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Jüdische Zeitung · 1919-04-18 · 16 (18.4.1919) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
16 (18.4.1919)
Date
1919-04-18
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 16 JÜDISCHE ZEITUNG Seite ä erscheinen.! Uebrigens gfft fauch für diese Industrie; was ich' von'-allen anderen gesagt habe und was wiederum Davis Trietsch vollständig übergeht:' daß man bei jetzt zu bauenden Fabriken mit so enorm hoben Anlagekosten rechnen muß, daß eine Konkurrenzfähigkeit, die schon Jahrzehnte in anderen Exportländern besteht, nicht zudenken ist Auch ein Argument aus der Praxis, das man am Papier ignorieren kann. Alle weiteren Einzelgefechte erübrigen sich. Ob die arabische Masse, von der es keine verläßliche Statistik gibt, 36 oder 40 Millionen beträgt darüber streite ich nacht u. a. m. Ich leugne nicht, daß Palästina tausend Möglichkeiten hat, ich bin der,.Letzte, der nicht wünschte, daß wir sie nutzen und eine Höchstzahl von Juden mit der erreichbaren Schnelligkeit dort ansiedeln. Aber ich bin gegen dreierlei: erstens gegen Projektenmacherei, die nicht aufrealen, fachlich gesicherten Unterlagen ruht'zweitens gegen eine Irreführung der Massen durch solche Projekte und drittens gegen .die Diskreditierung unserer erprobten Fachleute. Aus diesen Gründen bin ich — das leugne ich nicht — sehr heftig gegen Davis Trietsch aufgetreten, weil ich zu stark die Verantwortung fühle, die auf jedem von uns ruht der. in diesen Fragen, mitzureden berufen ist Wenn wir heute den Massen sagen, wie Davis Trietsch es tut daß .wir sofort Hunderttausende nach Palästina bringen können und es nur dem Unverstand unserer. Fachleute zuzuschreiben ist, wenn dies nicht von vornherein vorgesehen wird, dann werden wir die ungezügelte Masseneinwanderung haben, (Me zu regeln wir, nachdem die Autorität unserer maßgebenden Leute untergraben sein wird, nicht, mehr die Macht haben werden. Die Folge wird eine Katastrophe sein und es ist Reicht möglich, daß dadurch unsere große Sache unwiederbringlichen Schaden erleiden wird. Ich halte es daher für die Pflicht aller Verantwortlichen, lieber die Voranschläge mit größter Vorsicht aufzustellen und sie dann m der Praxis zu übertreffera als dies umgekehrt zu tun und das Volk mit Riesenziffern zur höchsten Erwartung äiuzupeitschen und diese dann grausam zu enttäuschen. .'•»• . - ._ - ■ — Der jüdische Volkssozialismus und das Külturproblem Von ViktOT Ch. Ariosorolf.*) . Nirgends aber zeigt sich die Khift,. die den jüdischen' Volkssozialtsmus von allen anderen sozialistischen Parteien trennt, deutlicher, als in ihrer verschiedenen Beziehung zum Kulturproblem. Wenn man schon im allgemeinen feststeilen kann, daß. die gesamte sozialdemokratische' Bewegung, indem sie von nein ökonomischen Gesichtspunkten ausgeht und auf sie den Hatiptton inihrer Anschauung vom Leben der Menschengemeinschaft legte, den' Wert des Geistes herabwürdigte und seine Gestalten und Wesen vernachlässigte, so kamt man es itt noch erhöhterem Maße von unseren pseudo-j üdischen Sozialisten behaupten; Sie stellen die Menschen hinein in däs .Unentrinnbare der gesellschaftliehen Entwicklung, sie nehmen die Gegenwart das Seiende.5 als ein Gegebenes, Unveränderliches, fast durch seih Sein Geheiligtes. .Diese sogenannten uns so sich nennenden Revolutionäre bleiben dem" jüdischen KuLturproblem gegenüber teils gleichgültig,. teils iin der. Evolution resigniert, in beiden Fällen also so unrevolutionär wie möglich.. Der zionistische Voäkssozdalismus darf in dieser ihrer Stellung nicht im mindesten beharren. Nein, er darf sogar nicht den geringsten Zweifel •darüber lassen, daß er gesonnen ist auch, mit der. Kulturrevolution zu beginnen, die für uns notwendig ist In» den arbeitenden Massen lebt ja nicht mir eine starke soziale Energie, sondern liegen auch die Wurzeln der Kulturkraft aller Völker. Die arbeitenden Massen sind fest verbunden mit einem echten, natürlichen, nicht überspannten und nicht fortdisputierten nationalen KuiturgefüM. In ihrer Tiefe schlummert ein geistiges und seelisches Können, das lange- Zeit schon, seit der Kapitalismus die Seele des Arbeitenden ertötet, gefesselt ist und nicht imstande, alle seine Kräfte zu lösen und'freizumachen. Wer waren denn die Träger der sogenannten Kultur unserer. Zeit? Haben die arbeitenden Massen mitgeschaffen an ihr, gemäß ihren inneren Fähigkeiten und Energien? Ja, haben sie, die ausgesogenen, gehetzten Nachtschdchtler und Schwerstarbeiter auch nur feilnehmen können an den kulturellen Aufgaben, unserer Gegenwart, haben sie auch nur die elementaren Bedürfnisse der Seele und des Geistes befriedigen können, die ein Mensch besitzt? Die volksentfremdete, 1 überdäfferenznerte Aestheten - „Kultur“ europäischer Völker (mit einem unmäßig starken Anteil der wurzellosen Juden daran) zeigt deutlich die Not unserer Tage, die beinahe nichts mehr aufweisen von dem volksschöpfenischen Geist der Perioden der Vergangenheit auf allen Gebieten der kulturellen Aeußerungen. Nun freilich ist eins zweifellos richtig. Die Teilnahme der arbeitenden Massen des Volkes an dem Schaffen und Weben des nationalen Geistes, ihre Mitarbeit an der Entwicklung der Volkskültur gleichwie alle Voraussetzungen kulturpolitischer Art für diese Mitarbeit, wie z. B. die Einheitsschule, müssen unwirksam bleiben, so lange" nicht die notwendigsten sozialen Maßnahmen auch in der Tat und nicht nur auf dem Papier der Verfassung eine relativ gleichmäßige Entwicklungsmöglichkeit für alle verbürgen. Dar¬ *) ‘Siehe Nr, 14 und Nr. 15 der „Jüd. Ztg.“ um soll man sich me durch die seltenen Warte von der „Erneuerung der Volkskultur“ blenden lassen, so lange nicht durch den sozialen Ausgleich die realen Grundlagen für diese Worte gegeben sind. Aber auf' der anderen Seite-r1 und auch dis soll die besondere Aufgabe des Volkssozialismus sein — gilt es in den arbeitenden jüdischen Massen das Bewußtsein der Verantwortung zu wecken, auch für die gesamte geistige Entwicklung des Volkes. Es gilt das Kulturbewußtsein zu erziehen und zu stärken, das allein den Menschen befähigt macht, offenen BEckes für die Zukunft und in durchdringendem Verständnis für däs Werden' des Volkes und seiner Kultur an den großen kutrttr#en Aufgaben, tätigen ’AniteäJ za rfehmen. Es muß gezeigt werden» daß das Wirtschaftliche, seine Sicherung und Förderung, nie-, mals mehr bedeuten darf, als die notwendige Grundlage, auf der sich das höhere Leben des Volkes aufzubauen hat; daß gerade der Kapitalismus, indem er das Wirtschaftliche in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Strebens rückte, den arbeitenden Menschen den ihnen zukommenden Platz an der geistig-kulturellen Mitarbeit geraubt hat. Es galt zudem, ferner, ihre Sinne für die besonderen Aufgaben der jüdische'n Kulfurbewegung zu schärfen. Jeder muß wissen, daß das Eigentümliche in der nationalen Lage des jüdischen Volkes auch ein Eigentümliches in seiner kultureilen (ebenso wie in seiner, sozialen) Lage bedingt, das auf keine Weise mit den Massen europäischer Kultunvertung zu messen ist Wir haben schon einmal darauf hingewiesen, daß eine wesentliche Ursache aller pseudo-jüdischen Bewegungen unserer Gegenwart in ihrer falschen Auffassung des Revolutionären im allgemeinen, und der jüdischen Revolution hn besoif deren zu suchen ist Die Parteien des Umsturzes in normal lebenden Völkern, die eine Aenderung des Volkslebens in sozialer, kultureller öder politischer Hinsicht anstreben, dürfen und müssen sich an einen vollkommenen Gegensatz zipn Gewordenen stellen. Sie dürfen die Geschichte negieren, denn sie können sie nicht negieren. Zu stark durchwehe auch ihre Gegenwart der Atem der Geschichte;, zu eng und organisch sind sie mit ihr verknüpft als daß sie durch einen Bewußtseinsakt oder einen Willensantrieb von ihr losgerissen oder ihr fremd werden könnten. So sehr die Revolution auch jeden einzelnen'ihrer Träger in seinem Innern aufwiegeln und wandeln mag, so weit er in der Verneinung und Ablehnung des Seienden auch gehen mag, sein Weg wird ihn doch zurückschäeßen in den Kreis der Entwicklung seines Volkes. Er wird in seiner Auflehnung gegen die Geschichte dem historischen Bück nur als ein Exponent ihrer Fortentwicklung erscheinen. Was beißt aber für uns Revolution? Seit der Zeit, wo wir, ohne inmerEch stark und reif genug dafür zu sein, in das Leben der europäischen Völker eintrateri,- und wo ihre fremden Kulturelemente mitbestimmend auf unser Leben zurückwirken, ist die Kontinuität unserer Geschichte zerrissen. Unser Heute fügt sich nicht gewachsen an unser Gestern. Heute und gestern sind zwiespältig, und ein tiefer Riß klafft zwischen ihnen. Darum beißt: (Me jüdische Kultur der Gegenwart hn „revolutionären“ Gegensatz zu der jüdischen Kultur der Vergangenheit fortentwickeln wollen nichts anderes ais diesen Riß erweitern. Es beißt nichts anderes als bewußt die organische Entwicklung unseres Volkstums auf Abwege zu treiben, die es mehr und mehr den fremden starken Einflüssen untertan machen müssen. Das jüdische Volk ober wird durch diese Tendenzen, die zur Verfälschung seiner Kultur führen, seiner künftigen schöpferischen Möglichkeiten beraubt. Will der jüdische Revolutionär der jüdischen Revolution in Wahrheit einen Sinn geben, so kann es nur der sein: Das jüdische Leben derart umzugestalten, daß. der unüberbrückbare Riß in seiner geschichtlichen Entwicklung überbrückt wird und aus dem Zwiespalt die Einheit erwächst Durch diese Revolutiouierung der jüdischen Gegenwart und ihre Angliederung an die organisch gewordene Vergangenheit ist wieder der Weg gebahnt zu einer einheitlichen und gesunden Entwicklung der Zukunft. Aus diesem Grunde müßten eigentlich die „revolutionären“ jüdischen Parteien auf kulturellem Gebiete für die Wiedereroberung und Erneuerung des Hebräischen eintreten. Säe sind heute seine größten Feinde. Der zionistische Volkssozialismus wird mit aller Entschiedenheit gegen die Front machen und er wird hier, wo es sich um Sein oder Nichtsein der jüdischen Nation handelt — denn erst das Wesen der Kultur bestimmt das Wesen der Nation — keine Kompromisse kennen. Das Hebräische muß wieder die Sprache des jüdischen Alltags ebenso wie die des jüdischen Geisteslebenswerden. Nach diesem Ziel gilt es das Steuer zu richten. - . „Schlomim Leriw Zijon“ Oberrabbiner Dr. Hermann Klein aus Kismarton (Eisenstadt) mmmt in einer kürzlich unter obigem Titel erschienenen Broschüre zur Jischub Erez Israel - Bewegung Stellung. Er setzt dabei die Bestrebungen fort, denen er gleich nach Balfours Erklärung durch einen Zeitungsartikel „Das jüdische Palästina, eine Schicksalfrage des orthodoxen Judentums“ Ausdruck gegeben hatte. Klein schlug nämlich damals vor, die Orthodoxen sollten von der zionistischen Organisation die Zusicherung verlangen, daß Palästina wirklich jüdisch sein, d. h. daß alles; was dort erstehe, vom Geiste der Thora getragen sein werde; ansonst müßten die Orthotloxen den Mächten sagen, daß der Zionismus vom jüdischen Volk kein Mandat ' habe. Der Autor erzählt er habe damals seine Bemühungen sofort wieder aufgegeben, weil sein Artikel in führenden orthodoxen Kreisen — als zu zionistisch — geradezu verstimmte. Diese Kreise, welche das Versprechen der Entente an die Zionisten nicht ernst nahmen, müssen aber heute angesichts des Riesenerfolges der Zionisten auf der Friedenskonferenz mit schmerzlicher Selbsterkenntnis zugeben, daß säe wieder einmal eine Gelegenheit versäumt haben, in einer alljüdischen Angelegenheit zu führen oder doch mitzutun. Jetzt da die Orthodoxen, allerorts erwacht zur Palästinaarbeit drängen, dürfen auch die in Ungarn nicht zurückstehen. So gelte es für die in Budapest nach Ueberwindung vieler Bedenken gegründete Agudas Jischub Erez Israel, im Heiligen Lande praktische Arbeit zu leisten,, damit es von den Zipnisten nicht „entweiht“ werdet. Denn diese folgen mit ihrer Auffassung, dgß für alle Juden ihre religiös-neutrale Nationalität die gemeinsame Plattform bilden könne und solle, der Auffassung der anderen Völker, verkennen, daß die jüdische Nation etwas ganz Einzigartiges, nämlich eine Religionsnation, sei und treiben so unbewußt Assimilation. Darum sei auch unverständlich, wenn die Misrachisten, denen ja jüdische Nation und jüdisches Gesetz eine untrennbare Einheit sind, ihren Standpunkt innerhalb der zionistischen Organisation vertreten; statt dort die Mehrheit zu erringen, setzen sie sich der Gefahr aus,' majorisiert zu werden und an unjüdische* Schöpfungen, wie dem Jaffa er Gymnasium, mitzuwirken. Der Autor richtet schließlich an seine Treonungs-Orthodoxen de» Appell, von der negativen Kritik sich zur positiven Paiästänaarbeit zu bekehren, und! an idäe Misrachisten, aus der zionistischen Organisation auszutreten, sich den anderen Orthodoxen anzuschließen und hn Geiste der Gaone Zwl Kalischer in Thora und Salmen Spitzer in Wien am Aufbau eines wahren Erez Israel zu beteiligen, wo die Thora nicht nur geduldet sondern Herrscherin sein werde» Sehr groß scheint das Fiduz des Autors in die Palästina-Begeisterung seiner Trennungsörthodoxen nicht zu sein, denn sonst brauchte ec sie nicht so nachdrücklich auf die „unendlich heilige Mizwah“ der Palästina-Kolonisation hinweisen, die laut Rainban alle anderen Mizwoth aufwiegt, auch brauchte er nicht erst ihre Eifersucht gegen uns böse Zionisten aufkitzeln. Dafür, wie weltfremd seine Klientel ist; führt er selbst ein vielsagendes Beispiel an. So erklärte sich ihm ein hochachtbarer Freund gegen jede Kolonisierung Palästinas, weil dann viele miteinziehen würden, die nicht würdig sind, dort zu leben. Ratlos steht der Antor der Tatsache gegenüber, daß unanfechtbar große Männer der. Orthodoxie; wie R. Reines aus Lyda, der Gründer des Misrachi, und viele andere Gaone in Rußland gar kein Verständnis für den Standpunkt der ungarischen und deutschen Trennungsorthodoxie haben. Wir wollen das aufklären helfen» Jene Männer, die sich von der Kraft national-religiöser (oder religiös-nationaler) Begeisterung durchpulst jühlen, setzen ruhig ihr Vertrauen in diese Kraft, wenn ihr erst Gelegenheit geboten sein wird, an ihrdtn Ursitz, in Palästina, auf alle Juden zu wirken, die sich seinem Wiederaufbau widmen Sie sind freilich Nationaljuden immer und überall und nicht nur Nationaljuden, wie der Herr Verfasser, im Hinblick auf ein in der Ferne schwebendes Palästina, während mau an dem Orte, wo man wirklich lebt und wirkt — Assimilant ist. Denn als ein solcher bekennt sich Herr Oberrabbiner Dr. Klein, wenn er unter Sperrdruck schreibt, daß „wir Otrhodoxen, die wir selbstredend in der Diasporan keine nationalen Aspirationen hegen, sondern getreu dem Gebote des Jarschu et schalom hair! uns mit den nationalen Aspirationen unserer Wirtsvölker identifizieren, ohne aber deshalb de* nationalen Charakter des Judentums zu verleugnen.“ Es ist ein übler Trost, wenn er alsbald fortfährt: „Es ist ein Zwitterding um unsere Nationalität, aber es liegt in der Natur der Sache, und gehört mit zum Golus Der Jude ist eben leider Bürger zweier Welten, er wüßte auch mit der nationalen Autonomie in der Diasporah nichts Gescheites anzufangen.“ Wer freilich so wenig Vertrauen in die Kraft der national-jüdischen Idee hat, daß sie ihm im praktischen Leben ganz versagt, der kann sich ihr auch in Palästina, nur auf sichere Majoritäten gestützt, anvertrauen. Es scheint uns aber ein schreiender Widerspruch, wenn die ungarischen Orthodoxen mit den jüdischen Brüder, die sich zu ihren religiösen Ansichten nicht von vornherein bekennen, jede Gemeinschaft, jedes Zusammenarbeiten, außer von Macht zu Macht, ablehnen, aber dem Winke jedes nichtjüdischen Machthabers sich willig beugen. Es ist vielmehr unsere sittliche, unsere ebenso nationale wie religiöse jüdische Pflicht,’ uns von den nationalen Aspirationen der Wirtsvölker, besonders, wenn sie so unjüdisch gewalttätig und chauvinistisch sind, wie die der Magyaren, peinlich fernzuhalten. Uebrigens wenn es dem Autor um den Frieden mit der Bevölkerung seiner Stadt zu tun ist. dann liegen in Eisenstadt die deutschen Aspirationen wahrlich näher als die magyarischen. Wie schwer sich der Autor altvertrauten aber auch veralteten Anschauungen entwindet, erhellt auch aus der Art, in der er sein Palästina- Programm auszuiühren gedenkt Wohl will er bei der Verpflanzung thoratreuer Juden nach Palästina im Anschluß an den alten Jischub einen neuen schaffen, der den Boden kultivieren soll, aber er sieht die Instanz, die über alle diese

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