kolonisation liegt also nicht vor. Aber auch die sozialistische Kolonisation wird anfangs nur mit kapitalistischen Methoden in Angriff genommen werden können. Mit Recht, sagt Auerbach, stellt Kranold an die Spitze die Frage der Landbeschaffung. Nr. 21 Das ist -in der Tat ein schwieriges Problem, aber es ist nicht um ein Haar leichter für den „Sozialismus" als für den „Kapitalismus“. Wir körnten Siedlungsland aus vieir Quellen erwerben: 1. aus herrenlosem Land, 2. aus ehemals türkischen Staats- und Wakuf-Ländereien, 3. aus enteignetem Großgrundbesitz, 4 durch Kauf aus Rrivatbesitz. Nur herrenloses (oder nichtkatastriertes) Land können wir ohne Kapitalaufwand erwerben; aber diese Böden sind, wie Kramokfc selbst hervorhebt, zum großen Teil von geringer, auch für Pflanzungen schwerbrauchbarer Qualität und bedürfen zur Nutzbarmachung erheblicher Aufwendungen (darüber später). Würden wir nur auf diese Böden angewiesen sein, so stände es traurig uni die Aussichten unseres Siedäungsw.erkes. . Wir brauchen gerade r im Anfang der Siedlung, vorallem die Böden der zweiten und zum -Teii der dritten Gattung. . Diese nuni können wir .nur durch .Enteignung gegen .Ents c h ä d i g u hg' erhalten. Woher ' aber will: feine ‘sozialistische Kolonisation Palästinas das hierzu nötige Kapital nehmen? .- ■ Aber nehmen wir., einmal an.- wir .könnten uns mit dem herrenlosen, ohne Kapital erworbenen Land begnügen. . In dieses müßten wir’gewälfige ‘Werte hineinstecken, uni es nutzbar zu machen. -Woher nirmht .eine „sozialistische Kolonisation“ das.-dazu nötige-Kapital? 1 Kramold sagt etwas 'verschleiernd: Arbeit und Rohmaterialien; .aber das Problem ist das gleiche. Dehn Arbeit ühä Rohmaterialien könnten allenfalls: in einer bereits fest organisierten soziaEstischen Gesellschaft-der Zukunft anderweitig: beschafft.werden; für-unsere Neugründung aber im Jahre 1919; oder 1920 'muß Arbeit -bezahlt, Rohmaterialien g e k a ü f t und •eingeführt werden. ’ ’ '; Wenn Kranold die Strömungen iniheutigen Zionismus -kennte, würde er wissen, daß auch in den „maßgebenden zionistischen Kreisen“ niemand •— mit verschwindenden Ausnahmen —^ eine käpl- talistische Wirtschaft im alten'Sinne in Palästina aufkommen -lassen will, Für-den .'Bodenerwerb ist das Prinzip der Na tion alis:j.-e r ung, des Gemeineigentums an allen neugekaufteri BöÜfen. allgemein anerkannt.’ Ich meine sogar, dä ' die ersten drei’Klassen ‘dies Bodens“ (si o.) ja aus öffentlichen Mitteln erworben und erst aufgeteilt werden müssen, daß, wir einen, u nb egireiflichen Rückschritt begehen wurden, wenn wir hier neues Pr fvätei g'entüm 'ferst schaffen würden. Schwierigkeiten bereiten nur zwei Fragen: 1. Was wird aus dem Jetzigen Brivatbesitz, z. B. der jüdischen Kolonien? 2. Müssen (und können!) wir verbieten, daß ein 'Privatmann jetzt' noch auf eigene Rechnung Bodenerwirbt? - Beide Fragen dürften die gleiche Lösung finden; Wenn genügend Gemeinschaftsboden zur Verfügung steht, der in Erbpacht und’ Erbbaurecht abgegeben werden kann, darin Wird!'.'der bisherige Privatbesitz seinen Spekulä.tions- . w e r t ein büßen, so daß sehe Besitzer allmählich für den Gedanken der Ablösung durch die Gemeinschaft reif werden, 2. wird nur ein sonderbarer Kauz teuren Privatboden erwerben ’ und hohes Kapital im Bodenpreis festlegen, wenn er billigeren Gemeinschaftsboden, und nur gegen Erbrente, erhalten kann. Aber zur Ansiedlumg von landlosen Arbeitern (und das ist bei unserem Werk das beherrschende - Problem) auch auf den besten Böden gehören .noch gewaltige Kapitalien, um Kredite für Haiis, .Inventar, Anlage und Pflanzungen, Be- und Entwässerung, Lebensunterhalt bis zur' Ertragsfähigkeit der Betriebe bereitzüstellen. Woher nimmt - eine „sozialistische Kolonisation“ das hierzu Von der Schande eurer Namen Ein Ruf an die zionistische Jugend. Wir haben in Nr. 5 dieser Zeitung einen Auszug aus dem Aufsatz Abraham Schwadrons gebracht, der in Heft 7 des „Jerubbaal“ unter obigem Titel erschienen ist Aus den Fortsetzungen, die teils in Heft 10—11 jener Zeitschrift veröffentlicht wurden, teils in ■ dem demnächst erscheinenden Heft 12 veröffentlicht werden sollen, stellt uns der Verfasser einige Abschnitte zur Verfügung. Die Red Werden wir durch den hebräischen Namen jüdischer? (Aus einer Aussprache unter „Blau-Weißen“.) ,P . . . r: „Ich glaube nicht daß wir durch Annahme eines hebräischen Namens jüdischer werden.. Hat denn der Name auch bei1 anderen Völkern immer eine völkische, eine nationale Bedeutung? Der Name ist doch im Grunde nur eine Unterscheidungsbezeichnung, ein mechanischer, etikettenhafter Unterscheidungsbehelf zwischen verschiedenen Individuen. Anderseits würde es in meiner Umgebung sehr komisch aussehen, wenn ich mir plötzlich einen neuen Namen beilegen ‘ wollte. Womit sollte ich dies denn eigentlich begründen?“ Ich: Zum/ ersten Einwand erkläre ich, daß auch ich ganz und voll überzeugt bin, daß wir durch die Aenderung des Namens, allein nicht um ein Jota Im Wesen jüdischer. werden. Ich verweise darauf, was ich schon früher gesagt habe . (hier im Abschnitt I), daß die „Annahme des hebräischen Namens der leichte Auftakt zum schweren, langwierigen, hiödernisreichen Mühen •um die Erlangung eines hebräischen Lebens, der hebräischen Sprache, des hebräischen Landes“ sei. Anderseits mögen die Namen bei anderen Völkern ‘ zum Teil ein vom nationalen Gesichtspunkt Wertneutrales sein, bei uns sind sie es entschieden nicht Unsere nichtjüdischen Namen sind zu uns nicht in Neutralität gekommen, . nicht in Gedankenlosigkeit übernommen worden oder in Eigenentwicklung gewordea Wir haben sie in voller Ueberlegung der Bequemlichkeit und Einträglichkeit der Mimikry unrechtmäßig als Fremdes zur Deckmaske requiriert. Die Epoche der Assimilation, für. welche dieses Herübereskamotieren grundcharakteristisch war, wollt ihr, Junge, doch überwindea wollt, als Aufständische, als Erneuerer jüdischer Eigenart an die Spitze einer neuen Aera treten und könnt dennoch „gegen eure innere freie Wandlung die äußerlich erkennbarste, die vorderste antijüdische Mimikry, die des Namens, beibehalten?“ Ihr seid Radikal-Revolutionäre und wollt die rote Kokarde nicht? Wollt die Embleme der Potentaten, denen ihr zu tiefst feind seid, weiterführen? Daß der Name überhaupt in der Welt, wenn man will, letzten Grundes nur eine Unterscheidungsnummer ist oder sein müßte, tut zu unserer Sache nichts. Ich glaube auch manchmal — soll ich sagen: Ich hoffe, oder: ich fürchte? — daß bei der fortschreitenden Mechanisierung, Automatisierung der Welt einmal die Zeit kommt, wo die Menschen nur, mit Nummern bezeichnet werden Wo der einstige Seinwel Kineles etwa Zwölfhundertachtundzwanzig römisch siebzehn heißen wird. Ob das eine schönere, bessere Zeit sein wird, ist, wie gesagt, eine andere Frage. Allenfalls aber, bis dies allgemein geschieht, muß er bedingungslos durchgepeitscht und angespuckt werden, sobald er sich als Vorschuß auf jene Zukunft inzwischen auf Jferome Kinelfe umnamset. Daraus ergibt sich auch die Antwort auf den zweiten Einwand: Es müßte in der Umgebung komisch aussehen, wenn einer oder eine sich, er- ’ wachsen, den Namen ändern sollte, ohne eigent- lieh den Grund hiefür angeben zu können. — Nun, ich möchte zuvörderst, daß so viele Juden und Jüdinnen sich —. ein Sühnäquivalent — der Komik ■ aussetzem. als sich Mauschel; unzählig, ihr preisgegeben haben, die ihre Vor- und Familiennamen veränderten, verhunzten. Und ist das, wirklich in .beiden Fällen Komik? Jene täten es in Lumpigkeit zu eigenem Nutz, um sich von . den Schwachen, von der allweltlich mißachteten Gemeinschaft, zu den Starken, den Geltenden,- wegzuschleichen. Ihr aber werdet durch die Namensänderung, eurem Einzelin.ter.esse entgegen, .-das pflichtgebotene Bekenntnis zur Fahne . der ' Schwachen, zur Eigenehre eures Volkes ablegcn, werdet es stündlich,, bei jeder Namensnennung manifestieren — und das ist wahrlich nicht . komisch! Abgesehen also von den eigen-inneren Beziehungswerten, auf die ich im Früheren hingewiesen habe, ist da auch der Ostentativwert ein. sehr großer. Ein Fanatiker könnte sogar, wäre der letztere Gesichtspunkt allein maßgebend, * beinahe nur Namen wie Hersch Leib' fordern. So immer mit hochgehobener, allseits angefeindeter Fahne herumzugehen. Ein anderer mag anderer Ansicht sein, mag nur wohlklingende, und „gemäßigte“ Namen propagieren. Für jeden Fall: Wenn die Umgebung sich über die Namensänderung wundert und nach Gründen fragt, so ist‘s recht. »Beim Seder heißt es: „Damit, der Sohn fragt“ und damit du Gelegenheit hast, die Antwort zu geben: Ich zog, ich ziehe aus der Knechtschaft heraus! E . . . I: „Ich nehme den Einwand auf,, den - Sie im ersten Abschnitt Ihres Aufrufes gestreift ' haben. Daß es nämlich eine Halbheit, eine Uiiharmonie wäre, wenn „wir, ohne noch Hebräisch zu können, uns gleichsam einen hebräischen : Namensschal um unsere Blöße würfen, dies, wäre falsche Etikette, Tand“. Ich: „Sie hätten “ recht, wenn Sie der Meinung und des Gefühls wären, daß die mosaischen Träger deutscher, tschechischer usw. Namen ihrem wahren , Wesen nach Deutsche, Tschechen usw. sind. Dieser Meinung können. Sie aber als Zionistin nicht seih und mit Ausnahme weniger schwindlerischer oder beschwindelter Politiker sowie ätherisch-duseliger Aestheten sind

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