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Jüdische Zeitung · 1919-05-02 · 18 (2.5.1919) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
18 (2.5.1919)
Date
1919-05-02
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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/ öeite 2 , VH. Bezirk. 1: Dr. Desider F räedmann, Recfrteanwalt, .VIL, Faßziebergasse 7. . . r JX. Bezirk. i. Dr. Bruno Poläack, FabrScaat III» tjeuxnarkt 39. ’ XX. Bezirk. 1. Dr. Leopold Plaschkes, Sitz der Agitationsleitungeo. Das Hauptagitationslokai für den II. Bezirk .befindet sich in dien Räumen des Zionistischen Zentoalveneines für Deutschösterreich. II» Zirkusgasse 33, I: Stock. . Hauptagitationslokai für den XX. Bezirk: XX» Karl Meißlsfcraße 5, Tür Ip, Die Agilationsleätung für oen DL Bezirk befindet sich IX» Wasagasse Nr. 2, Mezzanin rechts. 4 Die Agifatianslerbmg für den VI» VIL und. VIIL Bezirk frü&riet ach ab 10. April 1919 im Hanse Westbahmsiraße' 29,. Hochparterre Enks (Ing.-Bureau Bernhardt), Telephon Nr. 31.088. Auskünfte in sämtlichen Wahlangelegenbeiten werden täglich in der Zeit von 10 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags erteilt ■ Die Sozialisierung Palästinas als Grundlage seiner jüdischen Kolo- *• ni$ierün? t. " Von Hermann Kranold. ■ ' r ' Die Berliner „Jüd. Rundschau“ ' bringt diesen höchst bedeutsamen Aufsatz dös bedeutenden sozialistischen HKolonäaäpoiütäöens, der insbesooders auch als Mitarbeiter der Sozialistischen Monatshefte“ bekannt ist Wir geben den Aufsatz seiner Wichtigkeit wegen vollinhaltlich wieder. I. Wenn es eme Frage gibt, an. deren Lösung der Sozialismus sich praktisch bewähren kann, ■ so ist es die, ob es ihm gelingt und wie es ihm gedingt, bei Gelegenheit der jüdischen Kolonisation Palästinas die sozialistischen Ideale einer wohlgeordneten Gesellschaft zu verwirklichen, oder ob er dabei Schüfbcuch erleidet Das Ziel selbst «Ke Verwaltung der Wirtschaft durch die Gesellschaft, für die Gesellschaft der Menschen ist ja den verschiedenen Richtungen im Sozialismus gemeinsam; sie alle 'erstreben übereinstimmend . eine möglichst gleichmäßige Verteilung der irdischen Güter unter Berücksichtigung 'und .Höher- - bewertung überdurchschnittlicher Lcostwngen; 'absehen will vai dieser Höhferbewerlung lediglich der Kommmüsniüs — von seiner Verwirkr Itehung i» Palästina wird. kn. folgenden nicht die Rede sein, ich Ihn weder'für erreichbar noch auch nur für wünschenswert halte.'; Nach dem Friedensschluß werden wir mit der Errichtung eines jüdischen Staatswjesens in Palästina auf völkerrechtlich gescherter Grundlage rechnen dürfen. Mim wird auch weiter damit rechnen dürfen, daß die Mächte, die durch Ihren Schiedsspruch das Zustandekommen dieses Staatswesens ermöglichen, im allgemeinen keinen Wert darauf lesen werden, in das Innere «fieses Sftaatswesens einzugreifen. Sie werden freilich verlangen, daß. die innere Gestaltung des jüdischen. Staatswesens in Palästina rächt so ausfällt, «iaB dadurch die Interessen jener fremden Mächte geschädigt werden. Es ist aber rächt eihzusehen, ''Inwiefern durch eine sozialistische Verfassung -der palästinensischen Wirtschaft etwa die Interessen. des. englischen Imperialismus an einem sicheröi Flankenschutz für den ägyptisch-arabischen Ted seines Reichs geschädigt werden sollten. Untj offenbar betrachten die Staaten der Entente,, so sehr sie auch ein bolschewistisches Gemeinwesen verabscheuen und mit Gewalt sein Zustandekommen zu verhindern suchen, ein sozialistisches Gemeinwesen doch nicht als eine Ge- JÖDISCHE ZEITUNG fahr für sich selbst Das zeigt sich ganz Har und deutlich in', der Behandlung der russischen Frage auf der; Pariser- Vorfriedenskonferenz,. das zeigt sich ebenso-klar in der Stellungnahme zu der .sozialistischen Bewegung in Deutschland. Unter diesen Umständen darf man darauf rechnen, daß das jüdische Volk in' Palästina, wenn-'es nur wi)l, ohne hinderlichen Eingriffen von außen' ausgesetzt zu .'sein,'., sich somalistisch einrichten kann. Alles hängt also-für die Frage, ob'er zustande kommen konnte, nach dieser Betrachtung davon ab, ob der Sozialismus, imstande iist, sicliin demjenigen Teil des jüdischen Volkes, der nach Palästina geht, durchzusetzen. Auch dafür sind die Aussichten nicht schlecht. Denn auf der einen .Seite besieht das jüdische Volk ja zum größten Teil in Osteuropa, in. England und Nordamerika aus Proletariern, denen das klassenmäßige Denken durch ihre harten Schicksale eingeimpft ist. und,, die längst gelernt haben, neben ihrem nationalen ihren j>roletarischen. Befreiungskampf >nut voll entwickeltem Klassenbewußtsein zu führen. Auf der anderen Seite finden wir im jüdischen Volk genau wie bei allen anderen von* der europäischen Wirtschaft erfaßten Völkern ein hoch ausgebildetes. Kapitalisteiitmn. Darin liegt zweifellos die , Gefahr, daß die jüdischen Kapitalisten sich in 'noch weit höherem Maße als bisher der Kolonisation Palästinas bemächtigen — um so mehrmals, wenn mit den gewöhnlichen Methoden kolonisiert wird, die,Kolonisation durch das jüdische Volk den Aufwand enormer Geldsummen nötig machen wird.- Es kommt -also?darauf -an, dieser Gefahr > aus zu w eich en, und)'es * fragt sich,'wiei'hoch sie einzuschätzenist ", Bei der Beantwortung dieser beiden Fragen über die Aussichten -des sozialistischen Gedankens im jüdischen Palästina der Zukunft darf man folgend«» nicht übersehen; wenn die jüdischen Kapitalisten sich in größerem Umfang der Kolonisation Palästinas zu bemächtigen gedenken, so tun sie es zweifellos nicht bloß in der Absicht, der nationalen Idee; des Judentums zu dienen, sondern sie erwarten von einem , solchen Unternehmen, von der Hingabe der «lazu erforderlichen enormen Kapitalien, eine angemessene Rente, d. h. einen Reingewinn,, der mindestens 'so hoch ist, wie der Gewinn, den ihr Geld anderswo in •der Welt, klug und geschickt angelegt, im Geltungsbereich der freien Wirtschaft erbringen kann. Es ist aber sehr' wenig Aussicht dafür vorhanden, daß m Palästina solche Gewinne zu holen sind. Innerhalb , der••"freien- Wirtschaft ölt bekanntlich das . Gesetz vom abnehmenden Bodenertrag,‘d. lu das Gesetz, daß im allgemeinen die Einbeziehung neuen Bodens in den Bereich der Produktion iimanzwirtschaftlich unrentabel äst, weH d«k Geldaufwand, den-die Urbarmachung erfordert, allgemein "höher ist als der. mögliche geldliche -Ertrag. Dieses^ Gesetz findet seihen Gnnfd 'türm, ‘ daß. 5m allgemeinen die besten Böden zuerstbesiedelt werden, und daß das, was später zur Bewirtschaftung kommt, einer schlechteren Bodenklasse angeliört Im Bereich der freien Wirtschaft wird aber, solange nicht das produzierte Gut den Charakter mindestens relativen MonöpoJgutes hat, . der Preis, der für ein Produkt erzielt-'werden kann; jeweils bestimmt durch däe Gestehungskosten des . jeweils teuersten Produktes,, das gerade noch zum Verbrauch kommen muß, so daß alle noch teureren '• Produktionen aus dem * Wettbewerb auf ’ dem freien' Markt ausscheidcn. Palästina stellt nun in jeder Beziehung ein Land dar, für das das Gesetz vom abnehmenden Bodenertrag in .besonderem Maße gilt Seine besteh Böden sind bereits in den Bereich der Agrikultur' einbezogen, ohne daß es gelungen wäre, sie nach europäischen Begriffen besonders rentabel zu machen. Was noch übrig ist, wird durch Bodenbeschaffenhieit, Höhenläge, natürliche Formgebung, Wasser Verteilung, Klima und Verkehrslage so stark benachteiligt daß ein Wirtschaften auf Profit nahezu ausgeschlossen ist, solange nicht in der ganzen Welt an den in Palästina erzielbaren Produkten i -; __ . . 13 der äußerste Mangel emfcritt, d. h. also, solange die in Palästina erzeugbaren Güter nicht relativen Monopolcharakter gewinnen: Dazu ist aber nicht •die mindeste Ausacht vorhanden. Und deshalb wird man-sagen dürfefi, daß die Kolonisation, Palästinas, wenn sie aüf kapitalistischem Wege versucht werden sollte; mit ziemlicher Sicherheit , fehlsciilagen muß, und daß das Erlebnis, «Igs man in Palästina mit den Millionenstiftungen des' Baron Rothschild gemacht hat sich höchstens in j noch größerem Malistab wiederholen kann. Aul eine , kurze Formel gebracht, würde das bedeuten,daß Palästina auf kapitalistischem - Wege von den J uden nicht kolonisi ert w erden kann, und daß der Versuch dazu zueinem völligen -Fiasko der nationalen Bewegung, des Judentums füli^-n muß. Ganz anders steht es mit den Aussichten einer Bewirtschaftung Palästinas im Zeitalter der jüdischen,.Kolonisation nach .sozionistischen G r u n d s ä,t z e n. Der Sozialismus wirtschaftet grundsätzlich nicht auf G el dr entc, sondern aufsächlichen Ertrag: Er .ist eben in der Lage,. vop der. Befriedigung der Profitinteressen abzusehen und braucht auf die Konkurrenz der Kapitalisten um «üe höchste Rente keine Rücksicht zu nehmen. Wir wollen es vorläufig dahingestellt sein lassen, ob eine sozialistische Kolonisation Palästinas, gelingen wird. Das kann erst unsere weitere Untersuchung lehren. Das wollen wir aber schon an.den Anfang unserer Ausführungen' stellen, daß die Möglichkeit -dazu theoretisch wenigstens, besteht, während: die' theoretische! Betrachtung einer kapitalistischen Kolonisation Palästinas mit den praktischen Erfahrungen übereinstnnmt.» Würden wir diese Möglichkeit nicht haben, so wäre es angebracht, an dieser Stelle ein Grabmal für den Zionismus zu errichten, und ein Streit hätte höchstens noch insofern Sinn, wie man .dieses Grabmal mehr oder weniger' zweckmäßig und ansprechend ausgestalten könne. So aber, wie die Dinge liegen, sind wir berechtigt und hat es einen Sinn, an die Untersuchung der Frage heranzugeheo; wie nun eine solche sozialistische Kolonisierung Palästinas möglich wäre. . Dabei sind wir optimistisch genug, ärnzunehmen, daß "der Umstand, daß die sozialistische Köhmisatkni Palästinas «furch die Juden die einzige Möglichkeit: zur Kolonisierung Palästinas durch die Juden überhaupt ist, dafür sorgen wird, «laß auch tatsächlich sozialistisch dort kolonisiert werden wird,, trotz der . vermeintlichen entgegenstehenden Interessen, und der sicherlich ehtgegehstrebende® Bemühungen der . jüdischen Kapitalisten. Einen '.weiteren iGrund zu diesem Optimismus sehen wir dariiij. daß die ziomsßsche Bewegung von jeher, wenigstens für das Gebiet des Grund und Bodens in Palästina, eine im Prinzip sozialistische Rechitsregelung; aufsteUen;U" Wollte: Fast . alle Zionisten sinddarin einig;, daß: ■ .der jüdische BdÖen' Pälästinas- Rationalisiert“ werden muß. Und im Nationalfonds - ist auch praktische Vorarbeit dafür schon in weitem Maße geleistet. Nur Ist man der Sache bisher falsch zu Leibe gegangen. Map hat versucht, sozialistische Ziele mit kapitalistischen Mitteln zu erreichen. Man hat Geld gesammelt mit Eifer und mit Methoden, dile von bearierkenswertem Gestänck. iä der seiner Beschaffenheit nach zunächst, für di£ Ideen zeugen, man hat aber nur einen Geldbetrag Zusammengebracht, der in einem, geradezu lä<dicf- . liehen Mißverhältnis zu den Bodenmengensteht, die, wenn man überhaupt Bodert kaufen will mit diesem Geld gekauft werden müßten: .Wie dem aber auch seiln mag; das jedenfalls, wollen wir festhalten, daß ein unmittelbares, wenn auch dunkles Gefühl die zionistische Bewegung, auch w<j sie dem. klaren Bewußtsein nach hmf Sozialismus nichts zu tun haben wollte, doch zu-sozialistischen Vorstellungen und Plänen. auf einem wichtigen Teilgebiet der Wirtschaft geführt hat. Und so dürfen wie wohl an die ferneren Untersuchungen'hut -jenem' Entzücken herangehen, das sich aus der Gewißheit ergibt, daß „vor. uns Der Gerechte von Woliniz t* i Eine gallzische Legende. ’T”!' ' Die folgende Begebenheit hat mir mein Offiziersdiener Isak FränkeL ein: Przemysler Jude, erzählt. Ich gebe sie möglichst getreu so wieder, wie. ich sie gehört habe. Dr. Hugo Bergmann. ' In jedem Geschleckte gibt es sechsunddreißig verborgene Gerechte und durch deren Ver«fienst besteht die Welt Sie heißen ..Lamedwuwmkes' .- schlicht und einfach ist ihr Leben, niemand ahnt die. Bedeutung, die sie. für das Weltgeschehen haben. 'Weiß jemand! um das Geheimnis ihrer Sendung, so müssen sie sterben. Ein solcher Fall ereignete ach mit einem Lamedwuwnik. der vor- Jahren als Drahtbinder in Woliniz. nicht weit von Przemysl. lebte. Damals war der Ruf und die Kraft des Dynpwer Rebben groß; eine Przunysltr Jüdin, «Ke kinderlos war, begab sich nach Dypow* den Rebben um Kindersegen-zu bitten: Der Rebbe aber antwortete ihr. daß er keine Macht über das Verhängnis habe: sie möge nach Wölihiz gehen und 'dort.nach Meier, dem Drutscher (das heißt Drahtbinder) fragen. Es war Freitag Abend, als «fie, Jüdin in Woliniz ankam und die Wohnung des Drahtbinders erfragte. Ein hämischer Jude iu grobem Kittel öffnete ihr — cs war Meier Drutscher. Sie wagte es rncht. Ihr Anliegen sofort vorzubrmgen und bat nur. als durchreisende Fremde nach jüdischer An um Gastfreundschaft den Sabbath über. Sie möge bleiben, antwortete- Meier, aber er könne ihr nichts besonderes vorsetzen. Eine Gerstensuppe sei das einzige SabbathmahL das se hätten.: Der Freitagabend verlief anders, als. es in einem jüdischen Hause sonst Brauch ist. Die Przemyslerin sah kein Lichterzünden und hörte keinen Kiddusch. Doch als sie die einfache Gerstensuppe aß. die man ihr vorsetzte, glaubte sie.- das köstlichste Sabbathmabl ihres Lebens zu genießen. Am nächsten- Morgen aber, sah sie «len Drutscher mit Draht und Werkzeug das Haus verlassen. als wäre' es gewöhnlicher 'Wochentag. (Freilich kann niemand sagen, ob er auch wirklich gearbeitet hat.) - Erst als der Drahtbinder am Abend nach Hause kam. wagte es die Frau, ihre Bitte vorzubringen. ..Reb Meierieben“ — begann sie: allein der Drutscher unterbrach sie grob: er sei kein Rabbi, s«jndiem ein gewöhnlicher Handwerker Da erzählte sie ihm. daß der JDynower sie geschickt unji ihr gesagt habe,. Meiers Kraft;.über die. Geisterweit sei ' größer als die seine und er allein könne den Fluch von ihrem Leibe nehmen. ..Ist-es so. daß der Dyno'wer dich . sendet, dann will’ ich ,deinen Wimsch erfüllen. Aber du mußt dir die Kraft Zutrauen. Dinge zu vernehmen, die sonst kein sterbliches Ohr zu hören vermag. Verbinde «fir die Augen und komm* mit.1“ Und nun fuhr er mit ihr hinaus, west. weit, in einen Wald. Plötzlich hörte sie, ein Toben von Stimmen, die wjld-durcheinanderrasten. Schwerter klirrten. Säbelklingen sausten durch dies Luft —' es mußten furchtbare Heere sein, die sich da versammelten. Aber über, allen Waffenlärm und alles Stimmengewirr tönte gebieterisch die; Stimme des Drahtbinders; der das Geisterheer befehligte,,; Er gebot Stille und. ordlnete die .Reihen. .Er. zählte ihre-Scharen und siehe da, — einerwar nicht'erschienen (Es . war dies aber jener Geist, der die Przemyslerin befehdete;ürid ihr das Mütterglück wehrte.) Zornig befahl Meier, den Säumigen zur Stelle zu bringen. Endlich erschien er: die Jüdin aber hatte neugierig die, Binde, gelüftet ünd sah. daß. es ein hinkender Zwerg war. „Dü bist es“ — fuhr Meier den Zwerg an — „der den Leib dieser Frau verflucht hat. Was ist 3ire Schuld?“ Da erzählte der Z>yerg, daß er eines Nachtete Przemysl am .Hause der Frau vorüb'ergegang«äi sei. da. habe sie. gegen Sitte und - Brauch; ein Wässetschaff ätisgegossen. ohne der Geisterwelt das vorgeschriebene „Hütet euchl“ zuzi.füfen. Und' so sei er verletzt worden und. ei* Krüppel.;von, der Stunde an. Deshalb sei Feindschuft zwischen ihr ..und, ihm. Nun forderte Meier den Zwerg äuf. der Frau zu verzeihen. Er weigerte sich anfangs, mußte aber schließlich der Gew.alt; des Drutschers Weichen.'Er verzieh , ihr und: versprach Ihr ein Kind und.ein Enkelkind. Mehr könne er nicht geiwchren: Und so geschah es. Die Jüdin hatte ein IQnd^iätd ein:Enkelkind; dann -starb "ihr Leibesstämm aus. Noch heute lebt in Przemysl ein Verwahdter-von ihr. Er heißt S«:hulim. Meier Drütscher aber starb noch in derselben Nachti.

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